Boardhell
   

 
 
   

 

Zurück   Boardhell > Unterhaltung > User-, Spaß- und Freies Forum

Antwort
 
Themen-Optionen
Alt 09.04.2014, 18:25   #51
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 29.974
Zitat:
Zitat von Moneytalks Beitrag anzeigen
Hiermit habe ich meine Favouriten glaube ich schon gefunden. Sowas geiles, mir fehlen die Worte.
Warte was noch so kommt, das war glaube ich noch lange nicht alles

Die holprige Reise ging dann weiter, durch endlose, karge Landschaft. Am Rande der Namib-Wüste lagen die Außentemperaturen auch bereits knapp an 40 Grad im Schatten. Sogar die Tiere bevorzugten es, sich im Schatten von Bäumen oder Büschen niederzulassen. Am Ende des langen Fahrtages trafen wir dann am Tor zum Sossusvlei ein, zahlten brav unser Permit und fuhren die restlichen Meter zur Sossus Dune Lodge. Wie Vogelnester schmiegten sich die Bungalow-Hütten an einen Bergrücken, mit Ausblick auf ein kleines, beleuchtetes Wasserloch und die Wüste. Endlich konnten wir wieder ein richtiges Bett genießen und bekamen nach dem herrlichen Sonnenuntergang ein wundervolles Abendessen. Die Fleischqualität in Namibia ist sensationell, habe ich davon schon geschwärmt? Bei uns sind Steaks selbst in den besten Restaurants nicht auf dem Niveau das dort normal ist. Ob Rind oder Wild in Form von Kudu, Oryx, Springbock oder Eland, alles einfach herrlich. Genauso wie der Sternenhimmel der sich über dem Restaurant auftat.

Damit dieser Tag ein Ende hat, gibt es heute eine größere Dosis


Endet die Straße denn nie?


Vielleicht hinter den Bergen?


Im Schatten hält es der Springbock gut aus.


Am Balkon unserer Hütte.


Jedem Pärchen seine eigene Hütte mit Himmelbett, Regendusche und absoluter Ruhe.



__________________
"You cannot shake hands with a clenched fist." (Indira Gandhi)
Face ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2014, 20:53   #52
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 29.974
Der Wecker klingelt am nächsten Morgen um 4 Uhr, das ist einigermaßen grausam. Noch dazu habe ich in der Nacht noch geträumt wir hätten verschlafen und wären erst um dreiviertel 6 munter geworden. Aber was tut man nicht alles für ein einmaliges Erlebnis. Durch die Übernachtung in der Sossus Dune Lodge dürfen wir nämlich vor allen anderen in die Wüste des Sossusvlei fahren, das Tor wo wir gestern unser Permit erworben haben öffnet erst später. Wir bekommen pünktlich um kurz vor 5 unser Frühstückspaket und fahren dann hinter einem Guide her ... jedenfalls die ersten paar Meter. Dann legt der Guide der Lodge mit seinen beiden Gästen aber so ein Tempo vor, dass ich lieber Abstand halte. Die Rücklichter werden immer kleiner, einmal sehe ich ihn mit dem Warnblinker auf eine Gefahr hinweisen, die sich als am Wegesrand stehender einsamer Oryx herausstellt. Um dreiviertel 6 sind wir bei Düne 45 (45km vom Parkeingang entfernt) und stellen unser Auto ab. Wir schnappen uns eine Wasserflasche, unsere Sachen und marschieren los. Die frische Spur zu ziehen ist ziemlich anstrengend, vor allem wenn man bereits dehydriert startet so wie ich. Ich keuche und schnaufe wie eine alte Dampflok, obwohl ich im Sommer mit dem Mountainbike Steigungen erklimme oder in den Bergen wandere. Zwei Schritte vor, einer zurück, so kommt mir das vor. Bald sehen wir die ersten Lichter der Kolonne und während wir langsam den halben Weg geschafft haben, starten unten die Triathleten und Bergläufer den Aufstieg. Dreiviertel die Düne hoch kann ich nicht mehr, mittlerweile überholen uns auch schon ein paar Jungs. Egal, auch von nicht ganz oben ist der Ausblick schön und wir genießen den Sonnenaufgang und das magische Licht, das er auf die Dünen zaubert. Minütlich ändert sich die Szene, die Schatten wandern und die Sonne wärmt langsam immer mehr den Himmel hoch. Mit viel Wasser und vor allem der Ruhe dieser Minuten sammle ich langsam wieder meine Kräfte und schaffe es danach auch noch auf den Gipfel. Dort treffen wir ein Pärchen wieder, das mit uns am Abendtisch von Namtib saß. Wir machen gegenseitig Fotos und dann laufen Heidi und ich die Düne seitlich runter, das geht viiiiel besser und einfacher als hinauf.









__________________
"You cannot shake hands with a clenched fist." (Indira Gandhi)
Face ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2014, 19:16   #53
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 29.974
Ihr dürft ruhig wieder was dazu sagen oder Fragen stellen, ich beiße nicht Auch wenn es euch zuviel wird (oder zuwenig, wobei ich nicht unbedingt noch mehr pro "Location" zeigen will, damit es sich nicht abnützt).

Nach der Düne 45 führt die Hatz nun weiter zum richtigen Sossusvlei ein paar Kilometer weiter in die Wüste hinein, die ersten Blicke auf die ersten Meter der finalen Tiefsandpiste machen mir klar - da fahre ich nicht bis ans Ende selbst. Ich parke am Parkplatz und im Shuttle bestätigen uns zwei deutschsprachige Reisepartner unsere Entscheidung, sie hatten es versucht, waren steckengeblieben und mussten rückwärts wieder raus. Ich bin doch nicht blöd, das spare ich mir, trotz 4x4 (der durfte eh später noch kräftig anpacken). Der Shuttlefahrer rast wild durch den Sand, lustig wars und wir überholten verzweifelte Touris in ihren Toyotas. Einmal angekommen stapften wir ins Deadvlei - von Dünenwandern hatte ich genug also musste Big Daddy (mehr als 300m hoch) auf mich verzichten. Andere waren mutiger und es war ein beeindruckender Anblick von unten aus der Salzpfanne hoch auf diese kleinen Männeken. Eine ob der Hitze schon etwas protestierende Heidi ließ ich dann eine Weile unter einem der Bäume sitzen und marschierte bis zur letzten Reihe an Deadvlei-Baumleichen um ohne störende Touristen schöne Bilder zu machen. Es ging wieder zurück, kurz zum Auschecken in die Lodge, kurz zum Tanken (schon wieder 80 Liter) nach Sesriem und dann wieder weiter auf die Schotterpiste.


Uralte Baumleichen im Deadvlei, wenn es nie regnet, verrottet auch nichts.


Die Sonne brennt dort erbarmungslos, mehr als 40 Grad im Schatten hatte es.





__________________
"You cannot shake hands with a clenched fist." (Indira Gandhi)

Geändert von Face (11.04.2014 um 19:17 Uhr).
Face ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2014, 19:43   #54
Mingolan
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 30.11.2007
Beiträge: 9.059
Das sind einfach so viele wunderschöne Fotos, dass ich neidisch bin, dass ich das nicht kann. Im Herbst hat meine Mutter die Familie anlässlich ihres 60. nach Südafrika eingeladen, und ich fürchte, ich werde keine angemessenen Bilder machen können.
__________________
Warum Boshaftigkeit unterstellen, wenn Unvermögen als Erklärung ausreicht.
Mingolan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2014, 00:12   #55
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 29.974
Wichtig ist es IMO Augenblicke festzuhalten. Dann spielt es auch nicht so die Rolle ob das Foto technisch perfekt ist.

Auf dem Weg stoppten wir mitten im Nirgendwo an einem Ort namens Solitaire. Der besteht aus 8 Häusern, einer Tankstelle und zwei Restaurants. Letztes Jahr hat es im Gesamtjahr dort 38mm Niederschläge gegeben - eine staubige Angelegenheit. Berühmt ist Solitaire auch für den Apfelkuchen aus Moose's Bakery. Leider ist der Gründer vor kurzem verstorben und wir konnten ihn nicht mehr kennenlernen. Der Apfelkuchen war trotzdem wunderbar - groß, saftig und eine perfekte Stärkung zur Mittagszeit. Nun folgte aber das große Abenteuer des Tages, vor dem Heidi mächtig Bammel hatte. Sie stellte sich wohl unter dem Spreetshoogte Pass eine schmale, unbefestigte Bergstraße nahe mächtiger Abgründe vor. Was dann tatsächlich kam, sah von unten auch nicht anders aus als die großen Alpenpässe. Es war allerdings doch etwas steiler, Steigungen von rund 25% geben einem im Auto das Gefühl in den Himmel zu blicken. Ich schaltete zum ersten Mal das Untersetzungsgetriebe zu und der Toyota schob an wie ein prächtiger Zugochse. Das war richtig lustig so die Steigungen hochzufahren, nicht rasant, aber äußerst kontinuierlich. Mittlerweile war auch Heidi beruhigt und genoss die Fahrt, sowie weiter oben dann auch den prächtigen Ausblick zurück auf die Gegend aus der wir gekommen waren. Die Fernsicht ist unglaublich, man kann bereits die Erdkrümmung am Horizont erahnen. Etwas nach dem Pass erreichten wir auch unser Tagesziel auf rund 1700m, die Namibgrens Gästefarm. Völlig allein waren wir auf der Campsite, hatten dort einen gemauerten Grillplatz, ein Open-Air-Bad und ein Open-Air-WC. Genüsslich erfrischten wir uns im dortigen Felsenpool (trotz 1700m Seehöhe angenehm warm), doch plötzlich zogen Wolken auf und es gab einen kurzen, warmen Schauer. Danach erlebten wir ein einmaliges Erlebnis (siehe Bild unten). Abends kochten wir über dem Feuer leckere Nudeln mit Tomatensauce. Nach Sonnenuntergang sahen wir (der Mond ging erst später auf) den beeindruckenden, geradezu unglaublich intensiven Sternenhimmel. Etwas früher als sonst fielen wir dann ob der Strapazen des ganzen Tages ins Bett.


Die Tankstelle in Solitaire ... vor vielen Jahren. Mittlerweile gibt es auch eine moderne Tankmöglichkeit, diese alten Relikte (Zapfsäulen und Autos) stehen aber noch zuhauf auf dem Gelände.


In der Ebene wieder einmal offene Himmelsschleusen und von oben ein gewaltiger Weitblick.


Das angesprochene Erlebnis - ein doppelter Regenbogen. So intensiv und groß habe ich noch nie zuvor einen Regenbogen gesehen.


Der Sternenhimmel über Namibia


Die Erde dreht sich!
__________________
"You cannot shake hands with a clenched fist." (Indira Gandhi)
Face ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2014, 23:56   #56
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 29.974
Der nächste Morgen beginnt entspannt, mit einem Frühstück in der Sonne. Dann verarzteten wir unseren Bushcamper, der Bullenfänger rappelte und wackelte, weil er an drei von vier Aufhängepunkten durchgerostet und gerissen war. Mit zwei Zurrgurten geben wir ihm etwas Halt, bis Swakopmund muss das Ding jetzt einmal durchhalten. Von Namibgrens aus fahren wir aber erst einmal nach Osten, wir wollen ja als nächstes den Gamsberg-Pass erklimmen. Die Fahrt durch die Hochebene ist sehr schön, alles ist grün, dichtes Gras ließe die Farmer des Südens wohl vor Neid erblassen. Der Gamsberg ist von Osten her keine fahrerische Herausforderung, dafür ist die Landschaft dort oben wunderbar und die Abfahrt über die Schotterserpentinen verlangt trotzdem Feingefühl und ein gemütliches Reisetempo. Wir genießen die Ausblicke und lassen die Landschaft Namibias ein weiteres Mal auf uns wirken. Weiter geht die Hatz dann in Richtung Kuiseb Canyon, der sich ebenfalls als sehr sehenswert erweist. Dafür beginnt danach eine karge, triste Ebene bis Walvis Bay. Kilometerlang geht es schnurgeradeaus auf einer breiten, festen Schotterpiste. Gottseidank ist die in gutem Zustand, so dass man doch gut Meter macht. Einige Trupps an Straßenarbeitern und Gradern zeigen, dass hier versucht wird die Straße in bestem Zustand zu halten. Vor Walvis Bay tauchen dann wieder Dünen auf, aus hellem, gelbem Sand wie in der Sahara und nicht so rot wie im Sossusvlei. Trotzdem sehr schön und mit Meer zur Linken und Dünen zur Rechten fahren wir die letzten Kilometer bis Swakopmund. Wir checken am Alte Brücke Campground ein, der mit einem tollen Waschhäuschen, englischem Rasen, Strom und Licht aufwarten kann. Dort kläre ich mit Stefan von Africamper auch ab, dass der Bullenfänger abmontiert wird - dieser Schaden tritt offenbar häufiger auf. Ich fahre zur angegebenen Werkstatt und in rund 20 Minuten (während der wir Kaffee trinken) sind wir das Ding los. Herrlich unkompliziert ging das und die Werkstatt war sauberer als viele Buden bei uns! Auf der Hin- und Rückfahrt bestaunen wir auch Swakopmund, das sich als äußerst idyllische Stadt herausstellt. Flache Häuser, bunte Geschäfte und ein entspanntes Treiben - wir beschließen daher spontan den nächsten Nachmittag mit Stadtbummel und Shopping zu verbringen. Für den Vormittag buchen wir eine Bootstour mit Levo Tours ab Walvis Bay und den übernächsten Tag verplanen wir mit einer Desert Tour. Da Tommy schon ausgebucht ist, bekommen wir Charly empfohlen, es wird sich noch zeigen ob das eine gute Wahl ist. In der Abendsonne genossen wir dann etwas Rotwein und spazierten anschließend in Kückis Pub. Dort gab es für uns zwei leckere Fischgerichte (Schwertfisch und Kabeljau) und eine sehr einladende Atmosphäre. Wie gesagt, ganz Swakopmund ist einfach eine ganz tolle, liebenswerte Kleinstadt.


Abfahrt vom Gamsberg


Die Aussicht während der ca. 3stündigen Fahrt vom Kuiseb Canyon bis Swakopmund.


Glücklich nach einer ausgiebigen Mahlzeit in Kückis Pub!
__________________
"You cannot shake hands with a clenched fist." (Indira Gandhi)
Face ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.04.2014, 23:24   #57
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 29.974
Der Morgen beginnt diesmal ohne Frühstück, wir packen nur schnell zusammen um nach Walvis Bay zu fahren. Dort erwartet uns bei Levo Tours erst einmal eine fast 20köpfige belgische Reisegruppe, die aber gottseidank komplett mit einem anderen Boot fährt. Wir sind nur mit einer dreiköpfigen Familie unterwegs deren Vater ein gebürtiger Südwester ist. Das freut dann auch unseren Skipper Wally, der uns die nächsten Stunden umherschippert und verwöhnt. Wir sehen Möwen und Pelikane, Kormorane, jede Menge Robben und auch einen einsamen Pinguin. Der stand da inmitten der Robben ganz verloren herum und machte sich klein. Er hat sich wohl unterwegs verirrt und, so meinte der Skipper, würde über kurz oder lang Robbenfutter werden. Wally erzählte auch über Walvis Bay, den Fischfang, die Austernzucht und vieles mehr, so dass die Zeit wie im Flug verging. Zum Essen gab es leckere Austern und andere Köstlichkeiten, dazu prickelnden Sekt. Als Dank für den Fisch verteilte eine Möwe noch ihre Ladung auf Heidi, die das weit weniger lustig fand als die Mitreisenden


Typischer Morgen an der Küste - Nebel soweit das Auge reicht.






Der einsame Pinguin inmitten des Robbenrudels. Ein Außenseiter in der Gesellschaft so wie wir Wrestlingfans



__________________
"You cannot shake hands with a clenched fist." (Indira Gandhi)
Face ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.04.2014, 23:27   #58
Punkomaniac
Disqualifiziert
 
Registriert seit: 15.02.2011
Beiträge: 30.968
Bild 3:
Bild 4: Ich kann mich regelrecht in ihn hineinversetzen. ... So ein Freak!


Aber noch was zum Post #55: 'Der Sternenhimmel über Namibia' ist auch ein traumhaftes Foto. So in etwa sah der Himmel auch in Brasilien aus. Ist zwar schon etwa 17-18 Jahre her, aber sowas vergisst man nie mehr im Leben. Da merkt man erst, wie einem der wunderschöne Sternenhimmel durch die Stadt-/Großstadt-/Metropolenbeleuchten weggenommen wird.

Geändert von Punkomaniac (16.04.2014 um 23:37 Uhr).
Punkomaniac ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2014, 08:43   #59
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 29.974
Zitat:
Zitat von SES Punkomaniac Beitrag anzeigen
Aber noch was zum Post #55: 'Der Sternenhimmel über Namibia' ist auch ein traumhaftes Foto. So in etwa sah der Himmel auch in Brasilien aus. Ist zwar schon etwa 17-18 Jahre her, aber sowas vergisst man nie mehr im Leben. Da merkt man erst, wie einem der wunderschöne Sternenhimmel durch die Stadt-/Großstadt-/Metropolenbeleuchten weggenommen wird.
In Brasilien war er wohl auch wirklich sehr ähnlich. Auf der Südhalbkugel ist er ja anders, da sieht man Sternbilder die bei uns nicht am Himmel sichtbar sind, selbst in finsteren Nächten in den Alpen. Auf jeden Fall wunderschön, die Milchstraße mit freiem Auge sichtbar, die Sterne funkeln und glitzern und rundherum ist es ruhig und man hört nur ein paar Tierrufe. Das gibt es bei uns nur auf einsamen Almhütten und Berggipfeln.
__________________
"You cannot shake hands with a clenched fist." (Indira Gandhi)
Face ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2014, 21:45   #60
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 29.974
Am Nachmittag schlenderten wir dann eigentlich nur durch Swakopmund, das ein wirklich herziges Städtchen ist, mit einer "Buchhandlung", richtigen Kaffeehäusern und noch mehr deutschen Relikten. Die Sonne zeigte sich seit Mittag und hinterließ in der Folge bei mir auch ihre Spuren, die ich dann als rote "Kriegsbemalung" einige Tage mit mir herumtrug.


Wieder einmal ein Kapsperling am Campingplatz.


So sehen die Straßen und Häuser in Swakopmund häufig aus.


Als Stadt am Meer ist es windig, aber man hat natürlich eine schöne Uferpromenade dabei.

__________________
"You cannot shake hands with a clenched fist." (Indira Gandhi)
Face ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.04.2014, 08:48   #61
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 29.974
Ein neuer Morgen beginnt am Alte Brücke Campingplatz, wir sind scheinbar die ersten Camper die aufstehen. Aber wir haben auch etwas vor, also gibt es ein ausgiebiges Frühstück und dann packen wir schon zusammen. Um halb 9 werden wir für Charly's Living Desert Tour abgeholt, von Johnny in einem Kleinbus. Der birgt so manche Überraschungen, denn er hat 4x4-Antrieb und bewältigt jede Düne. Die Tour führt uns ein paar Meter außerhalb von Swakopmund nahe des Flussbetts des Swakop River und schon hat Johnny die ersten zwei von den Little Five gefunden. Der Palmato Gecko ist ein schillerndes Krabbeltier, wunderschön anzusehen. Und das Namaqua Chamäleon ist schwarz vor Aufregung und nicht hungrig, verschmäht sogar leckere Tok-Tokkies (namibische Käfersorte). Weiter geht die Reise und wir sehen die Sand Diving Lizard, die wieselflink über den Sand läuft und sich dann eingräbt. Wir bekommen auch Sandboarder, Kamelreiter, Pferdereiter und Quadbiker zu Gesicht, interessanter sind aber natürlich die Tiere, wie die Sidewinder Schlange, die sich seitlich durch den Sand schlängelt und darin vergräbt. Mir ist heute noch ein Rätsel wie Johnny die überhaupt entdecken konnte, ihre Tarnung ist wirklich nahezu perfekt.


Der nachtaktive Palmato Gecko, nur in Namibia heimisch.


Er kitzelt etwas auf der Hand (auf dem Foto war es dann nicht mehr meine eigene)


Ein großes, aber offenbar sattes Chamäleon.


Ohrschmuck in Afrika


Die Echse vom Ohr auf dem Boden, mit den langen Krallen läuft sie wieselflink über den Sand und kann sich auch darin vergraben.


Wellen im Sand, mir gefällt die Einfachheit des Bildes, drum habe ich es mal dazugegeben.


Die Sidewinder-Schlange wie sie sich vergräbt. Am Ende sieht man nur mehr die Augen (die wie dunkle Sandkörner aussehen) und die Nasenlöcher.
__________________
"You cannot shake hands with a clenched fist." (Indira Gandhi)
Face ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.04.2014, 22:52   #62
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 29.974
Teil zwei der Wüstentour gibt es heute auch noch. Johnny treibt auch eine giftige Hornotter auf, das war Glück, die sieht man selten. Da es vor kurzem geregnet hatte und der Sand sehr fest war, mussten wir auf die Dancing White Lady Spinne leider verzichten. Dafür treibt Johnny noch ein zweites, kleineres Chamäleon auf und füttert es mit Tok-Tokkies. Die Zunge wird lang und länger, schnapp weg ist der Käfer. Zum Abschluss kurvt unser Guide noch durch die Dünen bis wir das Meer sehen können, nach dem nebligen Morgen ist mittlerweile auch die Sonne herausgekommen. Die Tour ist nun vorbei, die Reise geht weiter, aber das gibt es dann morgen.




Voller Körpereinsatz beim Fotografieren!




Die erwähnte Hornotter mit ihren beiden Hörnern.





__________________
"You cannot shake hands with a clenched fist." (Indira Gandhi)
Face ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2014, 23:36   #63
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 29.974
Ein paar Einkäufe machen wir noch in Swakopmund, der Tank wird noch einmal gefüllt und dann fahren wir Richtung Spitzkoppe. Schon lange bevor wir unser Tagesziel erreichen, können wir das Matterhorn Namibias sehen. Auf den ersten Blick ganz einsam steht die Spitzkoppe da, ein schöner Anblick in der Landschaft. Kurz vor dem Ziel hält uns ein kleines, schwarzes Mädchen an und verkauft uns geschäftstüchtig ein Windspiel aus alten Aludosen. Selbst gemacht natürlich, wie uns das Mädchen in verständlichem Englisch klar macht. Die Campsites an der Spitzkoppe sind einfach - Plumpsklo, Grillstelle und ein Mistkübel. Aber mehr braucht man ja nicht mit so einem Bushcamper, da hat man ja alles dabei - inklusive Brauchwassertank fürs Zähneputzen und Waschen.

Habe ich euch jetzt alle sprachlos gemacht mit den Bildern oder warum sagt keiner mehr was?


Die Spitzkoppe ist der Berg links, rechts sind die Pontok-Berge


Klippschliefer, ähneln optisch einem Murmeltier und leben in Felsspalten


Muss ich erst identifizieren dieses Wesen, sah aber schön aus.


Zwei Brüste waren auch in der Nähe unserer Campsite

__________________
"You cannot shake hands with a clenched fist." (Indira Gandhi)
Face ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2014, 23:42   #64
Kiez Richards
King of Korn Style
 
Registriert seit: 03.04.2006
Beiträge: 11.399
Wirklich beeindruckende Bilder, Face! Chapeau!
Kiez Richards ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2014, 00:00   #65
Arjen Robben
Moderator
 
Registriert seit: 08.11.2005
Beiträge: 11.840
Die Chamäleons sind ja der Hammer. An sich schon richtig coole Viecher und sowas dann auch noch in freier Wildbahn.
Arjen Robben ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.04.2014, 20:30   #66
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 29.974
Heute mal nur die restlichen Fotos von der Spitzkoppe, einfach gucken und genießen.









__________________
"You cannot shake hands with a clenched fist." (Indira Gandhi)
Face ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.04.2014, 19:05   #67
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 29.974
Da mich mein Buch in der Nacht noch lange gefesselt hat, stehe ich erst gegen 9 Uhr auf und auch Heidi holt ordentlich Schlaf nach. Dann fahren wir nach dem Frühstück los und kaufen noch ein Windspiel von einer Familie am Straßenrand. Die Kinder erfreuen wir mit Äpfeln und Pflaumen die bei uns viel zu viel sind. Die Fahrt zur Fingerklippe ist lange Zeit unspektakulär, erst auf den letzten Metern erreicht uns ein Unwetter. Die Regentropfen peitschen wie Hagelkörner auf das Auto ein und man sieht stellenweise weniger als im Nebel. So rasch wie er begonnen hat, ist der Spuk aber auch wieder vorbei und nur tiefe Pfützen auf der Straße zeugen davon. Die Vingerklip Lodge hat gerade noch ein letztes Zimmer für uns frei und wir genießen es uns so richtig frisch zu machen und zu pflegen. Am Abend überfressen wir uns am Buffet, aber kein Wunder bei den leckeren Speisen (Eland, Seehecht, usw.). Bald steigen wir in unser Himmelbett und freuen uns auf den nächsten Tag in dieser wundervollen Lodge. Der neue Tag beginnt mit Frühstück und dann der Wanderung zur Fingerklippe. Dieser Zeigefinger Gottes ragt völlig alleine aus der Ebene empor und wirkt aus der Entfernung, wie aus der Nähe sehr beeindruckend. Vom Fuße des Felsens sieht man kilometerweit durch das grüne Tal und wir beobachten Giraffen und Zebras die zwischen den Bäumen weiden. Viele Fotos später marschieren wir zurück und waschen am Zimmer ein paar Kleidungsstücke für die letzten Tage. Dann gehen wir zum Pool, aber kaum angekommen beginnt es auch schon zu regnen. Tja, das ist eben die Regenzeit, schade eigentlich weil die Wärme würde ja passen. Also legen wir uns in unser Himmelbett und lesen dort gemütlich in unseren Büchern. Auch so ein entspannender Tag tut einmal gut. Abends genießen wir wieder die herrlichen Speisen (Oryx Filet, Impala Faschiertes, Kürbis) mit einem südafrikanischen Shiraz. Morgen folgen dann weitere Höhepunkte mit Wildkatzen und "wilden" Menschen.


Auf was man eben so aufpassen muss im namibischen Straßenverkehr ...


Die sind ein wenig größer als bei uns.

Aussicht auf einen Felsen nahe der Lodge


Die Fingerklippe selbst




Monument Valley in Namibia



Ein Felsgesicht nahe der Fingerklippe
__________________
"You cannot shake hands with a clenched fist." (Indira Gandhi)

Geändert von Face (24.04.2014 um 19:07 Uhr).
Face ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.04.2014, 21:51   #68
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 29.974
Noch einmal genießen wir das Frühstück in der Lodge und packen dann unsere Siebensachen zusammen. Eigentlich ist so ein Lodgeurlaub auch sehr nett, haben wir gemerkt. Aber jetzt heißt es eben noch ein paar Tage campen. Der Weg nach Kamanjab ist etwas länger als erwartet, obwohl die Straße ganz gut ist. In dem Ort besuchen wir den Supermarkt, drinnen herrscht bei manchen Dingen bereits öde Leere, während andere wiederum nicht mehr ganz westeuropäischen Hygienestandards entsprechen, wie die schimmeligen Paprika. Aber ein paar brauchbare Einkäufe schaffen wir dann doch um bis zum Schluss durchhalten zu können. Nicht unweit von Kamanjab besuchen wir dann ein Dorf der Himba. Eigentlich sind das ja Nomaden und sie wohnen sonst auch im Kaokoland, hier ist das ein Projekt in dem Waisenkinder, misshandelte Frauen und andere Sozialfälle ihr traditionelles Leben weiterleben können und sich dabei zusehen lassen. Es ist schon sehr interessant all das vermittelt zu bekommen, unser Guide gibt sich auch redlich Mühe. Eine Dame mit dem Wunsch nach 8 Kindern wünscht uns auch 4 Stück davon, mal sehen ob wir das noch hinbekommen. Die Himba waschen sich ab dem Erwachsenwerden nicht mehr, ein wenig riecht es daher auch, wobei das eventuell auch an dem Vieh liegt, das mitten unter den Leuten lebt. Nach der "Führung" kaufen wir noch ein paar Souvenirs, wirklich schöne Armreifen, geschnitzte Tierfiguren.


Zwei Himba-Frauen. Die rote Paste dient als Schutz vor der Sonne, vor Insekten und wird von den Himba als besonders schön und attraktiv gesehen.


Hier wird Milch gelagert.


Die Hütten werden mit Dung eingepackt was man aber nicht riecht. Im Inneren ist es merklich kühler als draußen.


Anstatt sich zu waschen räuchern sich die Himba. Täglich zweimal!



__________________
"You cannot shake hands with a clenched fist." (Indira Gandhi)
Face ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.04.2014, 08:03   #69
Southern Sensation
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 26.07.2005
Beiträge: 13.081
Mann du hast aber auch einen Sinn für Motive du alter Hund. Echt beeindruckend die Bilder.
__________________
www.f1-championship.de - Die Codemasters F1 2018 Liga auf PS 4


Southern Sensation ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.04.2014, 00:12   #70
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 29.974
Vom Himbadorf geht die kurze Fahrt bis zur Otjitotongwe Cheetah Farm, wo wir wieder einmal ganz einsam kampieren. Um 16 Uhr werden wir abgeholt und können dann auf der Farm zahme Geparden streicheln. Die schnurren wie Katzen - ok, ein wenig lauter - und sind eigentlich wie große Katzen. Gleich vier Stück tollen um uns herum, spielen mit den Hunden und schlecken mir die Beine ab. So eine Gepardenzunge würde eine tolle Hornhautraspel abgeben, das könnt ihr mir glauben! Etwas Respekt haben wir alle schon, aber es ist schön die zahmen Wildkatzen zu streicheln und ihnen zuzusehen. Nach einer Weile werden wir dann mit einem Pickup in die Wildnis gebracht, wo die wilden Geparden gefüttert werden. Da geht es dann schon viel ruppiger zu und mit lautem Fauchen verschaffen sich die Katzen gegenseitig Respekt. Leider beginnt es dann wie aus Kübeln zu schütten und wir werden völlig durchnässt zurück zu unserem "Haus" gebracht. Kurze Regenpausen nützen wir um zu kochen, dann müssen wir uns aber schon wieder nach drinnen verziehen. Daher lassen wir den Abend mit einem Film am Tablet ausklingen und freuen uns auf die nächsten Tage im Etosha.


Ein glänzendes Vögelchen!




Wirklich wunderbare Katzen und so kuschelig und streichelzahm!





__________________
"You cannot shake hands with a clenched fist." (Indira Gandhi)
Face ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2014, 00:26   #71
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 29.974
Das Wetter ist uns heute früh nicht hold, schon auf dem Weg zum Etosha gießt es aus Kübeln. Doch kurz vor der Parkeinfahrt klart es etwas auf und wir können tatsächlich im Trockenen in den Park. Gleich das erste Wasserloch - Ombika - wartet für uns mit einem faulen Löwen auf. Er liegt einfach nur dort und tut nichts. Das sehen wir uns eine Weile an, beschließen aber dann doch Richtung Okaukuejo weiterzufahren. Wir checken ein und drehen dann eine Runde nach Westen zum Sprokieswood. Ein Gast hat uns verraten, dass kurz vorher Löwen ein Zebra gerissen haben. Zu diesem Spektakel sind wir zu spät, nur mehr die Geier und andere Aasfresser streiten sich um die Reste. Aber immerhin sehen wir viele Springböcke, Unmengen an Zebras, Giraffen und Gnus. Bei unserer Rückkehr ins Camp hat ein Dachzeltwagen unseren Stellplatz gekapert. Das finden wir nicht lustig, geben aber doch nach und suchen uns ein anderes Plätzchen. Am Wasserloch ist nichts los, also essen wir nur und gehen dann ins Bett. Was die Schakale in der Nacht draußen treiben, wollen wir gar nicht so genau wissen.


Schwarznasen-Impala


Action beim König der Tiere - er hebt seinen Kopf. Danach ist er so erschöpft, dass er 30 Minuten wieder gar nichts tut








Springböcke bis zum Horizont
__________________
"You cannot shake hands with a clenched fist." (Indira Gandhi)
Face ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2014, 17:52   #72
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 29.974
Heute geht es einfach nur mit Tierbildern weiter, war noch am selben Tag.


Ein Streifengnu, auch blaues Gnu genannt.


So sieht ein Wasserloch aus wenn es bevölkert ist, das war bei uns leider fast nirgendwo der Fall. Wenn es so grün ist wie zur Regenzeit, steht überall Futter und sind überall Pfützen aus denen die Tiere trinken. Da müssen sie nicht zu den Wasserlöchern.




So ein Strauß ist ein verdammt großer Vogel!


Wieder einmal zieht Regen auf.


Es regnet, es sind keine Tiere zu sehen, da erfreut sich der Fotograf eben mal an einem Falter.
__________________
"You cannot shake hands with a clenched fist." (Indira Gandhi)
Face ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2014, 18:19   #73
Arjen Robben
Moderator
 
Registriert seit: 08.11.2005
Beiträge: 11.840
Wow, könnten auch Bilder aus einer Doku des Discovery Channel sein. Ich muss sagen, dass ich mir vor deinem "Tagebuch" hier nie vorstellen hätte können, in Namibia Urlaub zu machen, weil ich mir das Land irgendwie komplett anders vorgestellt hatte (ohne wirklich zu wissen warum eigentlich), aber gerade die Tierbilder sind einfach umwerfend. Wie weit warst du denn z.B. von dem Gnu weg, als du es fotografiert hast? Es wirkt zumindest so, als hätte es dich gesehen.
Arjen Robben ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2014, 23:32   #74
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 29.974
Zitat:
Zitat von Arjen Robben Beitrag anzeigen
Wie weit warst du denn z.B. von dem Gnu weg, als du es fotografiert hast? Es wirkt zumindest so, als hätte es dich gesehen.
Die meisten Tiere haben uns definitiv gesehen. Schließlich stehen die oft nur 2-3m neben der Straße falls sie überhaupt NEBEN der Straße stehen und nicht mittendrauf. Gerade die größeren Herden von Springböcken, Impalas oder Zebras, teilweise auch Giraffen, laufen mitten über die Schotterstraßen bzw. stehen dort herum. Manchmal muss man direkt auf die Tiere zufahren, damit sie überhaupt Platz machen. Die sind Menschen bereits ganz gut gewöhnt. Das Gnu war vielleicht 10-20m entfernt schätze ich, nachdem es mit 400mm Brennweite aufgenommen wurde. Man darf sein Fahrzeug im Etosha Park übrigens nicht verlassen, also außerhalb der Camps und WC-Einfriedungen.
__________________
"You cannot shake hands with a clenched fist." (Indira Gandhi)
Face ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2014, 23:52   #75
Kliqer
Genickbruch
 
Registriert seit: 23.12.2004
Beiträge: 29.607
Ich weiß jetzt gar nicht, ob du es schon mal irgendwo erwähnt hast - ich glaube eigentlich nicht, weil ich dürfte so gut wie jeden Beitrag gelesen haben - aber, wie ist denn die namibianische Küche so bzw. welche kulinarische Eigenheit Namibias hat dir am besten bzw. am wenigsten gut gefallen?
__________________
"Genickbruch.com ist eine topseriöse Seite." - Markus Lanz, 16.10.2014

"Ich glaube ich habe dieses Jahr irgendwann zu ihm gesagt 'Kliqer, ich dachte immer du bist ein arrogantes Arschloch, aber ich liebe dich'. Daran hat sich nix geändert." - Indikatorgroupie, 30.11.2016

Kliqer ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort
Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 05:52 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.4 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2020, Jelsoft Enterprises Ltd.