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Alt 15.08.2023, 11:39   #1
CM Punkomaniac
Genickbruch
 
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Chinesischer Immobilienkonzern - Evergrande macht Milliardenverlust
Zitat:
Der ehemals größte Bauunternehmer Chinas hat nach eigenen Bilanzdaten in den vergangenen zwei Jahren umgerechnet einen Verlust in Höhe von 72 Milliarden Euro gemacht. Insgesamt belaufen sich die Schulden von Evergrande damit auf 300 Milliarden Euro - einen höheren Schuldenberg hat keine andere Immobilienfirma weltweit angehäuft.
Chinas Ausfuhren brechen ein - Exportweltmeister unter Druck
Zitat:
Auch in China blickt man mit Sorge auf den Abschwung der Konjunktur. Nach der Angst vor einer Deflation kommen heute schlechte Zahlen aus dem Außenhandel hinzu, der im Juli eingebrochen ist.
Konjunkturflaute - Chinas Wirtschaft rutscht in die Deflation
Zitat:
Die Verbraucherpreise in China sind im Juli gesunken. Damit ist es nun zur Deflation gekommen. Setzt sich die Abwärtsspirale der Preise fort, könnte das verheerende Folgen für die Wirtschaft haben.
Schwaches Wachstum - Chinas Konjunktur kommt nicht in Schwung
Zitat:
Die chinesische Wirtschaft stottert. Die schwache Entwicklung von Industrie und Einzelhandel in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt zwingt Chinas Zentralbank nun erneut zu einer Zinssenkung.
Vom Studium in die Armut
Zitat:
Chinas Wachstumsmotor stottert, und das bekommen gerade junge Menschen zu spüren. Exzellent ausgebildet, bleibt ihnen oftmals nur die Flucht aufs Land - oder der Billiglohnsektor.
China verheimlicht plötzlich Daten zur Jugendarbeitslosigkeit
Zitat:
Mehr als jeder fünfte junge chinesische Städter ist ohne Job, die Dunkelziffer wird wohl noch höher sein. Offizielle Zahlen soll es in Zukunft nicht mehr geben.
[...]
Noch im Dezember hatte Xi die jungen, gut ausgebildeten Chinesen aufgefordert, ihre Ambitionen zurückzuschrauben. Er rief sie auf, „Bitterkeit zu essen“, also sinngemäß, in den sauren Apfel zu beißen und auch Arbeitsstellen in Fabriken sowie auf dem Land in Betracht zu ziehen.
[...]
Country Garden - der nächste chinesische Immobilienriese steht am Abgrund
Zitat:
Auf Evergrande folgt Country Garden: Der Immobilienkonzern mit dem klingenden Namen ist hoch verschuldet. Nachdem er eine Anleihe nicht bedienen konnte, droht dem Unternehmen der Kollaps.
[...]
Ende 2022 hatte Country Garden seine Schulden auf rund 150 Milliarden Euro beziffert. Die Zahl dürfte seitdem weiter gestiegen sein. Country Garden fährt jedes Quartal Verluste in Milliardenhöhe ein.
[...]
Neue Turbulenzen im Immobiliensektor
Zitat:
Inzwischen gerät auch der erste staatlich dominierte Immobilienkonzern in Schwierigkeiten. So wurde am Dienstag der Handel mit Aktien des Immobilienkonzerns Sino Group, einer Tochter der staatlichen Reederei Cosco, an der Hongkonger Börse ausgesetzt. Grund dafür seien laufende Verhandlungen über die Rückzahlung einer Anleihe, hieß es in einer Mitteilung. Außerdem gibt es erste Anzeichen, dass die Krise auf den Finanzsektor übergreift. Anfang der Woche wurde bekannt, dass ein zu einem großen Finanzkonzern gehörender Vermögensverwalter Zahlungen auf ein Investmentprodukt nicht leisten kann. Der Vermögensverwalter hat vor allem im Immobiliensektor investiert.
Ich bin nun wirklich kein promovierter China-Experte, nicht einmal ein großartiger China-Amateur-Experte. Ich lese Artikel und sehe Dokumentationen und Reportagen, behalte mir da grundsätzliches im Gedächtnis, aber für die Tiefe des Themas China mit Geschichte, Kultur, Traditionen und was sonst noch alles dazugehört kann ich mich nicht groß begeistern. Das ist eben so.
Seit Deng Xiaoping über Jiang Zemin bis zu Hu Jintao wurde alles privatwirtschaftlich immer freier, solange der ungeschriebene Vertrag zwischen Volk und Partei besteht: "Ihr haltet euch aus der Politik raus, dafür garantieren und vermehren wir euren Wohlstand." Das hat sicher jede/r schon mal irgendwo mitbekommen, wenn es um China geht. Seit Jahren schränkt Xi Jinping die Privatwirtschaft wieder ein, geht aus eigenpolitischen Machtmotiven ohne Staatsnutzen gegen bestimmte Wirtschaftsleute vor. Und nicht zum Beispiel, weil sie als Privatpersonen oder ihre Konzerne hochverschuldet sind und ihr verantwortungsloses Handeln den Staat in Schwierigkeiten bringt, denn ausgerechnet diese Privatpersonen waren ein gutes Stück staatsunabhängig unterwegs und die Konzerne waren finanziell solide, also rein wirtschaftlich kein Risiko. Allgemein verlangsamt sich seit 2018 das Wirtschaftswachstum in China. Ungefähr seit 2018 hat Xi Jinping seine Macht in Partei und Staat immer weiter vergrößert, im Gegensatz zu Zemin und Jintao darf er dank einer Verfassungsänderung theoretisch bis zu seinem Tod weiterregieren und wird nun als der neue Mao bezeichnet. Und die riesigen Konjukturprogramme und Megaprojekte, die da seit Jahren unter Xi immer beschlossen werden, haben oft keinen wirtschaftlichen Mehrwert. Beispielsweise Geisterstädte mit tausenden, zehntausenden, hunderttausenden leerstehenden Wohnungen - in ganz China soll es insgesamt um die 100 Millionen leerstehende Wohnungen geben. Wohnungsbau, Häuserbau, Straßenbau, Brückenbau, Kraftwerkebau oft genug nur aus dem Grund, um Arbeitslose in Arbeit zu bringen und anschließend sind die Leute wieder arbeitslos und das Erbaute hat überhaupt keinen Sinn und Zweck.
Fährt Xi Jinping das Land gegen die Wand oder ist das alles nur die logische Konsequenz des schuldenlastigen Turbokapitalismus, den es schon vor ihm gab? Oder beides? Oder noch was anderes?

Randbemerkung: Je mehr ich in den letzten Jahren von China höre, lese und sehe, umso mehr kommt mir der Gedanke, dass China auf seinem Weg des sogenannten Sozialismus chinesischer Prägung im Endeffekt kapitalistischer geworden ist als die historischen Prototypen des Kapitalismus Vereinigtes Königreich und Vereinigte Staaten von Amerika. Davon, dass auch von China keine kommunistische Weltrevolution ausgeht, muss mich niemand überzeugen. Aber heiliges Kanonenrohr, soziale Marktwirtschaft reicht doch aus, die müssen es doch nicht schlimmer machen als die sogenannten kapitalistischen Systemfeinde.

Geändert von CM Punkomaniac (15.08.2023 um 13:16 Uhr).
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Alt 15.08.2023, 23:17   #2
Baptist Ziergiebel
Rippenprellung
 
Registriert seit: 15.10.2015
Beiträge: 237
Frei nach dem Hitman, ich denke, China war, ist und wird immer eine brisante Angelegenheit sein. Auch wenn es manchmal den Eindruck erwecken mag, China kaufe dem Westen den Schneid ab und stehe bald an der Weltspitze, auch weil die chinesische Führung gemäß althergebrachten Dünkel es so kolportiert; schaut man genauer hin, stellt sich vieles nur als scheinbar heraus. Die Immobilienkrise ist ein Pulverfass. Viele setzen dort wohl zur Unterstützung im Alter auf Immobilienbesitz, der durch die von dir erwähnten Geisterstädte immer wertloser wird. Die Alterssicherung wird nicht mehr lange funktionieren; auf China rollt ein Alterstsunami zu, zusätzlich mit Männerüberschuß in der Gesellschaft. Wie man der sich abzeichnenden gravierenden Altersarmut beikommen will muß sich zeigen. Fehler einzugestehen ist vieler Asiaten Ding nicht, wie ich gelernt habe. Das "Gesicht zu verlieren" als Großer, Verehrter, Geliebter Anführer, Volksgenosse, General usw. usf. wohl schon gar nicht. Wer weiß, wie Corona und seine Spätfolgen dem Land noch zusetzen.

Was bedeutet das für den Rest der Welt? Bricht China irgendwann ein, fällt ein Absatzmarkt weg. Unsere gierigen Konzerne werden das zu spüren bekommen, mit ihnen große Teile der Weltwirtschaft; dann gibt es eine Wirtschaftskrise, wie es sie noch nie gab. Richtig problematisch wird es, wenn das Regime sich nach außen hin freistrampeln will, wie es andere Autokraten in Not ja vormachen, Putin, Erdogan etc. Ich war immer der Meinung und bin es trotz Ukrainekrise weiterhin: sollte tatsächlich ein Dritter Weltkrieg ausbrechen, dann rund um den Himalaya.
Zitat:
Zitat von CM Punkomaniac Beitrag anzeigen
Fährt Xi Jinping das Land gegen die Wand oder ist das alles nur die logische Konsequenz des schuldenlastigen Turbokapitalismus, den es schon vor ihm gab? Oder beides? Oder noch was anderes?

Randbemerkung: Je mehr ich in den letzten Jahren von China höre, lese und sehe, umso mehr kommt mir der Gedanke, dass China auf seinem Weg des sogenannten Sozialismus chinesischer Prägung im Endeffekt kapitalistischer geworden ist als die historischen Prototypen des Kapitalismus Vereinigtes Königreich und Vereinigte Staaten von Amerika. Davon, dass auch von China keine kommunistische Weltrevolution ausgeht, muss mich niemand überzeugen. Aber heiliges Kanonenrohr, soziale Marktwirtschaft reicht doch aus, die müssen es doch nicht schlimmer machen als die sogenannten kapitalistischen Systemfeinde.
Man kann über den Kapitalismus und seine Probleme denken was man will, aber er bietet immer die Möglichkeit, neue Wege zu beschreiten, ist flexibler, anpassungsfähiger. Dies geht einer Planwirtschaft, die das chinesische System trotz allem kapitalistischen Anstrich immer noch ist, eben ab. Geringe Innovationskraft birgt immer das Risiko des Scheiterns in sich. Abgesehen davon, daß ein repressives System schon aus Machterhalt alle freifliegenden Gedanken einfangen will, läßt sich halt auf Befehl schwer was Neues erfinden, oder wenn man andauernd nach dem Vorgesetzten schauen muß.

Also ja, ich bin der Meinung, Xi Jinping als typischer Auswuchs eines autokratischen Regimes fährt China mit seinen Gefolgsleuten zwangsläufig vor die Wand und zwar mit Vollgas. Der gefälschte Kapitalismus vertuscht das nur für eine Weile.

Gruß.
Baptist Ziergiebel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.08.2023, 18:46   #3
Cute Paul
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 25.07.2009
Beiträge: 1.191
Zitat:
Zitat von CM Punkomaniac Beitrag anzeigen
Fährt Xi Jinping das Land gegen die Wand oder ist das alles nur die logische Konsequenz des schuldenlastigen Turbokapitalismus, den es schon vor ihm gab? Oder beides? Oder noch was anderes?
Meiner Meinung nach ist das Einzige, was Xi Jinping tut, was die VRC noch stärker gegen die Wand fährt als sonst sein Drang, sich nach innen und außen hin profilieren zu wollen und sich dabei sehr ungeschickt anzustellen. Die VRC ist meines Erachtens wirtschaftlich sehr stark vom möglichst langfristigen Wohlwollen der restlichen Welt abhängig. Jemand wie Jiang Zemin hat das verstanden und sich international immer auf eine liebenswert schrullige Art präsentiert, sodass viele Leute die absoluten Schweinereien, die er verbrochen hat (wie z. B. das Büro 610) schlicht ignoriert oder geduldet haben. Xi Jinping hingegen versucht nach außen hin durch Unsympathen wie Zhao Lijian die VRC auf aggressive Weise als Weltmacht zu präsentieren und stößt damit dem Rest der Welt nur vor den Kopf. Jiang und seine Loyalisten hatten das verstanden, wodurch der interne Machtkampf wohl noch verstärkt wurde. Auf den ersten Blick scheint sich das zwar durch die Abwesenheit Jiangs beim 20. Nationalen Parteikongress und dem kurz darauf verkündeten Ableben Jiangs erledigt zu haben, aber selbstverständlich wird es in der nächsten Zeit wohl noch einiges an internen "Säuberungen" von der Xi Seite aus geben.

Viele der restlichen Probleme der VRC, vorangehend die demographische Entwicklung waren ja praktisch von Anfang an absehbar. Interessanterweise habe ich in Diskussionen zu dem Thema in der Vergangenheit aus meinem Umfeld immer die vollkommen absurde Rationalisierung gehört, dass "man in China doch sehr langfristig plane und schon wisse, was man tut".
__________________
"We do Greco-Roman, freestyle. The Old Country way. No gimmick wrestling in my house." — The Iron Sheik

Geändert von Cute Paul (21.08.2023 um 21:59 Uhr).
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Alt 21.08.2023, 21:51   #4
Goldberg070
Moderator
 
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Beiträge: 16.866
Ich poste es mal hierein, weil ich nicht recht weiß, wohin damit und da China der größte Player hier ist:

BRICS-Staaten kämpfen für andere Weltordnung

Zitat:
Die BRICS-Staaten haben große Pläne für ihren 15. Gipfel. Die "Suche nach Alternativen" zu den aktuellen globalen Machtverhältnissen stehe auf dem Programm, sagte die südafrikanische Außenministerin Naledi Pandor im Vorfeld des Treffens vom 22. bis 24. August in Südafrikas Wirtschaftsmetropole Johannesburg. Ziel sei eine "veränderte globale Ordnung", so Pandor. Man wolle dem "Diktat" des Westens unter Führung der USA ein Ende setzen, hieß es auch von Russlands Seite. Die fünf aufstrebenden Volkswirtschaften Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika wollen ab jetzt ganz oben mitmischen, geopolitisch sowie wirtschaftlich. Ihre Taktik: eine massive Expansion der Gruppe zu "BRICS plus".
__________________
"Wenn du deine Emotionen nicht kontrollieren kannst, musst du das Verhalten anderer Menschen kontrollieren. Deshalb dürfen die Empfindlichsten, Übersensibelsten und leicht Erregbarsten nicht den Standard für den Rest von uns setzen." - John Cleese
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Alt 07.10.2023, 17:42   #5
CM Punkomaniac
Genickbruch
 
Registriert seit: 15.02.2011
Beiträge: 32.533
Davon lese ich jetzt zum ersten Mal. Das wird Präsident Xi Jinping sicherlich nicht gefallen. Aufmüpfige Jugendliche und junge Erwachsene.

Glück statt Geld - Chinas Jugend feiert "Rücktrittspartys"
Zitat:
[...]
Einer dieser jungen Angestellten kommt im Bericht unter dem Pseudonym Liang vor. Der 27-Jährige arbeitete bis Mai bei einer chinesischen Bank. Um seine Kündigung zu feiern, lud er seine Freunde ein.
[...]
Er arbeitet jetzt als "Content Creator" und leitet ein Café. Er sagt, dass er deutlich glücklicher geworden sei, seitdem er seine Arbeit gekündigt habe.
[...]
Experten sagen, dass diese Entwicklung die wachsenden wirtschaftlichen Sorgen des Landes verschärfen könnte. Eine sinkende Geburtenrate und schrumpfende Arbeitskräfte gefährdeten zukünftiges Wachstum – und dies betreffe die kommenden Generationen chinesischer Jugendlicher.

Grund für die Kündigungswelle scheint auch das Ungleichgewicht zwischen der hart arbeitenden chinesischen Jugend und ihrer Zukunftsaussichten zu sein. Laut Yao Lu, Soziologieprofessorin an der Columbia University, sei ein Großteil der Angestellten überqualifiziert für ihre Arbeit. Das führe zu Unzufriedenheit.

"Ich glaube, dass Menschen im Westen, außerhalb von China, nicht verstehen, wie hart es hier ist, ein Kind zu sein", sagt Nancy Qiang, Wirtschaftsprofessorin an der Northwestern University's Kellog School of Management, im Gespräch mit CNN. "Die Jugend hat mit viel Enttäuschung, aufgestauter Erschöpfung und Verbitterung durch die harte Arbeit zu kämpfen", so Qiang weiter.

Der jungen chinesischen Bevölkerung sei eine finanziell erfolgreiche Zukunft prophezeit worden. Stattdessen sehe sich die Jugend mit einer unberechenbaren Arbeitslosigkeitsrate, stagnierten Gehältern und einer intensiven Überarbeitskultur konfrontiert, heißt es in dem Bericht von CNN weiter. Jetzt ist die junge Generation auf der Suche nach Bedeutung in der Arbeitswelt.
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Alt 30.10.2023, 15:04   #6
CM Punkomaniac
Genickbruch
 
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Beiträge: 32.533
Minister-Austausch in Peking - Was ist los in Chinas Führungsriege?
Zitat:
[...]
25. Juni: Das chinesische Staatsfernsehen CCTV zeigt den letzten öffentlichen Auftritt des damaligen chinesischen Außenministers Qin. Etwa einen Monat später wird er durch seinen Vorgänger Wang Yi ersetzt. Bislang bleibt er aus der Öffentlichkeit verschwunden.

29. August 2023: Li hält als Verteidigungsminister auf einem Forum für die Zusammenarbeit zwischen China und Afrika eine letzte Rede. Danach ist auch er von der Bildfläche verschwunden.

Vergangene Woche wurde es dann Schlag auf Schlag offiziell: In einer einzigen Sitzung des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses wurde nicht nur Li aus aus seinem Amt entfernt. Er und der frühere Außenminister Qin wurden zusätzlich aus ihren noch hochrangigeren Funktionen als Staatsräte entbunden.

Und damit nicht genug: Zwei weitere Minister wurden ausgetauscht, der Finanzminister und der Minister für Wissenschaft und Technologie.

"Das ist schon ein einmaliger Vorgang", sagt Björn Alpermann. Der Professor von der Universität Würzburg forscht seit Jahren insbesondere zum politischen System Chinas und beobachtet die Vorgänge in der Führungselite der Kommunistischen Partei genau: "Wir können auch noch nicht absehen, ob das jetzt wirklich das Ende der Fahnenstange ist oder ob nicht noch weitere Ministerkollegen folgen werden."

Besonders die Affäre um die verschwundenen Außen- und Verteidigungsminister gibt Rätsel auf, auch für die Außenwirkung von Staats- und Parteichef Xi. "Das waren ja nicht irgendwelche Personen, sondern das waren sehr zentrale Unterstützer Xi Jinpings in Kernressorts, die eigentlich gerade erst im Januar beziehungsweise im März in ihre Ämter eingeführt worden waren", so Alpermann.
[...]
Beim ehemaligen Außenminister Qin verhärtet sich unter anderem durch US-Medienberichte das Gerücht, dass er früher als Botschafter in den USA eine außereheliche Affäre hatte, aus der ein Kind hervorging, und es gibt angeblich eine parteiinterne Untersuchung, ob das die nationale Sicherheit gefährden kann. Beim ehemaligen Verteidigungsminister Li soll es angeblich um einen Korruptionsskandal im Zusammenhang mit der Beschaffung von Atomraketen für die Armee gehen. Also auch wieder eine potenzielle Gefährdung der nationalen Sicherheit. Mich wundert, dass Xi Anfang des Jahres nichts davon gewusst haben soll und es Mitte und Ende des Jahres auf einmal zu solchen Rundumschlägen kommt. Da werden doch - eigentlich - alle bis auf die Knochen durchleuchtet, bevor sie in die Nähe von Xi kommen, und andererseits lässt Xi nur ihm gegenüber zutiefst loyale Leute in seinen Machtzirkel. Wusste Xi auch Anfang des Jahres von den problematischen Umständen der beiden, hielt es aber aufgrund ihrer tiefen Loyalität ihm gegenüber bestmöglich und unter Anwendung verschiedener Zwangswerkzeuge unter Verschluss, doch jetzt gibt es trotzdem ein paar einzelne Querschießer - auch in Richtung des "neuen Mao" - innerhalb der strammen Kommunistischen Partei Chinas? Diese Vorwürfe gegenüber dem ehemaligen Außenminister und ehemaligen Verteidigungsminister zwagen Xi geradezu zum Handeln trotz ihrer Loyalität ihm gegenüber.

Geändert von CM Punkomaniac (30.10.2023 um 15:18 Uhr).
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Alt 29.11.2023, 17:31   #7
CM Punkomaniac
Genickbruch
 
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Beiträge: 32.533
China besorgt wegen Entkopplung von Lieferketten
Zitat:
Chinas Ministerpräsident Li Qiang will eine Entkopplung von Lieferketten durch andere Länder stoppen. "Wir sind bereit, engere Partnerschaften in den Bereichen Produktion und industrielle Lieferkette mit allen Ländern aufzubauen", sagte Li auf der ersten China International Supply Chain Expo (CISCE). Li unterstrich, dass die internationale Gemeinschaft "vorsichtiger gegenüber den Herausforderungen und Risiken sein muss, die durch Protektionismus und unkontrollierte Globalisierung entstehen". China werde weiterhin ein internationales und rechtsstaatliches Geschäftsumfeld schaffen.
Hintergrund ist, dass die ausländischen Investitionen in China zuletzt auf einen historischen Tiefstand gesunken waren. Die Messe ist ein Versuch Pekings, internationale Investitionen anzulocken. Denn die Europäische Union und USA hatten angekündigt, strategisch wichtige Lieferketten von China auf andere Länder umlenken, um ökonomische und politische Risiken zu minimieren, die sich aus den engen Verflechtungen ergeben können. Geopolitische Krisen wie Russlands Krieg in der Ukraine, die Befürchtungen einer chinesischen Invasion Taiwans, aber auch die ökonomischen Erfahrungen der Corona-Krise haben dazu geführt, dass die Verbindungen zu China neu überdacht werden. Viele Unternehmen entscheiden sich deshalb gegen den Ausbau der Lieferketten in China und wenden sich anderen zu. Diese Strategie nennt sich China-plus-one.
[...]
Firmen denken um - China wird zum Risiko für den Mittelstand
Zitat:
Die Sorgen deutscher Unternehmer wegen ihres China-Geschäfts nehmen zu. Firmen verändern nun ihre Strategien: Betriebsteile sollen sich im Ernstfall schnell abtrennen lassen, Lieferketten zurück nach Europa kommen.

Geändert von CM Punkomaniac (30.11.2023 um 09:42 Uhr).
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Alt 24.01.2024, 13:41   #8
CM Punkomaniac
Genickbruch
 
Registriert seit: 15.02.2011
Beiträge: 32.533
Ich schaute mir gerade das Video an...

China's Military Scandal: Why a Taiwan Invasion Might Have Just Become Impossible

...und ich muss sagen, dass die im Video behandelte Meldung vollkommen unter meinem Radar flog.
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Alt 24.01.2024, 18:14   #9
Punisher 3:16
Genickbruch
 
Registriert seit: 10.10.2002
Beiträge: 16.951
Eine Invasion Chinas in Taiwan war ohnehin nie realistisch. Das Vorhaben ist viel zu aufwändig und wurde die grösste Maritine Operation aller Zeiten bedeuten. Über diese Mittel verfügt China alleine gar nicht.
Punisher 3:16 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2024, 18:33   #10
CM Punkomaniac
Genickbruch
 
Registriert seit: 15.02.2011
Beiträge: 32.533
Ich bin da irgendwie immer noch zwiegespalten. Xi(*1953) ist nicht Putin(*1952) insofern, dass Putin sein Trauma vom zusammengebrochenen Moskauer Herrschaftsgebiet(Sowjetunion und Warschauer Pakt) durch Kriege heilen muss. Aber ich weiß trotzdem nicht, wie ideologisch verbohrt Xi ist und ob er nicht doch trotz der chinesischen Wirtschaft "den Putin macht" und wie ein Rammbock vorgeht.
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Alt 24.01.2024, 20:24   #11
The-Deadman
ECW
 
Registriert seit: 02.07.2007
Beiträge: 5.016
Zitat:
Zitat von Punisher 3:16 Beitrag anzeigen
Eine Invasion Chinas in Taiwan war ohnehin nie realistisch. Das Vorhaben ist viel zu aufwändig und wurde die grösste Maritine Operation aller Zeiten bedeuten. Über diese Mittel verfügt China alleine gar nicht.
Ich habe das von Punko verlinkte Video nicht sehen können (Zusammenfassung lese ich gern ), aber im Pentagon wurden schon diverse Simulationen gefahren. Und nach denen können die Amerikaner Taiwan nur unter erheblichen Verlusten schützen aka eine chinesische Invasion abwehren. Da wurde aber bspw. eine mögliche parallele Problematik in Korea nicht berücksichtigt. Insofern würde ich deine absolute Aussage etwas einschränken, zumal China ja weiterhin deutlich aufrüstet.
Einen zeitnahen Einmarsch würde ich aber auch nicht erwarten. Xi wäre auch schön blöd, die Präsidentenwahlen nicht abzuwarten, wer weiß, welcher rothaarige Blanko-Scheck dann wieder im weißen Haus sitzt...
The-Deadman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2024, 21:12   #12
CM Punkomaniac
Genickbruch
 
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Beiträge: 32.533
Zitat:
Zitat von The-Deadman Beitrag anzeigen
Ich habe das von Punko verlinkte Video nicht sehen können (Zusammenfassung lese ich gern ), [...]
Warum konntest du es nicht sehen? Bei mir wird das Video angezeigt und ich konnte es jetzt gerade weiterhin abspielen.

Aufhänger des Videos ist ein Artikel von Bloomberg News.

Hier eine deutsche Version im Business Insider.

https://www.businessinsider.de/polit...ur-mit-wasser/
Zitat:
Chinas Armee verfügt über Raketen, die mit Wasser statt mit Treibstoff gefüllt sind und eine Reihe von Raketensilos mit falschen Deckeln. Das sind Beispiele für militärische Korruption, die zu einer dramatischen Säuberung von Spitzenbeamten führten, berichtet „Bloomberg“ unter Berufung auf US-Geheimdienste.

„Bloomberg“, das seine Quellen nicht nannte, berichtete am Samstag, dass die Geheimdienstinformationen darauf hindeuten, dass Xi Jinpings kürzliche Entlassung von mehr als einem Dutzend hochrangiger Kommandeure der Volksbefreiungsarmee auf schwerwiegende Korruptionsfälle wie diese zurückzuführen ist. Die Säuberung ging so weit, dass sogar der chinesische Verteidigungsminister Li Shangfu aus seinem Amt entlassen wurde. Er verschwand für zwei Monate aus der Öffentlichkeit, bevor er im Oktober ersetzt wurde.

Aus US-Geheimdienstkreisen erfuhr „Bloomberg“, dass die Korruption in Chinas Raketentruppen und in der gesamten Volksbefreiungsarmee so gravierend ist, dass Xi höchstwahrscheinlich gezwungen sein wird, die Frage zu überdenken, ob Peking in nächster Zeit eine größere Militäraktion durchführen kann.
[...]
Die Raketentruppe ist besonders wichtig für Chinas Haltung gegenüber Taiwan. Peking stationierte Langstreckenraketen an seiner Küste, um die selbstverwaltete Insel zu bedrohen.
[...]
Im Jahr 2021 zeigten Satellitenbilder, dass China Hunderte von nuklearfähigen Raketensilos in der Wüste von Xinjiang baute.
[...]
Ein Beispiel für Korruption sei jedoch, dass ganze Silofelder in Westchina mit Deckeln versehen seien, die den effektiven Start von Raketen verhinderten, so eine Quelle gegenüber „Bloomberg“.
[...]
Das ist nur, was berichtet werden konnte, weil US-Geheimdienste etwas von ihrem Wissen über das chinesische Militär mitteilten und die wissen wiederum auch nicht, wie weit der Schaden durch Korruption im chinesischen Militär ist.
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Alt 24.01.2024, 22:37   #13
S C H
Schädelbasisbruch
 
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Beiträge: 4.978
Zitat:
Zitat von CM Punkomaniac Beitrag anzeigen

Das ist nur, was berichtet werden konnte, weil US-Geheimdienste etwas von ihrem Wissen über das chinesische Militär mitteilten und die wissen wiederum auch nicht, wie weit der Schaden durch Korruption im chinesischen Militär ist.
Bei der Sache mit dem Wasser in den Raketentanks, die werden normalerweise leer gelagert weil der Raketentreibstoff höchst korrosiv ist. Es werden jedoch regelmäßig Dichtigkeitstests durchgeführt, mit Wasser, kann also einfach nur vergessen worden sein nach einem Test.
__________________
WCW 4 Life Feel the Bang
Friedensnobelpreisträger 2012, Skispringen: Vierschanzentournee: Sieger, Olympia: 2. und Skiflug-WM: 3.
S C H ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2024, 11:40   #14
CM Punkomaniac
Genickbruch
 
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Beiträge: 32.533
Die freie Demokratie in China im Gegensatz zur verbrecherischen Diktatur in Deutschland.

Auf Bewährung - China verurteilt australischen Autor zu Todesstrafe
Zitat:
Der australische Autor Yang Hengjun ist in China zur Todesstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Das Gericht habe Yang der Spionage für schuldig befunden, teilte Sprecher Wang Wenbin mit. Zuvor hatte Australiens Regierung über das Urteil informiert. "Das ist eine erschütternde Nachricht für Dr. Yang, seine Familie und alle, die ihn unterstützt haben", teilte Außenministerin Penny Wong mit. Die Regierung in Canberra sei "entsetzt" über die Entscheidung und werde "mit aller Entschiedenheit reagieren". Sie habe den Botschafter Chinas einbestellt. Man gehe jedoch davon aus, dass die Todesstrafe nach zwei Jahren in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt wird. So wird es in der Regel bei diesen Urteilen in China gehandhabt.
[...]
Yang hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Im Januar 2019 war der gebürtige Chinese mit Frau und Kind von New York nach Guangzhou im Süden Chinas gereist. Nach seiner Ankunft verschwand er. Erst später wurde seine Festnahme bekannt. Yang ist in China als Romanautor und Blogger bekannt. Er kommentierte regelmäßig die chinesische Politik und äußerte sich dabei zuweilen kritisch über die Kommunistische Partei. Früher arbeitete er Berichten zufolge im chinesischen Außenministerium. Seit 2002 hat der 58-Jährige die australische Staatsangehörigkeit.

Die australische Außenministerin Wong teilte mit, die Regierung in Canberra habe sich mehrfach auf höchster Ebene für Yangs Interessen und Gesundheit starkgemacht und wolle dies weiter tun. Sie forderte eine angemessene medizinische Versorgung. Im August vergangenen Jahres hatte Yang seiner Familie mitgeteilt, dass er befürchte, in der Haft zu sterben, nachdem bei ihm eine Nierenzyste diagnostiziert worden war.
[...]
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Alt 05.02.2024, 11:58   #15
Nani
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 01.12.2003
Beiträge: 16.996
Die Chinesen (und andere Diktaturen dieser Welt) tun halt genau das, was Politschwurbler seit Jahren behaupten, was in Deutschland passiert, obwohl es nicht in Deutschland passiert.

Armer Kerl. Allerdings hätte er damit rechnen können/müssen. Sogar als Tourist kannst Du dort vom System aufgefressen werden. Darum wechselt man auch besser die Straße, wenn z.B. die Polizei entgegenkommt. Kann sein, dass die Dich einfach rauspicken und verschwinden lassen. Insbesondere dann, wenn Du nicht den nötigen Respekt (oder Angst) aufbringst.
__________________
Wer Glauben über Wissen stellt, wird gefickt.
Wer Wissen über Weisheit stellt, wird auch gefickt.
Nani ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2024, 12:07   #16
k-town1900
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 24.08.2016
Beiträge: 4.154
Er war auch garantiert als Staatsfeind im System und die Videoüberwachung+Gesichtserkennung war selbst vor 3,5 Jahren in China schon sehr, sehr ausgereift. Dazu dann noch die ganzen anderen Überwachungsmöglichkeiten die China in ihr System implementiert hat
__________________
Made in K-town W. Germany

Deutscher von Geburt
Pfälzer aus Überzeugung
Lautrer von Gottes gnaden
k-town1900 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2024, 12:14   #17
CM Punkomaniac
Genickbruch
 
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Zitat:
Zitat von Nani Beitrag anzeigen
Die Chinesen (und andere Diktaturen dieser Welt) tun halt genau das, was Politschwurbler seit Jahren behaupten, was in Deutschland passiert, obwohl es nicht in Deutschland passiert.

Armer Kerl. Allerdings hätte er damit rechnen können/müssen. Sogar als Tourist kannst Du dort vom System aufgefressen werden. Darum wechselt man auch besser die Straße, wenn z.B. die Polizei entgegenkommt. Kann sein, dass die Dich einfach rauspicken und verschwinden lassen. Insbesondere dann, wenn Du nicht den nötigen Respekt (oder Angst) aufbringst.
Ehrlich gesagt denke ich mir das manchmal auch. Ich weiß nicht, was manche Leute, die eine Diktatur kritisieren, dazu bewegt, in diese Diktatur zu reisen oder zurückzukehren. Als einfacher Mensch und nicht als Diplomat/in mit Immunität. Unabhängig davon, was man von seinen Ansichten hält, ist mir der Russe Nawalny sofort in den Kopf gekommen. Andere Beispiele aus unserer deutschen Sicht sind Türken oder Deutsche mit türkischen Wurzen. Da sitzen ja auch mehrere in türkischen Gefängnissen, weil sie Tatsachen über die Türkei und über Erdogan im Internet in vollkommen harmlosen Ein-, Zwei-Satz-Postings schrieben - und die dann entweder Urlaub in der Türkei machten oder Verwandte besuchten.

Geändert von CM Punkomaniac (05.02.2024 um 12:14 Uhr).
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Alt 05.02.2024, 13:02   #18
Nani
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Zitat:
Zitat von CM Punkomaniac Beitrag anzeigen
Ehrlich gesagt denke ich mir das manchmal auch. Ich weiß nicht, was manche Leute, die eine Diktatur kritisieren, dazu bewegt, in diese Diktatur zu reisen oder zurückzukehren. Als einfacher Mensch und nicht als Diplomat/in mit Immunität. Unabhängig davon, was man von seinen Ansichten hält, ist mir der Russe Nawalny sofort in den Kopf gekommen. Andere Beispiele aus unserer deutschen Sicht sind Türken oder Deutsche mit türkischen Wurzen. Da sitzen ja auch mehrere in türkischen Gefängnissen, weil sie Tatsachen über die Türkei und über Erdogan im Internet in vollkommen harmlosen Ein-, Zwei-Satz-Postings schrieben - und die dann entweder Urlaub in der Türkei machten oder Verwandte besuchten.
Ja, an Nawalny hab ich in dem Kontext auch gedacht. Gibt noch ne Reihe weniger prominenter Beispiele.

Einerseits ist irgendwo inspirierend, wenn Leute solchen System trotzen und zurückkehren, obwohl sie zu nicht einer geringen Wahrscheinlichkeit dort inhaftiert und liquidiert werden. Andererseits frage ich mich, ob es das wert ist. Solche Systeme zerbrechen normalerweise weder an einzelnen prominenten Oppositionellen noch an Märtyrern.
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