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Alt 06.02.2016, 17:36   #6201
Woodstock
Genickbruch
 
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Zitat:
Zitat von Iceman.at Beitrag anzeigen
Ich hoffe Woody bückt sich jetzt nicht.
Gott o Gott war der schlecht
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Alt 06.02.2016, 17:47   #6202
CM Punkomaniac
Genickbruch
 
Registriert seit: 15.02.2011
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Hier im Thread erstrahlt der Regenbogen in all seiner Helligkeit und liebevollen Wärme. Wunderschön.

Geändert von CM Punkomaniac (06.02.2016 um 17:47 Uhr).
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Alt 06.02.2016, 17:54   #6203
Yaya
Genickbruch
 
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Beiträge: 14.248
Zitat:
Zitat von CM Punkomaniac Beitrag anzeigen
Hier im Thread erstrahlt der Regenbogen in all seiner Helligkeit und liebevollen Wärme. Wunderschön.
Regenbögen entstehen, wenn Einhörner kotzen.
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Alt 06.02.2016, 17:58   #6204
Kliqer
Genickbruch
 
Registriert seit: 23.12.2004
Beiträge: 29.867
Ärzte! Also nicht alle Ärzte, es gibt großartige, aufopferungsvolle, kompetente Ärzte. Gar kein Zweifel. Es gibt aber auch das genaue Gegenteil, womit zwei Bekannte von mir es zuletzt zutun haben. Und das ärgert mich.

Harmloseres Beispiel Nummer 1: Ein Bekannter von mir fühlt sich seit langem schlapp und müde. Er ging zum Arzt, es wurde ein Blutbild gemacht. Der Arzt sagt sinngemäß: "Auf dem Blutbild war nichts auffälliges zu erkennen, es liegt bestimmt nur am Wetter." Erst mal ist das mMn eine Diagnose, die meine Oma hätte stellen können, die aber für einen Arzt ein Armutszeugnis ist. Denn selbst wenn es am Wetter liegt, hat es ja auch physische Auswirkungen auf die Person, bspw. einen Vitamin D-Mangel, auf den - soweit ich weiß - nicht explizit getestet wurde, oder einen niedrigen Serotoninspiegel. Dinge, die man trotzdem "behandeln" kann. Sei es mit Vitaminpräperaten, Johanniskraut, der Empfehlung zu mehr Sport, oder sonst was. Aber nichts. "Es liegt am Wetter". Diagnose gestellt, Patient entlassen, Zeit verschwendet.

Nicht mehr so harmloses Beispiel Nummer 2: Ein Bekannter von mir war für ein paar Monate in Brasilien unterwegs. Nachdem er wieder hier war, fühlte er sich zunehmend schlecht. Er hatte starke Kopfschmerzen, sah nicht mehr richtig, teilweise Lähmungserscheinungen, dauerhafte Müdigkeit, und so weiter. Er ist von Arzt zu Arzt geschickt worden. Blutbild gemacht: Nichts. Auf exotische Tropenkrankheiten untersucht: Nichts. Dann wurde ihm lapidar mitgeteilt: "Och, könnte auch ein Hirntumor sein!" und ihn mit dieser Vermutung komplett alleine gelassen, bis zum Hirnscan: Nichts. Im Endeffekt wurde ihm bescheinigt, dass seine Symptome rein psychosomatisch seien und man nichts entdecken konnte. Nachdem es aber weiter unerträglich für ihn war, empfahl ihm jemand - kein Arzt! - zum Ortohpäden zu gehen. Dieser sah sofort, dass irgendwas mit seinem Nacken nicht stimmte, es wurde irgendeine Blockade gelöst, etwas eingerenkt und zack, alle Symptome gingen zurück und es geht ihm wieder gut. Wenn man sich dann vorstellt, wie viele arme Menschen durch Fehldiagnosen leiden müssen und in ihrem Leiden nicht ernst genommen werden, weil nach ein paar Tests nichts eindeutiges herauskam und man so auf ein psychosomatisches Leiden schließt, könnte man schon wütend werden.
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Alt 06.02.2016, 18:06   #6205
Yaya
Genickbruch
 
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Beiträge: 14.248
Zitat:
Zitat von Kliqer Beitrag anzeigen
Ärzte! Also nicht alle Ärzte, es gibt großartige, aufopferungsvolle, kompetente Ärzte. Gar kein Zweifel. Es gibt aber auch das genaue Gegenteil, womit zwei Bekannte von mir es zuletzt zutun haben. Und das ärgert mich.

Harmloseres Beispiel Nummer 1: Ein Bekannter von mir fühlt sich seit langem schlapp und müde. Er ging zum Arzt, es wurde ein Blutbild gemacht. Der Arzt sagt sinngemäß: "Auf dem Blutbild war nichts auffälliges zu erkennen, es liegt bestimmt nur am Wetter." Erst mal ist das mMn eine Diagnose, die meine Oma hätte stellen können, die aber für einen Arzt ein Armutszeugnis ist. Denn selbst wenn es am Wetter liegt, hat es ja auch physische Auswirkungen auf die Person, bspw. einen Vitamin D-Mangel, auf den - soweit ich weiß - nicht explizit getestet wurde, oder einen niedrigen Serotoninspiegel. Dinge, die man trotzdem "behandeln" kann. Sei es mit Vitaminpräperaten, Johanniskraut, der Empfehlung zu mehr Sport, oder sonst was. Aber nichts. "Es liegt am Wetter". Diagnose gestellt, Patient entlassen, Zeit verschwendet.

Nicht mehr so harmloses Beispiel Nummer 2: Ein Bekannter von mir war für ein paar Monate in Brasilien unterwegs. Nachdem er wieder hier war, fühlte er sich zunehmend schlecht. Er hatte starke Kopfschmerzen, sah nicht mehr richtig, teilweise Lähmungserscheinungen, dauerhafte Müdigkeit, und so weiter. Er ist von Arzt zu Arzt geschickt worden. Blutbild gemacht: Nichts. Auf exotische Tropenkrankheiten untersucht: Nichts. Dann wurde ihm lapidar mitgeteilt: "Och, könnte auch ein Hirntumor sein!" und ihn mit dieser Vermutung komplett alleine gelassen, bis zum Hirnscan: Nichts. Im Endeffekt wurde ihm bescheinigt, dass seine Symptome rein psychosomatisch seien und man nichts entdecken konnte. Nachdem es aber weiter unerträglich für ihn war, empfahl ihm jemand - kein Arzt! - zum Ortohpäden zu gehen. Dieser sah sofort, dass irgendwas mit seinem Nacken nicht stimmte, es wurde irgendeine Blockade gelöst, etwas eingerenkt und zack, alle Symptome gingen zurück und es geht ihm wieder gut. Wenn man sich dann vorstellt, wie viele arme Menschen durch Fehldiagnosen leiden müssen und in ihrem Leiden nicht ernst genommen werden, weil nach ein paar Tests nichts eindeutiges herauskam und man so auf ein psychosomatisches Leiden schließt, könnte man schon wütend werden.
Das ist heftig! Besonders im zweiten von dir beschriebenen Fall frage ich mich, mit welcher Bescheinigung ein Arzt praktizieren darf. Dass ein Laie deinem Bekannten eine hilfreiche Empfehlung mit auf den Weg gibt, spricht nicht gerade für einen Arzt.
Daran erkennt man, dass man sich immer mehrere Meinungen einholen sollte.
Ich kann deinen Unmut daher absolut nachvollziehen.
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Alt 06.02.2016, 18:11   #6206
Woodstock
Genickbruch
 
Registriert seit: 19.12.2001
Beiträge: 16.332
Zitat:
Ärzte! Also nicht alle Ärzte, es gibt großartige, aufopferungsvolle, kompetente Ärzte. Gar kein Zweifel. Es gibt aber auch das genaue Gegenteil, womit zwei Bekannte von mir es zuletzt zutun haben. Und das ärgert mich.
Das erklärt quasi schon die anderen beiden Fälle, aber darauf werde ich gleich noch gesondert eingehen.

Zitat:
Harmloseres Beispiel Nummer 1: Ein Bekannter von mir fühlt sich seit langem schlapp und müde. Er ging zum Arzt, es wurde ein Blutbild gemacht. Der Arzt sagt sinngemäß: "Auf dem Blutbild war nichts auffälliges zu erkennen, es liegt bestimmt nur am Wetter." Erst mal ist das mMn eine Diagnose, die meine Oma hätte stellen können, die aber für einen Arzt ein Armutszeugnis ist. Denn selbst wenn es am Wetter liegt, hat es ja auch physische Auswirkungen auf die Person, bspw. einen Vitamin D-Mangel, auf den - soweit ich weiß - nicht explizit getestet wurde, oder einen niedrigen Serotoninspiegel. Dinge, die man trotzdem "behandeln" kann. Sei es mit Vitaminpräperaten, Johanniskraut, der Empfehlung zu mehr Sport, oder sonst was. Aber nichts. "Es liegt am Wetter". Diagnose gestellt, Patient entlassen, Zeit verschwendet.
Hierzu stellt sich für mich erst einmal die Frage. Bei welchem Arzt war er. Allgemeinmediziner etc etc etc ?
Des Weiteren ist es immer so eine Sache was für Informationen an den Arzt gegeben werden und weswegen einer überhaupt erst zum Arzt geht.
Ein " das liegt bestimmt nur am Wetter" kann durchaus zutreffen, wenn der Arzt alle erforderlichen Tests bezüglich der Anamnese durchgeführt hat.
Ist zwar wirklich nicht schön so etwas zu hören, aber bestimmte Wetterlagen können sich genau so auf den Organismus auswirken wie Vitamin D Mangel etc.
Hilft dann nicht viel weiter, aber die vermeintlich lächerliche Diagnose, kann unter Umständen dennoch zutreffen.

Zitat:
Nicht mehr so harmloses Beispiel Nummer 2: Ein Bekannter von mir war für ein paar Monate in Brasilien unterwegs. Nachdem er wieder hier war, fühlte er sich zunehmend schlecht. Er hatte starke Kopfschmerzen, sah nicht mehr richtig, teilweise Lähmungserscheinungen, dauerhafte Müdigkeit, und so weiter. Er ist von Arzt zu Arzt geschickt worden. Blutbild gemacht: Nichts. Auf exotische Tropenkrankheiten untersucht: Nichts. Dann wurde ihm lapidar mitgeteilt: "Och, könnte auch ein Hirntumor sein!" und ihn mit dieser Vermutung komplett alleine gelassen, bis zum Hirnscan: Nichts. Im Endeffekt wurde ihm bescheinigt, dass seine Symptome rein psychosomatisch seien und man nichts entdecken konnte. Nachdem es aber weiter unerträglich für ihn war, empfahl ihm jemand - kein Arzt! - zum Ortohpäden zu gehen. Dieser sah sofort, dass irgendwas mit seinem Nacken nicht stimmte, es wurde irgendeine Blockade gelöst, etwas eingerenkt und zack, alle Symptome gingen zurück und es geht ihm wieder gut. Wenn man sich dann vorstellt, wie viele arme Menschen durch Fehldiagnosen leiden müssen und in ihrem Leiden nicht ernst genommen werden, weil nach ein paar Tests nichts eindeutiges herauskam und man so auf ein psychosomatisches Leiden schließt, könnte man schon wütend werden.
Da sind wir ja wieder bei meinem Lieblingsthema. Nämlich das der Rücken ein Arschloch ist !
Auch da ist es halt wieder wichtig zu wissen, bei welchen Ärzten er war. Was alles mit Blockaden im Wirbel und Rippenbereich zusammenhängen kann oder durch eine Blockade im ISG hervorgerufen werden kann, habe ich dir ja schon mal lang und breit im Chat erläutert.
Das Problem ist in diesem Fall aber nicht unbedingt nur beim Arzt zu suchen. Das kann tatsächlich auch einfach mal nur sein, dass wieder auf die Symptome untersucht wurde, die speziell für das Fachgebiet von Belange waren und die jeweiligen Ärzte dann keine Ahnung von einem anderen Fachgebiet haben. Die zweite Möglichkeit ist, und da sind wir im berufspolitischen Bereich , dass die nur das testen durften was sie getestet haben und deswegen niemand drauf gekommen ist ihn zum Orthopäden zu überweisen.
Dank der Politik gelten mittlerweile Gesetze, die es einem Arzt im Endeffekt unmöglich machen alles zu untersuchen was sein könnte bzw was er kann.
Nehmen wir da einfach mal meinen Vater als Beispiel. Er hat seine Praxis nun fast 35 Jahre. Seit 34 Jahren hat er BG Unfälle untersuchen dürfen. Seit dem 1.1. darf er das nicht mehr. Das heißt er darf nur noch die Erstversorgung machen und muss den Patienten dann ans Krankenhaus bzw. den für die BG bestimmte Stelle weiterleiten. Eine wirkliche Untersuchung ist dann rechtlich und finanziell nicht mehr möglich. Dies liegt nicht daran, dass der Arzt da kein Bock drauf hat, sondern das er es schlicht und ergreifend nicht darf und für Zuwiderhandlung belangt werden kann.
Das was Fox Black unten schreibt, mit dem Kosten für ein Medikament ist ebenfalls so eine Sache. Aufgrund der Budgetierung der Ärzte, kann und darf ein Arzt gar nicht mehr alles aufschreiben.
Letztes Jahr zb wurde eine HIV Praxis, die natürlich hohe Kosten für ihre Medikamente hat, mit einer Regressfoederung von 1.Mio Euro belegt, weil sie das Budget überschritten hatte, was dieser Praxis zusteht. Praxis hat danach eine Sondergenehmigung bekommen und der Regress wurde erlassen.
Nur das kann jeder Praxis passieren. Wenn ein Arzt also recht viele Patienten hat, die für ihr Medikament hohe Kosten verursachen, dann kommt er natürlich auch eher an die Grenze. Und sobald es überschritten wird, wird der Arzt selbst belangt. Das heißt er bezahlt quasi aus der eigenen Tasche dafür, dass der Patient vernünftig behandelt wird.
Wenn das also alles so scheiße ist, was es ist, keine Frage, dann wird es Zeit, dass die Bevölkerung der Regierung Steine ins Fenster schmeißt, denn so lange das nicht passiert, wird es genau so weitergehen, dass sich jeder Arzt fragen muss : Kann ich dem Patienten dieses Mittel aufschreiben ja oder nein!
Um es so einfach wie möglich auszudrücken : Ärzte werden dafür bestraft, wenn sie Patienten Dinge aufschreiben von denen sie überzeugt sind!
Das es diese Budgetierung gibt, wissen viele nicht und deswegen richtet sich die Wut häufig gegen die Ärzte. Die jedoch sind hier tatsächlich das falsche Ziel. Die richtigen Ziele sind Die Regierung und die Krankenkassen.


Die dritte Möglichkeit ist, dass dein Kumpel Pech gehabt hat und die jeweiligen Ärzte bei denen er war, komplette Pfosten sind. Das darf man auch leider nicht mehr ausschließen.
Die Qualität der Ärzte in der Gesamtheit hat über die letzten Jahre rapide abgenommen. Das gilt auch natürlich nicht für alle, aber leider muss man es so sagen.

Und die vierte Möglichkeit ist tatsächlich die einer psychosomatischen Reaktion. Auch das kann man nicht ausschließen. Gerade in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft.
Es ist zum Beispiel bekannt, dass viele Rückenschmerzen daher rühren, dass der Träger der Rückenschmerzen in seinem Job, oder generell unglücklich ist.
Diese Schmerzen werden also nicht durch Blockaden hervorgerufen, sondern tatsächlich vom Hirn.
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Alt 06.02.2016, 18:51   #6207
Fox Black
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Zitat:
Zitat von Jack Casady Beitrag anzeigen
Das ist heftig! Besonders im zweiten von dir beschriebenen Fall frage ich mich, mit welcher Bescheinigung ein Arzt praktizieren darf. Dass ein Laie deinem Bekannten eine hilfreiche Empfehlung mit auf den Weg gibt, spricht nicht gerade für einen Arzt.
Daran erkennt man, dass man sich immer mehrere Meinungen einholen sollte.
Ich kann deinen Unmut daher absolut nachvollziehen.
Bin seit gut über 1 1/2 Jahre drann ein Medikament zu bekommen, das ich benötige. Mein eigentlicher Hausarzt wollte es mir nicht verschreiben, weil er auch bald in Ruhestand geht und ihm das Risiko zu groß war, da es ein relativ neues Medikament ist. Dann 'nen neuen Hausarzt aufgesucht, aber der stellte sich um jeden Preis quer. Erst meinte er, die Kosten wären nicht gedeckt (Medikament kostet gut 1500,-€ pro Monat), was aber nicht der Fall ist, da die Krankenkasse nach einigem hin und her im Vorfeld die Kosten doch übernimmt. Dann meinte er das Medikament sei ihm unbekannt und was er nicht kennt würde er nicht verschreiben (Internet, Google anyone?). Meine behandelnde Herz-Ärztin darum 'n Vertreter zu ihm geschickt. Er bleibt trotzdem bockig und will es nicht verschreiben. Deshalb schickt er mich zum örtlichen Kardiologen. Der kommt erstmal auch mit der Kosten-Ausrede. Nach einem Telefonat mit meiner Ärztin dann er Oberhammer: weil er Beef mit dem Chef meiner Ärztin hat will er mich überhaupt nicht mehr behandeln und auch die Überweisungen nicht mehr ausstellen (eigentlich der einzige Grund, warum ich bisher immer zu dem gegangen war), die ich für meine Routineuntersuchungen im Herz-Zentrum in St. Augustin benötige. Jetzt muss auf dem Weg dorthin erstmal immer zu dem Kardiologen in Hennef gefahren werden, um eine Überweisung zu besorgen. Kürzlich dann es bei einem Arzt im Nachbarort versucht, wo man mir dann damit kam, dass Hausärzte dieses Medikament nicht verschreiben könnten. Laut meiner Ärztin können sie es aber doch. Drauf geschissen! Hab dann meiner Ärztin gesagt, dass ich Ende März nach Köln umziehe und es dann dort versuchen werde. denke da wird sich einer finden. Kann doch nicht angehen.
Fox Black ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2016, 18:57   #6208
Yaya
Genickbruch
 
Registriert seit: 29.08.2011
Beiträge: 14.248
Zitat:
Zitat von Fox Black Beitrag anzeigen
Bin seit gut über 1 1/2 Jahre drann ein Medikament zu bekommen, das ich benötige. Mein eigentlicher Hausarzt wollte es mir nicht verschreiben, weil er auch bald in Ruhestand geht und ihm das Risiko zu groß war, da es ein relativ neues Medikament ist. Dann 'nen neuen Hausarzt aufgesucht, aber der stellte sich um jeden Preis quer. Erst meinte er, die Kosten wären nicht gedeckt (Medikament kostet gut 1500,-€ pro Monat), was aber nicht der Fall ist, da die Krankenkasse nach einigem hin und her im Vorfeld die Kosten doch übernimmt. Dann meinte er das Medikament sei ihm unbekannt und was er nicht kennt würde er nicht verschreiben (Internet, Google anyone?). Meine behandelnde Herz-Ärztin darum 'n Vertreter zu ihm geschickt. Er bleibt trotzdem bockig und will es nicht verschreiben. Deshalb schickt er mich zum örtlichen Kardiologen. Der kommt erstmal auch mit der Kosten-Ausrede. Nach einem Telefonat mit meiner Ärztin dann er Oberhammer: weil er Beef mit dem Chef meiner Ärztin hat will er mich überhaupt nicht mehr behandeln und auch die Überweisungen nicht mehr ausstellen (eigentlich der einzige Grund, warum ich bisher immer zu dem gegangen war), die ich für meine Routineuntersuchungen im Herz-Zentrum in St. Augustin benötige. Jetzt muss auf dem Weg dorthin erstmal immer zu dem Kardiologen in Hennef gefahren werden, um eine Überweisung zu besorgen. Kürzlich dann es bei einem Arzt im Nachbarort versucht, wo man mir dann damit kam, dass Hausärzte dieses Medikament nicht verschreiben könnten. Laut meiner Ärztin können sie es aber doch. Drauf geschissen! Hab dann meiner Ärztin gesagt, dass ich Ende März nach Köln umziehe und es dann dort versuchen werde. denke da wird sich einer finden. Kann doch nicht angehen.
Besteht das Problem immer noch? Ich kann mich erinnern, dass du diese Situation vor einiger Zeit bereits geschildert hast.
Du hast recht, das kann echt nicht angehen. Man sollte meinen, in einem hochentwickeltem Land wie Deutschland sollte es möglich sein, ein geeignetes bereits vorhandenes Medikament zu bekommen. Pustekuchen!
Mein Gott, da kann man echt nur noch mit dem Kopf schütteln!
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Alt 06.02.2016, 18:57   #6209
Kain
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 17.970
Das Internet ist kaum die richtige Quelle für einen Arzt. Die haben da ganz andere Möglichkeiten. Was für ein Medikament ist es denn?
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Alt 06.02.2016, 19:00   #6210
Humppathetic
Genickbruch
 
Registriert seit: 20.12.2005
Beiträge: 35.484
Tjo, ich bin damals auch Jahre von Arzt zu Arzt gegangen, und erst, als ich Suizidgedanken bekam, kam die Diagnose Depression. Und wegen der Konzentrationsprobleme habe ich ab Februar (hoffentlich) eine Psychologin, die mir da helfen kann. Hoffentlich, weil: erst stellt sich die Krankenkasse quer wegen des Kostenerstattungsverfahrens, jetzt hat der medizinische Dienst in Hannover meine Unterlagen verschlampt. O-Ton der AOK-Mitarbeiterin:"Die müssen jetzt erst mal danach suchen."
Da frug ich erst mal aus Sicherheitsgründen, ob die Zettelage denn auch über ihren Tisch ging. Ging sie. Na ja, mal gucken.
Dass sich die Krankenkasse weigert, ist sowieso eine Schweinerei. Sie sind dazu verpflichtet, die Kosten zu übernehmen, und gerade bei psychisch Erkrankten ist so ein Hinhalten im Extremfall tödlich. Ich bin gut drauf, mich erschüttert nichts, aber wenn es um ernsthaft gefährdete Menschen, die dringend eine Therapie benötigen und dann durch sowas teilweise um Jahre zurückgeworfen werden, geht, platzt mir die sprichwörtliche Hutschnur.

Zitat:
Zitat von Jack Casady
Das ist heftig! Besonders im zweiten von dir beschriebenen Fall frage ich mich, mit welcher Bescheinigung ein Arzt praktizieren darf. Dass ein Laie deinem Bekannten eine hilfreiche Empfehlung mit auf den Weg gibt, spricht nicht gerade für einen Arzt.
Daran erkennt man, dass man sich immer mehrere Meinungen einholen sollte.
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Wenn man sich überlegt, dass Hypnose, obwohl hilfreich, nicht von den Krankenkassen (zumindest den meisten) übernommen wird und auf der anderen Seite Ärzten nicht ihre Approbation entzogen wird, obwohl sie Konversionstherapie anbieten, wundert einen gar nichts mehr.
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A wonderful bird is the pelican.
His bill will hold more than his belican.
He can take in his beak
enough food for a week,
but I'm damned if I see how the helican.

Geändert von Humppathetic (06.02.2016 um 19:01 Uhr).
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Alt 06.02.2016, 19:03   #6211
Fox Black
Disqualifiziert
 
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Beiträge: 17.617
Zitat:
Zitat von Kain Beitrag anzeigen
Das Internet ist kaum die richtige Quelle für einen Arzt. Die haben da ganz andere Möglichkeiten. Was für ein Medikament ist es denn?
Es gibt da zwei, die in Frage kommen. Bosentan und Opsumit.
Fox Black ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2016, 19:06   #6212
Yaya
Genickbruch
 
Registriert seit: 29.08.2011
Beiträge: 14.248
Es muss wohl wirklich erst etwas Schlimmes passieren, bevor die Kassen und Ärzte eingreifen.
Mein ehemaliger bester Freund war (und ist es wohl heute noch) auch depressiv. Er hat, obwohl er sich bemüht hat, einfach keinen Therapieplatz bekommen. Seien wohl auf lange Zeit ausgebucht.
Es ist sowieso ein Unding, für was für Behandlungen die Kassen nicht zahlen wollen. Aber dass die Beiträge regelmäßig erhöht werden, ist selbstverständlich.
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Alt 06.02.2016, 19:51   #6213
Kliqer
Genickbruch
 
Registriert seit: 23.12.2004
Beiträge: 29.867
Erstmal vielen Dank für deine ausführliche Antwort, Woody.

Zitat:
Zitat von Woodstock Beitrag anzeigen

Hierzu stellt sich für mich erst einmal die Frage. Bei welchem Arzt war er. Allgemeinmediziner etc etc etc ?
Des Weiteren ist es immer so eine Sache was für Informationen an den Arzt gegeben werden und weswegen einer überhaupt erst zum Arzt geht.
Ein " das liegt bestimmt nur am Wetter" kann durchaus zutreffen, wenn der Arzt alle erforderlichen Tests bezüglich der Anamnese durchgeführt hat.
Ist zwar wirklich nicht schön so etwas zu hören, aber bestimmte Wetterlagen können sich genau so auf den Organismus auswirken wie Vitamin D Mangel etc.
Hilft dann nicht viel weiter, aber die vermeintlich lächerliche Diagnose, kann unter Umständen dennoch zutreffen.
Jap, bei einem Allgemeinmediziner. Aber wenn man sagt "Es liegt am Wetter!", sollte man da, als verantwortungsvoller Mediziner, nicht irgendeine Behandlung anbieten? Oder Hilfestellung leisten? Irgendeine Idee haben und nicht einfach sagen: "Es liegt am Wetter, da kann man nichts machen, gehen sie wieder nach Hause?". Und wenn es nur: "Trinken Sie mehr Kaffee!" ist? ;-)

Zitat:
Da sind wir ja wieder bei meinem Lieblingsthema. Nämlich das der Rücken ein Arschloch ist !
Auch da ist es halt wieder wichtig zu wissen, bei welchen Ärzten er war. Was alles mit Blockaden im Wirbel und Rippenbereich zusammenhängen kann oder durch eine Blockade im ISG hervorgerufen werden kann, habe ich dir ja schon mal lang und breit im Chat erläutert.
Das Problem ist in diesem Fall aber nicht unbedingt nur beim Arzt zu suchen. Das kann tatsächlich auch einfach mal nur sein, dass wieder auf die Symptome untersucht wurde, die speziell für das Fachgebiet von Belange waren und die jeweiligen Ärzte dann keine Ahnung von einem anderen Fachgebiet haben.
Okay, das wusste ich so nicht. Aber jemandem die Theorie, dass es sich auch um einen Hirntumor handeln könnte vor den Latz zu knallen und damit alleine zu lassen, finde ich dennoch inakzeptabel. Insgesamt war er bei einem Allgemeinmediziner, einem "Tropenmediziner", Neurologen und war für 1-2 Tage im Krankenhaus, da weiß ich nicht genau, wer da genau was alles untersucht hat. Darüber hinaus würde ich die endgültige Diagnose "psychosomatisch" wirklich erst dann stellen, wenn man alle theoretischen Ursachen ausschließen kann. Ansonsten könnte das wirklich fatal sein.

Zitat:
Und die vierte Möglichkeit ist tatsächlich die einer psychosomatischen Reaktion. Auch das kann man nicht ausschließen. Gerade in der heutigen schnelllebigen Gesellschaft.
Es ist zum Beispiel bekannt, dass viele Rückenschmerzen daher rühren, dass der Träger der Rückenschmerzen in seinem Job, oder generell unglücklich ist.
Diese Schmerzen werden also nicht durch Blockaden hervorgerufen, sondern tatsächlich vom Hirn.
Verstehe. Aber dann hätte der Orthopäde ja nicht konkret erkennen können, was da im Argen liegt, oder? Es sei denn er hat "mitgespielt" und ihm placebomäßig am Nacken rumgefummelt. Aber davon würde ich nun nicht unbedingt ausgehen. ;-)
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Alt 06.02.2016, 20:06   #6214
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ebay! Hab mir nen Akatsuki-Mantel bestellt (auch für Karneval, aber nicht nur^^), als LIeferdatum wurde mir angegeben: 03.-06.02.
Und was ist? Immer noch nicht da, das Paket. Auf Anfrage hieß es vom Händler, dass es 10-12 Werktage Lieferzeit wären (versandt am 29.01.).

Also wieder kein vollständiges Tobi-Kostüm dieses Jahr.
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Alt 06.02.2016, 20:38   #6215
Kain
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Zitat:
Zitat von Humppathetic Beitrag anzeigen
Tjo, ich bin damals auch Jahre von Arzt zu Arzt gegangen, und erst, als ich Suizidgedanken bekam, kam die Diagnose Depression. Und wegen der Konzentrationsprobleme habe ich ab Februar (hoffentlich) eine Psychologin, die mir da helfen kann. Hoffentlich, weil: erst stellt sich die Krankenkasse quer wegen des Kostenerstattungsverfahrens, jetzt hat der medizinische Dienst in Hannover meine Unterlagen verschlampt. O-Ton der AOK-Mitarbeiterin:"Die müssen jetzt erst mal danach suchen."
Da frug ich erst mal aus Sicherheitsgründen, ob die Zettelage denn auch über ihren Tisch ging. Ging sie. Na ja, mal gucken.
Dass sich die Krankenkasse weigert, ist sowieso eine Schweinerei. Sie sind dazu verpflichtet, die Kosten zu übernehmen, und gerade bei psychisch Erkrankten ist so ein Hinhalten im Extremfall tödlich. Ich bin gut drauf, mich erschüttert nichts, aber wenn es um ernsthaft gefährdete Menschen, die dringend eine Therapie benötigen und dann durch sowas teilweise um Jahre zurückgeworfen werden, geht, platzt mir die sprichwörtliche Hutschnur.

Für Psychotherapien sind Ausbildungsambulanzen eine gute Alternative. Da ist in der Regel schneller ein Platz zu bekommen. Für Hannover z. B. hier versuchen. Allgemein ist auch ein Blick bei der KVB hilfreich. Der behandelnde Arzt hilft normalerweise auch, das ganze mit der Kasse zu regeln. Ablehnung eines Erstantrags scheint mir ein Standardvorgehen der Kassen zu sein. Warum auch immer.

@ Fox: Das spricht für eine eher seltene Krankheit. Damit tun sich Ärzte öfter schwer. Mir ist allerdings nicht ganz klar, warum Dir das nicht vom Kardiologen verschrieben wird. Der wiederum kann auch entsprechende Diagnosen und Empfehlungen an den Hausarzt weitergeben und der sollte Bedenken direkt mit dem Facharzt besprechen. Davon abgesehen gibt es in der Tat Medis, die nur von Fachärzten verschrieben werden (oft bei Psychopharmaka, Antikonvulsiva, Benzodiazepinen etc.). Kann Dir allerdings nicht sagen, ob das auf Deine beiden zutrifft. Die Aussage Deiner Ärztin muss da auch nicht zwangsläufig richtig sein. Allerdings betrifft das in der Regel nur die erste Verordnung. Danach sollte die Versorgung auch über den Hausarzt laufen können und der Facharzt nur bei Dosisänderungen zu Rate gezogen werden müssen. So kenne ich es zumindest aus dem Wohnheimbereich.
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Alt 07.02.2016, 00:20   #6216
Woodstock
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Zitat:
Erstmal vielen Dank für deine ausführliche Antwort, Woody.
Kein Problem. Gerne!



Zitat:
Jap, bei einem Allgemeinmediziner. Aber wenn man sagt "Es liegt am Wetter!", sollte man da, als verantwortungsvoller Mediziner, nicht irgendeine Behandlung anbieten? Oder Hilfestellung leisten? Irgendeine Idee haben und nicht einfach sagen: "Es liegt am Wetter, da kann man nichts machen, gehen sie wieder nach Hause?". Und wenn es nur: "Trinken Sie mehr Kaffee!" ist? ;-)
Das Problem ist, dass recht häufig beschwerden eben genau wegen so einer vermeintlichen Lapalie auftreten. Schwindel, Müdigkeit, Schlappheit, Schlaflosigkeit etc etc etc, kann durchaus mit nem Tiefdruckgebiet, oder was auch immer zu tun haben.
Im Endeffekt sind Menschen ja auch "nur" Säugetiere. Hochentwickelt zwar, aber es bleiben irgendwie dann doch Tiere. Stelle dir mal vor, wie Hunde, Pferde etc auf Gewitter oder Unwetter im allgemeinen abgehen. Das haben wir auch, nur wesentlich komplexer in der Auswirkung.
Ein Mittel dagegen gibt es nur eben einfach nicht. Da ist eine Aussage, dass es am Wetter liegt und man "beruhigt" nach Hause gehen kann und sich keine Sorgen zu machen braucht durchaus angebracht. Wenn der Arzt den letzten Teil natürlich weg lässt ist das selbstredend scheiße, weil der Patient sich unweigerlich fragt, warum er die Zeit beim Arzt verschwendet hat.
Ein Mediziner könnte dann halt auch sagen, Trinken sie mehr, aber eine medizinische Indikation gibt es so gesehen dafür einfach nicht.



Zitat:
Okay, das wusste ich so nicht. Aber jemandem die Theorie, dass es sich auch um einen Hirntumor handeln könnte vor den Latz zu knallen und damit alleine zu lassen, finde ich dennoch inakzeptabel. Insgesamt war er bei einem Allgemeinmediziner, einem "Tropenmediziner", Neurologen und war für 1-2 Tage im Krankenhaus, da weiß ich nicht genau, wer da genau was alles untersucht hat. Darüber hinaus würde ich die endgültige Diagnose "psychosomatisch" wirklich erst dann stellen, wenn man alle theoretischen Ursachen ausschließen kann. Ansonsten könnte das wirklich fatal sein.
Das mit dem Hirntumor muss man da wohl ganz klar als "fingerspitzengefühl 6" oder "wenig feinfühlig" einordnen. Zumal da noch so viele andere Dinge hätten der Grund für sein können.
Das dies inakzeptabel ist, da hast du natürlich vollkommen recht. Leider haben halt einige Ärzte ihren Beruf drauf, aber können menschlich mit den Patienten nicht umgehen, dann kommt so etwas durchaus vor .
Vieles was da abgeht ist ja sowieso viel zu verkopft und viel zu wenig "einfach" gedacht.
Ich nehme, da mal wieder den Chat als Beispiel und den Rat den ich Glasi gegeben habe bezüglich des ISG Gelenks.
Manches kann so einfach sein, aber wird aufgrund der Einfachheit einfach übersehen.
Es gibt in einem recht bekannten Fachbuch für Medizin eine Spruch der besagt " Seltene Krankheiten sind selten". Dies darf man grundsätzlich nicht vergessen.
Und manches wird einfach übersehen weil der Arzt überarbeitet ist, oder einfach schlecht ist. Gibt es ja nun leider auch zur Genüge.
Das psychosomatische ist wie gesagt auch nicht unbedingt etwas, was man als Diagnose ganz zum Schluss stellen muss.
Neurologen, Orthopäden, Allgemeinmediziner wissen ja durchaus Kniffe wodurch du recht fix feststellen kannst, ob der Schmerz von einem eingeklemmten Nerv, von einer Blockade, einem Hämatom etc kommt oder ob der Schmerz psychosomatisch ist.
Da reden wir nicht davon, dass sich jemand den Schmerz "einbildet". Der Schmerz ist echt. Hat aber seinen Ursprung im Hirn und nicht im Muskel, Nerv oder Band. Schwierige Kiste auf jeden Fall.

Zitat:
Verstehe. Aber dann hätte der Orthopäde ja nicht konkret erkennen können, was da im Argen liegt, oder? Es sei denn er hat "mitgespielt" und ihm placebomäßig am Nacken rumgefummelt. Aber davon würde ich nun nicht unbedingt ausgehen. ;-)
Da sind wir bei der selben Erklärung wie einen weiten oben. Psychosomatisch kann immer sein. Aber ein geschultes Auges, erkennt durch bestimmte Fragen, durch bestimmte Körperhaltungen etc recht schnell ob der Patient wirklich was hat, was durch eine Blockade etc hervorgerufen wird, oder ob es sich um etwas psychisches handelt.
Ein schönes Beispiel ist diese Beschreibung von "sich etwas von der Seele reden".
Kennst du vielleicht selbst, dass du etwas hast was dich belastet und in dem Moment, wenn du mit nem Kumpel ein Problem aus der Welt schaffst, oder eine Prüfung bestanden hast die "Anspannung" von dir abfällt. Anspannung führt zu nem unnormalen Muskeltonus, der führt zu Reizungen und der führt zu schmerzen. Ohne, dass du auch nur eine Blockade hast, du nicht gefallen bist usw.
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Alt 07.02.2016, 15:05   #6217
Shao Khan
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Ich muss jetzt mehr saufen.
Die Musik lauter machen.
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Dann eben mehr von den anderen beiden Punkten.
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Alt 07.02.2016, 15:11   #6218
Woodstock
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Zitat:
Zitat von Carlo Pedersoli Beitrag anzeigen
Open Air Karnevalsveranstaltung vor der Haustür

Ich muss jetzt mehr saufen.
Die Musik lauter machen.

Die Fenster zu machen .... Ne das bringt Nix.
Dann eben mehr von den anderen beiden Punkten.
Und da ist am Super Bowl Sunday genau was das Problem ?
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Alt 07.02.2016, 15:11   #6219
Shao Khan
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Zitat:
Zitat von Woodstock Beitrag anzeigen
Und da ist am Super Bowl Sunday genau was das Problem ?
Das ich das genannte Event evtl verpassen könnte, weil Pegel überschritten
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Alt 07.02.2016, 15:12   #6220
Woodstock
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Zitat:
Zitat von Carlo Pedersoli Beitrag anzeigen
Das ich das genannte Event evtl verpassen könnte, weil Pegel überschritten
Das wäre allerdings sehr ärgerlich
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Alt 07.02.2016, 15:13   #6221
Shao Khan
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Zitat:
Zitat von Woodstock Beitrag anzeigen
Das wäre allerdings sehr ärgerlich
Siehste ... Nervt ...
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Alt 07.02.2016, 15:58   #6222
Fräulein Söckchen
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Familienfeste... nerven. Wenn man allein ist. Und das Bizarre ist, dass ich das heutige chinesische Neujahr "schlimmer" finde als Weihnachten. Meine eigentlich geplante Verabredung (die weise Frau hätte ja vorgebaut) hat kurzfristig nicht geklappt und ist auf morgen verschoben worden, und jetzt hock ich hier, schau 80er-Jahre-Videos auf Youtube und werd immer deprimierter ob der Unwiederbringlichkeit der Vergangenheit und Jugend...

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Doch in der Bibel steht geschrieben: Du sollst auch deine Feinde lieben!
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Alt 07.02.2016, 16:51   #6223
Iceman.at
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Zitat:
Zitat von Fräulein Söckchen Beitrag anzeigen
Familienfeste... nerven. Wenn man allein ist. Und das Bizarre ist, dass ich das heutige chinesische Neujahr "schlimmer" finde als Weihnachten. Meine eigentlich geplante Verabredung (die weise Frau hätte ja vorgebaut) hat kurzfristig nicht geklappt und ist auf morgen verschoben worden, und jetzt hock ich hier, schau 80er-Jahre-Videos auf Youtube und werd immer deprimierter ob der Unwiederbringlichkeit der Vergangenheit und Jugend...

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Ach Lisi, lohnt doch nicht sich wegen der Vergangenheit zu deprimieren, schau positiv in die Zukunft.
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Wenn ein Nichtschwimmer ersauft ist das nicht tragisch, sondern konsequent. Gerhard Polt
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Alt 07.02.2016, 16:54   #6224
Fräulein Söckchen
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Zitat:
Zitat von Iceman.at Beitrag anzeigen
Ach Lisi, lohnt doch nicht sich wegen der Vergangenheit zu deprimieren, schau positiv in die Zukunft.
Ach, das weiß ich doch. Ich bin ja normalerweise eh ein durch und durch positiver Mensch. Nur manchmal gibt es halt so Tage, da bricht diese latente Weltschmerz-Seite in mir hervor.

Es ist fast Mitternacht. Ich glaub, ich geh eine Runde spazieren, vielleicht gibt es Feuerwerke...
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Alt 07.02.2016, 17:03   #6225
Iceman.at
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Zitat:
Zitat von Fräulein Söckchen Beitrag anzeigen
Ach, das weiß ich doch. Ich bin ja normalerweise eh ein durch und durch positiver Mensch. Nur manchmal gibt es halt so Tage, da bricht diese latente Weltschmerz-Seite in mir hervor.

Es ist fast Mitternacht. Ich glaub, ich geh eine Runde spazieren, vielleicht gibt es Feuerwerke...
Ist ja nicht so dass du nix erreicht hast, du hast dir ja deinen Traum vom Leben in Taiwan erfüllt, das soll dir erst mal wer nachmachen.
Spazierengehen ist immer eine gute Idee, macht den Kopf frei.

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