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Alt 25.02.2011, 15:01   #3776
m.u.r.i.
ECW
 
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Drive Angry - 3D

Der neueste Quark mit Nicolas Cage, der seine Rolle aus "Ghost Rider" wieder übernimmt und ein bisschen den Gepflogenheiten anpasst. Dazu gibts schlechte Schnitte und Logiklöcher... und William Fichter als "The Accountant". Seine Auftritte sind die Highlights, seine Sprüche eine Wohltat, wenn mans mit Cages Rolle vergleicht.

3D ist okay, die Blutspritzer fliegen einem um die Ohren, genau so wie die Körperteile.

Dennoch, der Film ist mies und nur dank William Fichter sehenswert.
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Alt 25.02.2011, 18:55   #3777
James Godd
Gehirnerschütterung
 
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Jennifer's Body



Ich hatte viel positives über den Film gehört und leider wurde ich gnadenlos enttäuscht. Der Film hat meine Erwartungen in keinster Weise erfüllt. Aber fangen wir erst einmal mit dem positiven an. Megan Fox ist heiß Die restlichen Darsteller sind frische unverbrauchte Gesichter, auch das ist nett. Der Soundtrack ist ebenfalls sehr passend. Da hört es dann aber schon auf. Der Film hat Längen die man sicher hätte vermeiden können. Die Morde von Jennifer geschehen meistens im Off oder sind nur als Schatten zu erkennen. Hier hätte ich mir etwas mehr erwartet. Weshalb Jennifer so ist, wie sie nun ist, hat mich ebenfalls nicht überzeugen können. Und das Ende erscheint mir völlig an den Haaren herbeigezogen. Für mich definitiv kein Film, den ich mir noch einmal ansehen werde.

Wertung: 4,5/10
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Alt 25.02.2011, 20:44   #3778
James Godd
Gehirnerschütterung
 
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Yogi Bär



Habe mich riesig auf den Film gefreut und ihn nun endlich gesehen. Ich war schon als Kind ein Fan von diesem lustigen Bären, der andauernd Picknickkörbe klauen will. Und glücklicherweise hält sich der Film auch an das Grundprinzip des Körbeklauen. Natürlich hat man noch eine Storyline eingebaut, in welcher der Jellystone Park bedroht wird und durch unseren Helden und seinen Sidekick Boo-Boo gerettet werden muss. Ich hatte zuerst Zweifel ob es richtig wäre einen Animationsfilm draus zu machen, aber tatsächlich kann der Film gerade durch die 2 animierten Bären überzeugen, die für unzählige Lacher sorgen. Das Highlight ist sicherlich die Sequenz mit den Feuerwerken, wo wirklich alles schief geht, was nur irgendwie schief gehen kann. Die angedeutete Liebsgeschichte zwischen dem Ranger und der Dokumentarfilmerin rückt Gott sei dank nie allzu sehr in den Vordergrund und stört daher nicht. Insgesamt bleibt ein echt unterhaltsamer Film, der zweifelsohne für viele Lacher sorgen wird, bei denjenigen die ihn gesehen haben.

Wertung: 8,5/10
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Alt 25.02.2011, 23:37   #3779
Goldberg070
Moderator
 
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Zitat:
Zitat von m.u.r.i. Beitrag anzeigen
Drive Angry - 3D

Der neueste Quark mit Nicolas Cage, der seine Rolle aus "Ghost Rider" wieder übernimmt und ein bisschen den Gepflogenheiten anpasst. Dazu gibts schlechte Schnitte und Logiklöcher... und William Fichter als "The Accountant". Seine Auftritte sind die Highlights, seine Sprüche eine Wohltat, wenn mans mit Cages Rolle vergleicht.

3D ist okay, die Blutspritzer fliegen einem um die Ohren, genau so wie die Körperteile.

Dennoch, der Film ist mies und nur dank William Fichter sehenswert.
Hmmm, der Trailer ließ eigentlich auf herrlichen Action-Trash hoffen... Nun, ich denke, ich werde mir den Streifen selbst mal ansehen.
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"Wenn du deine Emotionen nicht kontrollieren kannst, musst du das Verhalten anderer Menschen kontrollieren. Deshalb dürfen die Empfindlichsten, Übersensibelsten und leicht Erregbarsten nicht den Standard für den Rest von uns setzen." - John Cleese
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Alt 27.02.2011, 01:19   #3780
Milford Cubicle
Genickbruch
 
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Beiträge: 11.335
Eagle vs. Shark

Ein kleiner, wirklich liebevoll gemachter Film. Witzig, irgendwie abgedreht, aber er fühlt sich doch irgendwo real an. Tolle Schauspieler, sehr guter Soundtrack. Absolut unterbewertet, keine Ahnung, warum man den Film nicht so kennt. Zumal es keine typische Romantic-Comedy ist, im Gegenteil. Einfach ein feel-good-movie.

8.5/10
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"Manche hängen ihre Fahnen, nach dem erstbesten Wind. Doch die Liebe beweist sich erst, wenn der Wind zunimmt. Und Liebe ohne Leiden, das hat noch niemand gesehen. Man kann ein Lied davon singen, man kann sich selbst nicht verstehen."
Tomte - Das hier ist Fußball
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Alt 28.02.2011, 06:22   #3781
Goldberg070
Moderator
 
Registriert seit: 16.09.2003
Beiträge: 16.729
Kokowääh

Til Schweiger gelingt es auch in diesem Film eine gute Mischung aus lustigen und herzergreifenden Szenen in einem Film unterzubringen. Ich fühlte mich die ganze Zeit blendend unterhalten. Die Figuren sind sympathisch und die Geschichte wirkt wie aus dem Leben gegriffen. Einzig, das etwas zu "perfekte" Ende ist wohl sehr unrealistisch und man könnte bemängeln, dass Til Schweigers Rolle eigentlich genau dieselbe ist, die er auch schon in Keinohrhasen und Zweiohrküken gespielt hat. Meinen positiven Eindruck des Films tut das aber keinen Abbruch.

8/10
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Alt 28.02.2011, 10:54   #3782
Der Ju
Knöchelbruch
 
Registriert seit: 03.02.2009
Beiträge: 921
Zitat:
Zitat von Goldberg070 Beitrag anzeigen
Hmmm, der Trailer ließ eigentlich auf herrlichen Action-Trash hoffen... Nun, ich denke, ich werde mir den Streifen selbst mal ansehen.
Also ich fand den Film recht unterhaltsam, zwar alles andere als anspruchsvoll, aber der 3D-Effekt wurde gut genutzt und ansich war es doch ganz in Ordnung.

7,5/10
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Wie passend! Du kämpfst wie eine Kuh!

SVK 1899 - We are blue, we are white, we are Kickers Dynamite
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Alt 28.02.2011, 21:11   #3783
Der Zerquetscher
Moderator
 
Registriert seit: 21.05.2002
Beiträge: 10.660
True Grit - der neueste Film der Coen Brüder und eine Neuverfilmung des bereits vor vierzig Jahren mit John Wayne in der Hauptrolle verfilmten Romans. Der "Duke" bleibt aber besser als der "Dude"



Außerdem: Piranha 3D - war unterhaltsam und Party. Mehr aber nicht. Schade, denn ein bißchen mehr hatte ich mir - ohne Grund, ich weiß - von Alexandre Aja schon erhofft. 7/10

Und: Heartless - junger Bursche verkauft seine Seele ohne es zu wissen dem Teufel. Doktor Faustus lässt grüßen. War leidlich unterhaltsam. 6/10 (mit beiden Augen zu!)
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"Nachtbesucher" - erschienen im Audioparadies-Verlag, gelesen von Hajo Mans: Hörprobe

Geändert von Der Zerquetscher (28.02.2011 um 21:13 Uhr).
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Alt 28.02.2011, 23:42   #3784
AndiM
Pearl Jam
 
Registriert seit: 28.09.2003
Beiträge: 2.198
Montag Abend: Sneak Time. Letzte Woche hatten wir den sehr nervigen "Mother and Child", zu dem ich bei anderer Gelegenheit vielleicht mal was schreibe. Aber erst mal zum heutigen Film ...

Betty Anne Waters (OT: Conviction)

Was einem hier vorgesetzt wird ist das übliche Justizfehler Melodrama, das man schon nach dem Trailer erwarten konnte: Schwester kämpft für Bruder, der unschuldig für Mord lebenslang im Gefängnis sitzt, fängt dafür sogar ein Jurastudium an und gewinnt gegen alle Hürden seitens der - natürlich bösen - Justiz am Ende die Freiheit des Bruders. Nun gut, zumindest erspart das "beruht auf wahren Begebenheiten" des Films einem so nen nervigen Plottwist am Ende wie bei "Gegen jeden Zweifel" ... Die Schauspieler (Hillary Swank, Sam Rockwell in den Hauptrollen) sind insgesamt ganz brauchbar, aber mehr als Standardware kommt halt dabei leider nicht heraus. Nett, aber den normalen Kinoeintritt wäre der Film definitiv nicht wert.
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Alt 01.03.2011, 00:44   #3785
Fräulein Söckchen
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 31.03.2001
Beiträge: 13.560
Ich bin draufgekommen, daß ich den neuen Harry-Potter-Film verschlafen hab und jetzt spielen's ihn nicht mehr im Kino.

Zum Ausgleich hab ich mir den letzten auf DVD angeschaut:

Harry Potter and the Half-Blood Prince

Ja, bis auf Film 3 gefallen mir eh alle Potter-Filme und so auch dieser. Ich hätte schwören können, daß ich zu dem Film hier in diesem Thread schon einmal was geschrieben habe - anscheinend nicht. Der Film gefällt mir im Vergleich zu seinen Vorgängern (die mir ebenfalls zugesagt haben) noch um ein Stückerl besser. Alan Rickman übertreibts wie immer mit der "Schauspielkunst", ist aber ansonsten recht knusprig. Die Geschichte als Ganzes ist zu hektisch erzählt, was aber auch zu erwarten war... Ja, war durchaus OK.

Ich glaub, ich sollte die Bücher wieder einmal lesen, damit ich mich an die Details wieder erinnere und dann auch wieder schimpfen kann, wenn ebendiese Details im Film nicht oder falsch vorkommen.
__________________
Oh Menschenkind, bedenk es wohl, dein größter Feind heißt Alkohol.
Doch in der Bibel steht geschrieben: Du sollst auch deine Feinde lieben!

Geändert von Fräulein Söckchen (01.03.2011 um 00:45 Uhr).
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Alt 01.03.2011, 22:46   #3786
AndiM
Pearl Jam
 
Registriert seit: 28.09.2003
Beiträge: 2.198
True Grit

Belanglos. Warum man den zu nem Oscars-Kandidaten erkoren hat, muss ich nicht verstehen. Gut, okay, der Cast ist richtig gut, das war's dann aber auch schon. An der langweiligen und belanglosen Handlung und den arg zähen 110 Minuten Film ändert das halt aber auch nichts. Ohne das Original zu kennen: Natürlich kann der mit John Wayne in der Hauptrolle nicht wirklich was gewesen sein. Aber das macht das Remake jetzt auch nicht wirklich gut. Genauso wenig wie der Fakt, dass es ein Cohens Film ist und man die ja mal per Generalverdacht gut finden muss. Aber vielleicht bin ich ja auch einfach nicht das Zielpublikum für so ne Western-Nostalgienummer.
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Alt 01.03.2011, 23:28   #3787
Duke Skywalker
Moderator
 
Registriert seit: 27.06.2002
Beiträge: 18.319
Zitat:
Zitat von AndiM Beitrag anzeigen
Ohne das Original zu kennen: Natürlich kann der mit John Wayne in der Hauptrolle nicht wirklich was gewesen sein.
Welche Filme haben dich denn zu deiner Meinung gebracht, Wayne wäre ein grauenhafter Schauspieler?
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"I am hoping that I can be known as a great writer and actor some day, rather than a sex symbol."
Steven Seagal
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Alt 01.03.2011, 23:43   #3788
AndiM
Pearl Jam
 
Registriert seit: 28.09.2003
Beiträge: 2.198
Zitat:
Zitat von Duke Skywalker Beitrag anzeigen
Welche Filme haben dich denn zu deiner Meinung gebracht, Wayne wäre ein grauenhafter Schauspieler?
Doof formuliert. Was ich meinte: Im Vergleich zu Bridges und Co. ist Wayne sicherlich der schwächere Schauspieler. Ich war da beim Schreiben wohl noch etwas sehr beim Nachdenken über Film.
AndiM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2011, 09:44   #3789
PappHogan
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 20.06.2008
Beiträge: 2.055
Hallo. Natürlich hat er auch in vielen mittelmäßigen ("Der Eroberer") oder gar ärgerlichen Filmen (z.B. "Die grünen Teufel") mit gespielt, aber wer ihn in "True Grit" oder auch in "The Shootist" gesehen hat, der weiss, was er konnte.
Meiner Meinung nach sah er hauptsächlich in "Nichtwestern" weniger gut aus, z.B. in "Brannigan", "McQ" u.a.
Privat soll er ein reaktionäres und chauvinistisches Ekelpaket gewesen sein....

Geändert von PappHogan (02.03.2011 um 09:45 Uhr).
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Alt 02.03.2011, 09:48   #3790
James Godd
Gehirnerschütterung
 
Registriert seit: 02.06.2008
Beiträge: 410
Zitat:
Zitat von Miss Socko Beitrag anzeigen
Ich bin draufgekommen, daß ich den neuen Harry-Potter-Film verschlafen hab und jetzt spielen's ihn nicht mehr im Kino.

Zum Ausgleich hab ich mir den letzten auf DVD angeschaut:

Harry Potter and the Half-Blood Prince

Ja, bis auf Film 3 gefallen mir eh alle Potter-Filme und so auch dieser. Ich hätte schwören können, daß ich zu dem Film hier in diesem Thread schon einmal was geschrieben habe - anscheinend nicht. Der Film gefällt mir im Vergleich zu seinen Vorgängern (die mir ebenfalls zugesagt haben) noch um ein Stückerl besser. Alan Rickman übertreibts wie immer mit der "Schauspielkunst", ist aber ansonsten recht knusprig. Die Geschichte als Ganzes ist zu hektisch erzählt, was aber auch zu erwarten war... Ja, war durchaus OK.

Ich glaub, ich sollte die Bücher wieder einmal lesen, damit ich mich an die Details wieder erinnere und dann auch wieder schimpfen kann, wenn ebendiese Details im Film nicht oder falsch vorkommen.
Dann lies dir lieber nicht die Bücher nochmal durch, denn dann könnte sich deine Meinung zum Halbblutprinzen schwer ändern. Ist in meinen Augen die misslungenste Harry Potter Verfilmung schlechthin! Unabhängig vom Buch mag der Film okay sein, aber wenn ich vergleiche war das ein Griff ins Klo!

Den dritten empfinde ich übrigens als einen der besten, verstehe gar nicht wieso dir ausgerechnet der nicht gefallen hat.
James Godd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2011, 11:26   #3791
Fräulein Söckchen
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 31.03.2001
Beiträge: 13.560
Ich bin recht konservativ bei Literaturverfilmungen, und der 3. Film war mir viel zu affektiert und effektheischend inszeniert. Allerdings hat er meinen Zugang zu den Potterfilmen nachhaltig veraendert, weil die folgenden Filme haben mir danach im Vergleich alle gefallen.
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Alt 02.03.2011, 12:43   #3792
Kliqer
Genickbruch
 
Registriert seit: 23.12.2004
Beiträge: 29.870
Der Adler der neunten Legion

Gestern in der Sneak. Naja. Kurz gesagt, ein Historiendrama, über die Rückholaktion eines goldenen Adlers, den der Vater der Hauptfigur im Kampf gegen die alten Rivalen verloren hat. Der Film hat schöne Bilder zu bieten, einen angenehm unaufdringlichen Score, sehr gute Kostüme, Kulissen & Co. - dafür krankts an der faden Geschichte um Ehre, Stolz und Macht. Er ist nur bedingt spannend und Channing Tantum ist ein grauenhafter Schauspieler, was er hier einmal mehr beweist. Jeder noch so vermeintlich unwichtige Nebendarsteller haucht seiner Figur mehr Leben ein, als Tantum über den kompletten Film. Und das, obwohl er in so ziemlich jeder Szene dabei ist. Insgesamt war der Film nicht wirklich mein Geschmack. Er war jetzt nicht dilletantisch mies, dafür überzeugte er optisch zu seher, durch seine realistische Darstellungsweise, aber er bietet absolut nichts originelles oder innovatives, noch ist er besonders spannend, clever, kreativ oder sonst irgendwas.
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"Genickbruch.com ist eine topseriöse Seite." - Markus Lanz, 16.10.2014
I <3 woken Dreck
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Alt 02.03.2011, 14:21   #3793
Der Zerquetscher
Moderator
 
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Beiträge: 10.660
Zitat:
Zitat von PappHogan Beitrag anzeigen
Privat soll er ein reaktionäres und chauvinistisches Ekelpaket gewesen sein....
Wo hast du das denn her?

Wayne war konservativ und ein 100%ger Amerikaner. Das mag manche stören, ist aber nichts Schlimmes. Aber er war einer der ersten Schauspieler Hollywoods, die sich für die Aufarbeitung des den Indianern angetanen Unrechts (auch filmisch!) einsetzten. Und das war in den 40ern und 50ern alles andere als normal und oft auch nicht gern gesehen. Außerdem galt er sowohl bei seinen Kollegen als auch bei den Regisseuren als auch beim Publikum als einer der anständigsten Kerle, die da rumliefen. Er hatte keine Skandale und hatte nie Streit. Man könnte ihn einen aufgeklärten und aufrechten Konservativen nennen, der übrigens auch uns Deutsche nie in Siegerlaune - wie das viele Amerikaner getan haben - nach dem Zweiten Weltkrieg herabgewürdigt hat.
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"Nachtbesucher" - erschienen im Audioparadies-Verlag, gelesen von Hajo Mans: Hörprobe

Geändert von Der Zerquetscher (02.03.2011 um 14:29 Uhr).
Der Zerquetscher ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2011, 14:35   #3794
Kliqer
Genickbruch
 
Registriert seit: 23.12.2004
Beiträge: 29.870
Zitat:
Zitat von Der Zerquetscher Beitrag anzeigen
Wo hast du das denn her?

Wayne war konservativ und ein 100%ger Amerikaner. Das mag manche stören, ist aber nichts Schlimmes. Aber er war einer der ersten Schauspieler Hollywoods, die sich für die Aufarbeitung des den Indianern angetanen Unrechts (auch filmisch!) einsetzten. Und das war in den 40ern und 50ern alles andere als normal und oft auch nicht gern gesehen. Außerdem galt er sowohl bei seinen Kollegen als auch bei den Regisseuren als auch beim Publikum als einer der anständigsten Kerle, die da rumliefen. Er hatte keine Skandale und hatte nie Streit. Man könnte ihn einen aufgeklärten und aufrechten Konservativen nennen, der übrigens auch uns Deutsche nie in Siegerlaune - wie das viele Amerikaner getan haben - nach dem Zweiten Weltkrieg herabgewürdigt hat.
Auch wenn es ja inzwischen verpöhnt ist, wikipedia als Quelle anzugeben, findet sich dort ein Abschnitt, der nicht gerade für Wayne spricht:

Zitat:
„Die Kluft zwischen seinem Image und der Realität waren enorm“, sagt Glenn Greenwald. Der Autor belegt dies in seinem Buch „Große amerikanische Heuchler“. Greenwald zitiert Wayne mit einer Bemerkung über Amerikas Ureinwohner: „Ich denke nicht, dass wir etwas falsch gemacht haben, als wir ihnen dieses große Land weggenommen haben. Da waren eine Menge neuer Menschen, die viel Land brauchten. Die Indianer waren egoistisch und wollten es behalten.“ Viele Kritiker halten die Rolle des Ethan Edwards in „Der schwarze Falke“ für eine seiner besten schauspielerischen Leistungen. Er spielte einen fanatischen Indianerhasser. Schwarze waren für Wayne nicht gleichwertig: „Ich glaube so lange an die weiße Überlegenheit, bis die Schwarzen gebildet genug sind, Verantwortung zu übernehmen.“ Und über die Sklaverei sagte er: „Ich fühle mich nicht schuldig, dass sie vor Generationen Sklaven waren. Das war eben so.“
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I <3 woken Dreck
Kliqer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2011, 16:17   #3795
Southern Sensation
Mitarbeiter
 
Registriert seit: 26.07.2005
Beiträge: 13.288
Dispicable Me (Ich, einfach unverbesserlich)
Ein netter Popcorn Film der ganz süß ist und ausnahmsweise mal auch nur für Kinder irgendwie. Keine Anspielungen auf andere Filme, keine Wortspielerein die die kleinen verwirren können und ein schönes Happy End am Ende. Im Kino hätte ich ihn nicht sehen müssen, aber für den Zeitvertreib am Abend eine sehr nette Unterhaltung

ES IST SO FLAUSCHIG!!!

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Grown Ups - Kindsköpfe
Man konnte den Akteuren ziemlich ansehen, was sie für einen Spaß bei den Dreharbeiten hatten. Dieser Film ist ebenso ein netter Zeitvertreib, der Lust dadrauf macht sich seine Buddys unter den Arm zu klemmen und mal ´ne Runde Campen zu gehen. Er ist kein Meisterwerk und auch kein Film der in die Analen der Filmgeschichte eingehen wird, ehrlich gesagt glaube ich sogar das man ihn unter den Sandler Filmen am ehesten wieder vergisst, aber er hat ein paar gute Gags und weiß zu unterhalten. Nur Chris Rock geht mir in der Meute ein bisschen zu sehr unter. Ich kann mich an keinen einzigen Gag von ihm erinnern. Selbst der selten blöde Rob Schneider hatte da einen besseren Charakter.


Als nächstes werd ich mir dann mal Scott Pilgrim vs. the World und Hot Tub reinziehen. Nachdem diese eigentlich recht gute Bewertungen hier bekommen haben, können die gar nicht so falsch sein^^.

Geändert von Southern Sensation (02.03.2011 um 16:19 Uhr).
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Alt 02.03.2011, 17:41   #3796
mumu
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 20.08.2003
Beiträge: 17.147
Prince of Persia - The Sands of Time

Eine Bruckheimer Produktion, mmh, da geht man schon mit gemischten Gefühlen heran. Allerdings in diesem Fall zu Unrecht. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Die Hauptdarsteller waren sehr gut gewählt und spielten ihre Rollen gut. Der Plot war dann auch überraschend interessant gestaltet. Ich bin kein Fan von diesen Zeitreisegeschichten, das geht imo bei 99% der Filme schief. Hier allerdings hat man das eigentlich ganz gut gelöst. So sollen Bruckheimer Filme aussehen. Unterhaltsames Popcornkino.

8/10 Punkte
__________________

Zurück bei Papi...


Geändert von mumu (02.03.2011 um 17:42 Uhr).
mumu ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2011, 18:27   #3797
Der Zerquetscher
Moderator
 
Registriert seit: 21.05.2002
Beiträge: 10.660
Zitat:
Zitat von Kliqer Beitrag anzeigen
Auch wenn es ja inzwischen verpöhnt ist, wikipedia als Quelle anzugeben, findet sich dort ein Abschnitt, der nicht gerade für Wayne spricht:
Wayne war in der Tat in seinen jungen Jahren ein Kind seiner Zeit und - wie fast alle weißen Amerikaner - ein dummer Ignorant, was das Leid der Indianer angeht. Aber genau das hat sich, und das lässt dieser Wikieintrag natürlich völlig aus, in seinen späteren Jahren geändert. Deshalb begann er ja eben, Filme zu drehen, die das Leid der Indianer zeigten. Von Anfang an war er ganz bestimmt nicht aufgeklärt. Behauptet niemand. Aber der Titel des Buches verrät schon, mit welcher Wissenschaftlichkeit und Objektivität dort recherchiert wird. Erinnert mich an die Titel im "Nation Europa" Verlag. Ist das gleiche Niveau - und wird dort womöglich sogar vertrieben. Da sind sich ja die Rechts- und Linksradikalen einig. Kennt dieser Greenwald "Chisum", in dem das Leid der Indianer in der Weise thematisiert wird, dass Wayne (Chisum) einem US-Soldaten droht, ihn, sollte er noch einmal den alten Häuptling herumschubsen, kaltlächelnd zu erschießen? Oder Rio Grande? Oder den "Teufelshauptmann"?

Hast du diese Filme schon einmal gesehen?

Und das vorletzte Zitat mag uns dämlich erscheinen, war aber ebenfalls Produkt seiner unaufgeklärten Frühphase. Später hatte er zu den Schwarzen ein ausgezeichnetes Verhältnis. Im Wikipedia darf jeder Idiot schreiben, auch wenn er null Ahnung hat. Bitte Vorsicht damit!

Niemand verlangt, dass man irgendeine politische Gesinnung eines Stars gut finden muss. Dafür leben wir ja zum Glück in einer pluralistischen Gesellschaft. Aber für manchen Linken wird jeder, der nicht die eigene politische Meinung teilt, gleich zum Reaktionär. Für die Konservativen gilt das mit den Linken dann natürlich andersrum genauso. Aber das ist einseitig und vor allem - uninformiert. Zumindest im Falle John Waynes. Dem Duke!!!

Ich persönlich - und da bin ich wahrlich nicht alleine - halte John Wayne, nach dem, was ich von ihm weiß - und ich bin da auch kein Experte!!! - für einen der anständigsten, ehrlichsten Kerle, die es in Hollywood je gab.
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"Nachtbesucher" - erschienen im Audioparadies-Verlag, gelesen von Hajo Mans: Hörprobe
Der Zerquetscher ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2011, 21:11   #3798
James Godd
Gehirnerschütterung
 
Registriert seit: 02.06.2008
Beiträge: 410
True Grit:

Ich fand den Film im Gegenteil zu Andi ganz und gar nicht langatmig. Ganz im Gegenteil, ich fand, dass immer etwas los war. Bridges hat mich in seiner Rolle gut überzeugt (Wobei ich zugeben muss, das Original nicht zu kennen) und auch die restlichen Darsteller erfüllten ihren Part ganz gut. Was mir ein bisschen gefehlt hat ist Dreck! Ich finde der Film war für einen Western einfach nicht schmutzig genug. Auch der Soundtrack war wie ich finde nicht ganz ideal, aber okay. Guter Film für zwischendurch, aber es gibt bei weitem bessere Western Movies.

Wertung: 7,5/10
James Godd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.03.2011, 02:44   #3799
Mario Girotti
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 26.07.2009
Beiträge: 1.538



Ein Ticket für Zwei

Mit John Candy (der leider viel zu früh starb) und Steve Martin

Neal Page, gestresster Angestellter in einer Werbeagentur, möchte Thanksgiving zu Hause bei seiner Familie in Chicago verbringen. Was als kurzer Flug geplant ist, endet in einem heillosen Chaos. Und das Chaos hat einen Namen: Del Griffith. Der geschwätzige, aber trotzdem liebenswerte Vertreter führt Neal nicht zu seinem ersehnten Truthahn, sondern auf eine pannenreiche Reise durch das ganze Land.

Ein sehr guter Film wie ich finde

8.5/10 Punkte
Mario Girotti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.03.2011, 09:50   #3800
Roadkill
blaues Auge
 
Registriert seit: 15.03.2010
Beiträge: 31
Hab mir gestern mal wieder "Sterben für Anfänger" angeschaut. Echt ein total chaotische und witzig inszinierter Film. Kann ich nur jedem weiterempfehlen.
__________________
I'm Roadkill and who are you?
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