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Alt 28.09.2016, 12:59   #1
The Showstopper
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Die Card von UFC 205 nimmt immer mehr Gestalt an. Nachdem für das Debüt der Promotion in New York City bereits ein Kampf um den UFC Welterweight Title zwischen Titelverteidiger Tyron Woodley und Herausforderer Stephen Thompson sowie ein Kampf um den UFC Women’s Strawweight Title zwischen Championesse Joanna Jedrzejczyk und Karolina Kowalkiewicz feststanden, wurde nun ein dritter Titelkampf für den 12. November angekündigt: Im neuen Main Event der Card treffen nun der Träger des UFC Featherweight Titles. Conor McGregor, und Eddie Alvarez, seines Zeiches Träger des UFC Lightweight Titles, aufeinander, wobei Alvarez seinen Titel aufs Spiel setzen muss. Dieser Kampf wurde erst im Lauf dieser Woche im Rahmen einer Pressekonferenz durch Dana White angekündigt. Conor McGregor steigt damit zum dritten Mal in diesem Jahr nach UFC 196 und UFC 202 ins Octagon. Bei beiden Shows ist er auf Nate Díaz getroffen, wobei Diaz das erste Aufeinandertreffen per Submission in Runde 2, McGregor den Rückkampf per Majority Decision gewinnen konnte. Auch für Eddie Alvarez ist dies der dritte Kampf in diesem Jahr: Nachdem er bei UFC Fight Night 81 den früheren UFC Lightweight Champion Anthony Pettis bezwingen konnte, konnte sich der ehemalige Träger des Bellator Lightweight Titles bei UFC Fight Night 90 gegen Rafael dos Anjos durchsetzen und dessen UFC Lightweight Title gewinnen.

Diese Ankündigung hat auch weitere Folgen für die Fight Card. Dadurch, dass man McGregors Chance, zum ersten UFC-Champion in zwei unterschiedlichen Gewichtsklassen seit BJ Penn und Randy Couture zu werden, zum neuen Main Event der Show gemacht hat, rutschen nicht nur die beiden anderen Titlefights um eine Cardposition nach unten. Für einen Fighter musste ein neuer Gegner gefunden werden: Khabib Nurmagomedov sollte eigentlich in New York gegen Eddie Alvarez antreten, ein Vorhaben, dass durch den neuen Main Event vereitelt wurde. Doch auch dieses Problem hat sich relativ leicht lösen lassen, denn Nurmagomedov tritt in New York gegen Michael Johnson an. Johnsons letzter Kampf fand am 17. September bei UFC Fight Night 94 statt, als er im Main Event Dustin Poirier per Knockout in der ersten Runde bezwingen und einen "Performance of the Night"-Bonus kassieren durfte. Nurmagomedov, der erst in diesem Jahr nach einer längeren Verletzungspause zurückgekehrt war, trat zuletzt bei UFC on Fox 19 an, als er Darrell Horcher per TKO in Runde 2 bezwingen konnte. Doch auch der Rest der Card kann sich sehen lassen, wurden doch bislang folgende zusätzliche Fights für UFC 205 bestätigt: Chris Weidman vs. Yoel Romero, Donald Cerrone vs. Kelvin Gastelum, Frankie Edgar vs. Jeremy Stephens, Tim Kennedy vs. Rashad Evans, Miesha Tate vs. Raquel Pennington, Tim Boetsch vs. Rafael Natal, Jim Miller vs. Thiago Alves, Lyman Good vs. Belal Muhammad und Liz Carmouche vs. Katlyn Chookagian, womit insgesamt acht ehemalige und amtierende Champions der Ultimate Fighting Championship auf der Card stehen.

Einer, der nicht auf der Card steht, scheint jedoch seine Lust am MMA verloren zu haben: Nach mehreren übereinstimmenden Berichten soll José Aldo um seine Entlassung gebeten haben. Wie Aldo in einem Interview mit dem brasilianischen Magazin Combate mitgeteilt haben soll, soll man ihm seitens der UFC einen Fight für UFC 205 angeboten haben, zu dem sich Aldos Camp bereit erklärt hätte, wenn er in diesem Fight seinen UFC Interim Featherweight Title mit dem Titel von McGregor hätte vereinen dürfen; für einen Fight gegen Max Holloway oder Anthony Pettis hätte er ein volles Trainingscamp benötigt, weswegen er sich diesen Gegnern lieber bei UFC 206 am 10. Dezember gestellt hätte. Dabei wäre man von Seiten Aldos davon ausgegangen, dass es bei jenem Fight um den UFC Featherweight Title gehen würde, da McGregor im Zweifelsfall sicherlich nicht beide Titel behalten dürfte. Da McGregor jetzt doch die Chance bekäme, Titel in zwei Gewichtsklassen gleichzeitig zu halten und angekündigt habe, keinen der Titel abzugeben, habe Aldo jegliches Vertrauen in die Aussagen von Dana White verloren. Die Tatsache, dass McGregor bei der Wahl seiner Kämpfe freie Hand habe, während er bei einem Divisionwechsel seinen Titel abgeben müsste, ist für ihn ein Zeichen von Conors starkem Einfluss auf die Promotion, was er in dieser Form nicht unterstützen könnte. Conor McGregor ist der einzige Kämpfer, der Aldo in seinen bislang 17 Fights unter den Bannern von WEC und UFC bezwingen konnte. Während McGregor seit diesem Fight bei UFC 194 nicht mehr in der Featherweight Division angetreten ist, hat Aldo bei UFC 200 den UFC Interim Featherweight Title errungen, als er sich gegen Frankie Edgar per Unanimous Decision durchsetzen konnte.
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Zitat von The Viddy Classic: "Ich will Cena. Nachts und im Ring. Manchmal auch Beides."
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Alt 28.09.2016, 16:48   #2
Mr.
Cut
 
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Beiträge: 73
Aldos Reaktion ist verständlich. Bin mir sicher dass es dennoch irgendwann später zu aldo vs mcgregor 2 kommen wird.

Und Dana melkt Conor, solange dieser noch "hot" ist.
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Mr. ist offline   Mit Zitat antworten
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205, aldo, alvarez, cerrone, evans, featherweight, jedrzejzyck, joanna, karolina, kowalkiewicz, mcgregor, mma, strawweight, thompson, title, ufc, weidman, welterweight, wmma, wonderboy, woodley
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