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Alt 05.03.2019, 12:12   #1
Skuriles
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 16.02.2009
Beiträge: 2.057
Ich bin durch diesen Artikel auf ein Thema bewusst geworden, dass mich schon längere Zeit beschäftigt.
Wie seht ihr das Thema eSports (spielt ihr selbst oder nicht) und das Thema Let's Play (streamt ihr/schaut ihr Streams?).

Ich persönlich bin voll beim Autor des Artikels: Ich bin zwar gute 10 Jahre jünger, aber das Thema eSports geht mir wirklich zu 99% am Allerwertesten vorbei. Das einzige was ich wirklich am Rande ab und an verfolge ist das Word First Rennen bei WOW, wobei ich da in meinem ganzen Leben noch auf keine 30 Minuten Stream zusammen komme.
eSport an sich finde ich ja noch ganz gut, aber anschauen? Ist todeslangweilig, zumal ich überhaupt kein kompetitiver Online/PVP Gamer bin. Mal selten ne Runde Fifa gegen Kumples oder ein Koop Spiel, das wars dann auch. In MMOs spiele ich zu 99% Causal PVE/RP (auch wenn MMOs in den letzten Jahren kaum noch Einzug bei mir halten).
Inzwischen programmiere ich sogar lieber zu Hause eigene Spiele/kleine Apps als immer nur zu zocken.

Let's Plays finde ich ebenfalls langweilig. Warum sollte ich anderen beim Spielen zuschauen wenn ich in der gleichen Zeit doch selber zocken kann?
Klar schaut man mal einen Trailer oder ein Review an, aber ein Let's Play wo man stundenlang zusieht? Keine Chance.
Evtl. mal noch irgendwelche Challenges im Schnelldurchlauf (Speed Runs, Hardmode Endboss Kills oder sowas).

Nun zu meiner Frage: wie seht ihr das?
Von den Threads hier weiß ich, dass einige hier Streams regelmäßig schauen: Für mich jetzt die Frage warum? Warum nutzt ihr nicht lieber die Zeit selbst zu zocken oder z.B. eure Lieblingsserie anzuschauen?
Ich würde das auch aufteilen in eSports => selbst spielen und/oder streamen und Let's play => selber machen oder nur anschauen (oder eben gar nicht).

Evtl. bin ich auch zu alt dafür und lese lieber News/Sport/Nachrichten auf dem Handy statt mir Let's plays anzuschauen, aber jedem das seine.
__________________
Just did it!

Geändert von Skuriles (05.03.2019 um 12:13 Uhr).
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Alt 05.03.2019, 12:34   #2
makanter
Moderator
 
Registriert seit: 02.01.2013
Beiträge: 9.546
Let´s Plays finde ich auch furchtbar langweilig, vor allem halt, weil die Leute die sowas machen selten besser in einem Spiel sind als Casual Gamer.
Ich zocke aus Zeitgründen seit 1-2 Jahren nur noch FIFA und da interessieren mich die eSports Events schon, vor allem die WM im Sommer. Wenn man das Spiel kennt, weil man es selbst spielt, weiß man auch einfach, wie schwer es ist, auf dem Niveau wie die Profis zu spielen und weiß die Leistungen auch zu schätzen. Da kann die ältere Generation um Georg Hackl auch dran rummäkeln wie sie wollen.
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Alt 05.03.2019, 12:52   #3
Creed
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 04.06.2009
Beiträge: 2.245
Den ganzen Hype um Let´s Plays habe ich auch nie verstanden. Ich kann mich noch erinnern das ich mal bei RBTV bei einem Mortal Kombat X Let´s Play hängen geblieben bin. Nach 5 Minuten dachte ich "Moment mal ich hab das Spiel doch selbst, warum schaue ich denen nur zu?" dann habe ich selbst ein paar Runden gezockt.
Ich kann zwar verstehen wenn sich Leute das reinziehen weil sie den Streamer unterhaltsam finden, aber für mich ist das einfach nix. Dann spiele ich lieber selbst oder vertreibe mir die Zeit anderweitig.
E-Sport ist so ne Sache. Prinzipiell habe ich nix dagegen (auch wenn man darüber Streiten kann ob es wirklich Sport ist, genau so wie bei Schach), was mich aber gewaltig stört ist das die Entwickler bei Balancing Fragen sich vor allem an den E-Sportlern orientieren, anstatt an der Allgemeinheit. Aktuell spiele ich sehr viel Rainbow Six Siege und da gab es schon die ein oder andere Änderung die ich nicht so ganz nachvollziehen kann. Bei Leaque of Legends fand ich es noch schlimmer, was auch der Hauptgrund war warum ich aufgehört habe.
Verfolgen tue ich die E-Sports Szene auch nicht wirklich. Zumeinen finde ich die Übertragung nicht so geil (habe mir mal ein paar Runden Rainbow Six gegeben da blickt man auch als aktiver Spieler teilweise nicht durch) zum anderen ist es wie bei Let´s Plays, ich spiele dann lieber selbst.
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Wie heißt es denn so schön? Mario steht für Multikulti, ein Italienischer Klempner, von Japaner erfunden, springt wie ein schwarzer und greift nach Münzen wie ein Jude!

Geändert von Creed (05.03.2019 um 13:39 Uhr).
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Alt 05.03.2019, 13:51   #4
C van Dam
ECW
 
Registriert seit: 09.10.2006
Beiträge: 7.817
Let´s Plays finde ich insgesamt recht unterhaltsam. Wie in jeder Unterhaltungssparte gibt es halt auch hier Personen die man sympathischer und manche eher weniger. Einige haben angenehme Stimmen oder können den Inhalt gut verteilen ohne das es nervt. Vor kurzem habe ich mir ein Gothic LP angesehen und hatte damit auch über die Woche verteilt meine Freude.
Außerdem schaue ich LP´s gerne um davon abhängig zu machen ob ich mir ein Spiel kaufe oder nicht. Farbige Trailer oder einen Firmen LP sind da für mich 0 aussagekräftig. Da bin ich immer auf der sicheren Seite.

eSports hat einen gewissen Charme, aber so ganz fängt es mich nicht. Als Aktiver im Wrestlingbuisness kann ich aber die Begeisterung der Zuschauer und Beteiligten durchaus verstehen.
Dieses "Warum gucken und nicht selber machen"-Argument mag ich persönlich nicht. Denn das lässt sich auch auf andere Sparten umlegen. "Du schaust Fussball im TV? Warum spielst du es selber nicht?" zum Beispiel.
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Alt 05.03.2019, 13:58   #5
makanter
Moderator
 
Registriert seit: 02.01.2013
Beiträge: 9.546
Zitat:
Zitat von C van Dam Beitrag anzeigen
Dieses "Warum gucken und nicht selber machen"-Argument mag ich persönlich nicht. Denn das lässt sich auch auf andere Sparten umlegen. "Du schaust Fussball im TV? Warum spielst du es selber nicht?" zum Beispiel.
Vor allem schließt das eine das andere doch auch nicht aus. Ich tue auch beides.
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Alt 05.03.2019, 14:22   #6
Creed
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 04.06.2009
Beiträge: 2.245
Zitat:
Zitat von C van Dam Beitrag anzeigen
Dieses "Warum gucken und nicht selber machen"-Argument mag ich persönlich nicht. Denn das lässt sich auch auf andere Sparten umlegen. "Du schaust Fussball im TV? Warum spielst du es selber nicht?" zum Beispiel.
Wobei der Vergleich ein wenig hinkt. Bei den meisten Sportarten brauche ich zumindest eine weitere Person, bei Videospielen macht es zu zweit zwar auch mehr Spaß aber man kann auch alleine spielen. Aber prinzipiell verstehe ich was du meinst.
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Alt 05.03.2019, 14:35   #7
RainMaker
Genickbruch
 
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Beiträge: 28.199
Zitat:
Zitat von Skuriles Beitrag anzeigen
Nun zu meiner Frage: wie seht ihr das?
Von den Threads hier weiß ich, dass einige hier Streams regelmäßig schauen: Für mich jetzt die Frage warum? Warum nutzt ihr nicht lieber die Zeit selbst zu zocken oder z.B. eure Lieblingsserie anzuschauen?
Ich würde das auch aufteilen in eSports => selbst spielen und/oder streamen und Let's play => selber machen oder nur anschauen (oder eben gar nicht).
Ich gucke durchaus Streams, aber eigentlich nur um gewisse Menschen (shroud) im Godmode zu sehen. Wenn der mal loslegt, gibt es wohl weltweit keine 3 anderen Menschen die mithalten können. Ist wie Messi zuzusehen, wenn er 98 Verteidiger aussteigen lässt und dann ein Tor macht.
Andererseits hab ich zuletzt ASeagull zugesehen weil ich seine Einsichten zu gewissen Spielen schätze. Er war professioneller Overwatchspieler in der OWL, verzichtet auf eine Facecam und ist einfach aufs Spiel fokussiert. Hat mir gut geholfen, kein Anthem zu kaufen

Aber warum sollte ich spielen oder meine Lieblingsserie ansehen? Wenn ich Bock auf Zocken hab, dann zock ich. Wenn ich das nicht hab, dann nicht. Meine Lieblingsserie schau ich auch nicht einfach so. Wie soll ich das erklären? Fußballfans schauen auch Zusammenfassungen, Highlightreels oder Livespiele einfach so, anstatt aufn Platz zu gehen und die Wuchtel rumzukicken.

Let's Plays finde ich sterbenslangweilig. Deutsche Lets Player sogar noch mal eine ganze Ecke schlimmer, vorallem die "Großen". Gronkh ist der größte Übermüll.
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Alt 05.03.2019, 15:03   #8
Der Wrestling-Nerd
Moderator
 
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Beiträge: 9.884
Ich schaue gerne Let's Plays, sehr gerne sogar. Seien es Leute wie LooksLikeLink, der eben in der Zelda-Sparte verdammt viel Ahnung hat, oder Suishomaru, der das bei Pokemon wiederum hat, oder einfach Gronkh (der angebliche "Übermüll" laut Rainmaker ), weil der Kerl super sympathisch ist und es mir Spaß macht zuzuschauen, wenn er mit seinen Freunden etwas spielt. Und stellt euch vor, ich zocke sogar währenddessen. Es geht vielen bei Let's Plays nicht darum, etwas zu schauen, um es nicht mehr selbst spielen zu müssen. Viel mehr geht es einfach darum, einer Person zuzuschauen, die man selbst eben als unterhaltend empfindet. Wenn ich bei Gronkh z.B. HWSQ schaue, dann werde ich auch manchmal auf Spiele aufmerksam gemacht, die ich vorher nie auf dem SChirm hatte (Beispiele dafür wären Ultimate Chicken Horse oder Human: Fall Flat, die sich bei mir und meinen Kumpels als absolute Party-Kracher herauskristallisiert haben), und gleichzeitig krieg ich eben für mich gute Unterhaltung.

Bei manchen Leuten lern ich vielleicht noch Dinge über die Spielereihe, wie eben LooksLikeLink, der fast alles in der gesamten Zelda-Timeline auswendig weiß, oder Sui, der Pokemon kompetitiv extrem gut beherrscht, oder auch in Smash Bros. oben mitspielt.

Und nebenbei kann ich eben noch gut andere Spiele spielen, was bei vielen Serien oder Filmen nicht so gut geht.

Ich weiß auch, dass viele das nicht verstehen, aber das ist mir sowas von egal, solange sie es nicht verbieten wollen. Ich dagegen finde z.B. Fußball einfach sterbenslangweilig bzw. eigentlich generell sämtliche Sportarten, abgesehen von Wrestling. Es gibt für mich keinen interessanten Sport, dafür hab ich halt anderes Zeug.
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Alt 05.03.2019, 15:09   #9
Humppathetic
Genickbruch
 
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Beiträge: 26.120
Ich schaue mir nur Mario-Maker-Let's-Plays an. Irgendwie sieht das Spiel einfach spaßig aus, und ich gucke es mir gerne an. Livestreams aber nur von Jacob. Der hat immer nur 30 Leute im Chat, ergo kann man sich gut unterhalten, zudem habe ich ihm schon ein wenig Deutsch beigebracht, und er ist einfach ein sympathischer Typ. Habe sogar schon Geld gespendet. Nicht viel, aber ein bisschen was.
Aber irgendwie schon komisch. Als Kind habe ich es gehasst, wenn ich bei einem Freund war, und der ließ mich nie spielen.
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Alt 05.03.2019, 15:21   #10
Akira
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Beiträge: 2.471
Let´s plays schaue ich eigentlich gar nicht. Ab und zu Content von den rocketbeans (das beef format ist ja im grunde eine art let´s play und unterhält mich gut) und das war es auch schon diesbezüglich. Dann ab und an ein paar Guides zu beispielsweise Overwatch, was das einzige Spiel ist, bei dem ich auch die esport-Szene im Form der Overwatch League verfolge.
Allerdings nie gesamte Matches, sondern Highlightvideos (wie mittlerweile bei den Wrestling-Weeklys etc auch). Dummerweise sind die seit ein paar Tagen nicht mehr verfügbar, weshalb das gerade auch flach fällt.

Sonst wurde dazu alles schon gesagt: Let´s plays finde ich insgesamt recht uninteressant, einmalig habe ich glaub Gronkh bei einem Spiel zugeschaut, weil ich das nicht unbedingt kaufen wollte, aber mal einen Blich hineinwerfen wollte.

E-Sport wie gesagt nur in Form von Overwatch, die restlichen Spiele geben mir da nichts.
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Alt 05.03.2019, 15:27   #11
RainMaker
Genickbruch
 
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Zitat:
Zitat von Der Wrestling-Nerd Beitrag anzeigen
Gronkh (der angebliche "Übermüll" laut Rainmaker )
Wer 4,8 Mio. Abos und seit geraumer Zeit eine durchschnittliche Videoaufrufzahl von 100-200k hat, der hat als Youtuber ein Problem. Er kann nach wie vor allein wegen der schieren Anzahl an Videos sicherlich gut davon leben, aber relevant ist er eigentlich nicht mehr, schauen doch bloß noch 5% seiner Abonnenten seine Videos. Woran das wohl liegt? Ich mag es vielleicht überspitzt ausgedrückt haben, aber die Richtung stimmt.

Zitat:
Zitat von Akira Beitrag anzeigen
... Overwatch, was das einzige Spiel ist, bei dem ich auch die esport-Szene im Form der Overwatch League verfolge.
Allerdings nie gesamte Matches, sondern Highlightvideos (wie mittlerweile bei den Wrestling-Weeklys etc auch). Dummerweise sind die seit ein paar Tagen nicht mehr verfügbar, weshalb das gerade auch flach fällt.
Naja, viele Highlights gibts bei GOATS vs GOATS nicht. Das ist SO LANGWEILIG anzusehen.

Geändert von RainMaker (05.03.2019 um 15:28 Uhr).
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Alt 05.03.2019, 15:34   #12
Der Wrestling-Nerd
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Beiträge: 9.884
Zitat:
Zitat von RainMaker Beitrag anzeigen
Wer 4,8 Mio. Abos und seit geraumer Zeit eine durchschnittliche Videoaufrufzahl von 100-200k hat, der hat als Youtuber ein Problem. Er kann nach wie vor allein wegen der schieren Anzahl an Videos sicherlich gut davon leben, aber relevant ist er eigentlich nicht mehr, schauen doch bloß noch 5% seiner Abonnenten seine Videos. Woran das wohl liegt? Ich mag es vielleicht überspitzt ausgedrückt haben, aber die Richtung stimmt.
Das macht ihn aber noch lange nicht zu Müll, ob jetzt überspitzt gemeint oder nicht.
Zumal Gronkh ja auch noch regelmäßige Livestreams hat, die mehrere tausend Zuschauer haben. Er hat auch noch nie auf "Relevanz" wertgelegt, wie man ihm immer wieder anmerkt. Und ich glaube ob er jetzt effektiv 100k Menschen oder 4M Menschen unterhält, spielt da wirklich keine Rolle.

Und ja, evtl. spricht da ein wenig der Fanboy aus mir, das mag sein, aber die Formulierung hat mich einfach gestört, überspitzt ausgedrückt oder nicht.
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Alt 05.03.2019, 15:48   #13
RainMaker
Genickbruch
 
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Beiträge: 28.199
Zitat:
Zitat von Der Wrestling-Nerd Beitrag anzeigen
Das macht ihn aber noch lange nicht zu Müll, ob jetzt überspitzt gemeint oder nicht.
Zumal Gronkh ja auch noch regelmäßige Livestreams hat, die mehrere tausend Zuschauer haben. Er hat auch noch nie auf "Relevanz" wertgelegt, wie man ihm immer wieder anmerkt. Und ich glaube ob er jetzt effektiv 100k Menschen oder 4M Menschen unterhält, spielt da wirklich keine Rolle.

Und ja, evtl. spricht da ein wenig der Fanboy aus mir, das mag sein, aber die Formulierung hat mich einfach gestört, überspitzt ausgedrückt oder nicht.
Ich hätte durchaus darauf in aller Ernsthaftigkeit geantwortet, aber dann fiel "Fanboy". Damit hat sich das erledigt.
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Alt 05.03.2019, 15:49   #14
Akira
Schädelbasisbruch
 
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Beiträge: 2.471
Zitat:
Zitat von RainMaker Beitrag anzeigen
Wer 4,8 Mio. Abos und seit geraumer Zeit eine durchschnittliche Videoaufrufzahl von 100-200k hat, der hat als Youtuber ein Problem. Er kann nach wie vor allein wegen der schieren Anzahl an Videos sicherlich gut davon leben, aber relevant ist er eigentlich nicht mehr, schauen doch bloß noch 5% seiner Abonnenten seine Videos. Woran das wohl liegt? Ich mag es vielleicht überspitzt ausgedrückt haben, aber die Richtung stimmt.



Naja, viele Highlights gibts bei GOATS vs GOATS nicht. Das ist SO LANGWEILIG anzusehen.
Das stimmt, die Comps sind ein Problem. Gerade jetzt. Wird sich auch wieder ändern, vermutlich sobald die League den aktuellen PTR Patch übernimmt.
Ansonsten gibt es dennoch Teams, die ich gerne ansehe und deren Spiele ich ab und an auch Live und in voller Länge angucke. NYXL z.B. oder auch Seoul Dynasty und London Spitfire.
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Akira ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2019, 16:00   #15
Ivanhoe
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Mich interessiert beides nicht. Einerseits könnte ich mir vorstellen, dass das altersbedingt so ist (ich gehe stramm auf die 40 zu), andererseits fehlt im Endeffekt die Zeit. Mit Vollzeit-Job und gemeinsamer Wohnung mit der Freundin kann und will ich mich in der Freizeit nicht auch noch vor den PC setzen und anderen beim Spielen zusehen. Das bisschen Zeit, das ich erübrigen kann, spiele ich dann doch lieber selbst. Und als ich studiert habe und mehr Zeit dafür gehabt hätte, hat es beides noch nicht gegeben, zumindest nicht in einem Ausmaß, dass ich es mitbekommen hätte.

Noch dazu werden - so wie ich das jedenfalls sehe - im E-Sports-Bereich keine Spiele gespielt, die mich ansatzweise interessieren. Bei den Let's Plays gibt es die natürlich schon - aber da spiele ich dann halt doch viel lieber selbst. Nur zwei Gründe bringen mich dazu, hin und wieder mal ein paar Minuten ein Let's Play anzusehen: Ich komme im Spiel nicht weiter und eine klassische Komplettlösung hilft mir an der Stelle auch nicht - oder ich möchte einen Einblick in ein Spiel, das ich mir eventuell kaufen will. Ansonsten gibt es absolut keinen Grund, einzuschalten.
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"Ja, aber so ist das... Als Chef in meiner Position, da bist du so einsam wie... Gott!"
(- B. Stromberg... oder wars doch V. McMahon?)

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Alt 05.03.2019, 16:00   #16
RainMaker
Genickbruch
 
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Zitat:
Zitat von Akira Beitrag anzeigen
Das stimmt, die Comps sind ein Problem. Gerade jetzt. Wird sich auch wieder ändern, vermutlich sobald die League den aktuellen PTR Patch übernimmt.
Ansonsten gibt es dennoch Teams, die ich gerne ansehe und deren Spiele ich ab und an auch Live und in voller Länge angucke. NYXL z.B. oder auch Seoul Dynasty und London Spitfire.
Ich krieg immer nen Krampf wenn ich mechanische Widow-Götter sehe, die Brigitte spielen müssen weils meta ist. Gottseidank macht Blizz was ... zwar zu spät, aber das ist halt irgendwie auch typisch Blizzard.
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Alt 05.03.2019, 16:02   #17
Ivanhoe
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Zitat:
Zitat von RainMaker Beitrag anzeigen
Ich krieg immer nen Krampf wenn ich mechanische Widow-Götter sehe, die Brigitte spielen müssen weils meta ist. Gottseidank macht Blizz was ... zwar zu spät, aber das ist halt irgendwie auch typisch Blizzard.
Und, das ist vielleicht auch ein Grund: Ich verstehe kein Wort von dem, was du da schreibst. Und davon sind bei den YouTube-Videos die Kommentare voll. Ist wohl einfach nicht meine Welt.
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"Ja, aber so ist das... Als Chef in meiner Position, da bist du so einsam wie... Gott!"
(- B. Stromberg... oder wars doch V. McMahon?)

Ivanhoe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2019, 16:08   #18
Akira
Schädelbasisbruch
 
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Zitat:
Zitat von RainMaker Beitrag anzeigen
Ich krieg immer nen Krampf wenn ich mechanische Widow-Götter sehe, die Brigitte spielen müssen weils meta ist. Gottseidank macht Blizz was ... zwar zu spät, aber das ist halt irgendwie auch typisch Blizzard.
Oder gute DPS-Spieler, die dann eben auf der Bank schmorren dürfen da ihre Charakere nicht Meta sind. Und ja man hätte eher reagieren müssen, wobei das Problem eben nur in Master+ vorhanden ist. Der Casual-Player (also ich) sieht diese Meta in seiner Elo nicht. Und zwar überhaupt nicht.

Ein Grund, wieso ich eben die Overwatch League verfolge: Weil das Spiel dort so gespielt wird, wie es konzipiert wurde: als 6vs6 Teamshooter. Die "Spielzüge" und Taktiken erlebe ich im Spiel eben nicht, da jeder sein eigenes Ding macht, keine Kommunikation stattfindet (spiele auf PS4, wo 70% kein Mic haben...oder es nicht nutzen oder erst gar nicht im Teamchat sind) und man auch keine richtigen Teamfights hat. Außer vielleicht beim ersten Push.

@Ivanhoe: Ich behaupte einfach mal, dass es daran liegt, dass du das Spiel wohl nicht spielst oder kennst. Widow(maker) und Brigitte sind spielbare Charaktere in Overwatch.
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Geändert von Akira (05.03.2019 um 16:15 Uhr).
Akira ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2019, 16:20   #19
RainMaker
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Zitat:
Zitat von Ivanhoe Beitrag anzeigen
Und, das ist vielleicht auch ein Grund: Ich verstehe kein Wort von dem, was du da schreibst. Und davon sind bei den YouTube-Videos die Kommentare voll. Ist wohl einfach nicht meine Welt.
Das war schon sehr spielspezifisch, dass versteht nicht jeder. Das ist so, wie wenn mir jemand Curling erklären will -> Bahnhof.

Zitat:
Zitat von Akira Beitrag anzeigen
Oder gute DPS-Spieler, die dann eben auf der Bank schmorren dürfen da ihre Charakere nicht Meta sind. Und ja man hätte eher reagieren müssen, wobei das Problem eben nur in Master+ vorhanden ist. Der Casual-Player (also ich) sieht diese Meta in seiner Elo nicht. Und zwar überhaupt nicht.
Ich auch nicht

Zitat:
Ein Grund, wieso ich eben die Overwatch League verfolge: Weil das Spiel dort so gespielt wird, wie es konzipiert wurde: als 6vs6 Teamshooter.
Das kann ich absolut verstehen. Blizz selbst gab ja zu, dass sie absolut nicht mit "Mains" und "Onetricking" gerechnet hatten.

Zitat:
Die "Spielzüge" und Taktiken erlebe ich im Spiel eben nicht, da jeder sein eigenes Ding macht, keine Kommunikation stattfindet (spiele auf PS4, wo 70% kein Mic haben...oder es nicht nutzen oder erst gar nicht im Teamchat sind) und man auch keine richtigen Teamfights hat. Außer vielleicht beim ersten Push.
Kommunikation ist am PC jetzt auch nicht viel besser. Erschwerend kommt hinzu, dass wir in Europa direkt das Problem der zig Sprachen haben und nicht jeder gut genug Englisch kann.
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Alt 05.03.2019, 16:49   #20
Blast
Gehirnerschütterung
 
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Beiträge: 464
Let's Plays fand ich früher befremdlich, mittlerweile nicht mehr. Mit eSports werde ich nach wie vor nicht warm. Zu ersterem kann ich aber sagen, warum ich heutzutage welche ganz gerne mal gucke. Das geschieht nämlich nur aus drei Gründen:

1. Ich habe generell keinen Zugriff auf das Spiel, was ich spielen würde. Dass heißt, ich kann es mir nicht irgendwo legal runterladen, oder es ist tatsächlich nie in Europa erschienen, oder es ist einfach vergriffen und für einen sehr hohen Preis auf dem Markt. Deshalb habe ich gerne mal Let's Plays zu Spielen wie Mother oder den Nachfolgern Earthbound und Mother 3 gesehen. Weil damals, 2015, waren sie einfach nicht verfügbar auf dem europäischen Markt. Earthbound gibt es mittlerweile in Form der Mini-SNES mit den 20 Spielen. Mother und Mother 3 werden wahrscheinlich niemals rausgebracht, nicht mal als Remake. Ähnliches gilt für unbekanntere Spiele wie Killer 7, welches ich mir hinterher dann mal gegönnt habe

2. Ich hätte Zugriff, könnte es mir kaufen, aber ich habe nicht die passende Konsole. Viele Konsolen haben Exklusiv-Titel, die mich sehr interessieren, sind es aber nicht wert, da ich bereits eine PS4 besitze und kein Geld ausscheiden kann. Und da viele Titel ja für alle Plattformen erscheinen, ist es umso unnötiger mehrere Konsolen zu besitzen. Dasselbe gilt dann auch für Spiele, die ich nicht spielen kann, weil bereits eine neue Konsole erschienen ist. Ich hinke immer etwas mit der Aktualität der Konsolen hinterher, ebenso mit dem Spielen der Titel. Ich warte lieber ein, zwei Jahre und bezahle nur 20 Euro, statt dass ich 60 Ocken ausgebe, nur um Up to Date zu sein.

3. Ich hätte die Konsole und die Möglichkeit, es zu kaufen, aber ich habe nicht den Nerv dazu, es zu spielen. Ich sage nur: Dark Souls. Es ist ein gutes Spiel und macht irgendwo auch Spaß, doch leider bin ich an einem Punkt angelangt in meinem Leben, wo ich keine Zeit für solche Herausforderungen mehr habe. Denn was bringt es einem auch, 40-50 Stunden seines Lebens auf ein absichtlich schweres Spiel zu verschwenden, wenn man sich eigentlich entspannen will. Trotzdem hat mich die Geschichte, die Endbosse und der weitere Verlauf des Spiels interessiert, weswegen ich mir - je nach Zeit und Lust - über drei Monate immer mal wieder eine Let's Play-Folge angesehen habe. Ein anderes Beispiel wäre Resident Evil 7. Da hat mich die Story sehr interessiert, ich bin aber kein Mensch, der gut mit Horrorspielen kann. Die Arbeit überlasse ich dann auch anderen.

Dazu muss aber auch gesagt werden, dass ich nicht alle Let's Play-Kanäle feiere. Ich habe da so meine Leute gefunden, die man sich echt ganz gut geben kann, weil sie zum einen gut spielen und nicht bei jedem Mist gekünstelt ins Mikrofon schreien müssen. Ich habe mir ein zwei Gronkh Let's Plays angeguckt, hatte aber sehr schnell keine Lust, einfach weil er kein guter Gamer ist (zumindest bei den Spielen, die er bei mir gespielt hat) und die einfachsten Dinge nicht geschnallt hat. Wenn schon, dann soll derjenige mir in Sachen Skills schon ein Stück weit überlegen sein und die Spielmechaniken raffen.
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Alt 05.03.2019, 16:54   #21
y2jforever
ECW
 
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Beiträge: 8.965
Eigentlich nein. Die einzige Ausnahme bieten Guides die man ja teilweise im Bereich Let's Play anordnen kann. So habe ich zum Beispiel für Magic Arena sicherlich eine kleine zweistellige Zahl an Stunden mit Videos verbracht wo Menschen Arena spielen bzw zu einem Teil spielen und halt dabei erklären was sie da machen. Habe ich zu meiner aktiven WoW Zeit auf öfter gesehen, eigentlich vor jedem Boss. Zählt wahrscheinlich eigentlich auch nicht wirklich als Let's Play.

Bei dem ein oder anderen Spiel habe ich auch schon mal wenn ich länger nicht weiter kam einen Walkthrough der entsprechenden Stelle angesehen. Auch wenn das eher selten ist weil ich normal schon selbst herausfinden will wie das geht. Allerdings fehlt mir dafür dann halt die Geduld bzw die Zeit.

Einfach so Leuten bei Zocken zugucken kann ich mir aber nicht vorstellen. Wenn ich nochmal in irgendeinem Bereich aktiver Spielen sollte als "Training" vielleicht schon. Aber davon bin ich aktuell meilenweit weg und mir fehlt das Interesse. Und ein Single Player Spiel im Lets Play angucken ist irgendwie nicht meins. Da spiele ich es lieber selber.
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"Herzlichen Glückwunsch zur Europäischen Kommissionspräsidentschaft, McKinsey!" (Nico Semsrott)
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Inoffizieller Genickbruch Sarkasmus Beauftragter
y2jforever ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 06.03.2019, 06:36   #22
Skuriles
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Let´s Plays finde ich insgesamt recht unterhaltsam. Wie in jeder Unterhaltungssparte gibt es halt auch hier Personen die man sympathischer und manche eher weniger. Einige haben angenehme Stimmen oder können den Inhalt gut verteilen ohne das es nervt. Vor kurzem habe ich mir ein Gothic LP angesehen und hatte damit auch über die Woche verteilt meine Freude.
Außerdem schaue ich LP´s gerne um davon abhängig zu machen ob ich mir ein Spiel kaufe oder nicht. Farbige Trailer oder einen Firmen LP sind da für mich 0 aussagekräftig. Da bin ich immer auf der sicheren Seite.

eSports hat einen gewissen Charme, aber so ganz fängt es mich nicht. Als Aktiver im Wrestlingbuisness kann ich aber die Begeisterung der Zuschauer und Beteiligten durchaus verstehen.
Dieses "Warum gucken und nicht selber machen"-Argument mag ich persönlich nicht. Denn das lässt sich auch auf andere Sparten umlegen. "Du schaust Fussball im TV? Warum spielst du es selber nicht?" zum Beispiel.
Das "Kucken aber nicht selber machen" Argument habe ich auch hauptsächlich auf Let's Play bezogen, nicht auf eSports.
Ich meine damit: Ich schaue einem Spieler zu, der ca. mein Niveau hat, evtl. etwas besser oder etwas darunter. Ok, ich sehe was vom Spiel, aber ich nehme mir ja auch das Gefühl eines neuen Spiels: alles selbst entdecken, reinfuchsen, die erste Hürde geschafft etc.
Ich spiele Fussball und schaue auch Fussball im TV, manchmal auch live vor Ort. Aber wenn dann nur auf einem gewissen Niveau (das ich selber nicht habe => Vergleich eSports) oder wenn es darum geht Bekannten zuzuschauen die in anderen Vereinen spielen oder wenn es z.B. ein direkter Konkurrent ist, der ein wichtiges Spiel hat wenn wir spielfrei haben.
Aber ich schaue jetzt auch nicht einfach so einen Kreisliga C Kick von irgendwelchen Fremden Typen an.
Von daher ist das Argument für mich gültig, explizit ausgeschlossen eSports.
Nur meine Meinung bzw. Erklärung zu meiner Aussage.
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Alt 06.03.2019, 09:25   #23
El Clon
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Professionelle Videospieler (ich weigere mich, deren Unfug zu bejahen, in dem ich deren Wort benutze) wollen Geld dafür, dass sie etwas tun, was ich, wenn ich Arbeitslos bin, Tag ein, Tag aus tue, nur etwas besser. Da kann ich nur laut lachen.

Ich kann garantieren, dass niemand in einem Videospiel jemals etwas hinkriegen wird, was mich mehr beeindrucken wird als es ein 65-yard rushing play im American Football tut, als es ein Freistoßtor aus 36 Metern im Fussball tut, als es ein Dunk oder ein Elevator Play im Basketball tun wird etc., einfach weil jeder es kann, wenn er nur genug Zeit seines Lebens dafür verschwendet, was beim Sport halt nicht der Fall ist. Ein 250-kg-Mann wird niemals über ein komplettes Fussballfeld dribbeln können wie es ein Maradona konnte, wohingegen er bei CS:GO genau so gut sein kann wie irgendein professioneller Videospieler, der in besserer körperlicher Verfassung ist.

Mir ist bewusst, dass diese Einstellung nicht dem Trend der Zeit entspricht, aber das ist mir egal. Peter Beuth hat Recht und dass die schleswig-holsteinische Regierung darüber nachdenkt, Steuergelder für diesen Unfug zu verbraten, widert mich an.

Let's Players sind hingegen in Ordnung, die leiden nicht unter der Wahnvorstellung, dass das Spielen alleine des Respekts würdig wäre. Sie bieten ein Unterhaltungsprodukt an, für das es auch besondere und bewundernswerte Fähigkeiten benötigt: Charisma, Kreativität und Verständnis für das Zielpublikum.
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Alt 06.03.2019, 09:48   #24
Creed
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Zitat:
Zitat von El Clon Beitrag anzeigen
Professionelle Videospieler (ich weigere mich, deren Unfug zu bejahen, in dem ich deren Wort benutze) wollen Geld dafür, dass sie etwas tun, was ich, wenn ich Arbeitslos bin, Tag ein, Tag aus tue, nur etwas besser. Da kann ich nur laut lachen.

Ich kann garantieren, dass niemand in einem Videospiel jemals etwas hinkriegen wird, was mich mehr beeindrucken wird als es ein 65-yard rushing play im American Football tut, als es ein Freistoßtor aus 36 Metern im Fussball tut, als es ein Dunk oder ein Elevator Play im Basketball tun wird etc., einfach weil jeder es kann, wenn er nur genug Zeit seines Lebens dafür verschwendet, was beim Sport halt nicht der Fall ist. Ein 250-kg-Mann wird niemals über ein komplettes Fussballfeld dribbeln können wie es ein Maradona konnte, wohingegen er bei CS:GO genau so gut sein kann wie irgendein professioneller Videospieler, der in besserer körperlicher Verfassung ist.

Mir ist bewusst, dass diese Einstellung nicht dem Trend der Zeit entspricht, aber das ist mir egal. Peter Beuth hat Recht und dass die schleswig-holsteinische Regierung darüber nachdenkt, Steuergelder für diesen Unfug zu verbraten, widert mich an.

Let's Players sind hingegen in Ordnung, die leiden nicht unter der Wahnvorstellung, dass das Spielen alleine des Respekts würdig wäre. Sie bieten ein Unterhaltungsprodukt an, für das es auch besondere und bewundernswerte Fähigkeiten benötigt: Charisma, Kreativität und Verständnis für das Zielpublikum.
Ob man das ganze als Sport bezeichnen muss, darüber kann man sicherlich streiten. Für mich gehört zum Sport einfach eine körperliche Betätigung dazu, ähnlich sehe ich es auch beim Schach. Trotzdem würde ich dir klar widersprechen, das jeder der nur lange genug spielt das Niveau erreichen kann. Ich verstehe auch nicht so ganz warum ich vor jemanden mehr Respekt haben soll der ein Stück Leder elegant in ein Rechteck schießen kann, als vor jemanden der in der Virtuellen Welt punktgenau einen Headshot nach dem anderen verteilt. Für beides muss man lange üben, braucht einiges an Disziplinen, ein gewisses maß an Talent und wirklich "sinnvoll" sind beide Fähigkeiten nicht.
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Wie heißt es denn so schön? Mario steht für Multikulti, ein Italienischer Klempner, von Japaner erfunden, springt wie ein schwarzer und greift nach Münzen wie ein Jude!
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Alt 06.03.2019, 10:56   #25
Skuriles
Schädelbasisbruch
 
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Beiträge: 2.057
Die Sportdiskussion könnte man aber auch auf viele andere Bereiche übertragen:
Schach, Darts, Bogenschießen, Kleinkaliber/Luftpistole, Mathematik oder Denkaufgaben Wettbewerbe sind jetzt auch nicht anstrengender als konzentriert eSports zu betreiben bzw. gelten zum Teil als Sport (Denksport) aber haben keinerlei körperliche Ertüchtigung als Grundlage.

Ist ne schwierige Diskussion, wozu ich auch selbst kleine klare Meinung habe, da es mir egal ist.
Aber ich stimme hier Creed zu: was das Können/Lernen angeht: Es gibt viele viele Sportarten wo man "wenn man arbeitslos wäre" diesen professionell betreiben könnte, richtiges Training vorausgesetzt. Klar gibt es auch Sachen wo man einen gewissen Grad an Talent mitbringen muss, aber vieles geht über ständiges Training (Dart z.B.), wobei man halt die psychische Komponente nicht vergessen darf, sprich wie gehe ich mit Druck/Öffentlichkeit etc. um.

Das nur als "Daddeln" abzustempeln ist mir von daher zu einfach.
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