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Alt 04.05.2016, 18:56   #326
wyattfamily
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Zitat:
Zitat von DocKeule Beitrag anzeigen
Auch sonst sind es dann eben doch mit hoher Zuverlässigkeit die Republikaner, die hinter den größten Arschloch-Gesetzen stehen (teilweise auch wörtlich, siehe "Bathroom-Bills").

Die Demokraten sind über weite Strecken weit davon entfernt, sympathisch oder im europäischen Sinne progressiv zu sein (wobei man auch sagen muss, dass die USA in einigen Bereich Europa und Deutschland auch überholt haben), aber sie sind das kleinere Übel in einem Wahlsystem, dass kleinen Parteien schwer bis unmöglich macht, sich einzubringen. (Nicht zuletzt verdanken wir Bush Jr. auch der Tatsache, dass 2000 auch die Grünen einen Präsidentschaftskandidaten hatten, der ausgerechnet den Bewerber mit dem größten Umweltschwerpunkt in der Geschichte der USA verhindert hat.
Ich sehe das auch so dass die Demokraten im Grunde das kleinere Übel sind.
Nur ist das halt nicht wirklich JEDESMAL so. Und meiner Meinung ist Trump definitiv das kleinere Übel.

Alleine schon durch seinen Antikriegskurs. Was sind denn leere Worte in Richtung Muslims und Mexikaner im Vergleich zu einem Krieg der Menschen leben kostet?
Selbst ein Zaun zu Mexiko und ein Einreiseverbot von Muslims (was sowieso nicht passiert, aber kur mal angenommen)ist bei weitem nicht so tragisch wie Bomben.
Letzteres kostet Leben. Ersteres verletzt höchstens den Stolz der Muslims und hindert Südamerikaner und Latinos an dem Einwandern.

Für mich ist das alles nicht so schlimm wie zerbombte Häuser und Tote.

Geändert von wyattfamily (04.05.2016 um 18:59 Uhr).
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Alt 04.05.2016, 19:21   #327
DocKeule
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Wo fährt er denn einen Antikriegskurs? Gerade in den letzten Tagen hat er immer wieder betont, gegen den IS militärisch vorgehen zu wollen. Wie bei allen Themen ist es ein Hin und Her bei ihm.
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Alt 04.05.2016, 20:38   #328
DrDorian
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Mal davon abgesehen,dass er es für eine gute Idee hält, die Familien von IS-Kämpfern ausfindig zu machen und umzubringen. Also selbst ein Verbrechen zu begehen. Nicht gerade sehr deeskalierend.
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Alt 04.05.2016, 20:50   #329
wyattfamily
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Zitat:
Zitat von DocKeule Beitrag anzeigen
Wo fährt er denn einen Antikriegskurs? Gerade in den letzten Tagen hat er immer wieder betont, gegen den IS militärisch vorgehen zu wollen. Wie bei allen Themen ist es ein Hin und Her bei ihm.
Gut ich habe das auch nicht mehr so verfolgt. Wenn das so ist, dann stimmt sein Anti Kriegs Kurs doch nicht mehr.

Ich muss aber sagen dass ich ein Vorgehen gegen den IS auch für zwingend erachte. Aber alles was darüber hinaus geht wie z.B eine Intervention gegen Assad, zündeln in Ägypten, Aggressionen gegen den Iran und Nordkorea, Einmischung im Inselstreit rund um China oder Muskelspiele gegen Russland, sollten definitiv nicht sein.

Generell finde ich dass sich die USA und auch Europa etwas zurückhalten sollten.
Wie gesagt beim IS aber auch bei der Nusra Front und der FSA sollte man eine Ausnahme machen. Mann kann nicht zusehen wie sie dort Unschuldige Kinder foltern und schlachten.

Geändert von wyattfamily (04.05.2016 um 20:55 Uhr).
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Alt 04.05.2016, 21:09   #330
Badd Blood
Knöchelbruch
 
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In Sachen Militär und militärischer Intervention hat er ja schon recht früh gesagt, dass er da ordentlich was investieren will, damit sich "keiner mehr traut sich mit uns (den USA) anzulegen". Inwieweit man das nun interpretieren mag, sei da erstmal jedem selbst überlassen. Säbelrasseln gab es immer und wird es auch immer geben. Es ist die Frage, ob man mit einem möglichen Einsatz von Bodentruppen gegen den IS die richtige Entscheidung treffen würde. Das man diesen Fanatikern entgegentreten sollte ist sicherlich richtig, doch gerade im Bezug auf Auslandseinsätze und ausländische Konflikte sind die USA ein gebranntes Kind.

Persönlich bin ich skeptisch gegenüber einem möglichen US Einsatz, auf der anderen Seite frage ich mich dann jedoch, wie man sonst gegen IS und Co. vorgehen sollte. Ein nettes Gespräch am Grünen Tisch ist ja nun keine Option, da bleibt eigentlich nur die Holzhammermethode. Man muss abwarten, wie ein möglicher Präsident Trump an dieses heikle Thema rangehen würde. Ich kann ihn in diesem Bereich nicht wirklich einschätzen und weiß auch nicht, wie seine endgültige Position zu dem Thema ist. Aktuell ist eben noch vieles Wahlkampf und man will es "allen recht machen." Mal abwarten was im November passieren wird und bei wem die Amis ihr Kreuz machen werden.
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Alt 04.05.2016, 21:19   #331
Adun
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Gegen Terrorismus hilft der MIlitäretat nicht. Der ist bie den USA doch seit Jahr und Tag extrem aufgeblasen und hat nichts gebracht.

Zitat:
Ich muss aber sagen dass ich ein Vorgehen gegen den IS auch für zwingend erachte. Aber alles was darüber hinaus geht wie z.B eine Intervention gegen Assad, zündeln in Ägypten, Aggressionen gegen den Iran und Nordkorea, Einmischung im Inselstreit rund um China oder Muskelspiele gegen Russland, sollten definitiv nicht sein.
Das meiste davon wird aber passieren.
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Alt 04.05.2016, 21:23   #332
wyattfamily
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Zitat:
Zitat von Adun Beitrag anzeigen


Das meiste davon wird aber passieren.
Befürchte ich auch
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Alt 04.05.2016, 21:25   #333
Adun
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Ich eine es aber bissken anders: egal wer an der Macht it, die meisten Aktionen werden passieren/sind Krisenherde, die angegangen werden müssen. Nur sind Trump und CLinton da mal auf der Hawk/America Supremacy Schiene.
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Alt 04.05.2016, 23:31   #334
ultrawrestling
Schädelbasisbruch
 
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John Kasich hat seine Kampagne beendet. Er ist raus aus der Wahl. Donald Trump wird die Vorwahl sehr wahrscheinlich gewinnen.

Sehr schöne Rede von John Kasich. Vielleicht wird er ja Donald Trumps Running Mate.
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Alt 05.05.2016, 14:32   #335
Jack Casady
Genickbruch
 
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Ja, damit wird Trump wohl tatsächlich als Kandidat der Republikaner bei der Wahl zum US-Präsidenten antreten. Ich denke, dass wird die spannendste Wahl seit 2000, als Bush gegen Al Gore angetrat und es diese Ungereimtheiten in Florida gab.
Ich bin der Meinung, die US-Bürger täten sich keinen Gefallen damit, würden sie Trump wählen. Daher hoffe ich, dass der Kandidat der Demokraten (höchstwahrscheinlich und hoffentlich Clinton, da ich ihr mehr Chancen ausrechne als Sanders) das Rennen macht.
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Alt 05.05.2016, 15:05   #336
Adun
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Zitat:
Zitat von Jack Casady Beitrag anzeigen
Ja, damit wird Trump wohl tatsächlich als Kandidat der Republikaner bei der Wahl zum US-Präsidenten antreten. Ich denke, dass wird die spannendste Wahl seit 2000, als Bush gegen Al Gore angetrat und es diese Ungereimtheiten in Florida gab.
Ich bin der Meinung, die US-Bürger täten sich keinen Gefallen damit, würden sie Trump wählen. Daher hoffe ich, dass der Kandidat der Demokraten (höchstwahrscheinlich und hoffentlich Clinton, da ich ihr mehr Chancen ausrechne als Sanders) das Rennen macht.
Sanders gewinnt aber in Umfragen deutlicher gegen trump (12 Punkte, als Clinton (2 Punkte)
Adun ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2016, 15:07   #337
Jack Casady
Genickbruch
 
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Zitat:
Zitat von Adun Beitrag anzeigen
Sanders gewinnt aber in Umfragen deutlicher gegen trump (12 Punkte, als Clinton (2 Punkte)
Eine Quelle wäre nett.
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Jack Casady ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2016, 19:20   #338
DocKeule
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Das Sanders in Umfragen besser gegen Trump abschneidet, als Clinton ist schon länger so. Hier recht aktuelle Daten für Trump vs. Sanders und Trump vs. Clinton. Ob sich das dann wirklich auf das Wahlergebnis überträgt, ist natürlich wieder eine andere Frage. Das US System hat da ja so seine Eigenheiten.

Ein wesentliches Problem bei Sanders sind die Superdeligierten, die bis auf wenige Ausnahmen hinter Clinton stehen (und genau solche Kandidaten wie Sanders verhindern sollen). Diesen Vorsprung kann er kaum noch aufholen, selbst wenn er alle noch ausstehenden Abstimmungen deutlich für sich entscheidet.

Andererseits ist Clinton an diversen Fronten angreifbar und Trumps Wahlkampfteam wird jeden Schwachpunkt ausschlachten (und noch ein paar Neue erfinden). Da kann man Sanders außer dem Etikett "Sozialist" (soweit bekannt) relativ wenig vorwerfen.
DocKeule ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2016, 02:37   #339
wyattfamily
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Zitat:
Zitat von Adun Beitrag anzeigen
Nur sind Trump und CLinton da mal auf der Hawk/America Supremacy Schiene.
Ich finde solche Ansichten ein bisschen kindlich-naiv. Im Jahr 2016, in einer derart vernetzten Welt und in einem Land ohne Monarchie. Mag sein dass in der Weltpolitik selbstsüchtige Entscheidungen getroffen werden, aber sicher nicht aus Gründen wie z.B um die USA als Weltherrscher dastehen zu lassen.
Ich kenne die Gründe der Mächtigen nicht, dafür sind wir mit Verlaub viel zu kleine Würstchen. Aber solche Gründe sind es meiner Meinung nach sicherlich nicht.
Adun du bist doch ganz fit in solchen Dingen. Sagt dir Blackrock etwas?
Das ist bisher das einzige was ich mir grob vorstellen kann, was mit den Gründen irgendwie zusammenhängen könnte.

Natürlich werden wir nie die Gründe komplett erforschen können, aber ungefähr die Richtung.

Denn eines ist mehr oder weniger klar, was kümmert es z B einen Milliardär wie Trump ob die USA eine wirtschaftliche Macht ist? Oder einem reichen Bush usw.? Die müssten also extreme Idealisten und von ihrer Mission überzeugt sein um z.B gegen ein anderes Land Krieg zu führen wegen Ressourcen.
Und das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Also was treibt die Politiker an? Geld? Werden sie von Gruppierungen bezahlt um so zu handeln? Ich denke das haben die meisten Politiker nicht nötig (eben weil sie genug haben).


Wenn es also nicht zum Vorteil des Landes ist, nicht für den eigenen Reichtum und auch nicht aus Idealen oder einem Hobby heraus.
Um was geht es dann? Einfach nur Pflichtbewusstsein? Die Arbeit richtig machen? Aber hier wieder der Punkt: WESHALB? Sie haben genug Geld, es ist kein normaler Jon bei dem du Pflichtbewusst sein musst.

Jedenfalls komme ich nicht dahinter. Mach dir mal Gedanken darüber. Das wäre einen Thread wert.

Geändert von wyattfamily (06.05.2016 um 02:38 Uhr).
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Alt 06.05.2016, 12:15   #340
Adun
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Beiträge: 2.929
Ich verbitte mir von nem Ahnungslosen als naiv bezeichnet zu werden.

Aufweichen der NATO mit Osterweiterungen, Basisausbau im arabsischen Raum, um Russland herum, um China herum, Status von Puerto Rico, Weltpolizei USA ist durchaus eine legitime Ansicht, besser gesagt, sie ist mehr als stark von Fakten untermauert, oftmals sind diese Fakten aber schlichtweg entweder Wirtschaft oder Kanonen.

Aber hey, ich geb dir mal ein Paar Zitate von Trumps Bullshitversprechen..
https://www.donaldjtrump.com/positio...a-trade-reform

Zitat:
When Donald J. Trump is president, China will be on notice that America is back in the global leadership business
direkt vor seinem 4 Punkte Plan

Punkt 4 seines Planes:
Zitat:
Strengthen our negotiating position by lowering our corporate tax rate to keep American companies and jobs here at home, attacking our debt and deficit so China cannot use financial blackmail against us, and bolstering the U.S. military presence in the East and South China Seas to discourage Chinese adventurism.
Also lass es mich mal kurz fassen: Er spricht davon mit militärischer Präsenz, also Truppen, Schiffen, Flugzeugen und co die Chinesen davon abzuschrecken vor ihrer eigenen Haustür als Regionalmacht aufzutreten? Also sozusagen: "Hey ihr da, bleibt im eigenen Hafen, sonst kommt der Kampfkoloss USA und kloppt euch auf die Finger. Was ist daran nicht als Hegemonialanspruch zu verstehen?


Also nur zum Verständnis: Er will sich mit China wirtschaftlich anlegen, dem Land was jeden 12. Dollar der US Schulden hält. Und das ganze will er mit Reagonomics erreichen, die erwiesenermaßen keine wirtschaftlichen Verbesserungen in den USA erreicht haben? Und er will damit production jobs holen, die sich in den USA nur lohnen, wenn du Gewerkschaften kleinhältst und die im großen und ganzen auch keine gutbezahlten Jobs sind.

Ach ja, hatten wir vergessen zu erwähnen, dass wenn die USA Einfuhrzölle erheben will, China dies ebenso tun kann, mal abgesehen von den Teuerungen auf dem US Markt und den wirtschaftlichenVerlusten der US Unternehmen. Politik ist kein Wünschdirwas.....

Mal weiter:
Was kümmert es einen Politiker/Präsidenten ob es den USA wirtschaftlich gut geht?

Dir ist die Verzahnung von Wirtschaft und Politik in den USA klar? Dir ist bewusst, dass es für nen Politiker sehr schlecht ausgehen kann, wenn er nicht gewählt wird. Einfachstes Beispiel: Firma A sitzt in Stadt X, nun kommt Verordnung Z und fordert besseren Umweltbedingungen. Firma A sagt dann zu den Angestellten in Stadt X: Weil euer Mann in Washington nicht gegen Verordnung Z protestiert hat, müssen wir nu schließen... Aka euer Politiker ist dafür verantwortlich, dass ihr arbeitslos werdet.
Mal von den ganzen andren Möglichkeiten der Einflußnahme auf den Gesetzesprozess abgesehen....

Mal ein bissken Lektüre.
http://www.theatlantic.com/business/...ocracy/390822/

http://www.thenation.com/article/sha...bying-complex/

Wollen wir uns nebenher mal den spaßigen Punkt "Wahlkampfspenden" in den USA antun? Dir ist klar, wie viel Geld von Firmen in die Wahlkämpfe gepumpt wird, und dass sie dafür etwas im Austausch erwarten?

Dir ist nebenher "Citizens United" ein Begriff?

In diesem Sinne: mach dich mal schlau bevor du mit Vermutungen kommst.

Geändert von Adun (06.05.2016 um 12:22 Uhr).
Adun ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2016, 12:27   #341
wyattfamily
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Beiträge: 659
Zitat:
Zitat von Adun Beitrag anzeigen
Ich sag es nur mal wieder: dir fehlt Wissen, bezeichne mich nciht als naiv, wenn ich deine Mängel leicht offenlegen kann.

Aufweichen der NATO mit Osterweiterungen, Basisausbau im arabsischen Raum, um Russland herum, um China herum, Status von Puerto Rico, Weltpolizei USA ist durchaus eine legitime Ansicht, besser gesagt, sie ist mehr als stark von Fakten untermauert, oftmals sind diese Fakten aber schlichtweg entweder Wirtschaft oder Kanonen.

Aber hey, ich geb dir mal ein paar Zitate von Trumps Bullshitversprechen..
https://www.donaldjtrump.com/positio...a-trade-reform

direkt vor seinem 4 Punkte Plan

Punkt 4 seines Planes:

Also lass es mich mal kurz fassen: Er spricht davon mit militärischer Präsenz, also Truppen, Schiffen, Flugzeugen und co die Chinesen davon abzuschrecken vor ihrer eigenen Haustür als Regionalmacht aufzutreten? Also sozusagen: "Hey ihr da, bleibt im eigenen Hafen, sonst kommt der Kampfkoloss USA und kloppt euch auf die Finger. Was ist daran nicht als Hegemonialanspruch zu verstehen?




Mal weiter:
Was kümmert es einen Politiker/Präsidenten ob es den USA wirtschaftlich gut geht?

Dir ist die Verzahnung von Wirtschaft und Politik in den USA klar? Dir ist bewusst, dass es für nen Politiker sehr schlecht ausgehen kann, wenn er nicht gewählt wird. Einfachstes Beispiel: Firma A sitzt in Stadt X, nun kommt Verordnung Z und fordert besseren Umweltbedingungen. Firma A sagt dann zu den Angestellten in Stadt X: Weil euer Mann in Washington nicht gegen Verordnung Z protestiert hat, müssen wir nu schließen... Aka euer Politiker ist dafür verantwortlich, dass ihr arbeitslos werdet.
Mal von den ganzen andren Möglichkeiten der Einflußnahme auf den Gesetzesprozess abgesehen....

Mal ein bissken Lektüre.
http://www.theatlantic.com/business/...ocracy/390822/

http://www.thenation.com/article/sha...bying-complex/

Wollen wir uns nebenher mal den spaßigen Punkt "Wahlkampfspenden" in den USA antun? Dir ist klar, wie viel Geld von Firmen in die Wahlkämpfe gepumpt wird, und dass sie dafür etwas im Austausch erwarten?

Dir ist nebenher "Citizens United" ein Begriff?

In diesem Sinne: mach dich mal schlau bevor du mit Vermutungen kommst.
Zu erstem:
Du verstehst mich falsch. Die Aktionen erkenne ich ja. Nur die Gründe sehe ich anders.

Zum Zweiten:
Ja natürlich ist sein Ruf als Politiker dahin. Aber die Frage die ich in den Raum geworfen habe ist doch: Weshalb Sorgen um den Ruf machen?
Im Gegensatz zu einem sagen wir mal Media Markt Mitarbeiter der auf sein Gehalt angewiesen ist und sich auch um die spätere Zukunft Gedanken machen muss, ist das z.B bei den Bush's oder Trump anders.
Es fehlt also an Druckmitteln. Einzig allein die Bedrohung persönlicher Sicherheit wäre ein Druckmittel, aber das klingt mir zu sehr nach Verschwörung.


Btw. Welche Mängel kannst du offen legen, wenn du permanent an mir vorbei redest?
Ich sage nur zuletzt Israel und Palästina im Satire Thread
Wenn ich Mängel habe, gebe ich sie zu und frage nach.
Mir gings aber um persönliche Beweggründe, während du wieder Konflikte usw. aufzählst. Alter Hut, den ich anerkenne, nicht bestreite aber nur sekundär mit meinem Post zu tun haben.
Du bist politisch fit, aber du liest halt nur das was du lesen willst. Mir schon klar dass du gerne jeden Fehltritt der USA aufzählst, aber das war nicht die Frage.
Durch dein Wissen würde ich gerne öfter mit dir diskutieren, aber du verfängst dich zu oft in deiner politischen Überzeugung. Und dann kommt halt der Punkt wo eine Diskussion mit dir sinnlos wird. Schade eigentlich, ehrlich!

Geändert von wyattfamily (06.05.2016 um 12:43 Uhr).
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Alt 06.05.2016, 13:03   #342
Adun
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Weshalb sich die Frage nach dem Ruf machen?
Um gewählt zu werden, um den Beruf auszuüben? Wie wäre es mit : "um so dargestellt zu werden, wie man dargestellt werden möchte".
Ebenso kommt ja der Punkt des: Beruf machen, was bringt dir z.B. ein Job als Entscheidungsträger, wenn du von andrer Seite immer wieder nur: funktioniert nicht, bekommst. Und das ist Wirtschaft in den USA ein wichtiger Punkt.

Geltungsbedürfnis spielt sicher auch ne Rolle.

Nebenher: die USa als einLland ohne Monarchie darzustellen ist schon etwas weit hergeholt. Okay, es läuft da eher in Richutng Aristokratie oder Oligarchie aber die Spitze ist schon oft ne komische Gruppe.

Geändert von Adun (06.05.2016 um 15:18 Uhr).
Adun ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2016, 14:48   #343
wyattfamily
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Zitat:
Zitat von Adun Beitrag anzeigen
Weshalb sich die Frage nach dem Ruf machen?
Um gewählt zu werden, um den Beruf auszuüben? Wie wäre es mit : "um so dargestellt zu werden, wie man dargestellt werden möchte".
Ebenso kommt ja der Punkt des: Beruf machen, was bringt dir z.B. ein Job als Entscheidungsträger, wenn du von andrer Seite immer wieder nur: funktioniert nicht, bekommst. Und das ist Wirtschaft in den USA ein wichtiger Punkt.

Geltungsbedürfnis spielt sicher auch ne Rolle.

Nebenher: die USa als ein land ohne Monarchie darzustellen ist schon etwas weit hergeholt. Oka,y es läuft da eher in Richutng Aristokratie oder Oligarchie aber die Spirze ist schon oft ne komische Gruppe.
Jetzt kommen wir uns schon näher.
Aber ist der Gedanke wie man dargestellt wird, wichtig genug um z.B Krieg zu führen?

Nehmen wir mal Afghanistan und den Irak. Dass es der amerikanischen Regierung nicht um gutem Willen in dem Krieg ging, sind wir uns einig. (behaupte ich jetzt einfach mal).
Also was wird gerne immer behauptet? Richtig! Es geht der USA um Ressourcen und ihre Vormachtstellung.
Mir kommt das im ganzen immer suspekt vor aus folgenden Gründen: Rechnet man die Rüstungsausgaben über die Jahre und Jahrzehnte zusammen (die ja für solche Kriege ausgegeben werden) und die Kosten für die Kriege selber, so wird sich das kaum rechnen. Das ganze war warscheinlich teurer als das Öl in diesen Ländern wert ist.
Zumal man es ja sowieso nicht für sich beansprucht hat. Das Öl gehört ja noch dem irakischen sowie dem afghanischen Staat.
Ein weiterer Faktor ist dass man Länder mit mehr Öl hätte angreifen können wie Saudi Arabien.
Wieder ein Punkt wäre dass die USA ja selber massig an Öl hat.
Und der allerletzte und sehr interessante Punkt ist Venezuela.
Das Land mit den meisten Öl Reserven. Keiner will es haben, Venezuela muss es verschleudern dass das Land überhaupt Kohle hat.
Also wenn das Öl doch angeblich so wertvoll ist, warum einen Krieg starten wenn man doch erstmal Venezuelas Öl zu Schleuderpreisen kaufen kann?

Das war jetzt eines von vielen Beispielen weswegen ich immer skeptisch bei so Sachen wie Ressourcen und Weltherrschaftsfantasien habe.

Genauso Russland. Wenn doch Putin so ein Verrückter und fanatischer Möchtegern Zar ist, warum sich nicht für den abgeschossenen Jet rächen an der Türkei? Natürlich ist die Nato dann im Weg, aber trotzdem halte ich die Reaktion für zu kühl für Jemanden der immer als überpatriotischer Zar dargestellt wird. Warum sich nicht den Kaukasus einverleiben? Warum den IS nicht komplett wegbomben? Warum sitzt man dann gelassen mit den westlichen Führern wieder zusammen und trinkt tee, nach zahlreichen Provokationen usw?
Alles Fragen die mich beschäftigen.

Und darum halte ich solche Thesen wie Herrschaftsfantasien usw. für zu weit her geholt.
Nur dass du mich nicht falsch verstehst, natürlich dient die ganze Politik von den USA usw. ihre Länder in die beste Position zu bringen. Aber meiner Ansicht nicht aus Liebe zum Land/ Patriotismus (weltherrschaftsanspruch) oder Weitblick für kommende Generationen (Ressourcen), sondern einzig allein der Macht um etwas umzusetzen. Ich komme halt nur nicht dahinter was genau man umsetzen will.
Ich hoffe du kannst das jetzt einigermaßen verstehen wie ich das meine.

Was ich letztendlich sagen will, dass auf der Weltpolitik doch ein bigger Picture besteht, das wir nicht verstehen.
Nicht im Sinne einer Verschwörung, sondern eine Reihe Handlungen die wir nicht verstehen und somit ein Gesamtbild ergeben.

Oder aber das genaue Gegenteil, ein lebloses System indirekt für all diese Aktionen verantwortlich ist. Quasi eine Reihe von Umständen und Verzahnungen die ohne besonderes Zutun einfach das Weltgeschehen bestimmen, weil wir in diesem System feststecken. Da es sich über Ewigkeiten festgesetzt hat.
Also kein Menschlicher Willen, sondern wie ein Naturgesetz dass man nicht verändern kann.
Bei um die 7 Mrd. Menschen, unzählige Länder und noch komplexeren Politischen Systemen in einer Vielzahl an Ländern, Plus dem Internet jetzt. Gar nicht so unwahrscheinlich. Oder?

Geändert von wyattfamily (06.05.2016 um 15:04 Uhr).
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Alt 06.05.2016, 15:42   #344
Adun
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G.W. Bush war er wohl wichtig genug, neben den Halliburton Verträgen. Es gab ja erwiesenermaßen keinen Grund für den Einmarsch.

Dagegen war eine der ersten Amtshandlungen von G.W. Bush allerdings die Aufstlelung einer Task Force zur Energiepolitik Siehe eine Rede zur Energiepolitik vom 17.5.2001

Was Afghanistan angeht, so sollte man nicht die "Massenpsychose" außer acht lassen. Amerika war das erste mal auf eigenem Boden angegriffen worden, seit dem Briteneinmarsch im frühen 19. Jahrhundert.
Nun stell dich mal als Politiker hin und antworte darauf, dass deine Bevölkerung Blut sehen will. Dein gegner ist ein international agierendes Netzwerk von Leuten und man kann wohl kaum gegen Deutschland oder Spanien Militärschläge führen. Da kommt dir Afghanistan doch gut gelegen. Du machst wenig kaputt, das Land ist seit Jahrzehntem im Krieg gewesen und dort kannst du auf jeden Fall deinen Gegner etwas treffen. Dass dieser Gegner mit der dortigen Regierung nicht so viel am Hut hat ist erstmal komplett egal. Du musst ja als aktiver und nicht als passiver Präsident dastehen. Dass du dann noch den Wert der Demokratie beschwören kannst und sagst: hey wir holen die ausm Mittelalter.... wirkt doch erstmal als gute PR.


Was den Irak angeht: schau mal lieber welche Firmen dort Wiederaufbauerträge bekommen haben und welche Firmen nun Verträge zur Förderung im Irak haben, einem Gebiet mit reichen Reserven, die vorher nicht zugänglich waren (Ölembargo und co).

Was die Rüstungspolitik angeht: Die USA produzieren doch einiges ihrer Waffen selbst/bei US Firmen. Diese Regierungsausgaben bleiben oftmals direkt im Land, mal davon abgesehen, dass die Versorgung z.B: im Irak von US Firmen durchgeführt worden ist und man auch hier sozusagen "wieder in die eigene Wirtchaft investierte".

Stichwort Saudi Arabien: Warum nen jahrzehntelangen engen Verbündeten angreifen, wenn man eh schon Zugang zu dessen Quellen hat. Der Irak ist auf einigen der größten Reserven, hat nen ungeliebten herrscher, man hat noch die Story vom unfinished Business und die konstruiert die Nähe zu Al Quaeda, man schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe.

Stichwort Venezuela: die sind schon abhängig von den USA, ebenso wie die Saudis, ändert nichts daran, dass die Nachfrage nach Öl doch immer steigt und man endliche Ressourcen hat.


@ Russland: da sind wohl doch noch einige andre Dinge von beiden Seiten im Vorgang drinne. EU- und nato Osterweiterungen, Stützpunktausbau und co, as ist alles durchaus älter als Putins Präsidentschaften. Ebenso Sieger-verliererissues vom Kalten Krieg spielen mit hinein aber auch der große Markt. Wer sagt nebenher dass Putin errückt oder fanatisch ist? Der Herr hat zumindest deutlich mehr aufm Kasten als so manch andere Politiker.

@ was will man Umsetzen?
Ist das wirklich so schwer? Die eigenen Interessen und den Anspruch keine Gegner zu haben.

Mal ein paar Beispiele: Ich will, dass die NATO handlungsunfähig wird, damit die Staaten mehr auf bilaterale Zusammenarbeit mit mir setzen, drum versuche ich sie zu erweitern und so zu verwässern.
Ich will meine Absazmärkte sichern, drum gibbet Handelsabkommen wie Nafta.
Ich will meinen Zugriff auf Märkte sichern, drum versuche ich sowas wie TPP.
Ich will ein Aufkommen von anden Regionalmächten verhindern, drum muss ich vor Ort Stärke und Präsenz zeigen, also Flotte in die Häfen und Stützpunkte aufgebaut.

Politik ist Interessenvertretung. Es ist eher die Frage welches Interesse wird von wem für wen in welchem modus vertreten.

Geändert von Adun (06.05.2016 um 15:45 Uhr).
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Alt 06.05.2016, 19:23   #345
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@ was will man Umsetzen?
Ist das wirklich so schwer? Die eigenen Interessen und den Anspruch keine Gegner zu haben.

Mal ein paar Beispiele: Ich will, dass die NATO handlungsunfähig wird, damit die Staaten mehr auf bilaterale Zusammenarbeit mit mir setzen, drum versuche ich sie zu erweitern und so zu verwässern.
Ich will meine Absazmärkte sichern, drum gibbet Handelsabkommen wie Nafta.
Ich will meinen Zugriff auf Märkte sichern, drum versuche ich sowas wie TPP.
Ich will ein Aufkommen von anden Regionalmächten verhindern, drum muss ich vor Ort Stärke und Präsenz zeigen, also Flotte in die Häfen und Stützpunkte aufgebaut.

Politik ist Interessenvertretung. Es ist eher die Frage welches Interesse wird von wem für wen in welchem modus vertreten.
Zuerst: Den nicht zitierten Teil habe ich gelesen und vermerkt. Setze mich bei Gelegenheit intensiver damit auseinander.

So jetzt zum zitierten.
Wir sind ja hier wieder am Ausgangspunkt.
Interessenvertretung usw. Stimmt auch. Aber hier wieder der Punkt. Wessen Interesse? Hältst du einen Präsidenten für so idealistisch oder Vaterlandsliebend dass es ihn wirklich schert ob die USA in 50 Jahren noch gut da steht?
Gerade weil sie politisch so skrupellos agieren, kann ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen.
Geht es ihnen also um den persönlichen Reichtum? Wie gesagt die meisten haben sowieso genug Geld.
Der Unterschied zu einem König in den vergangenen Jahrhunderten und einem Präsidenten z.B der USA ist ja dass der König im Falle eines Untergangs seines Reiches alles verliert. Seinen Reichtum, sein Land und womöglich sein Leben?
Was verliert ein Trump z.B wenn er die Welt in Ruhe lässt und Amerikas Vormachtstellung z.B etwas zurück fallen lässt? Zumal ein 1. Welt Land ja sowieso nicht gleich untergeht wenn es nicht gleich wie blöd expandiert. Ich meine sogar Afrikanische Länder ganz ohne Erweiterung gehen nicht unter (sofern wir jetzt nicht von richtig kaputten Staaten reden). Und diese Länder führen ihre Politik schon seit Jahrzehnten so.

Vereinfacht gesagt: Warum sollte Trump oder Clinton nicht die Welt in Ruhe lassen können? Was hindert diese Leute daran eine vollkommene "Leck mich am Arsch Politik" zu betreiben?

Diesen Punkt will ich knacken! Amerika geht nicht unter wenn man mal keinen Stunk macht und Deutschland verhungert nicht wenn man mal nicht wie blöd wirtschaftlich wächst.
Verstehst du worauf ich hinaus will. Ich sehe einfach keine rationale Motivation oder Notwendigkeit dass die Elite oder der Präsident in den USA so handelt.

Ich vergleiche das immer mit einen Top Manager bei einem großen Konzern (US Präsident) und einem Besitzer eines Familien Unternehmens (mittelalterlicher König). Für den Besitzer des Familienunternehmens geht es um alles, für einen Top Manager um Nichts. (Zumindest Nichts was man nicht als allergrößtes Luxusproplem abtun kann).

Es muss aber irgendeibe eine Motivation geben. Und Vaterlandsliebe/Patriotismus aka. Amerikanische Allmachtsfantasien sind es nicht. Im Jahre 2016, in einem fortschrittlichen Land, bei reichen und egoistischen Menschen kann ich mir so eine Einstellung nicht vorstellen. Beweisen kann ich es nicht, aber die Chancen sind gleich Null.

Geändert von wyattfamily (06.05.2016 um 19:27 Uhr).
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Alt 06.05.2016, 19:40   #346
Adun
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Hier gelangen wir dann an den Punkt Eigenbild/Außenbild, bzw. wie sieht man die Rolle und Funktion des Präsidenten.

Ehrlich gesagt halte ich Menschen schon so "selbstverliebt" dass es ihnen nciht egal ist, ob sie als Arschlöcher in die geschichte eingehen. Ein hervorragendes Beispiel ist da z.B: https://www.youtube.com/watch?v=sh163n1lJ4M

Zitat:
Warum sollte Trump oder Clinton nicht die Welt in Ruhe lassen können? Was hindert diese Leute daran eine vollkommene "Leck mich am Arsch Politik" zu betreiben?
Vereinfacht gesagt: der Präsident ist Exekutive, also Umsetzung von Politik, nicht Legislative, also Festsetzung von Politik.
Er kann zwar auch sein Veto in Prozessen geben, jedoch wird von ihm Handlung erwartet. Der parlamentarische Prozess dagegen ist durchaus was anderes.
1. Warum sollten sie die Welt nicht in Ruhe lassen können?
--> Die Wähler steigen ihnen aufs Dach mit Erwartungen.
--> Die Wirtschaft steigt ihnen aufs Dach mit Erwartungen.
--> Die Welt steigt ihnen mit Verträgen oder Bündnisfällen oder oder oder aufs Dach.
-->Wie will man sonst z.B. den Verteidigungsetat rechtfertigen?
--> Wie will man den Machtanspruch rechtfertigen?
--> Was passiert wenn der Reat in Bezug auf die USA die gleiche Linie fährt? Autark sind die Staaten seit Jahrzehnten nicht.
--> Why did you take this job if you do not want to do it?

Ih hab noch keinem in den Kopf geschaut, vll kommen da Pflichtbewusstsein, Machtgier,Aufmerksamsgeilheit und Sendungsbewusstsein zusammen, nur ist das ziemlich egal, da die Aufgaben nach innen und außen von der Person unabhängig sind.

Was verliert ein US Präsident wenn er die US Interssen nicht vertritt? Hmm in den USA erstmal Steuereinnahmen, Jobs, öffentliches Ansehen, dei Entscheidungsgewalt denn spötestens bei den Midterms gibbet die Quittung.

Dein managervergleich stinkt gewaltig ab wenn man sich die Wohlstandsverteilung und co anschaut. Nebenher ein König muss kein absolutistischer Herrscher sein.
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Alt 07.05.2016, 20:44   #347
rantanplan
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Zitat:
Zitat von DocKeule Beitrag anzeigen
Ein wesentliches Problem bei Sanders sind die Superdeligierten, die bis auf wenige Ausnahmen hinter Clinton stehen (und genau solche Kandidaten wie Sanders verhindern sollen). Diesen Vorsprung kann er kaum noch aufholen, selbst wenn er alle noch ausstehenden Abstimmungen deutlich für sich entscheidet.
Sind die Demokraten denn so undemokratisch? Die Frage ist zwar eher theoretisch, da Sanders glaube ich auch bei den gebundenen Delegierten kaum eine Chance hat, noch an Clinton vorbeizuziehen, aber angenommen, er schafft es, wollen sich die Superdelegierten dann gegen ein durch Wähler oder zumindest die Basis geschaffenes Votum stellen? Das hätte ja was von den Republikanern und den Überlegungen zu einer Kampfabstimmung gegen Trump, der deutlich vorne liegt (und die ja nun hinfällig sind).
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Alt 08.05.2016, 13:52   #348
DocKeule
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Die Institution Superdelegierter an sich ist ja schon mal undemokratisch, wenn man das System "Vorwahl" ernst nimmt, weil du ziemlich genau 15% der Delegierten hast, die nicht an das Wählervotum gebunden sind und deren Entscheidungsfindungsprozess undurchsichtig bleibt. (Warum man in der heutigen Zeit, in der man die Stimmverhältnisse exakt abbilden kann, überhaupt noch an einem System mit Wahlmännern festhält, wäre ein Thema für sich).

Und natürlich wirkt sich das auch auf das Bild nach Außen aus. Wenn Hillary Clinton zu jedem Zeitpunkt 500 Stimmen Vorsprung hat, verstärkt das zum Beispiel auch den ohnehin in vielen Medien vertretenen Standpunkt, dass Sanders nur ein Kuriosum und jede Stimme für ihn eine verschenkte Stimme ist.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Bild bei den gewählten Stimmen anders aussehen würde, wenn Sanders von Anfang an ähnlich große Medienpräsenz bekommen hätte, seine Inhalte in den Vordergrund gestellt worden wären und er eben auch realistische Option präsentiert worden wäre.

Was seine Chancen angeht, könnte es durchaus noch spannend werden. Allein mit Californien (475 gewählte Delegierte) und New Jersey (126) stehen noch zwei große Staaten zur Wahl, in denen Sanders durchaus Chancen haben dürfte zumal in allen noch ausstehenden Vorwahlen auch die unabhängigen Wähler mit abstimmen dürfen (habe ich zumindest in einer US TV-Show so gehört).
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Alt 19.05.2016, 19:52   #349
wyattfamily
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Zitat:
Zitat von Delta Romeo Beitrag anzeigen
Ich glaube, dass das in seiner Einfachheit etwas verfehlt. Mir scheint der Trennstrich eher zwischen ländlichen und urbanen Raum zu verlaufen. Die größte Stadt Texas' hatte zuletzt immerhin die erste offen lesbische Bürgermeisterin (mit Kindern) in den Staaten. Inzwischen ist ein schwarzer Demokrat im Amt.
Das ist auch mein Reden. Dieses Ländliche mit fetten Häusern hast du nunmal im Norden mehr.
Und wer hier nicht übereinstimmt, da sei nur wieder mal Bayern erwähnt (das Pendant zum Norden in den USA)
Das hat Adun auch selber zugegeben mit München. Nur gefällt es ihm aus meinem Mund nicht. Warum auch immer.

Alternativ kann man mal mit Südstaaten Flagge und KuKluxKlan Gelaber mal in Houston auftreten oder in einem Kaff im Norden.
Mal sehen wo er mehr aneckt, und ich kann schonmal sagen dass man in Houston mehr Probleme bekommt.
Der Norden ist für viele hier zu Lande eben New York, aber so einfach ist das nunmal nicht.

Geändert von wyattfamily (19.05.2016 um 20:01 Uhr).
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Alt 19.05.2016, 20:55   #350
Adun
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Beiträge: 2.929
@ wyattfamily, noe dir hab ich in keiner weise recht gegeben. Ich habe nur meine Übereinstimmung mit Delta Romeo im Bezug auf Unterschiede ländlich-urban aufgezeigt und dabei München als ein Beispiel genutzt. gerne bringe ich weitere.. Berlin mit Wowereit ist doch auch ein Paradebeispiel.

Zitat:
Das ist auch mein Reden. Dieses Ländliche mit fetten Häusern hast du nunmal im Norden mehr.
Dem stelle ich mal ne Karte mit Bevölkerungsdichte von Texas nach Counties gegenüber
https://upload.wikimedia.org/wikiped...ation_map2.png

alternativ noch
http://www.ers.usda.gov/datafiles/Ru...el_Maps/TX.pdf

In diesem Sinne.. lies Beiträge richtig bevor du sie zu nutzen versuchst...
Zitat:
Mal sehen wo er mehr aneckt, und ich kann schonmal sagen dass man in Houston mehr Probleme bekommt.
Vielleicht weil er KKK im Süden um einiges präsenter ist als im Norden und dementsprechend auch mehr im Kopf der Menschen vorhanden... wäre aber mal so ein Schuss ins Blaue....
Und den schauen wir uns doch einmal an
http://indy100.independent.co.uk/art...r--WJegB8EApCx

https://www.washingtonpost.com/news/...an-hate-crime/ auch nett

)https://www.splcenter.org/hate-map Wirklich schön sind dabei die erwähnten KKK Chapter in Houston und Umgebung (z.B: in Pasadena, Cleveland, Beaumont, Shepherd, Livingston), dem gegenüber steht 1 Chapter für den kompletten Staat New Jerey, einschließelich New York.

@ Ivanhoe:
Hummpi nennt Wyattfamily nen Troll und ich werd ermahnt wenn ich meine Sicht auf einen Menschen mit Hinblick auf die Aktivität des Menschen kund tue..... amüsant, mal davon abgesehen, dass der Herr auf den sich das ganze bezieht, eklatante Leseschwächen hat. Ich beziehe mich auf völlig andre Äußerungen eines anderen Forenmitgliedes und mache dies in Nem Beitrag auch deutlich und bekomme dann sowas..
In diesem Sinne: deine Ermahnung geht mir da vorbei, wo bei jedem Menschen nur die Wahrheit rauskommt.

Geändert von Adun (19.05.2016 um 21:24 Uhr).
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