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Alt 28.12.2021, 10:31   #3951
Stefan "Effe" Effenberg
ECW
 
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Beiträge: 7.521
Irgendwann wird sich auch bis zum hinterletzten herumgesprochen haben, dass wir ohne eine Impfpflicht nicht auskommen. Und da kann man noch so sehr mit dem kleinen Elefantenfüßchen aufstampfen und die Impfung schlechtreden. Eine mögliche Kündigung aus Eigenantrieb (was nebenher mal eben 3 Monate Sperre beim ALG I einbringt, nur weil man nicht gepiekst werden möchte) als "Drohmittel" - wurde ja andernorts schon genannt - ist das allerletzte.
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Alt 28.12.2021, 10:48   #3952
Johnny Bravo
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 25.07.2005
Beiträge: 4.866
Wo wir gerade davon sprechen, das Bundesverfassungsgericht hat gerade bestätigt, dass Menschen mit Behinderung bei einer Triage geschützt werden müssen.

Grundsätzlich obliegt es dem Gesetzgeber zu entscheiden, in welcher Reihenfolge in einer Pandemie priorisiert wird. Mit andern Worten: Der Gesetzgeber kann sehr wohl entscheiden, dass der Impfstatus ein Auswahlkriterium ist, wenn es um die Behandlung von Intensivpatienten geht.

Hilft natürlich nicht denen, die aufgrund der Impfverweigerer auf ihre Operation "warten" müssen. Was bei einigen Krebs-OPs sicherlich fatale Auswirkungen haben wird.

Edit: Den Impfstatus zu berücksichtigen sehen auch andere als Idee.
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König der Dummen - Corona Edition
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Geändert von Johnny Bravo (28.12.2021 um 10:49 Uhr).
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Alt 28.12.2021, 11:09   #3953
Nani
Höllen-Rentner
 
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Beiträge: 15.007
Zitat:
Zitat von PrinceDevitt Beitrag anzeigen
Und aktuell muss ich erleben und es ist mir ein Bedürfnis dies aus zu sprechen, wie meine Kollegen, die nicht geimpft sind, die die letzten 2 Jahre gut genug waren, heute genau so einen vorbildlichen Job machen wie zuvor, täglich getestet werden, (und damit sicherer negativ sind als ich) sich privat einwandfrei verhalten haben und nie positiv waren in den letzten 2 Jahren, nun vom Helden zum schuldigen an der Misere gemacht werden. Das finde ich nicht in Ordnung.
Was ist denn ihr Grund sich nicht impfen zu lassen?

Ich hatte zuletzt nur noch zwei Bekannte, die gute Gründung gegen die Impfung hatten (Schwangerschaft, Rheuma). Auch die beiden sind inzwischen geimpft.
Von meinen übrigen nicht-geimpften Bekannten habe ich noch keinen guten Grund gehört bzw. kommt da unwissenschaftlicher Unfug (frei nach dem Motto "Meine Quellen habe ich mir dann im Internet in Übereinstimmung mit meiner Vorab-Überzeugung gesucht").

Ich habe schon öfters gehört, dass sich in den medizinischen Berufen genauso viele Impfverweigerer tummeln wie anderswo. Mich würden die Motive dahinter interessieren.
Zumal ich eigentlich immer gegen eine Impf-Pflicht war, eben weil es da auch Konflikte mit dem individuellen Glauben der Menschen gibt.
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Die Öko-Krise ist kein Glauben, sondern eine Tatsache.

Angststörung + Irreführung = Extremismus
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Alt 28.12.2021, 11:57   #3954
Nani
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 01.12.2003
Beiträge: 15.007
Zitat:
Zitat von Rallion Beitrag anzeigen
Nein, sie hat Mitschuld, aber nicht die Schuld an sich. Niemand nimmt Politik aus der Verantwortung.

Aber nur Theoretisch. Praktisch soll der Krankenversicherungsbeitrag aber nicht steigen.

Aber nur Theoretisch. Praktisch sollen die Lebensmittelpreise aber nicht steigen. "Ich bin für höhere Milchpreise" Kaufe aber dennoch meine Milch bei Edeka und nicht beim Bauern. Gleiches für Biofleisch usw.

Das ist jetzt wirklich vollkommener Quatsch. Die Politik macht nicht die Preise. Okay, außer Putin und Scheich Abu Xy.
Genau.

Ich habe ja auch nichts dagegen über die Politik zu schimpfen. Dafür gibt es nun wirklich genug Gründe.

Das Problem ist das Schuld-Abwälzen auf die Politik. Diese Mentalität ist viel mehr Schuld an der Misere als die individuellen Politiker, denn die Mentalität hat unsere Politik in den letzten Jahrzehnten personell, ideologisch und strukturell erst in den Zustand versetzt, den wir nun bemängeln.

Aus meiner Schulzeit ist mir die Formulierung "Demokratie ohne Demokraten" (für die Weimarer Republik) hängen geblieben. In gewisser Weise lässt sich das Zitat auch heute noch anwenden.

Wenn ich einen Vertrag abschließe, lese ich mir vorher genau die Rechte und Pflichten vor, die sich dadurch für mich ergeben, und lasse das sogar gern von einem Experten prüfen. Aber die gesellschaftlich viel wichtigere "Unterzeichnung" des Gesellschaftsvertrags der politischen Führung erfolgt normalweise nur auf Basis oberflächlichen Hörensagens und ohne jede Verantwortung. Hier herrscht zwar immer großes Anspruchsdenken, aber normalerweise können die Leute nicht einmal die unmittelbaren Auswirkungen der politischen Forderungen aufzählen, die sie am lautesten fordern. - Oder wie in dem Beispiel, nicht nur liest niemand den Vertrag durch (weil der zu umfangreich ist), man geht auch noch mit einer unrealistischen Erwartungshaltung aus dem Vertragsabschluss und weist aus Prinzip jede Verantwortung für den durch den Vertragsabschluss ggf. verursachten Schaden von sich.

Wenn die Wähler nicht einmal selbst bereit sind Verantwortung für die Gesellschaft zu tragen, wie soll denn dann bitte die staatliche Repräsentanz dieser Wähler aussehen, die auf diese Weise via unverbindlichem Vertragsabschluss desinteressierter Wähler aussehen?
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Geändert von Nani (28.12.2021 um 11:59 Uhr).
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Alt 28.12.2021, 12:01   #3955
Creed
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 04.06.2009
Beiträge: 3.137
Zitat:
Zitat von Johnny Bravo Beitrag anzeigen
Wo wir gerade davon sprechen, das Bundesverfassungsgericht hat gerade bestätigt, dass Menschen mit Behinderung bei einer Triage geschützt werden müssen.

Grundsätzlich obliegt es dem Gesetzgeber zu entscheiden, in welcher Reihenfolge in einer Pandemie priorisiert wird. Mit andern Worten: Der Gesetzgeber kann sehr wohl entscheiden, dass der Impfstatus ein Auswahlkriterium ist, wenn es um die Behandlung von Intensivpatienten geht.

Hilft natürlich nicht denen, die aufgrund der Impfverweigerer auf ihre Operation "warten" müssen. Was bei einigen Krebs-OPs sicherlich fatale Auswirkungen haben wird.

Edit: Den Impfstatus zu berücksichtigen sehen auch andere als Idee.
Habe ich das richtig verstanden, es gibt bis jetzt noch keine klaren Richtlinien sondern nur eine Empfehlung? Das fände ich schon ein wenig krass.
Prinzipiell fände ich klare Vorgaben richtig und wichtig. Ich kann mir gut vorstellen das es für die Personen die im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden müssen, die Sache ein wenig erleichtert wenn man klare Vorgaben hat. So kann man im Zweifel immer noch sagen, das man sich ans Protokoll gehalten hat und somit "keine Wahl" hatte. Wenn jeder Arzt, jede Ärztin diese Entscheidung eigenständig, ohne Vorgaben treffen muss, dann gehen die Leute doch nach wenigen Tagen kaputt.
Wer am Ende diese Vorgaben erstellen muss, weiß ich auch nicht. Am besten währe wahrscheinlich ein Gremium das sich aus Personen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammensetzt. Es muss medizinisch Sinn machen, es muss juristisch wasserdicht sein und die Politik muss es auch der Bevölkerung erklären können
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Wie heißt es denn so schön? Mario steht für Multikulti, ein Italienischer Klempner, von Japaner erfunden, springt wie ein schwarzer und greift nach Münzen wie ein Jude!
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Alt 28.12.2021, 12:41   #3956
Johnny Bravo
Schädelbasisbruch
 
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Beiträge: 4.866
Zitat:
Zitat von Creed Beitrag anzeigen
Ich kann mir gut vorstellen das es für die Personen die im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden müssen, die Sache ein wenig erleichtert wenn man klare Vorgaben hat. So kann man im Zweifel immer noch sagen, das man sich ans Protokoll gehalten hat und somit "keine Wahl" hatte. Wenn jeder Arzt, jede Ärztin diese Entscheidung eigenständig, ohne Vorgaben treffen muss, dann gehen die Leute doch nach wenigen Tagen kaputt.
Bin ich bei dir, allerdings kann ich mir aber auch nicht vorstellen, wie man präzise Vorgaben machen soll, die immer die Realität abbilden. Dafür gibt es einfach zu viele unterschiedliche Szenarien, die da auf uns zukommen können. Eigentlich sollte die Verantwortung bei denen liegen, die das vor Ort entscheiden können. Jemanden nicht zu behandeln, obwohl die Person die besten Erholungschancen hätte, nur weil es nicht zum Protokoll passt... auch schwierig.
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Alt 28.12.2021, 16:35   #3957
Zed
Schädelbasisbruch
 
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Beiträge: 1.172
dieses Gefühl wenn man feststellen muss dass außer mir 3 von 3 Familienmitglieder Corona Gegner sind und auf Telegramm hetze betreiben
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Alt 28.12.2021, 18:09   #3958
PrinceDevitt
ECW
 
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Beiträge: 7.798
Zitat:
Zitat von Stefan "Effe" Effenberg Beitrag anzeigen
Irgendwann wird sich auch bis zum hinterletzten herumgesprochen haben, dass wir ohne eine Impfpflicht nicht auskommen. Und da kann man noch so sehr mit dem kleinen Elefantenfüßchen aufstampfen und die Impfung schlechtreden. Eine mögliche Kündigung aus Eigenantrieb (was nebenher mal eben 3 Monate Sperre beim ALG I einbringt, nur weil man nicht gepiekst werden möchte) als "Drohmittel" - wurde ja andernorts schon genannt - ist das allerletzte.
Ich sehe es ehrlich gesagt nicht so. Wir sehen immer mehr Impfdurchbrüche. Nicht geimpfte befinden sich im Lockdown und die Zahlen sind trotzdem hoch. Andere Länder mit Impfquoten über 90 % haben die selben Probleme wie wir. Selbst bei einer deutlich höheren Impfquote wäre die Lage nächsten Winter vermutlich immer noch so wie sie aktuell ist. Solang wir keinen Impfstoff haben der deutlich effektiver ist, macht das für mich keinen Sinn.

Zitat:
Zitat von Nani Beitrag anzeigen
Was ist denn ihr Grund sich nicht impfen zu lassen?

Ich hatte zuletzt nur noch zwei Bekannte, die gute Gründung gegen die Impfung hatten (Schwangerschaft, Rheuma). Auch die beiden sind inzwischen geimpft.
Von meinen übrigen nicht-geimpften Bekannten habe ich noch keinen guten Grund gehört bzw. kommt da unwissenschaftlicher Unfug (frei nach dem Motto "Meine Quellen habe ich mir dann im Internet in Übereinstimmung mit meiner Vorab-Überzeugung gesucht").

Ich habe schon öfters gehört, dass sich in den medizinischen Berufen genauso viele Impfverweigerer tummeln wie anderswo. Mich würden die Motive dahinter interessieren.
Zumal ich eigentlich immer gegen eine Impf-Pflicht war, eben weil es da auch Konflikte mit dem individuellen Glauben der Menschen gibt.
Sie haben halt auch Leute gesehen die dadurch Schäden erlitten haben und sind evtl. deswegen skeptisch. Weil niemand weiß wer und warum davon betroffen ist. Und die Tatsache das man dann noch Anordnungen vom Arbeitgeber bekommt nicht darüber reden zu dürfen, stärkt auch nicht gerade das Vertrauen, sondern eher das Gegenteil.
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Unterstützt eure lokalen Tierschutzhäuser und Tierheime sowie Organisationen die eine wichtige Arbeit leisten, wie:
PrinceDevitt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2021, 18:46   #3959
makanter
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Man muss wirklich kein besonders begabter Rechner sein, um abzuwägen ob eine Impfung oder eine Corona-Infektion ein höheres Risiko darstellt...
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Alt 28.12.2021, 18:49   #3960
Johnny Bravo
Schädelbasisbruch
 
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Zitat:
Zitat von PrinceDevitt Beitrag anzeigen
Ich sehe es ehrlich gesagt nicht so. Wir sehen immer mehr Impfdurchbrüche. Nicht geimpfte befinden sich im Lockdown und die Zahlen sind trotzdem hoch.
Ja, die Zahlen sind hoch, aber die Intensivstationen sind nicht voll. Das sind überwiegend leichte Verläufe. Die Ungeimpften hingegen machen die Krankenhäuser voll.

Zitat:
Zitat von focus.de
Vollständig geimpft waren unter den intensivmedizinisch behandelten Covid-Erkrankten in diesem Zeitraum hingegen

0 Prozent der 12- bis 17-Jährigen (0 von 6 Fällen)
16,8 Prozent der 18- bis 59-Jährigen (105 von 626 Fällen) und
41,1 Prozent der über 60-Jährigen (480 von 1168 Fällen).
Quelle

Heißt bspw. am Fall der 18-59 Jährigen: Obwohl ein Großteil der Bevölkerungsgruppe geimpft ist, machen die Ungeimpten mit 85% einen deutlich größeren Anteil auf den Intensivstationen aus. Ein klares Indiz dafür, wie gut der Impfstoff wirkt.
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Johnny Bravo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2021, 18:55   #3961
Nani
Höllen-Rentner
 
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Zitat:
Zitat von Johnny Bravo Beitrag anzeigen
Bin ich bei dir, allerdings kann ich mir aber auch nicht vorstellen, wie man präzise Vorgaben machen soll, die immer die Realität abbilden. Dafür gibt es einfach zu viele unterschiedliche Szenarien, die da auf uns zukommen können. Eigentlich sollte die Verantwortung bei denen liegen, die das vor Ort entscheiden können. Jemanden nicht zu behandeln, obwohl die Person die besten Erholungschancen hätte, nur weil es nicht zum Protokoll passt... auch schwierig.
Jep.


Zitat:
Zitat von Zed Beitrag anzeigen
dieses Gefühl wenn man feststellen muss dass außer mir 3 von 3 Familienmitglieder Corona Gegner sind und auf Telegramm hetze betreiben
Autsch. =(


Zitat:
Zitat von PrinceDevitt Beitrag anzeigen
Ich sehe es ehrlich gesagt nicht so. Wir sehen immer mehr Impfdurchbrüche. Nicht geimpfte befinden sich im Lockdown und die Zahlen sind trotzdem hoch. Andere Länder mit Impfquoten über 90 % haben die selben Probleme wie wir. Selbst bei einer deutlich höheren Impfquote wäre die Lage nächsten Winter vermutlich immer noch so wie sie aktuell ist. Solang wir keinen Impfstoff haben der deutlich effektiver ist, macht das für mich keinen Sinn.
In den ersten Monaten war der Impfstoff sehr effektiv.
Die Frage ist allenfalls, wie schnell und wie stark die Effektivität nachlässt. Das ist zwar ärgerlich, aber bei weitem nicht so schlimm, als wäre der Impfstoff nicht wirksam.


Zitat:
Sie haben halt auch Leute gesehen die dadurch Schäden erlitten haben und sind evtl. deswegen skeptisch. Weil niemand weiß wer und warum davon betroffen ist. Und die Tatsache das man dann noch Anordnungen vom Arbeitgeber bekommt nicht darüber reden zu dürfen, stärkt auch nicht gerade das Vertrauen, sondern eher das Gegenteil.
Na ja. Ich kenne auch Leute, die von einer Narkose Folgeschäden erlitten haben. (Deine Kolleg:innen sicher auch.) Einer meiner Mitschüler aus der Schulzeit hat eine Routine-OP nicht gut verkraftet, musste nochmal aufgemacht werden und ist dabei gestorben. Mit Anfang 20. - Trotzdem ist es unlogisch, wenn man eine OP ablehnt, wenn das Risiko einer Nicht-OP tausend Mal schlimmer ist.

Ich respektiere ja, dass das eine persönliche Entscheidung. Logik und emotionales Empfinden können sehr unterschiedlich sein. Manche wollen lieber das Gefühl haben, das Glück in die eigene bzw. göttliche Hände zu legen. Darum war ich ja auch lange gegen die Impfpflicht und sehe die Impf-Weigerung auch nicht als Auslöser der Problem, sondern viel mehr die desinformierende Propaganda vieler Extremisten sowie die kleingeistige Maßnahmenmissachtung vieler ausgeprägter Egoisten.

Die von Dir angesprochene Geheimhaltung sehe ich differenziert. Eigentlich wäre es gut, wenn wir darüber gesellschaftlich maximale Transparenz schaffen würden. Auf der anderen Seite gilt aus Pietät aber natürlich auch, dass die Angehörigen selbst entscheiden müssen, was kommuniziert wird.
Außerdem ist der Nachweis des finalen Auslösers eines Todesfalls halt schwierig. Das haben Verschwörungserzähler früh genutzt, um den Narrativ zu verbreiten, dass die Corona-Toten auch ohne Erkrankung gestorben wären ("mit Corona" statt "an Corona"). Dazu wird gerne die Vermutung lanciert, dass Schäden durch die Impfung gar nicht sichtbar sind.
Auf der anderen kann man sowohl bei Impfung als auch bei Durchbrüchen das Gegenteil behaupten. Da gibt es Wechselwirkungen, Immunschwächen, unbekannte Vorerkrankungen, etc.
Und da ist noch gar nicht einkalkuliert, dass es in jeder Profession Menschen gibt, die einfach nur gern totalen Quatsch erzählen, der gerade ihrem Weltbild entspricht.

Insofern ist es eben auch gefährlich zu sagen: "Geht raus und verkündet Eure subjektiven Einschätzungen, wieso der eine stirbt oder nicht stirbt!"
Sowas ist eigentlich Aufgabe der Wissenschaft, da subjektive Erfahrungen oder auch nur einzelne Krankenhäuser einfach keine statistisch belastbare Grundgesamtheit darstellen, auf dem man ein Urteil fällen kann. Das ist halt das Doofe in unserer aktuellen Zeit. Aus dem reinen Sehen oder durch Betrachtung unseres Umfelds können wir die Gefahr nicht einschätzen. Wir sind also gezwungen einer Institution zu vertrauen. Und da sich prinzipiell jede Institution manipulieren ließe, gibt es keine Garantie, wem man vertrauen kann.
Die Argumente der Corona-Skeptiker sind allerdings so dünn und zu 90 % nachweislich falsch, dass man diese geistig getrost in die Mülltonne werfen kann, während die Arbeitsweise der meisten Wissenschaftler im Zusammenhang mit Covid bislang sehr bemüht, selbstkritisch und offen ist. Darum sehe ich auch - zumindest argumentativ logisch - einfach keine Gründe mich dem zu verschließen.
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Nani ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2021, 23:50   #3962
PrinceDevitt
ECW
 
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Beiträge: 7.798
Zitat:
Zitat von makanter Beitrag anzeigen
Man muss wirklich kein besonders begabter Rechner sein, um abzuwägen ob eine Impfung oder eine Corona-Infektion ein höheres Risiko darstellt...
Ich stimme dir zu. Für den der sich impfen lässt, bringt es was (aber auch hier gibt es trotz allem einige schwere Verläufe, das muss man so kommunizieren). Es verhindert trotzdem nicht in dem Ausmaß das wir bräuchten eine Ansteckung und Übertragung, genau das ist ja wirklich das Problem, also wenn man so leben möchte wie vorher. Ich würde mir auch einen besseren Impfstoff wünschen aber man muss auch langsam mal eingestehen das er das vermutlich nicht ist. Und so lang das nicht der Fall ist finde ich es nicht richtig eine allgemeine Impfpflicht ein zu führen. Denn es suggeriert in meinen Augen wieder das dann nächsten Winter alles gut wird und wie früher. Und das glaube ich einfach nicht wenn ich mir die Lage so anschaue. Es gibt ja Hoffnung, 3 neue Impfstoffe kommen, zwei davon sogar auf Basis üblicher Impfstoffe, vielleicht zeigen die mehr Effektivität und evtl. bringt das die Quote dann auch noch mal hoch, weil ich sicher bin das einige einfach Angst haben vor dem Neuartigen Impfstoff. Und ich finde auch, da einige Leute wirklich schwere Erkrankungen bis ja, auch Tod aus einer Impfung raus gehen, so lange darf der Staat das auch nicht vorschreiben. Es stimmt das diese Zahl in Gesamtbetrachtung der verabreichten Dosen sehr gering ist. Aber ob es nun 1000, 2000 oder 3000 sind, das sind Menschen die gestorben sind weil sie diesen Impfstoff nicht vertragen haben und der Staat muss in meinen Augen vorher prüfen woran das liegt, schauen warum es bei einigen diese Wirkung hat und diese dann natürlich von der Impfpflicht befreien. Ansonsten sehe ich es so, das einige auf staatliche Anordnung schwere Schäden erleiden. Und wenn man das dann hat, also einen effektiven Impfstoff, einen sicheren Impfstoff (bzw. das die, die ihn nicht vertragen befreit sind), dann wäre auch ich für eine Impfpflicht.

@ Nani: Richtig, die ersten Monate. Und auch das ist bei jedem unterschiedlich, es reicht von 2-6 Monaten wo genug Antikörper da sind. Die Meisten befinden sich in der Mitte. Darum sind geimpfte ja auch eben nicht ungefährlich. Und genug Impfstoff muss auch zur Verfügung stehen, der uns langsam auch ausgeht. Ich möchte nur meine Meinung sagen, wir werden auch keinen "normalen" Winter haben mit einer Impfquote von 90 oder 100 %. Ich sehe das wirklich nicht.
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Geändert von PrinceDevitt (29.12.2021 um 00:00 Uhr).
PrinceDevitt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2022, 17:31   #3963
Humppathetic
Genickbruch
 
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Beiträge: 33.296
Prince, so ein Gespräch hatten wir schon mal im November. Bei allem Respekt vor deiner Kritik und deiner Sorge behauptest du meines Erachtens aber einfach einiges, das entweder die Realität verzerrt, auf Annahmen beruht, schlicht falsch ist oder argumentativ unsinnig. Und wirklich auf Argumente gehst du dann auch nicht ein. Im Gegenteil: Ich bin mir nicht mal sicher, ob du meine Antwort auf deinen Beitrag damals überhaupt gelesen hast. Deinen ganzen Behauptungen, die unrecherchiert wirkten, habe ich recherchierte Zahlen entgegengestellt. Offensichtlich umsonst, denn dein jetziger Beitrag liest sich wieder genauso.

Zitat:
Zitat von PrinceDevitt Beitrag anzeigen
Ich stimme dir zu. Für den der sich impfen lässt, bringt es was (aber auch hier gibt es trotz allem einige schwere Verläufe, das muss man so kommunizieren).
Schwere Vorläufe lassen sich nicht zu 100% ausschließen. Es ist immer noch Medizin, keine Magie. Und du brauchst nur zu schauen, wo in Deutschland die Impfquote am geringsten ist und wo schwere Verläufe von Covid-19 weiterhin ein Problem darstellen, zum Beispiel in Thüringen, das den Notstand ausgerufen hat und Patienten wegen der Überbelastung der Krankenhäuser nach unter anderem Hamburg schickte.

Zitat:
Zitat von PrinceDevitt Beitrag anzeigen
Es verhindert trotzdem nicht in dem Ausmaß das wir bräuchten eine Ansteckung und Übertragung,
Das behauptetest du schon mal. Ich zitiere abermals das Robert-Koch-Institut:

Zitat:
Zitat von Robert-Koch-Institut
Darüber hinaus ist die Virusausscheidung bei Personen, die trotz Impfung eine SARS-CoV-2-Infektion haben, kürzer als bei ungeimpften Personen mit SARS-CoV-2-Infektion. In welchem Maß die Impfung die Übertragung des Virus reduziert, kann derzeit nicht genau quantifiziert werden.
Und ich wiederhole meine Aussage von damals:"Man weiß also noch nicht, ob geimpfte Infizierte das Virus eventuell weniger weitertragen als Leute, die nicht geimpft sind. Dadurch, dass sie das Virus seltener kriegen, ist aber da schon ein Hebel zur Verhinderung betätigt."

Zitat:
Zitat von PrinceDevitt
genau das ist ja wirklich das Problem, also wenn man so leben möchte wie vorher. Ich würde mir auch einen besseren Impfstoff wünschen aber man muss auch langsam mal eingestehen das er das vermutlich nicht ist. Und so lang das nicht der Fall ist finde ich es nicht richtig eine allgemeine Impfpflicht ein zu führen.
Die Wirksamkeit der Grippeimpfung liegt bei Erwachsenen zwischen 59% und 67%, bei deutlich älteren Menschen gar nur bei 41% bis 63%. Komisch, dass dort noch nie gegen die Impfung argumentiert wurde. Die momentanen Impfstoffe gegen Covid-19 bieten bei Delta eine Wirksamkeit von 90%, bei normalem Covid-19 75%. Mehr als 90% wäre quasi nur noch 100%. Die Argumentation erschließt sich mir auch nicht. Wenn du Krebs hast, und der Arzt sagt dir, die Behandlung hat eine wahrscheinliche Wirksamkeit von 5% - verzichtest du dann darauf und stirbst lieber? Wieso sind 95% bei Krebs es wert, die Scheiße trotzdem anzupacken, aber bei der Impfung vor einer potentiell tödlichen Erkrankung reichen bereits 10% bzw. 25% Unsicherheit aus?

Zitat:
Zitat von PrinceDevitt
Denn es suggeriert in meinen Augen wieder das dann nächsten Winter alles gut wird und wie früher. Und das glaube ich einfach nicht wenn ich mir die Lage so anschaue. Es gibt ja Hoffnung, 3 neue Impfstoffe kommen, zwei davon sogar auf Basis üblicher Impfstoffe, vielleicht zeigen die mehr Effektivität und evtl. bringt das die Quote dann auch noch mal hoch, weil ich sicher bin das einige einfach Angst haben vor dem Neuartigen Impfstoff.
Niemand suggeriert ernsthaft, dass nächsten Winter alles wieder gut wird. Aber mit dem Impfstoff ist es nachweislich besser. Die Gesellschaft und das Gesundheitssystem können wieder einen relativ normalen Verlauf nehmen, wenn so viele geimpft sind, dass selbst viele Infizierte keinen Schrecken mehr einjagen müssen. Stattdessen haben wir eine Überlastung der Krankenhäuser dort, wo die Leute sich - zum großen Teil aus Weigerung, Fakten zu akzeptieren, und weil AfD und Co. sie erfolgreich aufhetzen - nicht impfen lassen. Und wer glaubt, Staatsbeamte schössen einem durch die Kanalisation Nadeln in die Wade oder man werde von Bill Gates durch die Impfung unfreiwillig gechippt, den interessiert auch kein neuer Impfstoff - ganz im Gegenteil: Jeder neue Impfstoff wird in Grund und Boden verschwörungstheoretisiert. Das heißt genauer, dass die von dir im November beklagte Desinformation und Verunsicherung größtenteils von Impfgegnern stammt, die bewusst (und sehr einfach nachzuweisen) erst Covid-19 relativierten und dann den Impfstoff diskreditierten. Und was heißt neuartiger Impfstoff? Zwar erst seit 2017 von der WHO zugelassen, aber schon lange in der Testung für zahlreiche Erkrankungen. Der Grippeimpfstoff wurde 1936 erstmals theoretisch möglich, 1942 haben die USA bereits großflächig impfen lassen. Und rate mal was: Auch diese Impfung hat seltene, unerwünschte Nebenwirkungen. Zwei von 1.000.000 Geimpften erkrankt am Guillain-Barré-Syndrom, einer Erkrankung, die eine Letalität von 5% hat.

Zitat:
Zitat von PrinceDevitt
Und ich finde auch, da einige Leute wirklich schwere Erkrankungen bis ja, auch Tod aus einer Impfung raus gehen, so lange darf der Staat das auch nicht vorschreiben. Es stimmt das diese Zahl in Gesamtbetrachtung der verabreichten Dosen sehr gering ist. Aber ob es nun 1000, 2000 oder 3000 sind, das sind Menschen die gestorben sind weil sie diesen Impfstoff nicht vertragen haben
Es gibt bisher keine Studien zur kausalen Korrelation von Covid-19-Impfung und nachfolgendem Tod. Die einzigen Zahlen, die ich zu nach der Impfung Verstorbenen finden konnte, waren aus England. Da sprach man von 1800, die eben nach der Impfung verstarben. Nachdem sie geimpft wurden und weil sie geimpft wurden, sind allerdings zwei gewaltig unterschiedliche Paar Schuhe. Post hoc ergo propter hoc. Es passierte danach, daher passierte es deswegen. Aber selbst, wenn wir annähmen, dass diese 1800 an der Impfung starben: Vor dem Impfstoff betrug die Letalität von Covid-19 2,5%. 50.000.000 Menschen wurden in England (zum Zeitpunkt, als ich die Zahl der 1800 Toten fand) geimpft. Das wären dann also 0,0036%, die durch die Impfung gestorben wären. Mathematisch gesehen, ist diese Argumentation also widersinnig. Anders wird's vielleicht noch klarer: Vor dem Impfstoff starb jeder 40., der an Covid-19 erkrankte. Von der Impfung stirbt jeder 27777. Mensch.

Zitat:
Zitat von PrinceDevitt
und der Staat muss in meinen Augen vorher prüfen woran das liegt, schauen warum es bei einigen diese Wirkung hat und diese dann natürlich von der Impfpflicht befreien.
Genau das ist passiert, nachdem es Fälle von Thrombose bei AstraZeneca gab. Zunächst wrude der Impfstoff sogar grundsätzlich ausgesetzt, bis herausgefunden wurde, was passierte und wer betroffen war. Du forderst also etwas, das eingetreten ist.

Zitat:
Zitat von PrinceDevitt
Ansonsten sehe ich es so, das einige auf staatliche Anordnung schwere Schäden erleiden. Und wenn man das dann hat, also einen effektiven Impfstoff, einen sicheren Impfstoff (bzw. das die, die ihn nicht vertragen befreit sind), dann wäre auch ich für eine Impfpflicht.
Siehe oben.

Zitat:
Zitat von PrinceDevitt
Und genug Impfstoff muss auch zur Verfügung stehen, der uns langsam auch ausgeht. Ich möchte nur meine Meinung sagen, wir werden auch keinen "normalen" Winter haben mit einer Impfquote von 90 oder 100 %. Ich sehe das wirklich nicht.
Hier sieht man, dass der Engpass wohl nicht so gravierend zu sein scheint, wenn man überhaupt von einem sprechen kann. Jemand anders mögen aufdröseln, welche Zahlen gut sind und welche nicht.

Maaßen gerät nach weiteren Verschwörungserzählungen in der CDU unter Druck

Was der Typ mittlerweile vom Stapel lässt ... Hat wahrscheinlich zu oft bekifften Fisch im Restaurant von Antigen-Attila gefuttert.
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Geändert von Humppathetic (03.01.2022 um 17:32 Uhr).
Humppathetic ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2022, 17:46   #3964
Kiez Richards
King of Korn Style
 
Registriert seit: 03.04.2006
Beiträge: 14.050
Danke Humppa. Hatte sehr ähnliche Gedanken, war aber zu faul, weil mir dieses Thema einfach zu sehr auf den Sack geht.
Kiez Richards ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2022, 12:20   #3965
DaDamien86
Gehirnerschütterung
 
Registriert seit: 19.03.2017
Beiträge: 331
In dem Kontext lass ich hier mal einen Link liegen. Eine Dokumentation von Arte, sehr empfehlenswert.
https://youtu.be/cfzWGypZ1OM
DaDamien86 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2022, 16:11   #3966
Kain
Genickbruch
 
Registriert seit: 29.03.2001
Beiträge: 17.456
Zitat:
Zitat von Kiez Richards Beitrag anzeigen
Danke Humppa. Hatte sehr ähnliche Gedanken, war aber zu faul, weil mir dieses Thema einfach zu sehr auf den Sack geht.
Da schließe ich mich an. Inkl. der Faulheit bzw. Unlust das auseinanderzunehmen.
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Thank you. Fuck you. Bye.
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Alt 05.01.2022, 16:22   #3967
Humppathetic
Genickbruch
 
Registriert seit: 20.12.2005
Beiträge: 33.296
Danke euch beiden. Muss mich aber korrigieren:

Zitat:
Zitat von mir
Dadurch, dass sie das Virus seltener kriegen, ist aber da schon ein Hebel zur Verhinderung betätigt."
Geimpfte Menschen kriegen das Virus nicht seltener, das zeigen Studien. Ihre Viruslast ist allerdings geringer (das eigene Immunsystem bekämpft das Virus dank Impfung ja effizient), und sie sind kürzer krank. Dadurch ist es möglich, dass sie das Virus weniger stark verbreiten als Ungeimpfte.
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Alt 05.01.2022, 16:26   #3968
y2jforever
Genickbruch
 
Registriert seit: 13.04.2013
Beiträge: 13.835
Zitat:
Zitat von Humppathetic Beitrag anzeigen
Danke euch beiden.
Ich wollte mich da auch noch einreihen
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Alt 05.01.2022, 16:45   #3969
Kain
Genickbruch
 
Registriert seit: 29.03.2001
Beiträge: 17.456
Zitat:
Zitat von Humppathetic Beitrag anzeigen
Danke euch beiden. Muss mich aber korrigieren:



Geimpfte Menschen kriegen das Virus nicht seltener, das zeigen Studien. Ihre Viruslast ist allerdings geringer (das eigene Immunsystem bekämpft das Virus dank Impfung ja effizient), und sie sind kürzer krank. Dadurch ist es möglich, dass sie das Virus weniger stark verbreiten als Ungeimpfte.
Da könnte man noch ergänzen, und das mag oben schon dabeistehen, dass es bei keiner Impfung so ist, dass man sich ein Virus gar nicht mehr einfangen kann. Eine Impfung ist kein undurchdringliches Kraftfeld. Eher eine Art Bewaffnung im Kampf gegen das jeweilige Virus. Die sog. "Impfdurchbrüche" sind also eigentlich recht normal. Der Anteil wächst dann natürlich mit der Zahl der Geimpften. Ganz platt: Wären alle Menschen geimpft, läge der Anteil der Durchbrüche bei 100 %. Klingt ganz schlimm. Aber die Verläufe sind i. d. R. sanfter, weniger Hospitalisierungen, weniger Fälle auf Intensivstationen und, wohl am wichtigsten, weniger Todesfälle.
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Thank you. Fuck you. Bye.
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Alt 10.01.2022, 12:44   #3970
Humppathetic
Genickbruch
 
Registriert seit: 20.12.2005
Beiträge: 33.296
In Zypern haben sie angeblich eine neue Covidvariante gefunden.

Experten bezweifeln das allerdings bereits und vermuten einen Laborfehler.

Man darf also offenbar ungerührt weiterleben und braucht nicht in Schnappatmung zu verfallen. Zeigt aber auch gut, wie riskant manche Medien mit ungesicherten Informationen umgehen. Gerade in der momentanen Situation reichlich fragwürdig.
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Alt 10.01.2022, 14:00   #3971
Rallion
Schädelbasisbruch
 
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Beiträge: 1.981
Meine Güte, was ist denn in meinem Lieblingsskiort Flachau im Salzburger Land los ? Zum Glück nur milde Verläufe, aber Inzidenzwert von 7600 ist schon krass.
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Mein Hobby: ich sammle Figuren. http://www.figuresassemble.com
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Alt 10.01.2022, 14:01   #3972
y2jforever
Genickbruch
 
Registriert seit: 13.04.2013
Beiträge: 13.835
Jubiläum Vor genau 2 Jahren gab es den ersten Tagesschau Bericht zum Thema, am 23.01.2020 habe ich das Thema hier im Forum aufgemacht. Wohl keiner konnte sich damals ausmalen, wie sehr dieses Thema unser aller Leben einschränken und beeinflussen würde
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Alt 10.01.2022, 14:18   #3973
Riddler
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 27.06.2005
Beiträge: 3.767
Zitat:
Zitat von y2jforever Beitrag anzeigen
Jubiläum Vor genau 2 Jahren gab es den ersten Tagesschau Bericht zum Thema, am 23.01.2020 habe ich das Thema hier im Forum aufgemacht. Wohl keiner konnte sich damals ausmalen, wie sehr dieses Thema unser aller Leben einschränken und beeinflussen würde
Du gibst also endlich zu, dass das alles deine Schuld ist?
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Alt 10.01.2022, 14:35   #3974
Gazelle
Moderator
 
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Beiträge: 5.804
Zitat:
Zitat von y2jforever Beitrag anzeigen
Jubiläum Vor genau 2 Jahren gab es den ersten Tagesschau Bericht zum Thema, am 23.01.2020 habe ich das Thema hier im Forum aufgemacht. Wohl keiner konnte sich damals ausmalen, wie sehr dieses Thema unser aller Leben einschränken und beeinflussen würde
Happy Pandemie-Halbzeit!
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Bildung find ich dumm, ich bin doch eh schon schlau.
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Alt 10.01.2022, 14:36   #3975
Charlie Harper
Genickbruch
 
Registriert seit: 24.08.2008
Beiträge: 30.220
Zitat:
Zitat von Gazelle Beitrag anzeigen
Happy Pandemie-Halbzeit!
Halbzeit? Du bist ja optimistisch
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