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Alt 16.05.2023, 10:59   #24751
Punisher 3:16
Genickbruch
 
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Lamb

In einem abgelegenen Teil Islands wird in einem Stall eine Mischung aus Schaf und Mensch zur Welt. Das zuerst geschockte Paar entschliesst sich den Hybriden bei sich aufzunehmen, doch wie kam diese Absurdität überhaupt zustande?

Ein Film der leisen Töne, der trotzt mehrheitlich unaufgeregten Szenen nie langweilt. MVP des Filmd ist natürlich die Umgebung selber, dicht gefolgt vom kleinen aber feinen Cast.

7.5/10
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Alt 17.05.2023, 10:16   #24752
Vince Black
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Zitat:
Zitat von Punisher 3:16 Beitrag anzeigen
Lamb

In einem abgelegenen Teil Islands wird in einem Stall eine Mischung aus Schaf und Mensch zur Welt. Das zuerst geschockte Paar entschliesst sich den Hybriden bei sich aufzunehmen, doch wie kam diese Absurdität überhaupt zustande?

Ein Film der leisen Töne, der trotzt mehrheitlich unaufgeregten Szenen nie langweilt. MVP des Filmd ist natürlich die Umgebung selber, dicht gefolgt vom kleinen aber feinen Cast.

7.5/10

Ich habe den Film auch gesehen, sehr schräg und ich mag keine Metapher Filme aber die Landschaft dort ist wunderschön und hat mich so entschädigt
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Alt 17.05.2023, 15:11   #24753
MegultronF
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Candyman 2021

Kenne die alten Filme nicht, find auch die Figur, den Candyman ansich, lächerlich, aber der Streifen hatte richtig was, die Geschichte ähnelt ein wenig der von Nightmare On Elmstreet, die Inszenierung gefällt mir richtig gut!
__________________
"Die Theorie ist praktisch, denn praktisch ist theoretisch die Praxis verbunden mit Wünschen und Träumen, doch hingegen der Theorie,trotzt die Praxis recht häufig theoretisch der Praxis und man wünscht sich zu Träumen!“
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Alt 18.05.2023, 14:56   #24754
MegultronF
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Saw: Spiral

Auch nach der zweiten Sichtung bleib ich bei meiner Meinung, der Film ist absolut sehenswert. Kann verstehen wenn viele den nicht als Bestandteil der Reihe akzeptieren, trotz dessen ist er ein ziemlich guter und brutaler Krimi. Wenn man dem Film etwas vorwerfen kann, dann die deutsche Synchro des Hauptdarstellers, die ist grausam.
Was mir auffällt, und was auch häufig thematisiert wird, man hat zwar schnell einen auch offensichtlichen Verdacht, aber die Macher haben ja durchgehend mit Einspielen auch Hinweise darauf gegeben, am Ende überlegt man halt, ob die Person es auch wirklich ist, oder man bewusst getäuscht wurde.
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Alt 18.05.2023, 15:08   #24755
Punisher 3:16
Genickbruch
 
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Jigsaw war das Grab der Saw Franchise, mit Spiral hat man die Reihe nicht unter einer dicken Schicht Dreck verbuddelt, man hat es auch noch mit einem fetten Betonblock versiegelt. Die Franchise ist tot und nichts wird daran was ändern können.
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Alt 19.05.2023, 14:58   #24756
Vince Black
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Black Adam und Shazam!

Shazam fand ich recht amüsant gemacht, der Charakter sieht halt einfach schon sehr nach Comedy aus und das Getue wobei das dann auch klar ist da er ja eigentlich ein Kind ist

Black Adam ist ja nicht gut angekommen bei den Leuten, ich fand ihn zum einmaligen schauen recht unterhaltsam. Dass es jetzt kein Superhit wurde überrascht mich natürlich auch wieder nicht, obwohl er gut gemacht ist.
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Alt 19.05.2023, 23:53   #24757
Der Zerquetscher
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Evil Dead Rise (USA, 2023)

Es langt ordentlich hin, dieses Remequelirgendwas der Evil Dead Reihe. Ansonsten ist hier von den unzähligen Zitaten aus den Originalen, über die, wie das gerade jeder macht, weiblichen Hauptrollen, über das austauschbare Exorzismusgedöns bis zu den Jump Scares und dauerndem Ghettoslang alles zu berücksichtigt, kalkuliert und berechnet, als dass da nostalgische Freude aufkäme. Schablonenhaft entworfene Scheißegal-Figuren versuchen zum Davonlaufen synchronisiert, den Spagat einer Annäherung an irgendwen zu finden. Wären da nicht zwei oder drei wunderbar garstige Szenen - die fehlinvestierte Zeit an einem Freitagabend hätte mich kompromisslos gewurmt. 5/10
__________________
"Nachtbesucher" - erschienen im Audioparadies-Verlag, gelesen von Hajo Mans: Hörprobe
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Alt 20.05.2023, 09:57   #24758
Duke Skywalker
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Ich bin wahrlich kein Horrorexperte, aber eine Frau in der Hauptrolle klingt für mich in dem Genre so gar nicht nach Modeerscheinung. Gut, für Evil Dead ist es sicher neu. Ash ist aber doch eigentlich der einzige berühmte Dude (auf der hellen Seite) im Scream Queen Stall.
Halloween, TCM, Alien, Scream, Nightmare on Elmstreet, The Ring, Der Fluch....
__________________
"I am hoping that I can be known as a great writer and actor some day, rather than a sex symbol."
Steven Seagal

Geändert von Duke Skywalker (20.05.2023 um 09:58 Uhr).
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Alt 20.05.2023, 10:15   #24759
Der Zerquetscher
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Zitat:
Zitat von Duke Skywalker Beitrag anzeigen
Ich bin wahrlich kein Horrorexperte, aber eine Frau in der Hauptrolle klingt für mich in dem Genre so gar nicht nach Modeerscheinung. Gut, für Evil Dead ist es sicher neu. Ash ist aber doch eigentlich der einzige berühmte Dude (auf der hellen Seite) im Scream Queen Stall.
Halloween, TCM, Alien, Scream, Nightmare on Elmstreet, The Ring, Der Fluch....
Du hast völlig Recht. Und doch stimmt es, was ich sage. Es ist halt absolut null innovativ oder auf eigenen Beinen stehend, was da an Ideen zusammengemixt wird. Nichts anderes will ich damit sagen. Ein Ausbrechen aus gängigen Konventionen (wie damals bei Raimi) findet nicht einmal im Ansatz statt. Lieblosen Genreaufguss will ich nicht. Nicht im Terminator-Franchise. Und nicht hier.
__________________
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Alt 20.05.2023, 12:45   #24760
Creed
Schädelbasisbruch
 
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High School Musical

Vielleicht zu Erklärung. Ich bin in unserem AStA Kino Team aktiv und unser Team wollte diesen Film unbedingt zeigen. Warum der Film heute immer noch so gut ankommt verstehe ich zwar nicht, aber die Leute hatten ihren Spaß, was am Ende die Hauptsache ist.
Die Castingszene war ganz nett und es gab 2 Dialoge wo ich sehr stark von ausgehe das die Autoren sich einen dummen Scherz erlaubt haben. Ansonsten saß ich da wie die Jungs in South Park.

Ohne Wertung da ich einfach nicht die Zielgruppe bin und doch irgendwo anerkennen muss das der Film was richtig gemacht hat, ansonsten wäre er nicht so gut angekommen.
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Glück und Pech sind nichts weiter als die richtige oder falsche Mischung aus einer Gelegenheit, der Vorbereitung darauf und des nötigen Selbstvertrauens.
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Alt 21.05.2023, 14:23   #24761
MegultronF
ECW
 
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Ant Man 3 Quantumania

Sehr geil , die Anlage zu Hause hat gescheppert.
Der Charm des ersten Teils ist längst verflogen, zu groß sind mittlerweile die Gefahren und Bedrohungen, trotzdem kommt man am Ende wieder zum Anfang, denn der Hauptprotagonist hat seinen Namen nicht von ungefähr.
Keine Ahnung was Leute bei einem solchen Film erwarten, für mich ist der auf einer Stufe mit dem neusten Spiderman und Dr Strange, die ebenfalls großartig sind und die große Story vorantreiben.
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Alt 22.05.2023, 15:14   #24762
MegultronF
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Zitat:
Zitat von Der Zerquetscher Beitrag anzeigen
Terrifier 2 (USA, 2022)

Noch mehr als beim ersten Part schleicht sich ein Humor (z.B. Szene mit den Sonnenbrillen und der Tröte im Kostümladen) für komplett Irre in diesen sadistischen, ultrabrutalen, unmoralischen Film. Mit zweieinhalb Stunden eigentlich viel zu lang, weil es keine Story zu erzählen gibt... und doch haben wir jede Sekunde ausgekostet. Allein für die Eier (oder je nach Sichtweise: den Spaß), endlich das zu liefern, um was sich so unendlich viele Horrorflicks der letzten zwanzig Jahre gedrückt haben,.. und für die Metalposter an den Wänden der Kiddos (Slayer, Overkill, King Diamond etc.),... gibt es einen (nicht ganz verdienten) Extrapunkt. Die Easter Eggs zu SAW und Braindead entdeckt? Spendierhosen an und: 9/10.
Dieses Mal gabs ja wenigstens den Ansatz einer "Story",trotzdem viel zu lang geraten, ich dachte ich guck nicht richtig,ging aber dann doch recht zügig vorüber.
Die Schlachtszenen,so nenn ich sie mal, sind schon derbe,aber sowas muss man auch nicht ständig haben, reicht alle paar Jahre
Auf jeden Fall kein guter Film, wie schon der Erste, aber gut investierte 99 Cent auf Prime,sollte man gesehen haben.

Hab übrigens weder Poster noch Eggs entdeckt,soviel zu meiner Auffassungsgabe, und das obwohl ich deinen Beitrag schon vorher gelesen hatte..
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Geändert von MegultronF (22.05.2023 um 15:15 Uhr).
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Alt 22.05.2023, 15:45   #24763
Nani
Höllen-Rentner
 
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Zitat:
Zitat von F.Nek.BStett Beitrag anzeigen
Keine Ahnung was Leute bei einem solchen Film erwarten, für mich ist der auf einer Stufe mit dem neusten Spiderman und Dr Strange, die ebenfalls großartig sind und die große Story vorantreiben.
Weiß nicht, wie ich das Feedback bewerten soll. Den neuen Dr. Strange fand ich extrem schlecht und krass enttäuschend im Vergleich zum ersten Teil.

Den 2021er Spiderman fand ich hingegen ganz gut.
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Respektlosigkeit ist ein Gift, das andere fast genauso schmerzhaft vergiftet wie Dich selbst.
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Alt 22.05.2023, 17:02   #24764
Thala
Rippenprellung
 
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Nich neu, aber klassisch:

Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatz!
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"Ein Auto, dass kannst du nicht behandeln wie einen Menschen - ein Auto musst du lieben!"
-Walter Röhrl
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Alt 22.05.2023, 17:41   #24765
MegultronF
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Zitat:
Zitat von Nani Beitrag anzeigen
Weiß nicht, wie ich das Feedback bewerten soll. Den neuen Dr. Strange fand ich extrem schlecht und krass enttäuschend im Vergleich zum ersten Teil.

Den 2021er Spiderman fand ich hingegen ganz gut.
Dann wird er dir bestimmt nicht gefallen, das schreib ich aber nur weil die Filme alle nicht gut weg kommen, besonders Ant Man 3.
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Alt 22.05.2023, 22:53   #24766
MegultronF
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Die Jagd

"Kinder lügen nicht"...
Ich bin geflasht, so wenig Worte, welch eine Wirkung, hatte richtig Puls, unglaublich
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Geändert von MegultronF (23.05.2023 um 10:16 Uhr).
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Alt 23.05.2023, 10:09   #24767
Blast
Schädelbasisbruch
 
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Sanctuary (2023)

Spoiler-Warnung an der Stelle:

Bei all dem MMA und Wrestling hier übersieht man schnell eine der ältesten und traditionsreichsten Kampfsportarten überhaupt: Sumo. Das Thema fand ich persönlich schon immer sehr interessant, vor allem, da diese Szene genauso wie eben genannte ihre Probleme hat: mafiöse Strukturen, veraltete Mentalitäten usw. Es gibt also durchaus Potenzial, aus dem Thema Sumo eine vollwertige und spannende Serie zu machen.

Zu Teilen ist dies auch gelungen, vor allem wenn in Trainings-Szenen der Protagonist Kiyoshi Oze, später mit dem Ring namen Enno versehen, ordentlich einstecken muss. Der Zuschauer wird unmittelbar in die Welt des Sumos außerhalb der zeremonielastigen und opulent dekorierten Turniere eingeführt, nämlich in den Alltag in den sogenannten Ställen, wo die Rikishi einen Großteil ihrer Zeit verbringen. Dort geht es dreckig zu, vor allem für die Personen, die am unteren Ende der Hierarchie zu finden sind. Entweder sind es ihre verschwitzten Körper, die durch die Würfe voll mit dem Sand/Erde sind oder ihre Hände, wenn sie für die höherwertigen Mitglieder kochen, putzen und ihnen sogar den Hintern abwischen müssen.

Der Protagonist selbst hält erstmal nicht so viel von dieser Sportart und seinen Traditionen. Ohnehin ist er nicht wirklich freiwillig dort: Sein Vater arbeitet auf Baustellen als Verkehrsleiter, nachdem er durch Schulden sein Sushi-Restaurant verloren hat, seine Mutter prostituiert sich seitdem mit einem Alkoholproblem durch die Weltgeschichte, irgendwie ist alles kacke und da Oze ohnehin schon im Judo durchaus Erfolge feiern konnte, wurde er von Oyakata (=Leiter des Stalls) Ensho angeworben mit dem Versprechen, viel Geld bei Erfolg verdienen zu können. Eine interessante Dynamik entwickelt sich dabei: Auf der einen Seite muss Oze immer wieder von seinen Stall-Kollegen einstecken, auf der anderen Seite handelt es sich bei ihm um einen Überflieger in den unteren Sumo-Rängen, da er tatsächlich ein gewisses Talent für den Sport besitzt, aber die meisten seiner Kämpfe mit Judo-Techniken gewinnt.

An anderer Stelle wird noch die Geschichte von Shizuuchi behandelt, einem ebenfalls talentierten Ringer mit einer Feuernarbe und dunkler Vergangenheit, sowie Ryuki, einem hochrangigen Sumo der unter dem Druck seines Yokozuna-Vaters kaputtzugehen droht.

Leider ist diese Serie ideologisch nicht ganz unproblematisch. Dass es härtere Kampfszenen gibt und man in einer Serie über einen Männer-Kampfsport bestimmte Typen dargestellt bekommt, ist klar und absolut im Rahmen, dennoch nimmt diese Serie eine bestimmte Position ein, die Tradition vor Subversion stellt. Bestes Beispiel dafür ist die andere Protagonistin, Asuka Kunishima. Bei ihr handelt es sich um eine, laut Wiki, progressive Journalistin, die ebenso unfreiwillig wie Oze in den Bereich des Sumo wechseln muss, nachdem sie im Politressort durch eine Aufdeckung negativ auf sich aufmerksam gemacht hat. Zu Beginn der Serie ist sie noch skeptisch gegenüber dem Sport und begeht sogar einen blasphemischen Akt, indem sie ins Training eingreifen will und das Dohyo, also den Ring mit ihren Frauenfüßen betritt. In einer Pressekonferenz setzt sie sogar eben genannten Ryuki unter Druck, indem sie ihn fragt, wann sich in diesem Sport etwas ändern soll. Mit Fortschreiten der Handlung wird ihr aber der Kopf gewaschen, sie entwickelt eine Faszination für den Sport, vor allem für Enno, für den sie dann irgendwann sogar Gefühle entwickelt warum auch immer. Plötzlich respektiert sie den Sport, weil er ist ja alt und traditionell und muss irgendwie bewahrt werden, und weil er mit Enno eine so inspirierende Persönlichkeit hervorbringt mit jemandem, der sich aus dem Nichts hocharbeitet. Man sieht, es ist wieder der typische neoliberale Individualismus. Denn auch Enno, der eigentlich nichts auf Traditionen gibt, vollzieht einen Wandel und respektiert den Sport plötzlich.

Dass es in diesem Bereich eine große Kluft zwischen Arm und Reich gibt, auch Profi-Sumo teilweise nur schwer über die Runden kommen, wenn sie nicht ganz oben sind (was die Serie sogar darstellt) ist dabei sekundär. Ebenso kommt der Machtmissbrauch der Vorstandsmitglieder als viel zu unproblematisch rüber: Wenn dich jemand von oben versucht zu manipulieren, so die Serie, werde einfach so gut, dass dir das nichts anhaben kann. Das ist am Ende des Tages leider viel zu einfach gedacht und funktioniert in der Realität nicht so.

Weiterer Punkt: Menschen am unteren Ende aller Hierarchien werden in dieser Serie verlacht, bespuckt und lächerlich dargestellt. Das Abrutschen von Ennos Mutter in die Prostitution wird z. B. als eine vermeidbare individuelle Entscheidung dargestellt, sie selbst ist als hysterische Person mit einem afrikanischen Toyboy liiert, anstatt bei ihrem Mann zu bleiben. Der andere Journalist in der Serie ist erst korrupt und wird von einer unbekannten Instanz aufgefordert, zur Wettbewerbsmanipulation anzustiften, ehe er diese dann aufdecken will. Natürlich geschieht das dann nicht aus einem Gefühl von Gerechtigkeit heraus, sondern weil er dadurch einen höheren Status möchte.

Enno wird bei einem der Kämpfe irgendwann schwer verletzt und so hart geohrfeigt, dass er dabei ein Ohr verliert. Im Training kriegt er in Folge dessen traumatische Flashbacks und Panikattacken. Dass es in solchen Kreisen zu toxischer Maskulinität kommt und ihn Leute daraufhin demütigen ist nicht unrealistisch, albern wird es nur ab dem Teil, wo er diese Krise alleine durch seine Willenskraft, sein Training und die Anpassung an konservative Werte überwindet. Das endet dann allerdings damit, dass er sich zur Dominanz ausübenden Instanz entwickelt und nun andere gedemütigt werden können.

All das hinterließ mich dann doch mit einem Schulterzucken und Kopfschütteln. Enttäuschend, denn visuell und auch von der Erzählung an sich hat die Serie einiges zu bieten. Vielleicht gibt es noch eine zweite Staffel, die diese systematischen Probleme noch einmal gezielter aufgreift. Doch zunächst kommentiert diese Serie klar: Menschen, denen es finanziell schlecht geht, haben es in erster Linie selbst verdient, weil sie eine unangepasste Persönlichkeit haben. Und auch nur schlechte Menschen wollen ein System umstürzen, denn die richtige Lösung ist, sich in einem solchen System hochzuarbeiten und es für alle besser zu machen.

4 von 10
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Blast ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.05.2023, 10:52   #24768
Vince Black
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Die Jagd

"Kinder lügen nicht"...
Ich bin geflasht, so wenig Worte, welch eine Wirkung, hatte richtig Puls, unglaublich

Sensationeller Film, grandios besetzt in der Hauptrolle und man fühlt wahnsinnig mit bei diesem Streifen.



Ganz anderes Genre, ich habe kürzlich den zweiten Teil von Shazam! auf Sky angesehen, nachdem ich ne Woche zu vor den ersten Teil angeschaut habe. Hat mir nicht schlecht gefallen, halt etwas sehr Familien gerecht aber war ganz nett.
Vince Black ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.05.2023, 22:51   #24769
Goldberg070
Moderator
 
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Sanctuary (2023)

Spoiler-Warnung an der Stelle:

Bei all dem MMA und Wrestling hier übersieht man schnell eine der ältesten und traditionsreichsten Kampfsportarten überhaupt: Sumo. Das Thema fand ich persönlich schon immer sehr interessant, vor allem, da diese Szene genauso wie eben genannte ihre Probleme hat: mafiöse Strukturen, veraltete Mentalitäten usw. Es gibt also durchaus Potenzial, aus dem Thema Sumo eine vollwertige und spannende Serie zu machen.

Zu Teilen ist dies auch gelungen, vor allem wenn in Trainings-Szenen der Protagonist Kiyoshi Oze, später mit dem Ring namen Enno versehen, ordentlich einstecken muss. Der Zuschauer wird unmittelbar in die Welt des Sumos außerhalb der zeremonielastigen und opulent dekorierten Turniere eingeführt, nämlich in den Alltag in den sogenannten Ställen, wo die Rikishi einen Großteil ihrer Zeit verbringen. Dort geht es dreckig zu, vor allem für die Personen, die am unteren Ende der Hierarchie zu finden sind. Entweder sind es ihre verschwitzten Körper, die durch die Würfe voll mit dem Sand/Erde sind oder ihre Hände, wenn sie für die höherwertigen Mitglieder kochen, putzen und ihnen sogar den Hintern abwischen müssen.

Der Protagonist selbst hält erstmal nicht so viel von dieser Sportart und seinen Traditionen. Ohnehin ist er nicht wirklich freiwillig dort: Sein Vater arbeitet auf Baustellen als Verkehrsleiter, nachdem er durch Schulden sein Sushi-Restaurant verloren hat, seine Mutter prostituiert sich seitdem mit einem Alkoholproblem durch die Weltgeschichte, irgendwie ist alles kacke und da Oze ohnehin schon im Judo durchaus Erfolge feiern konnte, wurde er von Oyakata (=Leiter des Stalls) Ensho angeworben mit dem Versprechen, viel Geld bei Erfolg verdienen zu können. Eine interessante Dynamik entwickelt sich dabei: Auf der einen Seite muss Oze immer wieder von seinen Stall-Kollegen einstecken, auf der anderen Seite handelt es sich bei ihm um einen Überflieger in den unteren Sumo-Rängen, da er tatsächlich ein gewisses Talent für den Sport besitzt, aber die meisten seiner Kämpfe mit Judo-Techniken gewinnt.

An anderer Stelle wird noch die Geschichte von Shizuuchi behandelt, einem ebenfalls talentierten Ringer mit einer Feuernarbe und dunkler Vergangenheit, sowie Ryuki, einem hochrangigen Sumo der unter dem Druck seines Yokozuna-Vaters kaputtzugehen droht.

Leider ist diese Serie ideologisch nicht ganz unproblematisch. Dass es härtere Kampfszenen gibt und man in einer Serie über einen Männer-Kampfsport bestimmte Typen dargestellt bekommt, ist klar und absolut im Rahmen, dennoch nimmt diese Serie eine bestimmte Position ein, die Tradition vor Subversion stellt. Bestes Beispiel dafür ist die andere Protagonistin, Asuka Kunishima. Bei ihr handelt es sich um eine, laut Wiki, progressive Journalistin, die ebenso unfreiwillig wie Oze in den Bereich des Sumo wechseln muss, nachdem sie im Politressort durch eine Aufdeckung negativ auf sich aufmerksam gemacht hat. Zu Beginn der Serie ist sie noch skeptisch gegenüber dem Sport und begeht sogar einen blasphemischen Akt, indem sie ins Training eingreifen will und das Dohyo, also den Ring mit ihren Frauenfüßen betritt. In einer Pressekonferenz setzt sie sogar eben genannten Ryuki unter Druck, indem sie ihn fragt, wann sich in diesem Sport etwas ändern soll. Mit Fortschreiten der Handlung wird ihr aber der Kopf gewaschen, sie entwickelt eine Faszination für den Sport, vor allem für Enno, für den sie dann irgendwann sogar Gefühle entwickelt warum auch immer. Plötzlich respektiert sie den Sport, weil er ist ja alt und traditionell und muss irgendwie bewahrt werden, und weil er mit Enno eine so inspirierende Persönlichkeit hervorbringt mit jemandem, der sich aus dem Nichts hocharbeitet. Man sieht, es ist wieder der typische neoliberale Individualismus. Denn auch Enno, der eigentlich nichts auf Traditionen gibt, vollzieht einen Wandel und respektiert den Sport plötzlich.

Dass es in diesem Bereich eine große Kluft zwischen Arm und Reich gibt, auch Profi-Sumo teilweise nur schwer über die Runden kommen, wenn sie nicht ganz oben sind (was die Serie sogar darstellt) ist dabei sekundär. Ebenso kommt der Machtmissbrauch der Vorstandsmitglieder als viel zu unproblematisch rüber: Wenn dich jemand von oben versucht zu manipulieren, so die Serie, werde einfach so gut, dass dir das nichts anhaben kann. Das ist am Ende des Tages leider viel zu einfach gedacht und funktioniert in der Realität nicht so.

Weiterer Punkt: Menschen am unteren Ende aller Hierarchien werden in dieser Serie verlacht, bespuckt und lächerlich dargestellt. Das Abrutschen von Ennos Mutter in die Prostitution wird z. B. als eine vermeidbare individuelle Entscheidung dargestellt, sie selbst ist als hysterische Person mit einem afrikanischen Toyboy liiert, anstatt bei ihrem Mann zu bleiben. Der andere Journalist in der Serie ist erst korrupt und wird von einer unbekannten Instanz aufgefordert, zur Wettbewerbsmanipulation anzustiften, ehe er diese dann aufdecken will. Natürlich geschieht das dann nicht aus einem Gefühl von Gerechtigkeit heraus, sondern weil er dadurch einen höheren Status möchte.

Enno wird bei einem der Kämpfe irgendwann schwer verletzt und so hart geohrfeigt, dass er dabei ein Ohr verliert. Im Training kriegt er in Folge dessen traumatische Flashbacks und Panikattacken. Dass es in solchen Kreisen zu toxischer Maskulinität kommt und ihn Leute daraufhin demütigen ist nicht unrealistisch, albern wird es nur ab dem Teil, wo er diese Krise alleine durch seine Willenskraft, sein Training und die Anpassung an konservative Werte überwindet. Das endet dann allerdings damit, dass er sich zur Dominanz ausübenden Instanz entwickelt und nun andere gedemütigt werden können.

All das hinterließ mich dann doch mit einem Schulterzucken und Kopfschütteln. Enttäuschend, denn visuell und auch von der Erzählung an sich hat die Serie einiges zu bieten. Vielleicht gibt es noch eine zweite Staffel, die diese systematischen Probleme noch einmal gezielter aufgreift. Doch zunächst kommentiert diese Serie klar: Menschen, denen es finanziell schlecht geht, haben es in erster Linie selbst verdient, weil sie eine unangepasste Persönlichkeit haben. Und auch nur schlechte Menschen wollen ein System umstürzen, denn die richtige Lösung ist, sich in einem solchen System hochzuarbeiten und es für alle besser zu machen.

4 von 10
Ohne jetzt jemandem Unrecht tun zu wollen, meine Kenntnisse sind da nur sehr begrenzt, aber so wie du es schreibst, scheint die Serie ziemlich realistisch zu sein, da in Japan - nach meinem Wissen - immer noch oftmals sehr traditionell-konservative Strukturen herrschen und die ganzen von dir geschilderten Probleme und Lebenseinstellungen dort wirklich vorkommen. Das ist für viele Außenstehende oft nur schwer zu verstehen und verursachte dann entsprechend Unwohlsein und Unverständnis.

Natürlich wird das Ganze dann für eine Unterhaltungsserie der Dramaturgie wegen etwas ausgeschmückt. Von daher wäre der Ansatz vielleicht auch der, die Serie für ihren Mut zu schätzen, die Dinge so schonungslos darzustellen, wie sie vielleicht wirklich sind.

Ich habe die Serie selbst nicht gesehen, daher sind das nur meine Gedanken zu deinem Post.


@ Die Jagd: Der Film ist wahrscheinlich nur ganz schwer zu ertragen. Das ist so etwas, da muss man wirklich in Stimmung für sein. Das Thema ist einfach nur brutal.
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"Wenn du deine Emotionen nicht kontrollieren kannst, musst du das Verhalten anderer Menschen kontrollieren. Deshalb dürfen die Empfindlichsten, Übersensibelsten und leicht Erregbarsten nicht den Standard für den Rest von uns setzen." - John Cleese
Goldberg070 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.05.2023, 23:15   #24770
MegultronF
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Zitat:
Zitat von Goldberg070 Beitrag anzeigen

@ Die Jagd: Der Film ist wahrscheinlich nur ganz schwer zu ertragen. Das ist so etwas, da muss man wirklich in Stimmung für sein. Das Thema ist einfach nur brutal.
Oder du wirst, so wie ich, völlig überrumpelt. Hab selbst vier, davon drei kleine Kinder, das macht schon was mit einem. Das heftige daran ist ja, es ist ja nicht wirklich was gewesen. Dummes pubertäres Verhalten, gemischt mit trotzigem Gerede eines kleinen Kindergartenkindes führen zu der ganzen Entwicklung. Eigentlich verhalten sich die meisten Beteiligten sogar noch ziemlich zivilisiert, auch wenn sich das ganze extrem zuspitzt.Vermutlich würde es genauso ablaufen, vorausgesetzt das alle im Umfeld so eine Bindung zueinander haben. Schrecklich...

Was mir gerade auffällt, wie soll man bitte in Stimmung dafür sein? ich weiß natürlich was du meinst.
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Geändert von MegultronF (23.05.2023 um 23:28 Uhr).
MegultronF ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 23.05.2023, 23:40   #24771
Punisher 3:16
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Once Upon a Time in Hollywood

Die BluRay lag jetzt ein paar Jahr hier rum. Habe die damals in einem dieser Tauschschränke gefunden in denen man seine Bücher und anderes Zeug das man nicht mehr will entsorgen kann.

Keine Ahnung warum dieser Müll soviele positive Reviews bekommen hat. Er ist zwar gut besetzt, die Story ist aber allerhöchstens unterdurchschnittlich. Für die Darstellung von Bruce Lee gibt es gleich mal fünf Punkte abzug. Keine Ahnung ob das irgendwie witzig sein sollte, oder ganz einfach normaler Hollywood Bullshit.

Die einzige Frage die sich mir jetzt stellt ist was ich mit der Disc mache: Tauschschrank, oder doch in den Müll?
Punisher 3:16 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2023, 00:01   #24772
Riddler
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Once Upon a Time in Hollywood

Die BluRay lag jetzt ein paar Jahr hier rum. Habe die damals in einem dieser Tauschschränke gefunden in denen man seine Bücher und anderes Zeug das man nicht mehr will entsorgen kann.

Keine Ahnung warum dieser Müll soviele positive Reviews bekommen hat. Er ist zwar gut besetzt, die Story ist aber allerhöchstens unterdurchschnittlich. Für die Darstellung von Bruce Lee gibt es gleich mal fünf Punkte abzug. Keine Ahnung ob das irgendwie witzig sein sollte, oder ganz einfach normaler Hollywood Bullshit.

Die einzige Frage die sich mir jetzt stellt ist was ich mit der Disc mache: Tauschschrank, oder doch in den Müll?
Danke! Ich sehe das genauso. Es gibt nicht viele Filme, über die ich mich nach dem Anschauen so dermaßen aufgeregt habe. Aber das war einer davon. Nicht wegen der Geschichte, nicht wegen der Darstellung. Nein. Einfach darüber, dass ich die verschwendete Lebenszeit nicht wiederbekomme.

Tauschschrank. Irgendein Sammler will das vielleicht mal haben.

Geändert von Riddler (24.05.2023 um 00:02 Uhr).
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Alt 24.05.2023, 14:41   #24773
Jefferson D'Arcy
Schädelbasisbruch
 
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Zitat:
Zitat von F.Nek.BStett Beitrag anzeigen
Ant Man 3 Quantumania
Keine Ahnung was Leute bei einem solchen Film erwarten, für mich ist der auf einer Stufe mit dem neusten Spiderman und Dr Strange, die ebenfalls großartig sind und die große Story vorantreiben.
So sehr ich Marvel auch mag, aber man muss einfach sagen, dass die Filme nach "Endgame" qualitativ um einiges schlecht geworden sind.

Eternals (6.5/10)
Doctor Strange in the Multiverse of Madness (6/10)
Thor - Love And Thunder (3/10)
Black Panther: Wakanda Forever (6/10)
Ant-Man and the Wasp: Quantumania (6/10)

sind alles Filme, die unterdurchschnittlich waren und einfach nicht mehr den Vibe der Pre-"Endgame"-Filme haben. Liegt auch zum großen Teil daran, dass es im MCU wie bei der WWE versäumt wurde, Publikumslieblinge, die irgendwann das Zepter übernehmen, aufzubauen. Zwei der größten Stars (Robert Downey Jr. und Chris Evans) sind gleichzeitig weggebrochen und ich sehe im Moment noch keinen (Peter Quill mit Abstrichen), der diese Fusstapfen füllen kann. Man hat zwar mit Spider-Man noch den Publikumsliebling, aber dahinter sieht es richtig düster aus. Bis mich ein Marvel-Film wieder rundherum glücklich macht, wird es wahrscheinlich noch bis "Deadpool 3" dauern...
__________________
"Du Missgeburt - das ist kein Eis - das ist ein Sorbet!"
Jefferson D'Arcy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2023, 18:57   #24774
MegultronF
ECW
 
Registriert seit: 30.07.2008
Beiträge: 8.023
Zitat:
Zitat von Jefferson D'Arcy Beitrag anzeigen
So sehr ich Marvel auch mag, aber man muss einfach sagen, dass die Filme nach "Endgame" qualitativ um einiges schlecht geworden sind.

Eternals (6.5/10)
Doctor Strange in the Multiverse of Madness (6/10)
Thor - Love And Thunder (3/10)
Black Panther: Wakanda Forever (6/10)
Ant-Man and the Wasp: Quantumania (6/10)

sind alles Filme, die unterdurchschnittlich waren und einfach nicht mehr den Vibe der Pre-"Endgame"-Filme haben. Liegt auch zum großen Teil daran, dass es im MCU wie bei der WWE versäumt wurde, Publikumslieblinge, die irgendwann das Zepter übernehmen, aufzubauen. Zwei der größten Stars (Robert Downey Jr. und Chris Evans) sind gleichzeitig weggebrochen und ich sehe im Moment noch keinen (Peter Quill mit Abstrichen), der diese Fusstapfen füllen kann. Man hat zwar mit Spider-Man noch den Publikumsliebling, aber dahinter sieht es richtig düster aus. Bis mich ein Marvel-Film wieder rundherum glücklich macht, wird es wahrscheinlich noch bis "Deadpool 3" dauern...
So schlecht kommen die Filme bei dir doch gar nicht weg, von der Bewertung her.
Auch sonst seh ich das ehrlich gesagt nicht, die frühe jetzige Phase mit Endgame zu vergleichen, der das Ende einer Story mit ich glaub 23 Filmen darstellt, ist nicht ganz fair.
Ansonsten geb ich dir Recht, Captain America weg, Ironman weg, kaum zu kompensieren, auch nicht durch Spiderman, glaub nicht das da Figuren mit ähnlichem standing überhaupt geplant sind.

Ich frag mich aber nach Dr Strange, Spiderman und jetzt Ant Man, wie man das überhaupt noch steigern will, so wie die aufs Gas gedrückt haben.
__________________
"Die Theorie ist praktisch, denn praktisch ist theoretisch die Praxis verbunden mit Wünschen und Träumen, doch hingegen der Theorie,trotzt die Praxis recht häufig theoretisch der Praxis und man wünscht sich zu Träumen!“
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Alt 24.05.2023, 19:59   #24775
Humppathetic
Genickbruch
 
Registriert seit: 20.12.2005
Beiträge: 35.525
Zitat:
Zitat von F.Nek.BStett Beitrag anzeigen
So schlecht kommen die Filme bei dir doch gar nicht weg, von der Bewertung her.
Auch sonst seh ich das ehrlich gesagt nicht, die frühe jetzige Phase mit Endgame zu vergleichen, der das Ende einer Story mit ich glaub 23 Filmen darstellt, ist nicht ganz fair.
Es waren "nur" 20 Filme bis "Avengers: Endgame", der damit den 21. Film darstellte. Allerdings in elf Jahren - von "Iron Man" aus dem Jahr 2008 bis "Avengers: Endgame" im Jahr 2019. Da kommt nicht mal Steve Biel, ich meine, Ted Mosby, ach nee, Lance Hardwood mit. Und der drehte spontan noch einen Architektur-"Film" am von der Anfangsplanung aus gesehen darauffolgenden Freitag.
__________________
What he didn't was, know was or was know was that I was dyslexic.

Geändert von Humppathetic (24.05.2023 um 20:03 Uhr).
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