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Umfrageergebnis anzeigen: Welche drei Songs haben euch am Besten gefallen?
LIL NAS X - That's What I Want 3 15,79%
LITTLE SIMZ - Introvert 8 42,11%
WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER - 20 km/h 2 10,53%
BRUNO MARS, Anderson Paak, Silk Sonic Anderson - Leave the Door Open 2 10,53%
SERVANTS TO THE TIDE - North Sea 1 5,26%
VERIFIZIERT - Schlaflos 6 31,58%
BODOM AFTER MIDNIGHT - Paint The Sky With Blood 2 10,53%
BLEACHERS - How Dare You Want More 6 31,58%
SLAUGHTER TO PREVAIL - Your Only 4 21,05%
LORNA SHORE - To the hellfire 1 5,26%
FATIMA YAMAHA - Build It Up 1 5,26%
VALLEY OF CHROME - Mahirap Mahalin 3 15,79%
ANOMALIE - Trance I: The Tree 6 31,58%
1914 - Mit Gott für König und Vaterland 5 26,32%
DANGER DAN - Eine gute Nachricht 3 15,79%
GENETIKK - Vielleicht 1 5,26%
GRETA VAN FLEET - Heat Above 2 10,53%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 19. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 06.01.2022, 23:00   #26
makanter
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Registriert seit: 02.01.2013
Beiträge: 11.671
Zitat:
Zitat von Haskins Beitrag anzeigen
Der Lil Nas X Song müsste ein anderer als in der Playlist sein.
__________________
The universe is a cruel, uncaring void. The key to being happy isn't a search for meaning. It's to keep yourself busy with unimportant nonsense, and eventually you'll be dead.
makanter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2022, 07:00   #27
Haskins
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 04.11.2014
Beiträge: 4.606
Findest du die richtige? Ich find nur diesen
__________________
Ich kann mich nur entspann‘ mit Stroboskoplichteffekten
Bonoboschimpansen schreiben sonntags meine Texte
Irgendwo im Hinterhof gibt‘s wieder Streit und fremde Hetzte
Wenn du Rokko Weissensee hörst bist du nicht genug beschäftigt
Haskins ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2022, 22:01   #28
Great Mustachio
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 29.09.2006
Beiträge: 4.458
1.) LIL NAS X - That's What I Want (Willy)

Ah, Lil Nas X. Einer dieser modernen Popstars die durch einen TikTok Song ins Mainstream gerutscht sind. Mir hat der ganze nichts gebracht damals, mit der Old Time Road. Auch dieser "Hit", der gerne mal im Radio auf und ab läuft, lässt mich kalt.

2.) LITTLE SIMZ - Introvert (Blackheim)

Der Beat ist recht oldschool und das orchestrale gibt dem Song eine Spur vom epischen. Die Raps sind nicht 100% mein Fall, aber stimmig. Ist wenig an dem Lied auszusetzen. Zudem scheint die Message ganz gut zu sein. Behalte ich mir mal im Hinterkopf

3.) WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER - 20 km/h (Great Mustachio)

Mein Song. Habe im Moment spontan diesen gewählt, da er ein ziemlicher Banger war, dieses Jahr. Im Nachhinein sind mir noch ein paar andere Kandidaten eingefallen, die vielleicht etwas bekömmlicher für die Allgemeinheit wären, aber WBTBWB haben dieses Jahr abgeliefert. Das muss belohnt werden :-D

4.) BRUNO MARS, Anderson Paak, Silk Sonic Anderson - Leave the Door Open (makanter)

Ich mag Bruno Mars. Für mich ist das ein echter Musiker / Künstler, der viele richtig gute Songs gemacht hat. Dieser hier ist keiner davon. Ich habe die Lieder mit meiner Freundin zusammen gehört, und was wir beide ziemlich zeitnah sagten war: Da fehlt was. Der plätschert von Anfang bis Ende auf einer Ebene vor sich hin. Keine Höhen, keine Tiefen. Langweilig.

5.) SERVANTS TO THE TIDE - North Sea (Horowitz)

Der Song reiht sich ein: Langweilig. Es wirkt auf mich fast so als gäbe es eine starke Diskrepanz zwischen Song und Lyrics, gerade in der zweiten Hälfte stimmt das Versmaß überhaupt nicht. Ist im Wechsel zu lang und zu kurz. Wirkt nicht wirklich zusammenhängend das ganze.

6.) VERIFIZIERT - Schlaflos (Blast)

Melodischer Popsong. Ganz nett. Ich kann zu dem Lied wenig sagen, habe nichts positives oder negatives.

7.) BODOM AFTER MIDNIGHT - Paint The Sky With Blood (Hardcore Mr. A)

RIP Alexi. Ich mochte CoB immer gerne hören. AUch hier hört man das Erbe deutlich. Kracht ganz schön, macht Laune. Auf Punktekurs.

8.) BLEACHERS - How Dare You Want More (Gazelle)

Hmm. Noch so ein Lied das mir nachm ersten Hören so gar nicht im Hirn geblieben ist. Auch meine Freundin war schnell gelangweilt am Handy statt zu lauschen. Auch der zweite Durchlauf blieb nichtssagend.

9.) SLAUGHTER TO PREVAIL - Your Only (Creed)

Jap, die kenn ich. Ballert ordentlich. Ich finde vor allem die clearvocals hervorragend auf dem Track, etwas was bei den Herren nicht immer der Fall war in der Vergangenheit. Solider Track, 8/10 und auf Punktekurs.

10.) LORNA SHORE - To the hellfire (Señor Kabalo)

Oh boy. Ich habe viele viele Freunde die Lorna Shore hart feiern. Ich bin ganz ehrlich, gibt mir musikalisch ganz wenig und vor allem sind die Vokals überhaupt nicht mein Fall. Ich mags hart, aber vor allem gerne auch melodisch. Und da ist gesanglich halt wenig melodisches dabei. Fällt bei mir leider durch.

11.) FATIMA YAMAHA - Build It Up (Haskins)

Ein Song bei dem nach 1:30 Minuten alle Töne gespielt wurden, er sich aber aus irgendeinem Grund danach noch 10 Minuten zieht. Warum? Ich mag lange Lieder (und habe da auch den ein oder anderen in der Pipeline mit dem ich euch in Zukunft quälen werde), aber da muss es ne Entwicklung geben. Wintersun macht das immer sehr gut, zum Beispiel hier. Hier bleibt der Song 11 Minuten lang konstant auf einem Niveau. Einem niedrigen.

12.) VALLEY OF CHROME - Mahirap Mahalin (Punisher 3:16)

Der Favorisierte Song meiner Freundin in der diesjährigen Runde. Ich brauchte zwei fast drei Durchläufe bis er auch bei mir ankam. Weiß nicht obs an der Sprachbarriere lag, warum das erst Anlauf brauchte. Ist ein ordentlicher Song, mehr aber auch nicht. Bislang ist die Runde aber eher "meh", von daher könnte das sogar ausreichen.

13.) ANOMALIE - Trance I: The Tree (Ivanhoe)

Sound ist gut, das Video aber sehr "artsy". Die Message dahinter kann ich nur unterschreiben, als jemand der letztes Jahr seinen Job aus ähnlichen Anlässen wie die die hier gezeigt werden einfach hingeschmissen hat
Auch beim zweiten Mal hören mag er noch gefallen, auch das könnte für Punkte langen.

14.) 1914 - Mit Gott für König und Vaterland (Humppathetic)

Verstörender Titel, da muss man immer gleich aufpassen das man nicht an politisch schwierige Themen gerät. Nach kurzer Wikipedia Suche kann ich zumindest da Entwarnung geben. Das Lied weiß zu gefallen. Also mir, meine Freundin hängt wieder am Handy
Nach hinten raus wird die Runde dann doch wieder besser. Da muss ich wohl noch mal in mich gehen.

15.) DANGER DAN - Eine gute Nachricht (Cactus)

Ah, sagte mir vom Namen nix. Aber nun erinnere ich mich, das der Bengel für die 1live Krone nominiert war, und deswegen im Radio lief. Ich weiß noch das ich mich im Auto über den Song aufgeregt habe, der anfangs vorgibt tiefgründig zu werden, aber am Ende mit einem Satz zusammengefasst werden kann: "Wir werden alle sterben, also.... Sex?".
Nein Danke!

16.) GENETIKK - Vielleicht (Dr. Fetus)

Ähhh....nein. Einmal hören reicht. Deutscher Rap / HipHop ist seit 10 Jahren einfach nur noch unerträglich. Unerträglich, stumpfsinning und unartistisch.

17.) GRETA VAN FLEET - Heat Above (Der Landrat)

An Greta Van Fleet streiten sich die Geister. Ich kenne viele die sie hart feiern und mindestens genauso viele die sie einfach nicht hören können. Ich gehöre eigentlich zur ersten Fraktion. Eigentlich, denn gerade dieser Song, lieber Landrat, mag mir überhaupt nicht gefallen. Das ist sehr schade, da diese Band bei mir zu 90% ein Punktegarant gewesen wäre.


Am Ende wurde es etwas besser, aber zwischendrin habe ich mich gefragt, wie ich hier drei Punkte vergeben soll. Meine Freundin hätte nur einen vergeben, an Valley Of Chrome. Der Song gefiel mir auch, also wird da einer hin wandern. Dann gibts zum einen einen Punkt an Slaughter To Prevail für diesen absoluten Banger. Verdient abgesahnt. Der letzte zu vergebene Punkt ist ein Dreikampf zwischen Anomalie, Bodom after Midnight und 1914. Am Ende machen es die Ukrainer, mit ihren harten Tönen direkt aus den Schützengräben ganz nach oben in die Genickbruch-Charts.
__________________

Geändert von Great Mustachio (08.01.2022 um 15:07 Uhr).
Great Mustachio ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2022, 13:48   #29
Der Landrat
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Zitat:
Zitat von Great Mustachio Beitrag anzeigen
17.) GRETA VAN FLEET - Heat Above (Der Landrat)

An Greta Van Fleet streiten sich die Geister. Ich kenne viele die sie hart feiern und mindestens genauso viele die sie vergöttern für ihren klassischen Led Zeppelin Sound. Ich gehöre eigentlich zur ersten Fraktion. Eigentlich, denn gerade dieser Song, lieber Landrat, mag mir überhaupt nicht gefallen. Das ist sehr schade, da diese Band bei mir zu 90% ein Punktegarant gewesen wäre.
Vergöttern oder abfeiern. Diese Band wird ausnahmslos geliebt.
Tatsächlich gefällt mir der Song gerade weil er sich in meinen Augen von den übrigen Songs abgrenzt. Im Nachhinein hätte ich wohl eher The Babarian nominieren sollen.

Ich kann lediglich zwei Stimmen verteilen. Diese gehen an Danger Dan und Lil Nas X. Der Rest hat mir aus verschiedenen Gründen nicht gefallen.
Der Landrat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2022, 14:06   #30
Punisher 3:16
Genickbruch
 
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Beiträge: 15.664
Zitat:
Zitat von Great Mustachio Beitrag anzeigen
12.) VALLEY OF CHROME - Mahirap Mahalin (Punisher 3:16)

Der Favorisierte Song meiner Freundin in der diesjährigen Runde. Ich brauchte zwei fast drei Durchläufe bis er auch bei mir ankam. Weiß nicht obs an der Sprachbarriere lag, warum das erst Anlauf brauchte. Ist ein ordentlicher Song, mehr aber auch nicht. Bislang ist die Runde aber eher "meh", von daher könnte das sogar ausreichen.
Zitat:
Zitat von Great Mustachio Beitrag anzeigen
Meine Freundin hätte nur einen vergeben, an Valley Of Chrome.
Deine Freundin scheint einen guten Geschmack zu haben.
Punisher 3:16 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2022, 15:06   #31
Great Mustachio
Schädelbasisbruch
 
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Beiträge: 4.458
Zitat:
Zitat von Der Landrat Beitrag anzeigen
Vergöttern oder abfeiern. Diese Band wird ausnahmslos geliebt.
Tatsächlich gefällt mir der Song gerade weil er sich in meinen Augen von den übrigen Songs abgrenzt. Im Nachhinein hätte ich wohl eher The Babarian nominieren sollen.

Ich kann lediglich zwei Stimmen verteilen. Diese gehen an Danger Dan und Lil Nas X. Der Rest hat mir aus verschiedenen Gründen nicht gefallen.
Guck mal, da habe ich, dumm wie ich bin, irgendwo nen Hirndreher gehabt. ich korrigiere das mal xD
__________________
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Alt 08.01.2022, 19:14   #32
Humppathetic
Genickbruch
 
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Beiträge: 33.640
1.) LIL NAS X - That's What I Want (Willy)

Ah, musste ich erst mal googeln. Der Herr hinter 'Old Town Road', was ich immer für einen uralten Countrysong hielt, der neu aufgelegt wurde. 'That's What I Want' ist mir namentlich kein Begriff gewesen, aber beim Sound hat's geklingelt. Ist ein ganz netter, poppiger Rapsong; erinnert mich stilistisch an Outkast, die Bridge sogar sehr direkt an 'Hey Ya'. Kann man definitiv hören. Gibt aus dem Radio viel Zeug, das ich für unhörbar halte. Da ist 'That's What I Want' ein Segen. Die Resonanz auf das Video zeugt mal wieder von der Toxizität und dem Trollgehabe auf vielen Internetseiten. Zum Vergleich: Bruno Mars' Video von weiter unten hat fünfmal so viele Aufrufe, aber Nas' Video hat zweieinhalbmal so viele Dislikes. Like-/Dislike-Ratio bei Mars: 58:1. Bei Nas: 8:1.

2.) LITTLE SIMZ - Introvert (Blackheim)

Atmosphärisch dicht, mehr als sauberer Flow, hervorragender, persönlicher Text, der einige ansprechen dürfte. Hätte ich bei all seiner Diversifiziertheit im musikalischen Geschmack trotzdem nicht von Blackheim erwartet. Aber wie heißt es so schön in Star Wars? "A surprise, to be sure, but a welcome one."

3.) WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER - 20 km/h (Great Mustachio)

Kannte ich bereits, fällt daher schon beinahe automatisch raus. Ansonsten: Erinnert natürlich (oder nur mich) sofort an Eskimo Callboys Song 'Hypa Hypa', dessen Musik ich aber besser und dessen Video ich witziger finde. Nett für zwischendurch, aber sicherlich kein Punktekandidat in einem Contest zum Song des Jahres.

4.) BRUNO MARS, Anderson Paak, Silk Sonic Anderson - Leave the Door Open (makanter)

Ja. Mars hat durchaus Songs, die ich nicht völlig schrecklich finde. Dieser hier ist zwar auch nicht schlimm, aber vor allem, weil ich ihn so nichtssagend finde. Die Art der Musik hat mir leider noch nie irgendwas gegeben. Schippert gemütlich an mir vorbei, während ich bereits weiß, dass ich das Lied in Kürze wieder vergessen haben werde. Sorry.

5.) SERVANTS TO THE TIDE - North Sea (Horowitz)

Meine beste Freundin ist riesiger Fan von Atlantean Kodex. Sowohl ihr Freund als auch ich finden, dass des Sängers Stimme aber zu dünn für die Musik und vor allem zu dünn, um zu unterhalten, ist. Servants To The Tide spielen ähnliche Musik wie die Baiuwaren, haben aber den besseren Sänger und den Vorteil, dass sie ausm Norden sind. Aus Pinneberg sogar, wenn ich mich nicht irre (also aus der Stadt, in der meine beste Freundin wohnt). Langer Rede kurzer Sinn: toller Song, den ich aber auch schon seit Silvester kenne. Ansonsten hätte es wohl Punkte gegeben. Sollten sich keine drei Punktekandidaten für mich finden, könnte es vielleicht trotzdem reichen.

6.) VERIFIZIERT - Schlaflos (Blast)

Aha. Verena heißt die Dame. Da ergibt Verifiziert als Name Sinn. Gar nicht mal so dumm. Stimmung und Beat gefallen mir. Text ist mir bisschen zu sehr von englischen Begriffen durchsetzt und auch generell jetzt nicht besonders, öh, besonders. Die Stimme ist technisch gut, aber mir geht sie zu sehr Richtung des Aalglatten à la Joy Denalane (gibt's die eigentlich noch? ).

7.) BODOM AFTER MIDNIGHT - Paint The Sky With Blood (Hardcore Mr. A)

Kenne ich leider auch schon. Klingt wie Children Of Bodom, fühlt sich an wie Children Of Bodom. Klischeehaft gesprochen, ein Stil, der oft kopiert aber dessen Klasse nie so wirklich erreicht wurde. Toller Song.

8.) BLEACHERS - How Dare You Want More (Gazelle)

Aus einem gefälligen Indie-Pop-Song wird dank Saxophon ein überraschendes und überraschend dynamisches Stück, das ich mir so auch auf Soundtracks irgendwelcher Indiefilme vorstellen könnte. Schönes Ding.

9.) SLAUGHTER TO PREVAIL - Your Only (Creed)

Das Heavy Metal-Solo zum Ende hin gefällt. Ansonsten finde ich den Song doch etwas unspektakulär, was Riffing und Aufbau angeht. Viel mehr kann ich dazu nicht sagen.

10.) LORNA SHORE - To The Hellfire (Señor Kabalo)

Siehst du mal. Band ist mir natürlich bekannt, aber der Song nicht, da ich sie nicht gezielt verfolge (äh, der letzte Teil klang irgendwie falsch ). Spielen auf dem Papier denselben Stil wie Slaughter To Prevail, aber Lorna Shore können mich einfach mehr begeistern. Episch, abwechlungsreich, originell. Halte 'Immortal' und 'King Ov Deception' zwar insgesamt für besser, aber 'To The Hellfire' ist keineswegs ein schlechter Song - im Gegenteil.

11.) FATIMA YAMAHA - Build It Up (Haskins)

Beat erinnert mich heftigst an Daft Punk, zum Ende hin gar an die Casino-Level aus dem Sega Mega Drive/Sega Genesis-Spiel "Sonic The Hedgehog". Ist mir für elf Minuten aber definitiv zu monoton, und das, obwohl ich auf monotone Musik stehe.

12.) VALLEY OF CHROME - Mahirap Mahalin (Punisher 3:16)

Philippinischer Metalcore. Dufte. Lied selbst ist etwas zerhackstückelt, kopflos. Technisch definitiv versiert, aber irgendwie läuft zu viel zusammen. Und der Klargesang samt Melodie klang nicht so überzeugend in meinen Ohren, wie es wohl geplant war. Allerdings auch kein Rohrkrepierer, das Lied.

13.) ANOMALIE - Trance I: The Tree (Ivanhoe)

Band ist mir nur namentlich bekannt. Ich schaue, woher die kommen. Österreich. Denke mir:"Na, wenn das mal nicht vom Ivanhoe ist." Kriege ich dafür Extrapunkte? Nein? Ok ... Höre die Band. Denke mir, "hui, das klingt aber sehr nach Our Survival Depends On Us". Schaue nach. Der Produzent ist derselbe. Jetzt ein paar Extrapunkte? Ok ... Lied selbst ist episch und klasse. Die Band werde ich mir definitiv genauer anhören. Gerade das manchmal rituell erscheinende Schlagzeug hat's mir angetan.

14.) 1914 - Mit Gott für König und Vaterland (Humppathetic)


15.) DANGER DAN - Eine gute Nachricht (Cactus)

Ein Song, den ich mit 15, 16 sicherlich gerne und viel gehört hätte. Aber irgendwie spricht mich diese Art der Musik in Verbindung mit dem Text im Alter von 36 nicht mehr so richtig an. Ist mir zu glatt, schätze ich. Aber gut, ist ja auch eine Ballade.

16.) GENETIKK - Vielleicht (Dr. Fetus)

Schöner Oldschool-Beat, aber der Song schleicht so ein bisschen an mir vorbei, ohne Eindruck zu hinterlassen.

17.) GRETA VAN FLEET - Heat Above (Der Landrat)

Bandnamen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Marina & The Diamonds ist nur eine Dame, Abigail Williams ist keine Dame, sondern eine Band, und bei Greta Van Fleet dachte ich auch immer, das sei eine einzelne Sängerin mir unbekannter, musikalisher Couleur. Stattdessen ist das 'ne Rockband, deren Sänger verdammt stark nach Robert Plant klingt (oha, Steven Wilson von Porcupine Tree bezeichnet die Band als Witz ... ). Insgesamt ein netter Song, perfekt wohl fürs Lagerfeuer, aber irgendwie ohne dass er mich so wirklich einfängt. Schade. Aber ich höre mal, wie der Rest der Musik der Band klingt.

Fazit: für mich eine eher maue Runde. Vieles, das mich nicht so richtig berühren oder anderweitig begeistern konnte. Punkte gehen an ANOMALIE, LITTLE SIMZ und BLEACHERS. Knapp scheitern LORNA SHORE, LIL NAS X und diverse Metalgruppierungen, da ich die jeweiligen Songs bereits kannte.

Great Mustachio, zu 1914 (der Übersichtlichkeit halber im Spoiler):

Spoiler:
Zitat:
Zitat von Great Mustachio Beitrag anzeigen

14.) 1914 - Mit Gott für König und Vaterland (Humppathetic)

Verstörender Titel, da muss man immer gleich aufpassen das man nicht an politisch schwierige Themen gerät. Nach kurzer Wikipedia Suche kann ich zumindest da Entwarnung geben. Das Lied weiß zu gefallen. Also mir, meine Freundin hängt wieder am Handy
Nach hinten raus wird die Runde dann doch wieder besser. Da muss ich wohl noch mal in mich gehen.
Ich gebe zu, dass zwei, drei* politisch fragwürdige Bands, die ich trotzdem höre, gibt, aber eine solche stellte ich hier aus unterschiedlichen Gründen natürlich nicht zur allgemeinen Debatte. 1914 besingen in ihren Texten in ernsthafter Weise die Gräuel des Ersten Weltkriegs.
*Nicht als Phrase gemeint, sondern wortwörtlich. Mehr als drei dürften es nicht sein.
__________________
Cuiusvis Hominis Est Errare, Nullius Nisi Insipientis In Errore Perseverare.

Geändert von Humppathetic (11.01.2022 um 12:22 Uhr).
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Alt 09.01.2022, 17:55   #33
Hardcore Mr.A
ECW
 
Registriert seit: 29.12.2006
Beiträge: 6.427
1.) LIL NAS X - That's What I Want (Willy)
Gar nicht mal so verkehrt, auch wenn es jetzt nichts auf Dauer wäre, habe jetzt auch keine wirklichen Vergleiche, ist mir vielleicht eine Nummer zu poppig, aber hören kann man es grundsätzlich.

2.) LITTLE SIMZ - Introvert (Blackheim)
Also das epische Intro war gut, was danach kommt ist absolut nicht das was ich erwartet habe, und für mich auch leider was was so gar nicht passt, das da jetzt ein weiblicher Rap Song kommt. Finde die Rap-Stimme auch jetzt nicht besonders. Passt für mich als Gesamtbild nicht.

3.) WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER - 20 km/h (Great Mustachio)
Ah ne keine Chance, wenn ich etwas im Metal abstoßend finde dann diese Mixturen Metalcore auf Fettes Brot usw getrimmt, wie auch die noch schlimmeren Callejon und Konsorten.

4.) BRUNO MARS, Anderson Paak, Silk Sonic Anderson - Leave the Door Open (makanter)
Mit solchen Schmusesongs kann ich leider überhaupt gar nichts anfangen, Grenade war ganz ok aber ansonsten ist Bruno Mars wirklich nicht meine Welt.

5.) SERVANTS TO THE TIDE - North Sea (Horowitz)
Die Stimme bzw auch der deutsche Akzent der noch durchklingt sind jetzt nicht 100% mein Fall, bzw allgemein ist Doom nicht meine Richtung, für die 8 Minuten Länge ist es aber ansich nicht schlecht, nur am Ende doch zu wenig in meinem Gebiet.

6.) VERIFIZIERT - Schlaflos (Blast)
Also vom grundsätzlichen Song her hätte es mir durchaus gefallen können, wenn es denn auf englisch statt deutsch gewesen wären. So ist es textlich komplett an mir vorbei.

8.) BLEACHERS - How Dare You Want More (Gazelle)
Klingt ganz nett, ist mir aber in seiner Gesamtheit zu unauffällig, so das der Song relativ an mir vorbei rauscht.

9.) SLAUGHTER TO PREVAIL - Your Only (Creed)
Das wirklich so der erste Song der mir gänzlich zusagt, zum Glück kein reiner Deathcore wie ich anfangs dachte, die Clean Stimme die ich mir auch problemlos im Nu-Metal vorstellen kann hat das Ganze dann wirklich angehoben, sowas mag ich einfach. Wird ziemlich sicher ein Punkt werden.

10.) LORNA SHORE - To the hellfire (Señor Kabalo)
Den Namen liest man in letzter Zeit ja häufiger, und wirklich nachvollziehen kann ich das nicht, im Gegensatz zum vorherigen Song fehlt mir hier das Besondere, der Refrain Teil ist gut gemacht, aber sonst überwiegen für mich die eher uninteressanten Parts.

11.) FATIMA YAMAHA - Build It Up (Haskins)
Ok das hier hat mich eigentlich schon nach 1 Minute gelangweilt, sowas auf 11 Minuten zu strecken ist wirklich schon nah an der Kriminalität. Schlimme Nummer.

12.) VALLEY OF CHROME - Mahirap Mahalin (Punisher 3:16)
Hatte ich letztes Jahr entdeckt die Gruppe, als Exotenjäger musste sowas schon auf meine Liste, der neuste Song hier ist auch gut, kommt aber jetzt nicht an z.B Yakap Sa Multo ran. Hätte ich die Gruppe nicht gekannt wäre es sicher aus Prinzip ein Punkt, so ist es noch unsicher.

13.) ANOMALIE - Trance I: The Tree (Ivanhoe)
Die erste Minute hätte man sich schenken können, aber dann klingt es erstmal als ob Machine Head einen langsamen Folk Metal Song performen. Leider nimmt der Song nie wirklich Fahrt auf was irgendwie nach verschwendetem Potenzial wirkt, aus dem Ansatz hätte man echt mehr rausholen können. Für solche Songs rein auf Epic fehlt mir inzwischen aber auch die Geduld.

14.) 1914 - Mit Gott für König und Vaterland (Humppathetic)
Das hier hat immerhin etwas mehr Saft, finde ich dafür aber auch nicht wirklich inspirierend, da hat sich jetzt für mich nicht wirklich was abgehoben was man von anderen Bands nicht auch schon mal vielfach gehört hat.

15.) DANGER DAN - Eine gute Nachricht (Cactus)
Ok eigentlich schon nach ein paar Sekunden vorbei, deutscher Gesang der so vergetragen wird, damit kann man mich jagen. Davon ab ist sowohl Text als auch die Musik meilenweit von dem entfernt was ich ertragen kann, schnulziger gehts eigentlich kaum.

16.) GENETIKK - Vielleicht (Dr. Fetus)
Ähm ja ne, Deutschrap mit typischem Assi Akzent (warum kann eigentlich kein Deutschrapper ganz normal singen/rappen ohne diesen Proll Touch?), deutliches No-Go.

17.) GRETA VAN FLEET - Heat Above (Der Landrat)
Auch ein Bandname den man öfter liest, ich frage mich da ganz ehrlich warum, Orgel Gedudel ist auch immer so etwas grenzwertiges für mich, die Stimme auch eher gewöhnungsbedürftig. Der grundsätzliche Song wäre gegangen, Orgel weg, andere Stimme, dann wärs eventuell gut gewesen. So erschließt sich mir null warum diese Kombo so in zu sein scheint.


Insgesamt für mich eine leider sehr schwache Runde, komplett konnten eigentlich nur SLAUGHTER TO PREVAIL überzeugen, die demzufolge meine Stimme bekommen, die zweite geht dann an VALLEY OF CHROME, für eine dritte Stimme war jedoch nichts dabei wo ich diese hätte überzeugt lassen können.
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Ei vois vähempää kiinnostaa
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1.FC Saarbrücken - Die Macht von der Saar Blau/Schwarz Allez
R.I.P. Deathmatch Viking Danny Havoc

Geändert von Hardcore Mr.A (09.01.2022 um 17:55 Uhr).
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Alt 10.01.2022, 12:11   #34
Horowitz
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 13.02.2008
Beiträge: 1.082
1.) LIL NAS X - That's What I Want (Willy)
Den Interpreten kenne ich nur von diesem "Old Town Road". Der Song ist nicht ganz so nervig, aber auch so rein gar nichts, was ich mir freiwillig anhören würde.

2.) LITTLE SIMZ - Introvert (Blackheim)

Rap halt. Das Intro ließ auf was interessanteres hoffen. Ganz traurig: Das dünne Stimmchen im Refrain.

3.) WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER - 20 km/h (Great Mustachio)
Band kannte ich bislang nur vom (beknackten) Bandnamen. Zu hören gibt es generischen Metalcore mit Electro-Einflüssen. Nee, brauch ich nicht.

4.) BRUNO MARS, Anderson Paak, Silk Sonic Anderson - Leave the Door Open (makanter)

Bruno Mars kennt man ja gezwungener Maßen. Den Song kannte ich bislang nicht. Soundtrack für Blümchensex würde ich sagen. Not my cup of tea.

5.) SERVANTS TO THE TIDE - North Sea (Horowitz)


6.) VERIFIZIERT - Schlaflos (Blast)
War mir auch bislang komplett unbekannt. Könnte Soundtrack in einer Schweighöfer- bzw. Schweiger RomCom sein. Ohje...

7.) BODOM AFTER MIDNIGHT - Paint The Sky With Blood (Hardcore Mr. A)

Von CoB war ich vor rund 15 Jahren mal Fan, hab sie dann aber etwas aus den Augen verloren und war überdie Trennung von Laiho überrascht und über seinen kurz darauf folgenden Tod geschockt. In BaM habe ich es bislnag nicht geschaft reinzuhören. Klingt etwas erwachsener als die alten CoB-Sachen, die ich noch kenne. Gefällt.

8.) BLEACHERS - How Dare You Want More (Gazelle)
Puh... Da bleibt nichts hängen...

9.) SLAUGHTER TO PREVAIL - Your Only (Creed)
Nett, wobei der Core-Anteil für meinen Geschmack etwas zu hoch ist.

10.) LORNA SHORE - To the hellfire (Señor Kabalo)
Wieder Deathcore. Auch nicht ganz so meine Baustelle, aber die Synthies sind hier ganz nett. Es kommt immerhin etwas Atmospähre auf.

11.) FATIMA YAMAHA - Build It Up (Haskins)
Mein Gott, ist das langweilig und unnötig lang. Sorry.

12.) VALLEY OF CHROME - Mahirap Mahalin (Punisher 3:16)
Rifftechnisch klingt es ganz ordentlich, allerdings ist das Shouting etwas meh und der Gesang etwas dürftig. Gute Ansätze, aber ausbaufähig.

13.) ANOMALIE - Trance I: The Tree (Ivanhoe)
Das ist doch endlich mal was. Sehr atmospärisch, interessante Gitarrenleads, schöne Blastparts. Sicherer Punktekandidat.

14.) 1914 - Mit Gott für König und Vaterland (Humppathetic)
Nunja, die Platte (nachdem die Vinyl-Lieferung umpfzig mal verschoben wurde) ist in meinen persönlichen Top 3 2021. Das Niveau des Vorgängers konnte gehalten werden. Topp!

15.) DANGER DAN - Eine gute Nachricht (Cactus)

Ich hab den Namen schon mal gehört und dachte, das wäre irgendeine Parodie-Nummer. Jetzt, wo ich die Musik höre, bin ich mir immer noch nicht sicher, ob das ernst gemeint ist...

16.) GENETIKK - Vielleicht (Dr. Fetus)

Das kann ich leider auch nicht ernst nehmen.

17.) GRETA VAN FLEET - Heat Above (Der Landrat)
Den Namen hab ich öfters mal gelesen, meist in Verbindung mit Led Zeppelin. Die höre ich hier aber nur marginal raus. Der Gesang nervt hier ziemlich, sorry, und der Song führt für mich zu nix.

Um ehrlich zu sein, war die Liste dieses Jahr recht überschaubar, was interessante Neuentdeckungen angeht. Punkte gehen an Bodom After Midnight, Anomalie und (auch wenn ich sie schon kannte und liebte) 1914.
__________________
Here I am wide open, surrendering to your side;
I have laid down my armour, I have no sword at my side.
I leave behind me the ruins of the fortress I swore to defend;
I leave behind me foundations;
I'll leave you a man I'll need you to mend.
Horowitz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2022, 11:48   #35
Señor Kabalo
ECW
 
Registriert seit: 15.12.2003
Beiträge: 7.534
Entweder ich bin gerade sehr dünnhäutig oder manche Leute sind hier so taktvoll wie ein Besoffener nach acht Bier in der Kneipe. Hab dann irgendwann aufgegeben, die Kommentare hier zu lesen und werde mich auch nur sehr kurz halten.

1.) LIL NAS X - That's What I Want (Willy)
Hat den Erfolg absolut verdient. Der Song ist jetzt nicht mein Favorit von ihm, aber trotzdem gut hörbar.

2.) LITTLE SIMZ - Introvert (Blackheim)
Auf YT schrieb wer, dass der Song was von einem Nas Song hätte. Der Vergleich hinkt nicht, finde ich.

3.) WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER - 20 km/h (Great Mustachio)
Ist okay.

4.) BRUNO MARS, Anderson Paak, Silk Sonic Anderson - Leave the Door Open (makanter)
Begnadeter Künstler, aber leider ist der Funke bei dem Song nie ganz übergesprungen bei mir. Meine Freundin hat den 2021 aber sehr gefeiert.

5.) SERVANTS TO THE TIDE - North Sea (Horowitz)
Überschaubar.

6.) VERIFIZIERT - Schlaflos (Blast)
Würde beim Kumpel von mir definitiv rauf und runterlaufen. Mir persönlich gibt der Song am Ende zu wenig, um länger im Kopf zu bleiben.

7.) BODOM AFTER MIDNIGHT - Paint The Sky With Blood (Hardcore Mr. A)
CoB haben mich nie abgeholt, aber wenn ich so richtig drüber nachdenke, habe ich denen auch nie eine wirkliche Chance gegeben.
Kann man hören.

8.) BLEACHERS - How Dare You Want More (Gazelle)
Perfekt als Soundtrack für Coming of Age Filme. Aber leider nicht das, was ich mir sonst gerne anhöre.

9.) SLAUGHTER TO PREVAIL - Your Only (Creed)
Interessant. Die cleanen Vocals, die hier alle so abfeiern, finde ich eher störend. Ansonsten echt gut.

10.) LORNA SHORE - To the hellfire (Señor Kabalo)


11.) FATIMA YAMAHA - Build It Up (Haskins)
Ich muss gestehen, dass ich zwischendurch vorgespult habe. 5 Minuten weniger hätten dem Song definitiv gut getan.

12.) VALLEY OF CHROME - Mahirap Mahalin (Punisher 3:16)
Klingt noch ein wenig unrund, aber leider im negativen Sinne. Hier kann ich mir aber vorstellen mal in die anderen Sachen reinzuhören von denen.

13.) ANOMALIE - Trance I: The Tree (Ivanhoe)
Schönes Ding. Überzeugt ab Minute 1 bis zum Ende. Werde mir das Album definitiv mal anhören.

14.) 1914 - Mit Gott für König und Vaterland (Humppathetic)
1914 halt. Da muss man wirklich nicht viel sagen.

15.) DANGER DAN - Eine gute Nachricht (Cactus)
Hätte andere Songs aus dem Album gewählt und auch selbst überlegt, ob ich den Titeltrack hier nominiere. Der Song hier ist nett, aber es gibt eben so viel stärkere auf dem Album, dass ich keine Punkte vergeben kann.

16.) GENETIKK - Vielleicht (Dr. Fetus)
Irgendwie haben sich mir Genetikk nie erschlossen, ohne dass ich sie je schlimm oder anstrengend fand. Das ist hier auch hörbarer als vieles andere von denen, aber ein Fan werde ich wohl nicht mehr von denen.

17.) GRETA VAN FLEET - Heat Above (Der Landrat)
Greta van Fleet sind super. Sind Led Zeppelin, mit denen sie ja gerne vor allem in der Anfangszeit verglichen wurden, auch. Aber auch von LZ gefällt mir nicht alles. Und das leider auch hier der Fall. Wie gesagt, Band super, höre ich auch hin und wieder sehr gerne, aber der Titel gibt mir nichts.

Insgesamt eine Runde, wo wenig dabei war, was mich vollends überzeugt hat. Anomalie werde ich mir mal anhören, 1914 sind eh super und Little Simz holt den dritten Punkt.
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Geändert von Señor Kabalo (11.01.2022 um 11:50 Uhr).
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Alt 11.01.2022, 14:10   #36
General Nek.F.U.
ECW
 
Registriert seit: 30.07.2008
Beiträge: 6.726
Zitat:
Zitat von Señor Kabalo Beitrag anzeigen
Entweder ich bin gerade sehr dünnhäutig
Ja, bist du, habe absolut keinen Schimmer was du überhaupt meinen könntest. Den meisten Hörern die hier schreiben gefallen einfach 90% der Songs wohl nicht, mehr les ich da nicht, auch ausfallend oder taktlos kam mir kein Beitrag vor.
General Nek.F.U. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2022, 13:14   #37
Blast
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 04.05.2018
Beiträge: 1.601
Ich kann ja vieles an Meinungen akzeptieren, aber diese Aussage:

Zitat:
Zitat von Horowitz Beitrag anzeigen
6.) VERIFIZIERT - Schlaflos (Blast)
War mir auch bislang komplett unbekannt. Könnte Soundtrack in einer Schweighöfer- bzw. Schweiger RomCom sein. Ohje...
JUNGEEEE, hast du jemals Pop-Songs zu Schweiger oder Scheighöfer-Filmen gehört, was hat das hier damit gemeinsam? Das ist schon hart. Vor allem da Verifiziert auch mit der Produktion eigentlich mehr in Bedroom-Pop geht als jetzt z. B. OneRepublic und vor allem wesentlich uneingängiger ist. Da muss ich halt mal energisch widersprechen. Vielleicht ist es auch die Sozialisierung mit härterem Rock, weshalb man nicht die Nuancen von gut gemachter Popmusik erkennt, aber du kannst mir doch nicht erzählen, dass du das mit Til Schweiger verbindest, komm schon. :P
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Alt 14.01.2022, 17:23   #38
Der Landrat
Moderator
 
Registriert seit: 05.02.2003
Beiträge: 7.866
Mich selbst stört es überhaupt nicht, aber ich kann die hier aufkommende Kritik zu dem ein oder anderen Post durchaus nachvollziehen. Wie Horowitz, neben dem obigen Beispiel, zu schreiben, dass er nicht weiß, ob der Song von Danger Dan ernst gemeint ist und Genetikk nicht ernst nehmen kann, ist schon ne ordentliche Abwertung anderer, vermutlich nicht ansprechender Genre. Ich habe nirgends Quatsch a la Helge Schneider hören können, bei dem ich so Aussagen für gerechtfertigt halten würde.
Der Landrat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2022, 13:58   #39
Haskins
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 04.11.2014
Beiträge: 4.606
1.) LIL NAS X - That's What I Want (Willy)
Mit so einem Einstieg hätte ich jetzt nicht gerechnet, der Künstler triggert ja den ein oder anderen, das er dabei recht okaye Popmusik macht interessiert die wenigsten. Für mich macht er Radiomuisk, nichts wildes aber auch nichts wo ich sage, wow, die Videos find ich aber meistens unterhaltsam. Einstieg hier ist also gut, nicht spektakulär genug für einen Punkt.

2.) LITTLE SIMZ - Introvert (Blackheim)
Ist bekannt und für gut befunden, schöner epischer Beginn, entspannte mitgehende Atmosphäre, das wird sicherlich ein Punkt, ich mag nicht alles von ihr, aber kann viele Lobeshymnen nachvollziehen.

3.) WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER - 20 km/h (Great Mustachio)
Eins der besseren Lieder von denen, auch wenn ich das hier von der Instrumentalisierung her bissel to much finde ist das catchy, das grölen ist auszuhalten, aber auf dauerrepeat nervt es irgendwann.

4.) BRUNO MARS, Anderson Paak, Silk Sonic Anderson - Leave the Door Open (makanter)
Ich mag den Vibe den das Lied mitbringt, das geht direkt von vorne los, Bruno Mars ist nicht wirklich meins, aber ist hier ertragbar. Schöne Nummer die auch teilweise an Mayer Hawthorne erinnert. Das Ding würde instrumental auch super durchgehen, kann sicherlich ein Punkt bekommen.

5.) SERVANTS TO THE TIDE - North Sea (Horowitz)
Tut nicht weh, wenn die Gitarren richitg daherkommen auch nicht so verkehrt aber auf die Länge ist das am Ende auch einfach da, langweilig, und die ruhigen Parts verstärken den langweiligen Eindruck. Immerhin wird man nicht angekeift und angegrölt.

6.) VERIFIZIERT - Schlaflos (Blast)
Gefühlvolle und eine schöne Stimme, doch auf Dauer wirkt es bissel dröge, das klingt schlechter als es tatsächlich sein soll, kann mir das Lied gut bei einem nächtlichen Spaziergang vorstellen.

7.) BODOM AFTER MIDNIGHT - Paint The Sky With Blood (Hardcore Mr. A)
Jetzt wird nach vorne geprügelt, Stimme ist überhaupt nicht meins, Instrumental geht es aber ganz gut ab, dieses symphonische will mir nur nicht ins Ohr gehen, das nervt.

8.) BLEACHERS - How Dare You Want More (Gazelle)
Auch catchy irgendwie, hat was von Sufermusik und transportiert gute Laune. Klingt ein wenig so als wäre das von 1960 oder so.

9.) SLAUGHTER TO PREVAIL - Your Only (Creed)
Also der cleane Gesang ist gut, aber das wars auch schon, werde ich nicht mit warm und beim dritten mal hören war ich dann sauer, warum auch immer.

10.) LORNA SHORE - To the hellfire (Señor Kabalo)
Hier werde ich verprügelt, so kommt es mir vor, beim Beitrag davor war noch was mit heraushören, hier aber ist das alles ein Brei, und das Geknüpple ist jetzt auch nicht das was mich länger durchalten lässt, das wird definitiv kein Punkt.

12.) VALLEY OF CHROME - Mahirap Mahalin (Punisher 3:16)
hörbarer als die beiden Sachen davor, dazu ist das schreien auch nicht so penetrant nervig, von den härteren Sachen in dieser Runde bisher der Beitrag der mich am meisten überzeugt. Die relativ kurze Spieldauer ist gut, denn wenn das länger als 4-5min. geht wird es auch nervig.

13.) ANOMALIE - Trance I: The Tree (Ivanhoe)
Am Anfang langweilig, in der Mitte langweilig, am Ende passiert ein wenig mehr aber nichts was überzeugt. Nicht mein Fall.

14.) 1914 - Mit Gott für König und Vaterland (Humppathetic)
Die ersten Sekunden waren okay, aber sobald das Gekeife einsetzt hört es auf und es endet zum Glück nach ein wenig mehr als 5min.

15.) DANGER DAN - Eine gute Nachricht (Cactus)
Ich finde die Antilopen Gang echt anstrengend aber Danger Dan alleine ist nicht verkehrt, textlich macht er echt schöne Sachen mit der man sich intensiv auseinandersetzen sollte. Toller Beitrag.

16.) GENETIKK - Vielleicht (Dr. Fetus)
Beattechnisch waren die bei mir immer vorne mit dabei aber den Karuzo fand ich als Texter immer anstrengend, das hier bestätigt mich nur darin, live noch schlimmer. Also instrumental geil, Karuzo am Mic, nein danke, dazu haben die seltendämliches Zeugs zur Pandemie herausgelassen, was mich aber nicht zwingend überrascht hat.

17.) GRETA VAN FLEET - Heat Above (Der Landrat)
Hach, ich mag die, auch wenn die neuen Sachen nicht ganz so gut ins Ohr gegangen sind wie die ersten. Instrumente kommen, wie meistens, gegen die Stimme gut an, tolles Zusammenspiel hier, gibt halt auch schönere Lieder von denen.

Tja, Punkte gehen an Little Simz, Bruno Mars und Anderson Paak sowie Bleachers, dicht gefolgt von Greta van Fleet und Danger Dan.
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Irgendwo im Hinterhof gibt‘s wieder Streit und fremde Hetzte
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Alt 18.01.2022, 15:40   #40
Ivanhoe
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Beiträge: 9.000
1.) LIL NAS X - That's What I Want (Willy)
Wie alle (?), die sich bisher geäußert haben, finde auch ich, dass das ein durchaus angenehm zu hörender Song ist. Zwar überhaupt nicht meine Baustelle, was aber nichts daran ändert, dass die Nummer schön ins Ohr geht und dort auch nicht weh tut. Nachhaltige Wirkung würde ich ihr aber bei weitem nicht attestieren, auch nach mehreren Durchgängen ist bei mir nichts Spezielles hängengeblieben, sondern lediglich das Gefühl, keinen ganz verkehrten Song gehört zu haben. Und das ist eindeutig zu wenig.

2.) LITTLE SIMZ - Introvert (Blackheim)
Ich habe hier beim ersten Durchlauf das Video nicht offen gehabt, sondern nur die Musik gehört. Ungelogen: Ich dachte, hier kommt nun eine epische Black Metal-Nummer, vielleicht von SUMMONING oder so. Dort würde das Intro eigentlich perfekt hinpassen, auch, dass dessen Thema im Hintergrund immer wieder aufgenommen wird. Ich weiß jetzt nicht, ob es daran liegt, ob am Text, am Gesang, generell am Aufbau der Nummer - oder an der Summe dieser Faktoren: Dieser Song ist nicht so eingängig wie die Nummer von LIL NAS X, die ich unmittelbar davor gehört habe - und gefällt mir um Längen besser! Das klingt nicht so locker-eingängig, sondern nach Musik mit Tiefgang. Und sowas finde ich gerade bei Musik, die nicht aus "meinem" Genre kommt, sehr wichtig, denn nur so scheint sie Eindruck bei mir zu hinterlassen. Und das gelingt diesem Song, sodass es hier einen überraschenden Punkt gibt.

3.) WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER - 20 km/h (Great Mustachio)
Die Band ist mir zwar ein Begriff, aber meine Richtung ist das so überhaupt nicht (ich hab auch schon damals in den 1990ern mit dem Gros der Crossover-Sachen nix anfangen können). Mehrere Versuche, mir diesen Song schönzuhören, sind misslungen, wobei ich zumindest den sehr fett klingenden Growls etwas abgewinnen kann und den ein bisschen an THE KOVENANT (gemeinsam mit SAMAEL die einzigen Metaller mit erhöhtem Elektro-Anteil, die ich gut finde) gemahnenden Refrain nicht komplett verkehrt finde. Mehr ist es aber ehrlich gesagt auch nicht. Achja: Das Thema des Songs finde ich auch ganz witzig

4.) BRUNO MARS, Anderson Paak, Silk Sonic Anderson - Leave the Door Open (makanter)
Sorry, dass ich das so direkt sage: Das geht für mich überhaupt nicht. Und weil ich weiß, dass makanter das aushält, hau ich gleich mal Zuschreibungen wie schnulzig, klebrig, süßlich usw. in die Runde. Damit ist wohl alles gesagt, was ich persönlich dazu zu sagen habe.

5.) SERVANTS TO THE TIDE - North Sea (Horowitz)
Die Nummer kenne ich schon - und hätte sie eventuell auch nominiert, wenn Horowitz nicht vor mir dran gewesen wäre. Hmm... eigentlich dürfte ich dafür ja keinen Punkt geben, weil es sozusagen auch "mein" Song ist. Wollte erst tatsächlich auch deshalb nicht in die Punktekiste langen, letztlich hat sich aber herausgestellt, dass ich in dieser Retrospektive einen Mangel an aus meiner Sicht geeigneten Kandidaten vorgefunden habe. Daher: Wenig überraschender Punkt für SERVANTS TO THE TIDE.

6.) VERIFIZIERT - Schlaflos (Blast)
Stimmlich finde ich das ganz großartig, ohne dass ich genau bezeichnen könnte, warum mir die Dame nun so zusagt. Mir gefällt, im Gegensatz zu Humppi, auch der Text, vielleicht weil ich beim ersten Hören grad in der richtigen Stimmung war: Ich spazierte nachts durch ein kaltes und verregnetes Wien, mir war kalt, die mir entgegenkommenden Autos blendeten mich... vielleicht kann man sich das ungefähr vorstellen. Und da hat dieser Song grad wirklich gut gepasst. Bei Tageslicht betrachtet finde ich ihn aber auch nicht verkehrt, obwohl es nicht ganz für einen Punkt reicht.

7.) BODOM AFTER MIDNIGHT - Paint The Sky With Blood (Hardcore Mr. A)
CHILDREN OF BODOM und ich haben eine lange Geschichte, die man so zusammenfassen kann: Ich war Fan der ersten Stunde, bis inklusive "Follow the Reaper" begeistert dabei und konnte "Hate Crew Death Row" auch noch was abgewinnen. Danach war, wie bei vielen Bands dieser Generation, die Luft für mich draußen. Erst kurz vor der Auflösung wurden die Alben wieder so, wie ich die Finnen immer hören wollte. Da war es dann aber schon zu spät, um mich wieder als echten Fan zu gewinnen. Dieser Song hier atmet weitgehend den alten Spirit, obwohl die Gangshouts eher an die mittlere Phase von CoB erinnern. So oder so: Eine gute, wenn auch nicht meisterliche Nummer; ich glaube nach einigen Durchläufen aber eher nicht, dass BODOM AFTER MIDNIGHT eine Rückkehr zu altem Glanz gelungen wäre. Durch den viel zu frühen (aber auch nicht gänzlich unerwarteten) Tod von Alexi "Wild Child" Laiho werden wir es jedoch nie erfahren.

8.) BLEACHERS - How Dare You Want More (Gazelle)
Dieses ultra-leichte Feeling, das dieser Song verbreitet, mag in manchen Situationen zwar schön sein - aber irgendwie erlebe ich solche eher selten, habe ich das Gefühl. Ich glaube, dass ich auch bei einer Beach Party nicht unbedingt diese Art von Musik hören würde. Fazit: Leider überhaupt nicht mein Ding.

9.) SLAUGHTER TO PREVAIL - Your Only (Creed)
Hmm... ich höre hier gewisse SLIPKNOT-Vibes heraus, was manchmal ganz gut sein kann. Aber ich bin im Endeffekt ein Traditionalist und das ist mir dann doch etwas zu modern. Damit mir ein Song wie der hier gefällt, bräuchte er zumindest einen spektakulären Refrain, wie bei "Psychosocial", um beim Beispiel SLIPKNOT zu bleiben. So rauscht das eher durch, erntet zwar kein Missfallen, aber halt auch nicht mehr als automatisches Mitwippen mit dem Fuß. Wäre der Track in einer reinen Metal-Playlist, würde ich ihn vermutlich sogar überspringen, hier sticht er in meinen Ohren hauptsächlich aufgrund seines Genres und der Instrumentierung positiv heraus. Ich wage zu bezweifeln, dass ich groß aufgehorcht hätte, würden wir die Metal-Songs des Jahres wählen und er wäre mitten in der Liste gewesen.

10.) LORNA SHORE - To the hellfire (Señor Kabalo)
Erstens: Ich habe aufgrund des Bandnamens etwas völlig anderes erwartet (irgendeine Folk-Sängerin vielleicht?), entsprechend überrascht war ich. Zweitens: Hat der Gesang etwas von so Weirdos wie CATTLE DECAPITATION? Drittens: Das gefällt mir in den Strophen weitaus besser als die Nummer von SLAUGHTER TO PREVAIL, meine Vermutung ist, dass das mit dem Keyboard-Teppich zu tun hat, der der Nummer eine Epicness verleiht, die man von so einer Core-Geschichte eigentlich nicht erwartet. Gleichzeitig wirkt der Song dadurch aber auch relativ anstrengend auf mich, was nicht unbedingt ein gutes Zeichen ist. Punkt gibt es zwar keinen, aber gegenüber SLAUGHTER TO PREVAIL haben LORNA SHORE eindeutig die Nase vorn. Auch wenn sie keinen eingängigen Refrain haben.

11.) FATIMA YAMAHA - Build It Up (Haskins)
Ich höre die ersten Sekunden, schaue auf die Zeitangabe in Youtube und sehe: 11:30 Minuten. Schluck. Das im Titel bereits angedeutete Konzept, ein Instrument nach dem anderen hinzuzufügen ist zwar ganz nett, aber wenn jemand wie ich kommt, der das nur hört, weil es hier im Contest ist, wird es schwierig, ihn auf diese Weise länger als 2 Minuten bei der Stange zu halten. Und genauso war es dann auch - der erste Durchgang ging noch halbwegs, danach habe ich keinen kompletten mehr geschafft. Ab ca. 9 Minuten wurde es mir übrigens rein instrumental zu viel und zu überladen, aber das war dann eh schon egal.

12.) VALLEY OF CHROME - Mahirap Mahalin (Punisher 3:16)
Dieses Weltmusik-Metal-Ding ist bei mir ziemlich Hit & Miss. Manche Sachen gehen super rein, vor allem dann, wenn sie in instrumenteller Hinsicht folkig angehaucht sind. Bei VALLEY OF CHROME ist es ähnlich wie bei ALIEN WEAPONRY aus Neuseeland: Nett, beim ersten Hören überraschend, musikalisch durchaus ansprechend (ich mag das Solo!). Aber das Songwriting packt mich hier wie da nicht. Die letzten... ich sag mal... nicht-westlichen Musiker, die das für mich gut hörbar hinbekommen haben, dürften SEPULTURA gewesen sein (auch da fand ich "Roots" in Teilen aber schwer erträglich), mit Abstrichen vielleicht noch CHTONIC aus Taiwan. Dann wird's aber schon eng.

14.) 1914 - Mit Gott für König und Vaterland (Humppathetic)
1914 hätte ich wohl 2020 oder 2021 mal live gesehen, wenn Corona nicht gewesen wäre. Die waren bzw. sind ja groß im Kommen. Ich hatte bisher noch nicht so richtig die Muse, mich damit auseinander zu setzen - muss aber nach mehreren Durchläufen dieser Nummer sagen, dass das ziemlich genau in die Kerbe haut, auf die ich momentan stehe. Somit: Klarer Punkt und für mich neben meinem eigenen und dem Song von Horowitz die mit Abstand beste Arbeit dieser Runde. Gefällt mir vorbehaltlos, auch wenn man zugeben muss, dass 1914 wohl nicht den Preis als originellste Band aller Zeiten bekommen werden.

15.) DANGER DAN - Eine gute Nachricht (Cactus)
Eine gute Nachricht: Es gibt nicht nur Metal-Punkte in dieser Runde. Die schlechte: Freund Cactus bekommt leider keinen für den von ihm gewählten Song. Ich find zwar die Pianomelodie gut (wenn auch nicht unbedingt originell oder herausragend), mehr kann ich dem aber beim besten Willen nicht abgewinnen. Sogar wenn ich über den Text, der mich nicht abholt (bin ich zu alt?) hinwegsehe, fange ich vor allem mit der Art des Vortrags überhaupt nichts an. Das ist so ein bisschen Grönemeyer-mäßig intoniert, oder? Zumindest für meine ungeübten Ohren.

16.) GENETIKK - Vielleicht (Dr. Fetus)
Auch hier: Überhaupt nicht meine Baustelle. Ja, gelegentlich gibt man sich Hip Hop, auch in deutscher Sprache (vor allem hier im Forum). Damit mir der gefällt, muss aber alles stimmen - und das tut es bei dieser Nummer offensichtlich nicht. Holt mich nicht ansatzweise ab.

17.) GRETA VAN FLEET - Heat Above (Der Landrat)
Zu den Bandnamen wurde schon einiges gesagt - wie so viele dachte ich hier an eine Dame, die ihre Truppe BON JOVI- oder VAN HALEN-mäßig nach sich benannt hat. Ein Schicksal, dass GRETA VAN FLEET in diesem Contest mit LORNA SHORE teilen. Zur Musik: Jo, das geht schon ganz gut, erinnert mich ein wenig an... hmm... DREAM THEATER? SPOCK'S BEARD? Irgendwelche Proggies jedenfalls, in Verbindung mit LED ZEPPELIN. Kann bei solchen Reminiszenzen was falsch laufen? Nö, eigentlich nicht. Und so ist das hier ein durchaus hörbarer und nett geschriebener Song, den man sich immer mal geben kann (wie ich vermute, so oft habe ich ihn jetzt auch wieder nicht gehört). Bleibenden Eindruck hinterlässt er bei mir aber nicht.
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"Ja, aber so ist das... Als Chef in meiner Position, da bist du so einsam wie... Gott!"
(- B. Stromberg... oder wars doch V. McMahon?)

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Alt 19.01.2022, 17:13   #41
Blast
Schädelbasisbruch
 
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Beiträge: 1.601
Können wir vielleicht bis einschließlich Freitag (vllt sogar Samstag) verlängern? Ich hatte leider keine Gelegenheit und möchte mir alles in Ruhe anhören und Gedanken dazu aufschreiben.
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Blast ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2022, 17:15   #42
makanter
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Beiträge: 11.671
Zitat:
Zitat von Blast Beitrag anzeigen
Können wir vielleicht bis einschließlich Freitag (vllt sogar Samstag) verlängern? Ich hatte leider keine Gelegenheit und möchte mir alles in Ruhe anhören und Gedanken dazu aufschreiben.
Ich sekundiere dies.
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The universe is a cruel, uncaring void. The key to being happy isn't a search for meaning. It's to keep yourself busy with unimportant nonsense, and eventually you'll be dead.
makanter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2022, 10:06   #43
Willy
Mitarbeiter
 
Registriert seit: 01.12.2010
Beiträge: 10.078
Habe jetzt mal um drei Tage, also bis Sonntag am frühen Abend, verlängert. Vielleicht auch in der Hoffnung, bis dahin selber noch mein Voting zu schaffen
__________________
So we rise
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Willy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2022, 14:11   #44
Der Zerquetscher
Moderator
 
Registriert seit: 21.05.2002
Beiträge: 10.252
Um jenseits der Rockmusik auch mal ein bisschen auf dem Laufenden zu bleiben, habe ich mir jetzt drei Mittage Zeit genommen, mich hier etwas durchzulauschen.

LIL NAS X - That's What I Want

Mutiges Video. Hihi. Finde ich cool. Musik ist okay, wenn auch schon von ähnlichen Künstlern um die Jahrtausendwende mit höherem Wiedererkennungswert verewigt.

LITTLE SIMZ - Introvert

Musik, die irgendwo in einem Mainstreamfilm im Hintergrund läuft. Nichts, das stört, aber für mich auch nichts, das kleben bleibt in den Gehörgängen.

WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER - 20 km/h

Ich bin selten Freund von Spaß- oder Partymetal und damit hierfür einfach der falsche Adressat.

BRUNO MARS, Anderson Paak, Silk Sonic Anderson - Leave the Door Open

Irgendwie cool. Hat 'nen Vibe. Hmm,.. gefällt mir. Dazu 'nen Manhattan oder 'nen Whisky Sour. Kommt aufs Treppchen.

SERVANTS TO THE TIDE - North Sea

Schöne Musik mit Lokalkolorit. Ich kann verstehen, wenn man das Lied liebt. Mich selbst holt es aber (noch) nicht voll ab. Trotzdem cool.

VERIFIZIERT - Schlaflos

Überhaupt nicht mein Ding. Für mich so ein bisschen, wie wenn eine Vierzehnjährige versucht, poetisch oder intellektuell auffällig zu klingen. Und das nicht hinkriegt. Und die Musik ist in meinen Ohren irgendwas mit 08/15.

BODOM AFTER MIDNIGHT - Paint The Sky With Blood

Müsste ja eigentlich genau mein Ding sein. Aber Children of Bodom und deren Stil waren es irgendwie nie. Und das hier auch nicht. Klar, ist meine Musik, aber da gefallen mir echt mal die Popsachen hier besser.

BLEACHERS - How Dare You Want More

Kannte ich nicht, aber für mich der beste Song von allen. Gefällt mir nicht so sehr, dass ich es mir gleich kaufen würde, aber die Melodie und der Rhythmus rocken. Sehr schön.

SLAUGHTER TO PREVAIL - Your Only

Wie Slipknot in härter. Und zwar exakt so. Ein Kumpel von mir steht voll auf die Band. Ich selbst bevorzuge dann doch lieber Slipknot.

LORNA SHORE - To the hellfire

Habe ich auf youtube schon öfter reingehört. Und ich weiß immer noch nicht, was ich damit machen soll. Erstmal. Immer noch. Noch nichts.

FATIMA YAMAHA - Build It Up

Ich bin großer Freund komplexer Musik. Und sobald da vier Minuten lang dieselbe Melodie schwingt, langweilt mich das. Leider. Auch wenn die Idee mit den immer mehr Instrumenten und der anwachsenden Klangkulisse zugegeben echt nett ist.

VALLEY OF CHROME - Mahirap Mahalin

Cool. Aber für mich trotzdem alles zu oft gehört.

ANOMALIE - Trance I: The Tree

Das dritte Lied auf dem Treppchen bei mir. Kannte ich schon. Hat was.

1914 - Mit Gott für König und Vaterland

Stehen ja viele zurzeit voll drauf. Und ich weiß nicht so recht warum. Das gab es alles schon und alles schon viel bemerkenswerter. Aber vielleicht entdecke ich es noch.

DANGER DAN - Eine gute Nachricht

Wieder sowas, das Intellektualität vorspiegelt und letztlich irgendwo in der Kollegstufe hängengeblieben ist. "Jugendlich" heißt es irgendwo weiter oben. Jo, ein bisschen ist das wohl so. Jedenfalls null mein Ding.

GENETIKK - Vielleicht

Es tut mir schrecklich leid, aber ich höre da keine Musik. Da redet einer und dahinter ist immer derselbe Rhythmus eingestellt. Das ist die einzige Form von Musik, die meine Kollegen und ich auf Klassenfahrten im Bus freundlich untersagen. Aber die Mehrzahl unserer Schüler hört sowas, glaube ich, sowieso nicht.

GRETA VAN FLEET - Heat Above

Geiles Lied. Gäbe es einen vierten Platz, wäre das dort bei mir zu finden. Ich kannte die Melodie. Nicht wirklich mein Ding, aber ehrliche, handgemachte Mucke. Schön.
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"Nachtbesucher" - erschienen im Audioparadies-Verlag, gelesen von Hajo Mans: Hörprobe

Geändert von Der Zerquetscher (21.01.2022 um 16:18 Uhr).
Der Zerquetscher ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2022, 15:20   #45
Humppathetic
Genickbruch
 
Registriert seit: 20.12.2005
Beiträge: 33.640
Zitat:
Zitat von Der Zerquetscher Beitrag anzeigen
1914 - Mit Gott für König und Vaterland

Stehen ja viele zurzeit voll drauf. Und ich weiß nicht so recht warum. Das gab es alles schon und alles schon viel bemerkenswerter. Aber vielleicht entdecke ich es noch.
Verstehe ich völlig. Kein Problem ...
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Cuiusvis Hominis Est Errare, Nullius Nisi Insipientis In Errore Perseverare.
Humppathetic ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2022, 16:50   #46
makanter
Moderator
 
Registriert seit: 02.01.2013
Beiträge: 11.671
1.) LIL NAS X - That's What I Want (Willy)
Empfinde ich sehr ähnlich wie andere Lil Nas Songs als recht seichten Pop ohne darüber hinaus viel zu bieten. Klassische Radio-Musik halt, kann man sich anhören, hat man wenig später aber wieder vergessen. Funfact dazu: War eben nach den ersten 5 Songs beim Friseur und durfte den Song im Radio im Hintergrund gleich nochmal hören.

2.) LITTLE SIMZ - Introvert (Blackheim)
Joa, den Hype um Little Simz im vergangenen Jahr habe ich selbstverständlich auch mitbekommen, speziell den Track + Video habe ich schon einige Male gesehen/gehört. Und so richtig einsteigen kann ich auf den Hype-Train irgendwie nicht, finde die Flows nicht berauschend, die Zerstückelung der Parts sorgt dafür, dass ich immer wieder das Interesse verliere. Catcht mich einfach nicht, finde schon den Einstieg von ihr nach dem Intro eher schwach und der Gesamteindruck verbessert sich auch nicht massiv im Laufe des Tracks.

3.) WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER - 20 km/h (Great Mustachio)
Leider überhaupt nicht mein Fall, weder das Gegröle noch das überfrachtete Instrumental, was es ohne die Lyrics in der Beschreibung zu lesen, fast unmöglich macht, diese zu verstehen. Wirkt alles in allem recht "billig" und nicht so, als würden die Interpreten selbst den Song ernst nehmen.

4.) BRUNO MARS, Anderson Paak, Silk Sonic Anderson - Leave the Door Open (makanter)
Kommt hier ja nicht so gut an. Wirkt vielleicht im Album-Kontext auch etwas besser, ich persönlich liebe das Vermischen der Stile und die Hommage an alte Soul und R&B Musik. Stach speziell letztes Jahr unter vielen Veröffentlichungen ganz besonders hevor.

5.) SERVANTS TO THE TIDE - North Sea (Horowitz)
Derartige Musik erreicht mich nicht, alles plätschert vor sich hin, passend zum Thema der Nordsee.

6.) VERIFIZIERT - Schlaflos (Blast)
Gefällt mir. Mag das minimalistische, schlichte, die einfach aufgebaute Atmosphäre. Klar auf Punktekurs.

7.) BODOM AFTER MIDNIGHT - Paint The Sky With Blood
Goldene Regel: Sobald ich angeschrien werde, ist der Song nichts für mich.

8.) BLEACHERS - How Dare You Want More (Gazelle)
Klingt für mich sehr Old-School, die Vibes die der Song verbreiten will, erreichen mich nicht in Gänze. Ein bisschen dünn insgesamt.

9.) SLAUGHTER TO PREVAIL - Your Only (Creed)
Hört sich an wie ein Soundtrack der alten SD vs. RAW Teile. Finde ich im Refrain ganz gut, das Gegrunze hingegen zieht das Ganze runter.

10.) LORNA SHORE - To the hellfire (Señor Kabalo)
Und wieder werde ich angeschrien/angegrunzt. Ich kenne mich mit dem Genre ja nun überhaupt nicht aus aber für mich klingen 90% der Metal-Tracks, die gepostet werden, sehr sehr ähnlich. Es wird geschrien und im Hintergrund auf den Drums rumgehauen. Das Ende setzt der Nummer die Krone auf, meine Stimmbänder schmerzen nur vom Zuhören.

11.) FATIMA YAMAHA - Build It Up (Haskins)
Ich mag das Konzept mit den nacheinander hinzugefügten Instrumenten, für mich hätte sich der Ausgangsbeat aber durchaus mal verändern können, auch wenn ich ihn mag. 11 Minuten sind natürlich ein Brett und hätte gekürzt werden können. In der Form also nicht das, was ich mir öfter anhören würde aber definitiv eines der interessantesten Beiträge.

12.) VALLEY OF CHROME - Mahirap Mahalin (Punisher 3:16)
Gesang geht hier etwas gegen das Instrumental unter und wirkt auch nicht so wirklich aufeinander abgestimmt. Ansonsten sehr ähnliche Beschreibung wie bei den letzten beiden Metal-Beiträgen, nur das die Stimmbänder hier weniger strapaziert werden.

13.) ANOMALIE - Trance I: The Tree (Ivanhoe)
Rauscht ziemlich an mir vorbei, hört sich sehr repetitiv an. Das Video-Konzept hab ich nicht ganz verstanden.

14.) 1914 - Mit Gott für König und Vaterland (Humppathetic)
Es wird wieder geschrien. Instrumental gefällt mir das von allen Metal-Songs am besten, geht gut nach vorne, um mal was positives dazu zu sagen.

15.) DANGER DAN - Eine gute Nachricht (Cactus)
Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt ist einer der besten deutschsprachigen Tracks des Jahres und stand auch bei mir in der Auswahl, nominiert zu werden. Der Rest des Albums kann sowohl textlich als auch melodisch nicht ganz mithalten und so ist es mit diesem Song auch. Bei weitem nicht schlecht und in diesem Contest auch einer der besseren aber ganz abholen tut er mich nicht.

16.) GENETIKK - Vielleicht (Dr. Fetus)
Gibt besseres von Genetikk, hier ist mir Beat und Flow zu monoton und uninteressant. In einer Deutschrap-Playlist würde das nicht negativ auffallen aber halt auch nicht großartig herausstechen.

17.) GRETA VAN FLEET - Heat Above (Der Landrat)
Für mich läuft das leider ohne große Höhepunkte an mir vorbei und viel mehr kann ich dazu auch gar nicht sagen.

Fazit: War leider nicht vieles dabei, was mir zusagt, ich hab das erste Mal tatsächlich Probleme, alle 3 Stimmen zu verteilen. Die erste geht sehr sicher an VERIFIZIERT, die anderen beiden an DANGER DAN und FATIMA YAMAHA.
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The universe is a cruel, uncaring void. The key to being happy isn't a search for meaning. It's to keep yourself busy with unimportant nonsense, and eventually you'll be dead.
makanter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2022, 23:50   #47
Gazelle
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Beiträge: 5.846
Zitat:
Zitat von Blast Beitrag anzeigen
Ich kann ja vieles an Meinungen akzeptieren, aber diese Aussage:

JUNGEEEE, hast du jemals Pop-Songs zu Schweiger oder Scheighöfer-Filmen gehört, was hat das hier damit gemeinsam? Das ist schon hart. Vor allem da Verifiziert auch mit der Produktion eigentlich mehr in Bedroom-Pop geht als jetzt z. B. OneRepublic und vor allem wesentlich uneingängiger ist. Da muss ich halt mal energisch widersprechen. Vielleicht ist es auch die Sozialisierung mit härterem Rock, weshalb man nicht die Nuancen von gut gemachter Popmusik erkennt, aber du kannst mir doch nicht erzählen, dass du das mit Til Schweiger verbindest, komm schon. :P
Das erinnert mich daran, als ein User zu einem von mir nominierten oldschool Tocotronic-Song schrieb, er könne nichts mit so Deutschrock a la Revolverheld anfangen.

Habe Stimmen abgegeben für Verifiziert, Little Simz und Lil Nas X. Schaffe es nicht zu einem ausführlichen Feedback.
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Bildung find ich dumm, ich bin doch eh schon schlau.
Gazelle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.01.2022, 08:01   #48
Der Zerquetscher
Moderator
 
Registriert seit: 21.05.2002
Beiträge: 10.252
Zitat:
Zitat von Humppathetic Beitrag anzeigen
Spoiler:
Meine dreizehnte den Monat...
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"Nachtbesucher" - erschienen im Audioparadies-Verlag, gelesen von Hajo Mans: Hörprobe
Der Zerquetscher ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2022, 17:19   #49
Blast
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 04.05.2018
Beiträge: 1.601
1.) LIL NAS X - That's What I Want (Willy)
Ich habe das Album dieses Jahr tatsächlich gehört und ich muss sagen, dass dieser Herr als Ikone an der Popmusik-Spitze ist durchaus vertretbar und er bereitet mir weniger Bauchschmerzen als andere Musiker. Seine Songs sind durchaus eingängig und gut zu hören. Leider war es das an der Stelle auch. Oftmals fehlt den Trick das gewisse Etwas, ein Alleinstellungsmerkmal, bis her war das leider nur, das ganze Drumherum. Das ist wiederum sehr, sehr gut, aber wir müssen hier die Musik bewerten. Der Song ist ein guter Radio-Tune, zwar unspektakulär, aber ich würde ihn nicht fern von einem Punkt halten.


2.) LITTLE SIMZ - Introvert (Blackheim)

Das ist opulent und sehr gut gemacht, ich war auch erst skeptisch und ich finde auch nicht alles von ihr gut (hab immer ein Problem mit diesen Everybody’s Darlings á la Kendrick Lamar oder in Deutschland OG Keemo), aber hier muss man echt den Hut nehmen und sagen, dass es sich um einen sehr guten runden Song handelt. Kriegt auch gut die 6 Minuten Spielzeit runter, was gerade für jemanden wie mich relativ schwer ist. Ist auf Punktekurs.


3.) WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER - 20 km/h (Great Mustachio)

Hmmm… hätten sie Produktion und Melodie nicht an so einen gimmicky Spaßtext verschwendet, hätte ich dem Song einen Punkt geben können. Nichts gegen lustige (Rock-)Musik, aber das Problem an dieser ist: Kennst du die Pointe oder den Witz an sich schon, wird sie graduell unlustiger. Deswegen kann ich da leider keinen Punkt vergeben


4.) SILK SONIC - Leave the Door Open (makanter)

Es ist eine sehr gute Kombi und die Musik ist auch nicht schlecht, ganz im Gegenteil. Nur catcht mich dieser alte Stil gar nicht, zusätzlich habe ich leider auch eher eine Aversion gegen die Retromanie heutzutage. Es ist grundsätzlich okay und stört nicht.


5.) SERVANTS TO THE TIDE - North Sea (Horowitz)

Es ist ein durchaus stabiler Song, aber wie bereits in der Bewertung von Little Simz angemerkt, lange Songs flashen mich in der Regel nicht so, wer sich viel Zeit nimmt, sollte sie auch gut und angemessen zu füllen wissen. Und meiner Meinung nach kriegen viele Künstler oder Bands das nicht so gut hin. Dieser hier hätte, wenn es nach mir ginge, gut 2 Minuten kürzer sein können. Alles in allem war es aber nicht schlecht, nur sehr langwierig.


7.) BODOM AFTER MIDNIGHT - Paint The Sky With Blood (Hardcore Mr. A)
Das geht schön nach vorne, sowas mag ich ja. Leider fehlt mir auch hier ein wenig das Besondere, weshalb ich es öfters hören sollte.


8.) BLEACHERS - How Dare You Want More (Gazelle)

Oha, mal ein bisschen Indierock in der guten Stube. Das hat gute Vibes und ich mag das Saxophon. Das hat auch ein wenig 50er-Vibes. Das wäre ein Song für mich, wo ein älterer Stil gut ins Moderne übetragen wurde. Das ist tatsächlich ein Punktekandidat für mich.


9.) SLAUGHTER TO PREVAIL - Your Only (Creed)
Das hat was Besonderes und ich mag die gezielte Rohheit hinter Stimmen und Instrumentalisierung. Der Typ kann ja gar nicht singen, aber performt von vorne bis hinten selbstbewusst. Das weiß zu gefallen, auch ein Punktekandidat. Einziges Manko ist auch hier wieder die Länge. Der Song hätte nach zweieinhalb Minuten enden können und es hätte dieselbe Wirkung gehabt.


10.) LORNA SHORE - To the hellfire (Señor Kabalo)
Ich hatte zunächst einige Einstiegsschwierigkeiten, aber hatte dann doch gefallen gefunden an diesem Song. Vor allem an dem cineastischen Aufbau und die Erzählweise. Ein guter Kandidat, aber einen Punkt kann ich nicht versprechen. Die Überlange ging auch gut rum.


11.) FATIMA YAMAHA - Build It Up (Haskins)
Ich höre auch recht gerne länger laufende elektronische Musik (z. B. Charlotte de Witte o. Niki Istrefi), sowas kann man ganz gut mal im Hintergrund laufen lassen und da ist die kritisierte Monotonie weniger ein Problem. Hier passiert mir leider etwas zu wenig, und das, was passiert, finde ich eher störend. Melodie und Drums geben mir da leider nicht allzu viel.


12.) VALLEY OF CHROME - Mahirap Mahalin (Punisher 3:16)
Ich finde die anderen Genre-Vertreter, die bisher kamen, leider etwas stärker als dieser Song.


13.) ANOMALIE - Trance I: The Tree (Ivanhoe)

Ein guter Song, eine gute Stimme, aber leider nicht auf Punktefang. Und ähnliche Lieder habe ich so auch schon in interessanter gehört. Wobei ich mir vorstellen kann, dass das Live sehr gut kommt.


14.) 1914 - Mit Gott für König und Vaterland (Humppathetic)
Hier kann ich leider nur das wiederholen, was ich bereits bei Valley of Chrome geschrieben habe.


15.) DANGER DAN - Eine gute Nachricht (Cactus)

Ich honoriere seinen Ansatz und die Originalität, mir gefällt es nur einfach nicht.


16.) GENETIKK - Vielleicht (Dr. Fetus)

Genetikk kann ich scheinbar nicht mehr abspielen auf Spotify. Hatte die vor einiger Zeit mal blockiert, weil die mir ständig vorgeschlagen wurden, da ich aus Interesse mal zwei Alben durchgehört habe. Ich hatte das mal im Rapmucke-Thread oder irgendwo anders gepostet. Kappa hat einfach das Talent mit sehr viel Text einfach gar nichts auszusagen. Früher waren die Beats noch einigermaßen catchy, wenn nicht sogar über Strecken originell, aber jetzt ist deren Musik leider sehr generisch und uninspiriert geworden. Auf lange Sicht sind die Schwächen, die ich in deren stärksten Werken gesehen habe, leider noch stärker geworden. Darüber hinaus ist zumindest der Frontmann des Duos ein ausgewiesener Schwurbler, was mir das Ganze noch unsympatischer macht.


17.) GRETA VAN FLEET - Heat Above (Der Landrat)
Das ist gut, sehr gut. Ich habe sie leider nie bewusst gehört, da mich die Vergleiche mit Led Zeppelin leider abgeschreckt haben. Aber da sehe ich doch sehr viel Eigenes. Leider sind die anderen Punktekandidaten stärker.

Ich habe meine Entscheidung getroffen. Die Punkte gehen an LITTLE SIMZ, BLEACHERS und SLAUGHTER TO PREVAIL.
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"Wenn es in deinem Leben bergab geht, lauf einfach rückwärts!" - Konfuzius
Blast ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2022, 06:57   #50
Flip McVicker
ECW
 
Registriert seit: 20.02.2004
Beiträge: 5.548
Zu einer ausführlichen Bewertung komme ich wohl nicht mehr, aber ein paar Bemerkungen will ich trotzdem machen:

-Es gab ein paar vom Namen her bekannte Künstler in dieser Runde, in die ich dann jetzt mal reinhören konnte durch die ausgewählten Songs, da war jetzt allerdings nichts dabei, wo ich mir gleich gedacht habe "geil, mehr davon", aber zumindest eine Chance gebe ich Bleachers oder Greta Van Fleet mal, und Silk Sonic könnte zumindest was für den Hintergrund sein.

-Die Metal-Beiträge waren auch nicht so mitreißend, dass ich gleich das Bedürfnis hätte mich mit den Gruppen mehr auseinander zu setzen, bei 1914 weiß ich jetzt aber, dass das einfach nicht so mein Fall ist, Lorna Shore noch sehr viel weniger. Bodom After Midnight hatte zunächst was von Kalmah, aber ich hatte mich nie viel mit Children of Bodom beschäftigt und bereue es weiterhin nicht.

-Danger Dan hätte ein Punktekandidat sein können, generell hätte mir die Art Song gefallen können - für den Konjunktiv ist allerdings dieser Versuch von Gesang verantwortlich, an manchen Stellen passt da von der Intonation einfach was nicht und das kann ich letztlich nicht ausblenden.

-Einen richtigen Totalausfall gab es zwar nicht, aber die Popularität von Lil Nas X erschließt sich mir anhand dieser Nummer - wie so oft im Mainstream - mal wieder nicht.

-Das Stück von Little Simz ist vielleicht nicht das Stück was mir letztes Jahr die meiste Freude bereitet hat oder das ich am Meisten gehört habe - aber in der Summe ist es das, was ich für am Relevantesten halte, das also auch in Jahren noch heraussticht. Und Humppa, mir ist bei meinem Musikgeschmack eigentlich immer alles zuzutrauen, da kenne ich weder Grenzen noch Scham.
Flip McVicker ist offline   Mit Zitat antworten
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