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Alt 24.07.2022, 09:21   #24101
Goldberg070
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The Gray Man

Starbesetzt mit Ryan Gosling, Chris Evans und Billy Bob Thornton schickt Netflix ein budgettechnisches Schwergewicht in den, inzwischen meiner Meinung nach schon ein Stück weit überlaufenen Markt der Geheimdienst-, Spionage- und Verschwörungs-Actionthriller und liefert ein letztlich "nur" solides Paket ab. Mit Ryan Gosling als Hauptdarsteller kann ich nicht wirklich viel anfangen, ich finde ihn leider null charismatisch und mimisch einfach langweilig, dadurch hatte der Film es von Anfang schwer, da solche Streifen natürlich auch von der Bindung des Zuschauers an den Helden leben. Herrlich böse und durchgeknallt darf dafür "Captian America" Chris Evans auftreten, der seine Rolle wirklich gut spielt und zeigt, dass er nicht nur den braven, moralisch integeren Saubermann spielen kann - möglicherweise hat er genau diese Rolle gebraucht, um das Image ein bißchen abzulegen.

Storytechnisch bewegt sich der Film in klassischen, wenig überraschenden und somit auch wieder einmal relativ vorhersehbaren Gewässern, hier gibt es leider wenig Neues oder Innovatives zu sehen. Die Actionszenen sind dafür wuchtig und aufwendig inszeniert, hin von intensiven (leider für eine 16er Freigabe zu zahmen) Mann/Frau-gegen-Mann/Frau Kämpfen, bis zu spektakulären Verfolgungsjagden, die entfernt an Fast & Furious erinnern.

Letztlich bekommt man einen ordentlichen, soliden Genrefilm, den man sich gefahrlos anschauen kann, der jedoch nicht sonderlich lange in Erinnerung bleiben wird, dafür waren Geschichte und Figuren einfach zu blass.

7/10
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"Wenn du so dumm bist, und AfD wählst... todeslost sein Urgroßvater!" ~Rezo 2021

Geändert von Goldberg070 (24.07.2022 um 09:23 Uhr).
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Alt 24.07.2022, 11:23   #24102
Duke Skywalker
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Zitat:
Zitat von PappHogan Beitrag anzeigen
Andererseits ist das neue Ende besser, denn dieses Dingsbums aus der Novel wirkt doch...na ja, seht selbst.
Das ist ja reine Optik. Snyder hätte Moores fantastisches Biest auch z. B. durch fliegende Untertassen ersetzen können. Ist ja eh fingiert. Stattdessen entschied er sich für eine starke inhaltliche Abänderung, die mir persönlich weniger gefällt. Es ist schon ein hartes Glücksspiel, das

Spoiler:
Ozi da am Ende betreibt. Er hetzt die Welt auf ein real existierendes Superwesen und muss hoffen, dass Manhatten seinem wilden Plan folgt und die Erde verlässt.
Das ist eigentlich eine spannende Idee. Leider ändert Snyder aus dramaturgischen Gründen nichts an der Struktur der Story und löst den Plan erst am Schluss auf. Gewagt. Vielleicht sollte man erst das Superwesen in seinen Plan einweihen und dessen Mitarbeit sicherstellen, so dass all der andere mühevolle Teil des Plans am Ende nicht für die Katz ist.
__________________
"I am hoping that I can be known as a great writer and actor some day, rather than a sex symbol."
Steven Seagal

Geändert von Duke Skywalker (24.07.2022 um 11:52 Uhr).
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Alt 26.07.2022, 16:27   #24103
Vince Black
ECW
 
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Beiträge: 8.199
Borgman (2013) (Thriller)

Niederländischer Psychothriller bei dem sich ein Obdachloser bei einer Familie einnistet und ein Vorgang eingeläutet wird der unaufhaltsam voran tritt. Der Film hat sehr gute Bewertungen aber ich kann dem leider nicht zustimmen. Die Story ist zu banal, eine richtige Erklärung gibt es nicht und man muss sich vieles aus den Finger saugen. Vermutlich hat man extra so vieles "offen gelassen" aber ich erachte solche Filme einfach als äusserst nervig.

4 / 10



Wenn wir schon bei schlechten Filmen sind:


The Killing of a Sacred Deer (2017) /Psychothriller

Hier mit Starbesetzung Colin Farrell & Nicole Kidman was den Film aber auch nicht besser macht. Farell spielt einen Chirurgen der wohl besoffen einen Tod verursacht hat bei einer Operation. Der Sohn des verstorbenes freundet sich mit ihm an und erpresst ihn dann, er muss wählen welches Familien Mitglied ins Gras beisst. Er hat die Kinder mit einem Fluch belegt in dem sie beginnen zu sterben. Warum er solche Fähigkeiten hat erfährt man nicht. Auch dieser Film hat gute Bewertungen, leider kann ich mit solchen Filmen die vielfach noch mit Metaphern zu tun haben absolut nichts anfangen.

2/10
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Alt 29.07.2022, 06:58   #24104
Duke of Bridgewater
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 06.01.2010
Beiträge: 1.672
Da ich gerade nichts zu tun habe, versuche ich mich mal an einem 10-Punkte-System zur Bewertung. (Vor etwa einem Monat wurde ja hier ausgiebig darüber diskutiert.)

Als Ausgangspunkt nehme ich das System von der "TV Spielfilm", wo in fünf Kategorien (Humor, Anspruch, Action, Spannung, Erotik) 0-3 Punkte vergeben werden. Für meine Zehnerskala wären es natürlich nur 0-2, aber das ist die kleinere Änderung. Es geht mir im Gegensatz zur Zeitschrift ja nicht um eine Beschreibung, welche Art Film es ist.

Meine Kategorien sind:
- Anspruch: Hat der Film das, was ein Film dieser Art, dieses Genres haben soll?
- Spannung: Sorgen der Film als Ganzes und die einzelnen Szenem bzw. Handlungsstränge dafür, dass ich wissen will, wie es weitergeht? Oder warte ich nur darauf, dass es endlich weitergeht? (Auch Filme, in denen ständig gerannt und geschossen wird, können langweilig sein.)
- Action: Hier geht es mir nicht um die Quantität. (Die gehört in die Kategorie "Anspruch".) Es geht um die Qualität von Kämpfen, Verfolgungsjagden, Spezialeffekten, usw.
- Ästhetik: Sehe ich, ganz unabhängig davon, was passiert, den Menschen im Film gerne zu? Hier geht es mir darum, wie sie aussehen, sprechen, sich bewegen. Auch schöne Landschaften und dergleichen sind von Vorteil.
- Stimmung: Trifft der Film den richtigen Ton, was Ernst und Leichtigkeit, Humor und Tragik betrifft? Kann ich lachen, weinen, mitfühlen? Oder sind der Spaß geschmacklos und der Ernst pathetisch?


Schreiten wir also zur Tat:

The Cold Light of Day
(2012)

Henry Cavill entdeckt, dass sein Vater (Bruce Willis) Agent ist und versucht, seine Familie zu retten, während er von Sigourney Weaver durch Madrid gejagt wird.

Vom Anspruch her geht das gerade so, man hat so etwas aber schon sehr oft sehr viel besser gesehen. (1/2)
Spannend inszeniert sind vor allem einzelne Szenen. Dagegen ist es mir aber ziemlich egal, welcher Geheimdienst hier gerade wen warum hintergeht. (1/2)
Die Actionszenen, besonders die Verfolgungsjagden, sind sehr gut isnzeniert. (2/2)
Die handelnden Personen sehen (nach meinem Geschmack) gut aus. Nicht übertrieben "hollywoodschön", sondern auch viele Charakterköpfe. Und auch die Landschaft, etwa zu Beginn beim Segeln, ist sehenswert. (2/2)
Was dem Film, dessen Bodycount ziemlich hoch ist, aber fehlt, ist Humor, mit dem die Gewalt gebrochen wird, oder alternativ eine ernsthafte Auseinandersetzung der handelnden Personen mit den Folgen des Geschehens. Wer tot und nicht mit einem Protagonisten verwandt ist, ist aus den Augen, aus dem Sinn. (0/2)

Somit kommt der Film für mich auf 6 von 10 Punkten.
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Alt 29.07.2022, 07:18   #24105
Humppathetic
Genickbruch
 
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Beiträge: 33.471
Zitat:
Zitat von Duke of Bridgewater Beitrag anzeigen
Als Ausgangspunkt nehme ich das System von der "TV Spielfilm", wo in fünf Kategorien (Humor, Anspruch, Action, Spannung, Erotik) 0-3 Punkte vergeben werden.
Was hat die TV Spielfilm denn für eine komische Bewertungsskala? Nicht, dass ich viel von einer solchen Zeitschrift erwartete, aber bei so einer Skala kann es ja gar keine Meisterwerke geben. Nehmen wir mal "2001: Odyssee im Weltraum": Der Film hat in den Kategorien Anspruch und Spannung die Höchstzahl verdient. Bisschen Humor hat er vielleicht auch. Aber Action und Erotik fallen da ja völlig weg. Bäm, nur noch ein mittelmäßiger Film.
Oder ich verstehe deren System falsch, dann möge man mich aufklären.
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And returned on the previous night.

Geändert von Humppathetic (29.07.2022 um 07:25 Uhr).
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Alt 29.07.2022, 07:29   #24106
Duke of Bridgewater
Schädelbasisbruch
 
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Zitat:
Zitat von Humppathetic Beitrag anzeigen
Was hat die TV Spielfilm denn für eine komische Bewertungsskala? Nicht, dass ich viel von einer Zeitschrift erwarte, aber bei so einer Skala kann es ja gar keine Meisterwerke geben. Nehmen wir mal "2001: Odyssee im Weltraum": Der Film hat in den Kategorien Anspruch und Spannung die Höchstzahl verdient. Bisschen Humor hat er vielleicht auch. Aber Action und Erotik fallen da ja völlig weg. Bäm, nur noch ein mittelmäßiger Film.
Oder ich verstehe deren System falsch, dann möge man mich aufklären.
Die zählen die ja nicht zusammen. Es ist mehr so, dass der Leser sehen soll, ob das jetzt z.B. ein Actionfilm oder eine Komödie ist. Unabhängig davon geben sie den Daumen hoch, quer oder runter.

Ich habe allerdings das Gefühl, dass sie sich viele Filme vor der Bewertung gar nicht anschauen, geschweige denn, dass mehrere Redakteure ihre Meinung einfließen lassen. Insofern kann man die Bewertung getrost ignorieren.
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Alt 29.07.2022, 09:15   #24107
k-town1900
Schädelbasisbruch
 
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Die TV Spielfilm hatten meine Eltern immer zu Hause, fast soweit ich denken kann (naja zumindest seit den 1990er Jahren bis sie (meine Mutter nach meinem Vater) gestorben sind) und ich persönlich (und mein Vater) fand die Bewertungen immer ziemlich zutreffend. Es kann allerdings sein das mittlerweile nur noch ein Redakteur einen neuen Film anschaut anstatt (vielleicht) 20 und aus den verschiedenen Meinungen Bewertungen vergeben werden.
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Alt 29.07.2022, 14:27   #24108
Goldberg070
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Zitat:
Zitat von Humppathetic Beitrag anzeigen
Was hat die TV Spielfilm denn für eine komische Bewertungsskala? Nicht, dass ich viel von einer solchen Zeitschrift erwartete, aber bei so einer Skala kann es ja gar keine Meisterwerke geben. Nehmen wir mal "2001: Odyssee im Weltraum": Der Film hat in den Kategorien Anspruch und Spannung die Höchstzahl verdient. Bisschen Humor hat er vielleicht auch. Aber Action und Erotik fallen da ja völlig weg. Bäm, nur noch ein mittelmäßiger Film.
Oder ich verstehe deren System falsch, dann möge man mich aufklären.
Diese Art von Bewertungen war zumindest früher bei Fernsehzeitschriften normal. Es gab diese Kategorien und es wurden Punkte darin vergeben, damit die Leute ungefähr nen Plan hatten, wie viel von was im Film vorkommt. Auf die Gesamtbewertung des Films hatte das nur bedingt Einfluss.
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Geändert von Goldberg070 (29.07.2022 um 14:27 Uhr).
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Alt 04.08.2022, 07:55   #24109
Hannoveraner
Knöchelbruch
 
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Stephen King

Langoliers

In einem Flugzeug verschwinden die meisten Passagiere. Die Crew landet auf einem Menschenleeren Flughafen, in Bangor, Maine, USA. Die Technik ist teilweise ausgefallen, und kein Mensch auffindbar. Die Piloten und die übrigen Passagiere suchen einen Ausweg. Sie entscheiden sich, zurück nach Los Angeles zu fliegen, dabei müssen sie durch eine Art Portal, einen Riss in der Zeit. Doch sie müssen sich beeilen, die Zeit rennt. Denn kurz bevor sie wieder starten und abheben können, werden sie noch von den Langoliers attackiert, eine Art Monster, die alles und jeden fressen, der/ die ihnen in die Quere kommt. https://youtu.be/zJocfhzC6xU Trailer (Englisch)

"Es"

Im Original: "It"

Eine Clique von Kindern/ bzw. Teenagern sind an ihrer Schule die Außenseiter. Der Geist des Verstorbenen Clown Pennywise sucht die Kinder einzeln heim, und bedroht sie. Als die Kinder erwachsen sind, wehren sie sich gemeinsam gegen den Clown Pennywise, der sich in eine Riesenspinne verwandelt. Nur der Alte Film (Doppel-Film) ist gut. Der Neue Film überzeugt mich nicht.

P. S.: Es gibt auch eine Band, die sich Pennywise genannt hat.

Geändert von Hannoveraner (05.08.2022 um 13:54 Uhr).
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Alt 04.08.2022, 08:34   #24110
Vince Black
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Beiträge: 8.199
Zitat:
Zitat von Hannoveraner Beitrag anzeigen
Stephen King


"Es"

Im Original: "It"

Eine Clique von Kindern/ bzw. Teenagern sind an ihrer Schule die Außenseiter. Der Geist des Verstorbenen Clown Pennywise sucht die Kinder einzeln heim, und bedroht sie. Als die Kinder erwachsen sind, wehren sie sich gemeinsam gegen den Clown Pennywise, der sich in eine Riesenspinne verwandelt. Nur der Alte Film (Doppel-Film) ist gut. Der Neue Film überzeugt mich nicht.

P. S.: Es gibt auch eine Band, die sich Pennywise genannt hat.

Das mit der Pennywise Band ist klar, die sind nicht soooo unbekannt
Ich finde es interessant dass du das Original bevorzugst wo doch alle das Remake abfeiern? Interessant weil es mir genau so geht, ich liebe das Original und finde nur das Ende mit der riesen Spinne unsinnig
Vince Black ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2022, 09:52   #24111
Bogaloo
Schädelbasisbruch
 
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Beiträge: 1.000
Pennywise ist kein verstorbener Clown, sondern eine
transdimensionale, uralte Entität, die in der Gestalt eines Clowns auftritt.

Ich liebe sowohl das Buch als auch beide Versionen der Filme.
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FC Energy Kopfnuss
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Alt 04.08.2022, 09:56   #24112
Hannoveraner
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@Bogaloo, war es nicht so, daß Pennywise alle 15 oder 30 Jahre immer wieder auftauchte, und sich neue Opfer suchen musste, und daß seit 1800 und..., also insgesamt seit weit über 100 Jahren, meine ich mich zu erinnern. Ansonsten dürftest Du Recht haben, Du scheinst die Story besser zu kennen als ich.

@Vince Black, das Ende vom Originalen Alten "Es"-Film von 1990 ist insofern etwas unsinnig, weil der Zusammenhang zu Riesenspinnen fehlte, und vor allem, weil die Clique nun auf einmal wie aus dem Nichts ihre Todesängste überwinden konnte, so frei nach dem Motto, "Geben wir uns mal einen Ruck", wie Ex-Präsident Roman Herzog sagen würde. Erst noch bibbernd und zitternd, dann stoßen sie auf einmal diese Spinne um, so daß die nur noch daliegt, auf dem Rücken, und das war's dann. In dem Neuen Film kam diese Riesenspinne übrigens gar nicht vor, das Ende fand ich noch lächerlicher, mit dem "Friedensangebot" an die Clique.

Ich mag grundsätzlich eher nostalgische Filme, in jedem Genre. Ich bin schon einer der "Früher-war-vieles-besser"-Fraktion. Der alte "Es"-Film hatte seinen speziellen Charm, außerdem eine runde Story, durchgehend, aufeinander aufgebaut. Die Effekte und der Sound etc. waren technisch völlig ausreichend, ich fand sie sogar besser als die im neuen Film. Der alte "Es"-Film war einfach Kult, vor allem damals in den 1990ern.

Was den Neuen "Es"-Film angeht:
Diese ganze Graphik, Sound-Effekte, usw. heutzutage brauche ich gar nicht. Die Story im Neuen "Es"-Film ist chaotisch, hin und her, und verworren, und total verfälscht. Außerdem ist der sogenannte "Humor" in dem Neuen Film nicht mein Fall. Die Jugendlichen dort mit ihren ständigen "Deine-Mama-ist-so-fett"-Witzen, oder ähnlichem, das ist wohl an die heutigen Generationen angepasst, aber nicht meine Welt. Alles in allem bin ich froh und erleichtert, keinen einzigen Euro für den Neuen Kino-Film ausgegeben zu haben. Der Neue "Es"-Film lief vor etwa 2 Jahren auch mal im Free TV, da habe ich den gesehen. Was für eine Enttäuschung, wie bei so vielen Remakes. Der alte Charm fehlt. In Zukunft werde ich nur noch den Alten "Es"-Film schauen.

Besonders interessant, und vollkommen anders, war es auch bei "The Exorzist", dort war bemerkenswert, daß sich das Alte Original aus den 1970ern kein bisschen von dem Remake aus den 2000ern unterscheiden ließ. Wahrscheinlich war der nur digitalisiert worden, ähnlich wie die Alte Star-Wars-Trilogie aus den 1970ern gegen Ende der 1990er. Bei "The Exorzist" konnte ich zwischen Alt und Neu kein bisschen unterscheiden, obwohl ich beide Filme direkt hintereinander gesehen hatte. Das fand ich auch extrem billig! Wenn auch in anderer Hinsicht. Ich finde, man sollte alte Kult-Filme in Ruhe lassen, so wie sie waren. Diese ganzen Kopien und Remakes sind meistens eine Beleidigung eines Klassikers, und die braucht keiner. Genau wie "Dinner for One" coloriert, grottig. Dann lieber immer das Original.

Geändert von Hannoveraner (04.08.2022 um 10:18 Uhr).
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Alt 04.08.2022, 10:13   #24113
Duke of Bridgewater
Schädelbasisbruch
 
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Spur des Falken (1968)

Der erste DEFA-Indianerfilm, der nicht auf einer literarischen Vorlage basiert, stellt zwar die Ureinwohner in den Mittelpunkt, liefert aber vor allem klischeefhafte Szenen ab. Es geht um die Vertreibung der Dakota aus den Black Hills, mit Vertragsbruch und Büffelmord. Die Schurken sind dabei einfach nur böse gegen jedermann, die Guten gut, weil man sagt, sie wären es. Da wird ständig musiziert, aus der Hüfte geschossen, mit der Peitsche geknallt, es gibt den Zugüberfall von nebenherreitenden Indianern – wie immer bei solchen Szenen frage ich mich, wieso man nicht die Schienen blockiert – und am Ende stürzt der Oberbösewicht vom Felsen, Weitspähender Falke hat seinen Triumph und das war's. Das ganze wird dem Anspruch, etwas neues abzuliefern, nicht gerecht, und in Billigwestern hat man es schon besser gesehen. (0/2)

Der Film hat spannende Szenen, kann aber über die Länge keinen richtigen Spannungsbogen aufbauen, da die Figuren kaum vernünftig eingeführt werden. (1/2)
Wie schon erwähnt, wird ständig aus der Hüfte geschossen und nie gezielt, bei Kämpfen Mann gegen Mann ist viel nur angedeutet. Es wird viel geritten und gefallen, die Stuntmen hatten ihren Spaß, aber viel ist das nicht. (0,5/2)
Von der Ästhetik muss ich sagen, dass die ja von Weißen gespielten Indianer durchaus überzeugend rüberkommen, die Weißen selbst aber nur so typisch wildwestfilmmäßig verkleidet herumlaufen und insgesamt die meisten Figuren schwer unterscheidbar sind. (0,5/2)
Von der Stimmung her ist der Film nicht lustig, schafft es aber auch nicht, Tragik zu vermitteln. Dafür gehen auch die Helden viel zu leicht mit dem Tod von Freunden und Unbeteiligten um. Auch erfährt man oft gar nicht das Schicksal von Personen, was aber für die Beurteilung von Charakteren wichtig ist. Weitspähender Falke überfällt mal kurz einen Zug, um den Büffelmord zu rächen, verliert dabei eigene Leute und töte Menschen, die nichts damit zu tun haben. Am Ende brennt er die Stadt nieder. So taugt er als Held wenig. (0/2)

Ich habe den Film als Kind im Kino gesehen und muss sagen, damals hat er mir besser gefallen. (2/10)


Weiße Wölfe (1969)

Die Fortsetzung spielt einige Jahre später, Weitspähender Falke ist nur noch mit einer kleinen Gruppe Versprengter unterwegs, die sich weigern, in die Reservation zu gehen. Der Hauptkonflikt findet zwischen einer Minengesellschaft und den Einheimischen, vor allem dem aus dem Vorgänger bekannten Händler Blake, einem der "guten Weißen" statt. Der Film zeigt Verlogenheit und Rassismus auf Seiten des Militärs, sowie die Tapferkeit der Indianer in einem aussichtslosen Kampf. Am Ende muss Blake gegenüber dem Großkapitalisten klein beigeben, Weitspähender Falke stirbt im Kugelhagel, nachdem er den Mörder seiner Frau zur Strecke gebracht hat und der aufrechte Sheriff legt sein Amt nieder, da er einsieht, nichts gegen die Macht des Geldes ausrichten zu können. Mit diesem traurigen, aber realistischen Ende liefert der Film das ab, was man von einem sozialistischen Western erwarten kann, und das voll und ganz. (2/2)

Es gibt einen richtigen Handlungsbogen und viele Figuren, die teils schon aus dem ersten Teil bekannt sind, aber jetzt erst richtig Farbe bekommen. Auch die einzelnen Szenen und Handlungsstränge sind so gemacht, dass man nichts verpassen will. (2/2)
Es wird immer noch viel geritten und gestürzt, aber beim Schießen gezielt und in schwierigen Situationen realistischerweise kaum getroffen. Im ersten Teil wurde noch geübt, hier klappt es. (1,5/2)
Im zweiten Teil sind die Indianer immer noch schön, aber die Weißen sehr viel differenzierter. Auch ist die Kleidung zumindest teilweise dem Winter angepasst und nicht so klischeehaft. (1,5/2)
Im zweiten Teil tötet der Held nur die, die es verdienen, während er etwa am Bergwerk nur Sachschaden anrichtet. Tote spielen nach dem Kampf noch eine Rolle, man spürt die Ernsthaftigkeit und Tragik der Geschichte, in der es wenig zu lachen gibt. (2/2)

Der zweite Teil hat mir damals gefallen und tut es heute, vielleicht aus anderen Gründen, noch immer. (9/10)
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Alt 04.08.2022, 11:40   #24114
Vince Black
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Zitat:
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@Vince Black, das Ende vom Originalen Alten "Es"-Film von 1990 ist insofern etwas unsinnig, weil der Zusammenhang zu Riesenspinnen fehlte, und vor allem, weil die Clique nun auf einmal wie aus dem Nichts ihre Todesängste überwinden konnte, so frei nach dem Motto, "Geben wir uns mal einen Ruck", wie Ex-Präsident Roman Herzog sagen würde. Erst noch bibbernd und zitternd, dann stoßen sie auf einmal diese Spinne um, so daß die nur noch daliegt, auf dem Rücken, und das war's dann. In dem Neuen Film kam diese Riesenspinne übrigens gar nicht vor, das Ende fand ich noch lächerlicher, mit dem "Friedensangebot" an die Clique.

Ich mag grundsätzlich eher nostalgische Filme, in jedem Genre. Ich bin schon einer der "Früher-war-vieles-besser"-Fraktion. Der alte "Es"-Film hatte seinen speziellen Charm, außerdem eine runde Story, durchgehend, aufeinander aufgebaut. Die Effekte und der Sound etc. waren technisch völlig ausreichend, ich fand sie sogar besser als die im neuen Film. Der alte "Es"-Film war einfach Kult, vor allem damals in den 1990ern.

Was den Neuen "Es"-Film angeht:
Diese ganze Graphik, Sound-Effekte, usw. heutzutage brauche ich gar nicht. Die Story im Neuen "Es"-Film ist chaotisch, hin und her, und verworren, und total verfälscht. Außerdem ist der sogenannte "Humor" in dem Neuen Film nicht mein Fall. Die Jugendlichen dort mit ihren ständigen "Deine-Mama-ist-so-fett"-Witzen, oder ähnlichem, das ist wohl an die heutigen Generationen angepasst, aber nicht meine Welt. Alles in allem bin ich froh und erleichtert, keinen einzigen Euro für den Neuen Kino-Film ausgegeben zu haben. Der Neue "Es"-Film lief vor etwa 2 Jahren auch mal im Free TV, da habe ich den gesehen. Was für eine Enttäuschung, wie bei so vielen Remakes. Der alte Charm fehlt. In Zukunft werde ich nur noch den Alten "Es"-Film schauen.
Ich habe beiden neuen Teile gesehen und mag mich ehrlich gesagt gar nicht mehr an das Ende erinnern. Ich fand das Remake okay für ein einmaliges Schauen, ich würde es aber nicht nochmals schauen, im Gegensatz zum Original welches ich schon mehrfach angesehen habe über die Jahre.

Das Original hat einen ganz speziellen Charme so ala "Stand by Me" auch eine King Verfilmung die ich sehr schätze. Auch sind mir die Schauspieler sympathisch, witzig auch das "John Boy" hier mitspielt
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Alt 04.08.2022, 16:47   #24115
Hannoveraner
Knöchelbruch
 
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@Vince Black, ein weiterer empfehlenswerter Film von Stephen King ist "The Shining". Hierbei ist sowohl das Orginal von ca. 1980, als auch das Remake sehenswert. Das abgelegene Hotel "Overlook" mitten im Winter ist hier der Ort des Geschehens. In diesem Hotel sind die Geister von Verstorbenen aktiv. Eine Familie quartiert sich dort ein. Der Vater wird von den Geistern heimgesucht, und aufgehetzt, so daß er seine Frau und seinen Sohn bedroht.

@Duke of Bridgewater, um auch mal auf die DEFA einzugehen. Das Studio war ja seinerzeit in Potsdam-Babelsberg. Berühmt sind ja die Indianer-Filme aus den 1960ern, die mehrmals im ehemaligen Jugoslawien gedreht wurden. Mit Gojko Mitic. Ich bin leider zu jung, um das miterlebt zu haben.

Dann die "Legende von Paul und Paula" mit dem Song von den Puhdys, "Geh zu Ihr, Lass Deinen Drachen steigen, der Mensch lebt nicht vom Moos (oder Glück) allein", oder so etwa. Aus den 1970ern, Lieblingsfilm von der Alt-Bundeskanzlerin Angela Merkel. Damals in den DDR-Kinos.

Aber selbstverständlich kenne ich teilweise das DFF, Fernsehen der DDR, von vor 1989, da ich als Kind im Zonenrandgebiet aufwuchs, wo man das DDR-Fernsehen per Antenne empfangen konnte. DFF 1 und DFF 2.

Ich kann mich an einen Film aus der damaligen Tschechoslowakei erinnern, wo ein LKW-Fahrer namens "Bleifuß" einen Jungen und seine Familie bzw. ein Dorf vor einem korrupten Typen beschützte, der "Beppo" hieß. Wie der Film hieß, weiß ich leider nicht mehr.

Ansonsten kannte ich deren DFF-Kinder-Programm. Eine Sendung, "Brummkreisel", die war entfernt vergleichbar mit Peter Lustig und "Löwenzahn", oder mit der "Sendung mit der Maus".

Die Serie "Spuk von Draußen".
https://youtu.be/6E9uq8W8REI Trailer. Da ging es um Außerirdische, die im Erzgebirge gelandet waren. Die Außerirdischen sahen zum Teil aus wie normale Männer. Der eine Alien war ein Roboter, der aussah, wie ein alter Mann, jedoch hatte er ein drittes Auge im Hinterkopf, versteckt unter Haaren. Der zweite Alien hatte eine Sonnenbrille mit weißen Punkten, die sich vergrößerten. Der konnte Menschen bewusstlos machen, wenn jemand ihn bedrohte. Das mit der Sonnenbrille hatte gewisse Ähnlichkeit zu John Carpenter's Film "Sie leben" mit Rowdy Roddy Piper. Davon abgesehen hatten diese Außerirdischen im DDR-Fernsehen einen großen Gitarrenkoffer, oder Geigenkasten, wie in Mafia-Filmen, wo sie sich drin verstecken konnten, und sich weg beamen, weg teleportieren konnten, wenn Gefahr drohte, oder sie verfolgt wurden, und nicht entdeckt werden wollten. Ich glaube, das war wohl auch eine damalige Kinder-Serie.

Den "Schwarzen Kanal" mit Eduard von Schnitzler gab es als Polit-Sendung im DDR-Fernsehen, wo damals Propaganda gegen den Westen vorgetragen wurde.

Ich meine, das Puppenspiel "Kater Mikesch" von Josef Lada kam auch aus der Tschechoslowakei, wurde aber bei uns im Westen von der Augsburger Puppenkiste umgesetzt. https://youtu.be/7ey6J0-FjLc Intro

Dann gab es doch noch die DDR-Serie von den Ostsee-Skippern, die jetzt zuletzt wiederholt wurde.

Das waren jetzt zwar meistens keine Filme, aber schon irgendwie passend zur DEFA und zum DFF/ DDR-Fernsehen.

Dann die ganzen Verfilmungen von "Grimm's Märchen" aus der DDR, sowie Märchenfilmen aus dem Ostblock, die fallen mir jetzt als alte Ost-Spielfime ein.

Geändert von Hannoveraner (05.08.2022 um 13:55 Uhr).
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Alt 04.08.2022, 18:15   #24116
Humppathetic
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Starbesetzt mit Ryan Gosling, Chris Evans und Billy Bob Thornton schickt Netflix ein budgettechnisches Schwergewicht in den, inzwischen meiner Meinung nach schon ein Stück weit überlaufenen Markt der Geheimdienst-, Spionage- und Verschwörungs-Actionthriller und liefert ein letztlich "nur" solides Paket ab. Mit Ryan Gosling als Hauptdarsteller kann ich nicht wirklich viel anfangen, ich finde ihn leider null charismatisch und mimisch einfach langweilig, dadurch hatte der Film es von Anfang schwer, da solche Streifen natürlich auch von der Bindung des Zuschauers an den Helden leben. Herrlich böse und durchgeknallt darf dafür "Captian America" Chris Evans auftreten, der seine Rolle wirklich gut spielt und zeigt, dass er nicht nur den braven, moralisch integeren Saubermann spielen kann - möglicherweise hat er genau diese Rolle gebraucht, um das Image ein bißchen abzulegen.

Storytechnisch bewegt sich der Film in klassischen, wenig überraschenden und somit auch wieder einmal relativ vorhersehbaren Gewässern, hier gibt es leider wenig Neues oder Innovatives zu sehen. Die Actionszenen sind dafür wuchtig und aufwendig inszeniert, hin von intensiven (leider für eine 16er Freigabe zu zahmen) Mann/Frau-gegen-Mann/Frau Kämpfen, bis zu spektakulären Verfolgungsjagden, die entfernt an Fast & Furious erinnern.

Letztlich bekommt man einen ordentlichen, soliden Genrefilm, den man sich gefahrlos anschauen kann, der jedoch nicht sonderlich lange in Erinnerung bleiben wird, dafür waren Geschichte und Figuren einfach zu blass.

7/10
Habe davon letztens den Honest Trailer gesehen. Holla, ist der teils schlecht gemacht. Nachdem es zwischen (gefühlt) 2000 und (gefühlt) 2015 nur Actiondreck aus Hollywood, der entweder völlig zerschnitten (Paradebeispiel "Taken" und Sequels) oder voller CGI war, gab, wurde es seitdem ja deutlich besser, bspw. dank der von David Leitch* und Derek Kolstad gedrehten bzw. geschriebenen und weitaus (wenn auch nicht zu 100%) naturbelasseneren" John Wick"-Filme oder auch "Nobody" oder den Werken eines Tom Cruise. An die meisterlichen Szenen aus "The Raid 2" kommen sie immer noch nicht ran (Cruise schon ein bisschen, aber da scheint mir der Fokus ein anderer zu sein), aber das Niveau steigert sich wenigstens wieder. "The Gray Man" jedoch ... CGI allenthalben, dazu partiell zu Tode geschnittene Actionsequenzen. Ich habe jetzt schon keine Lust, mir das Werk anzugucken. Und so gern ich Gosling in Interviews sehe (bei Graham Norton z. B.), so sehr ist er auch ein Stoneface. Funktionierte brillant in "Drive", aber wirkt auf Dauer dann doch eher semiprofessionell.

*Ich sehe gerade zufällig, dass der "Bullet Train" mit Brad Pitt gedreht hat. Der sah im Trailer aber leider auch eher CGI-beladen ist.

Escape Room

Sechs Leute - die zurückhaltende (Quanten-) Physikstudentin Zoey (gespielt von der Kanadierin Taylor Russell, die bis dato eher unbekannt war), der quasi alkoholabhängige Lagerarbeiter Ben (Logan Miller, der bereits in "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" ("Before I Fall") an der Seite von Taylor spielte), Börsenmakler und auch privat ein Arschloch Jason (Jay Ellis, vorher recht unbekannt, seitdem aber Teil des von einigen bejubelten "Top Gun: Maverick"), Irakkriegsveteranin Amanda (Deborah Ann Woll, bekannt aus den Serien "Marvel's Daredevil", "Marvel's The Defenders", "Marvel's The Punisher", "Marvel's The Plumber", "Marvel's Homelander", "Marvel's Marvellous Marvelling at Mattel's Marvel Malls" und "Marvel's Next Topmodel"), LKW-Fahrer Mike (Tyler Labine, bekannt aus "Tucker and Dale vs Evil") und Escape Room-Fan Danny (Komiker Nik Dodani) - werden auf mysteriös-spannende Weise dazu eingeladen, ihr Leben zu verändern, denn alle von ihnen könnten das auf irgendeine Weise gebrauchen, doch das entdecken sie erst, als es bereits Tote gibt.

Dieser Psychothriller / nicht so ganz-Horrorfilm fängt unglaublich generisch an. Die ersten 20 Minuten sind einfach, ganz ohne Umschweife, schwach. Danach wird es ansatzweise besser, auch wenn die Charaktere zuerst einmal wie vom Reißbrett wirken - und so richtig viel an Tiefe gewinnen sie eigentlich alle nicht. Es gibt den überfröhlichen Optimisten, der den anderen eher als Lacher dient, das Arschloch, das im Verlauf des Films eigentlich nur arschiger wird, die Schüchterne, die sich aus ihrem eigenen Korsett befreit, die Figur mit harter Schale aber doch weichem Kern, den apathischen, alles verneinenden Alki, der sich zur/zum "überraschenden" Sympathiefigur und Helden entwickelt, und den unwissenden, aber wissbegierigen, möglichst auf alle Rücksicht nehmenden Schmusebär, der sich den Widrigkeiten stellt. Diese sechs Figuren stolpern dabei anfangs durch ein scheinbares Spiel, das sie zunächst überfordert, aber an dessen Aufgaben sie wachsen - wobei dann auch die Gemeinsamkeit der sechs Menschen aufgedeckt wird.

Das ist in der Mitte dann sogar relativ unterhaltsam, und für mich als jemanden, der mit Escape Rooms so gar nichts anzufangen weiß, war das Lösen der Aufgaben auch durchaus spannend anzuschauen. Die Kniffe bzw. Rätsel könnten so - natürlich ohne ihre Bösartigkeit und lethalen Konsquenzen - wahrscheinlich auch in echten Räumen auftauchen.

Dazu war es mal schön, sympathische, nachvollziehbare Charaktere zu sehen, die zusammenarbeiten und möglichst versuchen, intelligent vorzugehen. Da verzeihe ich vielleicht dann auch mal die Westentaschenpsychologie, die häufiger mal angewendet wird, um Figuren emotional zu stärken.

Auch das Setdesign konnte überzeugen. Die Ideen für die einzelnen Räume waren wirklich ... schön einfach.

Zwar stimmte das Pacing zudem auch, aber am Ende waren die einzelnen Figuren, wenn auch größtenteils sympathisch, zu flach gezeichnet, um bei mir wirklich Anteilnahme zu erzeugen, sodass ich die oben beschriebenen Produktionsdetail eher genoss als die unausweichlichen Konflikte, die auftauchen, und die, wenn auch manchmal witzigen, Dialoge, die viel mehr Feinschliss vertragen hätten können.

Das Ende dann wiederum ... too much und wirklich zu "on the nose" und schon cartoonesk in der Zeichnung der im Schatten agierenden Bösewichte.

Alles in allem ein unterhaltsamer, aber am Ende doch irgendwie wenig nachhaltiger Mix aus "Cube", "Saw" und ein wenig auch "Jumanji".

6/10

PS: Bisschen Blut wäre auch nett gewesen.

Escape Room 2: No Way Out

Kritik enthält Spoiler, sofern man den ersten Teil nicht kennt!

Im Original "Escape Room: Tournament of Champions". Zoey und Ben, die beiden Überlebenden des Escape Room-Spiels aus dem Original, wollen die Minos Corporation, benannt nach Minos, in der griechischen Mythologie Sohn des Zeus und der Europa und Auftraggeber des Labyrinths für den Minotaurus (im Film wird, wenn ich mich nicht irre, fälschlicherweise behauptet, Minos habe das Labyrinth selbst gebaut, aber das wurde von Daidalos erledigt), zur Strecke bringen, nachdem diese die Escape Rooms im ersten Film innerhalb von wenigen Stunden verschwinden ließen, weswegen die Polizei im Trüben fischte. Dafür fahren sie nach New York. Dort in einer U-Bahn passiert das "Unglaubliche" (=Vorhersehbare): Sie werden abermals in ein Escape Room-Spiel verwickelt, und wieder geht es ums Überleben, diesmal mit Mitspielern, die bereits vorher Escape Rooms überlebt haben (auch wenn im ersten Teil gesagt wurde, Zoey und Ben seien die ersten Überlebenden gewesen? Mag mich auch irren). Also geht alles von vorne los.

Ich spare mir hier eine wirkliche Kritik. Man lese dazu mein Review zum ersten Teil und füge im Kopf hinzu: alles schon mal da gewesen, aber alles irgendwie nicht mehr so imaginativ, spannend und wirklich "rätselhaft".
Dazu gibt es einen Nebenplot mit einem vorhersehbaren Ende und einen Wink auf einen weiteren Teil.
Fun Fact: Hauptdarstellerin Taylor Russell zerstört selbst die Kontinuität der Filme, denn obwohl selbige nur wenige Tage auseinanderzuliegen scheinen, hatte ihr Charakter Zoey zwischendurch Zeit, sich die Brüste machen zu lassen.

4/10

Das Omen

Im Nachzug des "Horror Craze", ausgelöst durch "Der Exorzist", entstand 1976 der britische Horrorfilm "Das Omen" mit Gregory Peck in der Hauptrolle und gedreht von Richard Donner ("Superman", "Lethal Weapon", "Die Goonies" usw.). Nebenbei spielt der auch kürzlich verstorbene David Warner eine nicht unwichtige Rolle.

Der Film hat ja eigentlich einen gewissen Status. Jeder kennt seinen Namen, man kennt vielleicht auch die beiden berühmtesten Todesszenen, Darsteller wie Peck, Warner, Remick (immerhin fünf Golden Globe-Nominierungen und ein Gewinn des selbigen) sprechen für sich, und Donner drehte einige hervorragende Filme.

Allein ... dieser Film wirkte bei mir nicht. Er war nicht gruselig, er war in den ersten 35, 40 Minuten äußerst sprunghaft, die zweite Hälfte war ein einziger Scavenger Hunt, er verbriet leider (und für mich sehr überraschend) den Tod der Nanny, wirkte steril und war alles in allem einfach nicht effektvoll. Schade. Sehr, sehr schade.

6/10 (mit Wohlwollen wegen ein paar Szenen)
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Geändert von Humppathetic (05.08.2022 um 14:39 Uhr).
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Alt 04.08.2022, 18:24   #24117
Goldberg070
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Zitat von Humppathetic Beitrag anzeigen
Habe davon letztens den Honest Trailer gesehen. Holla, ist der teils schlecht gemacht. Nachdem es zwischen (gefühlt) 2000 und (gefühlt) 2015 nur Actiondreck aus Hollywood, der entweder völlig zerschnitten (Paradebeispiel "Taken" und Sequels) oder voller CGI war, gab, wurde es seitdem ja deutlich besser, bspw. dank der von David Leitch* und Derek Kolstad gedrehten bzw. geschriebenen und weitaus (wenn auch nicht zu 100%) naturbelasseneren" John Wick"-Filme oder auch "Nobody" oder den Werken eines Tom Cruise. An die meisterlichen Szenen aus "The Raid 2" kommen sie immer noch nicht ran (Cruise schon ein bisschen, aber da scheint mir der Fokus ein anderer zu sein), aber das Niveau steigert sich wenigstens wieder. "The Gray Man" jedoch ... CGI allenthalben, dazu partiell zu Tode geschnittene Actionsequenzen. Ich habe jetzt schon keine Lust, mir das Werk anzugucken. Und so gern ich Gosling in Interviews sehe (bei Graham Norton z. B.), so sehr ist er auch ein Stoneface. Funktionierte brillant in "Drive", aber wirkt auf Dauer dann doch eher semiprofessionell.

*Ich sehe gerade zufällig, dass der "Bullet Train" mit Brad Pitt gedreht hat. Der sah im Trailer aber leider auch eher CGI-beladen ist.
Man darf halt nicht wirklich was erwarten. Es ist halt typische Netflix-Filmkost: Zuweilen nett gemacht, aber größenteils belanglos. Ordentliche Arbeit, aber keine Handschrift. Solider Film, aber nichts, was nachhaltig irgend einen Impact hat.

Zu Bullet Train habe ich noch nichts gesehen. Das kann, von dem, was ich gelesen habe, gut werden, oder halt auch nicht. Ich mein, ist halt auch wieder ein Actionfilm, großes Niveau oder Anspruch gibt es da halt nur in den seltensten Fällen. Und die Charismabomben von Früher hast du halt nicht mehr. Ein Ryan Gosling kann so einen Film für mich nicht tragen.
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Alt 05.08.2022, 07:07   #24118
Vince Black
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Das Omen

Im Nachzug des "Horror Craze", ausgelöst durch "Der Exorzist", entstand 1976 der britische Horrorfilm "Das Omen" mit Gregory Peck in der Hauptrolle und gedreht von Richard Donner ("Superman", "Lethal Weapon", "Die Goonies" usw.). Nebenbei spielt der auch kürzlich verstorbene David Warner eine nicht unwichtige Rolle.

Der Film hat ja eigentlich einen gewissen Status. Jeder kennt seinen Namen, man kennt vielleicht auch die beiden berühmtesten Todesszenen, Darsteller wie Peck, Warner, Remick (immerhin fünf Golden Globe-Nominierungen und ein Gewiss desselbigen) sprechen für sich, und Donner drehte einige hervorragende Filme.

Allein ... dieser Film wirkte bei mir nicht. Er war nicht gruselig, er war in den ersten 35, 40 Minuten äußerst sprunghaft, die zweite Hälfte war ein einziger Scavenger Hunt, er verbriet leider (und für mich sehr überraschend) den Tod der Nanny, wirkte steril und war alles in allem einfach nicht effektvoll. Schade. Sehr, sehr schade.

6/10 (mit Wohlwollen wegen ein paar Szenen)

Ich habe den Film über die Jahre immer mal wieder gesehen und leider verliert er mit den Jahren und den Jahren die man selber auf dem Buckel hat etwa an seiner Wirkung. Ich kann dir sagen, als ich den Film als Kind gesehen habe, das gleiche gilt für den zweiten Teil hatte das eine ganz andere angst einflössende Wirkung in Sachen Satans Sohn und Teufelsanbeter Speziell wenn man sich dann als Teen den Film alleine angeschaut hat, zusammen mit der sehr speziellen Musik, das hat einem schon erschaudert. Das letzte Mal habe ich mir das Omen vor 8 Jahren angesehen und er hat leider schon an der Wirkung verloren die er früher hatte aber nichsts destotrotz ein Klassiker und mir gefallen auch die die weiteren Teile die es in der Serie gab, speziell Teil 2, habe mir früher mal den Soundtrack gekauft, kann man sich eigentlich kaum anhören
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Alt 05.08.2022, 13:35   #24119
Jefferson D'Arcy
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Zitat von Goldberg070 Beitrag anzeigen
Und die Charismabomben von Früher hast du halt nicht mehr. Ein Ryan Gosling kann so einen Film für mich nicht tragen.
Ich finde schon, dass Gosling eine Menge Charisma hat - als Beispiel führe ich gerne "The Place Beyond The Pines" oder eben "Drive" an. Die Hauptrolle in einem tumben Actionfilm aus der Retorte hätte er aber zum einen nicht gebraucht und zum anderen kann er aufgrund seiner bisherigen Filme so ein Ding auch nicht tragen. Man hätte jemanden nehmen sollen, der eher für Event-Kino bekannt ist. Gosling hatte immer Independent-Produktionen mit in seiner Vita und ist für mich einfach die falsche Besetzung.
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Alt 05.08.2022, 14:10   #24120
General Nek.F.U.
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Zitat von Vince Black Beitrag anzeigen
Ich habe den Film über die Jahre immer mal wieder gesehen und leider verliert er mit den Jahren und den Jahren die man selber auf dem Buckel hat etwa an seiner Wirkung. Ich kann dir sagen, als ich den Film als Kind gesehen habe, das gleiche gilt für den zweiten Teil hatte das eine ganz andere angst einflössende Wirkung in Sachen Satans Sohn und Teufelsanbeter Speziell wenn man sich dann als Teen den Film alleine angeschaut hat, zusammen mit der sehr speziellen Musik, das hat einem schon erschaudert. Das letzte Mal habe ich mir das Omen vor 8 Jahren angesehen und er hat leider schon an der Wirkung verloren die er früher hatte aber nichsts destotrotz ein Klassiker und mir gefallen auch die die weiteren Teile die es in der Serie gab, speziell Teil 2, habe mir früher mal den Soundtrack gekauft, kann man sich eigentlich kaum anhören
Das kann ich bestätigen, als Kind habe ich mir in die Hosen gemacht, heute ist der fast unschaubar.
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Alt 05.08.2022, 14:44   #24121
Humppathetic
Genickbruch
 
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Zitat:
Zitat von Vince Black Beitrag anzeigen
Ich habe den Film über die Jahre immer mal wieder gesehen und leider verliert er mit den Jahren und den Jahren die man selber auf dem Buckel hat etwa an seiner Wirkung. Ich kann dir sagen, als ich den Film als Kind gesehen habe, das gleiche gilt für den zweiten Teil hatte das eine ganz andere angst einflössende Wirkung in Sachen Satans Sohn und Teufelsanbeter Speziell wenn man sich dann als Teen den Film alleine angeschaut hat, zusammen mit der sehr speziellen Musik, das hat einem schon erschaudert. Das letzte Mal habe ich mir das Omen vor 8 Jahren angesehen und er hat leider schon an der Wirkung verloren die er früher hatte aber nichsts destotrotz ein Klassiker und mir gefallen auch die die weiteren Teile die es in der Serie gab, speziell Teil 2, habe mir früher mal den Soundtrack gekauft, kann man sich eigentlich kaum anhören
Klassiker ist er sicherlich, aber abgeholt hat er mich nicht. Da finde ich "Der Exorzist", gerade im Director's Cut (die Treppenszene!) viel effektvoller, wenngleich auch nicht unbedingt wirklich gruselig (abgesehen von dieser abgefuckten Treppenszene!), und vor allem fand ich ihn viel, viel interessanter.
Was den Soundtrack angeht ... der war in der Tat, äh ... "eigen".

Zitat:
Zitat von Jefferson D'Arcy Beitrag anzeigen
Ich finde schon, dass Gosling eine Menge Charisma hat - als Beispiel führe ich gerne "The Place Beyond The Pines" oder eben "Drive" an. Die Hauptrolle in einem tumben Actionfilm aus der Retorte hätte er aber zum einen nicht gebraucht und zum anderen kann er aufgrund seiner bisherigen Filme so ein Ding auch nicht tragen. Man hätte jemanden nehmen sollen, der eher für Event-Kino bekannt ist. Gosling hatte immer Independent-Produktionen mit in seiner Vita und ist für mich einfach die falsche Besetzung.
Charisma hat er schon, aber er ist kein Schauspieler für Actionfilme, finde ich. Wie du schreibst: Er agiert am besten in ruhigen (Indie-) Werken, aber eine körperliche Präsenz vermisst man als Zuschauer in diesen lauten Knalleffektfilmen, es sei denn, man setzte ihn als stoischen und stillen Lone Wolf ein, so à la Rambo. Aber auch das passte nicht in ein Werk wie "The Gray Man".
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Alt 05.08.2022, 16:47   #24122
Goldberg070
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Zitat:
Zitat von Jefferson D'Arcy Beitrag anzeigen
Ich finde schon, dass Gosling eine Menge Charisma hat - als Beispiel führe ich gerne "The Place Beyond The Pines" oder eben "Drive" an. Die Hauptrolle in einem tumben Actionfilm aus der Retorte hätte er aber zum einen nicht gebraucht und zum anderen kann er aufgrund seiner bisherigen Filme so ein Ding auch nicht tragen. Man hätte jemanden nehmen sollen, der eher für Event-Kino bekannt ist. Gosling hatte immer Independent-Produktionen mit in seiner Vita und ist für mich einfach die falsche Besetzung.
Ich kann mit Gosling nichts anfangen. Der ist für mich der absolute Anti-Schauspieler und eigentlich ein Grund, einen Film nicht zu gucken. Ich habe nichts gegen ihn persönlich, ich kann einfach nur nichts mit seinem Spiel anfangen. Und Drive finde ich beispielsweise ganz furchtbar. Unfassbar langweiliger Film, der für mich ohne jede Substanz ist.
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Alt 06.08.2022, 08:45   #24123
PappHogan
Schädelbasisbruch
 
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Zitat von Hannoveraner Beitrag anzeigen
Stephen King

Langoliers

In einem Flugzeug verschwinden die meisten Passagiere. Die Crew landet auf einem Menschenleeren Flughafen, in Bangor, Maine, USA. Die Technik ist teilweise ausgefallen, und kein Mensch auffindbar. Die Piloten und die übrigen Passagiere suchen einen Ausweg. Sie entscheiden sich, zurück nach Los Angeles zu fliegen, dabei müssen sie durch eine Art Portal, einen Riss in der Zeit. Doch sie müssen sich beeilen, die Zeit rennt. Denn kurz bevor sie wieder starten und abheben können, werden sie noch von den Langoliers attackiert, eine Art Monster, die alles und jeden fressen, der/ die ihnen in die Quere kommt. https://youtu.be/zJocfhzC6xU Trailer (Englisch)

"Es"

Im Original: "It"

Eine Clique von Kindern/ bzw. Teenagern sind an ihrer Schule die Außenseiter. Der Geist des Verstorbenen Clown Pennywise sucht die Kinder einzeln heim, und bedroht sie. Als die Kinder erwachsen sind, wehren sie sich gemeinsam gegen den Clown Pennywise, der sich in eine Riesenspinne verwandelt. Nur der Alte Film (Doppel-Film) ist gut. Der Neue Film überzeugt mich nicht.

P. S.: Es gibt auch eine Band, die sich Pennywise genannt hat.

Ich hatte da mal ein Youtube-Video gesehen, da werden zum Schluss die Langoliers visualisiert.
Wenn das kein Fake-Video war, wie ja leider bei YT so oft, dann wären das mit weitem Abstand die schrägsten/schlechtesten Filmmonster aller Zeiten.
Mich erinnerten sie an fliegende Gebisse.
__________________
Live sometimes sucks!
But Death is no alternative.

How can i ever stand out being fake in aworld full of fakeness.
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Alt 06.08.2022, 09:32   #24124
Hannoveraner
Knöchelbruch
 
Registriert seit: 02.02.2022
Beiträge: 519
@Papp Hogan, Dein Eindruck mit den "fliegenden Gebissen" ist richtig. Der Stephen King-Film "Langoliers", der grob auf einem Buch basiert, wurde etwa Mitte der 1990er ( ich glaube 1995), verfilmt. Entsprechend "mäßig" sind die Grafik und die Sound-Effekte für uns heute, jedoch immer noch gut. Diese sogenannten Langoliers sind Fell-Kugeln, die ein dreiteiliges Maul haben, mit stählernen Zähnen, die im Kreis rotieren, wie bei einer Kettensäge oder Kreissäge, so habe ich das wahrgenommen, und bei den YouTube-Kommentaren wurde das auch so in etwa bestätigt.

In dem von mir verlinkten Trailer sind die Langoliers jedoch nur aus der Ferne zu sehen, eher angedeutet, der Fokus liegt mehr auf den Bäumen im nahegelegenen Wald und den Hochspannungsmasten, die durch die "Fress-Aktivitäten" der Langoliers umkippen.

Bei YouTube gibt es den ganzen Film, die kompletten 2 Teile, sowohl auf Amerikanisch, als auch auf Deutsch.

Der Film Langoliers von Stephen King ist sehenswert und spannend. Finde ich zumindest. Auch wenn "Langoliers" leider bei weitem nicht so bekannt ist wie andere Werke, Bücher und Filme von Stephen King, z. B. "Es" bzw. "It" (der Alte wie der Neue Film plus Buch), Shining, Tommyknockers, etc. Lass mich nicht lügen, aber ist nicht auch "Carrie" von Stephen King? Sorry, bei den 2 letztgenannten bin ich mir jetzt nicht so zu 100 pro sicher. Im Zweifel korrigiere ich es.

Edit: "Bates' Motel" ist von Alfred Hitchcock, aber trotzdem spannend. Carrie ist jedoch von Stephen King, zumindest das Werk, wollt's grade recherchieren, Danke Vince Black.

Geändert von Hannoveraner (06.08.2022 um 10:40 Uhr).
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Alt 06.08.2022, 10:08   #24125
Vince Black
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Beiträge: 8.199
Zitat:
Zitat von Hannoveraner Beitrag anzeigen

Der Film Langoliers von Stephen King ist sehenswert und spannend. Finde ich zumindest. Auch wenn "Langoliers" leider bei weitem nicht so bekannt ist wie andere Werke, Bücher und Filme von Stephen King, z. B. "Es" bzw. "It" (der Alte wie der Neue Film plus Buch), Shining, Tommyknockers, etc. Lass mich nicht lügen, aber sind nicht auch "Carrie" und/ oder "Bates' Motel" von Stephen King? Sorry, bei den 2 letztgenannten bin ich mir jetzt nicht so zu 100 pro sicher. Im Zweifel korrigiere ich es.
Psycho ist von Alfred Hitchcock mit Norman und dem Bates Motel und bei Carrie hast du Recht das ist eine Stephen King Verfilmung
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