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Alt 31.10.2022, 18:51   #1
Axel Saalbach
Genickbruch
 
Registriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 19.037
In den vergangenen Tagen haben sich Eric Bischoff und Tony Khan auf dem Medienwege miteinander gestritten. Los ging es damit, dass Bischoff All Elite Wrestling dafür kritisierte, dass es bei den Shows der Liga häufig "kalte Matches" ohne jeden storytechnischen Vorlauf gäbe. Bei seinem wöchentlichen Auftritt bei "Busted Open Radio" meinte Khan dazu in der vergangenen Woche, sein einstiger Kumpel sei in seinen Aussagen "widersprüchlich und heuchlerisch". Khan erklärte, der storytechnische Aufbau von Matches sei zwar ein großer Teil der Faszination am Wrestlingbusiness, es gäbe jedoch absolut keinen rationalen Grund, dass jedes einzelne Match so etwas bräuchte.

Im weiteren Verlauf erinnerte Tony Khan an die Ausgaben von "WCW Monday Nitro", als Eric Bischoff in der zweite Hälfte der neunziger Jahre der Verantwortliche der Liga war. Die besten Nitros jener Zeit hätten vor allem von scheinbar zufällig zusammengestellten Lucha-Kämpfen und anderen unerwarteten Paarungen gelebt. Die damaligen Cards hätten allesamt nach einer "geschmackvollen Zufälligkeit" ausgesehen, und nur die Hälfte der Matches hatte eine Vorgeschichte. Trotzdem hätte man damals die Nonplusultra-Show des Wrestlingbusiness geschaffen. Dass World Championship Wrestling nach 1998 versuchte, wirklich jedem einzelnen Kampf eine Story aufzudrücken, wäre indessen nur der schwache Versuch gewesen, die Konkurrenz zu kopieren.

Dass sich ausgerechnet der Mann, der für die meisten "Cold Matches" in der Geschichte der Wrestling-Fernsehausstrahlungen verantwortlich war, nun über solche Kämpfe aufregt, sei "abscheulich". Scheinbar zufällige Paarungen könnten vielmehr der Beginn von etwas Neuem sein, und wenn schon nicht das, dann wäre es immerhin interessant zu sehen, wer von zwei Gegnern der Bessere ist. Abgesehen davon werde er den Fans ganz bestimmt keine Gehirnwäsche verpassen und ihnen vorschreiben, dass es nur eine Art von Matchaufbau gibt, so Khan.

Bischoff ging am heutigen Montag nun im Rahmen seines Podcasts "83 Weeks" auf Khans Aussagen ein. Er gestand ein, dass es bei seinen WCW-Shows tatsächlich das ein oder andere "Cold Match" gab, aber er hätte ja auch nicht gesagt, dass restlos jedes Match eine Storyline bräuchte. Gilt es beispielsweise neue Talente einzuführen, die bisher - zwangsläufig - noch keinen Rivalen haben konnten, dann würden solche Kämpfe Sinn ergeben, um den Zuschauern die Wrestler vertraut zu machen. Aber dann muss man diese Kämpfe auch dazu nutzen, den betreffenden Wrestlern eine Hintergrundgeschichte zu geben oder die Zuschauer wenigstens ausführlich über die Akteure zu informieren.

Das Hauptproblem bei All Elite Wrestling, das er ansprechen wollte, sei aber eigentlich ein ganz anderes: Es gäbe ständig Matches in der Upper Card, die keine ausreichende Hintergrundgeschichte, keine Struktur oder wenigstens irgendeine fesselnde Idee hätten. Er habe viele Matches gesehen, die eine "Storyline" - oder das, was AEW als solche bezeichnet - hatten, die ganz offensichtlich nur eine "Ausrede" war, um die Wrestler miteinander kombinieren zu können. Gut durchdachte Geschichten sähen anders aus. Wenn man in der heutigen wettbewerbsorientierten Zeit ein Fernsehpublikum aufbauen und vergrößern will, dann bräuchte es gut ausgearbeitete, fesselnde und gut strukturierte Storys, und die sähe er bei All Elite Wrestling einfach nicht, so Bischoff. Alles, was er sieht, seien nur vorgeschobene Gründe für zufallsgenerierte Matches.
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"Der GB-Mitarbeiter Axel Saalbach wurde vor einer Woche im Radio gefragt, warum er die Menschen nicht mag. Er lacht immer noch."

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Alt 31.10.2022, 19:24   #2
Riddler
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 27.06.2005
Beiträge: 4.775
Tatsächlich haben beide mit ihren Aussagen recht. Diese "Randomness" von einigen Matches wird ja auch hier häufiger diskutiert.
Und über Bischoff braucht man eigentlich nicht mehr zu reden.
Blöd nur, dass TK hier etwas bockig rüberkommt und auch seine Wortwahl wirkt eher wie ein Beißreflex.

TK sollte sich schon eingestehen, dass er in der jetzigen Phase der Promotion mehr Unterstützung benötigt. Die Leute dafür hat er ja bereits unter Vertrag, nur muss er diese Ressourcen endlich mal nutzen und nicht auf Teufel komm raus alles alleine lösen wollen.

Geändert von Riddler (31.10.2022 um 19:24 Uhr).
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Alt 31.10.2022, 19:28   #3
Zed
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 04.05.2015
Beiträge: 1.384
Ausgerechnet Bischoff, der Erfinder der "Cold matches" Fernsehshow WCW Saturday Night.
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Alt 31.10.2022, 19:46   #4
Hechti
Gehirnerschütterung
 
Registriert seit: 22.12.2006
Beiträge: 360
Zitat:
Zitat von Zed Beitrag anzeigen
Ausgerechnet Bischoff, der Erfinder der "Cold matches" Fernsehshow WCW Saturday Night.
Häh? Cold Matches sind so alt wie das Wrestling Business. Kompletter Quatsch von Bischoff. In der WCW gab es mehr Cold Matches als anderswo. World Wide, Saturday Night, Thunder, selbst bei Nitro. Von den zahlreichen WWF Shows mal abgesehen. Selbst bei RAW gab es von Anfang an Cold Matches. Ich verstehe die Aufregung nicht. Besonders vor dem Hintergrund, dass sogar die meisten Matches bei den Hauptshows der AEW einen Grund haben.

Früher hat es mich besonders bei den WWF Shows frustriert, dass bei Sunday Night Heat usw kaum Storylines zu sehen waren. Und wer sich Shows der 80er ansieht, wird auch dort feststellen, dass es fast immer, bis auf den Main Event, Cold Matches zu sehen gibt. Nur dass dort, um das Match herum, der Star des Matches in den Fokus gerückt wird. Zum Beispiel durch eine überzeugende Leistung, ein Interview nach dem Match usw.

Bischoff mal wieder mit viel heißer Luft. Und sind wir mal ehrlich. Von der zweiten Jahreshälfte 95 bis Ende 97 mal abgesehen, war die WCW nicht wirklich durchgehend gut. Sie steht aber, im Vergleich zu den letzten 20 Jahren, nicht wirklich schlecht dar.
Hechti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2022, 19:48   #5
Red-John
Cut
 
Registriert seit: 20.03.2019
Beiträge: 71
Bei allem sollte man nicht ganz vergessen, daß man die Zeit damals (WCW) mit heute (AEW) nicht wirklich vergleichen kann. Heute ist das Publikum anspruchsvoller, erwartet viel mehr als früher.
__________________
Jahrelanger Leser, nun endlich registriert
Aber das ist nun euer Problem ;)
Red-John ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2022, 19:58   #6
Zed
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 04.05.2015
Beiträge: 1.384
Zitat:
Zitat von Hechti Beitrag anzeigen
Häh? Cold Matches sind so alt wie das Wrestling Business.
Ich meinte damit nicht dass Bischoff Cold Matches erfunden hat, sondern nur die Fernsehshow die dafür bekannt wurde.
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Alt 31.10.2022, 20:05   #7
Vemperor
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 31.03.2002
Beiträge: 1.258
Matches innerhalb von Storylines sind halt häufig relativ durchschaubar und enden häufiger mit dirty finishes. Ich finde man braucht beides, Cold Matches zum Mitfiebern und für die Illusion des Sports und story Story Matches dür Kontinuität und Glamour. Beides für sich allein nutzt sich irgendwann ab.
Vemperor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2022, 20:21   #8
Hardcore Mr.A
ECW
 
Registriert seit: 29.12.2006
Beiträge: 6.475
Ich sehe das auch so das es einfach eine gesunde Mischung aus Beidem braucht, genau das hat ja WCW in ihrer besten Phase auch ausgemacht, und auch bei AEW etwas was mir gefällt wenn man auch unerwartete Paarungen bekommt. Allerdings stimmt es auch das AEW aktuell zu wenige Storys gut und kontinuierlich verfolgt, weswegen die Cold Matches vielleicht leicht negativ auffallen können.
Wenn man nur Storyline Matches hat hat man jedoch auch zu wenig Abwechslung.
Wie bei fast allem, die Mischung machts.
__________________
Ei vois vähempää kiinnostaa
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R.I.P. Deathmatch Viking Danny Havoc
Hardcore Mr.A ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2022, 20:23   #9
y2jforever
Genickbruch
 
Registriert seit: 13.04.2013
Beiträge: 14.301
Zitat:
Zitat von Riddler Beitrag anzeigen
TK sollte sich schon eingestehen, dass er in der jetzigen Phase der Promotion mehr Unterstützung benötigt. Die Leute dafür hat er ja bereits unter Vertrag, nur muss er diese Ressourcen endlich mal nutzen und nicht auf Teufel komm raus alles alleine lösen wollen.
Ich glaube die Randomness kommt eher daher, dass man versucht zu viele nicht etablierte Leute in den Shows unterzubringen als daher das 3 Stunden Wrestling Programm zu koordinieren grundsätzlich zu viel ist.

Das war bis Anfang des Jahres nicht so das Problem. Der Kader bestand zum einen aus (im Kontext von AEW) etablierten Workern die oft schon von Anfang an dabei waren. Diesem wurden über die 2 Jahre davor vor allem Worker hinzugefügt man nicht selbst etablieren musste weil sie aus der WWE bekannt waren. Neue, eher unbekanntere Worker gab es zwar schon regelmäßig aber normal hat man sich da eine gewisse Zeit auf 1-2 Namen konzentriert und ich finde das Leute wie Hook, Starks, Hobbs, Dante Martin, 2.0, Yuta oder Garcia durchaus angekommen sind (wie viel man persönlich jetzt von den einzelnen Workern und wie sie eingesetzt werden hält sei mal dahin gestellt).

In den 4 Wochen vor Forbidden Door gab es dann relativ viele Random Auftritte von NJPW Workern die aber (zumindest für mich) deswegen unproblematisch waren weil diese zum einen zeitlich begrenzt waren (in dem Sinne das man wusste das nach Forbidden Door diese Auftritte abnehmen werden) und zum anderen halt größtenteils Namen auftraten die man (zumindest vom hören sagen her) kannte.

Seit dem besteht die Show aber zu gefühlt 50% aus RoH und damit aus Leuten die weder im Kontext etabliert noch ausreichend bekannt sind. Dazu sind diese Worker gefühlt auf Abruf. Also warum sollte ich mich in die Trust Busters investieren wenn die vermutlich demnächst eh nur bei RoH zu sehen sind. Insbesondere Rampage tut das nicht gut.

Das muss auch rein objektiv nichtmal "mehr random" sein als ein Match zwischen 2 bekannteren Workern. Aber wenn ich zu den beiden Workern bereits eine Verbindung habe bin ich einfach deutlich mehr involviert als wenn Wardlow gegen Matt Taven antritt oder FTR gegen die Gates of Agony.

Zumal bei den RoH Workern die in letzter Zeit zu sehen waren auch keiner dabei war der einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Das ist sicher auch nicht leicht aber Ricky Starks, Eddie Kingston oder auch Dante Martin (oder zu Beginn von AEW Leute wie Darby, JB, Sammy, OC) haben das geschafft. Was sicher auch daran liegt das AEW viele von den talentierteren Indy Workern bereits unter Vertrag hat. Ricky Starks vs OC ist aber auch als Random Match unterhaltsam, Wardlow gegen Matt Taven eher nicht.
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y2jforever ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2022, 21:14   #10
JerryFlynnFan
Gehirnerschütterung
 
Registriert seit: 03.02.2020
Beiträge: 278
Grundsätzlich habe ich kein Problem mit Cold Matches, aber AEW übertreibt es oft damit gleich Gimmicks in solche Matches einzubauen. Hier nen Street Fight, da nen Falls Count Anywhere Match oder gleich nen Lights Out Match aus dem nichts. Lazy Booking wie Cornette sagen würde
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I once asked Hogan "Why would a guy with fifty million care about Dave Meltzer?"-"Twenty million" he corrected me... Ric Flair- To be the Man
JerryFlynnFan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2022, 22:59   #11
Kain
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 17.687
Zitat:
Zitat von Riddler Beitrag anzeigen
Blöd nur, dass TK hier etwas bockig rüberkommt und auch seine Wortwahl wirkt eher wie ein Beißreflex.

Also wie immer.

Zitat:
Zitat von Zed Beitrag anzeigen
Ich meinte damit nicht dass Bischoff Cold Matches erfunden hat, sondern nur die Fernsehshow die dafür bekannt wurde.
Die gab es schon unter Crockett. Bischoff hat da nichts erfunden.
__________________
We pledge allegiance to the leader of the mighty Cult of Cornette and to the Pro-Wrestling for which he stands.
No blowup dolls, dick spots or dance routines. With blood, sell-outs and shoot angles for all.
Thank you. Fuck you. Bye.

Geändert von Kain (31.10.2022 um 23:02 Uhr).
Kain ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2022, 08:08   #12
Caldorus
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 24.03.2003
Beiträge: 2.069
Vielleicht habe ich in den letzten 20 Jahren nicht gut aufgepasst. Aber den Begriff "Cold Match" lese ich hier zum ersten mal. Auf dieser Webseite wurde dieser Begriff eigentlich nie erwähnt.
Matches die keine Story haben dagegen, gab es Ligaübergreifend schon immer seit ich diesen Sport schaue. Vermutlich auch schon vor 100 Jahren, einfach um mehr Matches auf die Card zu bekommen. Habe ich nie so schlimm gesehen und mal war es besser mal unerträglich sinnlos.
Dieser "Streit" ist doch einfach nur wieder ein Balls-Vergleich, den es aber auch schon immer gab.
Bischoff stänkert ein wenig in einer schweren Zeit gegen AEW, Khan springt übertrieben drauf an weil er eben auch noch Erfahrung brauch. Das ist doch auch eine schöne Seite des Sportsentertainments, weil die Fans eben auch damit heiss laufen können. Wahrscheinlich sind die Fans sogar mehr auf der Palme als die 2 Diskussionspartner.
__________________
"SCHMERZ IST ANSICHTSSACHE"
Caldorus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2022, 08:44   #13
Hiro666
Cut
 
Registriert seit: 14.04.2022
Beiträge: 80
Ich oute mich mal und sage, dass mich Storylines im Gegensatz zu guten Matches absolut gar nicht interessieren. Deswegen mag ich AEW mehr als WWE. Bei WWE ewiges Gelaber und ein paar Minuten Wrestling. Bei AEW eben eher anders rum.
Hiro666 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2022, 09:49   #14
Stefan "Effe" Effenberg
ECW
 
Registriert seit: 30.06.2008
Beiträge: 7.710
Ich glaube, dass es Bischoff (und ich meine das sagt er ja auch so), vor allem um "CVold Matches" in höheren Cardregionen geht. Und wenn ich mir da beispielsweise manche Titelverteidigungen der letzten Wochen und Monate ansehe, wo die Ansetzung tatsächlich "aus dem Nichts kam", würde ich jetzt nicht pauschal sagen, dass er per se unrecht hat.
__________________
Der Klügere gibt nach. Nachgeben ist ein Zeichen von Stärke, das nicht jeder besitzt.
Formerly known as Johnboy Dog, Yukon, Lena Mayer-Landrut & David "Haymaker" Haye
Stefan "Effe" Effenberg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2022, 20:42   #15
rantanplan
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 13.08.2008
Beiträge: 4.104
Stellen wir uns mal vor, Wrestling wäre echt - und die Wrestler würden, wie zum Beispiel Ringer oder Fechter eigentlich ganz gut miteinander klarkommen. Dann gäbe es faktisch nur Cold Matches. Auf der Grundlage finde ich einen soliden Anteil an Cold Matches (kannte den Begriff auch noch nicht) eigentlich sinnvoll.

Natürlich wäre das auf Dauer langweilig, wenn sich alle gut verstehen, aber Cold Matches halten den Eindruck aufrecht, dass es so sein könnte.
rantanplan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2022, 21:44   #16
Nani
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 02.12.2003
Beiträge: 15.491
Die Cold Match-Debatte finde ich unnötig. Viel mehr kann man AEW für zu wenig Advertisement der großen Matches kritisieren. Das ist echt ein Thema. Genau so neigen sie dazu potenziell starke Matches in einer Mid Card zu verheizen.

In jedem Fall würde ich mir wünschen, dass Khan sich lieber mit Bischoff austauscht als sich mit ihm zu duellieren. Im Gegensatz zu einem Cornette ist der ja durchaus konstruktiv in seiner Kritik.
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Alt 02.11.2022, 03:01   #17
dark-crow
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 18.07.2011
Beiträge: 1.109
Ich hätte Bock mehr Cold Matches wie bei WCW-Zeiten zu sehen. Ist doch gerade als Kenner langweilig, wenn man schon bei jedem Booking vorab die Ergebnisse lesen kann, weil sie halt einfach nur einem Regelwerk an Storyabläufen folgen.
Ist da doch cooler, wenn man einfach ab und zu Matches geboten bekommt, bei denen man mitfiebern kann. Vor vielen WCW-Matches kante ich etliche Nasen kaum bis gar nicht und die hatten halt nie was mit dem ganzen anderen Schmonz zu tun.
dark-crow ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2022, 06:45   #18
Creed
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 04.06.2009
Beiträge: 3.267
Also was die Storylines angeht, hat Bischoff recht. Es gibt zwar 1 oder 2 Stories die ich aktuell gut finde, aber der Rest wirkt einfach komplett chaotisch und wenig bis gar nicht durchdacht. TK bräuchte dringend jemanden der ihm beim booking unterstützt, fähige Leute hat er ja eigentlich unter Vertrag, aber irgendwie bezweifle ich das sich da was ändern wird.
Ich frage mich auch warum TK so gereitzt reagiert. Die Kritik von Bischoff muss man ja nicht teilen, aber prinzipiell ist es eine legitime Meinung. So was als "abscheulich" zu bezeichnen ist mehr als nur übertrieben und wirft nicht gerade das beste Licht auf TK.

Mit Coldmatches habe ich prinzipiell kein Problem, man kann und muss nicht jedes Match begründen. Was mich eher stört ist das viele Matches zu kompetitiv sind. Nicht jedes Match muss ein 5* Klassiker sein, es reicht auch mal vollkommen aus wenn ein etablierter Star einen "random" Typen in wenigen Minuten deutlich besiegt.
Am Ende macht es aber wie viele bereits gesagt haben die Mischung. Die sehe ich bei AEW aktuell leider auch nicht wirklich.
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Glück und Pech sind nichts weiter als die richtige oder falsche Mischung aus einer Gelegenheit, der Vorbereitung darauf und des nötigen Selbstvertrauens.
Creed ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2022, 09:16   #19
ZDeeV
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 05.05.2003
Beiträge: 1.877
Zitat:
Zitat von Creed Beitrag anzeigen
Mit Coldmatches habe ich prinzipiell kein Problem, man kann und muss nicht jedes Match begründen. Was mich eher stört ist das viele Matches zu kompetitiv sind. Nicht jedes Match muss ein 5* Klassiker sein, es reicht auch mal vollkommen aus wenn ein etablierter Star einen "random" Typen in wenigen Minuten deutlich besiegt.
Am Ende macht es aber wie viele bereits gesagt haben die Mischung. Die sehe ich bei AEW aktuell leider auch nicht wirklich.
Das ist es aber grade, was mir gefällt. Die kurzen Matches finden i.d.R. bei Dark statt, bei Dynamite und Rampage werden die Gegner meist auf Augenhöhe dargestellt, selbst wenn sie verlieren. Dass gute Worker verjobbt werden wie seit Jahren bei WWE empfinde ich als äußerst störend.
Ich persönlich schaue eine Wrestling-Show vor allem deshalb, weil ich möglichst gutes Wrestling sehen will. Das kann innerhalb einer Storyline sein, muss aber nicht unbedingt. Cold Matches sind also für mich grundsätzlich nichts negatives und sagen nichts darüber aus, ob ich mich unterhalten fühle oder nicht. Kann sein dass es daran liegt, dass ich 1990 angefangen habe Wrestling (WWF) zu schauen und da waren, wie schon mal hier beschrieben, Cold Matches normal - sogar bei den wenigen PPVs war oft kein größerer Aufbau bei den Matches, wenn man mal vom Main Event absieht.
__________________
jmc - Das Mag für Indiemusik.
ZDeeV ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2022, 12:54   #20
Dr Zare
Rippenprellung
 
Registriert seit: 04.03.2021
Beiträge: 178
Zitat:
Zitat von Riddler Beitrag anzeigen
Blöd nur, dass TK hier etwas bockig rüberkommt und auch seine Wortwahl wirkt eher wie ein Beißreflex.
TK ist halt DER klassische Chihuahua.. Kleffen bis zum geht nicht mehr, am Ende denkt man sich nur "oh, drollig! Nervige Ratte..".
Dr Zare ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2022, 22:06   #21
vertex
Knöchelbruch
 
Registriert seit: 25.09.2003
Beiträge: 796
TIL "Cold Matches" - da der Begriff aber auch in den Kommentaren wie selbstverständlich benutzt wird gehe ich mal davon aus, damit eine Wissenslücke nach über 25 Jahren Wrestling geschlossen zu haben.
Ich finde diese "Cold Matches" sogar essenziell, man kann daraus auch prima anschließende bzw. daraus folgende Fehden generieren.
Die Mischung machts.
__________________
[x]gegen zack ryder
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