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Alt 06.04.2024, 14:58   #1
Axel Saalbach
Genickbruch
 
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In den Tagen vor dem vielleicht wichtigsten Wochenende seiner Wrestlerkarriere hat Cody Rhodes zahlreiche Medientermine wahrgenommen. In einem Interview mit "Fox News Digital" bezeichnete er die aktuelle WWE-Phase als "The Renaissance Era", und dieser Begriff gefiel ihm offenbar selbst sehr gut, denn er hat sich inzwischen die Rechte an der zugehörigen Wortmarke gesichert. Hier findet ihr derweilen eine Zusammenfassung interessanter Aussagen, die Rhodes bei anderen Interviews zum Besten gegeben hat:

• Im Gespräch mit "NBC News Now" verriet er, dass ihn nichts in seiner Karriere so sehr berührt habe wie die Reaktionen, die er erhalten hat, nachdem er seinen Platz im Main Event von "WrestleMania" an The Rock zu verlieren drohte. Er werde die beiden Abende der Show den Fans widmen, denn ohne sie wäre er nicht zurück in den Spot gelangt, den er bei der Show nun doch innehaben wird.

• Am Mittwoch scherzte er während eines Auftritts bei "Today", dass seine Mutter angedeutet hatte, Pfefferspray mit in die Arena zu nehmen, nachdem The Rock sie in ihre Fehde hineingezogen hat. Cody erklärte dazu, dass er seine Mutter aufgeklärt habe, dass es nicht erlaubt ist, eine solche Abwehrwaffe mit ins Stadion zu bringen.

• Bei der ESPN-Show "First Take" wurde er gefragt, was er denn machen würde, wenn es ihm am Sonntag nicht gelingen sollte, seine Story zu Ende zu bringen. Cody erwiderte, dann würde er womöglich ans Kommentatorenpult wechseln.

• Ein langes Interview gab Cody bei der "MMA Hour", die in den vergangenen Tagen von zahlreichen Wrestlern besucht wurde. Dort verglich er den Heelturn von The Rock mit dem Wechsel von Hulk Hogan zur nWo beim 1996er "Bash at the Beach". Damals habe er im Publikum gesessen und ein Kind, das hinter ihm saß, habe zu weinen begonnen. Dass man sich nach dreißig Jahren immer noch so gut an den damaligen Moment erinnern kann, zeige, wie nachhaltig solch ein Turn wirken kann.

• In hohen Tönen sprach Cody von Triple H. Obwohl dieser dazu eigentlich keinen Anlass hatte, habe er sich ihm gegenüber wie ein Mentor verhalten und ihm sehr gute Ratschläge gegeben. Inzwischen hat sich zwischen ihnen ein blindes Verständnis gebildet, und sie seien sehr häufig einer Meinung. Sollte er selbst nach seiner Karriere dem Wrestlingbusiness verbunden bleiben, könne er sich vorstellen, in Triple Hs Fußstapfen zu treten, da er inzwischen auch selbst einen großen Vorrat an Erfahrungen angesammelt hat, sowohl gute als auch schlechte. So weit sei es aber noch lange nicht.

• Über die Rückkehr von CM Punk zu World Wrestling Entertainment sei er nicht überrascht gewesen. Nick Khan und Triple H hätten ihren Finger stets am Puls der Zeit und treffen die bestmöglichen Entscheidungen, selbst wenn es in der Vergangenheit Probleme mit den beteiligten Personen gab. Seiner Meinung nach sein CM Punk eine hervorragende Ergänzung für den WWE-Kader. Dass er sich inzwischen den Trizeps gerissen hat, sei schrecklich, aber er wird trotzdem noch richtig gut durchstarten. Seit seiner Rückkehr habe sich Punk schließlich in einer hervorragenden Verfassung präsentiert.

• Als er gefragt wurde, ob er vor der kürzlich erfolgten Vertragsverlängerung in Erwägung gezogen hatte, zu All Elite Wrestling zurückzukehren, erwiderte er, das stand nie zur Debatte. Er hege zwar keine negativen Gefühle gegenüber der Liga, aber er sei inzwischen in der Position, von der er immer geträumt habe. Er müsse nur Showposter sehen, auf denen er gemeinsam mit den vielen hochtalentierten Wrestlern der Liga zu sehen ist, oder das 2K24-Cover, und dann wisse er, dass er am richtigen Platz ist.

• Auf die Frage, ob seine Frau Brandi Rhodes bei "WrestleMania" zu sehen sein wird, erwiderte Cody, dass ihm dies viel bedeuten würde. Sie wurde in der Verganhenheit wiederholt zum Sündenbock für schlechte Entwicklungen gemacht und es habe dabei eine Menge Fehlinformationen gegeben. Die Art und Weise, in der sie nach ihrem Ausscheiden bei AEW behandelt wurde - nicht nur von "einem Unternehmen", sondern ganz allgemein -, mache ihn bis heute wütend.
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"Der GB-Mitarbeiter Axel Saalbach wurde vor einer Woche im Radio gefragt, warum er die Menschen nicht mag. Er lacht immer noch."
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