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Alt 15.03.2018, 07:00   #1
Naikan
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 31.01.2010
Beiträge: 1.523
@Mods: Wenn diese Frage nicht anspruchsvoll genug für das anspruchsvolle Forum ist, bitte verschieben. Danke.

Ich hatte gestern eine interessante Unterhaltung mit einem Bekannten. Es ging um eine Frage an der sich, wie wir feststellten, die Geister scheiden. Diese Frage möchte ich hier einfach mal stellen um eure Sicht auf das Thema zu erfahren. Deshalb kurz und knapp:

Ist es moralisch vertretbar, sich von seinem Partner zu trennen, wenn dieser schwer erkrankt und durch diese Erkrankung eventuell zum Pflegefall wird?
__________________
Wir sind eins aus vielen. Wir haben unser Wasser geteilt, wie wir unser Leben und Streben geteilt haben. Sollte einer von uns fallen, ist dieser eine nicht verloren, denn wir sind eins und werden ihn nicht vergessen, auch im Tode nicht...
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Alt 15.03.2018, 07:30   #2
Dr. Fetus
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 26.01.2017
Beiträge: 3.518
Also von meinem Standpunkt nicht, stünde für mich auch niemals zur Debatte.
Bin zwar nicht verheiratet, aber selbst wenn, wäre das für mich moralisch nicht nachvollziehbar.
__________________
Unmoralisch, unempathisch, unverschämt
Gaming-Eskapaden bei YouTube...demnächst auch mit Kommentar! :D
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Alt 15.03.2018, 07:38   #3
Fox Black
Disqualifiziert
 
Registriert seit: 18.05.2008
Beiträge: 17.617
Das ist IMO auch immer eine Frage der psychischen Belastung für einen selbst. Manchmal kann die so schwer sein, dass selbst die größte Liebe das nicht mehr ausgleichen kann. Ich war zum Glück noch nie in solch einer Situation, aber es gibt etliche, die an so was irgendwann zusammen brechen und einfach nicht mehr können.
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Alt 15.03.2018, 08:04   #4
Excalibur
ECW
 
Registriert seit: 31.05.2004
Beiträge: 5.924
In meinen Augen ein klares "Ja!" - aus vielerlei Gründen. Natürlich steht zunächst einmal die Frage im Raum, was Pflegefall bedeutet und wie weit das geht, aber das Eintreten eines solchen Falls kann bei allen Beteiligten zu einer sehr schweren Belastung führen. Nicht nur bei dem/der Partner/in, die/der dann die Pflege zu verantworten hätte, auch auf der anderen Seite. Scham kann bei der zu pflegenden Person auftreten, das Gefühl, die andere Person aufzuhalten, Unsicherheiten, ob man noch "genug" ist. Da gibt es mannigfaltige Herausforderungen. Und auf der anderen Seite natürlich der Schmerz, den/die Partner/in so zu sehen, etwaige körperliche Entbehrungen, etwaiger starker Verlust der Lebensqualität usw.

Natürlich sollen gerade Ehen und feste Partnerschaften dies vorbeugen, weil man sich ja gewissermaßen dafür verpflichtet, für den anderen da zu sein. Aber ich kann jede Person verstehen, die sich dieser Aufgabe irgendwann entzieht.
__________________
Auf geht's!
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Alt 15.03.2018, 08:55   #5
Paddy Malone
ECW
 
Registriert seit: 03.03.2008
Beiträge: 5.364
Zitat:
Zitat von Excalibur Beitrag anzeigen
In meinen Augen ein klares "Ja!" - aus vielerlei Gründen. Natürlich steht zunächst einmal die Frage im Raum, was Pflegefall bedeutet und wie weit das geht, aber das Eintreten eines solchen Falls kann bei allen Beteiligten zu einer sehr schweren Belastung führen. Nicht nur bei dem/der Partner/in, die/der dann die Pflege zu verantworten hätte, auch auf der anderen Seite. Scham kann bei der zu pflegenden Person auftreten, das Gefühl, die andere Person aufzuhalten, Unsicherheiten, ob man noch "genug" ist. Da gibt es mannigfaltige Herausforderungen. Und auf der anderen Seite natürlich der Schmerz, den/die Partner/in so zu sehen, etwaige körperliche Entbehrungen, etwaiger starker Verlust der Lebensqualität usw.

Natürlich sollen gerade Ehen und feste Partnerschaften dies vorbeugen, weil man sich ja gewissermaßen dafür verpflichtet, für den anderen da zu sein. Aber ich kann jede Person verstehen, die sich dieser Aufgabe irgendwann entzieht.
Man sollte schon unterscheiden ob sich eine Person irgendwann dieser Situation entzieht oder, so wie ich zumindest Naikan's Frage direkt verstanden habe, sich sofort von der Person trennt, die erkrankt ist, bzw. zum Pflegefall wurde.

Auf einen längeren Zeitraum kann ich es definitiv eher nachvollziehen, als wenn jemand seinen Partner/seine Partnerin sofort fallen lässt, nach dem die Situation eingetreten ist.
__________________
I'm a Lumberjack and I'm okay,
I sleep all night and I work all day
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Alt 15.03.2018, 10:21   #6
Nani
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 02.12.2003
Beiträge: 15.502
Meines Erachtens ist das überhaupt keine Frage von Moral.

Wenn Du infolge der Krankheit aufhörst Deinen Partner zu lieben, ist das ein emotionales Thema. Du wirst Dich vermutlich schäbig oder oberflächlich fühlen, aber das ändert nichts an den Tatsache. Ob Du Dich dann trennst oder mit dem Partner zusammenbleibst, ist beides moralisch streitbar. Deine Wahl ist ein Dilemma zwischen Ehrlichkeit und Rücksichtnahme.

Die interessante Frage ist nicht ob Du Dich trennst, sondern warum Du Deinen Partner nicht mehr liebst.

1. Du liebst Deinen Partner noch, hast aber Angst bzw. weißt, dass Du die Krankheit nicht durchstehen kannst: Im schlechtesten Fall kann man das als Feigheit oder Faulheit auslegen. Das ist vielleicht "schwach", aber nicht "unmoralisch". Wenn Du Dich nicht traust in ein brennendes Haus zu rennen, um ein Kind zu retten, bist Du deswegen noch lange kein Arschloch. Aber Menschen werden natürlich enttäuscht sein von Dir...
Es kann auch sein, dass Du recht hast. Vielleicht machst Du Dich oder Dein Leben damit kaputt, wenn Du bei Deinem Partner bleibst (oder ins brennende Haus rennst). Das ist eine ganz schwierige Entscheidung, bei der man auch gut überlegen muss, was am besten zur eigenen ideologischen Identität passt und ob man einen Plan für das neue Leben hat. Ich finde es sehr wichtig, dass man einen Weg einschlägt, der einen auch selbst glücklich macht.

2. Du hast Deinen Partner nicht wirklich geliebt: Ist natürlich kacke, wenn Du das erst merkst, wenn er schwer krank wird. Vielleicht hast Du nur für ihn geschwärmt, hast ihn bewundert, hast seine Abenteuerlichkeit genossen, fandest seine Intelligenz beeindruckend... Wenn das plötzlich wegfällt, ist das halt so. Da sollte man sich auf jeden Fall trennen. Im Gegensatz zum ersten Fall besteht da auch keine Chance mehr, dass die Umstellung Deines Lebens für Euch beide funktioniert. Genau das muss aber immer das Ziel sein.
Allerdings sollte man das auch nicht als Ausrede für Fall 1 nehmen... Frei nach dem Motto: Ich habe Angst, weil ich keinen Plan für ein Leben mit einem kranken Partner habe. Darum tu ich so, als wäre mir Intellekt besonders wichtig und kann ihn dann abschießen, ohne dass ich ein Feigling bin. Das glauben Dir vielleicht andere, aber nicht Du selbst.

3. Du hörst auf Deinen Partner zu lieben, weil sich seine Persönlichkeit verändert: Das ist ein extremer Fall, der aber zu einem gewissen Grad bei jeder schweren Krankheit auftritt. Oft sind es nur vereinzelten Eigenschaften, die stärker oder schwächer werden. Der Partner ist plötzlich nicht mehr so lebensfroh und abenteuerlustig. Oder er ist plötzlich verschlossener und nörgliger. Ist natürlich blöd, wenn das gerade die Seiten betrifft, die Dir am Partner immer wichtig gewesen sind.
Manche Menschen entwickeln auch eine komplett andere Persönlichkeit. Du verstehst Deinen Partner nicht mehr oder kannst mit dem neuen Wertesystem nichts anfangen. Da ist es total normal, dass Du diesen neuen Fremden nicht mehr genauso liebst. Auch hier sollte man sich bemühen herauszufinden, ob es nach wie vor eine gemeinsame Basis gibt, und man ihn einfach nur verstehen bzw. sich etwas umstellen muss. Aber wenn das nicht klappt, sollte bzw. darf man sich durchaus trennen.

Natürlich Außenstehende eine solche Trennung anders beurteilen, das "unmoralisch" finden und Dich für einen Arsch halten. Aber das hat nichts mit Moral zu tun, sondern mit deren Missverständnis von Moral und ihrer Unkenntnis der Gesamtsituation. Eine Trennung an sich kann nie unmoralisch sein. Allenfalls die Art wie man es tut.

Niemand kann einen moralisch zwingen unglücklich zu werden, weil Du Dich einst unter anderen Voraussetzungen für eine Beziehung entschieden hast.

Geändert von Nani (15.03.2018 um 10:32 Uhr).
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Alt 15.03.2018, 10:22   #7
Ivanhoe
Administrator
 
Registriert seit: 27.03.2008
Beiträge: 9.005
Man könnte die Frage natürlich auch umgekehrt stellen: Will ich selbst, wenn ich der Erkrankte bin, dass sich mein Partner dieser Situation stellen und alle damit einhergehenden Einschränkungen in seinem Leben akzeptieren muss?

Ich tue mir schwer, das zu beantworten. Aus jetziger Sicht scheint es für mich klar zu sein, dass ich meiner Partnerin das nicht zumuten würde. Aber jetzt bin ich auch vollkommen gesund, auf keine Hilfe angewiesen und nicht verzweifelt. Ob sich meine Meinung in einer solchen Situation ändern würde, traue ich mich nicht zu sagen.

Was den umgekehrten und hier eigentlich gefragten Fall betrifft, ist es so, dass ich grundsätzlich ein Mensch bin, der sehr altruistisch veranlagt ist. Das kann man durchaus als Schwäche sehen, weil mir dadurch schon die eine oder andere Gelegenheit entgangen ist. Ich würde also sagen, dass ich eine Trennung vermutlich ausschließen würde. Andererseits muss ich sagen, dass es nur dann so klar ist, wenn trotz schwieriger Situation Gefühle da sind. Kühlen die irgendwann ab, kann es gut sein, dass es auch mit der "Aufopferung", wenn man so will, vorbei wäre.

Wäre das "moralisch vertretbar"? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Auch wenn es wie eine Platitüde kling: Es kommt wohl auf die Situation an und ist eine sehr individuelle Frage.

Unlängst hatte ich mit meinen Eltern ein kurzes Gespräch, das ungefähr in diese Richtung ging. Mein Mutter arbeitet ja in der Altenpflege und bekommt relativ nahe mit, wie Angehörige mit derartigen Situationen umgehen (ja, Alter ist keine Krankheit und Eltern sind keine Partner, aber ich denke, dass das Thema ganz ähnlich ist). Sie meinte, dass sie und mein Vater vorhätten, freiwillig ins Heim zu gehen, wenn sie bemerken würden, dass es nicht mehr anders gehe. Wir, meine Schwester und ich, sollten nicht gezwungen sein, tatsächlich die Pflege zu übernehmen. Kümmern i.S.v. besuchen usw.: Ja. Kümmern i.S.v. Fulltime-Pflege usw.: Nein.

Fand ich irgendwie beruhigend, dieses Gespräch.
__________________
"Ja, aber so ist das... Als Chef in meiner Position, da bist du so einsam wie... Gott!"
(- B. Stromberg... oder wars doch V. McMahon?)

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Alt 15.03.2018, 10:23   #8
Kliqer
Genickbruch
 
Registriert seit: 23.12.2004
Beiträge: 29.779
Natürlich. Man darf sich selbst als eigenes Individuum ja nicht automatisch aufgeben, nur weil es das Schicksal mit dem Partner nicht gut meint. Vor allem gibt es ja auch verschiedene Wege damit umzugehen. Es ist ja durchaus möglich dem (dann) Ex-Partner eine Stütze zu sein, ihm zu helfen, zur Seite zu stehen, ohne mit ihm in einer "potentiell amourösen Beziehung" zu sein.

Andererseits ist es vielleicht menschlich, aber dennoch anzuprangern, wenn man sofort beim Anzeichen einer Krankheit oder sonstigen Problematik, das Weite sucht. Das ist persönlich enttäuschend. Trotzdem ist grundlegend kein Mensch verpflichtet, sich über seine persönlichen Grenzen hinaus, um einen anderen Menschen kümmern zu müssen.

Darüber hinaus will ich im Ernstfall nicht über die Entscheidungen von Menschen in solchen Extremfällen urteilen, ohne selbst je in einer vergleichbaren Situation gewesen zu sein.
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"Genickbruch.com ist eine topseriöse Seite." - Markus Lanz, 16.10.2014
acab
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Alt 15.03.2018, 10:38   #9
Nani
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 02.12.2003
Beiträge: 15.502
Zitat:
Zitat von Ivanhoe Beitrag anzeigen
Man könnte die Frage natürlich auch umgekehrt stellen: Will ich selbst, wenn ich der Erkrankte bin, dass sich mein Partner dieser Situation stellen und alle damit einhergehenden Einschränkungen in seinem Leben akzeptieren muss?

Ich tue mir schwer, das zu beantworten. Aus jetziger Sicht scheint es für mich klar zu sein, dass ich meiner Partnerin das nicht zumuten würde. Aber jetzt bin ich auch vollkommen gesund, auf keine Hilfe angewiesen und nicht verzweifelt. Ob sich meine Meinung in einer solchen Situation ändern würde, traue ich mich nicht zu sagen.

Was den umgekehrten und hier eigentlich gefragten Fall betrifft, ist es so, dass ich grundsätzlich ein Mensch bin, der sehr altruistisch veranlagt ist. Das kann man durchaus als Schwäche sehen, weil mir dadurch schon die eine oder andere Gelegenheit entgangen ist. Ich würde also sagen, dass ich eine Trennung vermutlich ausschließen würde. Andererseits muss ich sagen, dass es nur dann so klar ist, wenn trotz schwieriger Situation Gefühle da sind. Kühlen die irgendwann ab, kann es gut sein, dass es auch mit der "Aufopferung", wenn man so will, vorbei wäre.

Wäre das "moralisch vertretbar"? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Auch wenn es wie eine Platitüde kling: Es kommt wohl auf die Situation an und ist eine sehr individuelle Frage.

Unlängst hatte ich mit meinen Eltern ein kurzes Gespräch, das ungefähr in diese Richtung ging. Mein Mutter arbeitet ja in der Altenpflege und bekommt relativ nahe mit, wie Angehörige mit derartigen Situationen umgehen (ja, Alter ist keine Krankheit und Eltern sind keine Partner, aber ich denke, dass das Thema ganz ähnlich ist). Sie meinte, dass sie und mein Vater vorhätten, freiwillig ins Heim zu gehen, wenn sie bemerken würden, dass es nicht mehr anders gehe. Wir, meine Schwester und ich, sollten nicht gezwungen sein, tatsächlich die Pflege zu übernehmen. Kümmern i.S.v. besuchen usw.: Ja. Kümmern i.S.v. Fulltime-Pflege usw.: Nein.

Fand ich irgendwie beruhigend, dieses Gespräch.
Das Witzige ist, dass Altruisten wie Du (und auch ich) aus Mitgefühl eher nicht wollen, dass wir andere Menschen mit uns runter ziehen. Wir sind meistens sowohl eher bereit eine Trennung zu akzeptieren, als auch uns nicht zu trennen, wenn unsere Partner(in) irgendwie zu retten ist.

Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die egoistisch sind und sich umso mehr ans Leben klammern. Die würden sich sowohl eher trennen, als auch erwarten, dass man mit ihnen zusammen bleibt bzw. sie umsorgt.

Trotzdem ist das aus meiner Sicht keine Frage von Moral. ;-)
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Alt 15.03.2018, 10:40   #10
Punisher 3:16
Genickbruch
 
Registriert seit: 11.10.2002
Beiträge: 15.850
Ja, ist es. Nicht jeder kann mit der Erkrankung eines geliebten Menschen gleich gut umgehen und einige Erkrankungen, zum Beispiel Parkinson, sind nicht nur eine Belastung für den Erkrankten, sondern auch für sein Umfeld. Da muss jeder selber wissen, ob er damit ungehen kann.

Geändert von Punisher 3:16 (15.03.2018 um 11:23 Uhr).
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Alt 15.03.2018, 11:00   #11
PrinceDevitt
ECW
 
Registriert seit: 09.03.2017
Beiträge: 7.816
Eine Beziehung wegen der Pflegebedürftigkeit des Partners zu beenden ist für mich persönlich auch nicht das Selbe wie sich vollständig zurück zu ziehen. Wenn der Partner bsw. einen Apoplex hatte oder einen schweren Autounfall, kann es mit romantischen Gefühlen schwierig werden, gerade wenn man an die Folgesymptome denkt. Gerade als Krankenpfleger weiß ich was das bedeuten würde. Selbst wenn es dann zu einer Trennung kommt, heißt das aber nicht das man der Person nicht in Freundschaft so viel Unterstützung wie möglich zukommen lassen kann. Ich denke persönlich auch das, dass wichtig wäre. Wenn man sich vorstellt von heute auf Morgen bsw. an den Rollstuhl gefesselt zu sein ist denke ich jede Unterstützung die kommt notwendig, denn egal wie unwohl man sich möglicherweise dabei fühlt, was der andere dann durch machen muss ist wesentlich schlimmer.
__________________
The Face that runs the Place... Vol.2
Unterstützt eure lokalen Tierschutzhäuser und Tierheime sowie Organisationen die eine wichtige Arbeit leisten, wie:
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Alt 15.03.2018, 13:21   #12
Der Zerquetscher
Moderator
 
Registriert seit: 21.05.2002
Beiträge: 10.322
Ich finde die Frage, ob so etwas moralisch vertretbar ist, auch nicht ganz griffig.

Wenn sie allerdings so gemeint ist, dass - und jetzt präzisiere ich mal für mich - ich meine Partnerin (und das heißt in meinem Fall meine "Frau") verlasse, "nur" weil sie fortan im Rollstuhl sitzt, dann empfinde ich das sehr wohl als unmoralisch. Sorry. Unmoralisch und selbstsüchtig. Ich jedenfalls habe einmal geschworen, dass ich in guten wie in schlechten Zeiten für meine Frau da sein werde. Und das habe ich auch so gemeint. Ich liebe den Menschen. Und hoffentlich auch noch, wenn sie mal alt und runzelig ist. Liebe hat doch nichts mit Aussehen zu tun (Leidenschaft hingegen schon). Oder mit Gehfähigkeit.

Eine ganz andere Situation ist es, wenn sich das Naturell der Lebenspartnerin verändert. Ihr Wesen. Ihr Charakter. Wenn sie etwa cholerisch wird oder manisch aggressiv ist. Daran kann sie zwar unter Umständen genauso unschuldig sein wie am Rollstuhl - aber sozusagen einen völlig anderen Menschen immer noch so zu lieben und zu pflegen wie gewohnt, stelle ich mir ungleich schwerer vor. Da würde ich jedenfalls niemanden verurteilen, der das nicht mehr erträgt oder mitmacht.
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"Nachtbesucher" - erschienen im Audioparadies-Verlag, gelesen von Hajo Mans: Hörprobe
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Alt 15.03.2018, 13:46   #13
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 30.03.2001
Beiträge: 30.628
Ich denke es kommt wirklich auf die Krankheit an und wie sich der Partner dadurch entwickelt. Aber grundsätzlich würde ich niemanden verurteilen der mit der Situation nicht mehr zurechtkommt, vor allem je mehr der ursprünglichen Gründe für die Partnerschaft wegfallen. Ich denke ich würde es versuchen, aber Garantie könnte ich auch nicht abgeben dass es für alle Ewigkeit hinhaut.
__________________
"You cannot shake hands with a clenched fist." (Indira Gandhi)
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Alt 15.03.2018, 14:01   #14
berghutzen
Knöchelbruch
 
Registriert seit: 23.08.2011
Beiträge: 909
Zitat:
Zitat von Naikan Beitrag anzeigen
Ist es moralisch vertretbar, sich von seinem Partner zu trennen, wenn dieser schwer erkrankt und durch diese Erkrankung eventuell zum Pflegefall wird?
Der Standpunkt ist der: Die Person, die ich liebe, wird krank. ALS oder Leukämie oder eine psychische Sache oder was auch immer. Mittel- oder Langfristig kann diese Person ihr Leben nicht mehr so leben, wie vorher.

Bin ich als Partner nicht auch in der Verpflichtung, dann etwas zu geben? Es heißt nicht umsonst "in guten wie in schlechten Zeiten". Fakt ist aber auch: "Moralisch vertretbar" bedeutet, es gibt kein Schwarz und kein Weiß. Sondern immer nur ein "es liegt dran". - Moral ist viel Grauzone, nicht eindeutig.

Wenn - wie im obigen Beispiel - meine Frau plötzlich im Rollstuhl sitzt und ich mich aus dem Staub mache - das ist gegenüber meiner Frau höchst unfair. Wenn sie aber dadurch äußerst depressiv wird und ich irgendwann mich selbst in der Pflege verliere, dann ist es nicht nur moralisch vertretbar, sondern vielleicht sogar notwendig, sich zu trennen. Es müssen ja nicht zwei Menschen auf der Strecke bleiben.

Grundsätzlich würde ich die Frage, obwohl sich auf einer emotionalen Ebene irgendwie alles sträubt, mit "Ja" beantworten. Aber nicht als Freibrief, sondern mit der Notwendigkeit einer individuellen Situationsbetrachtung.
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Geändert von berghutzen (15.03.2018 um 14:01 Uhr).
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Alt 15.03.2018, 14:38   #15
Ivanhoe
Administrator
 
Registriert seit: 27.03.2008
Beiträge: 9.005
"In guten wie in schlechten Zeiten" ist schon schön, wird aber praktisch immer in guten Zeiten ausgesprochen. Man sollte nicht außer acht lassen, dass viele von uns ihre Möglichkeiten im Umgang mit wirklich schlechten Zeiten gar nicht kennen (können). So gesehen finde auch ich es problematisch, in solchen Situationen moralische Maßstäbe anzulegen oder gar jemanden zu verurteilen. Auch wenn ich einer von denen bin, der sowas wie "in guten wie in schlechten Zeiten" tatsächlich zu leben versucht. Aber in einer solchen Extremsituation, wie die Prämisse dieses Threads andeutet, war ich zum Glück noch nie. Darum maße ich mir auch nicht an, mich selbst diesbezüglich zu 100% einschätzen zu können.
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Alt 15.03.2018, 16:03   #16
k-town1900
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 24.08.2016
Beiträge: 3.656
Eine Trennung hat immer einen Auslöser. Es kommt halt immer darauf an wie sich der Partner verhält. Wie geht der Partner mit seiner Krankheit oder Behinderung um. Wenn meine Frau plötzlich Depression bekäme mit der ihren ganzen Bekleiterscheinungen die auch in Süchten enden können egal ob Alkohol oder sonstige Drogen, Kaufsucht, Freßsucht, Magersucht, Spielsucht, usw, hätte ich auch irgendwann die Schnauze voll und würde mich trennen. Wenn es eine körperliche Krankheit wäre dann käme es auch darauf an wie mein Partner damit umgeht.
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Alt 15.03.2018, 16:32   #17
Dr. Fetus
Schädelbasisbruch
 
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Beiträge: 3.518
Zitat:
Zitat von k-town1900 Beitrag anzeigen
Eine Trennung hat immer einen Auslöser. Es kommt halt immer darauf an wie sich der Partner verhält. Wie geht der Partner mit seiner Krankheit oder Behinderung um. Wenn meine Frau plötzlich Depression bekäme mit der ihren ganzen Bekleiterscheinungen die auch in Süchten enden können egal ob Alkohol oder sonstige Drogen, Kaufsucht, Freßsucht, Magersucht, Spielsucht, usw, hätte ich auch irgendwann die Schnauze voll und würde mich trennen. Wenn es eine körperliche Krankheit wäre dann käme es auch darauf an wie mein Partner damit umgeht.
Gerade bei Depressionen, und da kann ich nur von mir sprechen, finde ich es extrem wichtig nicht alleine gelassen zu werden. Wenn man sich ohnehin schon isoliert, und vom Partner dann das "Sorry, das kann ich nicht mehr" kommt, kann dass die ohnehin schon beschissene Grundsituation noch deutlich verschlimmern.
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Geändert von Dr. Fetus (15.03.2018 um 16:33 Uhr).
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Alt 15.03.2018, 16:36   #18
Kliqer
Genickbruch
 
Registriert seit: 23.12.2004
Beiträge: 29.779
Klar. Andererseits sollte man es einem Partner auch nicht zumuten, dass er nur aus Angst oder Mitleid mit einem zusammen und dabei sein eigenes Wohl auf der Strecke bleibt.
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acab
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Alt 15.03.2018, 17:01   #19
k-town1900
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 24.08.2016
Beiträge: 3.656
Du kannst aber von deinem Partner nicht erwarten daß er alles mit macht und sein Leben die nächsten 20 Jahre nur auf dich ausrichtet. Eine Partnerschaft ist immer ein geben und nehmen und wenn der eine Partner über Jahre nur nimmt ist irgendwann Schluss mit lustig. Gerade gegen Depressionen lässt sich etwas machen anders sieht es bei körperlicher Behinderung aus. Da muss man allerdings auch abwägen kann der Partner noch was geben und macht es nur nicht (wo wir wieder bei Depressionen wären) oder kann er nichts mehr geben weil er im Wachkoma liegt oder ähnliches? Will der Partner überhaupt Fortschritte machen und seine Situation verbessern oder ruht er sich auf Kosten des Partners auf seiner Situation aus?

Mal angenommen meine Frau würde ein Arm oder Bein verlieren und sie würde mir den ganzen Tag nur erzählen was sie nicht kann und ich das deswegen machen soll, ich aber genau weiß mit etwas Anstrengung kann sie es oder kann es zumindest lernen dann hätte ich garantiert irgendwann genug. Dann kämen vielleicht zwei drei ultimate ich bin mir aber sicher spätestens wenn das dritte verstrichen ist bin ich weg. In guten wie in schlechten Zeiten heißt nicht dass sich die schlechten Zeiten über Jahre ziehen sollen und es keine guten Zeiten mehr gibt.
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Alt 15.03.2018, 17:24   #20
Nani
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 02.12.2003
Beiträge: 15.502
Zitat:
Zitat von Dr. Fetus Beitrag anzeigen
Gerade bei Depressionen, und da kann ich nur von mir sprechen, finde ich es extrem wichtig nicht alleine gelassen zu werden. Wenn man sich ohnehin schon isoliert, und vom Partner dann das "Sorry, das kann ich nicht mehr" kommt, kann dass die ohnehin schon beschissene Grundsituation noch deutlich verschlimmern.
Schwierig ist das schon, aber nicht unmoralisch. Wer ein notwendiges "Sorry, ich kann das nicht mehr" nicht hinbekommt, der kann auch selbst depressiv werden. Die Anforderungen und Anstrengungen in so einem Szenario sollte man nicht unterschätzen.

Ein guter Freund von mir war 5 Jahre lang mit einer Borderlinerin liiert. Nachdem er die Beziehung beendet hat, ist er depressiv geworden und hat sich über einen längeren Zeitraum sehr verändert. Als er dann zunehmend aggressiv geworden ist und angefangen hat Frauen aus meinem Freundeskreis sexistisch zu beleidigen, ist unsere Freundschaft daran zerbrochen.

Hat in diesem Fall jemand unmoralisch gehandelt?
Ich, weil ich ihn im Stich gelassen habe?
Er, weil er sich plötzlich paranoid und teilweise wie ein Arschloch benommen hat?
Seine Ex, weil die eine emotional vergiftende Krankheit hatte?

Geändert von Nani (15.03.2018 um 17:25 Uhr).
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Alt 16.03.2018, 07:11   #21
Coach CoC
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 22.08.2002
Beiträge: 3.037
Nein.

Die Pflege eines geliebten Menschen zählt zu den härtesten und furchtbarsten Pflichten in dieser Gesellschaft. Sich dem zu entziehen oder zu verweigern zeugt von niedrigster Moral und nicht vorhandenem Anstand.
Seinen Egoismus und Narzissmus unter dem Deckmäntelchen der individuellen Selbstentfaltung zu verstecken ist in vielen Situationen legitim. Hier nicht.

Leidet man selbst darunter? Natürlich. Muss man das ertragen? Ja.


(Das ganze ist aber natürlich stark abhängig vom vorherigen Bindungsgrad, ich gehe mal von einer klassischen langjährigen monogamen Beziehung aus.)
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"es gibt nur Genickbruch; Gott schütze unser Board"
Kenny Saturn
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Alt 16.03.2018, 07:58   #22
Der Landrat
Moderator
 
Registriert seit: 05.02.2003
Beiträge: 7.894
Ich möchte nicht kategorisch ja oder nein sagen.

Relativiert muss man die Frage stellen, um welche Art Krankheit es sich handelt und wie sehr der "gesunde" Part in der Beziehung davon beeinflusst wird und ggf selbst in schiefe Lebenslagen (z.B. Depressionen) fallen könnte, wenn er weiter an seinem Partner festhält. So wäre es eine andere Sichtweise, wenn die schwere Erkrankung nur darin besteht, dass der Partner bettlägerig wird. Anders hingegen, wenn auch dessen Aufnahmefähigkeit auf ein Minimum reduziert wird und die Person eben nicht mehr die ist, in die ich mich einst verliebt habe, der ich die Umsorgung geschworen habe und bei der mir selbst bei jedem Anblick das Herz mitleidend schmerzt. Das sollte man schon unterscheiden wissen und spielt bei der Frage meiner Ansicht nach eine größere Rolle.

In dem Kontext stört mich etwas das Wort "trennen". Wenn mit der Trennung ein kompletter Wegfall der Sorge um den Partner verbunden ist, würde ich klar sagen, dass es nicht anständig ist. Moralisch ist eine andere Schiene, die je nach Gesellschaftkreis und eigener Persönlichkeit komplett anders ausfallen kann. Komplett die Sorge um einen Menschen, der mir nahe steht oder stand und dem ich es auch auch geschworen habe, würde ich in keinem der genannten Fälle aufgeben. Aber je nach Lage und eigener Belastung wäre es denkbar und mMn vertretbar, dass ich mein eigenes Glück wieder in einer neuen Beziehung suchen würde, die Umsorgung des Pflegefalls allerdings nie komplett aufgeben würde. Das im Rahmen des meinerseits Möglichen... und wenn es nur die täglichen Besuche sind.

Geändert von Der Landrat (16.03.2018 um 07:59 Uhr).
Der Landrat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.03.2018, 08:48   #23
Punisher 3:16
Genickbruch
 
Registriert seit: 11.10.2002
Beiträge: 15.850
Zitat:
Zitat von Coach CoC Beitrag anzeigen
Nein.

Die Pflege eines geliebten Menschen zählt zu den härtesten und furchtbarsten Pflichten in dieser Gesellschaft. Sich dem zu entziehen oder zu verweigern zeugt von niedrigster Moral und nicht vorhandenem Anstand.
Seinen Egoismus und Narzissmus unter dem Deckmäntelchen der individuellen Selbstentfaltung zu verstecken ist in vielen Situationen legitim. Hier nicht.

Leidet man selbst darunter? Natürlich. Muss man das ertragen? Ja.


(Das ganze ist aber natürlich stark abhängig vom vorherigen Bindungsgrad, ich gehe mal von einer klassischen langjährigen monogamen Beziehung aus.)
Nur mal so aus Neugier, warst du schonmal in der Situation? Musstest du dich schonmal um einen Menschen kümmern der schwer erkrankt ist?
Punisher 3:16 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 16.03.2018, 09:27   #24
SvC
Gehirnerschütterung
 
Registriert seit: 23.07.2009
Beiträge: 349
Da ich es selbst miterlebt habe, kann ich vielleicht auch etwas dazu sagen bzw. schreiben. Jedoch in Kurzform.

Meine Mutter ist Witwe. Vor ca. 15 Jahren lernte sie einen Mann kennen. Da ich ziemlich weit weg wohne, war ich über diese Partnerschaft froh.

Vor ca. 10 Jahren ging er in Rente und kurz daraus bekam er eine Altersdepression. Vorausgegangen war ein Streit mit seinem Sohn (er war geschieden) wegen einer Lappalie. Davon hat er sich nie mehr erholt. Die Klinikaufenthalte fanden immer in kürzeren Abständen statt. Meine Mutter hat sich in den letzten 10 Jahren regelrecht aufgeopfert. Mit der Zeit hatten wir Angst, dass sie selbst depressiv wird (glücklicherweise haben wir keine Depressionen in der Familie) oder einen Herzinfarkt bekommt.

Für uns war es klar, dass es so nicht weitergehen kann. Aber der Entscheid musste einzig von meiner Mutter kommen, was ihr (natürlich) sehr schwer fiel.

Nach dem letzten Klinikaufenthalt (vor ca. einem Jahr), entschied meine Mutter, dass er nicht mehr nach Hause zurückkehren darf. Er weinte zwar, obwohl ihm auch klar war, dass es so nicht weitergehen konnte.

Nun wohnt er in einer Alterssiedlung und der Kontakt besteht weiterhin. Es tönt zwar herzlos, doch nach seinem Weggang ist meine Mutter regelrecht aufgeblüht, was mich sehr freut.
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Mancher redet nur, weil er nicht zu schweigen versteht!
Wie selten kommt es vor, dass einer schweigt, wo ihm reden frommen würde!
Hl. Ambrosius
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Alt 16.03.2018, 10:28   #25
Coach CoC
Schädelbasisbruch
 
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Zitat:
Zitat von Punisher 3:16 Beitrag anzeigen
Nur mal so aus Neugier, warst du schonmal in der Situation? Musstest du dich schonmal um einen Menschen kümmern der schwer erkrankt ist?
Ja; bis zum Tod.

Zähne zusammenbeißen, selbst zurückstecken, soviel Hilfe wie nur irgend möglich organisieren; wenn möglich versuchen sich selbst trotzdem Auszeiten zu nehmen damit man nicht völlig daran kaputt geht.

Ich möchte nicht ausschließen, dass gerade nach langjähriger Krankheit, der Punkt erreicht wird an dem man sagt: "Ich kann nicht mehr." Aber diesen Zeitpunkt gilt es solange hinauszuschieben wie nur irgendwie möglich.
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"es gibt nur Genickbruch; Gott schütze unser Board"
Kenny Saturn
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