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Alt 17.10.2022, 16:13   #24276
SuckyRocks
Schädelbasisbruch
 
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Filmreihen die es nötig haben, irgendwas das vorher war zu ignorieren, sind in der Regel nur noch Schrott. Ausserdem ist es eine so billige Ausrede, dass es mich schon aus Prinzip nicht mehr interessiert. Trotzdem danke für die Erklärung. 🙂
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Blaukraut bleibt Brautkleid
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Alt 24.10.2022, 08:01   #24277
Creed
Schädelbasisbruch
 
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Angel Heart

Eigentlich nimmt der privat Detektiv Harry Angel nur kleinere Aufträge an, aber das Angebot von dem mysteriösen Louis Cyphre ist zu verlockend. Also willigt er ein den Musiker Johnny Favorite, der bei Cyphre noch Schulden hat aufzuspüren. Der Fall entpuppt sich allerdings schnell als mysteriöser als er zunächst schien.

"Angel Heart" ist eine interessante Detektiv Geschichte, mit ein paar Mystery-Elementen. Die Geschichte ist soweit stimmig und auch spannend genug das man am Ball bleibt. Leider kommt das Ende dann doch etwas plötzlich. Da hätten dem Film ein paar Minuten mehr, um das ganze abzurunden durchaus gut getan. Die Auflösung ist auch etwas, was man mögen muss. Prinzipiell nicht schlecht, allerdings geht der Film da auf einmal in eine ganz andere Richtung. Am Ende gab es auch einen Spezialeffekt den man sich echt hätte sparen können, das sah einfach unfreiwillig komisch aus.
Schauspielerisch überzeugt der Film aber vollkommen. Mickey Rourke spielt den zwielichtigen aber irgendwo auch charmanten Detektiv Harry Angel sehr überzeugend. Robert De Niro als Louis Cyphre hat zwar nicht so viel Screentime, liefert aber ein überzeugende Leistung ab auch wenn es definitiv nicht seine denkwürdigste Rolle ist. Positiv hervor sticht auch Lisa Bonet die es schafft das ihre Rolle auf der einen Seite unschuldig wirkt, gleichzeitig aber auch etwas verruchtes an sich hat.
Positiv erwähnen kann man noch die Filmmusik. Man merkt recht schnell das bei der Geschichte irgendwas seltsam ist und die Musik unterstreicht das sehr gut wodurch der Film hin und wieder eine ganz interessante Atmospähre bekommt.

Alles in allem bekommt man mit "Angel Heart" einen mysteriösen Detektivfilm, mit guten Schauspielern und einer tollen Filmmusik, der aber eine Auflösung hat die nicht allen gefallen wird.

7,5/10
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Glück und Pech sind nichts weiter als die richtige oder falsche Mischung aus einer Gelegenheit, der Vorbereitung darauf und des nötigen Selbstvertrauens.
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Alt 24.10.2022, 21:22   #24278
Goldberg070
Moderator
 
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Zitat:
Zitat von Creed Beitrag anzeigen
Angel Heart

Eigentlich nimmt der privat Detektiv Harry Angel nur kleinere Aufträge an, aber das Angebot von dem mysteriösen Louis Cyphre ist zu verlockend. Also willigt er ein den Musiker Johnny Favorite, der bei Cyphre noch Schulden hat aufzuspüren. Der Fall entpuppt sich allerdings schnell als mysteriöser als er zunächst schien.

"Angel Heart" ist eine interessante Detektiv Geschichte, mit ein paar Mystery-Elementen. Die Geschichte ist soweit stimmig und auch spannend genug das man am Ball bleibt. Leider kommt das Ende dann doch etwas plötzlich. Da hätten dem Film ein paar Minuten mehr, um das ganze abzurunden durchaus gut getan. Die Auflösung ist auch etwas, was man mögen muss. Prinzipiell nicht schlecht, allerdings geht der Film da auf einmal in eine ganz andere Richtung. Am Ende gab es auch einen Spezialeffekt den man sich echt hätte sparen können, das sah einfach unfreiwillig komisch aus.
Schauspielerisch überzeugt der Film aber vollkommen. Mickey Rourke spielt den zwielichtigen aber irgendwo auch charmanten Detektiv Harry Angel sehr überzeugend. Robert De Niro als Louis Cyphre hat zwar nicht so viel Screentime, liefert aber ein überzeugende Leistung ab auch wenn es definitiv nicht seine denkwürdigste Rolle ist. Positiv hervor sticht auch Lisa Bonet die es schafft das ihre Rolle auf der einen Seite unschuldig wirkt, gleichzeitig aber auch etwas verruchtes an sich hat.
Positiv erwähnen kann man noch die Filmmusik. Man merkt recht schnell das bei der Geschichte irgendwas seltsam ist und die Musik unterstreicht das sehr gut wodurch der Film hin und wieder eine ganz interessante Atmospähre bekommt.

Alles in allem bekommt man mit "Angel Heart" einen mysteriösen Detektivfilm, mit guten Schauspielern und einer tollen Filmmusik, der aber eine Auflösung hat die nicht allen gefallen wird.

7,5/10
Klingt spannend, habe ich mal auf die Watchlist gesetzt. Läuft gerade for free für Amazon Prime Kunden.
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Alt 25.10.2022, 19:03   #24279
Jefferson D'Arcy
Schädelbasisbruch
 
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Beiträge: 1.935
Zitat:
Zitat von Creed Beitrag anzeigen
Angel Heart

Eigentlich nimmt der privat Detektiv Harry Angel nur kleinere Aufträge an, aber das Angebot von dem mysteriösen Louis Cyphre ist zu verlockend. Also willigt er ein den Musiker Johnny Favorite, der bei Cyphre noch Schulden hat aufzuspüren. Der Fall entpuppt sich allerdings schnell als mysteriöser als er zunächst schien.

"Angel Heart" ist eine interessante Detektiv Geschichte, mit ein paar Mystery-Elementen. Die Geschichte ist soweit stimmig und auch spannend genug das man am Ball bleibt. Leider kommt das Ende dann doch etwas plötzlich. Da hätten dem Film ein paar Minuten mehr, um das ganze abzurunden durchaus gut getan. Die Auflösung ist auch etwas, was man mögen muss. Prinzipiell nicht schlecht, allerdings geht der Film da auf einmal in eine ganz andere Richtung. Am Ende gab es auch einen Spezialeffekt den man sich echt hätte sparen können, das sah einfach unfreiwillig komisch aus.
Schauspielerisch überzeugt der Film aber vollkommen. Mickey Rourke spielt den zwielichtigen aber irgendwo auch charmanten Detektiv Harry Angel sehr überzeugend. Robert De Niro als Louis Cyphre hat zwar nicht so viel Screentime, liefert aber ein überzeugende Leistung ab auch wenn es definitiv nicht seine denkwürdigste Rolle ist. Positiv hervor sticht auch Lisa Bonet die es schafft das ihre Rolle auf der einen Seite unschuldig wirkt, gleichzeitig aber auch etwas verruchtes an sich hat.
Positiv erwähnen kann man noch die Filmmusik. Man merkt recht schnell das bei der Geschichte irgendwas seltsam ist und die Musik unterstreicht das sehr gut wodurch der Film hin und wieder eine ganz interessante Atmospähre bekommt.

Alles in allem bekommt man mit "Angel Heart" einen mysteriösen Detektivfilm, mit guten Schauspielern und einer tollen Filmmusik, der aber eine Auflösung hat die nicht allen gefallen wird.

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Will ich schon seit Ewigkeiten schauen und schaffe das auch hoffentlich bis zum Jahresende noch
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Jefferson D'Arcy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.10.2022, 20:10   #24280
Punisher 3:16
Genickbruch
 
Registriert seit: 11.10.2002
Beiträge: 15.837
Asia Wochen, Day 41: The Farewell OmU

Die in New York aufgewachsene Billi erfährt dass ihre in China lebende Grossmutter Nai Nai nur noch kurze Zeit zu leben hat. Die weiss davon aber nichts da ihre Familie entschieden hat ihr davon nichts zu erzählen. Die Familie organisiert eine Spontanhochzeit von Hao Hao, Billi's in Japan lebendem Cousin, um die plötzliche Anwesenheit der Familie zu erklären. Da die Familie befürchtet dass Billi aus Versehen alles auffliegen lässt bittet sie sie, zu Gsuse zu bleiben. Billi reist aber trotzdem nach China.

Ich habe hier glaube ich schon ein, zwei mal erwähnt wie sehr ich Awkwafina mag. Ich kenne sie hauptsächlich wegen ihrer Serie Nora from Queens oder ihren Rollen in Shang-Chi und Jumanji: Next Level, die ja eher lustig sind. Hier spielt sie eine ernsthaftere Rolle und das macht sie verdammt gut. Abgesehen von Zhao Shu-zhen in ihrer Rolle als Nai Nai spielt sie den gesamten Cast an die Wand.

Die Story ist zwar traurig, aber auch schön. Ganz besonders in den gemeinsamen Momenten von Billi und Nai Nai.

7.5/10
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Alt 27.10.2022, 17:31   #24281
Duke of Bridgewater
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 06.01.2010
Beiträge: 1.756
Death Race (2008)

Strafgefangene (darunter, wie könnte es anders sein, Jason Statham) liefern sich tödliche Autorennen, in der Hoffnung, die Freiheit zu gewinnen.


Nach meinem Wertungssystem:

Die Ästhetik, sprich das Aussehen der Charaktere, fand ich super (2/2). Es kämpften ja 18 (bzw. letztendlich 20) Personen in 9 Fahrzeugen ums Überleben. Da ist es wichtig, dass einem die nicht egal oder völlig unsympathisch sind, auch wenn man von den wenigsten besonders viel erfährt. Die Kerle waren echte Charakterköpfe, die Mädels sahen wirklich toll aus. Man kann dann gewissermaßen seinen perönlichen Favoriten durchs Rennen folgen, wie das ja auch die fiktiven Zuschauer der Fernsehübertragung im Film machen sollten, mit frei wählbaren Kameraperspektiven und dem ganzen Schnickschnack. (Bei mir war das dann besonders Marie France Denoncourt, die sich in der ersten Runde ein schönes MG-Duell mit der weiblichen Hauptfigur lieferte und, so weit ich das sehen kann, eine tolle Stuntfrau ist.)

Die Action war auch großartig inszeniert und getrickst, sowohl was die Rennen als auch was die Kämpfe im Knast anging (2/2). Was den Anspruch angeht, so schaffte es das Drehbuch, einen Rahmen für die Actionszenen zu schaffen, mehr aber nicht. Weder gab es irgendeinen überzeugenden Ansatz von Medien- oder Gesellschaftskritik, noch zog man das Zehn-Kleine-Na-ihr-Wisst-Schon-Spiel konsequent durch. Darum gebe ich hier nur 1 von 2 Punkten.

Damit gingen dann aber große Teile der Spannung flöten. Besonders der Juggernaut war zwar optisch toll, aber storymäßig schlecht. (Stellt euch vor, ihr schaut eine Battle Royal. Nach einigen spektakulären Eliminierungen sind noch 10 der ursprünglich 18 Teilnehmer übrig. Plötzlich taucht ein Monsterheel, von dem zuvor noch nie jemand etwas gehört oder gesehen hat, auf und schmeißt gleich 7 Teilnehmer raus, bevor ihn die, mit denen sowieso jeder als Finalisten gerechnet haben, spektakulär eliminieren. OK, Vince Russo hätte das vielleicht so gebookt.) Ich gebe mal 1 von 2 für den Teil des Rennens zuvor und die Frage, wie sie es machen werden.

Damit zur Stimmung. 17 der 20 Rennteilnehmer sterben, werden meist brutal zermalmt oder lebendig verbrannt, was den Verbleibenden auch noch großen Spaß zu machen scheint. Das ist für mich auch grundsätzlich OK, denn darum geht es nun einmal in diesem Film. Was mir aber sauer aufstößt ist, dass man sich darum drückt, zu zeigen, wen es gerade erwischt. Es gibt nur sehr wenige Aufnahmen der Gesichter während des Rennens. Auch Namen werden nur selten erwähnt, falls die Figur überhaupt einen abbekommen hat. Man sieht Autos zerbersten oder verbrennen und kann dann rätseln, wer eigentlich drin saß. Damit drückt der Film sich davor, dem Zuschauer zuzumuten, was das gute Pärchen anderen antut, um zuletzt das Happy End zu erreichen. Das ist sehr feige von den Filmemachern und ruiniert das Seinem-Favoriten-durchs-Rennen-folgen (0/2).

Das macht dann in der Summe immerhin noch 6/10, obwohl mich der Film ziemlich enttäuscht hat.
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Alt 28.10.2022, 16:58   #24282
Duke of Bridgewater
Schädelbasisbruch
 
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Beiträge: 1.756
Death Race 3 - Inferno (2013)

Wie der 2. Teil (vom 2010) war auch dieser ein Prequel zum 2008er Film (der wiederum auf das eigentliche Original von 1975 Bezug nahm). Er spielt mal nicht auf der Gefängnisinsel, sondern in Südafrika. Mit den zum Teil durch bewohntes Gebiet führenden Rennen ähnelt er auch dem Original ein wenig.

Den zweiten Teil habe ich allerdings nicht gesehen, wodurch mir die Figuren und die Vorgeschichte nicht vertraut waren. Ich glaube aber nicht, dass das der Grund war, dass mir das Protagonistenteam um Frankenstein egal bis völlig unsympathisch war. Und die konkurrierenden Veranstalter waren samt und sonders zynische Verbrecher, da wurde keiner zu einem "Guten", nur weil ein anderer ihn gerade hinterging oder den fiesen Boss raushängen ließ. Damit lief der überkonstruierte Plot bei mir etwas ins Leere.

Trotzdem wurde der Film dem Anspruch, actionreiche Autorennen zu präsentieren, gerecht (1/2). Die Handlung dazwischen, besonders die Dialoge der Hauptfiguren, nervte aber. Die Action auf der Rennstrecke war großartig. Abstriche muss ich aber für die Kämpfe zwischen den Häftlingen und die Schlacht der Damen um die Navigatorplätze machen. Die wurden mit den heutzutage üblichen schnellen Schnitten leider versaut (1,5/2). Im ersten Teil gab es noch ordentlich gefilmte Schlägereien.

Was die Ästhetik, also wie die Charaktere aussahen, sprachen, sich bewegten, waren für mich die meisten Figuren sehenswert, nur halt das Protagonistenteam nicht (1,5/2). Diesmal sah man genau, wer im Fahrzeug saß, wie sie interagierten, auch Frust oder Angst zeigten. Man konnte mitfiebern, hoffen, dass dieser oder jener die Szene (und vielleicht sogar den Film) überlebt. Die Spannung stimmte, und so muss das ja bei einem Wettrennen sein (2/2).

Das war auch für meine Kategorie Stimmung gut, denn das Ableben der meisten Rennteilnehmer wurde doch ausreichend gründlich behandelt. Auf andere, wie die am Ende vom Protagonisten massenhaft gemetzelten Wachen, traf das aber nicht zu. Und dass man mir den alten Boss oder die gefeuerte Assistentin irgendwie als Gute verkaufen wollte, stieß negativ auf (1/2). Die waren nicht besser, nur anders als der Oberfiesling.


Fazit: Wenn man sich auf das Rennen und dessen Teilnehmer konzentriert, den Rest aber eher ignoriert, ist es ein sehenswerter Film (7/10).
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Alt 28.10.2022, 23:23   #24283
Punisher 3:16
Genickbruch
 
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Zum zweiten mal in diesem Jahr im Kino gewesen. Dürfte ein Rekord sein.

Black Adam

Langweilige Story, CGI Overkill, mit 124 Minuten 104 Minuten zu lang und dann wird man auch noch mit einem viel zu langen Finale gefoltert.

2/10

Zum Glück musste ich den Eintritt nicht bezahlen.
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Alt 01.11.2022, 01:06   #24284
Punisher 3:16
Genickbruch
 
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Beiträge: 15.837
Asia Wochen, Day 42: Bediveled

Nach mehreren dramatischen Erlebnissen kehrt Hae-won auf die Insel Mudo zurück, wo sie aufgewachsen ist. Dort leben nur wenige Menschen, darunter auch Bok-nam, mit der sie in ihrer Jugend eng befreundet war. Bok-nam wird von den anderen Bewohneren der Insel (ihrem Mann, dessen Bruder und drei böse alte Frauen) wie eine Sklavin behandelt. Als Bok-nam eines Tages von der Insel fliehen will kommt ihre Tochter Yeon-hee ums Leben. Dies hat einen kurzen, aber heftigen Sturm der Gewalt zur Folge.

Die Story ist okay, gewinnt jetzt aber nicht unbedingt einen Preis für Originalität. Die Darsteller machen ihre Sache ganz gut, einen Preis würde aber keiner gewinnen. Blut fliesst abgesehen von zwei Szenen nicht allzuviel. Die Enthauptung von Cheol-jong und die ausführliche Abschlachtung von Man-jong sind aber schön blutig und ordentlich in Szene gesetzt.

5.5/10

Geändert von Punisher 3:16 (01.11.2022 um 07:18 Uhr).
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Alt 04.11.2022, 22:34   #24285
Punisher 3:16
Genickbruch
 
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Beiträge: 15.837
Darkman

Da es Raimi nicht gelang sich die Rechte an The Shadow zu sichern erschuff er einfach diesen Charakter, der gleichzeitig auch eine Hommage an die klassischen Universal Horrorfilme war.

Die Story ist wunderbar trashig und Neeson overacted auch in einigen Szenen, was aber auch irgendwie passend wirkt. Praktische Effekte wie der entstellte Westlake sind sehr gut gemacht, wie auch die CGI Effekte, wenn man das Entstehungsjahr des Filmes in Betracht zieht. In den Actionszenen kracht und knallt es ordentlich. Highlight ist batürlich die Hubschraubersequenz in der es ordentlich kracht und es auch ein paar Lacher gibt

6.5/10
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Alt 05.11.2022, 06:23   #24286
Der Zerquetscher
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Zitat:
Zitat von Punisher 3:16 Beitrag anzeigen
Darkman

Da es Raimi nicht gelang sich die Rechte an The Shadow zu sichern erschuff er einfach diesen Charakter, der gleichzeitig auch eine Hommage an die klassischen Universal Horrorfilme war.

Die Story ist wunderbar trashig und Neeson overacted auch in einigen Szenen, was aber auch irgendwie passend wirkt. Praktische Effekte wie der entstellte Westlake sind sehr gut gemacht, wie auch die CGI Effekte, wenn man das Entstehungsjahr des Filmes in Betracht zieht. In den Actionszenen kracht und knallt es ordentlich. Highlight ist batürlich die Hubschraubersequenz in der es ordentlich kracht und es auch ein paar Lacher gibt

6.5/10
Ui, den könnte ich hier auch mal wieder in den Player schmeißen.

"The pink elephant... the pink elephant... ... the pink elephant... !!!!"

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Der Zerquetscher ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2022, 09:30   #24287
Goldberg070
Moderator
 
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Zitat:
Zitat von Punisher 3:16 Beitrag anzeigen
Darkman

Da es Raimi nicht gelang sich die Rechte an The Shadow zu sichern erschuff er einfach diesen Charakter, der gleichzeitig auch eine Hommage an die klassischen Universal Horrorfilme war.

Die Story ist wunderbar trashig und Neeson overacted auch in einigen Szenen, was aber auch irgendwie passend wirkt. Praktische Effekte wie der entstellte Westlake sind sehr gut gemacht, wie auch die CGI Effekte, wenn man das Entstehungsjahr des Filmes in Betracht zieht. In den Actionszenen kracht und knallt es ordentlich. Highlight ist batürlich die Hubschraubersequenz in der es ordentlich kracht und es auch ein paar Lacher gibt

6.5/10
Oh man, der steht schon seit Jahren auf der Liste.. ich hab es immer noch nicht geschafft, den zu gucken.
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Goldberg070 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2022, 09:55   #24288
Humppathetic
Genickbruch
 
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Zitat:
Zitat von Goldberg070 Beitrag anzeigen
Oh man, der steht schon seit Jahren auf der Liste.. ich hab es immer noch nicht geschafft, den zu gucken.
Lass dich nicht spoilern. Das Ende (oder die Post Credit-Szene) hält ein besonderes Schmankerl bereit.

See How They Run

Britisch-amerikanische Whodunit-Persiflage mit Sam Rockwell und Saoirse Ronan, die die Formelhaftigkeit dieses Subgenres aufs Korn nimmt - indem es genau diese Formelhaftigkeit bis ins Detail kopiert. Das war ein süffisant-zügiges Unterfangen, allein mir fehlten die wirklich schnippischen, treffsicheren, pointierten, scharfsinnigen Dialoge (Lacher gibt es aber - oft subtiler Natur). Dafür gibt es vergleichsweise viel bzw. originell dargebotene Charakterisierung der Hauptfiguren. Das Ende dann setzt der Kritik an den Originalen köstlich die Krone auf und führt die gesamte Geschichte respektive das Rätselraten ad absurdum. Muss man natürlich mögen. Dazu stimmig eingefangen, mit guter Musik unterlegt und von Saoirse und Sam so anstrengend wie lakonisch dargestellt.

6/10

Causeway

Jennifer Lawrence als Soldatin Lindsey, die in Afghanistan schwer verletzt wurde und nun zu Hause in New Orleans versucht, zurechtzukommen, was bedeutet: herumschlagen mit der Mutter (Linda Elmond), ihren Neurologen Dr. Lucas (Stephen McKinley Henderson) überzeugen, sie wieder diensttauglich zu schreiben, zum ersten Mal in ihrem Leben eine Freundschaft aufbauen, in diesem Fall mit dem Mechaniker James (Brian Tyree Henry), und die harte Schale abwerfen, um Menschen in ihr Leben (will sagen: ihren Charakter/ihre Psyche/ihre Schwächen) zu lassen und zuzugeben, dass man auch mal "versagen" darf.

Amerikanische Dramen neigen - zumindest für mich - zu oft dazu, rührselig und geradezu manipulativ emotionalisiert in Erscheinung zu treten. Dieser Film aber ist eine wohltuende, erfrischend zurückgenommene und angenehm unaufgeregte Ausnahme. Die Charaktere, die auch wirklich welche sind, agieren menschlich, fehlerbehaftet, nachvollziehbar, und nie kommt es zur sonst so unausweichlichen Klimax aus Geschluchze, Tränen und gebrochenen Stimmen. Trotzdem (oder gerade deswegen) interessiert man sich für die Figuren, den Fortlauf der Geschichte und die Abzweigungen, die beide nehmen. Auch musikalisch wird es nie melodramatisch, und filmisch gleitet der Film ruhig in der Hitze New Orleans' daher. Ein wirklich schöner Film.

6,5/10
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Geändert von Humppathetic (05.11.2022 um 12:51 Uhr).
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Alt 05.11.2022, 13:57   #24289
Cute Paul
Schädelbasisbruch
 
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Black Sun: The Nanking Massacre
Ich habe zuvor von T. F. Mou nur die Jin Yong Adaption "A Deadly Secret" sowie "Men Behind the Sun" gesehen. Gegenüber letzterem ist "Black Sun: The Nanking Massacre" etwas schwächer, aber er benutzt das klasse Stilmittel, bei vielen Szenen einen nahtlosen visuellen Übergang zu historischem Bildmaterial zu zeigen. Sehr empfehlenswerter Film.
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"We do Greco-Roman, freestyle. The Old Country way. No gimmick wrestling in my house." — The Iron Sheik
Cute Paul ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2022, 16:58   #24290
Punisher 3:16
Genickbruch
 
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Zitat:
Zitat von Cute Paul Beitrag anzeigen
Black Sun: The Nanking Massacre
Ich habe zuvor von T. F. Mou nur die Jin Yong Adaption "A Deadly Secret" sowie "Men Behind the Sun" gesehen. Gegenüber letzterem ist "Black Sun: The Nanking Massacre" etwas schwächer, aber er benutzt das klasse Stilmittel, bei vielen Szenen einen nahtlosen visuellen Übergang zu historischem Bildmaterial zu zeigen. Sehr empfehlenswerter Film.
Der Streifen ist einfach eine filmische Umsetzung von bekannten Bildern die während des Massakers gemacht wurden. Das ist natürlich schockierend, sehenswert macht das den Film aber nicht.
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Alt 05.11.2022, 18:19   #24291
Der Zerquetscher
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Zitat:
Zitat von Humppathetic Beitrag anzeigen
Lass dich nicht spoilern. Das Ende (oder die Post Credit-Szene) hält ein besonderes Schmankerl bereit.

See How They Run

Britisch-amerikanische Whodunit-Persiflage mit Sam Rockwell und Saoirse Ronan, die die Formelhaftigkeit dieses Subgenres aufs Korn nimmt - indem es genau diese Formelhaftigkeit bis ins Detail kopiert. Das war ein süffisant-zügiges Unterfangen, allein mir fehlten die wirklich schnippischen, treffsicheren, pointierten, scharfsinnigen Dialoge (Lacher gibt es aber - oft subtiler Natur). Dafür gibt es vergleichsweise viel bzw. originell dargebotene Charakterisierung der Hauptfiguren. Das Ende dann setzt der Kritik an den Originalen köstlich die Krone auf und führt die gesamte Geschichte respektive das Rätselraten ad absurdum. Muss man natürlich mögen. Dazu stimmig eingefangen, mit guter Musik unterlegt und von Saoirse und Sam so anstrengend wie lakonisch dargestellt.

6/10

Causeway

Jennifer Lawrence als Soldatin Lindsey, die in Afghanistan schwer verletzt wurde und nun zu Hause in New Orleans versucht, zurechtzukommen, was bedeutet: herumschlagen mit der Mutter (Linda Elmond), ihren Neurologen Dr. Lucas (Stephen McKinley Henderson) überzeugen, sie wieder diensttauglich zu schreiben, zum ersten Mal in ihrem Leben eine Freundschaft aufbauen, in diesem Fall mit dem Mechaniker James (Brian Tyree Henry), und die harte Schale abwerfen, um Menschen in ihr Leben (will sagen: ihren Charakter/ihre Psyche/ihre Schwächen) zu lassen und zuzugeben, dass man auch mal "versagen" darf.

Amerikanische Dramen neigen - zumindest für mich - zu oft dazu, rührselig und geradezu manipulativ emotionalisiert in Erscheinung zu treten. Dieser Film aber ist eine wohltuende, erfrischend zurückgenommene und angenehm unaufgeregte Ausnahme. Die Charaktere, die auch wirklich welche sind, agieren menschlich, fehlerbehaftet, nachvollziehbar, und nie kommt es zur sonst so unausweichlichen Klimax aus Geschluchze, Tränen und gebrochenen Stimmen. Trotzdem (oder gerade deswegen) interessiert man sich für die Figuren, den Fortlauf der Geschichte und die Abzweigungen, die beide nehmen. Auch musikalisch wird es nie melodramatisch, und filmisch gleitet der Film ruhig in der Hitze New Orleans' daher. Ein wirklich schöner Film.

6,5/10
Sprachlich tolle Reviews. Top.
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Der Zerquetscher ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.11.2022, 10:41   #24292
Duke of Bridgewater
Schädelbasisbruch
 
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Death Race 4 - Anarchy (2018)

Diesmal hat man bei der Klapperschlange abgekupfert und der Held wird in eine riesige Gefängniszone eingeschmuggelt, um den dortigen Herrscher Frankenstein auszuschalten. Dazu muss er natürlich am Todesrennen teilnehmen...

Es ist natürlich Geschmackssache, aber bei mir sorgte das Aussehen der meisten Charaktere (tätowiert und gepierct) dafür, dass ich den Film eigentlich gar nicht weiter schauen wollte. (Ästhetik 0/2.)

Dem Anspruch, eine Rahmenhandlung für allerlei Rennen und Gemetzel zu liefern, wurde der Film gerecht, sonst brachte er aber nichts zuwege. Die Handlung ergab für mich keinerlei Sinn. (1/2) Die Action war einigermaßen brauchbar, aber durch schnelle Schnitte und das wechseln zu anderen Szenen bevor man fertig war wurde vieles ruiniert. (1/2)

Da man mir keine Zeit gab, die Rennteilnehmer kennenzulernen, kam auch keine Spannung auf. (0/2) Auch stellte der Film fast alle Figuren als durchgeknallte Freaks dar, die sich in ein Rennen stürzten, bei dem schon in der Qualifikation die meisten auf grausame Weise starben, oder sich daran aufgeilten. Für so gut wie niemanden wurden Hintergründe geliefert. Auch hielt man sich nicht damit auf, mir zu zeigen, ob dieser oder jener Rennteilnehmer den Crash überlebt hat oder nicht. (Stimmung 0/2)

Wahrscheinlich hätte ich auf mein Gefühl hören und nicht weiter schauen sollen (2/10).
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Alt 06.11.2022, 13:15   #24293
Humppathetic
Genickbruch
 
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Zitat:
Zitat von Der Zerquetscher Beitrag anzeigen
Sprachlich tolle Reviews. Top.
Ich finde zwar, dass ich schon bessere hatte (Reviews! ), aber danke.
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Alt 06.11.2022, 19:06   #24294
Thomas Jay
ECW
 
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Halloween Ends:
Sehr überraschend und ein befriedigendes Ende. Den übernatürlichen Ansatz hatten wir in Halloween 4 und 5 (leider nicht gut abgeschlossen in Halloween 6), den rabiaten in Zombies Halloween (den Teil danach kann man wie Halloween 6 und Halloween Resurrection vergessen) und in der aktuellen Trilogie den realistischen (etwas psychologisch / soziologisch inspiriert).
Hat mir gefallen, ich freue mich auf ein erneutes Ansehen.

Fantastische Tierwesen 3:
War vereinzelt etwas zu sehr an deutsche politische Geschichte angelehnt und dann ein wenig langatmig, aber insgesamt noch gut oder zumindest ok. Kann gerne jetzt das Ende der Reihe sein und demnächst stattdessen eine neue Geschichte in der Wizarding World erzählt werden.

Geändert von Thomas Jay (06.11.2022 um 19:09 Uhr).
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Alt 08.11.2022, 08:55   #24295
General Nek.F.U.
ECW
 
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Jumanji (1995)

Ein weiterer zeitloser Klassiker für die ganze Familie, die Idee ist klasse und bis dato einmalig, man fiebert regelrecht mit und erlebt dabei wie der Schauplatz die Villa Zug für Zug sichtlich leidet.Der Humor ist wohl dosiert, gut platziert und Williams gut aufgelegt. Nicht zu vergessen eine blutjunge Dunst,die es ebenfalls gut spielt, bei der man aber zunächst zweimal hingucken muss. Die mittlerweile drei Filme sind für mich alle auf einer Stufe.
__________________
"Dank ihnen habe ich einen Puls von 130, das hat noch niemand geschafft, nicht mal meine Frau!"
General Nek.F.U. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.11.2022, 06:55   #24296
Der Zerquetscher
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Freitag, der 13. (USA, 1980)

Mein Eheweibchen, die großer Fan der "Halloween"-Filme ist, kannte bisher offenbar tatsächlich nichts von dieser doch etwas epigonalen Reihe. Und es war ein Genuss zu sehen, wie sehr sie da gestern mitgegangen ist. Fingernägel kauend. Trotz der doch etwas durchschaubaren Inszenierung und Produktion. Von so viel innerer Bereitschaft, sich auf einen in die Jahre gekommenen und sich so doch etwas den modernen Sehgewohnheiten entziehenden Streifen einzulassen, kann ich mir ein Scheibchen abschneiden. Und werde ich auch. Ich war da gestern durchaus neidisch.

Zehn kleine Teenager, die war'n am See allein, der erste wird zu Klump gehau'n, da waren's nur noch neun...
Neun kleine Teenager, die kifften in der Nacht, der zweite wird zu Klump gehau'n, da waren's nur noch acht...
Acht kleine Teenager... 7/10

Freitag, der 13., Teil 2 (USA, 1981)

Irgendwie noch nicht der Jason, der zur Ikone geworden ist, sondern ein hässlicher Typ, der telefoniert, den kochenden Tee vom Herd nimmt... und halt Teenager abmurkst. Wenigstens stellen die sich hier aber nicht ganz so doof an wie ihre Altersgenossen in den anderen Teilen. Obwohl, eigentlich doch. Obwohl, eigentlich ist das auch scheißegal, denn vom Rollstuhlfahrer bis zum unbekleideten Mädel wird hier allen Beteiligten recht anschaulich die Birne aus der Fassung geschraubt. Und was will man mehr als Stilfreund und Connaisseur? 7/10

Friday 13th, Part III (USA, 1982)

Wieder mit der Machete auf Teenies draufhauen oder mit dem Schüreisen in ihnen rumstochern. Wieder mit der Harpune Jagd auf sie machen oder ein bisschen den Kopf kaputtdrücken. Wieder leidlich unterhaltsam. 7/10
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"Nachtbesucher" - erschienen im Audioparadies-Verlag, gelesen von Hajo Mans: Hörprobe
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Alt 12.11.2022, 06:59   #24297
Der Zerquetscher
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Friday 13th, Part 4 - The "Final" Chapter (USA, 1984)

Die Reihe wirkt inzwischen etwas besser budgetiert, denn die fabulösen Masken Tom Savinis helfen nicht nur dabei, die gruppendynamischen Reibereien und pubertären Wehwehchen der Teens am See schnell durch den Hippocampus zu winken, sondern verleihen dem Streifen die dunkelste Atmosphäre der gesamten Serie. Mit in der Schaluppe sitzen diesmal übrigens Crispin Glover (der ein Jahr später im Jahrhundertfilm "Back to the Future" als Papa Michael J. Fox' zu sehen sein würde) und Horror-Kinder-Dauergast Corey Feldman ("Gremlins"). 8/10

Friday 13th, Part 5 - A New Beginning (USA, 1985)

Einfallslose Kills, die zudem meist im Off versteckt werden, und eine Story, die noch viel dümmer ist als sonst. Macht als Freund der Reihe, der keine Erbsen zählt: 5/10

Friday 13th, Part 6 - Jason Lives (USA, 1986)

Erstmalig schleicht sich hier der Humor ins Camp an den Crystal Lake. Und das ist gut so. Nie wäre der lakonische Psycho so zum Kult avanciert in den späten Achtzigern, wenn man sich weiter so ernst genommen hätte wie in den ersten fünf Filmen. Denn der Gag war langsam weg. So allerdings bekam der Unsinn neuen Schwung. 7/10

Friday 13th, Part VII - Jason im Blutrausch (USA, 1988)

Von wegen "im Blutrausch". Schön wär's gewesen. Zwar ist bei dem Installment, wie bei vielen der anderen, viel Graphisches dem R-Rating zum Opfer gefallen, denn Paramount waren einsichtslose Biedermänner (und verweigerten den von ihnen lizensierten Filmen eine Unrated-Fassung), aber ein bisschen mehr Partylaune als zum siebenunddreißigsten Mal humorlos mit der Machete totstechen, wäre doch entgegenkommend gewesen. Der Jason hier sieht wenigstens cool aus. Optisch mein liebster (und der Höhepunkt) der Reihe. Ein Tiefpunkt noch, den wir überwinden müssen ("Jason in New York" habe ich als gruselig schwach in Erinnerung), und dann geht es mit Teil 9, 10 und dem Crossover mit Freddy achterbahnmäßig nach oben. 6/10
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Alt 12.11.2022, 07:15   #24298
Der Zerquetscher
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Halloween Kills (USA, 2021)

Die Kritiken sind durchwachsen, und ich frage mich, was die Leutchen denn erwartet haben. Vielleicht ...
Spoiler:
ein Ende ohne den obligatorischen Cliffhanger?
... Gut. Aber sonst? Eine zum Staunen schön ausgeleuchtete Kleinstadt(kulisse), ein grober bis gröbster Killer und Figuren, die einem nicht scheißegal sind. Was will man denn mehr von 'nem Schriller? Für mich passt das. 8/10

EXistenZ (CAN, 1999)

Und zwar nicht nur (bis auf das große "X" und das "Z") geschrieben wie im Deutschen, sondern im englischen Original auch völlig unenglisch leicht auf der letzten Silbe betont (was sonderbar klingt). Was sagt man zu einem Cronenberg, der sich dem Thema "Computerspiele" und "Realitätsflucht" widmet? Vielleicht sagt man besser nichts und verbeugt sich wortlos. Und weist noch zur Güte darauf hin, dass die Geschichte eigentlich nichts mit Computerspielen zu tun hat (jedenfalls nicht in dem Sinne, wie man sich das landläufig vorstellt), sondern dass der Kanadier seine verworrene Story schon wieder dazu missbraucht, bei den Charakteren und ihre Zuschauern verhohlen für einen Wellnessurlaub in der Nervenheilanstalt zu werben. 8/10

Freitag, der 13., Teil VIII - Jason Takes Manhattan (USA, 1989)

Ein psychopathischer Killer (Jason) hat sich an Bord eines Schiffs geschlichen, das vom kleinen Crystal Lake in New Jersey (über die Bucht von Vancouver) nach New York fährt (obwohl es den gesamten Film über vor Anker liegt). Und wie reagiert das Uniseminar samt Professor, das sich mit dieser unvorhergesehenen Bedrohung konfrontiert sieht, auf diese doch unschöne Situation? Gar nicht! Und nachdem Jason die Teens, die vielleicht ein bisschen an immer wieder hochhüpfende Hühner erinnern, fast alle gerupft hat, rudern die wenigen Überlebenden die letzten Meter mit dem Rettungsboot in die Bay von Manhattan (gefilmt wahrscheinlich noch am Crystal Lake). Kaum am rettenden Kai angekommen, schlägt der Prof sinnig vor: "Am besten, wir trennen uns!" Und so geht das in einem fort. So eine Art Limbotanz darwinscher Auslese. Damit ist "Jason erobert Manhattan" so mies, dass er schon wieder unterhaltsam ist. Und das gibt satte Punkte: 7/10
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Geändert von Der Zerquetscher (12.11.2022 um 09:55 Uhr).
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Alt 12.11.2022, 11:00   #24299
Goldberg070
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EXistenZ (CAN, 1999)

Und zwar nicht nur (bis auf das große "X" und das "Z") geschrieben wie im Deutschen, sondern im englischen Original auch völlig unenglisch leicht auf der letzten Silbe betont (was sonderbar klingt). Was sagt man zu einem Cronenberg, der sich dem Thema "Computerspiele" und "Realitätsflucht" widmet? Vielleicht sagt man besser nichts und verbeugt sich wortlos. Und weist noch zur Güte darauf hin, dass die Geschichte eigentlich nichts mit Computerspielen zu tun hat (jedenfalls nicht in dem Sinne, wie man sich das landläufig vorstellt), sondern dass der Kanadier seine verworrene Story schon wieder dazu missbraucht, bei den Charakteren und ihre Zuschauern verhohlen für einen Wellnessurlaub in der Nervenheilanstalt zu werben. 8/10
Der war damals zu meienr Schulzeit im Teenageralter bei einigen Leuten, zusammen Neben Matrix DER Film und richtig angesagt. An mir ist der seltsamerweise vorbei gegangen. Sollte ich vielleicht mal nachholen.

Ansonsten ist es immer wieder schön zu lesen, mit welch ungetrübter Verzückung ein Mensch sich an Metzelfilmen erfreuen kann.
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"Wenn du so dumm bist, und AfD wählst... todeslost sein Urgroßvater!" ~Rezo 2021
Goldberg070 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.11.2022, 09:48   #24300
Der Zerquetscher
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Zitat:
Zitat von Goldberg070 Beitrag anzeigen
Der war damals zu meienr Schulzeit im Teenageralter bei einigen Leuten, zusammen Neben Matrix DER Film und richtig angesagt. An mir ist der seltsamerweise vorbei gegangen. Sollte ich vielleicht mal nachholen.

Ansonsten ist es immer wieder schön zu lesen, mit welch ungetrübter Verzückung ein Mensch sich an Metzelfilmen erfreuen kann.
Ja, jaaaaa, jaaaaaaaaaaa!

In diesem Sinne:

Terrifier (USA, 2016)

Gegen den miesepetrigen Harlekin hier ist Pennywise nur ein Kinderschreck. Ein völlig kompromissloser Fanservice an denen, die es ernst meinen. Eine befreiende Notzucht an filmischem Biedermeier. Gott, tat das gut. 9/10

The Hidden (USA, 1987)

Wie das manchmal so ist, stand der Titel seit nunmehr Jahrzehnten auf der Einkaufsliste. Zeit - was ist das? Das, was man auf einer Uhr abliest? Egal. Zwar wird hier etwas beim natürlich wesentlicheren "The Thing" geklaut, aber gut geklaut ist besser als schlecht erfunden. Und wenn man dann noch zu schätzen weiß, dass Action-Horror kostet und auch hier gekostet hat, dann freut's den geduldigen Kunden. Es würde mich gar nicht wundern, wenn Kyle MacLachlan mit dieser Rolle hier damals noch unwissentlich eine Bewerbung in die Zukunft, nach Twin Peaks, geschickt hätte. 8/10
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