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Alt 28.03.2022, 09:35   #23801
Kain
Genickbruch
 
Registriert seit: 29.03.2001
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Zitat:
Zitat von Jefferson D'Arcy Beitrag anzeigen
Verdammt, ich kannte die Geschichte, hatte es aber wieder irgendwie verdrängt! Der arme Bill

Zum Glück hast Du mich.
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We pledge allegiance to the leader of the mighty Cult of Cornette and to the Pro-Wrestling for which he stands.
No blowup dolls, dick spots or dance routines. With blood, sell-outs and shoot angles for all.
Thank you. Fuck you. Bye.
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Alt 28.03.2022, 12:44   #23802
Creed
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 04.06.2009
Beiträge: 3.137
Mr. Brooks - Der Mörder in Dir

Für Earl Brooks (Kevin Costner) könnte es eigentlich nicht besser laufen. Er ist ein erfolgreicher Unternehmer und auch familiär läuft alles bestens. Allerdings hat er ein dunkles Geheimnis, er ist Mordsüchtig und tötet Menschen. Seine Taten sind immer bis ins kleinste Detail durchgeplant und die Ermittlerin Tracy Atwood (Demi Moore) tappt im Dunkeln. Bei seiner letzten Tat begeht er aber einen Fehler und wird von dem Voyeur Mr. Smith (Dane Cook) beobachtet. Dieser will aber kein Geld und zeigt ihn auch nicht bei der Polizei an. Stattdessen möchte er von Brooks alles über das Töten lernen und bei der nächsten Tat dabei sein.

Gerade bei Filmen über Serienkiller ist es interessant zu wissen, was im Kopf des Täters vorgeht. In Mr. Brooks wird das dadurch gelöst in dem die Hauptfigur über einen "unsichtbaren besten Freund", gespielt von William Hurt, verfügt. Am Anfang wirkt das etwas komisch, aber Costner und Hurt haben so eine tolle Chemie miteinander das man sich sehr schnell daran gewöhnt und auf die gemeinsamen Szenen freut. Costner wechselt problemlos zwischen führsorglichen Familienmensch und eiskaltem Killer hin und her und bleibt dabei stehts überzeugend. Auch Hurt als "Teufel auf der Schulter" der spaß daran hat bei den Taten von Mr. Brooks zuzusehen, macht einen klasse Job.
Der Rest vom Cast bleibt aber relativ blass. Moore, als toughe Polizistin die sich nicht helfen lassen will, ist auch nicht verkehrt, die Nebenhandlung rund um ihre Figur hätte man sich aber sparen können. Das Cook in seiner Rolle nicht so 100% überzeugen konnte, war dann schon deutlich tragischer, vor allem weil es die 2. wichtigste Rolle im Film war.
Die Haupthandlung selbst kann dafür komplett zu überzeugen. Es war mal wieder sehr erfrischend einen Serienkillerfilm zu sehen, in dem es nicht primär um die blutigen Taten geht sondern um die Person hinter dem Mörder. Auch wenn das zu Folge hatte das man gegen Ende eher mit dem Mörder mit fiebert als mit der Polizei.

Alles in allem bekommt man mit "Mr. Brooks - Der Mörder in Dir" einen interessanten Serienkillerfilm der vor allem dank dem Hauptcharakter überzeugen kann. Die Nebenhandlung und die Nebencharaktere waren zwar nicht schlecht, konnten aber leider nicht ganz überzeugen.

7/10
__________________
Wie heißt es denn so schön? Mario steht für Multikulti, ein Italienischer Klempner, von Japaner erfunden, springt wie ein schwarzer und greift nach Münzen wie ein Jude!

Geändert von Creed (28.03.2022 um 12:45 Uhr).
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Alt 28.03.2022, 16:31   #23803
Goldberg070
Moderator
 
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Zitat:
Zitat von Creed Beitrag anzeigen
Mr. Brooks - Der Mörder in Dir

Für Earl Brooks (Kevin Costner) könnte es eigentlich nicht besser laufen. Er ist ein erfolgreicher Unternehmer und auch familiär läuft alles bestens. Allerdings hat er ein dunkles Geheimnis, er ist Mordsüchtig und tötet Menschen. Seine Taten sind immer bis ins kleinste Detail durchgeplant und die Ermittlerin Tracy Atwood (Demi Moore) tappt im Dunkeln. Bei seiner letzten Tat begeht er aber einen Fehler und wird von dem Voyeur Mr. Smith (Dane Cook) beobachtet. Dieser will aber kein Geld und zeigt ihn auch nicht bei der Polizei an. Stattdessen möchte er von Brooks alles über das Töten lernen und bei der nächsten Tat dabei sein.

Gerade bei Filmen über Serienkiller ist es interessant zu wissen, was im Kopf des Täters vorgeht. In Mr. Brooks wird das dadurch gelöst in dem die Hauptfigur über einen "unsichtbaren besten Freund", gespielt von William Hurt, verfügt. Am Anfang wirkt das etwas komisch, aber Costner und Hurt haben so eine tolle Chemie miteinander das man sich sehr schnell daran gewöhnt und auf die gemeinsamen Szenen freut. Costner wechselt problemlos zwischen führsorglichen Familienmensch und eiskaltem Killer hin und her und bleibt dabei stehts überzeugend. Auch Hurt als "Teufel auf der Schulter" der spaß daran hat bei den Taten von Mr. Brooks zuzusehen, macht einen klasse Job.
Der Rest vom Cast bleibt aber relativ blass. Moore, als toughe Polizistin die sich nicht helfen lassen will, ist auch nicht verkehrt, die Nebenhandlung rund um ihre Figur hätte man sich aber sparen können. Das Cook in seiner Rolle nicht so 100% überzeugen konnte, war dann schon deutlich tragischer, vor allem weil es die 2. wichtigste Rolle im Film war.
Die Haupthandlung selbst kann dafür komplett zu überzeugen. Es war mal wieder sehr erfrischend einen Serienkillerfilm zu sehen, in dem es nicht primär um die blutigen Taten geht sondern um die Person hinter dem Mörder. Auch wenn das zu Folge hatte das man gegen Ende eher mit dem Mörder mit fiebert als mit der Polizei.

Alles in allem bekommt man mit "Mr. Brooks - Der Mörder in Dir" einen interessanten Serienkillerfilm der vor allem dank dem Hauptcharakter überzeugen kann. Die Nebenhandlung und die Nebencharaktere waren zwar nicht schlecht, konnten aber leider nicht ganz überzeugen.

7/10
Klingt nach einem interessanten Film. Den merke ich mir mal vor, da ich tatsächlich Kevin Costner als Schauspieler sehr gern mag. Rollentechnisch ist er sehr vielseitig, auch wenn er nicht immer ein glückliches Händchen bei seinen Filmen hatte. Aber irgendwie macht das auch sympathisch, ich weiß nicht.
__________________
"Wenn du so dumm bist, und AfD wählst... todeslost sein Urgroßvater!" ~Rezo 2021
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Alt 28.03.2022, 21:11   #23804
Duke of Bridgewater
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 06.01.2010
Beiträge: 1.651
Der Mörder kam um Mitternacht (Frankreich 1959)

Lino Ventura ermordet den Mörder seiner Frau. Danach macht er Jagd auf einen Zeugen.

Ich fand den Film extrem spannend, richtig zum mitfiebern. Das kommt wohl vor allem daher, dass die Figuren nicht wie so oft im Film Noir irgendwelche Gangstertypen mit seltsamem Moralkodex sind, sondern ganz normale Menschen.
__________________
Buy Shimmer, it will keep you straight!
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Alt 02.04.2022, 17:19   #23805
Punisher 3:16
Genickbruch
 
Registriert seit: 10.10.2002
Beiträge: 15.312
The Batman

Dieses Gejammer im Vorfeld als bekannt wurde dass Robert Pattinson die Rolle von Bats übernehmen würde.

Ich habe die Twilight Filme nie gesehen. Vampire finde ich langweilig. Dabei fällt mir ein, können sich Vampire nicht in Fledermäuse verwandeln? Der Typ war also schon ein Batman.

Mein Vertrauen in Robert wurde dann auch belohnt. Die Rolle spielt er top. Mit dem Riddler hat man auch mal einen Gegner, der im Gegensatz zum Joker nicht im Grossteil der Batman Filme auftaucht. Die Maske war aber noxh dämlicher als Bane's Maulkorb (ja mit der Interpretation von Bane werde ich mich nie anfreunden). Auch die Skimaske von Selina sieht mehr als bescheuert aus. Wer hat da gepennt? Nice war dafür die pinke Perüke und ihr knappes Outfit. Zoë spielt diese Rolle auch noch toll.

Richtig klasse war auch John Turturro, der für mich ein extrem unterschätzer Schauspieler ist.

Colin Ferrell dürfte wahrscheinlich Höllenqualen gelitten haben, während ihm die Maske aufgetragen wurde. Hat sich aber gelohnt.

Eher mau fand ich Alfred.

Dafür überzeugte die Action. Cool inszenierte Fights, krachende Explosionen und auch eine ordentliche Ladung Blei. Dass Bats auch kassiert und auch mal versagt ist eine nette Abwechslung. Gut gefallen hat mir auch das Batmobil und der mehr in der Realität angelegte Grundton des Films (Zodiac).

Ein Sequel würde ich hier gerne sehen.

8/10
Punisher 3:16 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2022, 07:20   #23806
Der Zerquetscher
Moderator
 
Registriert seit: 20.05.2002
Beiträge: 10.181
Ich habe mich gestern Abend durchgesetzt. Mein Eheweib wollte nämlich "John Rambo" ansehen. Das heißt, die Frau lechzt nach Blut und Gekröse und der Mann nach Emotionen. End of Days.

Interstellar (USA/GB, 2014)

Mir hat er bei der Drittsichtung immer noch gut gefallen, wenn ich auch den Hype um "Interstellar" und Nolan im Allgemeinen zwar nachvollziehen, aber nicht nachfühlen kann. Denn nach "Memento", "Insomnia" und "The Dark Knight" kam, finde ich, wenig Substanzielles, dafür viel filmisches Postulat. So sehr es am Puls der Zeit wirkt, dass selbst der Wissenschaftsteil der Lieblingstageszeitung einen Artikel zu Nolans Film bringt und darin irgendwas mit "Wurmlöchern" und "Tesserakten" fabuliert, so ernüchternd ist es, wenn man einen Blick hinter den Vorhang riskiert und da natürlich vor allem Fantasy statt Wissenschaft am Werk findet. Denn ein fünfdimensionales Tesserakt authentisch fünfdimensional darzustellen, würde den dreidimensional auf seinem Popcorn mampfenden Kinogänger eben doch latent überfordern. Vielleicht in demselben Maß, in dem ihn eine realitätsnähere Darstellung der Reisezeit des Planetenhoppings, dem Matthew McConaughey und seine Crew hier frönen, schnell langweilen würde. Eine echte Erklärung von Nolans buntem Treiben würde ungefähr so lauten: Fünfdimensionale Menschen aus der Zukunft helfen Matthew McConaughey dabei, eine Botschaft an sich selbst zu schicken, auf eine Mission zur Rettung der zukünftigen fünfdimensionalen Menschheit zu gehen, die Matthew McConaughey dabei hilft, eine Botschaft an sich selbst zu schicken. Dass dabei die "Liebe" als eine Art x-te Dimension eingeführt wird, berührt. Und ist richtig schön inszeniert. Aber eben nichts anderes. Als Märchen. 8/10
Der Zerquetscher ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2022, 09:20   #23807
Nani
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 01.12.2003
Beiträge: 15.007
Gute Zusammenfassung. Ich fand den Film pseudowissenschaftlich schön gemacht, spannend, dramatisch und anregend. Aber im Gegensatz zu Nolans vorangegangenen Werken wirkte dieser Film für mich am meisten wie eine "konstruierte Fassade". Dass fünfdimensional existierende Menschen überhaupt entstehen können, wenn die Welt sich zugrunderichtet, ist so ein mutiges Postulat, dass ich dafür wenigstens irgendeine überzeugende Erklärung geboten bekommen möchte. Ich bin nicht mal so streng, dass diese wissenschaftlich bewiesen sein muss. Nur halt irgendwas Unterhaltsam-Gutes.

Wir haben gestern übrigens einen Netflix-Film geschaut, der uns überraschend gut gefallen hat und für den ich hiermit offiziell Werbung mache.

The Mitchells vs. The Machines

Normalerweise wehrt sich meine Frau gegen alles mit Cartoons. Der Trailer war also so gut, dass man schon wieder befürchten musste, dass der wirkliche Film nix taugt. - Oh doch!
Für mich einer der besten Unterhaltungsfilme der letzten Jahre, dank seiner originellen, spontanen Witze, der sympathischen Antihelden und der allgemein innovativen Machart, wie z.B. dem Einbau von Real-Life-Bildern.

Dazu funktioniert TMTV als Familienfilm über Unterschiede, Konflikte und gegenseitiger Verletzung trotz (bzw. wegen) gegenseitiger Liebe. Die wenigen Klischee-Segmente sind immer noch gut inszeniert, wodurch auch der Spannungsbogen wirkt. An einigen Stellen geht der Film sogar ans Herz, wenn man ihn lässt. Man merkt, dass dahinter echte Erfahrungen und Gefühle der Produzenten stecken.

Schade, dass er offenbar so wenig beworben wird. Definitiv besser, sehenswerter und in jeder Hinsicht reichhaltiger als das meiste, das in den letzten Jahren in den Kinos gelaufen ist.

10/10
__________________
Die Öko-Krise ist kein Glauben, sondern eine Tatsache.

Angststörung + Irreführung = Extremismus

Geändert von Nani (03.04.2022 um 09:28 Uhr).
Nani ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 03.04.2022, 13:44   #23808
Punisher 3:16
Genickbruch
 
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Beiträge: 15.312
Meine teuflischen Nachbarn Workprint Fassung

Ungefähr 7 Minuten länger als die bekannte Fassung. Neben verlängerten Szenen gibt es auch alternatives Bildmaterial. 4K Bild sollte man nicht erwarten. Es handelt sich hier um eine digitalisierte VHS Version.

6.5/10

Asia Wochen, Day 31: Heroes Shed No Tears Hong Kong Fassung

Eine Gruppe von Söldnern muss im Auftrag der Regierung Thailands einen Drogenboss aus Südostasien rausholen. Seine Gehilfen wollen das natürlich verhindern.

Okaye Action, mässige Darsteller und die eine oder andere absurde Szenen (radom Chinesin verwöhnt einen der Döldner mit einer Schaumbadmassage). Kurzweilig und unterhaltsam.

5.5/10
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Alt 03.04.2022, 16:44   #23809
Akira
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 26.03.2008
Beiträge: 2.720
Zitat:
Zitat von Nani;2519663
Wir haben gestern übrigens einen Netflix-Film geschaut, der uns überraschend gut gefallen hat und für den ich hiermit offiziell Werbung mache.

[B
The Mitchells vs. The Machines [/b]

Normalerweise wehrt sich meine Frau gegen alles mit Cartoons. Der Trailer war also so gut, dass man schon wieder befürchten musste, dass der wirkliche Film nix taugt. - Oh doch!
Für mich einer der besten Unterhaltungsfilme der letzten Jahre, dank seiner originellen, spontanen Witze, der sympathischen Antihelden und der allgemein innovativen Machart, wie z.B. dem Einbau von Real-Life-Bildern.

Dazu funktioniert TMTV als Familienfilm über Unterschiede, Konflikte und gegenseitiger Verletzung trotz (bzw. wegen) gegenseitiger Liebe. Die wenigen Klischee-Segmente sind immer noch gut inszeniert, wodurch auch der Spannungsbogen wirkt. An einigen Stellen geht der Film sogar ans Herz, wenn man ihn lässt. Man merkt, dass dahinter echte Erfahrungen und Gefühle der Produzenten stecken.

Schade, dass er offenbar so wenig beworben wird. Definitiv besser, sehenswerter und in jeder Hinsicht reichhaltiger als das meiste, das in den letzten Jahren in den Kinos gelaufen ist.

10/10
Ich weiß nicht so wenig beworben wurde er eigentlich nicht. Der Film kam eben nicht ins Kino und "nur" Netflix- Exklusiv. Da tauchte er aber zum Release recht prominent auf und die meisten Reviews dazu waren eigentlich auch positiv. Zudem wurde er ja auch für den Oscar als bester Animationsfilm nominiert (der allerdings mal wieder zu einen belanglosen Disney- Film wanderte).

Ansonsten kann ich dir nur zustimmen: wirklich ein sehr guter und innovativer Film.
__________________
Jetzt bei Letterboxd: GTOAkira

Geändert von Akira (03.04.2022 um 16:44 Uhr).
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Alt 04.04.2022, 16:42   #23810
General Nek.F.U.
ECW
 
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Ein Toller Käfer
Ein Toller Käfer In Der Ralley Monte Carlo
Herbie Groß in Fahrt
Herbie Fully Loaded,


Die nächsten Filme mit den Kids, hat wieder voll eingeschlagen, sie sind begeistert, jedes Spielzeug ist jetzt Herbie Bei mir wars auch ewig her, gerade die Teile wo auch Rennen gefahren werden, gefallen mir ganz gut, sind aber ja auch wirklich schon alt. Leider gabs Herbie dreht durch nicht auf deutsch. Fully Loaded war sogar Erstsichtung und hat mir besser gefallen als ich erwartet habe.Jetzt geht's mit ET weiter.

Justice League (Snyder Cut)


Natürlich überragend, allerdings brauch ich jetzt nach dem siebten Durchgang doch mal etwas Abstand.

Nightmare Alley

Hat mich von Beginn an in den Bann gezogen, tolles Setting, ziemlich düstere Stimmung und fantastische schauspielerische Leistung besonders von Bradley Cooper. Die Story habe ich nicht direkt verstanden, da musste ich nochmal nachlesen, den werde ich auf jeden Fall alsbald nochmal gucken, lohnt.

The Punisher

War mal mein Lieblingsfilm, allerdings ist davon nicht mehr viel übrig, fast schon enttäuscht gewesen, was auch ein wenig an der Tatsache liegt, dass meine Extended und die Uncut beide geschnitten sind und das nicht zu knapp, Schrott! Die Rache ansich ist natürlich echt cool.

Assassins-Die Killer

Weiß gar nicht ob ich den schon mal gesehen habe, die Blu Ray war auf jeden Fall noch eingeschweißt, und erinnern kann ich mich auch an nichts, das ist aber nichts besonderes. Auf jeden Fall ist es ein sehr nicer Schinken.
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"Das schönste an der Formel E ist der tolle Sound der Dieselgeneratoren, mit denen die Batterien der Rennwagen geladen werden"

Geändert von General Nek.F.U. (04.04.2022 um 19:16 Uhr).
General Nek.F.U. ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 04.04.2022, 19:22   #23811
PappHogan
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Beiträge: 1.900
"Assassins" habe ich noch recht gut in Erinnerung, ein Streifen, der leider auf keiner der angestrebten Ebenen gut funktioniert.
Ob Thriller, Drama oder auch Action...Stallone-Vehikel...überall hat man den Eindruck, es ist nichts halbes und nichts Ganzes.
Ein groteskes Overacting von Banderas, dagegen ein angenehm zurückhaltender und nachdenklicher Stallone, die Moore mehr oder weniger verschenkt.

Den Snyder-Cut der Justice-League werde ich mir auf jeden Fall besorgen, allein die Alptraumsequenzen machen mir da Lust auf mehr.
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Live sometimes sucks!
But Death is no alternative.

How can i ever stand out being fake in aworld full of fakeness.
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Alt 04.04.2022, 19:49   #23812
General Nek.F.U.
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Beiträge: 6.578
Zitat:
Zitat von PappHogan Beitrag anzeigen
Den Snyder-Cut der Justice-League werde ich mir auf jeden Fall besorgen, allein die Alptraumsequenzen machen mir da Lust auf mehr.
Das stimmt, schade nur das man da wohl nicht bedient wird.
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"Das schönste an der Formel E ist der tolle Sound der Dieselgeneratoren, mit denen die Batterien der Rennwagen geladen werden"
General Nek.F.U. ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.04.2022, 17:18   #23813
Jefferson D'Arcy
Schädelbasisbruch
 
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Zitat:
Zitat von General Nek.F.U. Beitrag anzeigen
Das stimmt, schade nur das man da wohl nicht bedient wird.
DC bleibt am besten, wenn Sie Standalone-Comicverfilmungen machen
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"Du Missgeburt - das ist kein Eis - das ist ein Sorbet!"
Jefferson D'Arcy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2022, 23:32   #23814
Creed
Schädelbasisbruch
 
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Beiträge: 3.137
The Batman

An Halloween wird der Bürgermeister der Stadt Gotham vom mysteriösen Riddler ermordet. Am Tatort findet man eine Nachricht an Batman, der seit 2 Jahren auf den Straßen von Gotham Kriminelle das fürchten lehrt, weswegen er von Lieutenant Gordon hinzugezogen wird. Es soll aber nicht nur bei einem Mord bleiben...

Die Entscheidung Robert Pattinson in die Rolle des Dunklen Rächers zu stecken, stieß nicht nur auf Gegenliebe. Dabei hat er in Filmen wie "Der Leuchtturm" oder "Tenet" gezeigt das er mehr kann als nur in der Sonne zu glitzern. Die Darstellung von Batman ist mal was anderes. Klar er verprügelt einige Schurken, trotzdem war es mal eine nette Abwechslung das er auch wirklich ermittelt und Hinweisen nachgeht. Auch die Darstellung von Bruce Wayne war erfrischend. Er war nicht ein Playboy der auf Galen auftritt, sondern ein junger Erwachsener der den Tod seiner Eltern noch nicht richtig verarbeitet hat und nach einem Sinn im Leben sucht. Diese Rolle hat Pattinson hervorragend gespielt.
Der restliche Cast macht auch einen guten Job. Jeffrey Wright spielt Gordon sehr sympathisch was dem Film sehr gut getan hat, da es ansonsten nicht so viele "gute" Charaktere gibt.
Colin Farrell hat wahrscheinlich sehr viel Zeit in der Maske verbracht, den als Pinguin erkennt man ihn wirklich überhaupt nicht.
Zoë Kravitz als Catwomen ist auch sehr überzeugend, auch wen ihre Maske etwas albern wirkte. Die Maske vom Riddler war auch etwas seltsam, trotzdem machte Paul Dano einen tollen Job und zeigte eine ganz andere Facette von dieser Figur.
Einzig Andy Serkis als Alfred blieb ziemlich blass, was auch daran lag das er sehr wenig Screentime hatte.
Neben dem Tollen Cast punktet der Film aber auch durch seine Story. 177 Minuten ist definitiv eine Ansage und man muss sich darauf einlassen, wenn man das schafft bekommt man aber einen sehr spannenden Kriminalfall und ein sehr interessante Entwicklung von Batman. Nur das Finale war etwas zu viel, das hätte man auch subtiler lösen können.
Wo es aber nix zu meckern gibt, ist bei der Optik. Der Film hat eine unglaublich düstere und schon fast bedrückende Atmosphäre, so das man sich als Zuschauer schon fast fragt warum überhaupt noch Menschen in Gotham leben wollen. Aber auch die Kämpfe oder das Batmobil sehen einfach gut aus, weswegen man den Film definitiv auf der großen Leinwand sehen sollte.

Alles in allem bekommt man mit "The Batman", die wahrscheinlich interessanteste Darstellung des Dunklen Rächers und einen sehr spannenden und atmosphärischen Film.

8,5/10
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Wie heißt es denn so schön? Mario steht für Multikulti, ein Italienischer Klempner, von Japaner erfunden, springt wie ein schwarzer und greift nach Münzen wie ein Jude!
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Alt 13.04.2022, 07:38   #23815
Der Zerquetscher
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Beiträge: 10.181
The Box (USA, 2009)

Basierend auf der Kurzgeschichte "Button, Button" von Richard Matheson ("I Am Legend") inszeniert Filmpunk Richard Kelly ("Donnie Darko") einen seiner filmischen Trips. Nicht ganz so abgedreht wie sein "Southland Tales" (oder gar wie ein David Lynch), verliert die Geschichte um eine ominöse Box, die einem verblüfften Ehepaar von einem Fremden an der Haustür überreicht wird, zwar nicht die Bodenhaftung, driftet aber doch etwas in Richtung Grenzwissenschaft ab. Drücken die Beiden den roten Knopf, sind sie ihre großen Geldsorgen von jetzt auf gleich los - und ein ihnen unbekannter Mensch irgendwo auf der Welt stirbt. Aber dieser für mich psychologisch hochinteressante Deal scheint dem Publikum nicht gefallen zu haben, denn die Kritiken sind mau und Kelly hat seit damals keinen Film mehr inszeniert. Und ich komme mir selbst ein bisschen schuldig vor, denn ich hab den Film eben in meiner Liste um zwei Punkte heben müssen. Allein wie die Cameron Diaz spielt. Brillant. War mir offenbar alles am 17.02.2010 egal. Mir Idiot. 8/10
Der Zerquetscher ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2022, 19:36   #23816
Humppathetic
Genickbruch
 
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Beiträge: 33.295
Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Ben Stiller als wichtiger, aber unscheinbarer Mitarbeiter bei Life, das von einem Kapitalisten umgekrempelt wird, und der sich auf die Suche nach einem Fotografen machen muss, weil das wichtige Negativ für das letzte Cover des Magazins vor Einstellung fehlt, was ihn nach Grönland, Island, Afghanistan, in die Nordsee und kurzzeitig ins Flughafengefängnis verschifft / verfrachtet / verdringt.

Ein Film wie eine Postkarte. Hübsche Landschaftsaufnahmen, dazu teils großartige Musik (Arcade Fire, José González u.a.!), aber auch - für mich - völlig belanglos und schmerzlos. Leider watschelt der Hauptcharakter durch eine uninspirierte Geschichte, die aber total inspirierend rüberkommen soll, trifft auf urige, aber auch schon häufig gesehene Charaktere, und bedient letzten Endes so ziemlich jedes bekannte Klischee und endet furchtbar vorhersehbar. Alles auf safe gespielt, selbst der Humor. Vielleicht was für verregnete Sonntage. Oder auch nicht. Mich hat er zumindest völlig kalt gelassen.

PS: Relativ amüsant aber, dass der grönländische Pilot von einem Isländer gespielt wurde.

4/10

Malignant

Madison (Annabelle Wallis) lebt mit ihrem gewalttätigen Ehemann in einem für Horrorfilme typischen Haus. Sie hat bereits zwei Fehlgeburten erlebt, und als ihr Mann sie an die Wand donnert, erleidet sie die nächste. Und sie sieht plötzlich eine schemenhafte Figur in ihrem Haus herumgeistern, die des Nachts mal kurz ihren Ehemann erledigt. Nachdem diese Figur auch sie attackiert, scheint sie eine psychische Verbindung zu ihr aufgebaut zu haben und kann jeden weiteren Mord dieser wohl doch sehr realen Person live miterleben. Daher versucht sie, der zurecht skeptischen Polizei (George Young und Michole Briana White) zu helfen und den Mörder, der mit ihrer eigenen, verdrängten Vergangenheit zu tun haben scheint, dingfest zu machen.

Nach den ersten 20 Minuten war ich auf ein Schnarchfest eingestellt. "Grusel" mit lauter Jumpscare-Musik, der dazu, bevor es wirklich gruselig werden könnte, abrupt endet; Geist, der in einem Haus herumwuchert. James Wan halt. So gelungen ich seine Inszenierungen (vor allem die Kamerarbeit) finde, so langweilig finde ich die von ihm gedrehten "Insidious"-, "The Conjuring"- und die von ihm produzierten "Annabelle"-Werke. Dann aber entwickelte sich der Film zu einem völlig durchgeknallten, relativ brutalen Slasher mit einer unglaublich hanebüchenen Story. Wenn man selbige akzeptieren kann, hat man 90 Minuten lang (bzw. 60 - 70 (ohne den langweiligen Anfang)) durchaus seinen Spaß, insbesondere in der Szene im Knast / auf dem Polizeirevier. Man sollte dabei allerdings ein paarmal weghören. Die Dialoge sind schmerzhaft offensichtlich und platt geschrieben. Sehr platt. Fast schon amateurhaft platt. Die und der Anfang ziehen die Wertung daher auch herunter (und die häufig eingesetzten CGI-Effekte, wenn Blut floss).

5,5/10

Spoiler:
Warum genau Gabriel über Elektrozeugs kommunizieren und warum er am Ende doch von selbst sprechen kann, wird übrigens nicht geklärt. Jede Erklärung wäre wohl auch zu bescheuert. Vielleicht habe ich da aber auch gerade nicht aufgepasst, weil mir die Dialoge körperlich wehtaten.
PS: Madison dürfte wohl trotz des Endes, wenn man ehrlich ist und darüber nachdenkt, im Knast landen. Hat immerhin wie viele ... 50 Leute umgebracht?


The Sadness

KRITIK ENTHÄLT SPOILER!

Jim (Berant Zhu) und Kat (Regina Lei) sind ein taiwanisches Paar, beide ca. 20, das zusammen in einer kleinen Wohnung in Taipeh (Hauptstadt der Republik China und auf der Insel Taiwan liegend) lebt. Er arbeitet mehr oder minder im Film / in der Werbung, sie ist Angestellte bei [wird meiner Erinnerung nach nicht genauer geklärt]. Eigentlich wollen die beiden in der nächsten Woche Urlaub machen, aber Jim hat einen Job, der dem zeitlich in die Quere kommt, und ein bisschen im Streit verlassen sie beide ihre Wohnung. In Taipeh bzw. der gesamten Republik China grassiert momentan das Alvinvirus, dessen Existenz manche bestreiten, vor dessen Mutation aber ein Virologe warnt, während die Politik macht, was Politik macht - sie schläft und berieselt die Menschen mit bedeutungslosen Parolen.
Auf dem Weg zur Arbeit sehen die beiden ein mit massig Blut bedecktes Leichentuch, und als sich Jim im Imbiss einen Kaffee holen will, kommt eine ältere Dame (deren Bewegungen mich sehr deutlich an die alte Dame aus Zimmer 237 in "The Shining" erinnerten) herein, wird gewalttätig und äußerst (!) unflätig. Das Virus ist mutiert, und die Infizierten morden, vergewaltigen und beleidigen drauf los.

Das vielleicht oder auch nicht renommierte Rue Morgue Magazin nannte "The Sadness" "the most violent and depraved zombie movie ever made", also den gewalttätigsten und verkommensten Zombiefilm aller Zeiten. Das könnte man durchaus so stehen lassen, aber diese Beschreibung wird beim geneigten Gorehound sofort Hoffnungen auf Metzelmeisterwerke à la Fulci, Romero oder "Braindead" auslösen. Davon sollte man sich tunlichst verabschieden. Der Film ist fast durchgehend blutig, und es sterben verdammt viele Menschen, und einige tun dies auf höchst unappetitliche Weise, aber Köpfe rollen nicht, und Gedärme werden nicht gewaltsam dem Körper entzogen. Er ist aber sicherlich trotzdem auf seine Weise einer der gewalttätigsten und verkommensten Filme - wenn das Sinn ergibt. Auf jeden Fall zeigt er vielen amerikanischen Produktionen der letzten Jahre (u.a. Zombieland 1 + 2), was eine Harke ist. Regisseur und Autor Rob Jabbaz schreckt vor nichts zurück. Wo andere Werke irgendwie noch sowas wie einen Rest von Anstand und Feel Good-Attitüde besitzen, schlägt "The Sadness" unbarmherzig auf den Zuschauer ein. Immer wieder kommt ein neuer Schlag in den Magen. Die Zombies, so man sie derart bezeichnen möchte, können denken, reden - und sie können und vor allem (!) wollen ihre eigenen Körpersäfte zur Wallung bringen. Im gefühlten Sekundentakt werden Worte, Anspielungen und Drohungen herausgekotzt, die so weit unter der Gürtellinie liegen, dass Niveau wirklich nur noch eine Handcreme ist. Das klingt, so geschrieben, fetzig - es ist aber vor allem nervenaufreibend und äußerst unangenehm, was - so weit hänge ich mich aus dem Fenster - die Intention von Jabbaz gewesen sein dürfte. Jabbaz ist dabei aber - so geschmacklos einige Szenen sind - klug genug, einiges zwar durchzuziehen und nicht nur anzudeuten, aber off screen, was eben jene Sequenzen weniger selbstzweckhaft werden lässt, gleichzeitig aber ihre Wirkung verstärkt. "The Texas Chain Saw Massacre" ist da wohl das Paradebeispiel.
Darüber hinaus ist "The Sadness" aber nicht nur ein deviantes, die Grenzen sprengendes Ekelwerk, es ist oder versucht zumindest auch anderes zu sein: Beziehungs"drama", rabenschwarze Komödie, Kommentar über die taiwanische (und wohl auch jede andere) Gesellschaft im Hinblick auf omnipräsente Sexualität und Gewalt und offensichtliche Referenz auf Covid-19. Von Politikversagen über Verschwörungstheorien hin zu ignoranter Öffentlichkeit und alltäglicher sexueller Belästigung bis schlussendlich dem Verlust der Menschenwürde und dem undifferenzierten Einsatz staatlicher (vor allem militärischer) Gewalt.

Das ist verdammt viel für so einen kleinen Film aus Taiwan (und Kanada). Und nicht alles wird stimmungsvoll ineinander verwoben. Das Pacing ist "all over the place", und der plötzliche, harte Wechsel von anwidernder Grausamkeit zu Gelächter (zu Drama, zu Satire etc.) gelingt nicht immer. Auf der Habenseite aber stehen gut gezeichnete Hauptcharaktere, die dem Zuschauer nicht am Arsch vorbeigehen, großartige praktische Effekte und ein, zugegebenermaßen manchmal überbordender, aber äußerst treibender, elektronischer Score. Und am Ende gibt's dann noch (völlig random, aber mehr als goutiert von mir) Death Metal. Why the fuck not?
PS: Nebenbei gibt es noch die wohl beste Szene mit einem explodierenden Kopf seit "Scanners". Auf jeden Fall die witzigste, die ich jemals gesehen habe.
PPS: Dass es den Film hier ungeschnitten ab 18 zu sehen gibt, spricht für die moderne Toleranzschwelle der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften, entschuldigt, Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, nee ... auch nicht ... jetzt hab' ich's: Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz!

6,5/10

Damit bin ich bei Moviepilot jetzt bei 997 bewerteten Filmen. Zwei "normale" noch (vielleicht "Dick Tracy"), und als 1000. Film gibt es dann einen Klassiker. Denke da an "Casablanca", "Moby Dick" oder "Papillon".
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Alt 14.04.2022, 22:14   #23817
General Nek.F.U.
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Dann habe ich durch dich endlich "verstanden", weshalb das Licht ständig gefackert hat bei Malignant, das fand ich nämlich ziemlich irritierend, da die Erklärunge ja alles andere als mystisch kam.
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Alt 15.04.2022, 08:47   #23818
Der Zerquetscher
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The Lighthouse (USA, 2019)

So ein Film, der jeden epistemologischen Ansatz geradewegs in die Hölle führt. Oder ins Paradies. Aber ob man nun hergeht und die Unzahl an Tropen und Chiffren aufdröselt und zu dekodieren versucht, oder man sich einfach nur von der stockfinsteren Stimmung der Bilder und des anbetungswürdigen Spiels von Dafoe und Pattinson einfangen lassen möchte, das Gezeigte ist filmisch absolut top notch. Mir persönlich gefällt der "VVitch" vom Eggers thematisch noch einen Ticken besser, aber als Entrée zum "Northman", der die Tage ins Kino kommt, sehr lecker. 8/10
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Alt 15.04.2022, 09:16   #23819
Humppathetic
Genickbruch
 
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Zitat:
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The Lighthouse (USA, 2019)

So ein Film, der jeden epistemologischen Ansatz geradewegs in die Hölle führt. Oder ins Paradies. Aber ob man nun hergeht und die Unzahl an Tropen und Chiffren aufdröselt und zu dekodieren versucht, oder man sich einfach nur von der stockfinsteren Stimmung der Bilder und des anbetungswürdigen Spiels von Dafoe und Pattinson einfangen lassen möchte, das Gezeigte ist filmisch absolut top notch. Mir persönlich gefällt der "VVitch" vom Eggers thematisch noch einen Ticken besser, aber als Entrée zum "Northman", der die Tage ins Kino kommt, sehr lecker. 8/10
Ich vergab sogar 9/10, war kurz am Überlegen, 10/10 zu geben. Kenne "The VVitch" (noch!) nicht, aber "The Lighthouse" war absolut brillantes Kino. Und gab uns das Löwen-Meme* auf Youtube.
Pattinson und Dafoe wurden im Übrigen weder für einen BAFTA noch für einen Oscar auch nur nominiert. Absolute Farce bei deren Leistungen.
Wundert mich übrigens immer noch, dass Robert Eggers keine deutschen Wurzeln zu haben scheint. Deutscher kann ein Amerikaner nicht heißen.

*Möwen-Meme natürlich.
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Alt 15.04.2022, 09:55   #23820
Der Zerquetscher
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Zitat:
Zitat von Humppathetic Beitrag anzeigen
Ich vergab sogar 9/10, war kurz am Überlegen, 10/10 zu geben. Kenne "The VVitch" (noch!) nicht, aber "The Lighthouse" war absolut brillantes Kino. Und gab uns das Löwen-Meme* auf Youtube.
Pattinson und Dafoe wurden im Übrigen weder für einen BAFTA noch für einen Oscar auch nur nominiert. Absolute Farce bei deren Leistungen.
Wundert mich übrigens immer noch, dass Robert Eggers keine deutschen Wurzeln zu haben scheint. Deutscher kann ein Amerikaner nicht heißen.

*Möwen-Meme natürlich.
Die Oscars sind ein Witz. Ich hatte schon 2005 oder so aufgehört, mich für die auf eine Weise zu interessieren, dass mir deren Ergebnisse wichtig gewesen wären. Allein das mit dem Smith. Oder der Jolie. Ich finde, ich hätte auch einen Oscar verdient. Oder mein Hund. Oder wir beide.

Jepp, der Lighthouse ist ganz groß. Bin gespannt auf den Northman.

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Alt 15.04.2022, 10:03   #23821
Humppathetic
Genickbruch
 
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Habe dieses Jahr nicht mal mitbekommen, dass bzw. wann die Oscars waren, und hätte es auch danach nicht, hätte Smith dem Rock nicht eine gefeigt (schaut der KKK eigentlich die Oscars? Dessen Mitglieder müssen sich ja wie Bolle gefreut haben. Ein Schwarzer haut einen Schwarzen. Jedes Rassisten Traum. ). Mein Bruder schaute das noch relativ lange, aber mittlerweile auch eher nur noch die Ergebnisse bzw. die nominierten Filme, um Schaumaterial zu haben. Ich fand die Oscars ebenfalls schon lange unerträglich. Finde aber so ziemlich jede Preisverleihung im Bereich Film / Schauspiel unerträglich. Menschen, die sich zu wichtig nehmen, und bei völligem Realitätsverlust erklären, dass die Welt ungerecht ist. No kiddin'. Massive Circle Jerks, nichts weiter.
"The Northman" bekam ich noch gar nicht mit. Danke dafür. Lese mich mal schlau.

Oha. Kein Horror. Thriller / Historienfilm*. Gut bewertet, aber als nicht so stark wie die vorigen Filme wahrgenommen. Ich bin gespannt.

*Wikinger. Jetzt bin ich noch schärfer drauf.
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Alt 15.04.2022, 16:40   #23823
Punisher 3:16
Genickbruch
 
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Beiträge: 15.312
Zitat:
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Die Oscars sind ein Witz.
Gab in den letzten Jahren von dem ich guten Gewissens sagen kann dass er den "Bester Film" Award zu recht bekommen hat: Parasite.
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Alt 15.04.2022, 18:26   #23824
Kain
Genickbruch
 
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Beiträge: 17.456
Spider-Man: No Way Home

Ich muss gestehen, dass ich kein sonderlicher Fan von Tom Hollands "Spider-Man" bin. In "Civil War" hat er wie ein Fremdkörper auf mich gewirkt und in den beiden "Avengers"-Filmen ist er halt dabei. Seinem ersten eigenen Film kann ich überhaupt nichts abgewinnen. Ist nach "Thor: Ragnarök" der MCU-Film, den ich am wenigsten mag. Der zweite war ganz OK. Dementsprechend hatte ich an den dritten Teil eher geringe Erwartungen. Die ersten etwa 25 Minuten haben mir überhaupt nicht gefallen. Der ganze Klamauk bei der Verfolgung, wie er mit den Netzen die Rollläden schließt … war mir alles zu albern. Quasi direkt danach kommt Dr. Octopus. Meines Erachtens zum einen DER Spider-Man-Gegner überhaupt (hey, als ich Kind war, war Norman gerade tot und Ock wurde immer in dieser Rolle präsentiert) und zudem der Gegenspieler im bisher besten "Spider-Man"-Film.



Danach stürzt der Film nie komplett ab. Auch wenn ich Holland weiterhin größtenteils ziemlich anstrengend finde. Ich mochte den ersten ASM ganz gerne, den zweiten habe ich nie gesehen. War trotzdem nett, Garfield wieder zu sehen. Die Sache mit Gwen und die "Er-/Auflösung" davon konnte ich trotzdem gut nachvollziehen. "Spider-Man 3" habe ich auch nie gesehen. Was nun Sandman da sollte ist weniger klar gewesen. Aber schön, Tobey Maguire nochmal in der Rolle zu sehen. Die Interaktion der drei Spinnen war meistens nett. Manchmal aber eine Spur zu überdreht.



Das Ende hat dann etwas von "One More Day" oder wie der Krampf hieß. Es führt aber auch dazu, dass Holland tatsächlich zum ersten Mal Spider-Man ist. Als Nostalgie empfinde ich das gar nicht mal so sehr. Zu Spideys Essenz gehört nun mal sein riesengroßes Verantwortungsbewusstsein (ausgelöst durch Schuld), das bis zur Selbstaufgabe geht. Bei Holland gab es das bisher überhaupt nicht. Dass er dafür wieder bei 0 anfängt ist nicht so schön, nehme ich dafür aber gerne in Kauf. Raimi hat dafür halt keine drei Filme gebraucht. Die Frage ist, ob es nun noch einen MCU-Spider-Film geben wird. Und ob das nötig ist. Der beste "Spider-Man"-Film ist noch immer Raimis Zweitling. Aber immerhin ist das der beste MCU-Spider-Film (bzw. sogar der erste gute). Ich wäre da eher für "aufhören solange man vorne liegt". Zumal ich befürchte, dass Holland alleine mir wieder ziemlich schnell auf die Nüsse gehen würde.


Weil es so schön ist …
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Kain ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2022, 19:30   #23825
General Nek.F.U.
ECW
 
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Beiträge: 6.578
Es sind noch drei Filme mit Holland bestätigt,also musst du da wohl noch etwas schlucken. Allerdings ist auch ein dritter Amazing Spiderman mit Garfield bestätigt.
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