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Alt 17.05.2022, 19:08   #26
y2jforever
Genickbruch
 
Registriert seit: 13.04.2013
Beiträge: 13.838
Es wäre halt sehr schön gewesen wenn die FDP und die AfD beide aus dem Parlament geflogen wären oder zumindest eine von beiden (wenn ich die Wahl habe lieber die AfD aber). Zumindest scheinen wir Schwarz-Gelb erstmal los zu sein und mit Schwarz-Grün kann man vermutlich irgendwie arbeiten. Laschet ist man ja zum Glück schon seit der gescheiterten Kanzlerschaft los.
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Alt 17.05.2022, 19:16   #27
Duke of Bridgewater
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 06.01.2010
Beiträge: 1.652
Zitat:
Zitat von rantanplan Beitrag anzeigen
Vielleicht doch an der Zeit, die Stimmgewichtung an die verbleibende Lebenszeit anzupassen?
Vielleicht müsste die junge Generation ja einfach nur ihren Arsch ins Wahllokal bewegen.
Zitat:
Zitat von Stefan "Effe" Effenberg Beitrag anzeigen
....seeehr wenige Erstwähler.
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Alt 17.05.2022, 19:36   #28
rantanplan
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 13.08.2008
Beiträge: 4.028
Zitat:
Zitat von Duke of Bridgewater Beitrag anzeigen
Vielleicht müsste die junge Generation ja einfach nur ihren Arsch ins Wahllokal bewegen.
Zu 2022 finde ich dazu keine Zahlen, aber 2017 ist das in NRW schon sehr deutlich gewesen, je älter, desto wahlwacher. Natürlich müsste die junge Generation ihren Arsch ins Wahllokal bewegen, oder halt wenigstens Briefwahl beantragen, aber woran liegt das? Zu meiner Schulzeit hieß es immer ganz bedrohlich, man würde die Ränder stärken, wenn man nicht zur Wahl geht. Wenn das immer noch der Fall ist, würde man mutmaßlich falsche Aussagen treffen.

Mal milchmädchenhaft gedacht: Wenn die Grünen die Partei sind, die den Klimawandel "aufhalten", stärkt man als junger Mensch durch Nichtwahl die Parteien, die kein Problem mit dem Klimawandel haben, weil der ihren Wählern ohnehin am Allerwertesten vorbei geht. Wird vermutlich im Politikunterricht nicht so thematisiert. Nichtwählen hat im Falle der NRW-Wahl aber ganz offensichtlich nicht dafür gesorgt, dass extreme Parteien stärker werden - die Linke ist raus, die AfD ganz knapp nicht. Keine Ahnung, ob dieser Mythos heute noch durch Lehrer verbreitet wird.

Man unterstellt den jungen Menschen ja seit Jahrtausenden schon schlimme Dinge, aber ich sehe da neben den jungen Menschen halt auch immer die Gesellschaft in der Pflicht. Wenn ein Hund schlecht erzogen ist - wem kreidet man es an? Dem Hund? Oder doch dem Hundehalter? Die jungen Menschen haben aber unabhängig von ihrer Wahlbeteiligung immer noch das Problem, dass sie in NRW selbst mit Menschen bis 40 nur 4,78 Millionen sind, während die Gruppe über 40 aus 10,13 Millionen besteht.

Geändert von rantanplan (17.05.2022 um 19:37 Uhr).
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Alt 17.05.2022, 20:40   #29
k-town1900
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 24.08.2016
Beiträge: 3.440
Hat ein alter Mensch, ich sag Mal 65+, nicht aber auch ein Recht darauf so zu wählen das er seinen Lebensabend genießen kann/darf?
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Alt 17.05.2022, 23:25   #30
Face
Genickbruch
 
Registriert seit: 29.03.2001
Beiträge: 30.529
Zitat:
Zitat von k-town1900 Beitrag anzeigen
Hat ein alter Mensch, ich sag Mal 65+, nicht aber auch ein Recht darauf so zu wählen das er seinen Lebensabend genießen kann/darf?
Das sollte er unabhängig von seiner Wahl können. Und da wären alle Parteien gefordert, das klar zu machen und nicht gegen ihre sonstigen Forderungen und Ideen abzuwägen. Jeder Mensch sollte seinen Lebensabend würdevoll verbringen können.

Aber wenn man die ersten 18 Lebensjahre nicht wählen darf, weil man noch nicht die Reife besitzt, über wichtige Zukunftsentscheidungen für das Land zu entscheiden, vielleicht könnte man auch die letzten 18 Lebensjahre (also z.B. ab 70) nicht mehr wählen, weil da evtl. die Reife fehlt, um nicht nur an sich selbst zu denken, sondern auch an die Zukunft das Landes (und der Welt). Etwas provokant und ich würde das auch nicht so fordern, aber mal zum Nachdenken, weil das aktuelle System tatsächlich sehr unsymmetrisch zugunsten der Alten ist.
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Alt 18.05.2022, 00:03   #31
Riddler
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 27.06.2005
Beiträge: 3.780
Würde man Wählen nur von der Reife abhängig machen, hätte man altersunabhängig aber so einige Schachstellen offen gelegt.
Das Altersspektrum könnte man auch dahingehend verbessern, indem man das Wahlalter auf 16 herabsetzt.
Nicht zuletzt Friday for Future hat bewiesen, dass auch die Jüngeren absolut in der Lage sind, zukunftsorientierte Entscheidungen zu treffen.

Generell sollte das Wahlvolk zukunftsorientierter denken und nicht einfach nur nach egoistischen Motiven.
Aber das Ganze steht und fällt mit den Parteien und Politikern. Auch da sollte man sich mehr an den jüngeren Mitgliedern orientieren, die naturgemäß näher an den Lebenswelten junger Menschen sind
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Alt 18.05.2022, 05:40   #32
Iceman.at
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 22.11.2008
Beiträge: 18.518
Zitat:
Zitat von k-town1900 Beitrag anzeigen
Hat ein alter Mensch, ich sag Mal 65+, nicht aber auch ein Recht darauf so zu wählen das er seinen Lebensabend genießen kann/darf?
Hat er natürlich, aber die Generation 65+ hat in den letzten 30 jahren alles gewählt um eben seinen Lebensabend nicht genießen zu können.
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Wenn ein Nichtschwimmer ersauft ist das nicht tragisch, sondern konsequent. Gerhard Polt
Ich esse aus religiösen Gründen keine Leber. Welcher Konfession gehören sie an? Ich bin Alkoholiker.
Wer die Bild Zeitung liest um sich zu informieren, trinkt auch Schnaps wenn er Durst hat. Claus von Wagner
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Alt 18.05.2022, 18:21   #33
rantanplan
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 13.08.2008
Beiträge: 4.028
Zitat:
Zitat von k-town1900 Beitrag anzeigen
Hat ein alter Mensch, ich sag Mal 65+, nicht aber auch ein Recht darauf so zu wählen das er seinen Lebensabend genießen kann/darf?
Ganz sicher hat er das. Es geht ja eher um die Frage, ob seine Stimme genauso viel zählt, wie die eines 18-jährigen. Manche Entscheidungen, die er mit seiner Stimme trifft, werden ihn halt nicht mehr betreffen. Im Idealfall genießt ja sowohl der Mensch 65+ seinen Lebensabend, aber der Mensch 18+ genießt in 50 Jahren dann auch seinen Lebensabend.

Sämtliche Schulden, die im Hier und Jetzt gemacht werden, damit der 65+-Mensch seinen Lebensabend genießen kann, wird allerdings jemand anderes abtragen müssen - oder wenigstens für so viel Wirtschaftswachstum sorgen müssen, dass die Schulden bzw. Tilgung tragfähig bleibt.

Das ist für mich allerdings auch keine Entweder-Oder-Frage. Wenn Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, im Alter noch arbeiten müssen, Flaschen sammeln oder was auch immer, finde ich das ziemlich grausam. Das wird sich allerdings in 50 Jahren höchstwahrscheinlich noch einmal massiv verschärft haben. Ich bin jetzt 38, mir ist ziemlich klar, dass mir die gesetzliche Rente nicht reichen wird. Ich werde also irgendwie anders vorsorgen müssen. Bin ich auch bereit zu, habe ich auch die finanziellen Freiräume für, aber den Schwachsinn mit Riester gebe ich mir halt auch nicht. Ich persönlich brauche also eine Partei, die da ein vernünftiges Angebot macht (zum Beispiel analog zum norwegischen Staatsfonds). Fairriester war eigentlich eine gute Sache, ist aber an staatlichen Vorgaben völlig gescheitert.

Daneben muss man halt jetzt dafür sorgen, dass die Menschen Spielräume haben, auch selbst was für die Altersvorsorge zu tun. Wir reden da halt doch auch von Zeiträumen von 50 Jahren - innerhalb einer Erwerbsbiographie. Und da ist es dann halt einfach so, dass die nächsten 50 Jahre einen 65-jährigen nicht betreffen, den 18-jährigen schon.
rantanplan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2022, 18:34   #34
El Clon
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 16.05.2005
Beiträge: 3.467
Zitat:
Zitat von Kiez Richards Beitrag anzeigen
Günther wird seiner Partei heute noch vorschlagen, mit Jamaika weiterzumachen. "Günther werde den ungewöhnlichen Schritt mit der hohen Zustimmung erklären, die das Jamaikabündnis in der Bevölkerung genieße." - Welt
Die Sache ist vom Tisch. Grüne und FDP scheinen nach den Berichten kein Interesse zu haben, zusammen zu arbeiten und wollen lieber eine exklusive Koalition. Jetzt ist es ja spannend, wo das hingeht. Die CDU tendiert ja "natürlicherweise" eher zur FDP, aber wird man eine erstarkende Grüne in der Opposition wollen?
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El Clon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.05.2022, 18:55   #35
rantanplan
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 13.08.2008
Beiträge: 4.028
Zitat:
Zitat von El Clon Beitrag anzeigen
Die Sache ist vom Tisch. Grüne und FDP scheinen nach den Berichten kein Interesse zu haben, zusammen zu arbeiten und wollen lieber eine exklusive Koalition. Jetzt ist es ja spannend, wo das hingeht. Die CDU tendiert ja "natürlicherweise" eher zur FDP, aber wird man eine erstarkende Grüne in der Opposition wollen?
Ist wahrscheinlich die Frage, ob Günther kurz- oder langfristig denkt. Denkt er kurzfristig, wird er die FDP dabei haben wollen, denkt er langfristig, holt er sich den derzeit wohl stärksten Gegner in die Regierung und profitiert bei der nächsten Wahl davon.
rantanplan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.06.2022, 07:02   #36
Sirius
Genickbruch
 
Registriert seit: 03.12.2002
Beiträge: 27.951
Diese Damen und Herren sollen die Geschicke Schleswig-Holsteins die nächsten fünf Jahre lenken:

Chef der Staatskanzlei: Dirk Schrödter (CDU)
Ministerin für Justiz und Gesundheit: Kerstin von der Decken (CDU)
Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur: Karin Prien (CDU)
Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport: Sabine Sütterlin-Waack (CDU)
Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus: Claus Ruhe Madsen (parteilos)
Minister für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz: Werner Schwarz (CDU)
Finanzministerium: Monika Heinold (Grüne)
Ministerin für Soziales, Integration, Jugend, Familie und Senioren: Aminata Touré (Grüne)
Minister für Umwelt: Tobias Goldschmidt (Grüne)

Interessanteste Personalie ist sicherlich Claus Ruhe Madsen. Der Däne ist aktuell noch Oberbürgermeister von Rostock.
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Schleswig-Holstein - jetzt auch ohne AfD
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