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Alt 19.01.2006, 21:06   #76
Excalibur
ECW
 
Registriert seit: 30.05.2004
Beiträge: 5.924
Zitat:
Zitat von X-Age
Ich finde man kann dem Gedicht eine gewisse Komik nicht absprechen. Ich hoffe das dies nicht ungewollt so ist.
Eine gewisse Komik steckt schon dahinter, allerdings soll dies auch wachrütteln das man auch irgendwann reagieren muss bevor es zu spät ist.




Dem Blute entnommen

So schreibe ich hier,
aufrecht und gerade,
ohne Schmerz und seelisch Leid.

Senke die Feder,
tiefer in die Haut,
ohne Schmerz und seelisch Leid.

Tropfend dort hinaus,
schimmernd hier im Licht,
ohne Schmerz und seelisch Leid.

Willig setz ich an,
fein geschwungene Schrift,
ohne Schmerz und seelisch Leid.

Bald das Blatt ganz rot,
hab mein Werk vollbracht,
ohne Schmerz und seelisch Leid,
denn mein Körper ist es nicht.
__________________
Auf geht's!
Excalibur ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2006, 21:09   #77
Kliqer
Genickbruch
 
Registriert seit: 23.12.2004
Beiträge: 29.720
Zitat:
Zitat von Excalibur
Dem Blute entnommen

So schreibe ich hier,
aufrecht und gerade,
ohne Schmerz und seelisch Leid.

Senke die Feder,
tiefer in die Haut,
ohne Schmerz und seelisch Leid.

Tropfend dort hinaus,
schimmernd hier im Licht,
ohne Schmerz und seelisch Leid.

Willig setz ich an,
fein geschwungene Schrift,
ohne Schmerz und seelisch Leid.

Bald das Blatt ganz rot,
hab mein Werk vollbracht,
ohne Schmerz und seelisch Leid,
denn mein Körper ist es nicht.
Sehr, sehr schön. Eine ausgezeichnete "Pointe" zum Schluss. Vielleicht dein bestes bisher. Zumindest gefällt es mir sehr gut.
__________________
"Genickbruch.com ist eine topseriöse Seite." - Markus Lanz, 16.10.2014
acab
Kliqer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2006, 10:14   #78
Excalibur
ECW
 
Registriert seit: 30.05.2004
Beiträge: 5.924
Träne

Für jede Träne die fällt,
für jeden der im Wasser schnellt,
für jeden der die Hoffnung hält,
vergeb ich meine Seele.

Für jede Träne die fällt,
für jeden der am Lande bellt,
für jeden der die Wahrheit pellt,
trage ich das Leid.



Nacht/Morgen

Nacht

So schlafe schon,
schließ die Augen.
Lass die Schönheit,
die dunkle Kraft,
weilen,
hinter zarten Liedern.

Und wenn du schläfst,
dann küss' ich dich.
Spende dir wärme,
decke dich zu,
wache,
du hübsches Wesen.

Dein tiefer Atem,
deine Brust zeigt es mir.
Sie hebt sich,
sie senkt sich,
achte,
deine prächtige Ruh.

Wie in jeder Nacht,
es ziehen die Stunden.
Und so nah,
für mich doch fern,
liebend,
die ganze Gestalt.


Morgen

Öffne die Augen und sehe das Licht,
Atme tief ein,
bin schon weg,
ein verschwommener Traum,
für dich.
Bis zur nächsten Nacht in der ich weile und achte, liebe und wache,
so nah und doch so fern.
__________________
Auf geht's!
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Alt 02.07.2006, 10:27   #79
Cat Astrophe
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 18.04.2001
Beiträge: 1.837
Sind so kleine Hände
Sind so kleine Hände,
Winzige Finger dran.
Darf man nie drauf schlagen,
Die zerbrechen dann.

Sind so kleine Füße,
Mit so kleinen Zehn.
Darf man nie drauf treten,
Könn’ sie sonst nicht gehn.

Sind so kleine Ohren,
Scharf, und ihr erlaubt,
Darf man nie zerbrüllen,
Werden davon taub.

Sind so schöne Münder,
Sprechen alles aus.
Darf man nie verbieten,
Kommt sonst nichts mehr raus

Sind so klare Augen,
Die noch alles sehn.
Darf man nie verbinden,
Könn’ sie nichts verstehn.

Sind so kleine Seelen,
Offen und ganz frei.
Darf man niemals quälen,
Gehn kaputt dabei.

Ist so ein kleines Rückgrat,
Sieht man fast noch nicht.
Darf man niemals beugen,
Weil es sonst zerbricht.

Grade, klare Menschen
Wär’n ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgrat
Haben wir schon zuviel.
__________________
Wenn die Sonne des geistigen Niveaus Tief steht, werfen
auch geistige Zwerge lange Schatten...!
Cat Astrophe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2006, 10:49   #80
Excalibur
ECW
 
Registriert seit: 30.05.2004
Beiträge: 5.924
Das hast du aber nicht selbst gemacht, oder? Ich meine das schon mal gelesen zu haben.
__________________
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Alt 02.07.2006, 10:51   #81
Cat Astrophe
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 18.04.2001
Beiträge: 1.837
Nein, das ist nicht von mir. Aber ich finde es sehr schön von der Aussage her.
__________________
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auch geistige Zwerge lange Schatten...!
Cat Astrophe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2006, 11:48   #82
Enrico "Scythe" Pallazzo
Knöchelbruch
 
Registriert seit: 07.11.2003
Beiträge: 737
dann will ich auch mal. Ist eins meiner erstlingswerke :

Making my way
Through a million Eyes
That speek no Truth

Don´t know where to stop
Cause theres no one to Trust

Washed away in a River of Lies
Which never drains
And nobody cares

We´re never gonna reach the bank
Till we start to be ourselves
__________________
Album of the Moment : Cruel Hand - Lock & Key
Wrestler of the Moment : Chris Jericho (endlich, die DVD !!!)

you've got pride, i've got heart
http://www.last.fm/user/XpXwX/
Enrico "Scythe" Pallazzo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2006, 12:03   #83
Cat Astrophe
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 18.04.2001
Beiträge: 1.837
Ich kannn aber auch selber "dichten"(wenn man es denn so nennen mag ). Am liebsten auf Englisch, weil imo die Sprache so einen schönen Klang hat, und Gedichte auf Deutsch, wenn man nicht wirklich gut dichten kann, meistens sehr holprig klingen.
Das Gedicht heißt Rotten Memories und geschrieben habe ich es für einen Kumpel, der an seiner Drogensucht kaputt gegangen ist.

I watch an old Videotape
recorded on day in 87
I saw some young Punks with spikey hair
jumpin up and down, two fingers in the air

I met a Punk-Rock-Boy in 95
cut his name in my arm with a knife
But he took to many drugs and drifted away
Tell me where are they now, where are they today?

Hey where are they now?
What are they doin´ now?
Will they have the power to go on?
They ´re all allready dead and gone.

Maybee they live in locked rooms
and they don´t have the keys
To me they seem like some rotten memories
__________________
Wenn die Sonne des geistigen Niveaus Tief steht, werfen
auch geistige Zwerge lange Schatten...!
Cat Astrophe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2006, 10:29   #84
Cat Astrophe
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 18.04.2001
Beiträge: 1.837
Habe mal in meinem alten Gedichtebuch rumgestöbert, und dabei noch Eins gefunden. Dieses ist auf deutsch und ich habe es für einen Ex-Freund geschrieben, nachdem er Schluß gemacht hat.

Soviel Gefühle zum Vergessen nicht bereit
und noch mehr Wünsche, greifbar nah und doch so weit.
So wenig Klarheit, Gedanken rasen durch mein Hirn
Viel zu schnell, viel zu grell, um all die Fragen zu klär´n
Warum gibts Berge voll Sehnsucht, im Meer der Einsamkeit?
Doch die Antwort verschweigt
die Erinnerung an uns Beide.

Harmonisch, komisch unsre Nächte am Strand
Gedanken zankten mit dem Sonnenuntergang
Ein Wort voll Liebe, doch Sex war uns nicht wichtig
doch am Ende, waren wir richtig danach süchtig
Auf den Bergen der Sehnsucht, im Meer der Einsamkeit
bleibt für mich, ohne dich, nur Erinnerung an die Zeit.

Nur einen Sommer voller Träume
und dem schönsten Gefühl der Welt
Für einen Sommer konnt ich träumen
mit dem liebsten Kerl der Welt.
__________________
Wenn die Sonne des geistigen Niveaus Tief steht, werfen
auch geistige Zwerge lange Schatten...!
Cat Astrophe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2006, 19:15   #85
dx is back
Knöchelbruch
 
Registriert seit: 12.07.2006
Beiträge: 788
Zitat:
Zitat von Excalibur
Ich denke, es passt hier am besten hin. Also mein Anliegen ist folgendes: Ich schreibe gerne Gedichte oder Prosa und hole auch gerne Meinungen anderer Leute darüber ein. Aber vielleicht steckt ja auch in euch so manch ein Poet, der hier auf diesem Board nur noch nicht den Thread dafür gefunden hatte, also erschaffe ich einen und fange auch gleich mal an:

Eisblume

Schöne Gebilde auf dem Fenster.
Geschwungene Linien
verdecken die Sicht.
Aber das ist gleich.

Die Schönheit ist bezaubernd.
Eine Blume,
in dieser Zeit?
Aber das ist gleich.

Fantasien weckt sie in mir.
Das Eis,
klar ist es!
Aber das ist gleich.

Farben besitzt sie nicht.
Dieser Moment,
unwiederbringlich die Eisblume,
aber das ist gleich...

Super Gedicht.
dx is back ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.08.2006, 19:09   #86
Excalibur
ECW
 
Registriert seit: 30.05.2004
Beiträge: 5.924
Kalt

Ich schließe die Augen,
wandere in ein Land voller Freuden,
Glückseligkeit.

Vergesse was geschah,
vertraue den Folgen,
lasse mich treiben.

Ein Fluss ohne Grenzen,
keine Einflüsse schmälern ihn,
geradeaus.

Ich warte auf den Tag,
dann wache ich auf,
munter.

Ich glaube daran,
reden und sprechen,
welch eine Freud.

Ich öffne die Augen,
liege starr und still,
tot.
__________________
Auf geht's!
Excalibur ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.08.2006, 11:37   #87
Goldberg070
Moderator
 
Registriert seit: 15.09.2003
Beiträge: 15.368
Vor einigen Jahren habe ich mir mal das Gedicht "Städter" von Alfred Wolfenstein zur Brust genommen und das Gedicht mal umgeschrieben. Hier ist das Ergebnis.


Ein Sieb, dessen Löcher sich sehr nahe stehn,
Sehen aus wie Fenster und drängend fassen
Häuser sich so dicht an, dass die Straßen
Zwar Grau, doch Adern gleichend aussehen.

In den Trams, dicht ineinander gehakt,
Sitzen Leute, von ihnen zwei Fassaden,
Deren musternde Blicke eng ausladen
Und Begierde, die vielen nicht wohl behagt.

Des Hauses Wände, so dünn wie Haut,
Ein jeder merkt es, wenn ich weine,
Flüstern hinüber dringt wie Gegröhle:

Wie Stummheit in tiefer, dunkler Höhle,
Vergessen, unberührt und ungeschaut
Sieht jeder weg und denkt: an das seine.


EDIT: Hab gerade gesehen, das ich das schonmal gepostet habe. Sorry. Alldieweil steh ich ziemlich neben mir...
__________________
"Wenn du so dumm bist, und AfD wählst... todeslost sein Urgroßvater!" ~Rezo 2021

Geändert von Goldberg070 (29.08.2006 um 13:25 Uhr).
Goldberg070 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2006, 11:40   #88
X-Age
Rippenprellung
 
Registriert seit: 16.04.2001
Beiträge: 237
Zurück gezogen in den letzten Winkel
zusammen gekauert und doch gefunden
von den vorüberziehenden, verständnislosen Blicken
der Menschen die nicht verstehen wollen.

Zurück gezogen in den letzten Winkel
zusammen gekauert und doch gefunden
von den vorüberziehnden, verständnislosen Blicken
der Menschen die verstehen wollen,
aber nicht können.
X-Age ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2006, 22:35   #89
sKuLLcRash
Gehirnerschütterung
 
Registriert seit: 22.03.2005
Beiträge: 258
Also gleich ma vorne weg, ich hab keine Ahnung wie man Gedichte aufbaut!Also wundert euch nicht , wenn das hier vll etwas verplant ist

Das Leuchten trifft wie ein Speer,
der springt aus diesem blauen Meer
Schießt mir hart durch meine Brust
Die Sinne werden zum Verlust

Blind vom heißen Kuss der Klinge
Stecke ich den Kopf durch diese Schlinge
Du ziehst fest das gut Geflecht
Ich fühl mich gut , du tust mir recht.

Viele schon ertrunken in deiner Gier
nach Fleisch und Lust , du bist ein Tier.
Du reißt mich auf mit scharfen Krallen
Du hebst mich auf , du lässt mich fallen.

Ich gehöre dir mit Haar und Haut
mit Seele und Leib , auch wenns mich graut.
Doch du gehst weiter , zerschlägst den Traum
ich vermisse dich , ich kannt dich kaum.

Die Sehnsucht ist nicht lang von Dauer
Das nächste Biest liegt auf der Lauer
Dies grausam Spiel geht los von vorn
der Griff nach der Rose , der Schmerz durch den Dorn.


Joa das wars. An die , die es vielleicht gelesen haben ... ihr könnt jetzt mit Steinen werfen
__________________
Bier?

Geändert von sKuLLcRash (02.10.2006 um 22:35 Uhr).
sKuLLcRash ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2006, 23:48   #90
Mobsy
Disqualifiziert
 
Registriert seit: 23.02.2003
Beiträge: 4.177
Hart zu hören, deine Worte,
muss ich vernehmen, mit Hohn und Spotte,
dass du mein Herz gebrochen hast,
Es dir im Leben einfach machst.

Dich einen Dreck um and're scherst,
den Dreck in Höf' von and'ren kehrst.
Du denkst an dich, an niemand sonst,
dann komm und nutz die Gunst der Stund.

Nehm den Dolch und stoße zu,
Der Tod ist nah, er eilt im Nu.
Angeschlagen und verletzt,
wart ich, dass du mir den letzten Stoß versetzt.

Du warst es, die mich hier her gebracht,
komm her und demonstriere deine Macht.
Geb mir den Gnadenstoß sofort,
du begehst Herzenbrechen, keinen Mord.


Sagt was ihr wollt, mir gefällt's. Und ja, auch der Mobsy hat mal so seine Phasen.
Mobsy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.10.2006, 11:07   #91
X-Age
Rippenprellung
 
Registriert seit: 16.04.2001
Beiträge: 237
Ich gehe durch die Straßen dieser Stadt
Die mich vor 2 Jahren gerne aufgenommen hat
Doch hat sie mir leider kein Glück gebracht
Denn ich hab in den 2 Jahren mehr geweint als gelacht
Und nun laufe ich durch die Straßen, im schönen Sonnenschein
Und ich fühle mich schon wieder allein
Stelle mich kurz an den Rand
Und sehe gegenüber an der Wand
Einen Spruch, der sich spiegelt in einer der alten Pfützen
„Berühre nie ein Herz, wenn du nicht in der Lage bist, es zu ehren und zu schützen!“
Und ich denke nach über was ich da seh
Und es passiert in diesem Moment das ich in mein Innerstes geh
Dass mir bewusst wird, in diesem Moment
Das mein innerstes beide Seiten kennt
Das ich verletzt wurde und verletzt habe
Und während ich in meinen Erinnerungen grabe
Kehren all diese Bilder zurück
der letzten 2 Jahre voller Pech, voller Glück.
Bilder von Menschen die mir nah waren und sind
Menschen die ich in meinen Erinnerungen find
Bilder von Freunden und Verwandten
Geliebten und Bekannten
Bilder von Schmerz, Trauer und Wut
Bilder von Freude, Liebe und Mut
Tränen schießen in meine Augen bei den Gedanken
Und während ich die einen verfluche, will ich den anderen danken.
So viele Leute die mir helfen und gutes tun
allein durch sie kann ich wenigstens etwas ruh’n
Aber auch sie können nur Zeit überbrücken
Bis die Schmerzen mich wieder erdrücken.
Bis die Bilder von Trauer und Wut überwiegen
Bis alle schönen Gedanken endgültig verfliegen
Und zurück bleibe ich mit all meinen Zweifeln und Wunden
Zugefügt von anderen Menschen, ungewollt in schwachen Stunden
Zugefügt von mir selbst, wenn ich selber zu schwach war
Es tut weh, mir das einzugestehen, aber es ist leider doch wahr.
Aber vielleicht könnte ich eher damit leben,
hätte ich in meinem Leben
nicht auch anderen Menschen Grund zum Weinen gegeben.

Eigentlich fing alles ziemlich gut an,
damals vor 2 Jahr’n
abgesehen vom Umzugsstress der ersten Wochen
konnte ich doch schon bald zuhause kochen
konnte zur not bei meiner Schwester telefonieren und über Probleme reden
dafür nochmals tausend Dank auch für Hilfe auf den ersten Wegen
Doch natürlich hab ich meine Freundin vermisst
Und an der Uni passierte auch so mancher mist
Und bis ich dort meine ersten Freunde fand
Vermisste ich Rückhalt wie ein Seebrüchiger Land
Schnappi, Seb, Bärbel und Sarah,
freute mich, dass sie da waren
Alkis – Schade das wir nie gemeinsam laufen waren
Clara – glaub nicht ich hätte unsere Band vergessen
Allerdings war ich wenn überhaupt nur auf dich versessen
Das erste Semester ging vorbei, ich hatte mich eingelebt
Hatte erlebt wie die Südtribüne bei Siegtoren erbebt
Bevor ich den ersten Sommer hier kennen lernte
Merkte ich das sich meine Freundin immer mehr entfernte
Ich mich aber auch von ihr
Bleibt halt nicht aus, wenn sie dort lebt und ich hier
Wir trennten uns im guten, ganz ohne Streit
Vielleicht weil wir beiden wussten, dass es so nicht bleibt
Und wie zu erwarten, waren wir bald wieder ein Paar
Obwohl ich inzwischen ein Theologiestudent und Fachschaftler war.
Der Sommer kam und mit ihm der Streik
Die Studenten protestierten, endlich war es soweit
Viel erreichten wir nicht, aber ich lernte R kennen
Ich fürchte später wäre ich ihren Namen noch öfters nennen

Das erste Jahr war vorbei und leider auch die Beziehung
Es funktioniert leider doch nicht auf diese Entfernung
Es funktioniert leider doch nicht ohne Vertrauen
Ich will ihr keinen Vorwurf machen, so sind eben Frauen
Dennoch hat sie mich zutiefst verletzt
Doch der Starke vergibt zuletzt.
Und mit dem Winter kamen neue Leute
Leider vermisse ich ein paar von ihnen heute
Einige lernte ich jetzt auch erst so richtig kennen
Es sind zu viele um alle Namen zu nennen.
Sarah gab mir mehr Halt, als sie wohl ahnt
Hab ihr zuviel zugemutet, wurde dafür verwarnt
Fucky, ich war halt einfach noch nicht so weit
Wir lernten uns leider kennen zur falschen Zeit
Haben uns wohl letztlich deswegen verpasst.
Dani, danke dass du mir damals zugehört hast
Ich hoffe meine Hilfe tat dir genauso gut
Viel Glück in Bocholt, Kopf Hoch, nur Mut!
Verliebte mich leider wieder in die falsche Frau
Hab ihren Freund gesehen, glaubte meinen Augen kaum
Ab diesem Moment war mir klar, die kann ich mir abschminken
Dennoch will ich nach wie vor lieber Bier als Fanta trinken.

Schließlich haben wir dann das Rektorat besetzt
Haben dem Senat ordentlich zugesetzt
Geholfen hat es letztlich nicht allzu viel
Aber unsere Aktionen hatten Stil
Keine Frage, wir haben ziemlich gerockt
Nur in meinem Liebesleben hab ich einiges verbockt
habe festgestellt, dass ich mal wieder verliebt bin
Doch die Frau liebt leider nur Skandinavien
Habe dadurch auch R verletzt, weil ich nicht reif genug war
Vielleicht bis heute nicht bin, aber jetzt sehe ich klar.
Und das Leben ist im Letzten wohl doch gerecht
Und das Schicksal hat sich dann an mir gerächt.
So das ich letztlich wieder allein hier steh
Dass ich letztlich allein meinen Weg weiter geh.
Doch so ganz allein bin, ich dann doch nicht
Sehe nahezu jeden Tag ein freundliches Gesicht
Egal ob Flo, Jule, Jens oder Ranjana
Schlütti, Simon, Pottttz und Verena,
Martin ohne dich wäre vielleicht mehr Bier da
Aber ich hätte einen Bruder weniger,
Doro es tut gut mit dir zu reden
Und auch meine Schwester hilft mir immer noch mit meinem Leben.
Meine Familie gibt mit den Halt den ich brauch
Und ich hoffe sie spüren das auch
Ihr alle gebt mir die Kraft zum weitermachen
Und irgendwann werd ich auch wieder weniger weinen und viel mehr lachen.


Sicherlich fehlt da noch einiges an Feinschliff und diverse "Insider" welche in den Text eingeflossen sind, dürften für euch hier im Forum kaum nachvollziehbar sein, allerdings wollte ich den Text trotzdem schon mal hier reinstellen.
X-Age ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2008, 18:51   #92
Excalibur
ECW
 
Registriert seit: 30.05.2004
Beiträge: 5.924
Mal etwas ganz kurzes, was aber zu meiner momentanen Situation passt:

Nase

Verstopfte Nase,
läuft wie'n Hase,
zum Glück nur ne Phase,
meine verstopfte Nase.
__________________
Auf geht's!
Excalibur ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2008, 22:12   #93
vendetta
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 15.01.2006
Beiträge: 1.076
Zitat:
Zitat von Excalibur Beitrag anzeigen
Mal etwas ganz kurzes, was aber zu meiner momentanen Situation passt:

Nase

Verstopfte Nase,
läuft wie'n Hase,
zum Glück nur ne Phase,
meine verstopfte Nase.
Das ist gut, eigentlich ist jedes deiner Gedichte gut, ich hatte noch nicht die Zeit alle zu lesen aber gefällt mir sehr gut und auch von mir meinen Respekt für den Mut den du aufbringst das alles zu posten.

PS: Mir ist aufgefallen das viele die hier in diesen Thread gepostet haben, Disqualifiziert sind, steht das in irgendeinem Zusammenhang? Oder ist das Zufall?
vendetta ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2008, 12:11   #94
Excalibur
ECW
 
Registriert seit: 30.05.2004
Beiträge: 5.924
Ich denke mal, da sind verschiedene Gründe zu finden: Doppelaccounts, rassistische Äußerungen, nervige, uneinsichtige Girlys und schließlich Menschen, die alles was lustig ist schlecht machen und die Admins/Mods auf übelste beschimpft haben.
__________________
Auf geht's!
Excalibur ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2008, 18:35   #95
mah0ne
Rippenprellung
 
Registriert seit: 25.01.2008
Beiträge: 191
Wartend sitzen im Bus die Kinder
Bis wir losfahrn wirds noch Winter.
Die Schüler werden vom Bernde gezählt
Wir fragen uns, wer jetzt noch fehlt.

Ah, der Bus fährt los mit Gebrause
Sause nach Heidelberg, Bus, sause!
Björn fragt mich:,,Is de Fabian do?"
Ich antworte:,,Der wird schon doh sin. Jo."

Wir fahren vorbei am Edeka
Am Lidl und am Eurospar.
Wir haben Hochstetten erreicht
Es nieselt nun vom Himmel leicht.

Jetzt sind wir in Martinstein
Die Kinder labern und lachen sich ein.
Ein Fenster steht offen.Verena frieret.
Sie sagt es Herrn Nöcker, worauf er sich rühret.

Er schließt es, Verena muss nicht mehr frieren
Die Schüler lachen und applaudieren.
Wir fahren über die B41
Langsam der Regen relativiert sich.

Herr Nöcker beißt in den Apfel hinein
Er verspeist ihn, er scheint lecker zu sein.
Der Apfel ist gegessen, getan ist das Werk
Und noch zweieinhalb Stunden bis Heidelberg.

Wir fahren vorbei an den Hängen des Weins
Aus dem Radio ertönet SWR1.
Wir fahren vorbei an der Reifenfabrik
Mit MP3-Playern man höret Musik.

Julian redet über benzinbetriebne Kutschen
Während Hannes und Niklas Brötchen lutschen.
Björn schleimt bei Robert, gibt ihm vom Pick-up
Als ich das schreibe, will er mir schlagen den Kopf ab.

Selina und Eva fotographieren sich wund
Noch 90 Minuten, anderthalb Stund.
Zum Schreiben fällt mir gar nichts ein
Wir fahrn vorbei an Pfeddersheim.

Die Herzen sind froh und frei
Wir fahrn an den Rädern des Windes vorbei.
Der Bus ist jetzt schon überm Rhein
Verena labert auf mich ein.

,,Ich will das lesen!", ertönts aus Susannas Mund
Und noch 60 Minuten, eine Stund.
Michela fasst den Robert an
,,Es tut mir leid!", saget sie dann.

Eine Gummiblase platzt am Mund der Susanna
Über Roberts Kommentare beschweret sich Anna.
Neben uns sind grüne Felder
Friedlich schlafen tut der Helder.

Wir sitzen uns den Hintern wund
Und noch 15 Minuten, Viertelstund.
Oh, ich glaube wir sind gleich da
Es freuet sich die Schülerschar.

Vom Schilde habe ichs vernommen
Wir sind in Heidelberg jetzt angekommen.
Jetzt fahrn wir grade über den Neckar
(Wohlgemerkt: den NECKAR nicht den NÖCKER!).

Uns nerven die Ampeln, der Verkehrsordnung Waffen
Sicher hat Luzifer sie geschaffen.
Ach, es wird mir angst und bang
Michela höret graunhaften Gesang.

Robert mit Kommentaren werfet
Michela fühlet sich genervet.
Ah, die Jugendherberge, wir sind jetzt da
Es steiget aus die Schülerschar.

Seht, auf dem Fenster sitzt ein Pfau
Seine Federn sind grün, seine Federn sind blau.
Die Klasse an dem Ausgang weilet
Die Zimmer werden eingeteilet.

Petrus sitzt auf dem himmlischen Klo
Es regnet, wir gehn gleich in den Zoo.
Übern Zoo ist nichts zu schreiben
Ich lasse es bleiben.

Ich glaube, über den Elefanten fällt mir doch was ein:
Sagt der Pfleger was, hebt er das Bein.
,,Helft mich, helft mich!", ruft der Niklas, als er in der Rutsche steckt
Seine Kleidung ist ganz verdreckt.

Björn hat Robert mit Pommesdreck beschmiert
Worauf dieser temperantvoll reagiert.
So. Im Zoo wars schön
Wir müssen gehn.

Wir haben die Zimmer, wir ruhen uns aus
Wir machens uns gemütlich, wir machen Paus.
Jetzt geht es zur Schiffsfahrt los
Unser Wille ist, naja, nicht besonders groß.

Nun beginnt die High-Speed-Tour
Das Schiff fährt zu schnell, wir speien ja nur.
Ich schreibe an die Fenster Wörter
Es schnauzt mich an des Schiffes Wärter.

Die Schiffsfahrt ist, nach tausend Jahren, nun zu Ende
Schon nehmen wir die Beine in die Hände.
Wir gehen in das Computergeschäft
Wo Björn mit dem niederen Volke herumkläfft.

Der Kläfferstreit, der eskaliert
Björn wird beinah massakriert.
Nach eigner Aussage hat er gesieget
Wir fragen uns: Ob er nicht lüget?

Die Schüler sind noch froh und heiter
Doch was ist das, der Bus fährt nicht weiter.
Ah, endlich, der Bus fährt voran
Wir kommen an der Herberge an.

Die Mädels in unserem Zimmer bleiben
Sie nerven mich, sie störn mich beim schreiben.
Und im Hause bläst ne Blaskapell
Hört auf zu blasen, bitte schnell!

Auf den Zimmern finden Besuchungen statt
Ich aber hab meine Ruhe und bekritzle das Blatt.
Ich philosophiere über Gott und die Welt
Und frag mich was Gott wohl von dieser Klasse hält.

Es kratzt der Stift. Es prasselt der Regen.
Es liest der Niklas. Die Ruhe ist ein Segen.
Der Regen prasselt,´s ist fünf vor zehn.
Ich erhole mich grade, die Ruhe ist schön.

Es klopft an die Tür, ich öffne nicht,
Ich ruhe grade, die Tür bleibt dicht.
Sie gebens auf, an der Türe zu pochen
Und es freuet sich Jochen.

Zwanzig vor elf. Ich lerne Japanisch.
Auf dem Hofe wird geredet, ists Englisch, ists Spanisch?
Elf Uhr. So, jetzt sind alle hier
Es kommt kein Wörtchen mehr in den Sinn mir.

Ich hab für heut genug geschrieben, wir ham genug gelacht,
Gute Nacht, Freunde, gute Nacht!
(Über die Nacht gibts nichts zu schreiben, weil wir natürlich alle
brav in den Betten gelegen und geschlafen haben)

Guten Morgen liebe Sorgen
Seid ihr auch schon alle da,
Habt ihr auch so gut geschlafen,
Na dann ist ja alles klar!

So, es ist Morgen, es ist, wie gesagt, heut Nacht nichts passiert
Jetzt wird wieder eifrig protokolliert.
Alle sind fertig, wir fahren los
Auf gehts zum Heidelberger Schloss.

Ein Großteil der Klasse fährt mit der Seilbahn hinauf
Ein paar Eiserne nur nehmen den steilen Weg im Lauf.
Auf dem Schlosse ist nichts besondres zu sehn
Nur die Aussicht über Heidelberg ist schön.

Egal wohin ich blicke
Seh ich Japaner, Dünne und Dicke.
Über unsre freie Zeit danach ist nicht berichten
Ich will jetzt über die Heimfahrt dichten.

Die meisten sind ergriffen vom Schlaf
Herr Nöcker freut sich, denn seine Schäfchen sind brav.
Die Ruhe im Busse ist sagenhaft
Zum dichten gibt sie mir die Kraft.

Die Schlafenden sabbern oder hören Gesänge
Während ich noch immer überm Gedichte hänge.
Annika und Anne werden immer wilder
Und schießen von den Schlafenden Bilder.

Die folgenden drei Reime hab ich nicht gemacht
Annika hat sie sich ausgedacht.
Die Schlafenden hören Musik
Keiner von ihnen gibt einen Quiek.

Die Autos fahrn an dem Busse vorbei
Keiner der Schlafenden macht einen Schrei.
Die einen dösen, die anderen sabbern
Aber noch immer tut keiner plappern.

So. Fast alle sind nun aufgewacht
Björn und Rene liegen jedoch noch im Schlafe so sacht.
Und wieder fahrn wir an der Reifenfabrik vorbei
Und wieder hört man Musik mit den Playern MP3.

Auch Rene verließ das dunkle Reich des Schlafes nun
Allein Björn tut noch drinnen ruhn.
Und wir kommen zu Hause an und es entsteht imaginäre Klage
Bis Montag, Freunde, bis die Tage!


Das war ein Gedicht von meinem Klassenkameraden, damals aus der 8. Klasse....

Ich finde, sehr talentiert und begabt...

Bitte schreibt mal ein paar Rezensionen dazu...
Danke!
__________________
"My Game Plan? Destroy Everyone!"
-Batista
mah0ne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.04.2008, 12:36   #96
Excalibur
ECW
 
Registriert seit: 30.05.2004
Beiträge: 5.924
Gute Nacht!
Wenn lichter Nebel auf die Felder zieht,
und die Vögel schließen ihr letztes Lied,
so ist es Nacht,
kalte Nacht.

Wenn der Vater sein Kind zu Bette trägt,
und der Wolf sich auf die Lauer legt,
so ist es Nacht,
stille Nacht.

Wenn der Wolf grausam zu heulen beginnt,
und ihm schließlich das Leben entrinnt,
so ist es Nacht,
tote Nacht.

Wenn wieder die Kinder finden keine Ruh,
und der Vater deckt sie mit Wolfspelz zu,
so ist es Nacht,
gute Nacht.
__________________
Auf geht's!
Excalibur ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2008, 16:30   #97
Excalibur
ECW
 
Registriert seit: 30.05.2004
Beiträge: 5.924
Liebe ist wie Rattengift,
sie zerfrisst dich innerlich,
des einen Freud, des anderen Leid,
nichts hält für die Ewigkeit,
und hast du erst von ihr gekostet,
merkst du, wie es in dir rostet...

Liebe ist wie Rattengift,
den einen triffts, den andern nich,
wenn du in dir drin zerfällst,
und nur Verzweiflung dich zusammen hält,
dann, so kann ich dir sagen,
geht die Liebe durch den Magen...

Liebe ist wie Rattengift,
denn ganz langsam rafft es dich,
schleckst du dir nach ihr die Pfoten,
so wird dir nur der Tod geboten,
und wenn dann das Verwesen beginnt,
die Liebe schließlich auch entschwind...
__________________
Auf geht's!
Excalibur ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2008, 19:16   #98
Darth Schaffi
BelaFarinRod
 
Registriert seit: 24.01.2008
Beiträge: 11.779
Ich habe eins von Heinz Erhardt :

Die alten Zähne wurden schlecht
und man begann sie auszureißen
die neuen kamen gerade recht
um damit ins Grab zu beißen

Oder eins, das ich micr mal ausgedacht habe:

Ich liebe die Liebe
die Liebe liebt mich
doch die die ich liebe
die Liebt mich nicht
Darth Schaffi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2008, 20:00   #99
Bergpavian
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 10.04.2006
Beiträge: 2.552
Dann poste ich einmal mein absolutes Lieblinsgedicht:

Erich Kästner

Der Handstand auf der Loreley
Nach einer wahren Begebenheit 1932

Die Loreley, bekannt als Fee und Felsen,
ist jener Fleck am Rhein, nicht weit von Bingen,
wo früher Schiffer mit verdrehten Hälsen,
von blonden Haaren schwärmend, untergingen.

Wir wandeln uns. Die Schiffer inbegriffen.
Der Rhein ist reguliert und eingedämmt.
Die Zeit vergeht. Man stirbt nicht mehr beim Schiffen,
bloß weil ein blondes Weib sich dauernd kämmt.

Nichtsdestotrotz geschieht auch heutzutage
noch manches, was der Steinzeit ähnlich sieht.
So alt ist keine deutsche Heldensage,
daß sie nicht doch noch Helden nach sich zieht.

Erst neulich machte auf der Loreley
hoch überm Rhein ein Turner einen Handstand!
Von allen Dampfern tönte Angstgeschrei,
als er kopfüber oben auf der Wand stand.

Er stand, als ob er auf dem Barren stünde.
Mit hohlem Kreuz. Und lustbetonten Zügen.
Man frage nicht: Was hatte er für Gründe?
Er war ein Held. Das dürfte wohl genügen.

Er stand, verkehrt, im Abendsonnenscheine.
Da trübte Wehmut seinen Turnerblick.
Er dachte an die Loreley von Heine.
Und stürzte ab. Und brach sich das Genick.

Er starb als Held. Man muß ihn nicht beweinen.
Sein Handstand war vom Schicksal überstrahlt.
Ein Augenblick mit zwei gehobnen Beinen
ist nicht zu teuer mit dem Tod bezahlt!

P.S. Eins wäre allerdings noch nachzutragen:
Der Turner hinterließ uns Frau und Kind.
Hinwiederum, man soll sie nicht beklagen.
Weil im Bezirk der Helden und der Sagen
die Überlebenden nicht wichtig sind.



Dies sind die Gründe, warum ich es so mag:
1. Der schwarze Humor und die Ironie Kästners sind in diesem Beispiel einfach super.
2. Sich überschätzende und rücksichtslose Dummköpfe gibt es seit jeher.
3. Ich mag die Intertextualität des Gedichts.
Bergpavian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2008, 16:09   #100
Kliqer
Genickbruch
 
Registriert seit: 23.12.2004
Beiträge: 29.720
Hehe, was für ein Zufall. Genau jenes Gedicht haben wir gerade im Deutschunterricht bearbeitet, auf Intertextualität untersucht usw.
Hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.
__________________
"Genickbruch.com ist eine topseriöse Seite." - Markus Lanz, 16.10.2014
acab
Kliqer ist offline   Mit Zitat antworten
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