Boardhell - Schwarz-rot wie Bayer 04
   

 
 
   

 

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Alt 11.04.2024, 10:39   #1
PrinceDevitt
ECW
 
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Hätte man in den letzten 2 Jahren klüger Entscheidungen getroffen sicher nicht. Aber so wie es jetzt aussieht wohl schon. Ich habe 2017 aufgehört WWE zu schauen, weil das gesamte Produkt unter aller Kanone war, sau schlecht. Ich hoffte auf ne Alternative, diese kam dann 2019 mit AEW. Und, die ersten 3 Jahren haben Spaß gemacht, meine Liebe zum Wrestling wieder geweckt. Alles gipfelte im bis heute besten AEW PPV aller Zeiten mit All Out 2022. Es sorgte dafür das Leute wie Punk, Danielson, Cole überhaupt da hin wollten. Es war long Term Booking, relativ gut strukturierte Shows, es gab wieder Stables, Cliffhanger die dafür sorgten das man Dynamite bis zum Ende sehen musste oder nächste Woche wieder einschalten musste. All das ist verschwunden in den letzten 2 Jahren. Die Shows sind so schlecht strukturiert das ich nicht mehr bis zum Ende schauen muss, kaum Cliffhanger die mich eine Woche später wieder dazu bewegen einzuschalten, bis auf die Top Guys kaum Storylines. Keine klaren Heels, Faces. Joe ist Heel, wird aber bejubelt, Swerve ist in einem Heel Stable, wird aber bejubelt, Ospreay ist in nem Heel Stable, wird aber bejubelt. Man ändert auch nichts daran und turnt sie oder lässt sie wie echte Heels aussehen, sodass die Fans sie ausbuhen. Und nun hat man zu tun in großen amerikanischen Städten 3000 Leute in die Hallen zu bekommen.

Man ist angetreten um die Alternative zu sein. Was nötig war. Das Problem war nur, das die Alternative längst bei WWE war. Triple H. Ich habe NXT geliebt bevor Vince es vor 2 Jahren gekillt hat. Da hat Hunter gezeigt was in ihm steckt und wie es geht. Und nun, wo Vince weg ist, der Grund warum es überhaupt eine Alternative brauchte, ist WWE unter Hunter selbst die Alternative zum Vince Murks geworden. Ich sehe für WWE rosige Zeiten mit Hunter an der Spitze und werde nun sicher wieder öfter WWE schauen. AEW war vor 2 Jahren der hottest Shit und WWE war uncool. 2 Jahre später ist es genau umgekehrt. AEW schrumpft (zurecht bei dem Produkt) und WWE besinnt sich alter Stärken. Wie seht ihr es, ist AEW noch die Alternative? Braucht es jetzt überhaupt noch eine Alternative wo Vince endlich weg ist? Wie seht ihr die Entwicklung von AEW & WWE in den letzten 2 Jahren?
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Alt 11.04.2024, 12:12   #2
Landnani
Höllen-Rentner
 
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Die Frage im Threadtitel ist extrem unglücklich formuliert. Das fördert sicher kein Niveau.

Ich reife jedoch immer mehr in dem Eindruck, dass dieses Unterforum mit AEW-Bezug überflüssig ist. Wenn hier mehrheitlich nur noch AEW-Verrisse passieren und die wenigen wirklich AEW-Interessierten den Schwerpunkt darauf legen, immer wieder die gleichen Fehler zu wälzen (über die hier schon seit Jahren viel geschrieben wird), dann hat das Ding einfach keinen positiven Mehrwert mehr.

Das ist sogar noch schrecklicher als Boards, wo AEW vollkommen kritiklos gefeiert wird. Die haben wenigstens niveaulos Spaß. Das ist nicht gut, aber besser als das, was hier passiert.
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Du bist nicht Deine Gewohnheiten.
Du bist nicht Deine Gefühle.
Du bist nicht Deine Gedanken.
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Alt 11.04.2024, 12:30   #3
PrinceDevitt
ECW
 
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Du bezichtigst mich also AEW Verriss zu betreiben? Ich habe AEW hier gepusht, gelobt und gefeiert. Jahrelang. Wenn das Produkt aber deutlich schlechter wird, die Company sogar schrumpft (offensichtlich und durch Zahlen belegbar) dann darf man das Produkt also nicht kritisieren oder zugegeben eine provokante Frage stellen? Es ist nicht meine Aufgabe AEW Kritik zu verschweigen. Ich bin nicht AEWs Generalsekretär. Ich möchte das die Company Erfolg hat, nur so wie die letzten 2 Jahre, wird man keinen Erfolg haben.
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Alt 11.04.2024, 12:45   #4
Officer Snickers
ECW
 
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Also für mich ist keine Promotion überflüssig die ihren Angestellten einen sicheren Arbeitsplatz bietet und der ihre Angestellten gut und pünktlich bezahlt.
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Alt 11.04.2024, 12:48   #5
PrinceDevitt
ECW
 
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Zitat:
Zitat von Officer Snickers Beitrag anzeigen
Also für mich ist keine Promotion überflüssig die ihren Angestellten einen sicheren Arbeitsplatz bietet und der ihre Angestellten gut und pünktlich bezahlt.
Hängt euch nicht an dem provokanten Titel auf. Die Frage die mich beschäftigt ist eher der untere Absatz meines Ausgangs Posts.
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Alt 11.04.2024, 12:56   #6
Blast
Schädelbasisbruch
 
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Ich meine, WWE hatte auch genug Phasen mit kreativem Leerlauf, sinnlosen Gimmicks, Storys und Titeln. Die Monate nach dem Screwjob zum Beispiel. Die letzten Jahre von Vince McMahon bieten auch mehr als passende Beweise. Ich glaube auch, dass ohne die Beteiligung Saudi Arabiens und anderen, optimistisch aufgestellten TV-Deals WWE deutlich schlechter dastünde. Die haben ein jahrzehntelang geöltes System im Portfolio, was auch in schlechteren Phasen immer noch ein gutes Bild auf sie wirft.

Theoretisch ist es immer möglich, dass sich AEW wieder fängt und zu alter Stärke zurückfindet. Ob es dafür jetzt drastische Personalveränderungen braucht, ist eine Frage, die ich selber nicht beantworten kann, aber ja, die Vorfälle rund um CM Punk haben eine große Schneise in das Produkt geschlagen und den Turm ins Wanken gebracht. Danach wurde es ja kontinuierlich schlechter, wahrscheinlich weil Tony Khan in seiner Longterm-Booking-Manie Punk als Zentrum seines Produktes aufgestellt und nun, mit der Abwesenheit von Kenny Omega, der Verletzung von Adam Cole und anderen Faktoren nicht weiß, was er mit seinem Main Event anfangen soll. Nochmal Moxley wäre nicht frisch, Adam Page zieht nicht so recht, Chris Jericho hat auch so langsam ausgedient. MJF ist auch abwesend und deutet immer wieder an, gehen zu wollen, da wäre noch eine Regentschaft vielleicht auch nicht ratsam.

Eigentlich hilft nur noch der Hype von Swerve, auf den man aufbauen könnte, ansonsten muss man dringend, wie so oft und auch bei anderen Promotions, mehr an dem Aufbau eigener Stars arbeiten. Talent haben dort sehr viele, nur an den wenigsten Stellen wird es wirklich effektiv genutzt.
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Geändert von Blast (11.04.2024 um 12:57 Uhr).
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Alt 11.04.2024, 12:59   #7
Vince Black
ECW
 
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Zitat:
Zitat von Nani Beitrag anzeigen
Die Frage im Threadtitel ist extrem unglücklich formuliert. Das fördert sicher kein Niveau.

Ich reife jedoch immer mehr in dem Eindruck, dass dieses Unterforum mit AEW-Bezug überflüssig ist. Wenn hier mehrheitlich nur noch AEW-Verrisse passieren und die wenigen wirklich AEW-Interessierten den Schwerpunkt darauf legen, immer wieder die gleichen Fehler zu wälzen (über die hier schon seit Jahren viel geschrieben wird), dann hat das Ding einfach keinen positiven Mehrwert mehr.

Das ist sogar noch schrecklicher als Boards, wo AEW vollkommen kritiklos gefeiert wird. Die haben wenigstens niveaulos Spaß. Das ist nicht gut, aber besser als das, was hier passiert.

Ich verstehe deinen Post jetzt überhaupt nicht. Prince Devitt hat ja das Produkt gemocht und gibt ehrlich seine Meinung kund was ihm nicht mehr gefällt, was doch völlig legitim ist. Da kann man ja drüber diskutieren, hätte ich jetzt nicht gemacht, da ich ein WWE Seher bin. Du machst jetzt aber eine Grundsatz Diskussion darüber ob der Unterbereich AEW nicht besser geschlossen wird.

Ja, im AEW Bereich wird auch von Leuten wie mir gepostet, mehrheitlich aber nur wenn der Bezug zu WWE hergestellt wird. Vielfach geht es um Tony Khan, aber was erwartet man wenn man dämliche Tweets absetzt, da reagieren doch die Leute drauf. Ich mag mich daran erinnern dass du diese Tweets je nach dem noch verteidigt hast, ich lege da aber jetzt nicht meine Hand ins Feuer. Es gibt nun Mal zwei Lager und AEW hat gerne damit gespielt, das war wohl ziemlich cool, nun ist das WWE Produkt wieder besser und es ist nicht mehr so cool. Jahrelang wurden die Shows im WWE Forum verrissen, teilweise auch zu recht aber da ist auch niemand auf die Idee gekommen den WWE Bereich zu schliessen. Ich persönlich hätte schon eine zweite grosse Promotion gewünscht, aber keine mit einem Fanboy Millardärs Sohn der einfach kaufen kann was er sich wünscht und sich ständig ins Ramenlicht drängt. Eine zweite Promotion ist sonst wünschenswert, für die Worker und um Leute zu switchen, wegen AEW haben wir jetzt ja Cody und der wäre ohne AEW nie so gross geworden. Die Promotion in der Form wie sie jetzt ist, mit dem Fokus auf lange Wrestling Matches ohne grösstenteils Sinn und Verstand ist aber absolut nicht meins, sowie die Shoots...entschuldige das ist bei mir wie bei einem Sport Club, die unterstütze ich nicht ich würde mir wünschen dass TNA grösser wird.
Ein Bereich aber zu schliessen nur weil Kritik kommt ist schon harter Toback und da verschliesst man die Augen vor den echten Problemen die AEW nun einfach faktisch mal hat. Das kann TK noch hundert Mal mit dem Wembley Rekord kommen.

Wegen NXT, ja die waren mal grossartig und bot gute Storys und gutes Wrestling, die Ratings im Vergleich mit Dynamte haben IMO dafür gesorgt dass McMahon dann den Stecker gezogen hat. Trotz guten Shows wollten viele halt den neuen cooler Player sehen.....
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Meltzer: "For whatever reason, you know, umm, you know, poor people don't like AEW." :D
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Alt 11.04.2024, 13:09   #8
PrinceDevitt
ECW
 
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Zitat:
Zitat von Blast Beitrag anzeigen
Ich meine, WWE hatte auch genug Phasen mit kreativem Leerlauf, sinnlosen Gimmicks, Storys und Titeln. Die Monate nach dem Screwjob zum Beispiel. Die letzten Jahre von Vince McMahon bieten auch mehr als passende Beweise. Ich glaube auch, dass ohne die Beteiligung Saudi Arabiens und anderen, optimistisch aufgestellten TV-Deals WWE deutlich schlechter dastünde. Die haben ein jahrzehntelang geöltes System im Portfolio, was auch in schlechteren Phasen immer noch ein gutes Bild auf sie wirft.

Theoretisch ist es immer möglich, dass sich AEW wieder fängt und zu alter Stärke zurückfindet. Ob es dafür jetzt drastische Personalveränderungen braucht, ist eine Frage, die ich selber nicht beantworten kann, aber ja, die Vorfälle rund um CM Punk haben eine große Schneise in das Produkt geschlagen und den Turm ins Wanken gebracht. Danach wurde es ja kontinuierlich schlechter, wahrscheinlich weil Tony Khan in seiner Longterm-Booking-Manie Punk als Zentrum seines Produktes aufgestellt und nun, mit der Abwesenheit von Kenny Omega, der Verletzung von Adam Cole und anderen Faktoren nicht weiß, was er mit seinem Main Event anfangen soll. Nochmal Moxley wäre nicht frisch, Adam Page zieht nicht so recht, Chris Jericho hat auch so langsam ausgedient. MJF ist auch abwesend und deutet immer wieder an, gehen zu wollen, da wäre noch eine Regentschaft vielleicht auch nicht ratsam.

Eigentlich hilft nur noch der Hype von Swerve, auf den man aufbauen könnte, ansonsten muss man dringend, wie so oft und auch bei anderen Promotions, mehr an dem Aufbau eigener Stars arbeiten. Talent haben dort sehr viele, nur an den wenigsten Stellen wird es wirklich effektiv genutzt.
Viel wahres. Aber es ist nicht nur der Main Event. Gibt es relevante Fehden in der Mid oder Undercard? Nein. Es gibt kaum Match Aufbau, meist random Matches, Dream Matches etc. Kaum coole Segmente am Anfang der Show, die im Main Event Gipfeln und so zum dran bleiben animieren. Kaum Cliffhanger die einen dazu bewegen nächste Woche wieder ein zu schalten. Du hast Heels die bejubelt werden und man ändert nichts daran. Du hast Stables die keinen Sinn ergeben und wirken wie zusammengewürfelt. Man hat ein Beast mit Miro, setzt ihn aber nicht ein, Claudio ist genauso irrelevant wie bei WWE. Danielson ist völlig blass, will nur noch Dream Matches bestreiten, Titel egal... Das WWE auch geschwächelt hat habe ich ja geschrieben, ein Grund warum ich damals aufgehört habe es zu schauen. Damals war AEW die Alternative, cooler, frischer, voll im Aufwind. Heute sind die Vorzeichen 180 Grad umgekehrt. Ich hoffe auch das sich AEW wieder fängt. Dann müssen sie ihr Produkt aber wieder so gestalten wie es die ersten Jahre war. Man sieht ja, nicht mal Mone und Copeland ziehen in dem aktuellen Produkt. Okada sowieso nicht, der ist bei den Internet Fans beliebt, der typische WWE Fan kennt den nicht mal. Dazu kommt, das er null Mic Skills hat auf Englisch. Lediglich die Verpflichtung Ospreay macht mir Mut, Top im Ring, Top am Mic.
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Alt 11.04.2024, 13:11   #9
-ZerO-
Schädelbasisbruch
 
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Beiträge: 1.113
Eigentlich ist es super wenn ein totaler Wrestling Fanatic da ist der vom Geld her die totale Freiheit hat machen zu können was er will.
Und eigentlich ist Tony Khan ein sympathischer Kerl aber ich glaube er ist von den falschen Leuten umgeben. Die EVP´s vielleicht?
Die AEW sollte statt irgendwelcher Millionenschwerer Free Agents jemanden wie Scott Damore holen. Jemanden der Story schreiben kann und der Character Building kann.
Ohne Storys und ohne Character Building ist jedes technisch noch so gute Match nur eine Serie von einem Move nach dem andern. Darum ist der eine Vorteil den die AEW gegenüber der WWE glaubt zu haben, gar keiner. Bei der WWE gibt es zwar nicht 2 oder 3 20 Minuten Matche pro Woche, aber es gibt dort auch gute Matche bei den Weeklys und die haben sogar eine Story bedeutung.
-ZerO- ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2024, 13:15   #10
PrinceDevitt
ECW
 
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Zitat:
Zitat von -ZerO- Beitrag anzeigen
Eigentlich ist es super wenn ein totaler Wrestling Fanatic da ist der vom Geld her die totale Freiheit hat machen zu können was er will.
Und eigentlich ist Tony Khan ein sympathischer Kerl aber ich glaube er ist von den falschen Leuten umgeben. Die EVP´s vielleicht?
Die AEW sollte statt irgendwelcher Millionenschwerer Free Agents jemanden wie Scott Damore holen. Jemanden der Story schreiben kann und der Character Building kann.
Ohne Storys und ohne Character Building ist jedes technisch noch so gute Match nur eine Serie von einem Move nach dem andern. Darum ist der eine Vorteil den die AEW gegenüber der WWE glaubt zu haben, gar keiner. Bei der WWE gibt es zwar nicht 2 oder 3 20 Minuten Matche pro Woche, aber es gibt dort auch gute Matche bei den Weeklys und die haben sogar eine Story bedeutung.
Agreed. Man hätte auch William Regal halten müssen und ihm das Booking überlassen sollen.
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Alt 11.04.2024, 13:15   #11
Landnani
Höllen-Rentner
 
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Zitat:
Zitat von PrinceDevitt Beitrag anzeigen
Du bezichtigst mich also AEW Verriss zu betreiben? Ich habe AEW hier gepusht, gelobt und gefeiert. Jahrelang. Wenn das Produkt aber deutlich schlechter wird, die Company sogar schrumpft (offensichtlich und durch Zahlen belegbar) dann darf man das Produkt also nicht kritisieren oder zugegeben eine provokante Frage stellen? Es ist nicht meine Aufgabe AEW Kritik zu verschweigen. Ich bin nicht AEWs Generalsekretär. Ich möchte das die Company Erfolg hat, nur so wie die letzten 2 Jahre, wird man keinen Erfolg haben.
Nee, tu ich absolut nicht.
Ich finde lediglich den Threadtitel schlecht formuliert.

Und ich sehe das, was hier seit einigen Monaten im AEW-Forum passiert, sehr kritisch. Nicht von Dir, sondern gesamthaft.
Zum einen gibt es eine Reihe von Usern, die AEW einfach nicht leiden können und trollen. Auf der anderen Seite sind auch die vielen echten AEW-Zuschauer (also die, für die dieses Unter-Forum gedacht) inzwischen nur noch negativ unterwegs. Selbst bei mir sehe ich den Trend, obwohl ich mich da um Balance bemühe.
Aber wenn man die ganze Zeit nur nach Fehlern sucht und sich darüber gegenseitig anspitzt, ruiniert man sich (und den anderen) am Ende eigentlich nur den Spaß.


Zitat:
Zitat von Vince Black Beitrag anzeigen
Ich verstehe deinen Post jetzt überhaupt nicht. Prince Devitt hat ja das Produkt gemocht und gibt ehrlich seine Meinung kund was ihm nicht mehr gefällt, was doch völlig legitim ist. Da kann man ja drüber diskutieren, hätte ich jetzt nicht gemacht, da ich ein WWE Seher bin. Du machst jetzt aber eine Grundsatz Diskussion darüber ob der Unterbereich AEW nicht besser geschlossen wird.
Die Grundsatzdiskussion finde ich schon angebracht. Immerhin geben sich hier einige Mitarbeiter viel Mühe mit Show-Berichten.
Relativ dazu gibt es echt nicht viele Kommentare, von denen schon einige zum Aufzählen von "Fehlern" dienen. - Richtig aktiv wird es stets, wenn es Drama gibt. Das ist nicht sonderlich gesund. Zumal diese Aktivität halt leider nicht unbedingt mit dem Niveau korreliert.
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Geändert von Landnani (11.04.2024 um 13:26 Uhr).
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Alt 11.04.2024, 13:18   #12
Vince Black
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Zitat:
Zitat von -ZerO- Beitrag anzeigen
Eigentlich ist es super wenn ein totaler Wrestling Fanatic da ist der vom Geld her die totale Freiheit hat machen zu können was er will.
Und eigentlich ist Tony Khan ein sympathischer Kerl aber ich glaube er ist von den falschen Leuten umgeben. Die EVP´s vielleicht?
Die AEW sollte statt irgendwelcher Millionenschwerer Free Agents jemanden wie Scott Damore holen. Jemanden der Story schreiben kann und der Character Building kann.
Ohne Storys und ohne Character Building ist jedes technisch noch so gute Match nur eine Serie von einem Move nach dem andern. Darum ist der eine Vorteil den die AEW gegenüber der WWE glaubt zu haben, gar keiner. Bei der WWE gibt es zwar nicht 2 oder 3 20 Minuten Matche pro Woche, aber es gibt dort auch gute Matche bei den Weeklys und die haben sogar eine Story bedeutung.

Ich glaube dass jemand der auf die Finanzen schauen muss ganz anders agiert als jemandem dem Geld egal ist. Gibt es auch im Sport, da wird alles an Spieler zusammen gekauft, aber den Titel holen sie dennoch nicht. Wäre er als Geldgeber im Hintergrund und würde Leute machen lassen die sich über Jahre im Business bewährt haben, sehe das schon ein Stück weit besser aus. Tony ist sicherlich ein netter Kerl, das sagen doch alle die schon mal mit ihm zu tun hatten, selbst Punk, er bringt aber halt das Produkt das ihm gefällt, er bezahlt dem Rainmaker eine Unsumme, ich glaube kaum dass das Business Technisch Sinn macht, aber er mag ihn, sieht die 5 Stars Matches von früher etc. Das kann er halt alles machen, er hat keinen Druck ausser dem Sender verlängert nicht mehr, dann hat er ein Problem.
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Geändert von Vince Black (11.04.2024 um 13:19 Uhr).
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Alt 11.04.2024, 13:24   #13
PrinceDevitt
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Zitat:
Zitat von Vince Black Beitrag anzeigen
Ich glaube dass jemand der auf die Finanzen schauen muss ganz anders agiert als jemandem dem Geld egal ist. Gibt es auch im Sport, da wird alles an Spieler zusammen gekauft, aber den Titel holen sie dennoch nicht. Wäre er als Geldgeber im Hintergrund und würde Leute machen lassen die sich über Jahre im Business bewährt haben, sehe das schon ein Stück weit besser aus. Tony ist sicherlich ein netter Kerl, das sagen doch alle die schon mal mit ihm zu tun hatten, selbst Punk, er bringt aber halt das Produkt das ihm gefällt, er bezahlt dem Rainmaker eine Unsumme, ich glaube kaum dass das Business Technisch Sinn macht, aber er mag ihn, sieht die 5 Stars Matches von früher etc. Das kann er halt alles machen, er hat keinen Druck ausser dem Sender verlängert nicht mehr, dann hat er ein Problem.
Absolut hätte er das Booking, die Produktion und das Stoyline writing abgeben müssen. Das Gehalt für Okada wird sich niemals refinanzieren. Weil kein Main Stream Fan ihn kennt, er kann nicht mal mit Mic Skills Punkten, was im Wrestling Mega wichtig ist. Ich gehe mit dir mit, das wenn er nicht Leute in Position bringt die wissen was sie tun, schwere Zeiten auf die Company zukommen werden.
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Geändert von PrinceDevitt (11.04.2024 um 13:25 Uhr).
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Alt 11.04.2024, 13:56   #14
Vince Black
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Zitat:
Zitat von Nani Beitrag anzeigen

Die Grundsatzdiskussion finde ich schon angebracht. Immerhin geben sich hier einige Mitarbeiter viel Mühe mit Show-Berichten.
Relativ dazu gibt es echt nicht viele Kommentare, von denen schon einige zum Aufzählen von "Fehlern" dienen. - Richtig aktiv wird es stets, wenn es Drama gibt. Das ist nicht sonderlich gesund. Zumal diese Aktivität halt leider nicht unbedingt mit dem Niveau korreliert.
Die Mitarbeiter geben sich auch Mühe und verfassen News und auf die wird dann halt je nach dem auch reagiert, da die News ja halt auch Zündstoff haben. Ein Forum lebt doch auf davon, sofern man das Niveau nicht zu tief fährt mit dem Inhalt des Posts. Wie schon gesagt, negatives über den Marktführer gab es etliche Jahre, das ist kein "WWE Fan disst das Konkurrenz Produkt Produkt Problem". Neu dazu gekommen sind halt die Leute die AEW früher toll fanden und jetzt nicht nicht mehr. Ist das nicht der Zeitgeist? Was ist deine Lösung? Unterbereich schliessen oder man einigt sich darauf nicht mehr zu kommentieren wenn man etwas negativ schreiben möchte? Dann wäre dann momentan vermutlich nicht mehr so viel los. Ich verstehe deinen Punkt schon, die Shows werden nicht mehr grossartig von Leuten kommentiert welche sich die Shows ansehen. Wenn sich AEW mal auf sich konzentrieren würde anstatt on Air gegen WWE zu schiessen etc, wäre das vielleicht auch fürs Klima gut, aber die geben einem halt Momentan echt viel Stoff um sich darüber zu äussern


Zitat:
Zitat von PrinceDevitt Beitrag anzeigen
Absolut hätte er das Booking, die Produktion und das Stoyline writing abgeben müssen. Das Gehalt für Okada wird sich niemals refinanzieren. Weil kein Main Stream Fan ihn kennt, er kann nicht mal mit Mic Skills Punkten, was im Wrestling Mega wichtig ist. Ich gehe mit dir mit, das wenn er nicht Leute in Position bringt die wissen was sie tun, schwere Zeiten auf die Company zukommen werden.
Absolut richtig, ich glaube aber nicht dass er das abgeben kann, er hat seine Philosophie und die zieht er durch. Ich glaube auch dass viele das Booking unterschätzen, am Anfang mag man noch frisch dabei sein, hat super Ideen und und und, aber auf lange Sicht sieht es dann halt anders aus. Ich frage mich einfach warum hat AEW gerade jetzt so eine schlechte Phase hat und Tony sieht nicht dass er mit starken Matches keine neuen Zuschauer zieht, wenn die TV Verträge auslaufen, ich halte das nicht für clever, ausser die Verträge sind bereits unterschrieben.
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Geändert von Vince Black (11.04.2024 um 14:01 Uhr).
Vince Black ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2024, 14:07   #15
Landnani
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Zitat:
Zitat von PrinceDevitt Beitrag anzeigen
Absolut hätte er das Booking, die Produktion und das Stoyline writing abgeben müssen. Das Gehalt für Okada wird sich niemals refinanzieren. Weil kein Main Stream Fan ihn kennt, er kann nicht mal mit Mic Skills Punkten, was im Wrestling Mega wichtig ist. Ich gehe mit dir mit, das wenn er nicht Leute in Position bringt die wissen was sie tun, schwere Zeiten auf die Company zukommen werden.
Okay. Na gut. Dann mach ich auch mal ne spontane Liste und versuche zu balancieren.

AEW macht gut:
+ Tolles Talent & Recruiting
+ Qualität des Wrestling üblicherweise hoch
+ Produktion wird immer besser
+ Wrestler entscheiden über ihre Gimmicks und werden für Kreativität gefördert
+ Gute Arbeit im Merchandise
+ Breites Roster ermöglicht große Abwechslung bei Matchups
+ Dream Matches werden geliefert (wird ja gern negativ konnotiert, aber für sich genommen ist das erstmal was positives)
+ Man hört auf die Reaktion der Fans (z.B. Acclaimed bekamen Tag Titles, weil die Fans es gefordert haben; Swerve wird gerade gepusht, weil die Fans ihn trotz Heel-Rolle lieben)
+ Gimmicks und Charakterentwicklungen sind meist langfristig angelegt
+ AEW ist ein netter Arbeitgeber, man wird menschlich behandelt

AEW macht schlecht:
- Derzeit schlechtes Storytelling (Bischoff hat mal gesagt, er würde anstelle von AEW Profis für Storytelling einstellen... sehe ich genauso)
- Sollten mehr Fokus auf ihre amtierenden 3-5 "most relevant figureheads" legen, im Moment wären die größten (gesunden) Stars mE Danielson, Copeland, Swerve, Ospreay sowie Joe als Champion - die würde ich in jeder Show highlighten und in irgendeiner Forum zeigen; sonst zerfasert sich die Aufmerksamkeit der Mainstream-Fans
- Wrestler sind oft reckless und unvorsichtig in Matches, hier braucht es mehr Disziplin und Regeln, High-Risk-Spots müssen besser geplant werden
- Unnötige Risiken (echtes Glas, Darby/Guevara-Suicide-Spots)
- Strukturierung der Weeklies: große Matches mehr hypen, besondere zurückliegende Highlights mehrmals ausstrahlen und ihnen Raum geben, Shows weniger überladen, Match mit der größten Starpower/Attraction gehört in den Main Event (anstelle von Daniel Garcia -_-)
- In der unteren Card-Regionen werden zu oft Teams und Manager durcheinander gewürfelt; man kann ja gern experimentieren, aber das doch bitte nicht bei der A-Show bzw. im TV
- Roster ist zu groß: zum einen ökonomisch nicht optimal (insbesondere wenn man internationale Stars ohne US-Name Value zu teuer einkauft), zum anderen fehlt am Ende die Zeit, um das Momentum von Stars zu nutzen (schlimmstes Beispiel: Wardlow nach dem MJF-Sieg)
- Promotion der Matches auf Mainstream-Fans auslegen; man kann nicht erwarten, dass alle irgendwelche NJPW-Legenden kennen, also muss man die Zuschauer viel besser informieren
- AEW erscheint zu nett, macht zu wenig interne Ansagen / personenbezogenes Management
- Bessere PR: Tony macht das nicht gut genug, sollte eher eine Nischen-Rolle einnehmen (wenn er schon persönlich auftreten will); Chef-Rolle, Media Scrums und Ankündigungen also lieber durch einen Profi
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Geändert von Landnani (11.04.2024 um 14:11 Uhr).
Landnani ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2024, 14:30   #16
PrinceDevitt
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Zitat:
Zitat von Vince Black Beitrag anzeigen
Die Mitarbeiter geben sich auch Mühe und verfassen News und auf die wird dann halt je nach dem auch reagiert, da die News ja halt auch Zündstoff haben. Ein Forum lebt doch auf davon, sofern man das Niveau nicht zu tief fährt mit dem Inhalt des Posts. Wie schon gesagt, negatives über den Marktführer gab es etliche Jahre, das ist kein "WWE Fan disst das Konkurrenz Produkt Produkt Problem". Neu dazu gekommen sind halt die Leute die AEW früher toll fanden und jetzt nicht nicht mehr. Ist das nicht der Zeitgeist? Was ist deine Lösung? Unterbereich schliessen oder man einigt sich darauf nicht mehr zu kommentieren wenn man etwas negativ schreiben möchte? Dann wäre dann momentan vermutlich nicht mehr so viel los. Ich verstehe deinen Punkt schon, die Shows werden nicht mehr grossartig von Leuten kommentiert welche sich die Shows ansehen. Wenn sich AEW mal auf sich konzentrieren würde anstatt on Air gegen WWE zu schiessen etc, wäre das vielleicht auch fürs Klima gut, aber die geben einem halt Momentan echt viel Stoff um sich darüber zu äussern




Absolut richtig, ich glaube aber nicht dass er das abgeben kann, er hat seine Philosophie und die zieht er durch. Ich glaube auch dass viele das Booking unterschätzen, am Anfang mag man noch frisch dabei sein, hat super Ideen und und und, aber auf lange Sicht sieht es dann halt anders aus. Ich frage mich einfach warum hat AEW gerade jetzt so eine schlechte Phase hat und Tony sieht nicht dass er mit starken Matches keine neuen Zuschauer zieht, wenn die TV Verträge auslaufen, ich halte das nicht für clever, ausser die Verträge sind bereits unterschrieben.
Das ist das Hauptproblem. TK will in Charge sein und ich habe den Eindruck das er es als sein persönliches Spielzeug sieht, wie Vince. Wie viele mussten dumme Witze machen einfach nur weil Vince es lustig fand und lachen wollte. Auch ob er 50 oder 100 Millionen im Jahr verdient scheint ihm Wurst zu sein. Hauptsache er macht nicht zu viel Miese. Sollte er aber die Verantwortung nicht abgeben und es wie Ted Turner Hand haben, sehe ich langfristig Schwaz für AEW.

Zitat:
Zitat von Nani Beitrag anzeigen
Okay. Na gut. Dann mach ich auch mal ne spontane Liste und versuche zu balancieren.

AEW macht gut:
+ Tolles Talent & Recruiting
+ Qualität des Wrestling üblicherweise hoch
+ Produktion wird immer besser
+ Wrestler entscheiden über ihre Gimmicks und werden für Kreativität gefördert
+ Gute Arbeit im Merchandise
+ Breites Roster ermöglicht große Abwechslung bei Matchups
+ Dream Matches werden geliefert (wird ja gern negativ konnotiert, aber für sich genommen ist das erstmal was positives)
+ Man hört auf die Reaktion der Fans (z.B. Acclaimed bekamen Tag Titles, weil die Fans es gefordert haben; Swerve wird gerade gepusht, weil die Fans ihn trotz Heel-Rolle lieben)
+ Gimmicks und Charakterentwicklungen sind meist langfristig angelegt
+ AEW ist ein netter Arbeitgeber, man wird menschlich behandelt

AEW macht schlecht:
- Derzeit schlechtes Storytelling (Bischoff hat mal gesagt, er würde anstelle von AEW Profis für Storytelling einstellen... sehe ich genauso)
- Sollten mehr Fokus auf ihre amtierenden 3-5 "most relevant figureheads" legen, im Moment wären die größten (gesunden) Stars mE Danielson, Copeland, Swerve, Ospreay sowie Joe als Champion - die würde ich in jeder Show highlighten und in irgendeiner Forum zeigen; sonst zerfasert sich die Aufmerksamkeit der Mainstream-Fans
- Wrestler sind oft reckless und unvorsichtig in Matches, hier braucht es mehr Disziplin und Regeln, High-Risk-Spots müssen besser geplant werden
- Unnötige Risiken (echtes Glas, Darby/Guevara-Suicide-Spots)
- Strukturierung der Weeklies: große Matches mehr hypen, besondere zurückliegende Highlights mehrmals ausstrahlen und ihnen Raum geben, Shows weniger überladen, Match mit der größten Starpower/Attraction gehört in den Main Event (anstelle von Daniel Garcia -_-)
- In der unteren Card-Regionen werden zu oft Teams und Manager durcheinander gewürfelt; man kann ja gern experimentieren, aber das doch bitte nicht bei der A-Show bzw. im TV
- Roster ist zu groß: zum einen ökonomisch nicht optimal (insbesondere wenn man internationale Stars ohne US-Name Value zu teuer einkauft), zum anderen fehlt am Ende die Zeit, um das Momentum von Stars zu nutzen (schlimmstes Beispiel: Wardlow nach dem MJF-Sieg)
- Promotion der Matches auf Mainstream-Fans auslegen; man kann nicht erwarten, dass alle irgendwelche NJPW-Legenden kennen, also muss man die Zuschauer viel besser informieren
- AEW erscheint zu nett, macht zu wenig interne Ansagen / personenbezogenes Management
- Bessere PR: Tony macht das nicht gut genug, sollte eher eine Nischen-Rolle einnehmen (wenn er schon persönlich auftreten will); Chef-Rolle, Media Scrums und Ankündigungen also lieber durch einen Profi
Kann man so stehen lassen. Ich würde es nur nicht an der Größe eines Wrestlers festmachen ob er in den Main Event gehört, sondern an der Popularität. Popularität ist es was dann irgendwann auch den Main Stream anspricht. Siehe Orange Cassidy. Viele mögen ihn nicht, ich liebe ihn, UND: Bei kaum einem Anderen explodieren die Hallen so krass wenn die Musik anfängt. Plus, er hat die höchsten Click Zahlen für AEW auf Youtube, mit Abstand. Etliche Leute verkleiden sich wie er, sogar bei Mania dieses Jahr. Mit dem kannst du den Main Stream ansprechen & Kohle machen, dümpelt aber in der unteren Midcard rum. Die Produktion ist mehr als ausbaufähig, ich hatte gehofft das man nach 5 Jahren weiter wäre als man es ist. Schön das Okada, Ospreay, Copeland, Mone anfangen. Wo sind die Vignettes. Ich will wissen wer das ist, stellt sie mir vor, warum sind sie hier, wer sind sie. Die Einspieler vor den Matches müssen besser werden. Die Einzugsmusiken bei vielen sind einfach langweilig. Was Produktion angeht hat AEW noch viel zu lernen und sollte öfter mal schauen wie WWE das macht.
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Alt 11.04.2024, 15:25   #17
Kain
Genickbruch
 
Registriert seit: 29.03.2001
Beiträge: 18.021
Zitat:
Zitat von PrinceDevitt Beitrag anzeigen
die Company sogar schrumpft (offensichtlich und durch Zahlen belegbar)
Dem widerspricht Onkel Dave ja nun regelmäßig.


Überflüssig? Ich denke nicht, da es noch immer eine gutbezahlte Alternative für die Damen und Herren im Ring ist. Das Produkt fand ich persönlich noch nie sonderlich ansprechend. Es gab gute Sachen. I. d. R. immer dann, wenn FTR im Ring waren. Selbst die Kämpfe gegen die Bucks waren erträglich. Hat davor auch noch keiner geschafft. Und halt Punk. Ein paar andere Sachen. Aber i. d. R. hat mir das alles größtenteils nicht gefallen. War meines Erachtens derselbe Müll, den WWE fabriziert hat, nur mit mehr Moves und Schimpfworten. Und mit dem Unterschied, dass man WWE dafür angegangen ist, während man AEW dafür gefeiert hat.
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Geändert von Kain (11.04.2024 um 15:25 Uhr).
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Alt 11.04.2024, 15:43   #18
PrinceDevitt
ECW
 
Registriert seit: 09.03.2017
Beiträge: 7.910
Zitat:
Zitat von Kain Beitrag anzeigen
Dem widerspricht Onkel Dave ja nun regelmäßig.


Überflüssig? Ich denke nicht, da es noch immer eine gutbezahlte Alternative für die Damen und Herren im Ring ist. Das Produkt fand ich persönlich noch nie sonderlich ansprechend. Es gab gute Sachen. I. d. R. immer dann, wenn FTR im Ring waren. Selbst die Kämpfe gegen die Bucks waren erträglich. Hat davor auch noch keiner geschafft. Und halt Punk. Ein paar andere Sachen. Aber i. d. R. hat mir das alles größtenteils nicht gefallen. War meines Erachtens derselbe Müll, den WWE fabriziert hat, nur mit mehr Moves und Schimpfworten. Und mit dem Unterschied, dass man WWE dafür angegangen ist, während man AEW dafür gefeiert hat.
Du bist halt ein Old School Fan, das dir WWE & AEW nicht gefällt weiß ich. Nur viele die WWE mochten haben zu einer Zeit als WWE nur Müll produziert hat, auf eine Alternative gehofft. Eine weitere große Liga die das richtig macht was Vince jahrelang falsch gemacht hat. Und nun ist Vince weg, Hunter repariert gerade den Vince Murks, repariert quasi WWE, während AEW nun bereits seit Monaten kapitale Fehler macht und sich selbst immer mehr ins Abseits schießt. Daher die Ausgangsfrage. Was Onkel Dave sagt ist mir eh wurscht, zumal man es anhand der Ratings, der Ticketverkäufe (samt immer kleiner werdenden Hallen) & der YT Klick Zahlen klar belegen kann das AEW schrumpft. Das Onkel Dave das versucht schön zu reden um seine Freunde Kenny und die Bucks zu schützen, ist halt offensichtlich.
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Alt 11.04.2024, 17:29   #19
Landnani
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 01.12.2003
Beiträge: 17.316
Zitat:
Zitat von PrinceDevitt Beitrag anzeigen
Kann man so stehen lassen. Ich würde es nur nicht an der Größe eines Wrestlers festmachen ob er in den Main Event gehört, sondern an der Popularität. Popularität ist es was dann irgendwann auch den Main Stream anspricht. Siehe Orange Cassidy. Viele mögen ihn nicht, ich liebe ihn, UND: Bei kaum einem Anderen explodieren die Hallen so krass wenn die Musik anfängt. Plus, er hat die höchsten Click Zahlen für AEW auf Youtube, mit Abstand. Etliche Leute verkleiden sich wie er, sogar bei Mania dieses Jahr. Mit dem kannst du den Main Stream ansprechen & Kohle machen, dümpelt aber in der unteren Midcard rum.
Cassidy ist großartig. =)
Allerdings setzen sie ihn auch sehr gut ein. Er ist kein absoluter Main Eventer, kriegt aber viel Zeit und gewinnt auch sehr oft. Das finde ich schon okay, zumal man halt einen extrem talentiertes Roster hat.
Was die fünf Namen angeht, habe ich die ja auch nicht nach Körpergröße oder US-Name Value ausgesucht, sondern eben nach der Popularität + Momentum. Mit Ausnahme von Joe, der aktuell nicht viel Momentum hat, aber eben den Titel hält.


Zitat:
Die Produktion ist mehr als ausbaufähig, ich hatte gehofft das man nach 5 Jahren weiter wäre als man es ist. Schön das Okada, Ospreay, Copeland, Mone anfangen. Wo sind die Vignettes. Ich will wissen wer das ist, stellt sie mir vor, warum sind sie hier, wer sind sie. Die Einspieler vor den Matches müssen besser werden. Die Einzugsmusiken bei vielen sind einfach langweilig. Was Produktion angeht hat AEW noch viel zu lernen und sollte öfter mal schauen wie WWE das macht.
Wenn man die Produktion nicht mit WWE, sondern mit anderen Ligen vergleicht, finde ich die schon deutlich besser.
Und auch die Einzugsmusiken sehe ich eher auf der Plus-Seite. Natürlich nicht jede, aber auch da besser als das meiste, was ich in den letzten knapp 30 Jahren so gesehen habe.
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Alt 11.04.2024, 19:01   #20
Chaoszwerg
blaues Auge
 
Registriert seit: 27.11.2023
Beiträge: 17
Nein AEW ist nicht überflüssig. Es wird immer genug geben die vielleicht erst dort anfangen wollen und andere die bei WWE keinen Platz mehr haben und woanders unter kommen wollen. Ist doch auch okay immer gut für die Akteure wenn es noch ein Platz mehr gibt. Und wenn du in deiner Vita stehen hast war mal bei WWE zahlt der Tony ja vielleicht auch noch ein paar $ mehr wenn du dann auch betonst wie toll AEW ist.


Frage ist halt wie viele AEW Talente vielleicht schon an ihren Abgang arbeiten. Weil sie keine Entwicklung der Liga sehen oder sich wundern warum man eine Mercedes Moné mit Geld zuwirft. Was wohl eine Brit Baker davon hält, für sich ganz privat.

Kann mir gut vorstellen das sich einige WrestleMania angeschaut haben und sich gedacht haben da will ich auch mal stehen. Auf der anderen Seite wird es bei der WWE sicher welche geben die Enttäuscht waren das sie keine Rolle gespielt haben. Wird immer auf beiden Seiten welche geben die das Gras auf der anderen Seite vielleicht grüner finden.
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Alt 11.04.2024, 22:26   #21
Flip McVicker
ECW
 
Registriert seit: 19.02.2004
Beiträge: 5.725
Um nur kurz auf den Threadtitel einzugehen: da AEW ein anderes Produkt als WWE anbietet, sind sie mit Sicherheit nicht überflüssig. Ich verfolge es schon länger nicht mehr, manche Aspekte wie der Comedy-Anteil, der mich in der dargebotenen Form nicht anspricht, oder die extremen Matches mit hohem Blutanteil hatten für mich immer eine eher abturnende Wirkung. Interessanterweise hatte ich von den Showberichten zuletzt das Gefühl, als wäre man eventuell doch wieder auf einem richtigen Weg, allerdings kann ich natürlich nichts über die tatsächliche Qualität der einzelnen Segmente sagen.

Durch die letzte Dynamite-Folge sehe ich die Promotion allerdings definitiv an einem wegweisenden Punkt angelangt: wenn jetzt nicht intern irgendjemand mal richtig den Mund aufmacht und hinterfragt ob man sich nicht lieber auf das eigene Produkt konzentrieren sollte, als auf den "Rivalen" zu reagieren, für den man aktuell keine Konkurrenz mehr darstellt - vielleicht auch der bessere Threadtitel: Ist AEW noch konkurrenzfähig? - dann wird man bestenfalls noch auf der Stelle treten, so wie sich das hier von ursprünglichen AEW-Fans erkennen lässt aber eher noch weiter absinken was die Ratings angeht.
Vielleicht erfolgt allerdings gerade jetzt der Wake-Up-Moment, wo man endlich mal realisiert, dass man doch genügend Potenzial im Roster hat um es gar nicht nötig zu haben auf kritische Aussagen, die auch nicht hundertprozentig von der Hand zu weisen sind, zu beschäftigen. Im Grunde genommen sind es ja keine bahnbrechenden Veränderungen die von Nöten wären, also nichts was man nicht bewerkstelligen kann, wenn man sich die richtigen Leute für die richtigen Positionen ans Bord holt.
Das wird allerdings einzig und allein von Tony Khan (und eventuell noch den Young Bucks) abhängen. Zuletzt braucht mir jedenfalls niemand erzählen, dass bestimmte Promos von den jeweiligen Leuten, die sie vorgetragen haben, selber stammen und nicht auf Auftrag geschehen sind. Wie ich im Thread zu Dynamite schon geschrieben habe: dass es intern bei AEW so harmonisch zugeht, wie es abgesehen von den Punk-Vorfällen immer der Eindruck erweckt wird, kann ich mir nicht vorstellen. Da gibt es allerdings genügend Leute, die sich einfach auch schon in der Vergangenheit bei den jeweiligen Arbeitgebern, bei denen sie gerade unter Vertrag standen, sehr loyal verhalten haben und sich erst nach einem Wechsel auch mal kritisch äußerten.

Grundsätzlich sehe ich es aber nicht als unmöglich an, dass AEW nochmal die Kurve bekommt. Wenn sich intern die kritischen Stimmen mehren sollten, dann bleibt TK auf Dauer nicht anderes übrig als darauf einzugehen. Und da ist eben die Hoffnung, dass sich beim Roster selber duch die kürzlichen Aktionen genügend Unzufriedenheit aufgebaut hat, um das dem Boss gegenüber zu äußern.
Flip McVicker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2024, 22:33   #22
PrinceDevitt
ECW
 
Registriert seit: 09.03.2017
Beiträge: 7.910
Zitat:
Zitat von Flip McVicker Beitrag anzeigen
Um nur kurz auf den Threadtitel einzugehen: da AEW ein anderes Produkt als WWE anbietet, sind sie mit Sicherheit nicht überflüssig.
Tut es das? Ich bin mir sicher das TK gern so viel Erfolg hätte wie WWE oder back than WCW. Problem ist aber das er denkt das mit Indy Booking hinzu kriegen. Und das wird nicht funktionieren.
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Geändert von PrinceDevitt (11.04.2024 um 22:34 Uhr).
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Alt 12.04.2024, 02:30   #23
Libermania
Rippenprellung
 
Registriert seit: 27.08.2023
Beiträge: 212
Zitat:
Zitat von Nani Beitrag anzeigen
Okay. Na gut. Dann mach ich auch mal ne spontane Liste und versuche zu balancieren.

AEW macht gut:
+ Tolles Talent & Recruiting
+ Qualität des Wrestling üblicherweise hoch
+ Produktion wird immer besser
+ Wrestler entscheiden über ihre Gimmicks und werden für Kreativität gefördert
+ Gute Arbeit im Merchandise
+ Breites Roster ermöglicht große Abwechslung bei Matchups
+ Dream Matches werden geliefert (wird ja gern negativ konnotiert, aber für sich genommen ist das erstmal was positives)
+ Man hört auf die Reaktion der Fans (z.B. Acclaimed bekamen Tag Titles, weil die Fans es gefordert haben; Swerve wird gerade gepusht, weil die Fans ihn trotz Heel-Rolle lieben)
+ Gimmicks und Charakterentwicklungen sind meist langfristig angelegt
+ AEW ist ein netter Arbeitgeber, man wird menschlich behandelt

AEW macht schlecht:
- Derzeit schlechtes Storytelling (Bischoff hat mal gesagt, er würde anstelle von AEW Profis für Storytelling einstellen... sehe ich genauso)
- Sollten mehr Fokus auf ihre amtierenden 3-5 "most relevant figureheads" legen, im Moment wären die größten (gesunden) Stars mE Danielson, Copeland, Swerve, Ospreay sowie Joe als Champion - die würde ich in jeder Show highlighten und in irgendeiner Forum zeigen; sonst zerfasert sich die Aufmerksamkeit der Mainstream-Fans
- Wrestler sind oft reckless und unvorsichtig in Matches, hier braucht es mehr Disziplin und Regeln, High-Risk-Spots müssen besser geplant werden
- Unnötige Risiken (echtes Glas, Darby/Guevara-Suicide-Spots)
- Strukturierung der Weeklies: große Matches mehr hypen, besondere zurückliegende Highlights mehrmals ausstrahlen und ihnen Raum geben, Shows weniger überladen, Match mit der größten Starpower/Attraction gehört in den Main Event (anstelle von Daniel Garcia -_-)
- In der unteren Card-Regionen werden zu oft Teams und Manager durcheinander gewürfelt; man kann ja gern experimentieren, aber das doch bitte nicht bei der A-Show bzw. im TV
- Roster ist zu groß: zum einen ökonomisch nicht optimal (insbesondere wenn man internationale Stars ohne US-Name Value zu teuer einkauft), zum anderen fehlt am Ende die Zeit, um das Momentum von Stars zu nutzen (schlimmstes Beispiel: Wardlow nach dem MJF-Sieg)
- Promotion der Matches auf Mainstream-Fans auslegen; man kann nicht erwarten, dass alle irgendwelche NJPW-Legenden kennen, also muss man die Zuschauer viel besser informieren
- AEW erscheint zu nett, macht zu wenig interne Ansagen / personenbezogenes Management
- Bessere PR: Tony macht das nicht gut genug, sollte eher eine Nischen-Rolle einnehmen (wenn er schon persönlich auftreten will); Chef-Rolle, Media Scrums und Ankündigungen also lieber durch einen Profi
Kann man mit eventuellen 2 Punkten so stehen lassen. Und man muss leider gucken wie sich die Zukunft entwickelt. Meine 2 Punkte die ich direkt ändern würde:

+ Gute Arbeit im Merchandise. - Ich weiß nicht genau ob du damit Verkaufszahlen meinst und kenne die auch nicht, aber Produkt und Design ist in meiner Sicht nicht gut. Zumindest die T-Shirts sind... nicht gut verarbeitet. Aber das mag ja Geschmack sein, von daher ist das nur ein kleiner Punkt.

- Der Unwille Kritik und Hilfe anzunehmen. Und das ist der Größte Negativpunkt den ich hinzufügen würde. Das aktuellste und öffentlichste Beispiel ist halt Perry. Und damit meine ich nicht Punk, sondern scheinbar waren es ja mehr Leute die ihn davor gewarnt (es wurde immer von Doktoren und Shiavone + Khan gesprochen) haben bzw ihm erklärt haben das man kein echtes Glas nehmen soll. Wie wurde auf Kritik und Hilfe reagiert. "Real Glass, Cry me a river". Und das ist leider nicht der erste Fall wo man davon hört das Backstage Hilfe angeboten wurde und die einfach ausgeschlagen wurde.

Klar kann man den zweiten Punkt zu deinem "AEW ist zu nett" Part dazuzählen, ich wollte es lieber einfach nochmal ausschreiben.

Und was die Zukunft betrifft:

+ Dream Matches werden geliefert (wird ja gern negativ konnotiert, aber für sich genommen ist das erstmal was positives) - Ja, aber wenn es irgendwann alle Dream Matches gab und die am besten noch alle ohne Story bringt werden sie irgendwann einfach dröge. Und wir sind jetzt ja schon am Punkt das viele Dream Matches zwar klasse Matches sind, aber oftmals nichts haben was positiv in Erinnerung bleibt. Man kann natürlich immer neue Wrestler holen für immer frische Paarungen, aber da sind wir wieder bei dem Negativpunkt Rostergröße.
Stichwort sei da einfach mal Inflation. Ich weiß nicht in wie weit man Moxley zu Dream Matches zählen möchte, aber als gutes Beispiel zählt da das Bluten. Zwischendurch war das ja schon soviel das es nichts besonderes mehr ist/war.

Und damit würde halt ein wichtiger Positivpunkt wegfallen.

Edit: 2 Sachen noch
- Ich krieg das mit Mehrfachzitat einfach nicht hin, von daher habe ich den Kommentar so geschrieben,
- Kann bitten, natürlich nur wenn PrinceDevitt damit einverstanden ist, der Name des Threads geändert werden, weil ich finde der ist so provokant gewählt (wahrscheinlich unbewusst) das es von dem eigentlich Zweck des Threads ablenkt.

Geändert von Libermania (12.04.2024 um 02:39 Uhr).
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Alt 12.04.2024, 02:42   #24
Blast
Schädelbasisbruch
 
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Zitat:
Zitat von PrinceDevitt Beitrag anzeigen
Tut es das? Ich bin mir sicher das TK gern so viel Erfolg hätte wie WWE oder back than WCW. Problem ist aber das er denkt das mit Indy Booking hinzu kriegen. Und das wird nicht funktionieren.
Die Idee an sich ist meiner Meinung nach aber gar nicht mal so verkehrt, wie alle denken: Indy-Charme auf der großen Bühne, größer inszeniert. Sehr viele Dinge im Wrestling bzw. in der Kunst allgemein waren erst "indy" oder "Untergrund". Von Jazz, Rock, Hip-Hop hin zu EDM war/ist alles klein und nicht alles war/ist immer gut. Aber gute Dinge haben sich durchgesetzt und die jeweilige Kunst auf den Kopf gestellt.

Das soll jetzt nicht heißen, dass alles an Indy-Wrestling TV-Zeit wert ist. Sehr vielen Indy-Gimmicks und bestimmten Spots merkt man an, dass sie zur Aufmerksamkeitsgenerierung gemacht sind, weil es anders nicht geht. Aber hätte man Wrestling damals so engstirnig gesehen, wäre vielleicht ECW nicht in der Form groß geworden und WWE hätte sich nicht für die Attitude Era davon inspirieren lassen.

Was die AEW-Marke braucht, ist etwas, dass sie von anderen abhebt. Die Vorzüge von Indy-Wrestling könnten ein Anhaltspunkt sein, ansonsten will man ja auch andere Stile, z. B. Strong Style oder Lucha Libre mit einbringen, aber da muss man Wege finden, ein besserer Melting Pot zu werden.
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"Wenn du nur das willst, was du schaffen kannst, kannst du alles schaffen, was du willst!" - Konfuzius
Blast ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2024, 05:52   #25
Thorn Hallis
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 30.05.2005
Beiträge: 2.122
Es gilt halt nach wie vor: Wenn eine Promotion "hot" ist, kann sie noch so viele Fehler machen, die Kasse wird trotzdem klingeln, die Hallen voll sein, die PPVs und Merchandise reißenden Absatz finden. Aber wenn eine Promotion "cold" ist, kann sie alles richtig machen und braucht trotzdem Jahre, bis sie wieder "hot" ist. Ich sehe gar nicht, dass AEW "früher" so viel besser war. Das Booking und die Matchqualität sind gleich geblieben, nur die (Haupt-)Akteure im Ring sind aktuell andere.
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Thorn Hallis ist offline   Mit Zitat antworten
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