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Alt 20.12.2016, 13:41   #16251
Jefferson D'Arcy
Schädelbasisbruch
 
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TONI ERDMANN

So, nun endlich auch gesehen.

Der Film polarisiert, weil er so "undeutsch" einzigartig ist. Entweder kann man damit umgehen und findet das auch gut oder der Film ist garnichts für einen. Mit 2 1/2 Stunden Laufzeit ist der Streifen auch fernab der Norm.

Mir hat er sehr gefallen. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass der Film zwar humoristische Elemente hat, aber mitnichten eine Komödie ist. Die Rezensionen auf Amazon lassen erahnen, dass das wieder viele Menschen nicht begreifen. Genau das gleiche Problem hatte "The Witch" in einem anderem Genre, da viele dachten sie hätten es mit einem straighten Horror-Film zu tun.

Die Chemie zwischen Peter Simonischek als liebenswerten "Tottel"-Vater und Sandra Hüller als kalte Karrierefrau passt über die gesamte Spielzeit und obwohl überhaupt nichts weltbewegendes passiert, kam in den knapp 160 Minuten zu keiner Zeit Langeweile auf. Der Film bietet eine Mischung aus Familientherapie, Selbst*be*stim*mung, Entfrem*dung und ist zu jeder Zeit unterhaltsam.

9/10
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"Du Missgeburt - das ist kein Eis - das ist ein Sorbet!"
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Alt 20.12.2016, 21:45   #16252
umimatsu
ECW
 
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Hier stand Unsinn.
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Punko ist so niedlich, dass ich mir sicher bin, sein Gesicht wurde von einem Kinderserienanimateur gezeichnet. - Kliqer

One of the best movies of all time. Before films got full of CGI bullshit to make up for a crap storyline and bad acting. - YT-User Ryan Banks über Heat

Geändert von umimatsu (21.12.2016 um 00:16 Uhr).
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Alt 20.12.2016, 22:02   #16253
Goldberg070
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Ich mag dich eigentlich wirklich, aber langsam übertreibst du mit deinem Film-Gebashe in alle Richtungen wirklich ein wenig.
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"Wenn du deine Emotionen nicht kontrollieren kannst, musst du das Verhalten anderer Menschen kontrollieren. Deshalb dürfen die Empfindlichsten, Übersensibelsten und leicht Erregbarsten nicht den Standard für den Rest von uns setzen." - John Cleese
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Alt 20.12.2016, 22:06   #16254
umimatsu
ECW
 
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Zitat:
Zitat von Goldberg070 Beitrag anzeigen
Ich mag dich eigentlich wirklich, aber langsam übertreibst du mit deinem Film-Gebashe in alle Richtungen wirklich ein wenig.
Da du nicht der Erste bist, der mir das sagt, werde ich in Zukunft einfach meine Schnauze halten.
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Alt 20.12.2016, 22:10   #16255
Goldberg070
Moderator
 
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Es ist mir halt nur aufgefallen in den letzten Tagen. Trailer-Thread bei John Wick, bumm Bash. Expendables 4 Thread, bumm Bash und jetzt hier wieder, obwohl du weißt, dass du mit den Filmen nichts anfangen kannst und Civil War ja nun auch wirklich nicht der beste Beitrag aus dem MCU ist. Ich mein, man muss ja nicht alles gut finden, tu ich ja auch nicht und bitte nimm meine Anmerkung nicht persönlich, das sollte wirklich kein Angriff sein.
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Alt 20.12.2016, 22:37   #16256
Duke Skywalker
Moderator
 
Registriert seit: 27.06.2002
Beiträge: 18.319
Zitat:
Zitat von umimatsu Beitrag anzeigen
und die Beweggründe der Charaktere wenig glaubwürdig sind
Dass Iron Man, nach dem seine Kreation Ultron so viele Menschenleben gekostet hat, seine Meinung bezüglich einer gewisse Kontrolle ändert ist unglaubwürdig?
Dass Cap America nach seinen Erlebnissen in Cap 2 strikt dagegen ist, ist wenig glaubwürdig?
Dass Cap seinem besten Freund Bucky hilft ist nicht nachvollziehbar?
Dass Iron Man am Ende jegliche Kontrolle verliert, als er eine bittere Wahrheit erfährt, ist kaum glaubhaft?
Dass der Dieb Ant-Man sich auf die Seite der Outlaws stellt macht keinen Sinn?
Dass Panther auf Rache aus ist...
Der Film und seine Vorgänger liefern eine Menge IMO guter Gründe um seine Helden gegeneinander in die Schlacht zu führen.
Man könnte so wunderbar darüber diskutieren. Aber wenn es schon zuviel ist den Namen des Films richtig zu schreiben, dann haben wir hier leider unterstes Niveau erreicht. Macht einfach wenig Spaß.
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"I am hoping that I can be known as a great writer and actor some day, rather than a sex symbol."
Steven Seagal

Geändert von Duke Skywalker (20.12.2016 um 22:38 Uhr).
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Alt 20.12.2016, 23:17   #16257
Kliqer
Genickbruch
 
Registriert seit: 23.12.2004
Beiträge: 29.870
Zitat:
Zitat von umimatsu Beitrag anzeigen
Da du nicht der Erste bist, der mir das sagt, werde ich in Zukunft einfach meine Schnauze halten.
Bloß nicht. Repetitiver Kram wird allenorts genug abgenickt. Ich lese gerne was du schreibst - auch wenn du dich gerne ausführlich-konstruktiver äußern könntest, in manchen Fällen.. Außerdem lass dir von Goldie nicht den Mund verbieten - der mag "The Watchmen" nicht, hat also sein Recht im Film-Forum verwirkt. ;-)

(Wir sollten das hier alles nicht so ernst nehmen. Ist doch "nur Film". Okay? )
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I <3 woken Dreck

Geändert von Kliqer (20.12.2016 um 23:20 Uhr).
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Alt 20.12.2016, 23:20   #16258
Humppathetic
Genickbruch
 
Registriert seit: 20.12.2005
Beiträge: 35.494
Zitat:
Zitat von Duke Skywalker Beitrag anzeigen
Man könnte so wunderbar darüber diskutieren. Aber wenn es schon zuviel ist den Namen des Films richtig zu schreiben, dann haben wir hier leider unterstes Niveau erreicht. Macht einfach wenig Spaß.
Kann man ja eben nicht. Umi mag vielleicht sehr harsch sein - muss man nicht mögen. Aber hier auf dem Forum wird die geringste Kritik an Marvel ja jedes Mal direkt abgewürgt. Das macht genauso wenig Spaß. Im Übrigen auch ein Grund, warum ich mich zu Marvel auch gar nicht mehr äußere. Führt jedes Mal zu 'nem Politikum.
Allerdings gucke ich Marvel auch nicht mehr. Die Gründe sind allgemein bekannt.
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Alt 20.12.2016, 23:25   #16259
Woodstock
Genickbruch
 
Registriert seit: 19.12.2001
Beiträge: 16.341
Zitat:
Zitat von Humppathetic Beitrag anzeigen
Kann man ja eben nicht. Umi mag vielleicht sehr harsch sein - muss man nicht mögen. Aber hier auf dem Forum wird die geringste Kritik an Marvel ja jedes Mal direkt abgewürgt. Das macht genauso wenig Spaß. Im Übrigen auch ein Grund, warum ich mich zu Marvel auch gar nicht mehr äußere. Führt jedes Mal zu 'nem Politikum.
Allerdings gucke ich Marvel auch nicht mehr. Die Gründe sind allgemein bekannt.
Muss man nicht. Stimmt. Hat RainMaker mal richtig Zusammengefasst, als es um Marvelfilme ging. Finde den Post gerade nicht.
Es ist quasi immer das gleiche, nur in einem anderen Gewand. Mal mehr mal weniger unterhaltsam.
Meistens was fürs Auge, aber eben viel zu häufig, viel zu stupide
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Alt 20.12.2016, 23:47   #16260
Duke Skywalker
Moderator
 
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Beiträge: 18.319
Zitat:
Zitat von Humppathetic Beitrag anzeigen
Kann man ja eben nicht. Umi mag vielleicht sehr harsch sein - muss man nicht mögen. Aber hier auf dem Forum wird die geringste Kritik an Marvel ja jedes Mal direkt abgewürgt. Das macht genauso wenig Spaß. Im Übrigen auch ein Grund, warum ich mich zu Marvel auch gar nicht mehr äußere. Führt jedes Mal zu 'nem Politikum.
Allerdings gucke ich Marvel auch nicht mehr. Die Gründe sind allgemein bekannt.
Es geht nicht um harsche Kritik. Ein gut geschriebener Verriss kann was schönes sein und bietet meist auch noch genügend Ansatzpunkte für Diskussionen. Eine Ansammlung unbegründeter Schlagworte hingegen ist Grütze. Warum ist der neue Spidey denn nun peinlich? Warum sind die Beweggründe unglaubwürdig?
Verstehst du was ich meine? Das ist es was ich jetzt beklage und schon früher beklagt habe.
Ich fordere keine positive, sondern konstruktive Kritik. Nicht nur bezogen auf Marvel. Das ist jetzt eher wieder ein Zufall. Deine Smiley Kritik zu Star Wars hat mich z.B. auch sehr genervt, zu mal dann auf Nachfrage eines Users nix kam. Muss IMO nicht sein.
Ich überlege jetzt seit 3 Tagen was ich zu Rouge One schreiben soll, weil ich unschlüssig bin. Lieber schreibe ich am Ende nix, als etwas letztlich (fast) inhaltloses.
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Steven Seagal
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Alt 21.12.2016, 00:20   #16261
Goldberg070
Moderator
 
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Zitat:
Zitat von Duke Skywalker Beitrag anzeigen
Ich überlege jetzt seit 3 Tagen was ich zu Rouge One schreiben soll, weil ich unschlüssig bin. Lieber schreibe ich am Ende nix, als etwas letztlich (fast) inhaltloses.
Wie gefiel er dir denn? Ich bin da so bei 7 Punkten derzeit, der Zerquetscher sogar bei 9. Mich würde schon interessieren, wo du dich einreihst.
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Alt 21.12.2016, 08:06   #16262
Humppathetic
Genickbruch
 
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Beiträge: 35.494
Zitat:
Zitat von Duke Skywalker Beitrag anzeigen
Es geht nicht um harsche Kritik. Ein gut geschriebener Verriss kann was schönes sein und bietet meist auch noch genügend Ansatzpunkte für Diskussionen. Eine Ansammlung unbegründeter Schlagworte hingegen ist Grütze. Warum ist der neue Spidey denn nun peinlich? Warum sind die Beweggründe unglaubwürdig?
Verstehst du was ich meine? Das ist es was ich jetzt beklage und schon früher beklagt habe.
Ich fordere keine positive, sondern konstruktive Kritik. Nicht nur bezogen auf Marvel. Das ist jetzt eher wieder ein Zufall. Deine Smiley Kritik zu Star Wars hat mich z.B. auch sehr genervt, zu mal dann auf Nachfrage eines Users nix kam. Muss IMO nicht sein.
Ich überlege jetzt seit 3 Tagen was ich zu Rouge One schreiben soll, weil ich unschlüssig bin. Lieber schreibe ich am Ende nix, als etwas letztlich (fast) inhaltloses.
Welchen Star Wars meinst du? "Rogue One" habe ich nicht gesehen. Der Trailer dazu sprach mich überhaupt nicht an, daher weiß ich nicht, ob ich ihn mir überhaupt angucke. Zu "Das Erwachen der Macht" habe ich tatsächlich, wie ich gerade sehe, nichts geschrieben und nur bewertet. Mit das größte Manko an dem Film war meines Erachtens die Redundanz. Der Film war nichts weiter als ein Remake, das auf neu gemacht war. Zudem war der Bösewicht eher kindisch-nervig als imposant und bedrohlich, und im Großen und Ganzen reiht sich das Werk, ohne zu glänzen, herauszustechen oder nachhaltig zu sein, in den Wust der heutigen Blockbuster ein, was die Inszenierung angeht.
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Alt 21.12.2016, 12:30   #16263
ViddyClassic
Genickbruch
 
Registriert seit: 02.11.2003
Beiträge: 16.688
Rogue One: A Star Wars Story

Die Hauptrolle spielt hier Jyn, die Tochter des Wissenschaftlers Galen Erso muss in jungen Jahren mit ansehen, wie ihr Vater vom imperialen Offizier Orson Krennic (Ben Mendelsohn) gefangen genommen wird. Galen wird dazu verdonnert, eine Geheimwaffe mitzubauen, während Jyn sich mehr schlecht als recht durch das Leben schmuggelt. 13 Jahre [versuchen die] Rebellen um den Offizier Cassian Andor [...] Jyn für sich zu gewinnen um so an ihren Vater heranzukommen [...] und die imperialen Truppen zu bekämpfen.

Ohne zu viel verraten zu wollen schließt “Rogue One” damit erwartungsgemäß die Lücke zwischen “Episode III: Die Rache der Sith” und dem originalen Krieg der Sterne, der nun als “Episode IV: Eine neue Hoffnung” bekannt ist. Dementsprechend gibt es für Fans der epischen Weltraum-Saga nicht nur nette Easter Eggs und Cameos, sondern auch ein Wiedersehen mit einigen Charakteren aus den restlichen Filmen. [...]

Während in den Star Wars-Episoden die Grenzen zwischen Gut und Böse relativ klar gesetzt sind, spielt “Rogue One” deutlich mehr mit Grauzonen. Wenn man den Rebellen dabei zu sieht, wie sie sich eben nicht nur heldenhaft verhalten oder den bösen Offizier voller Zweifel sieht, werden die Charaktere auf mehreren Ebenen interessanter.

[...]

Allerdings sind trotz Gesinnungsschwankungen Charaktere dabei, die einfach zu kurz kommen oder im Falle von Saw Gerrera – gespielt von Forest Whittaker – für den Plot nahezu unnötig sind.

[...]

“Rogue One” ist ein gut gemachter Actionfilm, der schon beim Intro zeigt, dass er zum Star Wars-Universum gehört, aber keine Star Wars-Episode ist. Ich habe mich gut, allerdings nicht sehr gut unterhalten gefühlt, vielleicht auch, weil der Film mir viele Fragen beantwortet hat, die ich mir als Nicht-Star Wars-Fan nie gestellt habe. Allerdings ist das Bedürfnis, die alten Episoden zu schauen, erneut aufgeflammt. Vielleicht schaffe ich es ja dieses Mal vor Episode VIII.

7/10

Komplette Review: http://viddymusic.de/review-rogue-one-star-wars-story/
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Alt 22.12.2016, 10:03   #16264
Sirius
Genickbruch
 
Registriert seit: 04.12.2002
Beiträge: 28.175
Suicide Squad: Extended Cut

Das wichtigste Vorweg: Nachdem der Film ja komplett verrissen wurde muss ich sagen, dass ich mich zwei Stunden gut unterhalten fühlte. Von der "verwirrenden" Story habe ich jedenfalls nichts gemerkt. Dass die DC-Filme gerne zwischen Vergangenheit, Gegenwart und evtl. Zukunft hin- und herspringen und das nicht groß mit Einblendungen ankündigen ist nichts was einen noch überraschen sollte. Als Comicleser schaue ich meistens aber sowieso eher auf die Interpretationen der Charaktere und welchem Comic-Alter Ego sie am dichtesten kommen. Harley Quinn und Deadshot nehmen erwartungsgemäß mehr Raum ein, als die anderen Charaktere. Für Deadshot ist es nach Smallville und Arrow die dritte Inkarnation. Während er bei Smallville nur ein rumballernder Deadshot-Jonah Hex-Hybride war gibt, es zwischen Will Smith und dem Arrow-Deadshot in der Herkunftsgesichte und der Motivation nur den Unterschied, dass der Deadshot aus Arrow eine militärische Ausbildung genossen hatte, während Wills Smiths Deadshot schon immer ein Auftragskiller war. Margot Robbie als Harley stellt alle in den Schatten und ist das Highlight des Films. So stelle ich mir die Harley der New52-Ära vor. Ihr Pupsie Joker bleibt dagegen blass und man hätte sich bei ihm auf Flashbacks beränken sollen. Amanda Waller gibt es hier auch in der dritten Inkarnation. Nach der Bürokratin in Smallville und der Technokratin in Arrow ist sie hier einfach nur das Badass aus den Anfangstagen der Suicide Squad-Comics. Der Rest des Teams bleibt leider auf der Strecke, besonders Katana wirkt absolut deplaziert. Warum arbeitet die Outsiderin für Waller? Über ihre Motivation wird zu keinem Zeitpunkt etwas gesagt oder gezeigt. Unpassend ist auch die Enchantress als Antagonisten. Ein Drogenbaron, eine Terrorbande oder am besten Vandal Savage (dann hätte man statt Katana dessen Tochter Scandal Savage ins Team einbauen können) wäre passendere Gegner gewesen. Die böse Zauberin hätte ich mir für einen Justice League Dark-, Constantine- oder Sebastian Faust-Film aufgehoben.
__________________
Ob Leute, die in einer Doppelhaushälfte wohnen, sich auch eine Doppelpizzahälfte zu essen machen?

Geändert von Sirius (22.12.2016 um 10:03 Uhr).
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Alt 22.12.2016, 23:13   #16265
Jefferson D'Arcy
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 29.01.2008
Beiträge: 1.948
ALLIED - VERTRAUTE FREMDE

Viel Potential - viel verschenkt.

Warum man der charismatischen Marion Cotillard einen Brad Pitt als männliches Pendant gegenübergestellt hat, weiß nur die Casting-Abteilung des Films. Die Chemie zwischen den beiden ist gleich null und das liegt zum großen Teil an Pitt. Ganze zwei Stunden sieht man in bester Steven-Seagal-Manier gerade mal 3 Gesichtsausdrücke, was der Glaubwürdigkeit seiner Rolle extrem schadet. Cotillard zieht den Zuschauer als vermeintliche (?) Femme Fatale von der ersten Minute an in ihren Bann und schafft es, obwohl weit unter ihrem Talent bleibend, Pitt an die Wand zu spielen. Dadurch, dass so viele Chancen innerhalb der Handlung liegengelassen werden, verpufft das Ende mehr oder weniger auch und man hat es gerade mal mit einem durchschnittlichen Film zu tun.

5.5/10
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Jefferson D'Arcy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.12.2016, 21:39   #16266
Fox Black
Disqualifiziert
 
Registriert seit: 18.05.2008
Beiträge: 17.617
Stirb langsam
Weihnachts-Klassiker, der zum Fest einfach dazu gehört wie der Weihnachtsmann und Christstollen. Die dt. Synchro hat zwar auch einen gewissen Kultstatus, aber ist zum Teil doch unanhörbar. So viele Dinge werden da rausgehauen, die einfach nicht zum Film passen wollen - und da gehört z.B. die Umbenennung von Hans in Jack (was sich später dann in Teil 3 auch noch rächt) aufgrund der deutschen Sensibilität nichtmal dazu.
10/10

Vielleicht mal 'ne komplette Neu-Synchro starten - natürlich mit Lehman für McClane.

Geändert von Fox Black (23.12.2016 um 21:39 Uhr).
Fox Black ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.12.2016, 23:31   #16267
Koko B. Ware
Disqualifiziert
 
Registriert seit: 31.10.2016
Beiträge: 92
Zitat:
Zitat von Jefferson D'Arcy Beitrag anzeigen
ALLIED - VERTRAUTE FREMDE

Viel Potential - viel verschenkt.

Warum man der charismatischen Marion Cotillard einen Brad Pitt als männliches Pendant gegenübergestellt hat, weiß nur die Casting-Abteilung des Films. Die Chemie zwischen den beiden ist gleich null und das liegt zum großen Teil an Pitt. Ganze zwei Stunden sieht man in bester Steven-Seagal-Manier gerade mal 3 Gesichtsausdrücke, was der Glaubwürdigkeit seiner Rolle extrem schadet. Cotillard zieht den Zuschauer als vermeintliche (?) Femme Fatale von der ersten Minute an in ihren Bann und schafft es, obwohl weit unter ihrem Talent bleibend, Pitt an die Wand zu spielen. Dadurch, dass so viele Chancen innerhalb der Handlung liegengelassen werden, verpufft das Ende mehr oder weniger auch und man hat es gerade mal mit einem durchschnittlichen Film zu tun.

5.5/10
Pitt hat seine besten Tage längst hinter sich. Ich fand ihn in "California" am Besten.
Koko B. Ware ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.12.2016, 23:53   #16268
mumu
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 20.08.2003
Beiträge: 17.147
Zitat:
Zitat von Koko B. Ware Beitrag anzeigen
Pitt hat seine besten Tage längst hinter sich. Ich fand ihn in "California" am Besten.
Auch bei ihm verhält es sich imo so, dass in den Rollen auf die er aktuell festgelegt ist, einfach zu wenig Möglichkeiten liegen. Pitt kann schon was, aber das muss er auch abrufen dürfen. Man mag in Hollywood mit den Good-Guy Rollen gutes Geld verdienen können, schauspielerisch sind es aber nun mal die Bad-Guys die die Optionen bieten.
__________________

Zurück bei Papi...


Geändert von mumu (23.12.2016 um 23:54 Uhr).
mumu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.12.2016, 10:09   #16269
PappHogan
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 20.06.2008
Beiträge: 2.055
John Wick, 2014, Regie: Chad Stahelski.

Ein unvorsichtiger Russenmafioso stiehlt das Auto, einen Mustang Boss 429 von 1969, und erschlägt den Hund von John Wick (Keanu Reeves).
Mächtig großer Fehler!
Denn John Wick war früher ein gefürchteter Killer, und nun ist er wieder da.

Der Film bietet viele gute Ansätze, die zahlreichen Reminiszensen an die französischen Klassiker wie "Vier im roten Kreis","Der eiskalte Engel" (bot ja schon oft die Vorlage für den vereinsamten Hitman mit latenter Todessehnsucht), aber auch "Point Blank", Siegels "The Killers" usw.
auch die gute Kameraführung kann durch Vermeidung der Wackelkamera gefallen, aber....

....irgendetwas fehlt, um an die Klassiker oder auch an die klassischen Revenge-Action-Filme der achziger Jahre anzuknüpfen.

Es sind die hölzernen Figuren, die eher schwachen Bösewichter und .....Reeves!
Keanu Reeves ist eben nicht Alain Delon oder hat die Klasse eines Lee Marvin.
Auch gangstermäßig gestylt wirkt er fehl am Platze, wie ein Neo, der sich verlaufen hat.
Sorry, Fehlbesetzung!

7 von 10.
PappHogan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.12.2016, 12:10   #16270
Der Zerquetscher
Moderator
 
Registriert seit: 21.05.2002
Beiträge: 10.660
Also, ich muss sagen, dass einiges an der (sehr verhalten) vorgebrachten Kritik am ja ziemlich umjubelten "John wick" totaler Bullshit ist. Aber deine Worte, PappHogan, sind erstens fundiert (Toll, dass du die Klassiker kennst (Das unterscheidet dich von vielen Möchtegernfilmexperten]!) und zweitens kann man das so sehen. Reeves ist ein cooler Typ, aber kein guter Darsteller. Muss man so sagen und kann man so stehen lassen.

Nichtsdestotrotz ist ein Knaller wie Wick bei mir bei 9/10. Weil sowas Straightes einfach zu selten in der Qualität ins Kino kommt.
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"Nachtbesucher" - erschienen im Audioparadies-Verlag, gelesen von Hajo Mans: Hörprobe
Der Zerquetscher ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 26.12.2016, 13:10   #16271
Excalibur
ECW
 
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Beiträge: 5.924
Rogue One
Herausragende Optik trifft auf Charaktere, von denen man manche lieber länger und manche lieber kürzer gesehen hätte. Das ganz gut umgesetzte Element Krieg trifft auf einen eher schwachen Abendteuer-Plot, den man sich in einer Pen & Paper-Runde besser hätte ausdenken können. Garniert mit ein paar Logiklöchern war das ganze ein kurzweiliger, bei weitem nicht schlechter Ableger mit ein paar richtig starken Momenten, der zu gefallen weiß, dem aber die endgültige Konsequenz fehlt.

7/10


Sing
Uff, da nennt man einen Film "Sing" und anstatt das man sich Gedanken über catchige Musical-Songs macht, wird hier alleine versucht, ein Soundtrack zu verkaufen. Frei nach der Formel, "mit menschlichen, animierten Tieren und großen Augen wird das schon witzig" wird hier das bisschen Potential vollkommen verschenkt. Leider schwach.

4/10


Allied
Wie Jefferson D'Arcy richtig sagte, wurde hier Potential liegen gelassen - im Grunde sah man aber einen soliden Film. Die computergenerierten Effekte sahen billig aus, aber im Kern stand hier eh das Spiel zwischen Pitt und Cotillard, bei dem letztere bei weitem übertrumpfte. Dennoch hat mit Pitt ganz gut in diesem Film gefallen. Alles in allem ordentlich, wenngleich ich mir mehr erwartet hätte.

6/10


Underworld: Blood Wars
Der vielleicht schlechteste Film, den ich dieses Jahr im Kino sehen durfte. Billigste Effekte treffen auf osteuropäischen C-Movie-Action-Flair. Alle wirken gelangweilt, eingeschlossen die Geschichte wie Handlungsabläufe. Der einzige Mehrwert, den dieser Film schafft, ist ein Relikt aus den frühen 2000ern zu sein, wo dunkle goth-fetisch-Lack & Leder-Optik noch irgendwie "cool" war. Wie gut, dass eventuell noch ein Sequel in dieser schon langen toten Reihe geplant ist.

2/10



Noch zwei Filme und ich habe das Ziel von 52 Kinofilmen in diesem Jahr erfüllt. Im Kino war ich wohl häufiger, habe ich doch ein paar wohl doppelt gesehen.
Haben wir sowas wie ein Abschlussthread zu diesem Jahr, wo wir über das Filmjahr diskutieren?
Excalibur ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.12.2016, 13:22   #16272
PappHogan
Schädelbasisbruch
 
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Ich schrieb ja, der Film sticht durch seine direkte, straighte und schnörkellose Art aus dem Einerlei heraus.
Ich finde den Film nicht schlecht.
Es ist eben, das zum Beispiel Willem Dafoe den guten Keanu Reeves loker an die Wand spielt....

Ich bin ja ein Fan von diesen alten französischen Gangsterfilmen der 1960/70er Jahre und da liegt das eben Nahe.

Guter Film mit Luft nach oben, mal sehen wie das Sequel wird.

Geändert von PappHogan (26.12.2016 um 13:27 Uhr).
PappHogan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.12.2016, 19:23   #16273
Goldberg070
Moderator
 
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Wobei ich John Wick für die schauspielerisch beste Leistung von Keanu Reeves halte und er mich vollkommen positiv überrascht hat, da ich nie geglaubt hätte, dass er mir in einer solchen Rolle so gut gefallen würde und der Charakter vom Styling her so gut gelingen würde.
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Alt 27.12.2016, 23:05   #16274
Cactus
Genickbruch
 
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Beiträge: 14.943
Willkommen bei den Hartmanns

Jetzt habe ich mich gerade durch die letzten Seiten dieses Threads geklickt und die Suchfunktion bemüht, um zu schauen, was andere User von diesem Film gehalten haben - aber scheinbar hat ihn außer mir niemand gesehen. Schade, denn ich hätte gerne gewusst, ob "Willkommen bei den Hartmanns" anderen auch so gut gefallen hat wie mir. Gute Komödie mit passendem Tiefgang, ordentlich (Selbst-)Ironie, nettem Soundtrack und einem hochkarätigen Cast. Kann ich guten Gewissens weiterempfehlen. Ich würde 9/10 Punkten geben.

Geändert von Cactus (27.12.2016 um 23:07 Uhr).
Cactus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2016, 00:20   #16275
Der Zerquetscher
Moderator
 
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Beiträge: 10.660
Ich befürchtete eigentlich, dass "Willkomen bei den Hartmanns" ein typisch deutscher Mainstream-Film ist: Ohne Ecken und Kanten, bieder, genierlich, scheinbar aufgeklärt, fürs Feuilleton katzbuckelnd und ohne größere Probleme geeignet für Omis Vorabendprogramm.

Aber gut. Man lernt nie aus. Vielleicht taugt der Film ja überraschend doch etwas.
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"Nachtbesucher" - erschienen im Audioparadies-Verlag, gelesen von Hajo Mans: Hörprobe

Geändert von Der Zerquetscher (28.12.2016 um 00:24 Uhr).
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