Boardhell - Schwarz-rot wie Bayer 04
   

 
 
   

 

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Alt 02.11.2017, 16:32   #17426
Woodstock
Genickbruch
 
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Zitat:
Zitat von Der Zerquetscher Beitrag anzeigen

Fun Fact: Die Reihenfolge der Sehenswürdigkeiten ist völlig durcheinander. Ich bin die Strecke selbst schon abgefahren mit so einem Schiff, und da fällt sowas unweigerlich auf. So wie im Film würden die hin- und her-, hin und herfahren. Außerdem steht nach der tollen jahrelangen Arbeit der Archäologen inzwischen teils viel mehr von den Tempeln. Denn die werden ja, wie das Forum Romanum, so gut wie möglich zusammengesetzt.
Ich hab ein Deja Vu... ich könnte schwören, dass du das so bzw etwas anders formuliert schon einmal auf den Film geantwortet hast in diesem Thread ( was ich nicht schlimm finde btw )

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Dudu - Ein Käfer gibt Vollgas

Hab ich als Kind geliebt und auch heute funktioniert der Film noch, weil er sich einfach so gar nicht ernst nimmt und als eine Parodie auf Herbie und James Bond wunderbar überzogen daherkommt.
Die Komplette Reihe kann ich nur empfehlen. Sollte man sich mal geben und sich einfach mal leichtverdaulichen Unfug ansehen
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Benni : Also echt, ey!

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Alt 02.11.2017, 16:34   #17427
Punisher 3:16
Genickbruch
 
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Zitat:
Zitat von Duke Skywalker Beitrag anzeigen
Für den Actionfan ist allerdings das inhaltlich stark abweichende und deutlich ernsthaftere Remake mit Statham zu empfehlen.
Absolut

Spoiler:
Ich habe das Original zwar nie gesehen, aber wie sagte schon Barney Stinson? Neu ist immer besser.


Zitat:
Zitat von Der Zerquetscher Beitrag anzeigen
Ah, die Hatchet sind Halloween pur. Der vierte Teil kommt ja im neuen Jahr.
Auf den freue ich mich jetzt schon.

Geändert von Punisher 3:16 (02.11.2017 um 16:36 Uhr).
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Alt 02.11.2017, 16:57   #17428
Der Zerquetscher
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Zitat:
Zitat von Woodstock Beitrag anzeigen
Ich hab ein Deja Vu... ich könnte schwören, dass du das so bzw etwas anders formuliert schon einmal auf den Film geantwortet hast in diesem Thread ( was ich nicht schlimm finde btw )
Jepp. Habe ich tatsächlich.
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Alt 04.11.2017, 00:39   #17429
PrinceDevitt
ECW
 
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12 Monkeys (USA 1995)

Netflix durchstöbert... Lange nicht gesehen, der Film ist einfach mal absolute Weltklasse... Mittlerweile habe ich Ihn etwa 10 mal gesehen, der Film hat einfach keine Makel... Cast grandios, Umsetzung grandios und die Geschichte is der absolute Hammer... Ein Kult Klassiker der immer seine Berechtigung haben wird... Habe mal auf Wiki nachgeschaut, eigentlich eine Schande das der Film keine nennenswerten Preise abgeräumt hat... 10/10
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Alt 04.11.2017, 09:28   #17430
PappHogan
Schädelbasisbruch
 
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Beiträge: 2.061
Zurück in die Zukunft

Bestimmt zum 150. Mal gesehen gestern und immer wieder gut.
Erstaunlich gut gealtert, nicht wie andere 80er-Jahre Ausgeburten, witzig und doch auch ein bischen tragisch.
Voller schöner Einfälle (...Chuck, höhr dir DAS mal an!!".., "und Verteidigungsminister??John Wayne?"..)
Immer wieder toll anzusehen.

Schade, das Thomas F. Wilson später nicht mehr an diesen Erfolg anknüpfen konnte.
8 von 10
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Alt 04.11.2017, 17:40   #17431
Der Zerquetscher
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Beiträge: 10.730
Zitat:
Zitat von Duke Skywalker Beitrag anzeigen
Stallone Marathon #2
Fun Fact 2: Robert de Niro wäre fast ebenfalls an Bord gewesen. Man stelle sich vor, welche Bedeutung der Film heute hätte, wenn Stallone, De Niro und Richard Gere hier (vor ihren Durchbruch versteht sich) gemeinsam vor der Kamera gestanden hätten.
Wahnsinn.

Zuletzt:

Transformers - The Last Knight
(USA, 2017)

Wenn Michael Bay, der erzählerische Prolet, doch nur (für) andere Filme machen würde! So ist der schön visualisierte Bilderrausch aufgesetzter Durchhalte-Duktus im Kinderzimmer und selbst mir zu patriotisch. 1/10

Security (USA, 2017)

Antonio Banderas als Ladenhüter, der es mit der Mafia zu tun bekommt. Schöner, gemütlicher B-Actionfilm im Stil vergangener Tage. Gerne mehr von sowas. 8/10
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Alt 04.11.2017, 18:58   #17432
Goldberg070
Moderator
 
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Beiträge: 16.978
Zitat:
Zitat von Der Zerquetscher Beitrag anzeigen
Security (USA, 2017)

Antonio Banderas als Ladenhüter, der es mit der Mafia zu tun bekommt. Schöner, gemütlicher B-Actionfilm im Stil vergangener Tage. Gerne mehr von sowas. 8/10
Habe den Film bis jetzt noch nicht gesehen, da die Rezensionen bisher meistens nicht so wirklich überzeugend waren. Wenn der Film jedoch als "Zerqeutscher-Approved" gekennzeichnet ist, werde ich ihm eine Chance geben.


Das Kartell

Harrison Ford schlüpft zum zweiten und leider letzten Mal in die Rolle von Jack Ryan. Hier bekommt man einen schönen Action-Thriller zu sehen, der auch ein paar Elemente des Agentenfilms inne hat. Die Intrigen und Ränkespiele sind, wenn man ihn zum ersten Mal sieht, nicht immer so leicht zu durchschauen, gerade deswegen ist der Film packend und spannend.

7,5/10
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"Wenn du deine Emotionen nicht kontrollieren kannst, musst du das Verhalten anderer Menschen kontrollieren. Deshalb dürfen die Empfindlichsten, Übersensibelsten und leicht Erregbarsten nicht den Standard für den Rest von uns setzen." - John Cleese
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Alt 04.11.2017, 23:44   #17433
Der Zerquetscher
Moderator
 
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Beiträge: 10.730
Zitat:
Zitat von Goldberg070 Beitrag anzeigen
Habe den Film bis jetzt noch nicht gesehen, da die Rezensionen bisher meistens nicht so wirklich überzeugend waren. Wenn der Film jedoch als "Zerqeutscher-Approved" gekennzeichnet ist, werde ich ihm eine Chance geben.
Ich frag mich, ob Leute, die sowas wie den "Security" bekritteln, a) mit Action überhaupt was anfangen können oder b) völlig falsche Vorstellungen haben von dem, was sie da erwartet.

Goldi, der Film ist gut. Er ist B-Action. Er ist nicht teuer. Er ist professionelle Routine. Bums, aus, Micky Maus.
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Geändert von Der Zerquetscher (04.11.2017 um 23:45 Uhr).
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Alt 04.11.2017, 23:51   #17434
Punisher 3:16
Genickbruch
 
Registriert seit: 10.10.2002
Beiträge: 16.990
Hatchet II

Nicht ganz so gut wie der Vorgänger, dafür sind einige der Kills echt kreativ. So wie Reverend Zombie möchte ich keinesfalls abtreten. Die Effekte sind wie schon im ersten Teil allerfeinst und bieten ordentlich Blut.

Die Story ist nix besonderes, unterhält aber trotzdem. Der Cast macht seine Sache gut und hatte mit ziemlicher Sicherheit grossen Spass während des Drehs.

Extrem feierwürdig fand ich den Kampf zwischen Trent und Victor. Leatherface gegen sein Stuntdouble.

7.5/10
Punisher 3:16 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.11.2017, 12:10   #17435
PappHogan
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 20.06.2008
Beiträge: 2.061
Inception 2010, Regie Cristopher Nolan.

Die Geschichte um den "Traum-Dieb" Dominic Cobb (Leonardo DiCaprio), verdrängte Traumata, die im Unterbewusstsein dahinvegitieren, Bewusstseinsebenen und Gedanken ist eigentlich nicht soo wichtig, um mit diesem Film warm zu werden.
Er ist eine visuelle Achterbahnfahrt ohne Gleichen.
Voller faszinierender Orte, die die verschiedenen Ebenen des Unterbewußtsein verkörpern.
Aufhebungen der Schwerkraft, "Stadtfaltungen", die an mathematische Phänomene erinnern (Riemannsche Scheibe).
Die Szenen im sich drehenden Hotelflur, die zusammenstürzenden Bauten an einer Küste, das alles ist vom allerfeinsten und doch fehlt hier nie die typische Nolan-Handschrift, die wir spätestens seit "The Dark Knight" schätzen gelernt haben.
Das Ende ist natürlich absehbar, fällt der Kreisel oder nicht?
Anders als bei Cronenberg in "ExisTenZ"(Tod der Realität!) werden hier die Unterschiede zwischen Traum und Realität immer mehr verwischt.
Fazit: Action, Optik und Kopf zum Denken, es geht alles zusammen!
Und kann Erfolgreich sein!
9 von 10
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Alt 05.11.2017, 19:25   #17436
Creed
Schädelbasisbruch
 
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Beiträge: 3.410
Zitat:
Zitat von Punisher 3:16 Beitrag anzeigen
Und dieser Bane ist näher an der Vorlage als es Hardy's Bane je sein wird.

In den Comics ist Batman ungefähr 1.88m gross. Bane erreicht eine Grösse von 2.03m. Hardy ist 1.75m gross, Bale 1.80m. Während bei Bale auch schon 8cm fehlen, sind es bei Hardy ganze 28cm. Dieser Bane mag zwar intelligent sein, aber physisch nehme ich ihn so überhaupt nicht als Bedrohung war. Schade dass Kane's schauspielerische Talente so gut wie nicht vorhanden sind. Er hätte den perfekten Bane abgegeben.
Tom Hardy mag zwar kleiner sein, aber im Film ist mir das überhaupt nicht aufgefallen. Klar er war jetzt kein Gigant wie im Comic, aber das er Batman physisch fertig machen kann daran hatte ich nie Zweifel. Diesen Kampf finde ich jetzt zwar nicht gut, aber er ist trotzdem glaubwürdig.

Mein letzter Film war:

Hass

Der Film zeigt 24h aus dem Leben von Said, Vinz und Hubert die in einem ziemlich runtergekommenen Viertel leben, in dem es gerade nur ein Thema gibt: Die Krawalle zwischen den Jugendlichen aus dem Viertel und der Polizei. Auslöser für die Krawalle ist ein Jugendlicher der bei einer Kontrolle der Polizei lebensgefährlich verletzt wurde und nun im Koma liegt. Die ganze Situation wird noch brisanter als sich herausstellt das ein Polizist seine Waffe verloren hat.

Den Film hatte ich schon sehr lange auf der List und habe es jetzt endlich geschafft ihn mal zu sehen. Vorweg ich wurde nicht enttäuscht.
Mir gefiel besonders gut wie der Film inszeniert ist. Man hat fast das Gefühl eine Dokumentation zu sehen. Egal ob jetzt Polizist, Jugendlicher oder genervter Anwohner alle kamen authentisch rüber. Besonders die 3 Hauptpersonen fand ich klasse, trotz ihrer Fehler fand ich sie doch sympathisch so das ich am Ende dachte "von den 3 hätte ich gerne noch mehr gesehen."
Obwohl der Film ziemlich ernst ist, hatte er aber auch sein eher lustigen Momente (die Szene mit dem Auto z.B.). Trotzdem wirkte das nie deplatziert oder aufgesetzt, sondern es hat einfach gepasst.
Am meisten hat mich aber das Ende beeindruckt. Es ist jetzt kein Film der nur von dem Ende lebt, ohne die letzte Szene wäre es auch ein sehr guter Film. Aber er wird durch die Schlussszene noch einmal aufgewertet. Besonders der letzte kurze Monolog ist grandios und meiner Meinung nach leider wahr.
Das einzige was mich etwas gestört hat war das der Film schwarz-weiß ist. Aber gut das ist jetzt auch nicht so tragisch.

Hass ist ein Film den jeder mal gesehen haben sollte. Die Optik und auch vielleicht der Name können jemanden vielleicht abschrecken, aber wenn man ihn sich anschaut wird man es nicht bereuen.

9/10
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Glück und Pech sind nichts weiter als die richtige oder falsche Mischung aus einer Gelegenheit, der Vorbereitung darauf und des nötigen Selbstvertrauens.
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Alt 06.11.2017, 05:51   #17437
Naikan
Schädelbasisbruch
 
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Beiträge: 1.523
Death Note

Horrorkomödie über einen Teenie der ein Notizbuch in die Finger bekommt, mit dem man Menschen töten kann indem man den Namen des gewünschten Opfers, sowie die Art und Weise wie diese von uns gehen sollen einträgt.
Der Film fängt stark an, lässt aber ab der Hälfte der Laufzeit ebenso stark nach. Die Darsteller machen einen annehmbaren Job. Auch die Effekte sind ok.
5/10

Security

Antonio Banderas hat noch nie zu meinen favorisierten Darstellern gehört. Dennoch ist es traurig zu sehen, dass er sich für so einen Bullshit hergeben muss um über die Runden zu kommen.
Die Story stammt aus dem Grundkurs für Drehbuchautoren und hat eigentlich nur den nutzen eine Actionszene mehr oder weniger logisch an die nächste zu reihen.

Da spricht im ersten Moment auch nichts gegen und funktioniert in anderen Filmen schließlich auch. Man benötigt halt nicht zwingend eine logische Story um einen guten Actionfilm zu drehen. Wenn dann wenigstens die Action gut ist. Leider ist sie das nicht.

Die Action die wir hier zu sehen bekommen ist einfach nur lieblos und unkreativ abgedreht worden. Das mag zum Teil auch daran liegen, dass der gute Antonio nicht besonders beeindruckend wirkt. Er ist halt mehr der Schönling und weniger der harte Kerl. Aus diesem Grund nimmt man ihm diesen harten Typen den er versucht zu spielen in keinem Augenblick des Films ab.
3/10

Ziemlich beste Freunde


Der Film war so ganz anders als ich ihn erwartet habe. Ein herrlich entspanntes Hauptdarstellerduo trägt diesen Film auf eine lockere Art und Weise. Man merkt beiden den Spaß an ihren Rollen an.
Schön ist auch, dass der Film nur sehr selten kitschig daher kommt. Ich glaube, ohne ein wenig Kitsch kann man eine solche Story auch nicht erzählen. Darum sei dies hier verziehen.
7/10
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Geändert von Naikan (06.11.2017 um 05:53 Uhr).
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Alt 06.11.2017, 10:40   #17438
Der Wrestling-Nerd
Höllen-Rentner
 
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Zitat:
Zitat von Naikan Beitrag anzeigen
Death Note

Horrorkomödie über einen Teenie der ein Notizbuch in die Finger bekommt, mit dem man Menschen töten kann indem man den Namen des gewünschten Opfers, sowie die Art und Weise wie diese von uns gehen sollen einträgt.
Der Film fängt stark an, lässt aber ab der Hälfte der Laufzeit ebenso stark nach. Die Darsteller machen einen annehmbaren Job. Auch die Effekte sind ok.
5/10
Nur mal schnell gefragt: Hast du den Anime gesehen oder den Manga gelesen? Falls ja, würde mcih da mal ein Vergleich interessieren.
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Alt 06.11.2017, 11:25   #17439
Naikan
Schädelbasisbruch
 
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Zitat:
Zitat von Der Wrestling-Nerd Beitrag anzeigen
Nur mal schnell gefragt: Hast du den Anime gesehen oder den Manga gelesen? Falls ja, würde mcih da mal ein Vergleich interessieren.
Nein habe ich nicht. Ich wusste bis jetzt nicht mal, dass der Film auf einem Manga basiert.
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Alt 06.11.2017, 13:08   #17440
Der Wrestling-Nerd
Höllen-Rentner
 
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Beiträge: 10.242
Zitat:
Zitat von Naikan Beitrag anzeigen
Nein habe ich nicht. Ich wusste bis jetzt nicht mal, dass der Film auf einem Manga basiert.
Oh. Also ich sag mal soviel: Von der Grundgeschichte her ist der Manga/Anime gleich. allerdings soll Light im Film wohl deutlich ängstlicher sein als im Original und die Geschichte halt deutlich anders ausgesponnen sein.
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Alt 06.11.2017, 13:08   #17441
PrinceDevitt
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Zitat:
Zitat von Naikan Beitrag anzeigen
Death Note
Horrorkomödie über einen Teenie der ein Notizbuch in die Finger bekommt, mit dem man Menschen töten kann indem man den Namen des gewünschten Opfers, sowie die Art und Weise wie diese von uns gehen sollen einträgt.
Der Film fängt stark an, lässt aber ab der Hälfte der Laufzeit ebenso stark nach. Die Darsteller machen einen annehmbaren Job. Auch die Effekte sind ok.
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Ich würde sogar noch ein Pünktchen mehr geben aber definitiv nix was ich mir jetz unbedingt noch mal angucken müsste...
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Geändert von PrinceDevitt (06.11.2017 um 13:08 Uhr).
PrinceDevitt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.11.2017, 13:59   #17442
Naikan
Schädelbasisbruch
 
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Zitat:
Zitat von Der Wrestling-Nerd Beitrag anzeigen
Oh. Also ich sag mal soviel: Von der Grundgeschichte her ist der Manga/Anime gleich. allerdings soll Light im Film wohl deutlich ängstlicher sein als im Original und die Geschichte halt deutlich anders ausgesponnen sein.
Ich kann das nicht beurteilen. Mir wurde der Film bei Netflix empfohlen und da mich nichts anderes angemacht hat, habe ich den einfach mal gestartet.
Light hat schon sehr bedacht und vorsichtig gehandelt, hat sich den Eintrag eines Namens gut überlegt und nicht blind drauf losgeschrieben. In wie weit das jetzt von der Originalgeschichte abweicht kann ich nicht sagen. Sein weiblicher Sidekick war da schon krasser drauf.

@PrinceDevitt

Da bin ich bei dir. Einmal ansehen reicht völlig. Es war aber auch keine verschwendete Zeit.
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Alt 06.11.2017, 17:29   #17443
Kliqer
Genickbruch
 
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Gangster Squad

Ärgerlich. Gut sieht er aus, dieser Film. Super besetzt ist er mit Sean Penn, Josh Brolin, Emma Stone, Ryan Gosling, Giovanni Ribisi, Robert Patrick und Nick Nolte auch. Nur steckt unter der angenehmen Optik inhaltlich so gut wie gar nichts und bis auf Sean Penn hat keiner der restlichen Stars Bock mehr als maximal Standardkost abzuliefern. Unglaublich plakativer Film, der die einfache "Show don't tell"-Regel des Filmemachens in so gut wie jeder Szene missachtet. Unentschlossen mäandert er zwischen einem historischen Gangster-Thriller, Actionkomödie und comichaftem Gewaltexzess. Hätte er sich mal für eine Richtung entschieden, hätten alle davon profitiert. So fährt der Film zwar einiges auf, nichts davon funktioniert aber. Die humoristische One-Liner sind super lahm, die Charaktere interessieren bis auf wenige Ausnahmen überhaupt nicht, weil nicht im Ansatz versucht wird, eine Bindung zu ihnen aufzubauen, die Actionsezenen sind zwar handwerklich gut gemacht, aber gen Ende doch auch arg ermüdend und die historische Grundlage ist irgendwann auch egal. Ärgerlich. Ärgerlich. Ärgerlich. Denn es lagen alle Zutaten für einen Geilen Film bereit, man hätte sie nur nicht so uninspiriert alle in den selben Topf werfen sollen.

3,5/10
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"Genickbruch.com ist eine topseriöse Seite." - Markus Lanz, 16.10.2014
I <3 woken Dreck
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Alt 06.11.2017, 19:55   #17444
umimatsu
ECW
 
Registriert seit: 22.05.2006
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Stirb Langsam

Seit 1 oder 2 Jahren schon holt mich dieser handwerklich überzeugende und spannende Film nicht mehr ab. Mehr und mehr schält sich für mich der ideologische - neoliberale - Aspekt heraus; der immer sichtbar war, den ich nie bewusst wahrnahm - oder, was eher anzunehmen ist, nicht wahrnehmen wollte. Die Hard ist ein Kind seiner Zeit, der Reagan- / Thatcher-Zeit, in der nicht mehr das "Wir" zählt, sondern der "Einzelne", der - personifiziert durch McLane - auf sich allein gestellt ist allen Widerständen zum Trotz obsiegt oder scheitert. Der Staat und seine Institutionen helfen dem Einzelnen nicht - ganz im Gegenteil: Sie stehen, wie John dem Deputy Chief unmissverständlich klarmacht "nur im Wege rum" und werden überdies lächerlich gemacht. Man denke nur an den unsinnigen Befreiungsversuch der Sondereinheit der Polizei, deren Mitglieder alles andere aussehen als Elitepolizisten und sich auch nicht so verhalten. Ironischerweise sind sie der absolute Kontrast zu den heldenhaften, muskulösen Recken in Tarnuniform des heutigen Kinos, die sich durch Propagandastreifen à la Black Hawk Down oder Lone Survivor ballern und trotz ihres - nicht nur unter völkerrechtlichen Aspekten - fragwürdigen Verhaltens, als Helden dargestellt und von den Zuschauern auch als solche kritiklos rezipiert werden. Aber auch für McLane gelten keine Regeln. Im Krieg gegen den internationalen Terrorismus, dessen Antagonisten fremdländisch, also keine von uns sind, ist alles erlaubt, auch hemmungslose Gewalt, was Die Hard in vielerlei Hinsicht immer noch aktuell macht. Am Ende wird schließlich der Schlussstein ins neokonservative Mosaik gesetzt: Die Karrierefrau Holly nimmt wieder die ihr durch die Natur gegebene Stellung ein: die der Ehefrau und Mutter. Eine passende Analogie zum Auslaufen des Equal Rights Amendment 1982. Alles in allem ein inhaltlich ernüchternder Streifen, ersatzlos von meiner Lieblingsfilmliste gestrichen.

P.S.: Nein, ich bin nicht betrunken. Ja, vielleicht interpretiere ich zu viel in den Streifen hinein.

Zitat:
Zitat von Kliqer Beitrag anzeigen
Gangster Squad

Ärgerlich. Gut sieht er aus, dieser Film. Super besetzt ist er mit Sean Penn, Josh Brolin, Emma Stone, Ryan Gosling, Giovanni Ribisi, Robert Patrick und Nick Nolte auch. Nur steckt unter der angenehmen Optik inhaltlich so gut wie gar nichts und bis auf Sean Penn hat keiner der restlichen Stars Bock mehr als maximal Standardkost abzuliefern. Unglaublich plakativer Film, der die einfache "Show don't tell"-Regel des Filmemachens in so gut wie jeder Szene missachtet. Unentschlossen mäandert er zwischen einem historischen Gangster-Thriller, Actionkomödie und comichaftem Gewaltexzess. Hätte er sich mal für eine Richtung entschieden, hätten alle davon profitiert. So fährt der Film zwar einiges auf, nichts davon funktioniert aber. Die humoristische One-Liner sind super lahm, die Charaktere interessieren bis auf wenige Ausnahmen überhaupt nicht, weil nicht im Ansatz versucht wird, eine Bindung zu ihnen aufzubauen, die Actionsezenen sind zwar handwerklich gut gemacht, aber gen Ende doch auch arg ermüdend und die historische Grundlage ist irgendwann auch egal. Ärgerlich. Ärgerlich. Ärgerlich. Denn es lagen alle Zutaten für einen Geilen Film bereit, man hätte sie nur nicht so uninspiriert alle in den selben Topf werfen sollen.

3,5/10
Sehr schon auf den Punkt gebracht, warum der Streifen trotz vielversprechender Voraussetzungen ein Rohrkrepierer ist.
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Punko ist so niedlich, dass ich mir sicher bin, sein Gesicht wurde von einem Kinderserienanimateur gezeichnet. - Kliqer

One of the best movies of all time. Before films got full of CGI bullshit to make up for a crap storyline and bad acting. - YT-User Ryan Banks über Heat

Geändert von umimatsu (06.11.2017 um 19:56 Uhr).
umimatsu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.11.2017, 20:04   #17445
Woodstock
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Zitat:
Zitat von umimatsu Beitrag anzeigen
Stirb Langsam

Seit 1 oder 2 Jahren schon holt mich dieser handwerklich überzeugende und spannende Film nicht mehr ab. Mehr und mehr schält sich für mich der ideologische - neoliberale - Aspekt heraus; der immer sichtbar war, den ich nie bewusst wahrnahm - oder, was eher anzunehmen ist, nicht wahrnehmen wollte. Die Hard ist ein Kind seiner Zeit, der Reagan- / Thatcher-Zeit, in der nicht mehr das "Wir" zählt, sondern der "Einzelne", der - personifiziert durch McLane - auf sich allein gestellt ist allen Widerständen zum Trotz obsiegt oder scheitert. Der Staat und seine Institutionen helfen dem Einzelnen nicht - ganz im Gegenteil: Sie stehen, wie John dem Deputy Chief unmissverständlich klarmacht "nur im Wege rum" und werden überdies lächerlich gemacht. Man denke nur an den unsinnigen Befreiungsversuch der Sondereinheit der Polizei, deren Mitglieder alles andere aussehen als Elitepolizisten und sich auch nicht so verhalten. Ironischerweise sind sie der absolute Kontrast zu den heldenhaften, muskulösen Recken in Tarnuniform des heutigen Kinos, die sich durch Propagandastreifen à la Black Hawk Down oder Lone Survivor ballern und trotz ihres - nicht nur unter völkerrechtlichen Aspekten - fragwürdigen Verhaltens, als Helden dargestellt und von den Zuschauern auch als solche kritiklos rezipiert werden. Aber auch für McLane gelten keine Regeln. Im Krieg gegen den internationalen Terrorismus, dessen Antagonisten fremdländisch, also keine von uns sind, ist alles erlaubt, auch hemmungslose Gewalt, was Die Hard in vielerlei Hinsicht immer noch aktuell macht. Am Ende wird schließlich der Schlussstein ins neokonservative Mosaik gesetzt: Die Karrierefrau Holly nimmt wieder die ihr durch die Natur gegebene Stellung ein: die der Ehefrau und Mutter. Eine passende Analogie zum Auslaufen des Equal Rights Amendment 1982. Alles in allem ein inhaltlich ernüchternder Streifen, ersatzlos von meiner Lieblingsfilmliste gestrichen.

P.S.: Nein, ich bin nicht betrunken. Ja, vielleicht interpretiere ich zu viel in den Streifen hinein.



Sehr schon auf den Punkt gebracht, warum der Streifen trotz vielversprechender Voraussetzungen ein Rohrkrepierer ist.

Wenn ich das lese, dann bin ich doch sehr froh darüber Filme immer noch sehr "dumm" anschauen zu können.
Wenn ich alles so auseinandernehmen würde wie du, würde mir vermutlich kein Film mehr Spaß machen. Auch wenn du mit vielem sicherlich recht hast, ist eine Botschaft einfach und simpel klarzustellen. Der Sieg vom Guten über das Böse. Mehr braucht es bei Stirb Langsam nicht. Das liegt schon im Filmtitel begraben. Alles andere kann man so sehen, ich bin aber froh es nicht tun zu müssen und so bleibt Stirb Langsam 1 für mich immer noch einer der besten, wenn nicht sogar der beste, Actionfilm aller Zeiten.
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Geändert von Woodstock (06.11.2017 um 20:42 Uhr).
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Alt 06.11.2017, 20:41   #17446
Kliqer
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Sehr spannend, was du da schreibst, umi. Immer interessant solche neuen Blickwinkel.
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Alt 06.11.2017, 20:55   #17447
Duke Skywalker
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Die Vorlage "Nothing Last Forever", der "Die Hard" eng folgt ist ja noch mal gut 10 Jahre älter.
Die Darstellung der Spezialkräfte und des Vorgesetzten von Powell ist tatsächlich zu kritisieren und bewegt sich nicht auf dem Niveau des restlichen Films. Ich habe darin aber nie ein politisches Statement gesehen. Aber irgendwie muss man erklären, wieso McClane von moralischer Unterstützung abgesehen auf sich allein gestellt bleibt. Hier ist es eben Inkompetenz der Guten und exzellente Vorbereitung der Bösen.

Zitat:
Die Karrierefrau Holly nimmt wieder die ihr durch die Natur gegebene Stellung ein: die der Ehefrau und Mutter.
Den Part wo sie den Job kündigt und mit John zurück nch New York geht muss ich verpasst haben. Holly wird als toughe, moderne Frau gezeichnet, die ihrem Mann in vielen Dingen vorraus ist. Und McClane ist nun mal ihr Name.
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Steven Seagal
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Alt 07.11.2017, 07:25   #17448
FearOfTheDark
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Hat schon jemand Jigsaw gesehen und kann was dazu sagen?
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Alt 07.11.2017, 14:09   #17449
Der Zerquetscher
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Zitat:
Zitat von umimatsu Beitrag anzeigen
P.S.: Nein, ich bin nicht betrunken. Ja, vielleicht interpretiere ich zu viel in den Streifen hinein.
Japp, das tust Du ein wenig.

Duke hat Recht,.. wo gibt denn Holly ihre Karriere auf? Und ob etwa Willis' Alleingang wirklich der Reagan-Politik geschuldet ist, oder nicht viel eher dazu dient, ihn als noch potenter darzustellen, als das mit dem FBI an seiner Seite möglich wäre, weiß doch keiner.

McTiernan ist, wie Du weißt, Regisseur von "Die Hard" und "Predator". Ich könnte genauso vermuten, dass die Vietnam-Parabel "Predator" nicht durch Zufall vom gleichen Mann inszeniert wurde, der auch Robert Davi, den verantwortlichen Offizier der FBI-Idioten, eine Vietnamvergangenheit haben lässt. "Das ist schärfer als Saigon,.. haha,...blabla,..", jubelt der. Vielleicht verarbeitet da McTiernan auch einfach sein Verhältnis zu Vietnam. Alles absolute Mutmaßung.

Zitat:
Zitat von FearOfTheDark Beitrag anzeigen
Hat schon jemand Jigsaw gesehen und kann was dazu sagen?
Ja, und als Fan der Reihe muss ich sagen, dass ich ziemlich enttäuscht bin. Die Macher von einst sind nur noch Sponsoren, die Spierig-Brüder haben dafür das Ruder übernommen. Und sich vielleicht ein bisschen übernommen. "Jigsaw" ist zwar genüsslich brutal, aber nicht entfernt so durchdacht wie Teile 1-7. Und das stört mich.
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"Nachtbesucher" - erschienen im Audioparadies-Verlag, gelesen von Hajo Mans: Hörprobe

Geändert von Der Zerquetscher (07.11.2017 um 15:06 Uhr).
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Alt 07.11.2017, 21:19   #17450
Goldberg070
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Beiträge: 16.978
Leon - Der Profi

What the fuck war das für ein Film? Tatsächlich ist es so, dass dieser schon etwas ältere Streifen sich bisher erfolgreich dagegen gewehrt hat, von mir angesehen zu werden. Das habe ich mit dem Director's Cut nun nachgeholt. Es gelang mir den Film auch ungespoilert zu sehen. Das einzige, was ich wusste ist, dass Leon, gespielt von Jean Reno, ein Mädchen, Matdilda, gespielt von der damals 11jährigen Natalie Portman, bei sich aufnimmt, die unbedingt zur Killerin ausgebildet werden will.

Der Film ist besonders. Er bietet einen anderen Blickwinkel auf New York, spielt hauptsächlich in Little Italy und wirkt dadurch, obwohl er in den Staaten spielt, wie eine europäische Produktion. Schnitt und Kameraführung sind exzellent, Luc Besson beweist hier, dass er durchaus Qualität auf die Leinwand bringen kann, auch wenn man das die letzten Jahre nicht mehr wirklich sagen konnte. Neben den harten Actionszenen, bleibt der Film über die meiste Zeit jedoch erstaunlich ruhig. Die Beziehung zwischen Leon und Matilda bekommt Zeit und entwickelt sich ungewöhnlich, für mich sogar extrem überraschend. Gewagt, ja geradezu skandalös schafft es dir Film eine Art der Liebesgeschichte zwischen einer 12jährigen und einem Endvierziger zu zeigen, was mir einen ordentlichen Brainfuck verpasst hat, da das für mich völlig überraschend kam. Auch wenn so etwas wie ein Kuss oder sexuelle Handlungen bestenfalls angedeutet werden, ist das schon harter Tobak, besonders weil es nicht erzwungen oder gestellt wirkt, sondern irgendwie in aller Skurrilität des Films beängstigend real wirkt.

Ein auf verschiedene Arten krasser Film, den ich für deutlich leichter zugänglich gehalten habe. Aber gelohnt hat es sich. Es war etwas anderes. Gefühlvolle Inszenierung, packende Story, tolle Kameraarbeit.

8,5/10
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"Wenn du deine Emotionen nicht kontrollieren kannst, musst du das Verhalten anderer Menschen kontrollieren. Deshalb dürfen die Empfindlichsten, Übersensibelsten und leicht Erregbarsten nicht den Standard für den Rest von uns setzen." - John Cleese

Geändert von Goldberg070 (07.11.2017 um 21:19 Uhr).
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