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Alt 23.07.2015, 03:24   #1
ultrawrestling
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 29.08.2010
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Seit etwa fünf Tagen dominiert Donald Trump die us-amerikanischen Medien. Und das ist wirklich extrem. Schaltet man beispielsweise CNN ein, wurde über die Tage ein grosser Teil der Nachrichtenzeit für Donald Trump genutzt.

Donald Trump kandidiert für das Amt des Präsidenten der USA. In den Umfragen für den Kadidaten der Republikanischen Partei liegt er mit 25 Prozent auf Platz 1. Das ist enorm, wenn man sich ansieht, wer da alles antritt. Das Problem für die anderen ist nur: Sie kennt keiner wirklich und die Medien interessieren sich kaum für sie.

Donald Trump, der sehr sympathisch rüber kommt, zieht mit seinen ehrlichen Äusserungen und seinen unterhaltenden Auftreten sehr grosse mediale Reaktionen. Die Menschen auf der Strasse kennen sein Gesicht und sein Namen.

Was haltet ihr von Donald Trump, seinen Äusserungen, seinem Auftreten - und vor allem: Wird er das Rennen machen und 2016 die Wahl zum Präsidenten der USA gewinnen ??

Ich bin von ihm überzeugt, und sage:

"DONALD TRUMP FOR PRESIDENT"

Geändert von ultrawrestling (23.07.2015 um 03:26 Uhr).
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Alt 23.07.2015, 05:07   #2
DocKeule
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Registriert seit: 11.09.2008
Beiträge: 7.498
Zitat:
Zitat von ultrawrestling Beitrag anzeigen
Donald Trump, der sehr sympathisch rüber kommt, zieht mit seinen ehrlichen Äusserungen und seinen unterhaltenden Auftreten sehr grosse mediale Reaktionen.
BITTE? Der Typ hat gerade alle Latinos als Vergewaltiger und Drogendealer bvezeichnet und meinte, John McCain wäre für ihn kein Kriegsheld, weil er sich gefangennehmen ließ und er (Trump) mag halt keine Loser. Und dann ist da ja auch noch die Birther-Geschichte, wenn auch schon einige Monate her. Wo man da ein sympathisches Auftreten sehen kann, ist mir ein Rätsel.

Für ehrlich halte ich davon allerdings auch nichts, eher für extrem durchkalkuliert. Trump ist in meinen Augen nicht sonderlich intelligent, aber er ist ein Medieprofi und weiß, wie man Aufmerksamkeit generiert und davon profitierte er jetzt eben.

Ich bezweifele auch, daß er die republikanischen Vorwahlen wirklich übersteht oder bis dahin auch nur noch in den Umfragen führt. Man muss sich nur mal ins Gedächtnis rufen, wer bei der letzten Vorwahlen zwischenzeitlich vorne lag und schon als sichere Kandidaten ausgerufen wurden, inklusive McCain/Palin 2008. Und selbst wenn, wäre das dann wohl der garantierte Sieg für Hillary in der richtigen Wahl.
DocKeule ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2015, 05:35   #3
ultrawrestling
Schädelbasisbruch
 
Registriert seit: 29.08.2010
Beiträge: 1.464
Ja, so langsam wird auch spekuliert, dass er die Vorwahlen nicht übersteht. Aber ich hoffe, dass er sie übersteht.

Auf die Inhalte kommt es dabei auch nicht an. Sondern er führt diese ganze "unechte" Politklasse vor, die eben nicht einfach ihre Meinung sagt, sondern alles mit Beratern abstimmen muss - um zu wissen was gut ankommt. Da können Wir ja gleich ein paar Maschinen hinstellen, die Uns nach den Mund reden.

Klar, Donald Trump ist ein Medienprofi.
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Alt 23.07.2015, 06:02   #4
Mingolan
Höllen-Rentner
 
Registriert seit: 30.11.2007
Beiträge: 9.060
Ich hatte bei deinem ersten Beitrag noch gehofft, dass es Satire ist.
__________________
Warum Boshaftigkeit unterstellen, wenn Unvermögen als Erklärung ausreicht.
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Alt 23.07.2015, 06:12   #5
Darji
Disqualifiziert
 
Registriert seit: 03.04.2012
Beiträge: 3.009
Zitat:
Zitat von Mingolan Beitrag anzeigen
Ich hatte bei deinem ersten Beitrag noch gehofft, dass es Satire ist.
Dachte ich auch^^

Was die Wahlen angeht und soviel ich mitbekomme bin ich eher für Bernie Sanders er hat gute Ideen auch wenn ich seinen neusten Vorschlag 15$ min Wage für unrealistisch halte. Solange Clinton nicht gewinnt ist alles gut^^

Was man Trump zu gute halten kann ist, dass er weiß wie man Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Geändert von Darji (23.07.2015 um 06:12 Uhr).
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Alt 23.07.2015, 06:36   #6
Jack_Daniels
Knöchelbruch
 
Registriert seit: 02.08.2008
Beiträge: 749
Zitat:
Zitat von ultrawrestling Beitrag anzeigen
Ja, so langsam wird auch spekuliert, dass er die Vorwahlen nicht übersteht.
Langsam? Als ob es auch nur einen Einzigen geben würde, der das für voll nehmen würde, einschließlich Trump selbst.
Jack_Daniels ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2015, 06:41   #7
Darji
Disqualifiziert
 
Registriert seit: 03.04.2012
Beiträge: 3.009
Zitat:
Zitat von Jack_Daniels Beitrag anzeigen
Langsam? Als ob es auch nur einen Einzigen geben würde, der das für voll nehmen würde, einschließlich Trump selbst.
Das war am 15 Juli. Jetzt eine Woche Später sind es scheinbar 25?%

Donald Trump leads new national poll

Zitat:
Washington (CNN)Businessman Donald Trump leads a new Republican presidential nationwide poll released Tuesday, marking the first time he's held the top spot since announcing his candidacy.

Trump secured 17% support, according to the Suffolk University/USA Today survey. Former Florida Gov. Jeb Bush garnered 14%, while the rest of the 2016 field remained in single digits: Wisconsin Gov. Scott Walker, the newest entrant to the race, was at 8%; Texas Sen. Ted Cruz at 6%; Florida Sen. Marco Rubio at 5%; Kentucky Sen. Rand Paul, retired neurosurgeon Ben Carson and former Arkansas Gov. Mike Huckabee at 4%; and New Jersey Gov. Chris Christie at 3%.

All other Republican hopefuls received less than 2% of the vote -- and about one-third of GOP voters -- 30% -- remain undecided about who they will back.
http://edition.cnn.com/2015/07/14/po...ll7pVODtopLink

Geändert von Darji (23.07.2015 um 06:42 Uhr).
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Alt 23.07.2015, 06:48   #8
Sirius
Genickbruch
 
Registriert seit: 03.12.2002
Beiträge: 27.965
Bei der Umfrage, die ihn vorne sieht, wurden ganze 341 Menschen befragt. In einer anderen Umfrage sagen auch 62% der Amerikaner, dass sie ihn definitiv nicht wählen würden. Sollte es am Ende wirklich auf Trump vs. Clinton könnte es ein Erdrutschsieg für die Demokraten werden.
__________________
Schleswig-Holstein - jetzt auch ohne AfD
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Alt 23.07.2015, 06:49   #9
Jack_Daniels
Knöchelbruch
 
Registriert seit: 02.08.2008
Beiträge: 749
Es sind 25%, die bei den Polls sagen, sie würden ihn potenziell wählen, und trotzdem 0%, die Trumps aktuellen Selbstmarketingversuch für voll nehmen. Die einzige tatsächliche Möglichkeit, die Trump hätte, an der Präsidentschaftswahl teilzunehmen, wäre als freier Kandidat, und so weit würde er das dann auch nicht treiben. Trump ist eine Comicfigur, mehr nicht.
Jack_Daniels ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2015, 07:03   #10
Darji
Disqualifiziert
 
Registriert seit: 03.04.2012
Beiträge: 3.009
Zitat:
Zitat von Sirius Beitrag anzeigen
Bei der Umfrage, die ihn vorne sieht, wurden ganze 341 Menschen befragt. In einer anderen Umfrage sagen auch 62% der Amerikaner, dass sie ihn definitiv nicht wählen würden. Sollte es am Ende wirklich auf Trump vs. Clinton könnte es ein Erdrutschsieg für die Demokraten werden.
Zitat:
The poll's marrgin of error is plus or minus 5.25 percentage points.
So funktionieren Statistiken nun einmal. Und hier wurde ja auch nur die Republikanische Seite befragt. Was Amerika allgemein denkt ist eine andere Sache. Versteh mich nicht falsch. Er hat sicherlich keine Chance Präsident zu werden aber seine Populistische Schiene kommt trotzdem sehr erfolgreich an. Was auch an der aktuellen Stimmung in der Welt liegt.

Geändert von Darji (23.07.2015 um 07:03 Uhr).
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Alt 23.07.2015, 07:23   #11
Bundeswirtschaftsminister
blaues Auge
 
Registriert seit: 28.06.2009
Beiträge: 16
Die 5,25 Punkte ergeben sich zwar rein rechnerisch anhand von Stichprobengröße und Grundgesamtheit, nur funktioniert die Bestimmung der Irrtumswahrscheinlichkeit in dem Fall nicht, weil sie eine reine mathematische Größe ist, die nicht von der psychologischen Situation beeinflußt ist.

Besser gesagt: Sie berücksichtigt nicht die Frage nach den "Warum", aus dem eine Antwort gegeben wird und warum nicht.

Ein Beispiel dafür ist i.d.R. das Abschneiden extremistischer Parteien bei Wahlumfragen in Deutschland, bei denen die relative Abweichung zu ihren tatsächlichen Wahlergebnissen viel größer ist als bei "normalen" Parteien, weil bei den Umfragen viele nicht zugeben würden, was sie tatsächlich wählen werden. Rein rechnerisch müßte die Abweichung eigentlich die gleiche sein.

In dem Fall ist es genau umgedreht, hier wird von vielen Leuten gesagt, daß sie in Erwägung ziehen könnten, Trump zu wählen, obwohl sie ihn niemals wirklich wählen würden, einfach nur weil es witzig oder zumindest "cool" ist, weil es aufschreckt und aus anderen Beweggründen.

Die Umfrage hätte nur dann eine zu erwartende Abweichung von bis zu 5,25 Punkten, wenn 341 Menschen unbeeinflußt genannt hätten, wen sie wirklich wählen würden, aber das ist eben nicht der Fall.

Würde man in Deutschland eine auf die Einwohnerzahl heruntergerechnet vergleichbare Stichprobengröße befragen, das wären dann ungefähr 80 Leute, ob sie Lothar Matthäus zum Kanzler wählen würden, dann würden womöglich auch 10 oder 15 Leute sagen, sie könnten es in Erwägung ziehen, und statistisch ergäbe es auch eine Fehlerquote von ungefähr 5 Prozentpunkten, trotzdem bekäme Lothar Matthäus nicht diese Stimmen.
Bundeswirtschaftsminister ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2015, 08:01   #12
Punisher 3:16
Genickbruch
 
Registriert seit: 10.10.2002
Beiträge: 15.447
Zitat:
Zitat von ultrawrestling Beitrag anzeigen
Was haltet ihr von Donald Trump, seinen Äusserungen, seinem Auftreten
Trump ist ein Rassist. War er schon immer und wird er auch immer bleiben. Ein extrem unsympathischer Mensch, der über andere herzieht, aber selber kein leuchtendes Vorbild ist. Er verunglimpft die Latinos und glaubt, ihre Stimmen bei der Wahl zu gewinnen. Er zieht über McCain her (den ich auch nicht wirklich mag), hat sich aber mit einer lächerlichen Ausrede vor dem Dienst in Vietnam gedrückt. Ausserdem würde mich mal interessieren, wieviele illegale Einwanderer in den diversen Trump Gebäuden tätig sind.


Zitat:
Zitat von ultrawrestling Beitrag anzeigen
Wird er das Rennen machen und 2016 die Wahl zum Präsidenten der USA gewinnen ??
Hoffentlich nicht.

Zitat:
Zitat von ultrawrestling Beitrag anzeigen
Ich bin von ihm überzeugt, und sage:

"DONALD TRUMP FOR PRESIDENT"
Das wäre das wirklich absolut schlimmste was den USA passieren könnte.
Punisher 3:16 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2015, 08:04   #13
Warren
Cut
 
Registriert seit: 13.05.2015
Beiträge: 65
Zitat:
Zitat von DocKeule Beitrag anzeigen
John McCain wäre für ihn kein Kriegsheld, weil er sich gefangennehmen ließ und er (Trump) mag halt keine Loser.
Ich finde das originell. McCain ist ein alter, verrückter Kriegstreiber, der zudem Trump zuerst angegriffen hat.
Warren ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2015, 08:11   #14
Rallion
Schädelbasisbruch
 
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Zitat:
Zitat von Sirius Beitrag anzeigen
Bei der Umfrage, die ihn vorne sieht, wurden ganze 341 Menschen befragt. In einer anderen Umfrage sagen auch 62% der Amerikaner, dass sie ihn definitiv nicht wählen würden. Sollte es am Ende wirklich auf Trump vs. Clinton könnte es ein Erdrutschsieg für die Demokraten werden.
Seit wann können Amerikaner einen Präsidenten wählen ?
Warum sollte der mittlere Westen, der Bibelgürtel und die Texaner einen Demokraten wählen?

Zitat:
Zitat von Darji Beitrag anzeigen
So funktionieren Statistiken nun einmal. Und hier wurde ja auch nur die Republikanische Seite befragt. Was Amerika allgemein denkt ist eine andere Sache. Versteh mich nicht falsch. Er hat sicherlich keine Chance Präsident zu werden aber seine Populistische Schiene kommt trotzdem sehr erfolgreich an. Was auch an der aktuellen Stimmung in der Welt liegt.
Im Laufe der Jahre sollte eigentlich klar sein, dass quasi jeder Präsident werden kann. Wenn er der Kandidat der Republikaner wird, dann ist es doch nur noch ein Zweikampf. Und ein Texaner wählt keinen Demokraten. Und kann Latinos eh' nicht leiden.

Geändert von Mingolan (23.07.2015 um 08:22 Uhr). Grund: Doppelpost
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Alt 23.07.2015, 08:30   #15
Delta Romeo
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Zitat:
Zitat von Rallion Beitrag anzeigen
Im Laufe der Jahre sollte eigentlich klar sein, dass quasi jeder Präsident werden kann. Wenn er der Kandidat der Republikaner wird, dann ist es doch nur noch ein Zweikampf. Und ein Texaner wählt keinen Demokraten. Und kann Latinos eh' nicht leiden.
Das alles ist keine Frage von Nord-Süd oder Küste-Kernland. Wenn man solche holzschnittartigen Grenzen der Parteien ziehen will, verlaufen diese zwischen Stadt und Land. So hat die Hauptstadt von Texas (Houston) eine demokratische Bürgermeisterin, die offen lesbisch lebt und dabei sogar noch Kinder mit ihrer Partnerin erzieht.
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"Was einer ohne Erklärung nicht versteht, versteht er auch nicht, wenn man es ihm erklärt." – Haruki Murakami: 1Q84
Ignition S1E4 „Geiler Stoff“ | Der Locker Room von CJ Perry und Rusev wird von einem Schatten verdunkelt, welchen der massive Knödel Earthquake in den Raum wirft.
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Alt 23.07.2015, 08:40   #16
Rallion
Schädelbasisbruch
 
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Zitat:
Zitat von Delta Romeo Beitrag anzeigen
Das alles ist keine Frage von Nord-Süd oder Küste-Kernland. Wenn man solche holzschnittartigen Grenzen der Parteien ziehen will, verlaufen diese zwischen Stadt und Land. So hat die Hauptstadt von Texas (Houston) eine demokratische Bürgermeisterin, die offen lesbisch lebt und dabei sogar noch Kinder mit ihrer Partnerin erzieht.
Texas hat 2012 republikanisch gewählt. Die Wahl ist Bundesstaaten abhängig. Regional interessiert da gar nicht.
In Bayern gibt es auch einige SPD Bürgermeister, trotzdem ist es CSU-Land.

Geändert von Rallion (23.07.2015 um 08:40 Uhr).
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Alt 23.07.2015, 08:55   #17
Sirius
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Zitat:
Zitat von Delta Romeo Beitrag anzeigen
Das alles ist keine Frage von Nord-Süd oder Küste-Kernland. Wenn man solche holzschnittartigen Grenzen der Parteien ziehen will, verlaufen diese zwischen Stadt und Land. So hat die Hauptstadt von Texas (Houston) eine demokratische Bürgermeisterin, die offen lesbisch lebt und dabei sogar noch Kinder mit ihrer Partnerin erzieht.
Die Hauptstadt von Texas ist und bleibt allerdings Austin. Deren Bürgermeister Steve Adler allerdings auch Demokrat ist. Texas ist schön mit Bayern vergleichbar (auch hier sprechen viele Menschen eine unverständliche Abbart der Landessprache ). In Bayern dominiert auf Landesebene die CSU, während in den Großstädten nicht wenige SPD-Bürgermeister sitzen.
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Alt 23.07.2015, 09:03   #18
Delta Romeo
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Zitat:
Zitat von Rallion Beitrag anzeigen
Texas hat 2012 republikanisch gewählt. Die Wahl ist Bundesstaaten abhängig. Regional interessiert da gar nicht.
In Bayern gibt es auch einige SPD Bürgermeister, trotzdem ist es CSU-Land.
Texas hat eigentlich so gut wie gar keinen gewählt. Du hast dort (wie fast überall sonst in den Staaten) eine Wahlbeteiligung von weit unter 50 Prozent. In Texas wählen 7 bis 8 Millionen Menschen bei 27 Millionen Einwohnern. Das heißt, dass du überhaupt nur zur Wahl gehst, wenn du einen Kandidaten wählen willst. Ich wäre mir sehr sicher, dass die Demokraten sehr viele rote Staaten gewinnen würden, würde Trump tatsächlich aufgestellt werden, weil der große Teile der Stammwählerschaft schlicht nicht mobilisieren würde. Dazu müssen die ja nicht einmal demokratisch wählen. Dazu kommt, dass man es sich in solchen Staaten fast sparen kann, die Demokraten zu wählen, da diese nicht gewinnen. Das heißt wiederum, dass in dieser Ecke vermutlich noch verstecktes Potential zur Mobilisation steckt, das ein solch extremer Kandidat wohl aktivieren würde.

Zitat:
Zitat von Sirius Beitrag anzeigen
Die Hauptstadt von Texas ist und bleibt allerdings Austin. Deren Bürgermeister Steve Adler allerdings auch Demokrat ist. Texas ist schön mit Bayern vergleichbar (auch hier sprechen viele Menschen eine unverständliche Abbart der Landessprache ). In Bayern dominiert auf Landesebene die CSU, während in den Großstädten nicht wenige SPD-Bürgermeister sitzen.
Stimmt, dann war Houston die größte Stadt in Texas. Ist ja auch was.
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Geändert von Delta Romeo (23.07.2015 um 09:04 Uhr).
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Alt 23.07.2015, 09:12   #19
Lestat
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Zitat:
Zitat von ultrawrestling Beitrag anzeigen
Ja, so langsam wird auch spekuliert, dass er die Vorwahlen nicht übersteht. Aber ich hoffe, dass er sie übersteht.

Auf die Inhalte kommt es dabei auch nicht an. Sondern er führt diese ganze "unechte" Politklasse vor, die eben nicht einfach ihre Meinung sagt, sondern alles mit Beratern abstimmen muss - um zu wissen was gut ankommt. Da können Wir ja gleich ein paar Maschinen hinstellen, die Uns nach den Mund reden.
Mal hinten angestellt, dass ich davon ausgehe dass die ganze Nummer eher eine Werbeaktion von ihm ist, stellt sich mir die Frage, ob du dir der Tragweite einer eventuellen Präsidentschaft eines solchen Mannes bewusst bist. Trump führt nicht die "unechte" Politklasse vor (schön, dass wir neben den ganzen anderen Klassen jetzt auch noch die einführen. Vielleicht macht es Trump ja dann Blair nach und erklärt die Klassen für beendet...), sondern nutzt den Wahlkampf um Profit zu machen. Stell dir nur mal vor dieser geldgeile Rassist verfügt über die Macht des Präsidenten der Vereinigten Staaten. Viel schlimmer wird es nicht mehr.
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Lestat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2015, 09:34   #20
Rallion
Schädelbasisbruch
 
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Zitat:
Zitat von Delta Romeo Beitrag anzeigen
Texas hat eigentlich so gut wie gar keinen gewählt. Du hast dort (wie fast überall sonst in den Staaten) eine Wahlbeteiligung von weit unter 50 Prozent. In Texas wählen 7 bis 8 Millionen Menschen bei 27 Millionen Einwohnern. Das heißt, dass du überhaupt nur zur Wahl gehst, wenn du einen Kandidaten wählen willst. Ich wäre mir sehr sicher, dass die Demokraten sehr viele rote Staaten gewinnen würden, würde Trump tatsächlich aufgestellt werden, weil der große Teile der Stammwählerschaft schlicht nicht mobilisieren würde. Dazu müssen die ja nicht einmal demokratisch wählen. Dazu kommt, dass man es sich in solchen Staaten fast sparen kann, die Demokraten zu wählen, da diese nicht gewinnen. Das heißt wiederum, dass in dieser Ecke vermutlich noch verstecktes Potential zur Mobilisation steckt, das ein solch extremer Kandidat wohl aktivieren würde.
Ich finde das Posting etwas konfus. Texas hat republikanisch gewählt. Texas hat 38 Menschen bestimmt, die alle den republikanischen Präsidentschaftskandidaten gewählt haben. Die Texaner haben keine hohe Wahlbeteiligung.
Die Texaner wählen nicht den Präsidenten. Und die Texaner, die ich kenne, sind alle gegen die Latinos. Schaue Dir mal die Grenze an. DDR-BRD live. Gerade diese "klare Kante" von ihm mobilisiert viele Wähler. Das wischiwaschi mögen viele USAmerikaner nicht. Besonders nicht im konservativen Lager. Siehe Teaparty.
Zitat:
Mal hinten angestellt, dass ich davon ausgehe dass die ganze Nummer eher eine Werbeaktion von ihm ist, stellt sich mir die Frage, ob du dir der Tragweite einer eventuellen Präsidentschaft eines solchen Mannes bewusst bist. Trump führt nicht die "unechte" Politklasse vor (schön, dass wir neben den ganzen anderen Klassen jetzt auch noch die einführen. Vielleicht macht es Trump ja dann Blair nach und erklärt die Klassen für beendet...), sondern nutzt den Wahlkampf um Profit zu machen. Stell dir nur mal vor dieser geldgeile Rassist verfügt über die Macht des Präsidenten der Vereinigten Staaten. Viel schlimmer wird es nicht mehr.
So ein Wahlkampf in den USA kostet richtig viel Geld. Und wenn er gar nicht betteln muss, wie die anderen, dann kann er schon anders agieren. Damit verdient man kein Geld. Man verbrennt es eher. Die anderen Präsidenten waren doch auch nicht arm.

Geändert von Rallion (23.07.2015 um 09:35 Uhr).
Rallion ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2015, 09:50   #21
Delta Romeo
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Beiträge: 8.709
Zitat:
Zitat von Rallion Beitrag anzeigen
Die Texaner wählen nicht den Präsidenten. Und die Texaner, die ich kenne, sind alle gegen die Latinos. Schaue Dir mal die Grenze an. DDR-BRD live. Gerade diese "klare Kante" von ihm mobilisiert viele Wähler.
Interessant, dass aber die Wahlen dort mit zunehmender Grenznähe blauer werden.
https://upload.wikimedia.org/wikiped...sults_2012.svg
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Alt 23.07.2015, 09:57   #22
Lestat
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Beiträge: 5.456
Zitat:
Zitat von Rallion Beitrag anzeigen

So ein Wahlkampf in den USA kostet richtig viel Geld. Und wenn er gar nicht betteln muss, wie die anderen, dann kann er schon anders agieren. Damit verdient man kein Geld. Man verbrennt es eher. Die anderen Präsidenten waren doch auch nicht arm.
Dessen bin ich mir bewusst. Trump wird aber meiner Meinung nach (und anscheinend der Meinung vieler anderer) den Wahlkampf nicht durchziehen. Publicity generieren und dann abbrechen ist denke ich der Plan. Er hat für seinen Wahlkampf nur sehr wenige Mitarbeiter und die meisten seiner Aktivitäten kommen immer noch aus seiner Firma, was nicht gerade auf eine ernst gemeinte Aktion hinweist. Zusätzlich hat er noch kein Personal fürs Fundraising engagiert. Das bedeutet er müsste alles aus eigener Tasche zahlen, was, wie du schon sagtest, sehr teuer werden wird und auch noch dazu sehr dumm wäre. Noch ist es aber nicht teuer geworden, zumindest nicht so sehr, dass es sich nicht für ihn lohnen würde.

Das Ding ist ein Publicity Stunt. Wenn er wirklich bis zum Schluss durchzieht, lackiere ich mir die Fußnägel rosa.
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Alt 23.07.2015, 09:57   #23
Rallion
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Zitat:
Zitat von Delta Romeo Beitrag anzeigen
Interessant, dass aber die Wahlen dort mit zunehmender Grenznähe blauer werden.
https://upload.wikimedia.org/wikiped...sults_2012.svg
Genauso, wie in Gebieten mit mehr "nichtweißer" Wählerschaft. Warum sollte ein eingebürgerter Latino republikanisch wählen? Eher wohl nicht.

Zitat:
Zitat von Lestat Beitrag anzeigen
Dessen bin ich mir bewusst. Trump wird aber meiner Meinung nach (und anscheinend der Meinung vieler anderer) den Wahlkampf nicht durchziehen. Publicity generieren und dann abbrechen ist denke ich der Plan. Er hat für seinen Wahlkampf nur sehr wenige Mitarbeiter und die meisten seiner Aktivitäten kommen immer noch aus seiner Firma, was nicht gerade auf eine ernst gemeinte Aktion hinweist. Zusätzlich hat er noch kein Personal fürs Fundraising engagiert. Das bedeutet er müsste alles aus eigener Tasche zahlen, was, wie du schon sagtest, sehr teuer werden wird und auch noch dazu sehr dumm wäre. Noch ist es aber nicht teuer geworden, zumindest nicht so sehr, dass es sich nicht für ihn lohnen würde.

Das Ding ist ein Publicity Stunt. Wenn er wirklich bis zum Schluss durchzieht, lackiere ich mir die Fußnägel rosa.
Dir ist schon klar, dass es beim Fundraising nichts umsonst gibt ? Warum sollte er nicht 100 Millionen aus eigener Tasche bezahlen wollen ? Und niemanden etwas schuldig sein ? Ich denke mir, da werden ganz viele Lobbyisten eher unruhig. Weil sie nichts mehr in der Hinterhand haben. Andere Milliardäre kaufen für 100 Millionen ein Gemälde. Er sich einen neuen geilen Job.

Geändert von Delta Romeo (23.07.2015 um 10:08 Uhr). Grund: Doppelpost
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Alt 23.07.2015, 10:07   #24
Delta Romeo
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Beiträge: 8.709
Zitat:
Zitat von Rallion Beitrag anzeigen
Genauso, wie in Gebieten mit mehr "nichtweißer" Wählerschaft. Warum sollte ein eingebürgerter Latino republikanisch wählen? Eher wohl nicht.
Richtig. Da sie aber offenkundig wählen können, sind auch sie Texaner.
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Alt 23.07.2015, 10:10   #25
Rallion
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Zitat:
Zitat von Delta Romeo Beitrag anzeigen
Richtig. Da sie aber offenkundig wählen können, sind auch sie Texaner.
Nichts desto Trotz hat Texas republikanisch gewählt. Und ich denke, so wird es auch bleiben.
__________________
Mein Hobby: ich sammle Figuren. http://www.figuresassemble.com
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