Boardhell - Schwarz-rot wie Bayer 04
   

 
 
   

 

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Alt 13.04.2023, 12:25   #24676
Der Landknecht
Genickbruch
 
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Hauchdünne Story, im Grunde eine Neufassung von "Pocahontas", Charaktere vom Reißbrett ohne wirkliche Tiefe, Dialoge, die teilweise unfreiwillig komisch und komplett "on the nose" geschrieben sind und eine (absolut wichtige) Botschaft, die einem mit dem Holzhammer eingeprügelt wird. Auf der Habenseite stehen der Look, der auch heute noch - gerade im Vergleich zu anderen Großproduktionen der damaligen Zeit ("The Avengers" z. B.) - gut aussieht (wenn man vom Übergang von Mensch zu Avatar absieht - das sah irgendwie nach Playstation 2-Grafik aus), ein Pacing, das die 180 Minuten wie 30 anfühlen lässt, und weibliche Figuren, die stark dargestellt werden, ohne dass sie einem aufgedrängt werden nach dem Motto "schau, wie fortschrittlich wir sind, wir haben Frauen im Film, und die machen Dinge!".
PS: "Unobtanium" ist ein selten dämlicher Name für den Bodenschatz.

Mit Wohlwollen 5/10.

Avatar: The Way of Water

Abermals eine Umweltbotschaft, die einem mit dem Holzhammer eingetrichtert wird. Diesmal geht es nicht um das Roden der Wälder und das Vertreiben der indigenen Bevölkerung aus Zwecken der Gewinnmaximierung sondern um die Überfischung der Meere respektive eher das Bejagen emotionaler, intelligenter Tiere wegen ihres Fischöls, das im Film für kosmetische Mittel genutzt wird, während der Tran in unserer Realität ja als Schmier- und Trennmittel, als Lederfett bei der Sämischgerbung, bei der Herstellung von Nahrung für Heimtiere, als Futtermittel für Nutztiere und für die Aufzucht in Aquakulturen eingesetzt wird. Und nein, das wusste ich natürlich nicht. Das wurde gegoogelt.
Dialoge abermals schmerzhaft, Charaktere ebenso, wobei man zugeben muss, dass der Antagonist
Spoiler:
(derselbe wie im Original, jetzt nur als Avatar)
ein bisschen sowas wie Diversität erhält. Auch der Meeresbiologe, gespielt von Jemaine Clement, erhält eine nicht wirklich zu Ende geführte Redemption Arc. Zudem erscheint der Charakter im Film vielleicht 15 Minuten.
Die internen Konflikte aus dem ersten Teil, die ziemlich platt waren, weichen hier einem Zweikampf zwischen Stephen Lang und Sam Worthington. Die anderen Charaktere verkommen zu Statisten. Spider hat sowas wie seine eigene Story, aber richtig gefetzt hat sie mich trotz Potential nicht. Der Charakter aber war völlig ok, wie ich fand. Einige störten sich an ihm ja. Wohl wegen der ständigen "bro!"- und "dude!"-Sprüche, aber so sprachen irgendwie alle Kiddies.
Abermals sieht der Film großartig aus, aber bei 198 (!) Minuten Laufzeit entstand gerade in der Mitte sehr, sehr viel Leerlauf. Das Pacing war dementsprechend für längere Zeit (ca. 45, 60 Minuten) sehr anstrengend. Und ehrlich: Egal, wie gut ein Film aussieht, er muss mich halt auch einfach inhaltlich, emotional, wie auch immer packen. Ansonsten könnte ich mir auch eine Tech Demo der neuesten Spielekonsolengeneration angucken.

4/10 (mit ebenso viel Wohlwollen wie Teil 1 bewertet)

Der Wixxer

Völlig dumm, aber mit einigen so dämlichen Jokes, dass ich teilweise Tränen gelacht habe. Günther Jauchs Cameo war beispielsweise weltklasse. Und Thomas Fritsch (R.I.P.) sieht und hört man einfach gerne.

6,5/10

Neues vom Wixxer

Fängt ganz schwach an, hat in der Mitte ein paar gute Stellen und hört ebenso schwach auf. Roger Willemsens (R.I.P.) Auftritt aber war so absurd großartig, dass ich abermals Tränen lachte. Und Achim Mentzel (R.I.P.) bewies mal wieder sehr viel Selbstironie.

3,5/10

Skinamarink

Zwei Kinder (vier und ca. sechs/sieben Jahre alt) wachen in der Nacht auf, um zu merken, dass ihre Eltern weg sind, dass im Obergeschoss und im Keller ein Monster zu sein scheint und dass sich das Haus architektonisch verändert hat bzw. weiterhin verändert.

Die erste halbe Stunde dachte ich einfach nur "was für ein merkwürdiger Film", danach empfand ich das Werk als heftig unangenehm. Es gibt keine Jumpscares und keine nervtötend laute Musik sondern durchgehend unangenehme Töne und Bilder, was zu einem sehr intensiven Filmerlebnis führt.
Ob der Film etwas aussagen sollte und ob und was die Cartoons kommentieren sollten (sie schienen das Geschehen allerdings vorherzusagen oder wenigstens zu begleiten) oder ob er einfach nur als Visualisierung eines wortwörtlichen Albtraums, den der Regisseur als Kind hatte, dient, entzieht sich meinem Intellekt. Sehr gut fand ich ihn trotzdem, auch wenn ich 100 Minuten bei der Machart schon heftig finde und ich am Ende gerne sowas wie ein Aha-Erlebnis gehabt hätte. Aber das war wohl weder die Intention des Regisseurs noch realisierbar bei einem Budget von 15.00$.
Ich sollte vielleicht erwähnen, dass das ein absoluter Experimentalfilm ist. In ihm wird äußerst selten gesprochen. Die Kamera verharrt teils minutenlang auf einer Wand, dem Teppich, you name it. Zudem sind im ganzen Film eineinhalb Gesichter zu sehen - eigentlich sogar nur ein halbes, nämlich das des einen Kindes. Dazu sieht man das Antlitz der Mutter von vorne, nur ohne wirkliches Gesicht. Keine Augen, kein Mund. Die Kamera zeigt zudem nie wirklich das Geschehen und richtet sich oft gen Boden, gen Wand, gen Decke. Auch Bewegungen von ihr sind äußerst langsam und passieren fast nur im Stand. Dynamik gibt es da so gut wie keine außer wenn die Egoperspektive eingenommen und der Fußmarsch eines der Kinder ins Obergeschoss oder in den Keller dargestellt wird.

7/10

Confessions of a Dangerous Mind

George Clooney verfilmt die (in Teilaspekten erlogene) Autobiographie von Chuck Barris, dem Erschaffer der Shows Dating Game und Newlywed Game (die Best ofs dieser Show kann ich nur empfehlen - sehr lustig) und dem Erschaffer und Moderator der Gong Show, der 1984 (in seiner Autobiographie) einfach mal behauptete, er habe für die CIA 33 Menschen ermordet. Noch im selben Jahr gab er zu, sich das nur ausgedacht zu haben. Er hat sich dort wohl mal beworben, aber wegen seiner TV-Karriere ließ er das dann bleiben.

Der Film ist über weite Strecken saukomisch. Allein die Cameo-Auftritte von Brad Pitt und Matt Damon, die beim Dating Game gegen einen weitaus weniger hübschen, dicklichen Mann, der sich später als KGB-Agent herausstellt, verlieren, sind sauwitzig. Dazu ein Allstar-Cast mit Julia Roberts, Drew Barrymore, George Clooney, dazu große Darsteller in teilweise extrem kleinen Rollen (Rutger Hauer als deutscher Agent, Maggie Gyllenhaal als Produktionsleiterin, Richard Kind als Casting-Chef, die bereits genannten Pitt und Damon etc.). Besonders im Gedächtnis blieb mir Robert John Burke, der den CIA-Instructor spielt, der später die Kandidaten der Gameshows anschreit und ihnen mit Fake-Gesetzen droht, sollten sie im Fernsehen fluchen oder anzügliche Dinge sagen. Sein Schauspiel, gerade wenn er die Kandidaten der Gameshows bedroht, ist einfach nur großartig. Und der Mann ist im Film insgesamt vielleicht zwei, drei Minuten zu sehen.
Dass Clooney dazu Rockwell, der damals nicht wirklich bekannt war, als Hauptdarsteller wählte - bei dem sonstigen Cast - war ein Risiko, das sich auszahlte. Rockwell war und ist ein verdammt großartiger Darsteller und trägt den Film problemlos.
Das ernstere letzte Drittel vermag das Niveau der ersten 60 Minuten nicht zu halten, aber trotzdem fühlte ich mich sehr gut unterhalten.

7/10
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Geändert von Der Landknecht (13.04.2023 um 15:47 Uhr).
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Alt 13.04.2023, 14:52   #24677
PappHogan
Schädelbasisbruch
 
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Gestern Abend mal wieder Klassiker-Zeit:

Der unsichtbare Dritte/North by Northwest.

Ich denke, der Film ist hier bekannt und man kann sagen, ein Teil der Filmgeschichte.
So viele ikonische Szenen und Handlungselemente, die man heutzutage fast überall wiederfindet.
Die Figurenkonstellation, der Mc Guffin,....
Das Pacing wirkt auch heute noch recht flott, die "Action" ist natürlich heute etwas putzig, aber die aussergewöhnlichen Drehorte und der neben Stanley Kubricks Jumpcut in "2001" wohl bekannteste Jumpcut der Filmgeschichte:

Spoiler:
Cary grant rettet Eve Marie Saint for dem Fall, der Bösewicht muss dran glauben/Schnitt/Cary Grant zieht "Mrs.Thornhill" zu sich auf die Seite des Bettes im Schalfwagen, der Zug fährt in den Tunnel, Schriftzug "North by Northwest"- Ende


"Das war symbolisch gemeint..." sprach der Meister...
Für mich immer noch ein Klassiker, Hitchcock at his best.
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Freiheit ist das einzige, was zählt.

Put the wokes to sleep.
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Alt 13.04.2023, 20:40   #24678
Zheng Yi
Genickbruch
 
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Convoy

Sam Peckinpah's legendärer Truckerfilm. Grossartig besetzt mit Chris Kristofferson und Ernest Borgnine der den schmierigen Redneck Sheriff überragend spielt. So maximal unsympathisch und hassenswert. Überragend sind natürlich auch die Schlägerei im Diner, die Befreiung von Spider Mike durch seine Truckerkollegen und das Finale, das in seiner Heftigkeit auch als Kritik am amerikanschen Staat gesehen werden, der hier mit brutaler Gewalt gegen einen friedlichen Protest losgeht. Ein auf einem Panzer befestigtes Maschinengewehr gegen einen Tankzug? GTFOH! Erinnert an die Szenen an der Kent State University in denen die National Guard mit massiver und teils tödlicher Gewalt gegen friedliche Demonstranten vorging. Eine Paralelle? Nein, aber sicher eine Kritik gegen das Vorgehen der USA gegen die Proteste die es in diesem Zeitraum im eigenen Land gab.

7.5/10
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Alt 13.04.2023, 21:05   #24679
MegultronF
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Zitat von Punisher 3:16 Beitrag anzeigen
Convoy

Sam Peckinpah's legendärer Truckerfilm. Grossartig besetzt mit Chris Kristofferson und Ernest Borgnine der den schmierigen Redneck Sheriff überragend spielt. So maximal unsympathisch und hassenswert. Überragend sind natürlich auch die Schlägerei im Diner, die Befreiung von Spider Mike durch seine Truckerkollegen und das Finale, das in seiner Heftigkeit auch als Kritik am amerikanschen Staat gesehen werden, der hier mit brutaler Gewalt gegen einen friedlichen Protest losgeht. Ein auf einem Panzer befestigtes Maschinengewehr gegen einen Tankzug? GTFOH! Erinnert an die Szenen an der Kent State University in denen die National Guard mit massiver und teils tödlicher Gewalt gegen friedliche Demonstranten vorging. Eine Paralelle? Nein, aber sicher eine Kritik gegen das Vorgehen der USA gegen die Proteste die es in diesem Zeitraum im eigenen Land gab.

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geht immer
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Alt 15.04.2023, 09:34   #24680
Der Landknecht
Genickbruch
 
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Deadstream

Influencer Shawn hat nach Stunts / Pranks, in denen er "seine Ängste überwinden" will und die einige Zuschauer und letztlich auch seine Sponsoren als "offensive" einstuften (vergleiche dazu die "social experiments" auf Youtube, die letzten Endes nichts weiter als Freifahrtscheine für unverhohlenen Sexismus/Rassismus darstellen (und häufig auch noch schlecht gestellt sind)), viel Rückhalt seiner Zuschauer verloren, und seine Sponsoren drohen auch damit, den Support für ihn zu kappen (oder haben ihn bereits gekappt). Nach einer halbherzigen, nicht gezeigten Entschuldigung und mehreren Monaten Funkstille kommt Shawn zurück und präsentiert seinen neuesten Stunt: einen Livestream auf der Streamingplattform Vivvid (oder wie auch immer die hieß - dient quasi als Stand-In für Twitch), in dem er ein verfluchtes Haus, bekannt als "Death Manor", aufsucht und eine ganze Nacht dort verbleiben und die angeblichen Geister dort bewusst provozieren will. Gekoppelt ist das an das Versprechen an seine Sponsoren, das Haus bzw. das Grundstück die ganze Nacht nicht zu verlassen respektive den Stream nicht vorzeitig zu beenden. Ansonsten verlöre er seine Deals.

Wie man sich angesichts des Storyelements eines Livestreams denken kann, handelt es sich bei "Deadstream", der letztes Jahr auf dem Horrorstreamingportal Shudder erschien, um einen Found Footage-Film, und genauso kann man sich wohl denken, dass der Film nicht bierernst daherkommt. Das Werk punktet dabei weniger durch Punchlines sondern zieht seinen Humor vielmehr aus der sehr akkuraten Repräsentation der Online-Communities, wie man sie auf beispielsweise Twitch erleben kann. Der Influencer ist ein für die ältere Generation reichlich nerviger, unauthentischer Prellsack, der seine Lines lieber schreit und keinen seiner nichtssagenden Gedanken nicht verbalisiert. Der Chat wiederum ist ein Kaleidoskop der typischen dort anzutreffenden Klientel. Personen, die das alles für Fake halten, politisch überkorrekte Ignoranz-Personifizierungen, die anderer Leute Meinungen sofort als "offensive" ansehen, User, die ungeniert und ohne Selbstreflektion, deren sie wohl sowieso nicht fähig sind, ihre "Gelegenheitsdiskriminierung" ausleben, unempathische Arschlöcher, die dem Streamer unverhohlen sagen, er solle einfach sterben, Idioten, die in den unpassendsten Momenten den Fokus auf sich lenken wollen (während Shawn bspw. von Geistern malträtiert wird, schreibt jemand, "it's my birthday, can I get a shoutout?"), und Englisch-Muttersprachler, die daran scheitern, den Namen des Streamers korrekt zu schreiben (aus Shawn wird dann wahlweise Sean oder, besonders putzig, San) oder zwischen "you're" und "your" zu unterscheiden. Letzteres wurde so überzeugend herübergebracht, dass ich wirklich nicht weiß, ob die Aussage "this is where she hung herself", die der Streamer über die Antagonistin des Films, Mildred, äußert, ein Resultat dessen, dass so gut wie kein Muttersprachler, eventuell also auch nicht die Macher des Films, den Unterschied zwischen "hanged" und "hung" kennt, ist oder ob dieser grammatikalische Fehler bewusst platziert wurde, weil sich die Macher dieses Umstands (sprich: Muttersprachler sprechen kein gutes Englisch) eben bewusst waren.
Angenehm dabei ist, dass sich der Film, auch wenn er am Ende droht, eine aufgesetzte, unpassende und platt geschriebene Botschaft zu vermitteln - welche dann aber doch relativ clever verdreht wird -, einer Stellungnahme verweigert und dem Zuschauer keine Bergpredigt hält. Das ist auf der Metaebene sogar noch etwas intelligenter, denn diese Attitüde steht der Hauptfigur, die alles verbalisiert, mit dem Verweis auf "show, don't tell" diametral entgegen.
Nebenbei ist das Werk anfangs in Teilen wirklich gruselig, und der Verzicht auf extradiegetische Musik wahrt nicht nur die Integrität des Genres sondern taugt mir sehr als Fundament für weiteren Grusel und einen angenehmen Farbwechsel im Vergleich zu mit Jumpscares zugeschissenen Werken wie "Insidious" oder "The Conjuring".
Leider geht "Deadstream" in den letzten ca. 20 Minuten den Weg so vieler heutiger Horrorfilme und -komödien und wird dann leider doch maßlos laut, krachend und verliert seine Atmosphäre. Auch wird teilweise mit dem Stil gebrochen und dann doch, wie ich es nenne, "Autobahnlärm" eingefügt.
Übrigens sah der Film für sein wahrscheinlich äußerst geringes Budget - am Ende waren außer den Schauspielern eigentlich nur zwei Leute an der Realisierung des Werks beteiligt - wirklich gut aus, ob wir jetzt vom Production Design, den praktischen Effekten oder den Masken reden.

Am Ende ein gutes Werk, das mich in seinem Ende leider etwas verloren hat.

6/10
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Alt 15.04.2023, 12:13   #24681
Duke Skywalker
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Moonfall

Eigentlich lohnt es sich gar nicht was zu Emmerichs letztem unterdurchschnittlichlem Katastrophenfilm zu schreiben. Dann habe ich allerdings gelesen, dass es sich um einen der teuersten Independent-Filme aller Zeiten (und gleichzeitig einem der größten finanziellen Flops) handelt.
D. h. Emmerich fand trotz rampunierter Reputation und einem merklich aus anderen Werken des Genre zusammengepuzzelten Drehbuchs private Investoren für die Produktion seiner neusten Zerstörungsphantasie.
Erstaunlich. Vielleicht sollte das Finanzamt das mal überprüfen.
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Geändert von Duke Skywalker (15.04.2023 um 12:14 Uhr).
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Alt 15.04.2023, 12:19   #24682
Goldberg070
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Moonfall

Eigentlich lohnt es sich gar nicht was zu Emmerichs letztem unterdurchschnittlichlem Katastrophenfilm zu schreiben. Dann habe ich allerdings gelesen, dass es sich um einen der teuersten Independent-Filme aller Zeiten (und gleichzeitig einem der größten finanziellen Flops) handelt.
D. h. Emmerich fand trotz rampunierter Reputation und einem merklich aus anderen Werken des Genre zusammengepuzzelten Drehbuchs private Investoren für die Produktion seiner neusten Zerstörungsphantasie.
Erstaunlich. Vielleicht sollte das Finanzamt das mal überprüfen.
Bei Emmerich scheint es so, als hätte er sich irgendwie seit den 90ern filmisch nicht weiterentwickelt. Diese Katastrophenfilme sind heute vermutlich nicht mehr gefragt. Interessant ist aber, wie du schon schreibst, dass es zum einen gelungen ist, 140 Millionen Budget aufzutreiben und doch eine recht namhafte Darstellerriege zusammenzutrommeln. Gebracht hat es in dem Fall irgendwie nichts. Vielleicht ist Emmerichs Zeit dann auch mal langsam vorbei.
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Alt 15.04.2023, 12:37   #24683
Der Landknecht
Genickbruch
 
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Moonfall

Eigentlich lohnt es sich gar nicht was zu Emmerichs letztem unterdurchschnittlichlem Katastrophenfilm zu schreiben. Dann habe ich allerdings gelesen, dass es sich um einen der teuersten Independent-Filme aller Zeiten (und gleichzeitig einem der größten finanziellen Flops) handelt.
D. h. Emmerich fand trotz rampunierter Reputation und einem merklich aus anderen Werken des Genre zusammengepuzzelten Drehbuchs private Investoren für die Produktion seiner neusten Zerstörungsphantasie.
Erstaunlich. Vielleicht sollte das Finanzamt das mal überprüfen.
Ich werde mir den Film wohl irgendwann einmal anschauen, aber große Lust habe ich nicht. Und nach 140.000.000$ (!) sieht der Film nun wirklich nicht aus. Saumiese Effekte und viel Greenscreen. Weiß nicht, ob's wirtschaftlich irgendwas bringt, das Budget eines Films künstlich hochzuschrauben, um dann irgendwie Steuern einzusacken. Who knows. Das Geld kam übrigens zu einem (großen?) Teil aus China. Dementsprechend gut kommt das Regime da auch weg.
Bei "Jack and Jill" war das Budget ja ebenfalls ein Thema. Eine stumpfe, in keinster Weise teuer aussehende "Komödie", die einfach mal 79.000.000$ gekostet haben soll. Da kam aber noch hinzu, dass die "Komödie" eigentlich nichts anderes war als eine 90-minütige Werbung für allerlei Zeugs, vor allem halt Dunkin' Donuts.
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Geändert von Der Landknecht (15.04.2023 um 12:38 Uhr).
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Alt 15.04.2023, 16:24   #24684
MegultronF
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Ich mach geh mal vom schwächsten zum stärksten Film von den zuletzt gesehenen :

Alien, die Saat des Grauens kehrt zurück

, so mies, da passiert eigentlich nichts, und wenn doch, ist das ganze so schlecht inszeniert, da kann man nicht drüber hinwegschauen. Meine Frau hat wie so oft mit dem Kopf geschüttelt, aber dieses Mal zu Recht.

The Owners

Joa, geht so, ein Einbruch der durch zu früh zurückkehrende Besitzer gestört wird, und dann nimmt das ganze seinen Lauf, der Titel lässt einiges erahnen, gänzlich schlecht ist der nicht, aber reißt einen halt auch nicht vom Hocker, geht so halt.

Wyrmwood- Apocalypse

Ganz anders bei dem hier, dachte mich erwartet hier ein Horrorfilm, einfach nur wegen des Covers,aber was schlussendlich gezeigt wurde, kann man schwer in Worte fassen, ich finde den ganz gut, Mad Max Setting, etwas Resident Evil, ordentliche Härte und ausgefallene Ideen, wenn zb. Zombies zur Energiegewinnung genutzt werden, als Ressource , aber auch als Antrieb etc, schon ziemlich cool und abgedreht. Geheimtipp! (wobei der wohl gar nicht so geheim ist, wie sich rausstellte, geringes Budget, aber viel liebe zum Detail)

Nobody

Kurzweiliger Spaß im Stile von John Wick, ist zwar längst nicht so geil wie er überall gemacht wird, aber wer auf Wick und zb Equlizer steht, wird auf seine Kosten kommen, geht gut über die Augen.
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Geändert von MegultronF (15.04.2023 um 16:29 Uhr).
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Alt 15.04.2023, 19:12   #24685
Zheng Yi
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Zitat:
Zitat von Goldberg070 Beitrag anzeigen
Vielleicht ist Emmerichs Zeit dann auch mal langsam vorbei.
Zu hoffen wäre es. Spätestens nach GINO hätte man ihm das Regieführen verbieten sollen.
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Alt 16.04.2023, 09:53   #24686
Zheng Yi
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Die drei Tage des Condor

Habe ich irgendwann anfangs der 00er Jahre erstmals gesehen und als sehr gut und spannend in Erinnerung. Meine Erinnerung hat mich nicht getäuscht, gute Story die spannend und kurzweilig erzählt wird. Überraschen: Das kurz auftauchende Kanji wird tatsächlich korrekt übersetzt. Man hat mit Tina Chen auch noch eine Chinesin für eine chinesische Rolle besetzt.

Spoiler:
Ja, das mag jetzt nicht wirklich wichtig sein, ich feier sowas aber trotzdem.


Redford und Dunaway ergänzen sich hervorr. Gut gefällt mir dass Redford keinen high level top CIA Killer darstellt, sondern einen Bücherwurm der mit der Situation erstmal überfordert ist und sich erstmal zurechtfinden muss.

7/10
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Alt 16.04.2023, 15:13   #24687
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Mario Bros

Kommen gerade ausm Kino, bin zumindest nicht enttäuscht, es ist und bleibt halt ein Kinderfilm, für die reichts, in meinem Fall 6 und 4 Jahre alt. Ansonsten schwingt bei mir, der mit NES und Co aufgewachsen ist, natürlich die Nostalgie ordentlich mit, letztendlich ist es aber eine reine Aneinanderreihung fast aller Elemente aus den ganzen Spielen, Story, naja, Bowser greift halt an, kann man sich angucken, haben zwei dreimal Tränen gelacht, und da es für unsere Kinder das erste Mal Kino war, ging das klar. Nicht mehr, nicht weniger. Geld würde ich ohne Kids im Nachhinein nicht dafür ausgeben.
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Alt 21.04.2023, 08:07   #24688
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Mandy

Visuel sehr ansprechend, allerdings ging mir der Film mit viel zu langen Monologen tierisch auf den Sack. Das hat mich irgendwann so genervt dass ich einige Szenen geskippt habe. Relevantes habe ich dabei wahrscheinlich eh nicht verpasst. Dafür gibt es schon mal drei Punkte Abzug. Die Story an sich ist zwar insgesamt nichts neues, ist aber doch okay. Cage liefert eine gute Performance ab.

3/10
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Alt 21.04.2023, 21:58   #24689
Zheng Yi
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Stand By Me

Stephen King Filme sind irgendwie strange, der Typ schreibt Horrorromane, die absoluten Topverfilmungen sind aber allesamt keine Horrorstreifen: Die Verurteilten, The Green Mile und natürlich auch Stand By Me. Misery und die zweiten ES Verfilmungen sind natürlich auch Top, bleiben aber deutlich hinter ihren Vorlagen zurück. Wer die US-Fassung von Shining gesehen hat weiss dass die bei uns bekannte Fassung um Längen schwächer ist. Aber kommen wir zurück zur Verfilmung von The Body:

Keine Ahnung wie oft ich den Film inzwischen gesehen habe, aber dieses Meisterwerk kann ich mir einfach immer wieder ansehen. Dass Stephen King diesen Streifen als erste würdige Umsetzung einer seiner Geschichten betrachtet adelt ihn nur noch zusätzlich.

Neben der Story weiss vorallem der Cast zu überzeugen. Wheaton, Feldman, Phoenix und O'Connell wirken wirklich wie eine Gruppe von Freunden und haben mit Kiefer Sutherland einen mehr als würdigen Gegenspieler.

Dazu kommen noch die fantastischen Landschaftsaufnahmen und der (beinahe) zeitgetreue Soundtrack der den Film perfekt abrundet. Es ist auch ein Blick auf eine Zeit in der die USA noch "unschuldig" waren. Den Krieg in Korea konnte man noch irgendwie rechtfertigen und das Fiasko in Vietnam hatte für die USA noch nicht begonnen.

8.5/10
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Geändert von Zheng Yi (21.04.2023 um 22:03 Uhr).
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Alt 22.04.2023, 19:48   #24690
Zheng Yi
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Dobermann

Ich bin mir nicht sicher ob ich das schonmal erwähnt habe, aber das französische Actionkino gehört für mich mit zu den besten der Welt. Léon der Profi, Nikita, Taxi, die Belmondo Actioner... und Dobermann spielt da ganz oben mit.

Coole Story, schräge Charaktere, deftige Action in denen das Blut spritzt, Köpfe platzen und auch auch mal ein Pimmel weggeschossen wird. Dazu kommen nich bizarre Momente voll mit zum teil wirklich weirdem Humor. DiemSchiesserei in der Disco ist ein Feuerwerk der Gewalt das einem das Herz aufgehen lässt. Kurz: Ein Film den man einfach lieben muss.

Die Highlights sind natürlich Vincent Cassel der den Psychopathen einfach überragend spielt, Dominique Bettenfeld als genauso durchgeknallten "Priester" und Monica Bellucci, weil sie Monica Bellucci ist. Die Kritiker fanden den Film damals nicht so toll, unter Actionfans hat er Kultstatus. Filme wie Dobermann sind eben nur was für Kenner.

8/10
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Geändert von Zheng Yi (22.04.2023 um 20:04 Uhr).
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Alt 22.04.2023, 19:53   #24691
Goldberg070
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Ist bei mir tatsächlich genau das Gegenteil. Leon - der Profi mochte ich, aber Nikita fand ich so mies, den hab ich nach etwas weniger als der Hälfte ausgemacht. Es gab und gibt auch einige französische Actioner auf Netflix, von denen habe ich 3 oder so gesehen und die waren echt scheiße.

Was mich noch interessieren würde, da habe ich mich aber noch nicht getraut, war "Das Imperium der Wölfe".
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Geändert von Goldberg070 (22.04.2023 um 19:54 Uhr).
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Alt 22.04.2023, 20:21   #24692
MegultronF
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Imperium Der Wölfe ist ein wenig wie Die Purpurnen Flüsse, lohnt. Mit den Franzosen ist es wie mit den Deutschen,, entweder man mag sie, oder nicht, ich finde die Filme aus Frankreich durchweg gut bis sehr gut.
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Alt 22.04.2023, 20:37   #24693
Zheng Yi
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Deutsches Kino sagt mir jetzt nicht so zu, wobei es aber ein paar wirklich gute Ausnahmen gibt:

- Goodbye Lenin!
- Das Leben der Anderen
- 23 – Nichts ist so wie es scheint
- Die Welle
- Nordkurve
- Knockin’ on Heaven’s Door

Sowas wie Manta Manta kann man sich alle 15 bis 20 Jahre mal ansehen. Beim Schweizer Kino sieht es nocj schlimmer aus. Dafür hat Österreich eine erstaunlich grosse Auswahl von guten Filmen zu bieten. Natürlich steht dort Michael Haneke ganz oben.
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Alt 22.04.2023, 21:17   #24694
MegultronF
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Who Am I ist einer der wenigen guten deutschen Filme.
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Alt 22.04.2023, 22:19   #24695
Zheng Yi
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Asia Wochen, Day 50: Der Mann mit der Todeskralle

Bruce Lee's letzter zu seinen Lebzeiten vervollständigter Film und der Beginn des Martial Arts Hypes in den USA. Es ist einer von nur 850 Filmen der in der National Film Registry eingetragen ist.

Die Geschichte an sich gewinnt keinen Preis für Originalität und dass in Hong Kong ein Opiumring tätig ist dürfte niemanden der mit der Geschichte der Stadt vetraut ist überraschend sein. Die Kämpfe sind top choreografiert. Ganz besonders die grosse Massenkeilerei ist ein absoluter Augenschmaus. Am Ende wartet dann ein Finale im James Bond Stil. Richtig gut und spannend inszeniert.

Was mir persönlich sehr gut gefallen hat sind die zeitgenössischen Aufnahmen von Hong Kong.

7.5/10
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Hmong American Expirience: Life Between Two Worlds

Commander of the Red Flag Fleet, ruler of the Southchinese Sea, enemy of empires
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Alt 23.04.2023, 00:16   #24696
Zheng Yi
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Asia Wochen, Day 51: Bruce Lee – Mein letzter Kampf

Auf diese Schnittfassung hätte man besser verzichtet. Mal sieht man Bruce Lee, mal Yuen Biao, es passt einfach nichts zusammen und das versaut einem auch den Spass an einem potentiell guten Film. Was lernen wir daraus? Schreibt eure Filmrollen immer korrekt an und merkt euch wo ihr sie abgelegt habt.

3/10
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Alt 23.04.2023, 14:40   #24697
Zheng Yi
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Big Fish

Tim Burton hat in seiner Karriere viele gute Filme gedreht und das hier ist einer seiner allerbesten. Wunderbar erzählt, grossartig besetzt und wunderschön inszeniert. Das Prä-Finale ist kitschig ohne Ende, passt aber perfekt zum Wesen der Person, um deren Geschichten es im Film geht. Dass der Film kein Happy End im klassischen Sinnr hat, war zu erwarten und doch bleibt der Zuschauer mit einem Lächeln zurück.

8.5/10
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Alt 23.04.2023, 15:25   #24698
Goldberg070
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Zitat:
Zitat von Punisher 3:16 Beitrag anzeigen
Asia Wochen, Day 50: Der Mann mit der Todeskralle

Bruce Lee's letzter zu seinen Lebzeiten vervollständigter Film und der Beginn des Martial Arts Hypes in den USA. Es ist einer von nur 850 Filmen der in der National Film Registry eingetragen ist.

Die Geschichte an sich gewinnt keinen Preis für Originalität und dass in Hong Kong ein Opiumring tätig ist dürfte niemanden der mit der Geschichte der Stadt vetraut ist überraschend sein. Die Kämpfe sind top choreografiert. Ganz besonders die grosse Massenkeilerei ist ein absoluter Augenschmaus. Am Ende wartet dann ein Finale im James Bond Stil. Richtig gut und spannend inszeniert.

Was mir persönlich sehr gut gefallen hat sind die zeitgenössischen Aufnahmen von Hong Kong.

7.5/10
Zeitloser Klassiker. Könnte ich auch mal wieder gucken. Ich frage mich oft, wie krass Bruce Lee seine Zeit noch hätte prägen können, wäre er nicht so früh verstorben.

Zitat:
Zitat von Punisher 3:16 Beitrag anzeigen
Asia Wochen, Day 51: Bruce Lee – Mein letzter Kampf

Auf diese Schnittfassung hätte man besser verzichtet. Mal sieht man Bruce Lee, mal Yuen Biao, es passt einfach nichts zusammen und das versaut einem auch den Spass an einem potentiell guten Film. Was lernen wir daraus? Schreibt eure Filmrollen immer korrekt an und merkt euch wo ihr sie abgelegt habt.

3/10
Der ist halt leider, da es ja ein unfertiger Film war, völlig chaotisch. Paar gute Szenen sind drin, den Rest kann man halt leider vergessen. Wobei die Pagode reißt es halt auch echt raus.
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Geändert von Goldberg070 (23.04.2023 um 15:26 Uhr).
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Alt 23.04.2023, 17:32   #24699
Zheng Yi
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Ja, das wäre wirklich spannend gewesen. Zumal Bruce ja nicht nur ein grossartiger Kämpfer war, der Typ hatte auch was im Kopf. Extrem interessanter Mensch.

Ja, die Pagode entschädigt dann doch, obwohl es auch dort immer wiedet Wechsel zwischen Bruce und Yuen gibt. Irgendwie macht das die Illusion kaputt.
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Alt 24.04.2023, 20:21   #24700
Zheng Yi
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Asia Wochen, Day 52: Police Story II

Eine der Fortsetzungen die ihren Vorgänger übertrifft. Gewohnte Jackie Chan Action mit Humor und coolen Stunts.

7.5/10

Beide Police Story Filme werden übrigens nochmal besprochen, da Eureka mehere Fassungen auf die Discs gepackt hat.
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