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Alt 16.05.2022, 08:10   #23921
Hannoveraner
Knöchelbruch
 
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@General Nek.F.U, Mord am Nil ist ein echter Klassiker, Toy Story ist mal ganz nett,

@Creed, Everything, Everywhere All at Once, ja da würde ich mal reinschauen, Gesellschafts-relevante Themen, z. B. daß die Enkelin Angst hat sich zu outen, und das mit dem Multiversum, alleine die Thematik Coming-out bräuchte schon einen Film, der sich nur mit dem Thema auseinander setzt. Allerdings gibt es solche Filme ja bereits. Und Multiversen, das spricht ja in diesem Fall fast alle Genres an, Drama, Martial Arts, Comedy, Helden, usw. Pro 7 hatte mal den Pilotfilm von einer geplanten Serie "Parallel's" gezeigt. Dort gab es neben unserem Universum, ein Parallel-Universum, wo der 3. Weltkrieg mit Atom-Bomben grade vorbei war, der Ende der 1990er dort begonnen hatte. Und das Chaos, eine Anarchie und ein Bürgerkrieg herrschten später dort. Ein weiteres Parallel-Universum, in dem die Technik schon viel weiter fortgeschritten war, als bei uns. Eine Gruppe musste ein spezielles Hochhaus immer zu einem bestimmten Zeitpunkt betreten, um durch die Universen zu springen. Verpassten sie den Zeitpunkt, wären sie für immer im jeweiligen Parallel-Universum gefangen, und hätten nie wieder in ihr eigenes Universum zurück gekonnt. Alle Parallel-Universen waren stets zeitgleich, also in unserer Zeit, nur mit alternativer Geschichte. In einem Parallel-Universum lebte der bereits an einem Unfall verstorbene Vater eines Jugendlichen noch. Zeitreisen in die Zukunft oder Vergangenheit gab es dort nicht. Eine Frau in der Gruppe spielte ein falsches Spiel, zusammen mit 2 weiteren Versionen von sich selbst, aus 2 weiteren Parallel-Welten. Die Serie wurde eingestampft, bevor sie produziert wurde. Wirklich schade.

"The 100", eine weitere Serie auf Pro 7, mit vorherigem Pilotfilm war auch gut gemacht. Einige Jugendliche mussten in der fernen Zukunft auf der verstrahlten Erde zurechtkommen, auch hier hatte es einen Atom-Krieg gegeben. Die Eltern und Erzieher der Jugendlichen lebten auf einem Raumschiff in der Erd-Umlaufbahn. Auf der Erde selbst lebten verstrahlte Menschen, die mutiert waren und die Zivilisation aufgeben mussten, vor langer Zeit. Es kam zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Jugendlichen und den Menschen, die auf der Erde zurück gelassen wurden. Außerdem gab es eine Art Love-Story zwischen zwei der Jugendlichen, zwischen den rivalisierenden Cliquen, auf abstrakte Art und Weise vergleichbar mit Romeo und Julia, oder West Side Story, angepasst an diese spezielle Serie. Gute Serie, nur leider mit Längen, zieht sich zu sehr hin.

Agatha Christie:

Miss Marple: 16:50 Uhr ab Paddington

England in den 1960ern;
Die selbsternannte Hobby-Detektivin Miss Marple (Margarete Rutherford) war im Zug unterwegs, während auf einem Parallel-Gleis ein anderer Zug mit annähernd ähnlicher Geschwindigkeit vorbei fuhr. Dadurch konnte Miss Marple beobachten, wie in einem Abteil im Neben-Zug eine Frau von einem Mann erwürgt wurde. Miss Marple lag richtig in der Annahme, der Mann hätte die Leiche sofort aus dem Zug geworfen. An jenem Strecken-Abschnitt befand sich eine Villa eines reichen Großgrundbesitzers, der dort mit seiner Familie lebte. Miss Marple schloss daraus, daß der Mörder in dieser Familie zu finden sei. Sie heuerte als Bedienstete dort an, und ging heimlich ihrer Leidenschaft nach, dem Schnüffeln und ihrem detektivischen Spürsinn, Unterstützung von außen hatte sie in Form von Mister Stringer, einem älteren Herren und guten Bekannten, und von Inspektor Craddock, der allerdings gar nicht viel von Miss Marple's Alleingängen hielt. Gutgemachter Krimi mit Spannung, kann ich empfehlen. Paddington ist übrigens ein real existierender Londoner Bahnhof, daher der Name des Films.

Agatha Christie:

Miss Marple: Der Wachsblumenstrauß

"Murder at the Gallop"

England in den 1960ern, im Original (Buch) mit dem Belgischen Detektiv Hercule Poirot.

Miss Marple (Margarete Rutherford) und Mister Stringer sammeln für eine Spenden-Aktion und klingeln an den Haustüren. Als sie die Villa eines reichen Mannes betreten, stürzt dieser gerade die Treppe herunter und stirbt! Miss Marple und Mister Stringer wollen natürlich sofort wissen, ob es ein tragischer Unglücksfall war oder ein Mord. Ihre Neugier ist geweckt. Die Antwort auf diese Frage bringt Miss Marple bei einem kommenden Fall der Lösung näher. Um der Sache auf den Grund zu gehen, will Miss Marple nämlich einer Verwandten des Verstorbenen einen Besuch abstatten, unter einem Vorwand, denn die Anverwandte ist eine berühmte Kunstmalerin, Tante Cora Lansquenet. Doch auch die findet Miss Marple tot auf. Diesmal besteht wenigstens kein Zweifel, es war ein Mord! Die Haushälterin der Kunstmalerin, Mrs. Milchrest (Flora Robson), die anfangs skeptisch ist, und sogar Miss Marple verdächtigt, ihre Arbeitgeberin ermordet zu haben, lässt sich später doch noch auf ein klärendes Gespräch mit Miss Marple ein. Die Familie der beiden Toten lebt auf einem Reiterhof. Miss Marple erhält dort eine Stelle als Bedienstete, und geht auf die Suche. Derjenige, den Miss Marple zuerst als Mörder im Verdacht hatte, erweist sich im Nachhinein als Unschuldig. Ein detailreicher komplexer Fall wartet auf Miss Marple und den Inspektor Craddock, mit so mancher Wendung. Auch wenn man den Film bereits kennt, und weiß, wer die Toten ermordet hat, ist es trotzdem Nostalgie und Erinnerung. Ansonsten ist der Krimi durchaus spannend und sehenswert.

Geändert von Hannoveraner (17.05.2022 um 01:42 Uhr).
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