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Alt 16.05.2022, 18:11   #23922
Goldberg070
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Miss Marple: 16:50 Uhr ab Paddington

England in den 1960ern;
Die selbsternannte Hobby-Detektivin Miss Marple (Margarete Rutherford) war im Zug unterwegs, während auf einem Parallel-Gleis ein anderer Zug mit annähernd ähnlicher Geschwindigkeit vorbei fuhr. Dadurch konnte Miss Marple beobachten, wie in einem Abteil im Neben-Zug eine Frau von einem Mann erwürgt wurde. Miss Marple lag richtig in der Annahme, der Mann hätte die Leiche sofort aus dem Zug geworfen. An jenem Strecken-Abschnitt befand sich eine Villa eines reichen Großgrundbesitzers, der dort mit seiner Familie lebte. Miss Marple schloss daraus, daß der Mörder in dieser Familie zu finden sei. Sie heuerte als Bedienstete dort an, und ging heimlich ihrer Leidenschaft nach, dem Schnüffeln und ihrem detektivischen Spürsinn, Unterstützung von außen hatte sie in Form von Mister Stringer, einem älteren Herren und guten Bekannten, und von Inspektor Craddock, der allerdings gar nicht viel von Miss Marple's Alleingängen hielt. Gutgemachter Krimi mit Spannung, kann ich empfehlen. Paddington ist übrigens ein real existierender Londoner Bahnhof, daher der Name des Films.

Miss Marple: Der Wachsblumenstrauß

England in den 1960ern, im Original (Buch) mit dem Belgischen Detektiv Hercules Poirot.

Miss Marple (Margarete Rutherford) und Mister Stringer sammeln für eine Spenden-Aktion und klingeln an den Haustüren. Als sie die Villa eines reichen Mannes betreten, stürzt dieser gerade die Treppe herunter und stirbt! Miss Marple und Mister Stringer wollen natürlich sofort wissen, ob es ein tragischer Unglücksfall war oder ein Mord. Ihre Neugier ist geweckt. Die Antwort auf diese Frage bringt Miss Marple bei einem kommenden Fall der Lösung näher. Um der Sache auf den Grund zu gehen, will Miss Marple nämlich einer Verwandten des Verstorbenen einen Besuch abstatten, unter einem Vorwand, denn die Anverwandte ist eine berühmte Kunstmalerin, Tante Cora. Doch auch die findet Miss Marple tot auf. Diesmal besteht wenigstens kein Zweifel, es war ein Mord! Die Haushälterin der Kunstmalerin, Mrs. Gilchrist, die anfangs skeptisch ist, und sogar Miss Marple verdächtigt, ihre Arbeitgeberin ermordet zu haben, lässt sich später doch noch auf ein klärendes Gespräch mit Miss Marple ein. Die Familie der beiden Toten lebt auf einem Reiterhof. Miss Marple erhält dort eine Stelle als Bedienstete, und geht auf die Suche. Derjenige, den Miss Marple zuerst als Mörder im Verdacht hatte, erweist sich im Nachhinein als Unschuldig. Ein detailreicher komplexer Fall wartet auf Miss Marple und den Inspektor Craddock, mit so mancher Wendung. Auch wenn man den Film bereits kennt, und weiß, wer die Toten ermordet hat, ist es trotzdem Nostalgie und Erinnerung. Ansonsten ist der Krimi durchaus spannend und sehenswert.
Die Miss Marple Filme mit Margaret Rutherford sind einfach so herrlich zeitlos und charmant. Schaue ich immer wieder gerne. Insbesondere das schauspielerische Duell zwischen der schrullig-burschikosen Margaret Rutherford und dem versnobt-kauzigen Robert Morley im Wachsblumenstrauß ist absolut sehenswert.
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