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Alt 14.05.2022, 19:00   #23915
Akira
Schädelbasisbruch
 
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@Akira, Monty Python; das Leben des Bryan, sowie Helge Schneider mit "Texas" sind schon intellektuell anspruchsvollere Filme, mit gewissem Niveau. Vor allem letzterer ist jedoch nur für absolute Helge-Fans, nicht Jedermann's Sache, weil eben bei Helge Schneider die Kunst und der Jazz im Vordergrund stehen, und die Gags nicht wie bei einer Sitcom am "Fließband" produziert wurden. Gedreht wurde übrigens in Elspe/Lennestadt, wo die Karl-May-Festspiele bzw. das Elspe-Festival stattfinden. In der Region Olpe/ Siegen. Voraussetzung ist ein spezielles Interesse am sehr individuellen eigenwilligen Künstler Helge Schneider, und seiner Crew, die aus Laien-Darstellern besteht, weil sie zum großen Teil aus seinem Bekannten-Kreis kamen, bzw. Anwohner in der Gegend, wo gedreht wurde. Die Heimat von Helge ist ja Mülheim (Ruhr)/Styrum. Aber das Improvisierte, Unprofessionelle ist von Helge Schneider bewusst gewollt, und von seinen Fans genauso gewollt und auch erwartet.

Zu Deiner Frage, Anti-Kriegsfilme, Wieso? Diese Kriegsfilme schaut man ja aus mehreren Motivationen heraus. Bildung, als Anti-Kriegsfilm, oder, im Gegenteil, wenn man dem Militär offen gegenüber ist, oder man sogar Interesse am Militär hat. Die Motive sind halt bei den Zuschauern sehr differenziert. Aber Deine Frage zielt wohl eher darauf ab, daß Du die genannten Filme als nicht gut gemacht siehst. Also war die Umsetzung der Filme nicht optimal, zumindest in Deinen Augen, wenn ich das jetzt richtig interpretiere. Ich kann dazu nicht wirklich was sagen, da es Ewigkeiten her ist, bestimmt 30 Jahre, daß ich die Filme gesehen habe.

Zu den Filmen, was ich drüber weiß, auch über die Hintergründe:
Im Westen nichts Neues: Dieser Spruch entstammt dem Ersten Weltkrieg. Deutsche und Franzosen zermürbten sich 4 Jahre in einem zähen Stellungskrieg, der keiner von beiden Seiten Vorteile im Krieg verschaffte. Für keine Kriegspartei ging etwas vorwärts, nichts änderte sich, bis auf einen Punkt: Sehr viele, Millionen Menschen starben.

Die Brücke, damit meinst Du den alten Film "Die Brücke von Arnheim"? Oder? (Arnhem liegt ja in Holland am Rhein, und Briten wie Amerikaner wollten im Zweiten Weltkrieg die Rheinbrücke in ihre Gewalt bringen, und von den Nazis befreien. Die Brücke hatte militärisch und strategisch eine wichtige Bedeutung, z. B. um die Panzer über den Rhein zu transportieren, für beide Seiten. Oder meintest Du die Brücke von Remagen? Auch hier, ähnliche, vergleichbare Ausgangslage. In Remagen am Rhein sprengten die Nazis die Brücke, oder versuchten dies, letztendlich hatten die Amerikaner jedoch Luftlande-Einheiten und Penton-Brücken. Den alten Film über die Brücke von Remagen gab es ebenfalls, den Film fand ich allerdings gut umgesetzt.

Ist was, Doc? Mit Barbara Streisand, ja der war lustig, kenne ich aus meiner Kindheit. Er zu ihr ( Barbra Streisand) während einer Verfolgungsjagd im Auto: " Wo haben Sie denn fahren gelernt? Wie lange fahren Sie denn schon?" Darauf meint sie (Barbara Streisand) ganz trocken:" Ist das erste Mal." Einfach köstlich. Der ganze Film ist sehenswert, dem kann ich zustimmen.
Hm ich glaube ich habe es etwas zu unklar geschrieben.

1. Natürlich meinte ich in deiner Aufzählung "Das Leben des Brian". Das ist soviel cleverer, lustiger und durchdachter als all die anderen genannten "Comedys". Diesen "Proll"-"Humor" fand ich vielleicht mal als Teenager minimal lustig - jetzt gar nicht mehr.

2. Ja, ich meinte in der Tat "Die Brücke" von 1959 und keine andere (wobei "Die Brücke am Kwai" auch noch irgendwann ansteht).

3. Das "Wieso?" war nicht direkt an die Filme gerichtet. Diese sind gut und sehenswert mit einer wichtigen Message, nämlich: WIESO in aller Welt müssen sich Menschen so etwas antun?!
Die beiden Filme zeigen recht eindrucksvoll, was Krieg mit einen Menschen macht, wen er nicht getötet wird: ihn trotzdem für das Leben zeichnen. Ich hielt das jahrelang vielleicht für zu selbstverständlich und dachte, dass wir zumindest in Europa aus der Geschichte gelernt hätten... Tja war wohl nichts.

4. "Is' was, Doc?" wird vermutlich keine Top20 Comedy bei mir, aber es war ok.
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