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Hannoveraner 06.08.2022 10:14

@Vince Black, Danke Dir. Alfred Hitchcock, der kam mir auch in den Sinn, Alfred Hitchcock ist grandios! "Die Vögel", und natürlich "Psycho" mit Norman Bates, zwei Kultfilme von vielen starken Hitchcock-Filmen.

Punisher 3:16 06.08.2022 21:25

Prey

Ich ähm... wow, ich bin echt überrascht. Endlich wieder mal ein Film aus der Predator Franchise der nicht scheisse ist. Der letzte wirklich gute Predator Film hatte noch Arnie in der Hauptrolle. Danach kam nur noch Durchschnittsware oder Schrott.

Nice ist schonmal das Setting. Nicht in der heutigen Zeit oder der Zukunft, dafür aber im Jahr 1719. Gegner sind also keine Marines, Gangster, Cops oder sonst irgendwelche Schwerbewaffnete, sondern Natives und Pelzhändler. Hauptfigur ist Naru, die von Amber Midthunder gespielt wird. Diese trifft bei der Jagd auf einen Predator, der sich mit einem Grizzly prügelt.

Die Action in dem Film ist echt gut. Die Fights sind gut inszeniert, gestorben wird oft und das meist auch ziemlich blutig. Die CGI Effekte sind ordentlich, allerdings überzeugen die Animationen eines Wolfes und des Bären nicht wirklich.

Wer auf Landschaftsaufnahmen steht kommt hier voll auf seine Kosten. Die Darsteller sind gut, so richtig überzeugend ist aber nur Amber. Die macht ihre Sache dafür aber verdammt gut. Naru ist auch nicht von Anfang an die super toughe Mary Sue, sie wächst an ihrer Aufgabe.

Richtig cool ist auch der Predator, den man erst nach etwas mehr als einer Stunde voll zu sehen bekommt. Passend zu dem Setting ist seine Ausrüstung auch primitiver als die seiner Nachfahren.

7/10

Nani 06.08.2022 21:33

Sehr interessant. Habe "Prey" vor kurzem als Werbung gesehen und fand das Setting sehr spannend.

Nach Deiner Rezension ist die Wahrscheinlichkeit nochmal größer, dass ich mir den angucke. Mal schauen, wann und wo. ;)

Der Zerquetscher 06.08.2022 22:18

Zitat:

Zitat von Punisher 3:16 (Beitrag 2529760)
Prey

Ich ähm... wow, ich bin echt überrascht. Endlich wieder mal ein Film aus der Predator Franchise der nicht scheisse ist. Der letzte wirklich gute Predator Film hatte noch Arnie in der Hauptrolle. Danach kam nur noch Durchschnittsware oder Schrott.

Nice ist schonmal das Setting. Nicht in der heutigen Zeit oder der Zukunft, dafür aber im Jahr 1719. Gegner sind also keine Marines, Gangster, Cops oder sonst irgendwelche Schwerbewaffnete, sondern Natives und Pelzhändler. Hauptfigur ist Naru, die von Amber Midthunder gespielt wird. Diese trifft bei der Jagd auf einen Predator, der sich mit einem Grizzly prügelt.

Die Action in dem Film ist echt gut. Die Fights sind gut inszeniert, gestorben wird oft und das meist auch ziemlich blutig. Die CGI Effekte sind ordentlich, allerdings überzeugen die Animationen eines Wolfes und des Bären nicht wirklich.

Wer auf Landschaftsaufnahmen steht kommt hier voll auf seine Kosten. Die Darsteller sind gut, so richtig überzeugend ist aber nur Amber. Die macht ihre Sache dafür aber verdammt gut. Naru ist auch nicht von Anfang an die super toughe Mary Sue, sie wächst an ihrer Aufgabe.

Richtig cool ist auch der Predator, den man erst nach etwas mehr als einer Stunde voll zu sehen bekommt. Passend zu dem Setting ist seine Ausrüstung auch primitiver als die seiner Nachfahren.

7/10

Fand den Trailer zum Kotzen, höre jetzt vermehrt aber Positives über den Film. Auch von Leuten, denen ich vertraue, also nicht Generation Marvel. Deshalb halte ich es exakt mit dem Mann hier:

Zitat:

Zitat von Nani (Beitrag 2529764)
Sehr interessant. Habe "Prey" vor kurzem als Werbung gesehen und fand das Setting sehr spannend.

Nach Deiner Rezension ist die Wahrscheinlichkeit nochmal größer, dass ich mir den angucke. Mal schauen, wann und wo. ;)

:dh:

Eben:

Black Hawk Down (USA, 2001)

Man sitzt in seinem wohltemperierten Wohnzimmer, mit einem belgischen Edelbier in der Hand, und seziert pseudointellektuell einen Kriegsfilm. Antikriegsfilm. Kriegsfilm. Wie wohlfeil. Wie geckenhaft in sich selbst verschossen. Wie fern jeder Wirklichkeit, die echte ukrainische Helden gerade durchleben. Und deshalb halte ich jetzt, was den martialischen Kontext angeht, den Mund. Aber toll, was Ridley Scott da vor nunmehr einundzwanzig Jahren inszeniert hat. Stimmungsvoll. Ohne das Pathos, jedenfalls sehe ich das so, als Selbstzweck zu orchestrieren. Obwohl es einen runterzieht... in den Limbus der Soldaten da in der (echten) Geschichte. Auch so ein Film, der ein Eigenleben entwickelt und sich der teilnahmslosen Physik und ihrer gleichförmigen Intervalle entzieht. 10/10

Punisher 3:16 06.08.2022 22:37

Zitat:

Zitat von Der Zerquetscher (Beitrag 2529768)
Fand den Trailer zum Kotzen, höre jetzt vermehrt aber Positives über den Film. Auch von Leuten, denen ich vertraue, also nicht Generation Marvel.

Ich habe bis vor ein paar Tagen nicht mal gewusst das ein Prequel zu Predator erscheinen soll und konnte mir den Film so ohne irgendeine Erwartung ansehen.

Ich hoffe du zählst mich nicht zur Generation-Marvel. Bis auf ein paar Ausnahmen gingen diese Filme komplett an mir vorbei.

Der Zerquetscher 06.08.2022 22:38

Zitat:

Zitat von Punisher 3:16 (Beitrag 2529770)
Ich habe bis vor ein paar Tagen nicht mal gewusst das ein Prequel zu Predator erscheinen soll und konnte mir den Film so ohne irgendeine Erwartung ansehen.

Ich hoffe du zählst mich nicht zur Generation-Marvel. Bis auf ein paar Ausnahmen gingen diese Filme komplett an mir vorbei.

Tue ich nicht. Ab diesem Abend steht der Film auf meiner Watchlist. :dh:

Riddler 06.08.2022 22:43

Ich bin auch gerade dabei, meine "Pile of Shame" abzuarbeiten und habe davon gestern zwei Filme mir zu Gemüte geführt. Beides sind Filme, die gewissermaßen der Coronawelle zum Opfer gefallen waren. Dazu später mehr.

Venom 2 - Let there be Carnage

Hier kann ich es recht kurz halten. Insgesamt hat mich der Film enttäuscht. Vom Charme und Esprit des ersten Teils ist der Nachfolger meilenweit entfernt. Die Hintergrundgeschichte um Cletus Kassady wird angerissen und durch die Figur "Shriek" zu einer Art kranker Liebesgeschichte gemacht. Hier weiß ich zugegebenermaßen nicht, ob das im Comic auch so war.
Woody Harrelson versucht zwar sein Bestes, den Charakter irgendwie psychotisch zu gestalten, allerdings gelingt das nur selten, was aber eher am Drehbuch liegt.
Der Fokus des Films liegt immer irgendwie auf den ausufernden Gewaltexzessen von Carnage, die zwar irgendwo der Vorlage entsprechen, aber immer auch viel zu viel drüber sind (Stichwort "Carnage-Wirbelsturm").
Auch die Entwicklung zwischen Eddie und Venom selbst wirkt zum Teil sehr albern. Wenn Venom, der sich gerade von Eddie gelöst hat, auf einer Halloween-Party den Live-Musik-Act unterbricht und eine leidenschaftliche Rede hält "Lasst uns alle Freunde sein", entwertet das die Figur kolossal.
Der große Showdown zwischen Venom und Carnage ist dann letztendlich auch nur noch eine reine CGI-Orgie, die es so nicht gebraucht hätte.

Hauptproblem des Films ist, dass hier ein wirklich starker Gegenspieler -im Gegensatz zu Teil 1 - fehlt und Cletus/Carnage mit einer Bonnie-und-Clyde-Geschichte schlichtweg verschwendet werden.
Aber auch Eddie entwickelt sich nicht, die Figur ist einem sogar fast schon egal.

Keine Bewertung


Wonder Woman 1984

Um meine Enttäuschung zu kaschieren, gab es dann dieses Double Feature (ich hatte meine Frau den Film auswählen lassen :D).
Der erste Teil gefiel mir sehr gut und Gal Gadot ist einfach perfekt für diese Rolle.
Wenn es einen Kritikpunkt gibt, dann dass der Film vielleicht etwas zu lang geraten ist.
Der Film thematisiert im Prinzip dasselbe, wie "Bruce Allmächtig", jedoch auf eine deutlich realistischere, moralischere Weise. Es geht um ein Artefakt, welches Wünsche erfüllen kann. Wird ein Wunsch erfüllt, hat dies immer Konsequenzen und diese sind nicht immer positiv. Eigentlich sogar in den seltensten Fällen. Diana Prince wird mit einem moralischen Dilemma nach dem anderen konfrontiert und muss sich letzten Endes entscheiden, was für eine Art Heldin sie sein möchte und ob das private Glück (sie wünscht sich ihre große Liebe Steve Trevor zurück) Vorrang vor dem natürlichen Lauf der Dinge und der Wahrheit hat.
Überhaupt thematisiert der Film viele moralische Handlungen und Werte, ohne dabei mit dem Zeigefinger zu wedeln. Es gibt auch keinen Bösewicht im klassischen Sinne, sondern sowohl Maxwell Lord, als auch Barbara Minerva (von einer großartigen Kristen Wiig gespielt!) sind Menschen wie Du und Ich, deren Motive und Antriebe jeder nachvollziehen kann.
Der Film kritisiert auf subtile Weise auch eine Menschheit, die sich immer mehr im Streben nach Erfolg, Macht und Reichtum verfangen hat. Also ein Thema, welches uns auch heute mehr denn je beschäftigt (oder vielleicht auch nur mich ;) , in den 80ern, wo der Film spielt, habe ich das so jedenfalls nicht wahrgenommen).

Ebenso greift der Film viele aktuelle Debatten auf. Wenn Kristen Wiig diesen Belästiger vermöbelt und dabei immer wieder "Nein bedeutet Nein" ausruft, überkommt einen schon eine Gänsehaut, einfach weil man spürt, dass diese Botschaft ein aufrichtiges und ehrliches Anliegen der Darsteller ist.
Die im Film angedeutete Gefahr eines Atomkrieges erinnerte an die Situation in der Ukraine (obwohl zum Zeitpunkt der Entstehung des Films das noch keiner ahnen konnte).

Nette Randnotiz: Lynda Carter (die erste Wonder Woman aus der Serie aus den 70ern) bekommt im Abspann auch noch einen Auftritt.


Keine Benotung, aber eine eindeutige Guck-Empfehlung von mir

Darth Schaffi 07.08.2022 06:40

Zitat:

Zitat von Punisher 3:16 (Beitrag 2529760)
Prey

Ich ähm... wow, ich bin echt überrascht. Endlich wieder mal ein Film aus der Predator Franchise der nicht scheisse ist. Der letzte wirklich gute Predator Film hatte noch Arnie in der Hauptrolle. Danach kam nur noch Durchschnittsware oder Schrott.

Nice ist schonmal das Setting. Nicht in der heutigen Zeit oder der Zukunft, dafür aber im Jahr 1719. Gegner sind also keine Marines, Gangster, Cops oder sonst irgendwelche Schwerbewaffnete, sondern Natives und Pelzhändler. Hauptfigur ist Naru, die von Amber Midthunder gespielt wird. Diese trifft bei der Jagd auf einen Predator, der sich mit einem Grizzly prügelt.

Die Action in dem Film ist echt gut. Die Fights sind gut inszeniert, gestorben wird oft und das meist auch ziemlich blutig. Die CGI Effekte sind ordentlich, allerdings überzeugen die Animationen eines Wolfes und des Bären nicht wirklich.

Wer auf Landschaftsaufnahmen steht kommt hier voll auf seine Kosten. Die Darsteller sind gut, so richtig überzeugend ist aber nur Amber. Die macht ihre Sache dafür aber verdammt gut. Naru ist auch nicht von Anfang an die super toughe Mary Sue, sie wächst an ihrer Aufgabe.

Richtig cool ist auch der Predator, den man erst nach etwas mehr als einer Stunde voll zu sehen bekommt. Passend zu dem Setting ist seine Ausrüstung auch primitiver als die seiner Nachfahren.

7/10

Dem kann ich mich nur so anschließen. Ich würde sogar einen halben bis einen ganzen Punkt mehr geben. Nach „Predator: Upgrade“ eine echte Wohltat.

Goldberg070 07.08.2022 09:26

Zitat:

Zitat von Riddler (Beitrag 2529772)
Wonder Woman 1984

Um meine Enttäuschung zu kaschieren, gab es dann dieses Double Feature (ich hatte meine Frau den Film auswählen lassen :D).
Der erste Teil gefiel mir sehr gut und Gal Gadot ist einfach perfekt für diese Rolle.
Wenn es einen Kritikpunkt gibt, dann dass der Film vielleicht etwas zu lang geraten ist.
Der Film thematisiert im Prinzip dasselbe, wie "Bruce Allmächtig", jedoch auf eine deutlich realistischere, moralischere Weise. Es geht um ein Artefakt, welches Wünsche erfüllen kann. Wird ein Wunsch erfüllt, hat dies immer Konsequenzen und diese sind nicht immer positiv. Eigentlich sogar in den seltensten Fällen. Diana Prince wird mit einem moralischen Dilemma nach dem anderen konfrontiert und muss sich letzten Endes entscheiden, was für eine Art Heldin sie sein möchte und ob das private Glück (sie wünscht sich ihre große Liebe Steve Trevor zurück) Vorrang vor dem natürlichen Lauf der Dinge und der Wahrheit hat.
Überhaupt thematisiert der Film viele moralische Handlungen und Werte, ohne dabei mit dem Zeigefinger zu wedeln. Es gibt auch keinen Bösewicht im klassischen Sinne, sondern sowohl Maxwell Lord, als auch Barbara Minerva (von einer großartigen Kristen Wiig gespielt!) sind Menschen wie Du und Ich, deren Motive und Antriebe jeder nachvollziehen kann.
Der Film kritisiert auf subtile Weise auch eine Menschheit, die sich immer mehr im Streben nach Erfolg, Macht und Reichtum verfangen hat. Also ein Thema, welches uns auch heute mehr denn je beschäftigt (oder vielleicht auch nur mich ;) , in den 80ern, wo der Film spielt, habe ich das so jedenfalls nicht wahrgenommen).

Ebenso greift der Film viele aktuelle Debatten auf. Wenn Kristen Wiig diesen Belästiger vermöbelt und dabei immer wieder "Nein bedeutet Nein" ausruft, überkommt einen schon eine Gänsehaut, einfach weil man spürt, dass diese Botschaft ein aufrichtiges und ehrliches Anliegen der Darsteller ist.
Die im Film angedeutete Gefahr eines Atomkrieges erinnerte an die Situation in der Ukraine (obwohl zum Zeitpunkt der Entstehung des Films das noch keiner ahnen konnte).

Nette Randnotiz: Lynda Carter (die erste Wonder Woman aus der Serie aus den 70ern) bekommt im Abspann auch noch einen Auftritt.


Keine Benotung, aber eine eindeutige Guck-Empfehlung von mir

Der erste Teil gefiel mir sehr gut, aber über den zweiten habe ich bis jetzt eigentlich nur schlechtes gelesen, was für mich so stark überwogen hat, dass ich den zweiten Teil bis heute noch nicht gesehen habe. Und da ich persönlich auch kein Fan davon bin, wenn aktuelle gesellschaftspolitische Diskussionen in solchen Filmen mitverwurstet werden, wird das auch so bleiben denke ich.

General Nek.F.U. 07.08.2022 09:36

Haben auch so einiges geschaut :

Oben

Mein Gefühl hat mich mal wieder nicht getäuscht, bis auf einige Schmunzler und nem netten Grundgedanken ein mittelmäßig bis schlechter Film.

Küss Den Frosch

Fand ich früher schon gut, hat sich nicht geändert, schöne Neuinterpretation der bekannten Geschichte,kann man immer noch gut gucken.

Dornröschen


Das Original aus den 50er Jahren, tolle Geschichte, nach wie vor die wäre nur das Gesinge nicht, egal die Kinder stehen drauf.

Inside

Jo, die Franzosen wieder, der Film genießt ja schon lange einen gewissen Kultstatus und wird immer in einem Atemzug mit zb High Tension genannt, zu Recht, ultra harter Thriller, fast schon Splatter, da können 90 % der Horrorfilme einpacken, dazu noch ne ganz fiese und düstere Stimmung,bei schwangeren Frauen hörts auf, kann mir gut vorstellen das sich da am Ende bei einigen der Magen dreht. Wer den nicht kennt, gucken.

Alles Steht Kopf

Richtig coole Idee, erinnert mich an Es War Einmal Das Leben, trotzdem hat mir der Film nicht gefallen, zu hektisch und unnötig abgedreht.

Prey

Wie erwartet, richtig gut geworden, wenn ich etwas negatives sagen müsste, dann das dem Film der Hochglanz irgendwie nicht steht, aber wenn man wie ich hardcore Predator 1 Gucker ist, bleibt das nicht aus. Ansonsten gibt es gar nichts zu meckern, für D+ ist der auch recht hart ausgefallen, aber muss auch.Täuscht es eigentlich, oder war es auch für den Jäger die erste Jagd, bzw auf der Erde die Erste!?
Muss übrigens dem Punisher widersprechen, den Predator sieht man schon ca nach einer halben Stunde, aber ist ja auch Latte.

Punisher 3:16 07.08.2022 10:02

Zitat:

Zitat von General Nek.F.U. (Beitrag 2529797)
Muss übrigens dem Punisher widersprechen, den Predator sieht man schon ca nach einer halben Stunde, aber ist ja auch Latte.

Dort sieht man ihn aber nur teilweise. Komplett sieht man ihn erst später.

k-town1900 07.08.2022 11:33

Zitat:

Oben

Mein Gefühl hat mich mal wieder nicht getäuscht, bis auf einige Schmunzler und nem netten Grundgedanken ein mittelmäßig bis schlechter Film
Den fanden sogar meine zwei Großen schlecht als wir im Kino waren und die waren mit 4 + 6 Jahren genau in der Zielgruppe die der Film ansprechen wollte

Punisher 3:16 07.08.2022 13:12

Asia Wochen, Day 39: Battle Royale - Extended Cut

Einer meiner alltime Top Favoriten des japanischen Kinos. Spannend, blutig, aber erstaunlich unbrutal. Leider sterben meine Lieblingsfiguren viel zu früh. :(

8/10

Jefferson D'Arcy 08.08.2022 07:22

ELVIS

Ich habe "Bohemian Rhapsody" und auch "Rocketman" gesehen, gerade ersteres wurde superb umgesetzt und durch Rami Malek getragen. Mit "Elvis" wurde jetzt aber ein Film über den bedeutsamsten Künstler unserer Zeit veröffentlicht, gedreht vom Meister des visuellen Pomp Baz Luhrmann.

Austin Butler als Hauptrolle ist die perfekte Wahl gewesen. Als Newcomer noch ein relativ unbeschriebenes Blatt, schafft er es Elvis so zu verkörpern, dass der Zuschauer mit ihm lacht und leidet, einfach mit ihm mitfiebert. Die Naivität, die er als Elvis ausstrahlt wird von keinem geringerem als Tom Hanks in der Rolle seines Managers Colonel Tom Parker gnadenlos ausgenutzt. Parker, der als Erzähler durch den Film führt, strahlt das personifizierte Böse aus. Das was er sagt und das was man letztendlich im Film zu sehen bekommt, sind zwei unterschiedliche Dinge. Anfangs wirkt es so, als hätte Elvis seine Seele an den Teufel verkauft. Ein Leben, was Fluch und Segen zugleich war. Ein Junge auf der Suche nach Anerkennung, geliebt von vielen und verstanden von wenigen.

Der Film geht 2 1/2 Stunden und man hat trotzdem das Gefühl, dass manches sehr gerafft wurde. Luhrmann sprach in einem Interview von einer 4-Stunden-Fassung des Films und ich hoffe inständig, dass diese irgendwann als eine Art Extended Cut veröffentlich wird. Denn genau das würde diesem Künstler, der noch Generationen nach ihm geprägt hat, gerecht werden.

9/10

Humppathetic 08.08.2022 08:50

Zitat:

Zitat von Jefferson D'Arcy (Beitrag 2529889)
ELVIS

Ich habe "Bohemian Rhapsody" und auch "Rocketman" gesehen, gerade ersteres wurde superb umgesetzt und durch Rami Malek getragen. Mit "Elvis" wurde jetzt aber ein Film über den bedeutsamsten Künstler unserer Zeit veröffentlicht, gedreht vom Meister des visuellen Pomp Baz Luhrmann.

Austin Butler als Hauptrolle ist die perfekte Wahl gewesen. Als Newcomer noch ein relativ unbeschriebenes Blatt, schafft er es Elvis so zu verkörpern, dass der Zuschauer mit ihm lacht und leidet, einfach mit ihm mitfiebert. Die Naivität, die er als Elvis ausstrahlt wird von keinem geringerem als Tom Hanks in der Rolle seines Managers Colonel Tom Parker gnadenlos ausgenutzt. Parker, der als Erzähler durch den Film führt, strahlt das personifizierte Böse aus. Das was er sagt und das was man letztendlich im Film zu sehen bekommt, sind zwei unterschiedliche Dinge. Anfangs wirkt es so, als hätte Elvis seine Seele an den Teufel verkauft. Ein Leben, was Fluch und Segen zugleich war. Ein Junge auf der Suche nach Anerkennung, geliebt von vielen und verstanden von wenigen.

Der Film geht 2 1/2 Stunden und man hat trotzdem das Gefühl, dass manches sehr gerafft wurde. Luhrmann sprach in einem Interview von einer 4-Stunden-Fassung des Films und ich hoffe inständig, dass diese irgendwann als eine Art Extended Cut veröffentlich wird. Denn genau das würde diesem Künstler, der noch Generationen nach ihm geprägt hat, gerecht werden.

9/10

Wenn die bekanntermaßen ohne Langzeitgedächtnis operierende Academy den Film bis zu den Oscars nicht vergessen haben wird, sehe ich eine obligatorische Oscar-Nominierung und einen nicht unwahrscheinlichen Gewinn der Trophäe für Butler. Biopics sind einfach der Shit für die. :D

Ich werde ihn mir wohl auch angucken, aber mich vielleicht vorher über Elvis informieren. Ich weiß wirklich gar nichts über ihn und bin natürlich schon daran interessiert, zu sehen, wie akkurat dieser Film am Ende ist.

Thomas Jay 08.08.2022 08:58

Das klingt ja gut, aber bedeutendster Künstler unserer Zeit würde ich nicht unbedingt sagen.
Er war zwar ein Einfluss für die Beatles, aber sie sind künstlerisch bedeutsamer, auch Michael Jackson und Prince haben künstlerisch wesentlich mehr geleistet als Elvis, MJ ist zwei mal in der Rock n Roll Hall of Famee und hat zig Rekorde aufgestellt und gebrochen, mehr als jeder andere. Elvis war kein Songschreiber, damit fangen schon die Unterschiede an. In einer rassistischen Zeit kopierte er Schwarze und wurde damit erfolgreich. Elvis ist eine populäre Ikone, aber hatte er Aufnahmetechniken revolutioniert, Welthits geschrieben, Musikvideos revolutioniert oder ist er der mit den meisten Rekorden im Guinnessbuch der Rekorde?
Natürlich ist er eine Ikone, es stellt sich aber die Frage, ob Künstler wie Roy Hamilton und andere so viel Anerkennung bekommen hätten, wenn POC damals in der von Weißen geprägten Welt Mainstream gewesen wären.
Aber es ist beeindruckend, wie populär Elvis ist. Den Film werde ich mir im Streaming mal ansehen.

Vince Black 09.08.2022 09:10

Zitat:

Zitat von Thomas Jay (Beitrag 2529892)
Das klingt ja gut, aber bedeutendster Künstler unserer Zeit würde ich nicht unbedingt sagen.
Er war zwar ein Einfluss für die Beatles, aber sie sind künstlerisch bedeutsamer, auch Michael Jackson und Prince haben künstlerisch wesentlich mehr geleistet als Elvis, MJ ist zwei mal in der Rock n Roll Hall of Famee und hat zig Rekorde aufgestellt und gebrochen, mehr als jeder andere. Elvis war kein Songschreiber, damit fangen schon die Unterschiede an. In einer rassistischen Zeit kopierte er Schwarze und wurde damit erfolgreich. Elvis ist eine populäre Ikone, aber hatte er Aufnahmetechniken revolutioniert, Welthits geschrieben, Musikvideos revolutioniert oder ist er der mit den meisten Rekorden im Guinnessbuch der Rekorde?
Natürlich ist er eine Ikone, es stellt sich aber die Frage, ob Künstler wie Roy Hamilton und andere so viel Anerkennung bekommen hätten, wenn POC damals in der von Weißen geprägten Welt Mainstream gewesen wären.
Aber es ist beeindruckend, wie populär Elvis ist. Den Film werde ich mir im Streaming mal ansehen.



Das war schon früher in der Schule so dass Michael Jackson Fans ihren Jacko als berühmtesten Solo Künstler der Welt ansahen, das ist ja auch okay und ich finde es braucht gar keine Diskussion darüber, Jackson = King of Pop Elvis = King of Rock n Roll das hat er sich mit verdient mit dem ersten Platz an verkauften Alben als Solo Künstler und dem Rekord das Aloha from Hawaii 1.5 Milliarden Menschen Live im TV sahen, das ist heute undenkbar.
Den Film an sich werde ich mir auf jeden Fall anschauen :)

Duke Skywalker 09.08.2022 11:32

Prey

Angenehm fokussiert auf das Duell zwischen überlegendem Jäger und seiner zähen Beute. Ganz im Sinne des Originals, während die anderen Sequels sich oft an unnötige Subplots klammerten.
Das Predator Design ist herausragend, die Landschaftsaufnahmen sind teilweise wunderschön und die Action macht Spaß.
Die Effekte können da leider nicht ganz mithalten.
Teil 1 bleibt zwar unerreicht, aber "Prey" haucht der Reihe definitiv neues Leben ein. Mir würde es gefallen, wenn sie den Predator von nun an einfach durch die Zeit schicken und das Interesse einfach durch die Umstände der jeweiligen Epoche hochhalten anstatt die Geschichten mit Nebenhandlungen aufzublasen.

Nani 11.08.2022 22:41

Zitat:

Zitat von Nani (Beitrag 2529764)
Sehr interessant. Habe "Prey" vor kurzem als Werbung gesehen und fand das Setting sehr spannend.

Nach Deiner Rezension ist die Wahrscheinlichkeit nochmal größer, dass ich mir den angucke. Mal schauen, wann und wo. ;)

So, habe den Film heute Abend geguckt.

Spoiler:
Hat mir wirklich gut gefallen. Die Protagonistin ist cool, die Landschaft wunderschön, die Animation gelungen und das Abschlachten der weißen Männer hat Spaß gemacht. Diese Drecksäcke haben's nicht anders verdient. Scheiß Weiße! :salook:


Danke für den Tipp! :dh:

Vince Black 12.08.2022 09:09

Morbius - 2022 - Marvel


Habe mir kürzlichen den Marvel Vampir angesehen und ich muss schon sagen der war echt nicht gut. Ich habe vorher keine Reviews angeschaut sondern ihn bei Sky gemietet. Die Schauspieler Liste wäre an sich gut aber die Story und das Umsetzten derer ist einfach schlecht und langweilig gemacht. Kann man schauen, muss man aber definitiv nicht.

Der Zerquetscher 12.08.2022 21:41

Die Vögel (USA, 1963)

Der Archetyp des modernen Tierhorrors. Und Matrize in so vielem auch für anderen Horror wie "Night of the Living Dead" oder "Der Nebel". Nichts kommt von nichts. Alles kommt von irgendwo her und baut aufeinander auf. Das macht unsere Spezies aus. Wie sonst hätten wir Idioten es fertig gebracht, den Burki Khalifa zu errichten? Scheißegal. Mutiger, innovativer, hervorragend inszenierter Gruselmeilenstein, der seiner Zeit mindestens zehn Jahre voraus war. Ein Genuss. 9/10

PappHogan 13.08.2022 08:03

Den Elvis film werde ich mir definitiv anschauen, auch wenn ich Blinbling-Luhrman nicht mag.

Der Vertrag mit Disney hat ihn damals sehr eingeschränkt, er musste in vielen Filmchen mitmachen, ein paar Tralala-Songs zum besten geben, das wars.
Einzig "Flammender Stern" ragte da etwas heraus.
Effektiv wurde er ein Leben lang ausgebeutet.

Vince Black 13.08.2022 09:23

The Northman


Gestern gesehen und ich muss sagen das er optisch überzeugen kann, die Bilder sehen teils gewaltig aus, auch das eine Gemetzel im Dorf. Auf der anderen Seite ist die Story so dünn und teilweise unlogisch. Auch wird der Film extrem in die Länge gezogen für die Rache um die es im Streifen geht. Thema Wikinger etc cool, aber am Ende war ich doch eher enttäuscht und würde Northman kein zweites Mal mehr schauen.

6 / 10

General Nek.F.U. 13.08.2022 21:37

Lightyear

Cooler Streifen,hebt sich etwas von den Standard Kinderfilmen ab, ne Runde Sache. Heimlicher Star, die Roboterkatze Sox.

Die Maske

Schlecht gealtert, aber dennoch unterhaltsam. Macht echt Spaß mit den Kids altes abzuarbeiten.

Predator

10/10:genickbruch:

Punisher 3:16 13.08.2022 21:59

Don't Make Me Go

Es gibt gute plot Twists und solche, die einem den ganzen Film versauen. Der plot twist in diesem Film gehört in letztere Kategorie. Bis dahin war der Film okay, danach hätte mich nichts weniger interessieren können.

3/10

Wäre dieser twist nicht gewesen, hätte der Streifen 6/10 bekommen. Fuck this.


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