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Rezensionen von DVDs und Videos

In dieser Rubrik findet ihr eine Übersicht von 66 Rezensionen zu Wrestling-Videos und Wrestling-DVDs, die von verschiedenen Mitarbeitern und freien Mitarbeitern unserer Homepage angefertigt wurden. Die Liste kann sowohl nach Autor als auch nach der Liga geordnet werden. Weitere 82 Rezensionen könnt ihr in unserer Kolumnen-Rubrik "Axels Flimmerkiste" finden. Falls ihr selbst Videos oder DVDs rezensieren möchtet, könnt ihr euch per Kontaktformular an uns wenden.
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The Best of Sting
Dies ist Sting! Das Gesicht von World Championship Wrestling. Für viele Jahre so etwas wie der heilige Gral, den World Wrestling Entertainment nie an sich bringen konnte. Bis zum Jahr 2014, als Sting einen Trailer für das damals erscheinende Spiel WWE2K15 drehte und daraufhin für weitere Auftritte auf der ComiCon und eine Network-Dokumentation über seinen einstigen Partner Ultimate Warrior in Erscheinung trat. Eine DVD-Veröffentlichung wurde dadurch obligatorisch und mit „The Best of Sting“ erschien diese im Herbst 2014 noch bevor Sting jemals den Fuß in einen WWE-Ring setzte.

Auf insgesamt drei Discs werden über 30 Matches präsentiert, die Stings gesamte Karriere abdecken. Mit Ausnahme des kurzen Aufenthalts in Memphis (und natürlich TNAW) ist aus jeder wichtigen Station mindestens ein Kampf enthalten. Ob es sich hierbei tatsächlich um das Beste aus Stings Karriere handelt mag freilich angezweifelt werden. Um diesen großen Worten gerecht zu werden, sind zu viele wichtige Kämpfe nicht enthalten.

Das Set wird mit einer eher obskuren Auseinandersetzung zwischen den Blade Runners auf der einen und Sean O’Reilly und Brett Wayne Sawyer auf der anderen Seite eröffnet. Es ist dies nicht das erste mal, dass WWE einen Kampf der Blade Runners veröffentlicht. Wie auch bei den anderen Gelegenheiten, liegt der Reiz dieser Kämpfe eher darin, sich die Anfänge Stings bzw. des Warriors vor Augen zu führen. Auch wenn diese eher schlecht als recht sind und weder Blade Runner Flash noch Blade Runner Rock zu diesem Zeitpunkt in ein TV-Match gehört haben. So ist es vermutlich nicht weiter verwunderlich, dass dieses Tandem nur sehr kurze Zeit zusammen blieb. Während Rock sich in einen Krieger verwandelt hatte, der einen australischen Wildhund als Totemtier hat und Richtung World Class Championship Wrestling weiterzog, wurde sein Partner zu Sting. Dieser blieb Bill Watts Universal Wrestling Federation treu und wurde 1987, zusammen mit der Liga, von Jim Crockett Jr. quasi aufgekauft. Wie auch Championship Wrestling from Florida durfte die UWF zunächst weiterbestehen und, unter dem Banner von Jim Crockett Promotions, weiterhin eigene Veranstaltungen aufführen. Sting schloss sich mit Hot Stuff Eddie Gilbert, zuvor bereits Manager der Blade Runners, und einem jungen Rick Steiner zu Hot Stuff International zusammen. Steiner und Sting konnten sich 1987 für einen knappen Monat die UWF World Tag Team Titles um die Hüften schnallen, doch davon sehen wir hier nichts. Einen Kampf des Teams dürfen wir jedoch bestaunen, als sich Hot Stuff International in einer gutklassigen Auseinandersetzung in Florida Mike Rotundo und Ron Simmons, zwei Männern also, die um den Zeitpunkt des Verkaufs an Crockett, in Eddie Grahams ehemaligem Territorium gerade Fuß zu fassen begannen.

Durch die versuchte Expansion von Crockett Promotions kamen wir in den Genuss einer der bedeutendsten Fehden in der Geschichte des Sports – Ric Flair vs. Sting! Deren erstes „großes“ Aufeinandertreffen, leider nie komplett aufgezeichnet, ist hier ebenso enthalten, wie ihr letztes Match für WCW im März 2001. Dazwischen befinden sich zwei weitere Ansetzungen dieser Kampfpaarung: Stings erster Gewinn des NWA World Heavyweight Title vom Great American Bash 1990, ein etwa 16-minütiger Klassiker, der inzwischen schon mehrfach von WWE auf DVD gepresst wurde und eine Auseinandersetzung um den WCW United States Heavyweight Title vom 10. Monday Nitro, die eher hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Eine weitere legendäre Fehde, die Matches beinhaltete, die ihrer Zeit gut und gerne fünf Jahre voraus waren, ist ebenfalls mit einem Match vertreten. In einem Kampf um den vakanten NWA World Television Title trifft Sting auf die japanische Legende The Great Muta. Ein durchaus überzeugender Kampf, der leider an einem schwachen Ende krankt. Für die Geschichte mag das damals richtig gewesen sein, für die erste Sting gewidmete DVD hätte man aber einen anderen Kampf finden können.

Dem voraus steht Stings erster großer Titelgewinn in einem tollen und zu unrecht etwas übersehenem Match gegen Mike Rotundo, in dem es um eben diesen World Television Title ging.

Während sowohl die Fehde gegen als auch das Tag Team mit Lex Luger gänzlich ausgespart wird, sind Stings Feldzüge gegen Vader und die Dangerous Alliance mit jeweils einem Match vertreten. Letztere durch ein sehr starkes 8 Men Tag Team Match. Allein, es fehlt ein Singles Match gegen Ravashing Rick Rude, der hier zweifelsfrei Stings wichtigster Antagonist war. Auch hätte man die Fehde gegen Big Van Vader mit einer besseren Auswahl repräsentieren können.

Das Brimborium um die nWo ist mit mehren Matches vertreten. Darunter natürlich die Schlacht gegen Hollywood Hogan von Starrcade 1997 aber auch ein Kampf gemeinsam mit Lex Luger gegen die Mega Powers. Wir erleben Sting in schwarz-rot, u. a. gegen Bret Hart, und die einmalige Wiedervereinigung der Blade Runners womit WWE 2/3 der WCW-Kämpfe des Warriors käuflich zur Verfügung stellt.

Weiterhin sind Kämpfe gegen Steve Austin, Scott Steiner, Jeff Jarrett, Nikita Koloff und einige andere enthalten, die, naturgemäß, mal mehr und mal weniger überzeugen können. Im Endeffekt zählt der Gesamteindruck, dem wir uns in einem Moment widmen werden.

Zwischen den verschiedenen Kämpfen sind Interviews u. a. mit Tony Schiavone, Kevin Sullivan und Hulk Hogan zu sehen. Das sind nette Schmankerl die aber nie wirklich in die Tiefe gehen. Sting selbst kommt nur durch WCW-Archivaufnahmen aus den Jahren 1995 und 1998 zu Wort. Die Blu Ray enthält neben etlichen Interviews noch vier weitere Matches: darunter auch eine bessere Auswahl gegen Vader.

Mit dem ersten Set über Sting legt WWE Home Video keinen Meilenstein vor. Die Wahl des Titels erscheint zudem fraglich. Trotz dieser Schwächen und einiger offenkundiger Verbesserungsmöglichkeiten (wenn wir das mal so nennen wollen) liegt hiermit ein nahezu durchgehend unterhaltsames und kurzweiliges Produkt vor, dass durch die Auswahl einiger Kämpfe, die man so wohl nicht erwartet hätte, punkten kann. Als erste Veröffentlichung über den Stinger macht „The Best of Sting“ Lust und Neugier auf weitere Veröffentlichungen über WCWs einstigen Franchise womit die "Mission Sting" sozusagen erfüllt ist!
 
 
 
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