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Wrestlingskandale

In dieser Rubrik findet ihr eine Zusammenstellung von 32 Skandalen, die die Wrestlingwelt in mehr oder weniger großem Umfang erschüttern ließen. Geordnet sind sie absteigend nach dem Zeitpunkt ihrer Eintragung in unsere Datenbank.
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Der Priester-Killer
Im Zentrum dieses Skandals stand ein Mann namens José Valentín Vázquez Manrique, der damals als Wrestler unter dem Namen Pancho Valentino unterwegs war. Obwohl sein Name bis heute fast vergessen ist, hatte der einstige Torero damals durchaus ein gewisses Maß an Berühmtheit als Wrestler erlangt, stand mit Legenden wie El Santo und Blue Demon im Ring und kämpfte sowohl in Mexiko als auch in den Vereinigten Staaten.

Im Januar des Jahres 1957 beschlossen Pancho Valentino und drei weitere Männer, einen Raubüberfall zu begehen. Ihr Ziel war dabei keine Bank und kein Geschäft, sondern ein Gotteshaus, genauer gesagt die Kirche "Nuestra Señora de Fátima" in der mexikanischen Hauptstadt. Zunächst wurde die Kirche observiert. Nachdem festgestellt wurde, dass es einen Wachhund gab, vergiftete Valentino ein Stück rohes Fleich mit Strichnin und steckte es sich ein.

Wenig später fuhren er und seine drei Komplizen mit einem 1950er Buick bei der Kirche vor. Während ihr Anführer (ein Mann namens Ricardo Barbosa Ramírez) im Wagen verblieb, versteckte sich Valentino mit den anderen beiden Männern für vier Stunden im Hof der Kirche. Als es dann 21 Uhr geworden war, die letzte Messe des Tages gelesen und das Tor der Kirche geschlossen worden war, hörte Priester Juan Francisco Fullana Taberner (der in Vertretung des eigentlichen Pastors anwesend war), dass der Hund anschlug. Er trat aus der Kirche und fand den - inzwischen vergifteten - Hund tot vor.

Während der Priester den Hund betrachtete, sprang Pancho Valentino aus seinem Versteck hervor und packte ihn. Die mexikanischen Medien beschrieben das Ganze damit, dass Valentino den Mann in eine "Wrestling-Submission" genommen hätte. Anschließend wurden die Hände und die Füße des Priesters gefesselt und die drei Männer begannen ihn zu foltern, um herauszubekommen, wo er das Geld seiner Kirche versteckt hielt. Zu einer Antwort kam es gar nicht erst, denn der Priester verstarb an den Schlägen und Tritten.

Obwohl Fullana Taberner bereits tot war, wurde er nachträglich geknebelt, um ganz auf Nummer sicher zu gehen. Anschließend wurde der blutige Leichnam in die Küche des Gebäudes geschleift. Die vier Ganoven zerschnitten die Telefonleitung und kappten die Elektrizität, um ganz ungestört zu sein, dann durchsuchten sie das Haus anderthalb Stunden lang. Frustriert darüber, dass sie nichts Brauchbares fanden, zerstörten sie die gesamte Einrichtung. Letztlich entkamen die Täter mit Kleinigkeiten wie einem goldenen Kästchen, einer Reihe von Priesterroben und rund 4.500 Pesos.

Pancho Valentino, der inzwischen "Priester-Killer" genannt wurde, wurde wenig später in einem kleinen Dorf im mexikanischen Bundesstaat Querétaro geschnappt, von wo aus er gerade mit einem seiner Kinder in Richtung von Tamaulipas an der mexikanisch-amerikanischen Grenze flüchten wollte. In dem Zusammenhang kam heraus, dass er zuvor bereits fünfzehn Mal inhaftiert worden war - unter anderem wegen Körperverletzung, Einbruch, Diebstahl, Vergewaltigung und Frauenhandel.

Valentino wurde schließlich zu 33 Jahren Haft verurteilt. Absurderweise verwandelte er sich im Laufe seiner Zeit im Gefängnis zu einem geläuterten gottesfüchtigen Christen. Tatsächlich sollte er nach zwanzig Jahren sogar vorzeitig entlassen werden. Eine Woche vor seiner geplanten Entlassung zog er sich im Oktober 1977 jedoch eine Gehirnerschütterung zu (oder sie wurde ihm zugezogen), und er erstickte am eigenen Erbrochenen.
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