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CZW Cage of Death XI

Allgemeine Informationen
DatumSamstag, der 12. Dezember 2009
VeranstaltungsortThe Arena in Philadelphia, Pennsylvania (Vereinigte Staaten von Amerika)
Zuschauerzahl950
KommentatorenJake Black und Salamander Jones
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Death Matches sind nicht jedermanns Geschmack und auch ich musste bei den Death Match Shows von Westside Xtreme Wrestling feststellen, dass ich mir solche Matches zwar auf DVD angucken kann, aber sie live doch eher langweilig finde. Das hat jedoch nichts damit zu tun, dass Death Match Wrestler angeblich sonst nichts können. Das trifft auf einige wenige Ausnahmen zu, aber definitiv nicht auf die Spitze dieser Division. Am Samstag war es dann in der ehemaligen ECW Arena auch mal wieder Zeit für das jährliche Highlight von Combat Zone Wrestling, die Promotion, die in Nordamerika für diesen Stil steht wie keine andere. In ihren Glanzzeiten zog man mehr als 1.000 Fans in die Halle und musste für die Cage of Death Shows sogar Leute an der Tür abweisen, da man die Kapazitätsgrenzen einfach erreicht hatte. Das wiederum in einer Halle, die Extreme Championship Wrestling auch nicht immer ausverkaufte.

In den letzten Jahren hat der Fanzuspruch für CZW etwas abgenommen, aber das ändert nichts daran, dass CZW immer noch eine der hart arbeitenden und professionellsten Ligen an der Ostküste der USA ist. CZW hat es gerade in den letzten zwei Jahren geschafft eine Vielzahl von jungen Wrestlern hervorzubringen, die zwar noch im Schatten von anderen stehen, aber dennoch fester Bestandteil der Cards sind und dort schon sehr solide Leistungen zeigen. Hinzu kommt, dass das Booking seit dem Verkauf der Liga von John Zandig an DJ Hyde (nein, keine Storyline) deutlich gradliniger geworden ist.

Back to the Roots
Nach fünf Jahren mit Multi Men Matches im Main Event kehrte CZW in diesem Jahr wieder zu einem traditionellen Singles Match innerhalb des Cage of Deaths zurück. Der Käfig verändert sein Aussehen von Jahr zu Jahr. In diesem Jahr bestand er aus zwei Seiten mit den traditionell schwarz-gelben Käfigseiten und zwei Seiten aus Stacheldraht. Hinzu kamen natürlich wieder alle möglichen Utensilien wie Glasplatten, Thumbtacks oder auch ein Scaffold. In diesem Ungetüm sollten sich mit Danny Havoc und Sami Callihan zwei Wrestler gegenüberstehen, die das komplette Gegenteil eines untalentierten, dicken Death Match Idioten sind. Sie begegneten sich in der Combat Zone genau ein Jahr zuvor zum ersten Mal, als beide im Cage of Death antraten. Die Fehde der beiden entwickelte sich jedoch erst als DJ Hyde die Promotion übernahm und gleich mal ein Match der beiden um Havocs Ultraviolent Underground Title ansetzte. Dieses Match konnte Havoc gewinnen, doch Callihan wollte sich damit nicht abfinden und Havoc mit einem Klappmesser attackieren. Die Security konnte schlimmeres verhindern, doch auf Grund der Wunde musste Havoc erst einmal pausieren.

Beim Tournament of Death Rewind trafen die beiden in der ersten Runde dann erneut aufeinander. Dieses Mal war es Callihan, der den Sieg davontragen konnte, jedoch nur dank eines Eingriffs von Joe Gacy. Callihan hatte damit aber noch lange nicht genug und wollte bei der nächsten Show xOMGx mit dem Klappmesser attackieren. Havoc machte jedoch den Save und nachdem Callihan sich lieber zurückzog, ließ Havoc seinen Frust an Gacy aus. Das alles gipfelte nun im Electrified Cage of Death in der Arena in Philadelphia. Die beiden schenkten sich in diesem Match natürlich nichts, schließlich standen sie im größten Main Event des CZW Jahres und selbst Sami Callihan, dem immer wieder vorgeworfen wird, dass er keine Bumps nimmt, nahm einige halsbrecherische Aktionen. Fans vor Ort konnten berichten, dass so viel Glas noch nie in einem Match in der Combat Zone eingesetzt wurde. Am Ende konnte Sami sich hier durchsetzen. Doch er hatte offensichtlich noch immer nicht genug und wollte Havoc erneut mit einem Klappmesser attackieren. Doch plötzlich ging das Licht aus und nach mehr als einem Jahr feierte kein geringerer als der Necro Butcher sein Comeback und zerstörte Sami.

Das Treffen zweier Death Match Ikonen
Normalerweise treffen in einem Opener zwei Midcarder aufeinander, um die Fans anzuheizen. Doch bei einer Death Match Show ist das manchmal anders. Vor dem Mainer musste der Käfig aufgebaut werden, sodass da eine zusätzliche Pause angesagt war. Jetzt hatte man aber noch ein No Ropes Barbed Wire Match und hätte man den Kampf irgendwo mittig platziert, hätte es zwei weitere Pausen gegeben. Also mussten Thumbtack Jack und Nick Gage halt im Opener ran. Eigentlich unwürdig für das Duell des Death Match Wrestlers mit dem aktuell größten Hype, der in den vergangenen Monaten eigentlich alles in diesem Bereich gewonnen hat, was es zu gewinnen gab, und des Mannes, den man mit CZW identifiziert wie kaum einen anderen. Es haben sich schon viele hochgelobte Wrestler in der Combat Zone versucht, doch TJ konnte halten, was sein Name versprach und gewann nicht nur das Tournament of Death, sondern später auch noch die Neuauflage, die nötig wurde, nachdem das Finale des ersten Versuches zwischen TJ und Gage etwas kontrovers endete, weil Gage mit einer klaffenden Wunde das Match aufgeben musste. Und es will schon etwas heißen, wenn ein Mann, der seit mehr als zehn Jahren die krankesten Death Matches bestreitet, ein Match abbrechen muss.

Als Thumbtack Jack im Oktober mit einem Sieg über Masada die Neuauflage des Tournament of Deaths gewinnen konnte, konnte Gage nur zusehen, denn er war im Halbfinale an Masada gescheitert. Doch der Frust saß tief und so zerstörte er Tjs Siegesfeier, indem er nach dem Sieg sowohl den Referee als auch Thumbtack Jack zerstörte. Nachdem sich TJ wieder aufgerappelt hatte, forderte er Gage sofort zu einem Match beim Cage of Death heraus und CZW-Besitzer DJ Hyde bot sogar an das Match direkt vor Ort stattfinden zu lassen. Gage hatte darauf jedoch wenig Lust und ging einfach. Er zog offensichtlich die erste Variante vor. Für Gage ging es nun also darum zu beweisen, dass er noch immer an der Spitze der Death Match Szene von CZW stand, während es für TJ bei seinem ersten Cage of Death darum gehen sollte sich endgültig ein Denkmal zu setzen und 2009 zu seinem Jahr zu machen. Dementsprechend verbissen wurde das Match dann auch geführt und beide mussten einige verrückte Aktionen einstecken. An einem Punkt im Match verfing sich der Stacheldraht sogar in Gages Stirn, woraufhin er eh schon schwer gezeichnet noch schlimmer aussah. TJ musste unter anderem einen ungeschützten DDT auf einen Betonblock und die darauf liegenden Thumbtacks einstecken. Am Ende war es jedoch der junge Deutsche, der sich mit seinem Cross Legged Michinoku Driver auf einen Betonblock durchsetzen konnte.

Dieser Moment hätte für TJ der ganz große Triumph sein können, doch erneut wurde dieser Moment zerstört. Dieses Mal war es JC Bailey, der TJ angriff und mit einem Brainbuster auf den Betonblock ausschaltete. Anschließende wurde Bailey als neustes Mitglied von Cult Fiction präsentiert. Bailey feierte damit nach mehr als zwei Jahresn sein Comeback in einem Wrestlingring. Die vergangenen zwei Jahre verbrachte er auf Grund zweier Verurteilungen wegen Drogenmissbrauch im Gefängnis. Es bleibt zu Hoffen, dass er sein Privatleben wieder auf die Reihe gekriegt hat, denn er ist definitiv ein sehr interessanter Wrestler.

Die übrigen Matches
CZW ist dafür bekannt irre lange Shows zu veranstalten und so war es dann auch dieses Mal wieder. Inklusive Umbauzeiten waren es mal wieder mehr als fünf Stunden, die man die Fans in der Arena bespaßte. Tyler Veritas konnte sich gegen Adam Cole durchsetzen und damit ein Turnier um den erstmals vergebenen CZW Wired Television Title gewinnen. Drake Younger verteidigte den CZW World Heavyweight Title gegen Devon Moore ebenso wie The Best Around TJ Cannon und Bruce Maxwell) ihre CZW Tag Team Titles gegen BLKOUT (Ruckus und Sabian), die sich diesen Titelkampf am selben Abend in einem 4-Way erst sichern konnten.

Jon Moxley setzte sich in einem 4-Way gegen Eddie Kingston, Egotistico Fantastico und B-Boy durch, um sich damit einen Kampf um Drake Youngers Titel zu verdienen. Das jedoch erst im Februar, denn aus welchem Grund auch immer wurde B-Boy später am Abend der Titelkampf im Januar zugesprochen. Warum veranstaltet man dann überhaupt #1-Contender Matches? Greg Excellent besiegte Drew Blood und gewann damit den CZW Junior Heavyweight Title. Nur gut, dass man es im Wrestling mit den Gewichtsklassen nicht ganz so ernst nimmt. Außerdem gewannen noch DJ Hyde (gegen Nate Hatred), Jon Dahmer (gegen Ryan McBride) und Ryan Slater (in einem 6-Way gegen Alex Colon, Drew Gulak, Joe Gacy, Rich Swann und LJ Cruz) ihre Kämpfe.

Ausblick
Das Jahr 2009 ist für Combat Zone Wrestling vorbei und es war ein ereignisreiches, aber auch teilweise sehr konfus Jahr. Mit den Siegen von Sami Callihan und Jon Moxley hat man die Switchblade Conspiracy noch einmal gestärkt und sie somit endgültig als aktuell stärkste Heel Allianz platziert. Auf Sami wartet nun wohl eine Fehde gegen den Necro Butcher, was sicherlich interessant werden dürfte, wenn der Butcher endlich mal wieder Leistungen abliefern würde, die annähernd an frühere Zeiten heran kommen. Aber mal ehrlich, wer würde sich von uns denn bitte den Arsch in Death Matches aufreißen, wenn er bei Ring of Honor einen sicheren Job hat? Moxley wird weiter Jagd auf den CZW World Heavyweight Title machen, muss sich da aber erst mal hinten anstellen. So wenig Sinn der Titelkampf für B-Boy auch macht, gut werden kann er auf jeden Fall. Nicht umsonst war sein letzter Kampf gegen Drake eines der besten Matches des Jahres bei CZW.

Die sich andeutende Fehde zwischen Thumbtack Jack und JC Bailey könnte auch richtig genial werden. Natürlich wird TJ nicht für jede Show eingeflogen werden, sodass hier wenig aufgebaut werden kann. Und der zweite Unsicherheitsfaktor ist natürlich, ob Bailey sein Leben in den Griff bekommen hat. Wünschenswert wäre es auf jeden Fall, denn ein Match der beiden verspricht viel Spaß. Ansonsten kann man bei CZW eh nicht viel voraussagen, denn auch wenn das Booking besser geworden ist, es ist doch immer noch etwas konfus.

 
 
 
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