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UNGELESENE NEWS:
 

WWE: Ehemaliger WWE-Autor wirft Vince McMahon vor, ihn wegen der Korrektur eines rassistischen Segments gefeuert zu haben


von Axel Saalbach

Ein ehemaliger WWE-Autor hat öffentlich gemacht, dass er 2016 gefeuert wurde, weil er ein Drehbuch gegen den Wunsch von Vince McMahon geändert und verhindert hatte, dass ein rassistischer Spruch in einer Sendung landete. Michael Leonardi, so der Name des Mannes, hatte zunächst zwischen 2001 und 2005 für die Liga gearbeitet. Im April 2015 war er zurückgekehrt und war Teil des Kreativteams geworden. Nur wenige Monate später - im Januar 2016 - war er dann fristlos entlassen worden. Nun hat er in seinem LinkedIn-Account zwei Videos veröffentlicht, in denen er erklärt hat, was damals geschehen ist.

Demnach habe Vince McMahon ihn 2016 gefeuert, weil er versucht hatte, die Liga davor zu bewahren, einen rassistischen Beitrag auszustrahlen. Seit seiner Entlassung habe er sich jahrelang geschämt und die Situation im Kopf tausend Mal durchgespielt. Er habe sich den Kopf zerbrochen, was er hätte tun können, um nicht gefeuert zu werden. Nun wolle er sich die Sache von der Seele reden, denn inzwischen habe er das Gefühl, es nicht verdient zu haben, gefeuert zu werden.

Bei der RAW-Episode zum Martin Luther King Day des Jahres 2016 sollte es zu einem Segment kommen, an dem Neville (PAC), Titus O'Neil, R-Truth und Mark Henry beteiligt waren. Kurz vor Showbeginn wurde ihnen eine aktualisierte Version des Drehbuchs gegeben, und es blieb nicht viel Zeit, das Segment aufzunehmen. In Anlehnung an Martin Luther Kings berühmtes "I have a Dream" sollte (der weiße) Neville darin seinen drei PoC-Kollegen im Duktus des ermordeten Bürgerrechtlers sagen, dass er auch einen Traum habe: den Royal Rumble zu gewinnen. Neville sei daraufhin zu ihm gekommen und habe ihm gesagt, er wolle das auf keinen Fall aussprechen. Man könne eine der bedeutendsten Reden der amerikanischen Geschichte zum Thema Menschenrechte nicht für einen Wrestler missbrauchen, der einen Kampf gewinnen will - vor allem nicht für einen Babyface-Wrestler, der drei People of Color gegenübersteht. Womöglich könnte man es einen Heel sagen lassen.

Leonardi erzählte weiterhin, dass sich auch R-Truth, Henry und O'Neil alles andere als wohlgefühlt hatten, als sie das Skript gelesen hatten. Diese meinten, es wäre eine "verdammt schreckliche" Formulierung. Es habe jedoch nicht mehr genügend Zeit gegeben, um das komplette Skript neu zu schreiben. Daraufhin entschieden sie kurzfristig, R-Truth den Spruch aufgreifen zu lassen und ihn auf eine "spaßigere Weise" rüberzubringen. Dave Kapoor (Ranjin Singh), der zu dem Zeitpunkt Leonardis Chef war, war mit den Änderungen einverstanden. Kapoor meinte jedoch, Vince McMahon sollte über die Änderungen informiert werden.

Leonardi sei daraufhin zu McMahon gegangen, um ihm die Änderung mitzuteilen. McMahon soll sich seine Worte angehört haben, eine Weile stumm auf einen Monitor gestarrt haben, dann langsam seine Kopfhörer abgenommen und sich zu ihm umgedreht haben. Schließlich soll McMahon gefragt haben: "Du gibst mir also nicht das, was ich will?" Leonardi erklärte McMahon dann noch einmal die Umstände und wies auf die Kürze der Zeit hin. Nachdem er die volle Verantwortung übernahm, machte ihm McMahon "die Hölle heiß". Für den damaligen Ligachef sei das Ganze ein solch großes No-Go gewesen, dass er Leonardi fristlos feuerte.


Benutzerkommentare auf dem Boardhell
Nani
03.03.2024, 21:22 Uhr
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Klingt ganz nach dem Führungsverständnis, dass McMahon gegen Ende seiner Karriere auch in anderen Aspekten gezeigt hat. Fehlende Sensibilität wundert mich sowieso nicht und wäre auch nicht schlimm, wenn eben nicht der autoritäre Stil wäre.

Leider hätte dem Schreiber die Enthüllung vor ein paar Jahren wohl auch eher geschadet. Insofern ist es für ihn gut, dass er sein Erlebnis wenigstens jetzt publiziert, wo der Skandal eh viel größer ist. Für mich klingt das nach einem furchtbaren Arbeitsumfeld, aber große Wellen hätte das sicher nn nicht geschlagen.
Dilandao
03.03.2024, 22:30 Uhr
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Wenn das tatsächlich so passiert ist, hätte Vince ihm eher ne Bonuszahlung geben sollen. Ein Mitarbeiter, der aktiv versucht, das Unternehmen vor Schaden zu bewahren – während die beteiligten Wrestler ebenfalls ihr Unwohlsein mit dem Script äußern UND der direkte Vorgesetzte es abgesegnet hat... und dann wird er fristlos gekündigt, weil der alte Mann es nicht einsieht. Passt zu den ganzen Geschichten, die man in den letzten Jahren über die Arbeit unter Vince McMahon zu hören/lesen bekommen hat.
SDL
04.03.2024, 0:30 Uhr
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Wenig überraschend.
Magmadrag
04.03.2024, 12:19 Uhr
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Da wird die nächste Zeit noch viel mehr Schmutzwäsche ans Tageslicht kommen, davon bin ich überzeugt. Bisher sind es ja nur ein paar Einzelfälle, die das Image von Vinnie durch seine tatsächlichen Methoden übersetzen. Doch gehe ich davon aus, daß eine ganze Menge von Leuten bisher schweigt, weil sie sich noch immer vor den mächtigen Anwälten des alten Mannes und den ihnen daraus möglichen Konsequenzen fürchten. Wenn erst mal allen klar ist, daß ihr einstiger Chef inzwischen bei weitem nicht mehr so mächtig ist, wie noch vor 2 - 3 Jahren, dann werden vielleicht auch sie die Angst endlich überwinden, in der Hoffnung, daß ihnen dann vielleicht sogar die Gerechtigkeit zuteil wird, die ihnen in diesem beinahe zwielichtigen Arbeitsumfeld vorenthalten wurde.
Zum einen ist es schon derb, zu sehen, wie ein Mann, der für sein Wirken und das, was er ge- und erschaffen hat, von Millionen in aller Welt verhert wurde, sich als sadistische Bestie entpuppt, die nicht einen Hauch von Empathie besitzt - und gleichzeitig stets davon überzeugt war, den Leuten genau das zu liefern, was sie sehen wollen. Die "McMahon'sche WWE-Geschichte" wird irgendwann zu den erschreckendsten Firmenhistorien der Welt zählen...
Zed
04.03.2024, 15:37 Uhr
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Dass der olle McMahon sein Ego als Boss raushängen lässt ist ja nicht erst seit dem Sexskandal bekannt.Dennoch krasse Nummer dass er sein Ego dem wohlsein seiner mitarbeiter vorzieht.
k-town1900
04.03.2024, 15:43 Uhr
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Zitat:
Dass der olle McMahon sein Ego als Boss raushängen lässt ist ja nicht erst seit dem Sexskandal bekannt.Dennoch krasse Nummer dass er sein Ego dem wohlsein seiner mitarbeiter vorzieht.
 


Hat er doch auch bei seinen sexuellen Eskapaden gemacht
Zed
04.03.2024, 15:59 Uhr
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Zitat:
Hat er doch auch bei seinen sexuellen Eskapaden gemacht
 


Ich sag ja, ist nicht erst seither bekannt. Der war doch in den 90ern schon so. Überraschen sollte es mittlerweile niemanden mehr.
faszinierend daran ist dass viele Wrestler Vince oft als Vaterfigur und als guten Zuhörer usw bezeichnen.
Pactser
04.03.2024, 16:30 Uhr
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Zeigt halt mal wieder die mangelnden Qualitäten von Vince im Bereich Mitarbeiterführung, Sensibilität und Empathie. Wenn er das so haben will um damit für einen Skandal und Aufmerksamkeit zu sorgen, ooooookay...aber dann muss man mit den anderen Beteiligten darüber reden, denn auch deren Reputation leidet unter daraus entstehenden Memes eventuell dauerhaft.

Wie rassistisch oder humorig das alles werden sollte, lässt sich für uns ja nicht nachvollziehen...aber wenn sich alle Beteiligten unwohll fühlen, hat das Gründe.

Zitat:
Ich sag ja, ist nicht erst seither bekannt. Der war doch in den 90ern schon so. Überraschen sollte es mittlerweile niemanden mehr.
faszinierend daran ist dass viele Wrestler Vince oft als Vaterfigur und als guten Zuhörer usw bezeichnen.
 


Funktionelle Psychopathen sind meist gute Zuhörer. Nur während du denkst, dass sie dir zuhören und auf deiner Seite sind, drehen sich ihre Gedanken darum, wie sie das alles ausnutzen können, was du ihnen gerade erzählst. Um jemanden richtig manipulieren zu können, musst du wissen, wie er tickt. Ist doch wunderbar, wenn die betreffende Person einem das freiwillig erzählt und dabei auch noch zusätzliches Vertrauen aufbaut...Lämmer zur Schlachtbank.
Nani
04.03.2024, 21:27 Uhr
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Jep.


Zitat:
Ich sag ja, ist nicht erst seither bekannt. Der war doch in den 90ern schon so. Überraschen sollte es mittlerweile niemanden mehr.
faszinierend daran ist dass viele Wrestler Vince oft als Vaterfigur und als guten Zuhörer usw bezeichnen.
 


Bei den Espakaden ist bis zu den 2010ern wenig bekannt und auch als Manager war er früher ausgewogener. Aber ist ja nicht das erste Mal, dass jemand im Alter sturer wird.
The_Lone_Ranger
05.03.2024, 11:49 Uhr
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Zu einer Zeit, in welcher man sich von Hulk Hogan distanzierte weil er das Nigga-Wort benutzte, weil er sich dem Slang nach nie darüber Gedanken gemacht hat ist diese fristlose Kündigung wahrscheinlich überzogen. Ob er jetzt einen Orden verdient hat weiß ich nicht, ich kann mich hier nicht reinversetzen und möchte keine Wertung abgeben. In einer Welt des Show-Kampf-Business muss man auch Stoylines aufbauen. Diese beruhen nicht auf rosa Wattepuscheln sondern auf Konfrontationen und damit stößt man manchmal auch Gedankengänge an und erzeugt Standpunkte und Haltung.
Pactser
05.03.2024, 11:51 Uhr
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Zitat:
Bei den Espakaden ist bis zu den 2010ern wenig bekannt und auch als Manager war er früher ausgewogener. Aber ist ja nicht das erste Mal, dass jemand im Alter sturer wird.
 


Wobei ich glaube, dass die Wrestler in der Zeit davor einfach alle soviel Mist gebaut haben, was Drogen, Steroide, Ehebruch und anderweitige sexuelle Handlungen angeht, dass da einfach lieber von allen ein Mantel des Schweigens drüber gehängt wird. Ich glaube, da ging noch viel, viel mehr ab als wir auch nur ahnen...und Vince ist die Spinne im Netz, die all die Infos hat und rauslassen kann.

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