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OVW: Rückblick auf den Monat Februar bei Ohio Valley Wrestling


von EssZet

Der Liebesmonat Februar ist zu Ende und auch wenn sich die Card von TOUGH LOVE entwickelte wie ein Valentinstaggeschenk in letzter Sekunde, hatte die Veranstaltung große Bedeutung für die Hauptstorylines. Da ging es zum einen um Nightmare Rumble-Gewinner Luke Kurtis und das Titelmatch gegen seinen ehemaligen Stableführer EC3. In einem sehr guten Segment vor dem Event verlangte Kurtis ein sofortiges Aufeinandertreffen, nur um von den drei maskierten Angreifern überrascht zu werden, die nach einem Monat schon fast wieder in Vergessenheit geraten waren. Retten tat ihn der zurückkehrende Jessie Godderz, der anscheinend nur darauf gewartet hatte, dass die rätselhaften Outsider wieder auf der Bildfläche erscheinen. Das führte zu einem Unsanctioned Match bzw. Brawl der ehemaligen Kontrahenten gegen die gemeinsamen Feinde, welches aber nur den erfolglosen Versuch darstellte, zumindest zwei davon zu demaskieren. Wer nun an eine Fortführung beim Match um den NWA Worlds Heavyweight Title vier Tage später glaubte, wurde aber getäuscht, denn das gute Match endete mit einem weitgehend fairen Finish. Dass diese Story Stoff bietet, nicht jede Woche geradlinig mit denselben Handelnden fortgeführt zu werden oder Erwartungen zu bedienen, macht sie ungewöhnlich spannend und man kann nur hoffen, dass Al Snow und ggf. Billy Corgan hier tatsächlich auf ein klares Ziel steuern und nicht von Woche zu Woche booken, bis ein blödsinniges Finale unausweichlich wird.

Ohnehin bleibt die National Wrestling Alliance neben seinem Champion immer noch ein unterschwelliges Thema bei OVW. Sei es durch den gelegentlich vorbeischauenden Aaron Stevens oder den Umstand, dass sich Carson Drake ständig als NWA-Wrestler bezeichnet. Das muss nichts heißen, ist der Spannung jedoch nicht abträglich.

Im Main Event des PPVs hieß es TLC zwischen The Bad Girls Club und einem Team aus Face-Damen um Women’s Champion Freya the Slaya. Ich finde TLC Matches ohne Einsatz eines Titels ja genauso sinnlos wie eine Berufung Hulk Hogan's ins Kreativteam von WrestleMania XL, aber wie man die aufgrund der Suspendierung von Tiffany Nieves entstandene Handicap-Situation durch Turn von Gema umkehrte und Freya nach dem Match so geschwächt war, dass Leila Grey ihrerseits den Nightmare Rumble-Sieg einlöste und vergoldete, war einfach gut erzählt. Dass besagte Nieves bei der folgenden TV-Show in die Siegesfeier platzte, um ebenfalls Rampenlicht abzubekommen, führte ganz natürlich zu ersten Zwistigkeiten im Club, die uns sicherlich noch offen sichtbar durchs Jahr begleiten werden.

Abzüge erkenne ich hier allerdings in der B-Note. Gemas Attacke auf ihr eigenes Team bereitete sie bereits vor, als die restlichen Baddies dieses noch ablenkte. Die junge Puerto Ricanerin besaß außerdem das Geschenk eines guten, abwechslungsreichen Face-Charakters, während sie sich bei den Bad Girls eher stereotypisch anpasst. Zudem nimmt sie Dream Girl Ellie damit die Rolle des um Freundschaft buhlenden Küken, die sie davor abhob. Dasselbe gilt bei den Herren für das typisch fehlschlagende Bemühen, mysteriöse Angreifer zu demaskieren. Versucht man es, leistet das Gegenüber Gegenwehr oder versteckt sich im Kapuzenpulli, liegt der Maskenträger aber gefühlt ohnmächtig auf der Matte, wird mit dem Publikum gespielt, Trademarks abgefeuert und der um Realität bemühte Fan zerreißt vor Frust eine Feinstoffstrumpfhose.

Eine Story, die wir bei Genickbruch ja nicht selten mit Bild begleitet hatten, war das mehrwöchige Gastspiel von Mick Foley. Und noch einmal, wer die 58-jährige Hardcore Legende laufen sieht, kann einem letzten Death Match des einst innovativen Brawlers nur mit Kopfschütteln begegnen. Wie dem auch sei, hier machte er seine Sache großartig, bot Tony Evans in gleichwertigen Rededuellen eine Bühne und führte letztlich Kal Herro zum ersten OVW Media Heavyweight Title. Dieser ersetzt fortan wohl den OVW Kentucky Heavyweight Title, der mit dem vorangestellten Country Boy Brewing ohnehin immer wie ein Werbegimmick der lokalen Bierbrauerei aussah. Dachte der Schreiber, bis man auch das Äquivalent eines TV Titles damit bedachte ... Naja, Foley’s Anwesenheit hat den Stellenwert der involvierten Männer und OVW an sich jedenfalls angehoben und beide gehen nun direkt in eine Fehde, die die nächsten Wochen und Monate bestimmen sollte.

Zum Schluss schauen wir noch mal auf die Männer und Frauen, die im letzten Monat besonders beeindrucken konnten. Der im Januar an dieser Stelle hervorgehobene Shane Mercer hat seine erste Story in einer sich zur Best of 7 Series entwickelten Matchserie gegen Big Zo, die gelungener wäre, würde man beiden mehr als nur regelmäßig 5 Minuten Ringzeit zur Verfügung stellen. Die beiden Schwergewichte und ehemaligen Tag Team Champions von The Derby City Destroyers scheinen nun ohnehin unabhängige Wege einzuschlagen, da auch BIG BEEF vermehrt, oft siegreiche Singles Matches bestreitet. Des Weiteren zeigte Will Austin, dass er für seinen Spitznamen “The Future“ durchaus die richtige Einstellung mitbringt. Bereits im Januar zog er sich bei einem Dive nach außerhalb einen unschönen Riss oberhalb der Leistengegend zu, der ihn getapt jedoch nicht von weiteren Auftritten abhielt. Auch nach dem Ladder Match bei TOUGH LOVE verkaufte er eine Fußverletzung, mit der er antrat und seither zweimal den neuen Halter des OVW Rush Division Title in Teamkämpfen erfolgreich einrollen konnte. Für Jota Peso ist der Titelgewinn wahrscheinlich nur eine kurzfristige Anerkennung seines ursprünglich als Halloween-Gag entstandenen neuen Gimmicks, dass bei den Fans super ankommt. Aber egal, ob Austin seinerseits vor dem ersten Titelgewinn steht, er dürfte neben seinen In Ring-Fähigkeiten den richtigen Biss mitbringen, um sich tatsächlich in Zukunft zu behaupten.

Das war’s für den Februar. Verfolgt Ohio Valley Wrestling gerne hier bei Genickbruch, inkl. der Neuauflage der Internetshow Overdrive und ich hoffe, wir lesen uns spätestens Ende März wieder.


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