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UNGELESENE NEWS:
 

AEW: Warum All Elite Wrestling keine Konkurrenz für WWE ist - ein Kommentar.


von Dennis Zahl

Wir schreiben das Jahr 2017, Dave Meltzer tweetet, dass Ring of Honor niemals in der Lage wäre eine Arena mit 10.000 Fans zu füllen und hatte damit nicht nur die Fans, sondern auch Cody, Matt Jackson und Nick Jackson gegen sich aufgebracht. Diese gaben alles und schafften es auch, Dave eines besseren zu belehren, indem sie den Event "All In" auf die Beine stellten, bei welchem 11.263 Zuschauer anwesend waren. Dies sollte zusätzlich noch zu einem weiteren Höhepunkt in der Wrestlinggeschichte führen, denn nach vielen konkurrenzlosen Jahren, hatte World Wrestling Entertainment mit der im Jahr 2019 gegründeten Liga All Elite Wrestling wieder einen Kontrahenten. In den nächsten Jahren sollten mit Chris Jericho, Sting, Samoa Joe, Jon Moxley, CM Punk und Kenny Omega weitere, bekannte Wrestler zur Promotion von Tony Khan stoßen.

Ist man aber wirklich zu einer Konkurrenz gegenüber WWE aufgestiegen? Nein.

Weniger ist manchmal mehr

Neben den bereits erwähnten Young Bucks, Kenny Omega, Jon Moxley, Adam Page, FTR und vielen, vielen weiteren mehr als talentierten Wrestlern hat man definitiv eines, wenn nicht sogar das beste Roster einer Promotion, die es ist der Geschichte des Wrestlings gibt. Doch was nützt einem das, was nützt einem, wenn man innerhalb einer Woche mehrere hochgelobte Matches präsentiert. Nicht wenige Fans, inklusive der Schreiberling an dieser Stelle, muss nicht jede Woche ein Spektakel nach dem anderen sehen. Wozu sollte man sich am Ende einen PPV bestellen, wenn ähnliche Matches kostenlos in mehrfacher Ausführung bei normalen TV-Shows gezeigt werden?

Ring of Honor nervt

Tony Khan ist ein Wrestlingfan durch und durch. Dies hat er bereits mehrfach erzählt und bewiesen, hatte er vor mehreren Jahrzehnten seine ersten Erfahrungen im Fantasy Wrestling bestritten. Dass er sich mit der Geschichte sehr gut auskennt konnte man auch schon öfter erleben und natürlich war es eine schöne Sache, dass Khan die Liga Ring of Honor aufgekauft hat - aber muss man diese Liga nahezu jede Woche in irgendeiner Form bei AEW Shows sehen? Zu Beginn konnte man das natürlich verstehen. Schaut, ROH gibt es weiterhin und wird nicht einfach nur als Videodatenbank weiterleben. Aber die Tatsache, dass Tony unbedingt einen TV-Deal für seine zweite Promotion haben möchte und diesen nicht bekommt, weswegen er ROH auch in den AEW-Shows präsentiert, nervt. Es nervt sehr, weil ROH nichts mit AEW zu tun hat, etwas komplett Eigenständiges ist und absolut unpassend ist. Vielleicht sollte Tony seine Arbeit an ROH abgeben - Scott D'Amore hätte unfreiwillig wieder mehr Zeit. Scott sollte sich um ROH kümmern, dort zukünftige Stars für AEW aufbauen und der Liga wieder einen eigenen Charakter geben.

Storylines...was für Storylines?

Ein weiterer Punkt, weswegen All Elite nach dem jetzigen Stand absolut keine Konkurrenz für WWE darstellt ist die Tatsache, dass man überhaupt keine wirklichen Storylines hat. Klar, im Wrestling stehen die Matches im Vordergrund, die Jagd nach Titeln - aber wo sind die Charaktere? Wo sind interessante Storylines? Im Moment scheinen die einzigen Storylines in Richtung "Ey, ich kämpfe jetzt gegen dich" zu gehen. Das mag hier und da mal ausreichen, aber...es ist einfach alles so langweilig und leider absolut belanglos. Du bist doof, also trete ich gegen dich an - dann haben wir das Match - und dann geht's nahtlos weiter.

Entlassungen, wir brauchen Entlassungen

Sofern eure Tastaturen nicht schon aufgrund der vorherigen Gründe glühen, dann sicherlich spätestens jetzt, wenn der Schreiberling sich wünscht, dass Wrestler ihren Job verlieren. Sofern die Zählung nicht komplett falsch war, gehören insgesamt 166 Wrestler und Wrestlerinnen nach derzeitigen Stand zu All Elite - Manager und andere On-Air Personen nicht inbegriffen. 166 Personen und mit Dynamite, Rampage und Collision drei TV-Shows - das funktioniert nicht. Natürlich wünscht man sich niemanden, dass er seinen Job verliert, aber so löblich das Verhalten von Khan auch ist, dass er Leuten helfen möchte, muss man nicht jede Person, die mal einen Ring von Nahem gesehen hat, auch direkt unter Vertrag nehmen. Oder wusstet ihr etwa, dass zum Beispiel Aaron Solo, EJ Nduka oder Zak Knight offiziell zur Liga gehören?

Sollte Tony Khan es schaffen, all diese Punkte zu verbessern oder umzusetzen, könnte man für viele Wrestler und Fans eine zweite, ernstzunehmende Konkurrenz zu World Wrestling Entertainment aufbauen. Bis dahin bleibt All Elite Wrestling nur eine Indypromotion mit einem größeren TV-Deal.


Benutzerkommentare auf dem Boardhell
Zed
26.02.2024, 15:12 Uhr
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Ich wollte mal was zum letzten Abschnitt sagen. Sicherich ist's richtig dass der AEW Roster ziemlich groß ist, aber ist er denn wirklich zu groß?
Mir fallen nicht mal eine Handvoll Top Starts ein die durch den zu großen Roster nicht regelmäßig zu sehen sind, wenn dann betrift das die Midcard oder undercard. Wer nicht verletzt ist oder anderweitig pausiert ist doch im TV zu sehen. Vielleicht niht in jeder show, aber schon häuiger.
Kriegt ihr 5 wrestler zusammen, die in der AEW Spitze stehen, nicht pausieren und dennoch länger als 4 wochen nicht eingesetzt wurden?
Vemperor
26.02.2024, 16:40 Uhr
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Hat Zak Knight nicht letzte Woche erst debütiert?
Magmadrag
26.02.2024, 16:50 Uhr
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Anfangs war AEW der Inbegriff meiner Hoffnung, endlich nicht mehr den schnöden WWE-Einheitsbrei sehen zu müssen. Und anfangs haben sie tatsächlich abgeliefert. Gut, es gab technische Schwierigkeiten mit Beleuchtung, Ton und schnellen Schnitten, aber zumindest wurden da noch Geschichten erzählt. Doch die Qualität der Shows hat sich vielleicht ein wenig über das erste Jahr hinaus gehalten, doch für mich geht es seither nur noch abwärts.
Wie größten "Highlights" sind inzwischen irgendwelche Ankündigungen von Tony, denn was im Ring passiert, das ist nur selten etwas, was man nicht schon hunderte Male irgendwo gesehen hat. Als langjähriger Fan hat man praktisch jeden Move schon x-mal gesehen, und wenn sich dann noch Kontrahenten gegenüberstehen, die man nur wenig kennt, und über die man auch von AEW praktisch nichts erfährt und die dann im Ring praktisch "nur" wrestlen, also mit dem Match nicht in der Lage sind, eine Geschichte zu erzählen, dann ist das traurig.
Das Roster ist groß! Allerdings kann ich mir aus finanzieller Sicht absolut nicht vorstellen, daß das Unternehmen noch Gewinn abwirft, falls es das je getan hat. Es fühlt sich an, als würde Tony einfach Unsummen für ein Hobby rauswerfen, dem er nicht mehr gewachsen ist. Schön, daß er ROH gekauft und damit am Leben erhalten hat, doch da er mit AEW allein schon maßlos überfordert ist, da er meint, in SEINER Liga wirklich ALLES selbst machen zu müssen (weil es ja keiner so gut kann wie er), würden ihm zwei Ligen das Genick brechen, wenn er nicht sein gutes finanzielles Standing hätte.
Vielleicht war er zuviel allein und hat nicht gelernt, Freundschaften zu schließen oder anderen zu vertrauen, vielleicht ist er auch nur egozentrisch genug, daß seine Ligen nur SEINE Ideen darstellen dürfen, keine Ahnung. Aber an den Ideen und den damit verbundenen Stories mangelt es mittlerweile einfach zu sehr. Und daß das auch andere bemerken, sieht man an den veröffentlichten Einschaltquoten.
Tja, wenn ich Matches ohne Hintergrund sehen will mit Wrestlern die ich kaum oder gar nicht kenne, dann brauche ich nicht für AEW zu bezahlen, die kriege ich auf Youtube in Massen gratis. Und wenn sich Tony nicht neu erfindet und manche der Jobs abgibt und dann "nur noch" deligiert, dann ist der Bankrott von AEW in meinen Augen absehbar.
Der anfängliche Impact ist verschwunden, und große Hoffnungen mache ich mir schon lange keine mehr. Anfangs dachte ich noch: WOW, AEW! Und mittlerweile ist es nur noch so ein "naja, ist halt da"-Gedanke....
S C H
26.02.2024, 17:39 Uhr
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Zitat:
Ring of Honor nervt

Tony Khan ist ein Wrestlingfan durch und durch. Dies hat er bereits mehrfach erzählt und bewiesen, hatte er vor mehreren Jahrzehnten seine ersten Erfahrungen im Fantasy Wrestling bestritten. Dass er sich mit der Geschichte sehr gut auskennt konnte man auch schon öfter erleben und natürlich war es eine schöne Sache, dass Khan die Liga Ring of Honor aufgekauft hat - aber muss man diese Liga nahezu jede Woche in irgendeiner Form bei AEW Shows sehen? Zu Beginn konnte man das natürlich verstehen. Schaut, ROH gibt es weiterhin und wird nicht einfach nur als Videodatenbank weiterleben. Aber die Tatsache, dass Tony unbedingt einen TV-Deal für seine zweite Promotion haben möchte und diesen nicht bekommt, weswegen er ROH auch in den AEW-Shows präsentiert, nervt. Es nervt sehr, weil ROH nichts mit AEW zu tun hat, etwas komplett Eigenständiges ist und absolut unpassend ist. Vielleicht sollte Tony seine Arbeit an ROH abgeben - Scott D'Amore hätte unfreiwillig wieder mehr Zeit. Scott sollte sich um ROH kümmern, dort zukünftige Stars für AEW aufbauen und der Liga wieder einen eigenen Charakter geben.
 


Nicht nur ROH nervt, auch das wilde reinwerfen von Jobbern aus Japan und Mexiko, vielleicht okay wenn Forbidden Door ansteht, aber bitte auch nur da.
Hennig1979
26.02.2024, 18:09 Uhr
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Auch ich bin der Meinung, dass AEW nicht mehr das ist, was es war. Anders als der Kolumnist (dem ich prinzipiell hier in den Punkten eher zustimme) sage ich aber, dass das professional Wrestling eher von den Stories rundrum als denn von den Matches lebt. Ja, dahingehend war ich wahrscheinlich schon immer besser bei WWE aufgehoben. Aber eines scheint klar, und das konnte man hier sehr oft auch unter den AEW Fans lesen, die Qualität der Matches stimmt ja weiterhin. Also kann es daran nicht liegen. Für mein Empfinden ist Tony Khan das booking Gefühl etwas abhanden gekommen. Für mich war AEW auf dem Höhepunkt, als Hangman Page den Titel von Omega gewonnen hat. Auf dieses Level müssten sie wieder kommen. Tony Khan hat meines Erachtens nie gespart, was AEW angeht. Wieso stellt er nicht nen hauptverantwortlichen Booker/Schreiber ein? Am Geld kann es nicht liegen.
Was mir noch auffällt - aber da kann man sicherlich drüber diskutieren - ist, Leute wie Danielson und Edge kamen als große Stars dorthin und fühlen sich nun nach midcard an. Mag sein, dass es mit an oben genannten Gründen liegt, und kann natürlich auch sein, dass es nur mir so geht.
Als eingefleischter WWE Fan war ich zunächst froh über AEW. ich dachte, competition ist immer gut, und hab beide Programme sehr genossen. AEW manchmal sogar mehr als WWE. Mittlerweile verfolge ich es nur noch am Rande, gucke noch einzelne, herausgepickte Matches oder Segmente. Klar, Triple H am nun endgültigen Hebel hat sicher dazu beigetragen dass WWE sich stark verbessert hat, es hat aber nichts damit zu tun das AEW nachgelassen hat. Auch das der "New Car smell" bei AEW nun nachgelassen hat, halte ich für Quatsch.
Ich würde ihnen wünschen, sie erreichen einfach wieder das Level, das sie einst hatten!
onO
26.02.2024, 18:13 Uhr
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Es gab doch mal auf Tele5 eine Wrestling Show. Weiß leider nicht mehr wie die hieß. Vorwiegend waren da Mexikaner zu sehen. Maskiert und unmaskiert. Ich fand die Show gar nicht schlecht. Da wurden auch viele Geschichten um Wresler erzählt. Fand es sogar richtig schade, daß Tele5 die Show nicht mehr ausgestrahlt hatte. Ich schätze das wird irgendwann auch bei DMAX passieren, dass man die Show AWE nicht mehr sehen wird. Wie im Artikel ja kritisiert wird, die Geschichten hinter den Wresler fehlt total. Das macht diese Art der Unterhaltung letztlich aus.
Kain
26.02.2024, 18:35 Uhr
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Lucha Underground? Das war irgendwann vorbei. Wobei ich nicht sagen kann, ob alle Folgen in Deutschland ausgestrahlt wurden. Nicht schade drum ...
Turalyon
26.02.2024, 18:38 Uhr
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Ich frag mich, ob Khan das gleiche macht wie die WCW bis kurz vor Ende.

die hatte auch ca 120 Wrestler unter Vertrag, und diese 120 wurden zu jeder Show geflogen, ob die nun auf der Card standen oder nicht.

Zitat:
Es gab doch mal auf Tele5 eine Wrestling Show.
 


War das vielleicht Ring Frei?
DMI
26.02.2024, 18:45 Uhr
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Es wird immer schier unmöglich sein, einen Monopolisten vom Thron zu stoßen. Egal in welcher Branche. Egal wie gut deine Cola auch schmecken wird, Coca Cola bleibt das Maß der Dinge. Egal wie sicher oder toll dein Betriebssystem sein wird, Microsoft bleibt das Maß der Dinge. Das heißt natürlich nicht automatisch, dass man die Platzhirsche mögen muss, aber man muss den Weg dorthin nunmal anerkennen, egal ob es Pionierarbeit oder Kapitalismus war, indem man sich die Konkurrenz unter den Nagel gerissen hat.


Die einzig wahre Konkurrenz zur WWE war WCW, der Rest hat es nie über den Status "Bootleg" oder "Talentschmiede" hinausbringen können. Die Wrestler können froh sein, dass es besser bezahlte Indy Companies gibt, wo Sie nach der WWE Entlassung noch ein paar Kröten verdienen können, aber am Ende wird es immer nur den einen geben, der vorgibt, wie die Musik zu spielen hat.
Wie gesagt.. muss man nich toll finden - aber entsprechenden Tribut zollen.
OrtensLaw
26.02.2024, 20:44 Uhr
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Ja mit AEW ist das so ne Sache. Für ihre Stärken liebe ich auch diese Liga. Es gibt tolles Wrestling, Matchpaarungen wie kaum woanders, in Sachen Promos und Story-Clips geht hier auch deutlich mehr die Post ab als bei WWE(da ist einfach mehr Pepp und Humor enthalten) und die Fans bringen eine ganz eigene Atmosphäre und Intensität ins Spiel.

Auf der anderen Seite fehlt mir zu oft der rote Faden, die Kontinuität oder der Blick für entsprechendes Momentum. Da wird mir die Airtime der Einzelnen manchmal zu seltsam verteilt. Nicht alle können gleichermaßen glänzen, das ist überall so. Aber warum müssen der BCC jede Woche gleich mehrfach vertreten sein oder random Matches mit Kommander + XYZ stattfinden, wenn Miro sich stattdessen langweilt oder Jay White(meiner Meinung nach) besseres zu tun hätte.

Was mich auch stört, ist das zu hohe Risiko was man im Ring fährt und die dazugehörigen Hardcore Matches ohne jeglichen Grund und Zwang. Klar ist es herrlich durchgedreht und sieht spektakulär aus aber das MHD einiger Wrestler rückt dadurch auch gefährlich näher.

Die Womens Division tut mir echt in der Seele weh. Das Potenzial ist vorhanden, nur nutzt man es wenig bis kaum. Auch beim Marktführer workt man weit unter den Möglichkeiten. Dort vermisse ich intensive Promos ebenso wie vernünftige und spannende Stories. Von den lächerlichen 2-3 Minuten Matches in der Tag Division, will ich erst gar nicht anfangen. Aber immerhin sind die etablierten Damen regelmäßig zu sehen. Jedenfalls definitiv ein Punkt wo WWE aber besonders AEW aufholen muss.

Ja und dann sind da so manche generelle Aspekte der Ligen Führung zu kritisieren. Tony muss Sachen abgeben, weil es sich auf mehreren Schultern verteilt, schon immer angenehmer arbeiten ließ. Wie eben ROH, was in den restlichen Shows nur eine untergeordnete Rolle spielen sollte, wenn überhaupt. Auch ein professionelleres Auftreten vor der Kamera als auch über Social Media wäre wünschenswert.

Ja, auch wenn es viele nicht mehr hören können, muss ich hier nochmal die Causa Punk/Elite ansprechen. Ich will nicht erneut alles im Detail wiederkäuen aber das war die Chance schlechthin für eine so junge Liga. Es hätte alles in allem nie so weit kommen dürfen, das der größte Star der Liga rausgeekelt wird bzw. auch nicht seine verbalen/physischen Entgleisungen jemals das Resultat davon hätten darstellen sollen. Auch das man nicht wenigstens aus dieser Misere Geld und genialen Content hätte machen können, ärgert mich immens. Das Sahnehäubchen kommt aber noch. Nachdem Phil nun ca. ein halbes Jahr weg ist, kommen die Bucks mit diesem unsäglichen EVP-Gimmick um die Ecke. Was für sich ja gut wäre aber es kommt entschieden zu spät und wird wie vieles irgendwann verpuffen. Was mir einmal mehr verdeutlicht, woher der Wind weht...
Auch die Anspielungen von Wardlow und Darby gehen in die falsche Richtung bzw. juckt das keinen mehr, weil eben Punk und Cody bei der Konkurrenz sind und der Zug schon längst abgefahren ist. Sorry, wenn dieser Abschnitt deutlich länger ausfiel aber mich wurmt einfach das liegengebliebene Potenzial immer noch sehr.

Was mich auch zum abschließenden Punkt bringt. AEW und TK sollten sich lieber auf ihr Produkt konzentrieren bzw. selbiges in den Fokus rücken anstatt immer einen Seitenhieb auf WWE oder ehemalige Angestellte zu verteilen. Man hat genügend Baustellen aber auch genügend was man theoretisch vorzeigen könnte.

Unterm Strich macht AEW einiges richtig, dafür das sie erst 5 Jahre existieren. Und was den Einsatz diverser Wrestler, die Bedeutung mancher Titel sowie das fehlen brauchbarer bis fesselnder Stories anbelangt, macht man es bei Konkurrenz auch oft nicht besser. Dies soll dennoch keine Ausrede dafür sein, das man sich mehr anstrengen kann/muss. Je nachdem was überhaupt das Ziel ist. Man muss ja auch nicht versuchen Andere zu übertrumpfen. Es reicht schon, aus dem was man hat(und das ist prinzipiell ne ordentliche Menge) das beste zu machen.
Murckel
26.02.2024, 20:58 Uhr
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Ich muss da jetzt mal ne Lanze für AEW brechen!

Wenn man sich eine Wrestling-Sendung / -Show anguckt, was will man dann sehen? Will man Stundenlanges Gelaber sehen, oder Wrestling?

Also ich gucke die Shows wegen des Wrestlings, nicht wegen des Gelabers. Letzteres gehört dazu, keine Frage. geht mir aber nach 2 Minuten tierisch auf die Nüsse!

Bei WWE wird in einer zweistündigen Show 49:27 Minuten gewrestled. Passabler Wert, wenn man die Länge der Werbepausen in den Staaten bedenkt.

In der anderen Show, die über 3 Stunden geht, wird 1:20 h gewrestled. Zieht man eine Stunde Werbung ab, wird in den restlichen 40 Minuten rumgesülzt!

Da sage ich: Nein Danke, brauche ich nicht, will ich nicht! Dafür ist mir meine Zeit dann wirklich zu schade. Denn man kann ja weder live, noch im Stream oder bei P7M vorspulen.

Ich vermute auch mal, das die fehlenden SL der Tatsache geschuldet sind, das die Einschaltquoten vor sich hindümpeln. Die bekommt man, wenn überhaupt, nur (wieder) in höhere Sphären, wenn die Leute das zu sehen bekommen, weshalb sie einschalten: Wrestling. Wenn das gegeben ist, kann man sich wieder um die Geschichten drumherum kümmern.

Wobei die Einschaltquoten heute ja auch längst nicht mehr das Non plus Ultra sind. Kommt ja auch drauf an, ob nicht re-live noch einige (tausend) Zuschauer dazu kommen.

Was die Zahl der Worker angeht: Das Roster zählt auf der offiziellen Seite der Liga 163 Worker, die WWE 221 Worker.

Die WWE hat RAW, SM, NXT, HouseShows und Tourt um die Welt. AEW Dynamite, Rampage, Collision und ROH. Da kann sich jeder ausrechnen, was passiert, wenn von den 163 Angestellten mal 10 wegen Krankheit wochenlang ausfallen, 10 mal 14 Tage Urlaub machen, oder 5 mal ausfallen wegen familiärer Angelegenheiten.

Dann wird es arg dünn!

Und AEW wollte von Anfang an der Gegenentwurf zur WWE sein, wo die Worker wohl locker 300 Tage im Jahr unterwegs sind. Sie sollten nie / nicht das Programm abspulen müssen, das man / sie bei VinnieMc abspulen mussten.

Und dafür braucht man einen entsprechend großen Kader.

Wenn man mal überlegt, wie lange die Young Bucks vom Bildschirm verschwunden waren...

Und was den Satz betrifft: ROH gehört nicht zu AEW bzw. umgekehrt:

Wer so etwas behauptet, sollte sich einmal die Roster-Seite von ROH anschauen:

Ich bin jetzt kein Hardcore-Fan - aber bis auf eine Handvoll Namen kenne ich alle Worker aus AEW. Und zwar von AEW bevor Khan die Liga aufgekauft hat.

Das heißt: Ohne AEW gäbe es kein ROH mehr! Denn mit 5 Workern kann keine Liga existieren.
Stefan "Effe" Effenberg
26.02.2024, 21:55 Uhr
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Et ist ja ganz einfach: Sowohl AEW als auch - und hier mehr - WWE sind Ligen des Sports Entertainment.

Wenn ich Aerobic sehen will oder turnen, guck ich mir die entsprechenden Sportarten an
-ZerO-
26.02.2024, 22:05 Uhr
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Zitat:
Wenn man sich eine Wrestling-Sendung / -Show anguckt, was will man dann sehen? Will man Stundenlanges Gelaber sehen, oder Wrestling?
 


In den Weeklys? Gelaber. Ganz eindeutig. Das Character Building muß schließlich irgendwo herkommen.
Ohne Gelaber bleibt dann so ein Crap übrig wie die CopeOpen. Sogar die Charaktere die viele Jahre groß waren werden dann austauschbar. Den meisten AEW Wrestlern kannste ja nicht mal ein Mic mehr als 2 Minuten in die Hand drücken weil über sie nicht mehr zu sagen ist als `Ich will gerade den Titel haben`.
Lager Than Life-Figuren werden keine Lager Than Life-Figuren durch Clotheslines und Chops. Steve Austin, The Rock, HHH, John Cena, Roman Reigns usw. sind keine Cash Cows geworden weil sie so schöne 30 Minuten Kämpfe gekämpft haben. Sondern wegen dem Gelaber und den Storylines rund herum.
Die großen Wrestling Matches sollten der Höhepunkt sein auf den bei den PPV´s hin gearbeitet wird.
Was bringt es, wenn 75% der Weeklys aus Wrestling bestehen wenn es total egal is wie die Kämpfe ausgehn weils keine richtige Story darum gibt und die Wrestler austauschbar sind.
PowerMan
27.02.2024, 7:59 Uhr
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Die Wahrheit liegt mMn in der Mitte. Zu viel Gelaber in den Weeklys nervt, ich persönlich überspule das dann zumindest teilweise, ich habe echt nicht die Zeit, sinnlose, wiederholende Promos anzuschauen/hören - manche schon, wenn sie gut sind. Aber viele Promos z.B. bei WWE wiederholen sich Woche für Woche, das brauch NIEMAND! Das Wrestling sollte nicht zu kurz kommen und ich hoffe schon auf viele gute Kämpfe, auch Titelwechsel in den Weeklys. Wenn der Autor genügend Zeit und Geld hat und sonst keine Hobbys, kann er natürlich unter der Woche dieses Gelaber anhören und dann noch sämtliche erforderliche TV-Tickets buchen, um mal vernünftige Kämpfe zu sehen. Mein Ding ist das nicht, ich will in den Weeklys unterhalten werden, die PPVs lese ich dann oder sehe Ausschnitte.
Definitiv hat AEW zu viele Worker. Während man bei WWE manchmal zu oft die gleichen Gesichter sehen muss (was aber auch mit dem Booking zu tun hat), hat AEW zu viele Worker - wobei es stimmt, sie schaffen es irgendwie doch, die bekannten Gesichter nicht zu lange vermissen zu lassen, also doch fast jede Woche.
Blast
27.02.2024, 9:54 Uhr
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Zitat:
Lager Than Life-Figuren werden keine Lager Than Life-Figuren durch Clotheslines und Chops. Steve Austin, The Rock, HHH, John Cena, Roman Reigns usw. sind keine Cash Cows geworden weil sie so schöne 30 Minuten Kämpfe gekämpft haben. Sondern wegen dem Gelaber und den Storylines rund herum.
 


Interessanterweise habe ich mir das Network gegönnt und schaue gerade RAW-Episoden seit dem Screwjob. In keiner einzigen davon hat Stone Cold bisher ein richtiges Match bestritten, Shawn Michaels, Triple H und The Rock vielleicht ein oder zwei.

Ich würde dem sogar zu einen gewissen Grad zustimmen: Eine Geschichte zu erzählen bedeutet auch, eine gewisse Form der Zurückhaltung zu haben und den Leuten besondere Momente zu bieten. Und ein Wrestlingmatch wird erst dann besonders, wenn es nicht ständig stattfindet. AEW warb in den Weeklys oft mit Dream-Matches und ja, die waren ja auch gut und unterhaltsam. Aber sowas ist irgendwie wie Chips: Toll, wenn du es am Wochenende essen kannst und der Film dazu stimmt, aber wenn du es jeden Tag tust, bemerkst du, wie überwürzt das Zeug eigentlich ist.

Zurückhaltung kann AEW ja eigentlich, nur machen die es halt anders: Die lassen ihre Topstars gefühlt jede Woche gegen Jobber antreten, während der spannende Kram bei PPVs passiert. Da könnte man vielleicht auch mehr auf Promos gehen. Ich bin sowieso kein Fan von Fighting Champions, ich finde Champion sein sollte mehr Reiz besitzen, als einen Gürtel zu tragen, z. B. eben das Privileg nicht jede Woche kämpfen zu müssen. Das können Heels dann mehr ausreizen als Faces, aber dieses "Ich-verteidige-jede-Woche-den-Gürtel"-Ding tut weder den Performern noch dem Titel gut, wenn ohnehin jeder Dulli infrage kommt.
Seite: 1 2

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