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IW: Scott Hall, nächste Tour angekündigt

- Nachdem Scott Hall zuerst beim Turning Point Pay Per View von TNAW eine NO Show hinlegte und dann auch einer Tour der WWC fern blieb, ist er nun wieder aufgetaucht und zwar bei einer Independent Veranstaltung von Juggalo Championshit Wrestling. Hier trat er in einem 6-Man Tag Team Match zusammen mit NOSAWA und eine Hälfte der Insane Clown Posse, Violent J, gegen die Thomaselli Brothers an. Bei dieser Show soll sich Hall Backstage gut eingefügt haben und auch über die No Shows bei TNAW und WWC gesprochen haben. Dabei erklärte er, dass er für beides nicht könne und ihm dies fälschlicherweise angelastet werde.

- Bekanntlich wird TNAW vom 27. bis zum 30. Dezember durch Kanada touren. Wir berichteten ja bereits, dass man für diese Tour eine kleine Fehde, die an den Montreal Screwjob erinnern soll, präsentieren möchte. Nun hat man für den Januar insgesamt sechs weitere House Shows dem Tourplan hinzugefügt. Vom 9. bis zum 11. Januar wird man durch Texas touren und dabei in Belten, Austin und Dallas Station machen. Diese Shows sind der Zusammenarbeit mit Booker T zuzuschreiben, der auch bei der Organisation vor Ort aushelfen wird. So ist auch nicht auszuschließen, dass der ein oder andere Wrestler aus Bookers PWA hier die Chance bekommt sich mal den Offiziellen zu präsentieren. Am 12. Januar geht man dann nach Oklahoma City. Den Monat wird man dann am 25. und 26. in Ohio.

Kurzumfrage: Was hältst du von Violent J?
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Benutzerkommentare auf dem Boardhell
Ravager
23.12.2007, 11:27 Uhr
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Auch wenn es noch nicht ganz so weit ist wie bei der WWE, sieht man wie TNA sich schon langsam darauf zubewegt auch bald jede Woche 2-3 Houseshows zu veranstalten. Bin gespannt wie beispielsweise Booker T das aufnimmt, denn er hat die WWE ja angeblich wegen des Tourplans verlassen.
Nani
23.12.2007, 12:14 Uhr
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Na ja, im Moment ist man davon noch zu weit entfernt. Man veranstaltet unregelmäßig und insgesamt durchschnittlich vielleicht 1-2 die Woche. Selbst, wenn man irgendwann regelmäßig 3 House Shows pro Woche veranstaltet, ist man noch nicht beim WWE-Pensum, deren Worker praktisch die ganze Woche unterwegs sind.

Außerdem bedeuten zusätzliche Shows zusätzliche Einnahmen für die Worker. Zumindest bei dieser Quantität dürfte das nicht unbedingt ein Nachteil sein.


Was Hall angeht, so bin ich natürlich nicht sicher, inwieweit er die No Shows nicht als "seine" Schuld betrachtet. Also, ob er die Schuld gänzlich ablehnt, oder die Verantwortung akzeptiert und nur um Verständnis bittet. Das wären die beiden Extremfälle.
Aber grundsätzlich finde ich es albern, sollte er nicht die Verantwortung bei sich selbst suchen. Er trägt sie 100%ig. Er hat erhebliche Schäden verursacht bei 2 Ligen, die eigentlich nicht auf ihn angewiesen sind und ihn dennoch mit Lorbeeren überschüttet haben. Wer dann in die Schule kommt und dem Lehrer erklären will, der Hund habe seine Hausaufgaben gefressen und das sei alles nicht seine Schuld, den sollte man besser überhaupt nicht mehr booken. Da vermisse ich sowohl menschliche als auch berufliche Reife.
Kliqer
23.12.2007, 12:19 Uhr
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Ich gehe davon aus, dass er meint - wobei ich es natürlich auch nur vermuten kann - das die ganze Sache keine Absicht war, d.h er es nicht vorsätzlich gemacht hat, sondern einfach nicht anders konnte, aufgrund privater Probleme (Sorgerecht, Depressionen...). Und nun wird er dafür kritisiert und hat mit den Konsequenzen zu leben, obwohl er nur indirekte Verantwortung trägt, da er es sich ja nicht ausgesucht hat. So zumindest interpretiere ich die Aussage, dass es ihm "fälschlicherweise angelastet" wird.
Nani
23.12.2007, 12:32 Uhr
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Ändert nichts an der Realität, dass er nicht die indirekte Verantwortung trägt, sondern die volle Verantwortung. Wenn ich selbstst#ndig bin und einen wichtigen Vertrag nicht einhalte, dann mag das vielleicht Gründe haben, deren ich nicht Herr war oder wurde, aber wenn ich deshalb behaupte, nicht die Verantwortung zu tragen, dann bin ich ein schlechtes, unprofessionelles "Unternehmen". Sowas kann man sich vielleicht im Niedriglohnbereich erlauben, wo man keine spezialisierte Ware anbietet, aber als etablierter Wrestler trägt man ein sehr hohes Maß an Verantwortung.
Im Klartext heißt das: Wenn Du depressiv oder krank bist, reist Du trotzdem zur Veranstaltung und entschuldigst Dich wenigstens persönlich. Wenn Du nicht reisen kannst, setzt Du zumindest alle Hebel in Bewegung, um Deinen Arbeitgeber rechtzeitig zu verständigen. Dazu bist Du als professioneller Wrestler verpflichtet.
spasht
23.12.2007, 12:41 Uhr
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ein bißchen verantwortung trägt auch total nonstop action, denke ich. denn sie hätten wissen müssen, was sie für ein risiko mit scott hall eingehen.
Doehme
23.12.2007, 17:55 Uhr
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Zitat:
Ändert nichts an der Realität, dass er nicht die indirekte Verantwortung trägt, sondern die volle Verantwortung. Wenn ich selbstst#ndig bin und einen wichtigen Vertrag nicht einhalte, dann mag das vielleicht Gründe haben, deren ich nicht Herr war oder wurde, aber wenn ich deshalb behaupte, nicht die Verantwortung zu tragen, dann bin ich ein schlechtes, unprofessionelles "Unternehmen". Sowas kann man sich vielleicht im Niedriglohnbereich erlauben, wo man keine spezialisierte Ware anbietet, aber als etablierter Wrestler trägt man ein sehr hohes Maß an Verantwortung.
Im Klartext heißt das: Wenn Du depressiv oder krank bist, reist Du trotzdem zur Veranstaltung und entschuldigst Dich wenigstens persönlich. Wenn Du nicht reisen kannst, setzt Du zumindest alle Hebel in Bewegung, um Deinen Arbeitgeber rechtzeitig zu verständigen. Dazu bist Du als professioneller Wrestler verpflichtet.
 



Du siehst das meiner Meinung nach falsch, Depressionen sind heftig und im prinzip eine Art von Geisteskrankheit, da kann man einfach keine logische Vorgehensweise erwarten. Wir wissen ja alle nicht was in seinem Kopf vorgeht und wenn es zu diesem Zeitpunkt extrem war dann ist dir alles egal, wir reden ja nicht von einer Grippe oder gebrochenen Knochen. Natürlich trägt er einen Teil der Verantwortung, aber halt nicht die volle,da dies eine volle geistige Gesundheit benötigt und diese ist bei Depressionen nicht vorhanden. Du darfst auch nicht vergessen das die meißten Selbstmorde (oder fast alle) auf Depressionen beruhen, erwartest du dann das diese Leute sich vorher von allen schön verabschieden und auch ihrem Arbeitgeber bescheid geben das sie dann am Montag nicht kommen da sie am Samstag sterben werden ?
Knopster
23.12.2007, 18:17 Uhr
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Das mit Hall muss man immer aus zwei Sichten betrachten.

Sicherlich ist es seine Pflicht, dass er sich bei seinem Arbeitgeber irgendwie bemerkbar macht, dass er nicht antreten wird, jemand der permanent in depressiven Zuständen lebt, kann trotzallem abschätzen, dass er höchst wahrscheinlich nicht im Stande ist aufzutreten und eine No-Show abzuliefern, da man aber andererseits das Menschliche nicht außen vor lassn kann und Depressionen hauptsächlich aus einer emotionalen Sicht entstehen und es dann durchaus schwer ist, abzuwiegen wie man reagiert, kann man ihm das nicht verübeln.

Verantwortung hin und her.
Nani
23.12.2007, 18:26 Uhr
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(Beitrag bezieht sich natürlich primär auf Doehmes Kommentar)

Noch einmal. Ich habe durchaus Verständnis für Scott Halls Situation. Das sollte ich auch haben, denn immerhin interpretiere ich z.B. auch die Benoit-Tragödie aus 2 unterschiedlichen Perspektiven. Ich hoffe, Scott kann sich irgendwann wirklich zusammenreißen und sein Leben besser in den Griff bekommen. Hoffentlich helfen ihm weiterhin Freunde eben dabei.

Aber 1.) ist es 100%ig destruktiv, ihn nach all den Jahren mit den gleichen Problemen immer noch zu beschützen, wie es hier gerade ansatzweise geschieht. Das bringt ihm auch nichts Gutes mehr. Das könnt Ihr mir glauben. Der Mensch heilt nicht von Verständnis allein. Arschtritte sind manchmal nützlicher.
2.) gibt es einen Unterschied zwischen seiner "Schuld" auf der einen und seiner "Verantwortung" auf der anderen Seite. Hall trägt tatsächlich nicht die volle Schuld, weil er krank ist. Trotzdem trägt er die Verantwortung, da er erwachsen ist und inzwischen schon lange Zeit hatte sich darauf vorzubereiten.

Wenn ich in meinem Berufsleben versage, weil ich selbst Probleme habe - und das ist bei vielen Menschen der Fall -, dann ist es ebenso z.T. nicht komplett ihre Schuld. Ebensowenig ist es komplett die Schuld eines Menschen, wenn er gewalttätig ist. Doch letztlich trägt jeder Erwachsene dennoch die Verantwortung. Und wenn wir das nicht akzeptieren, erreichen wir eben diese 2 Dinge:
1.) Die Menschen glauben, keine Verantwortung mehr übernehmen zu müssen und arbeiten nicht mehr an sich.
2.) Wir können alle Menschen tun lassen, was sie wollen. Vom Taugenichts, über den Ellenbogenchaoten bis hin zum Verbrecher. Denn sie sind nur die Sklaven der Umwelt und ihrer Neuronen.

Der Selbstmordvergleich ist mir übrigens auch selbst in den Sinn gekommen. Darüber lässt sich diskutieren. Allerdings nicht in den Punkt, wie Du ihn auslegst. Denn Selbstmord ist keine Tat gegen jemand anderen, sondern gegen sich selbst. Bei Vertragsbruch bricht man eine Regel, d.h. schadet einer zweiten Person. Bei Selbstmord eben nicht (auch wenn das Einige sicherlich anders sehen).

Kurz und gut: Es ist einfach bizarr, Hall hier die volle Verantwortung abzusprechen, denn er trägt sie und verdient sie auch, im für ihn ureigentlich positiven Sinne. Noch bizarrer ist es dem Arbeitgeber eines Selbstständigen nun noch eine Verantwortung zuschreiben zu wollen. Weder TNA noch WWC kann man in diesem Zusammenhang einen Vorwurf machen. Im Prinzip ist sogar das Gegenteil der Fall. Mehr als jemandem eine Chance zu geben, kann eine neutrale Institution wie ein Arbeitgeber nicht tun.
Natürlich tragen die beiden Ligen die negativen Konsequenzen aus ihrer eigentlich positiven Entscheidung. Sie sind ein Risiko eingegangen und müssen damit leben. Aus der Perspektive Scott Halls - und diese ist hier relevant - ist die Sache aber einfach: Junge, Du hast wieder einmal Scheiße gebaut! Und langsam nervt es, Dich dafür aufzumuntern. - Zumindest nervt es mich, denn ich kenne einige ähnliche Fälle und weiß daher, dass man sich selbst zum Vollidioten macht, wenn man den Betroffenen nicht irgendwann die volle Verantwortung dafür verpasst.
The Black Tiger
23.12.2007, 22:26 Uhr
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Ich find es echt toll, wie alle immer wieder der anderen Seite die Sache in die Schuhe schieben wollen. Manche meinen die Ligen sind Schuld, manche meinen Scott Hall sind Schuld. Sollte Scott Hall tatsächlich eine No-Show hingelegt haben, ohne trifftigen Grund, dann hat er wohl noch immer nicht aus seinen Fehlern gelernt und wurde noch nicht geheilt.

Aber jetzt kommt die Frage, die mich beschäftigt: Wisst ihr denn genau, was der Grund war? Könnt ihr euch zu 100 Prozent auf das verlassen, was von Internetreportern behauptet wird? Vielleicht war er just an diesem Wochenende wirklich verhindert, weil er eine Lebensmittelvergiftung hatte? Wenn aber Scott Hall bereits ein Beichtgeständnis abgelegt hat, dann ziehe ich sofort meine Meinung zurück verteufel den bösen Buben bis aufs Letzte!
Doehme
23.12.2007, 23:58 Uhr
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(Natürlich auch primär an Nani gerichtet :-)

Ich gebe ja auch keinem anderem die Schuld oder Verantwortung, aber es ist nun mal leider der Fall das er wahrscheinlich nicht weiß was er macht.

Durchaus war es seine Verantwortung das es überhaupt soweit gekommen ist und er in dieser Situation ist, aber es gibt halt leider (oder vielleicht auch zum Glück) auch Menschen die labil schwächer sind und die man dann eben nicht in die volle Verantwortung nehmen kann.

Noch mal zum Thema Selbstmord, ich denke nicht das es nur eine Tat gegen sich selber ist sondern auch eine Tat gegen Familie, Freunde oder Arbeitgeber. Und ich denke mal mit Vertragsbruch kann man besser leben als mit den Gedanken ob man jemanden vielleich hätte helfen können, aber das ist sicherlcih kein Thema für Weihnachten.

Deshalb lassen wir das mal :-)
Jim Lahey
25.12.2007, 12:51 Uhr
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Zitat:
(Natürlich auch primär an Nani gerichtet :-)

Ich gebe ja auch keinem anderem die Schuld oder Verantwortung, aber es ist nun mal leider der Fall das er wahrscheinlich nicht weiß was er macht.

Durchaus war es seine Verantwortung das es überhaupt soweit gekommen ist und er in dieser Situation ist, aber es gibt halt leider (oder vielleicht auch zum Glück) auch Menschen die labil schwächer sind und die man dann eben nicht in die volle Verantwortung nehmen kann.

Noch mal zum Thema Selbstmord, ich denke nicht das es nur eine Tat gegen sich selber ist sondern auch eine Tat gegen Familie, Freunde oder Arbeitgeber. Und ich denke mal mit Vertragsbruch kann man besser leben als mit den Gedanken ob man jemanden vielleich hätte helfen können, aber das ist sicherlcih kein Thema für Weihnachten.

Deshalb lassen wir das mal :-)
 


Depressionen, dass ist eins dieser Unwörter. Diese "Krankheit" mag iwrklich schlimm sein und es ist auch nicht schön sie zu haben. Doch sie ist in unserer Zeit einfach nur noch ein Witz, sie wird ständig vorgeschoben und ist ach so schlimm. Zur Zeit unserer Opas, nannte man die Leute nicht krank, sie waren Taugenichtse. Ich für mich kann behaupten das ich sogar im Antidepressivawahn, noch immer wusste was ein Verpflichtender Termin ist. Und ich bin mir auch ganz sicher, verpasst du deswegen einen Gerichtstermin, ist die Entschuldigung schwach. Jemand der Depressionen hat, kann immernoch ein Telefon in die Hand nehmen und bescheid sagen, macht er das nicht, hat es weniger mit seiner Krankheit zutun, als damit das man einfach feige ist. Dazu kommt, Depressionen sind eigentlich kaum zu bemerken, wenn man a) regelmässig zum Arzt geht und b) seine Tabletten nimmt, dann erst ist auch deine Entscheidungsfähigkeit etwas geschwächt, es ist nicht die Krankheit, sondern die starken Tabletten, die dein Gehirn lahm legen. Auch ein psychisch angeschlagener Mensch, sollte soviel Hirn besitzen um zu Wissen, dass man Menschen nicht einfach stehen lassen kann, schon garnicht wenn die Leute dein Arbweitgeber sind, denn die müssen, im Falle der Wrestlingligen eine Show auf die Beine stellen und das geht nicht, wenn die Leute die du bezahlst, einfach mal nicht auftauchen und sich nicht vorher abmelden. Und einfach für das nicht absagen trägt Scott die alleinige Verantwortung. Da ist niemand anderer dran Schuld und er schadet damit auch nicht nur sich selber, sondern auch den Promotions, welche ihn gebucht haben.

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