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Oldschool: Oldschool Updates #13 - Ein Monster mit vielen Namen

Willkommen zur dreizehnten Ausgabe unserer Oldschool-Updates, in der wir die Zeit vor 1985 unter die Lupe nehmen. Dieses Mal müssen wir eine Vorbemerkung machen: In unserer Rubrik "Ein Kleinod der Geschichte" beschäftigen wir uns mit einem Wrestler und Vorfällen, die in gewisser Weise mit der Tragödie um Chris Benoit vergleichbar sind. Wer so etwas nicht lesen möchte, der sollte besser direkt zum Abschnitt "Erwähenswerte neue und aktualisierte Shows" scrollen.

Ein Kleinod der Geschichte

Charles Eastman wurde Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts in McAllen geboren. Er begann seine Karriere im Wrestlingbusiness im Jahre 1926 für den "Poole and Schneck Carnival". Hier war er mit jungen Talenten zugange und nahm auch an einigen geskripteten Kämpfen teil. Als das Jahr 1930 heran war, war aus Eastman ein professioneller Wrestler geworden, der in seinem Heimatstaat Texas regelmäßig eingesetzt wurde. Dabei trat er unter seinem bürgerlichen Namen an. 1935 begab er sich auf Reisen und wurde vor allem in Chicago und Detroit häufig eingesetzt. Dort nannte er sich "Gorilla" Charley Grubmeyer, was vermutlich an die Bohnenstange Fred Grubmeyer aus Iowa angelehnt war.

Mehr als zehn Jahre lang hielt sich Eastman - auch wenn sein Name etwas anderes vermuten lässt - im mittleren Westen auf. Hier kämpfte er für das Konglomerat der Mid-West Wrestling Association ziemlich oft um Titel im Halbschwergewicht, konnte sie jedch nicht erringen. So gut wie immer trat er als Heel auf, wofür er dank seiner markanten Gesichtszüge prädestiniert war. Indem er sich wie ein Menschenaffe benahm, erschreckte er die Fans. Der Spitzname "Gorilla" begleitete ihn anschließend für den Rest seiner Karriere, auch wenn er auch andere Rollen ausprobierte. Im Nordosten des Landes kennte man ihn vor allem als den monströsen "King Kong Frankenstein".

Der Mann, das Monster

Während er im Ring ein Monster verkörperte, beschrieben ihn seine Freunde und Kollegen oft als sanfte Seele. John Collins, der lange Zeit Shows in Dayton im amerikanischen Bundesstaat Ohio inszenierte, schilderte einst: "Der Gorilla liebte es, die Fans durch sein brutales Auftreten im Ring zu beeindrucken, aber eigentlich war er ziemlich milde und hat einen guten Sinn für Humor. Er trank nicht, und seine schöne Frau schien er sehr zu lieben. [...] Als er das letzte Mal im Winter hier war, war er sehr besorgt, da seine Frau krank war. Er wollte sogar einen Kampf absagen, um nach Hause fliegen zu können.

Eastman war mit einer Frau namens Geraldine verheiratet, die dreizehn Jahre jünger als er selbst war. 1943 bekamen die beiden eine kleine Tochter. Anfang 1944 begann sich das Paar zu entfremden. Sie versuchten zwar, wieder zusammenzufinden, doch es gelang ihnen nicht. Die Situation frustrierte Eastman zusehends. Alsbald soll er angefangen haben, damit zu drohen, seine Frau und sein Baby "aus dem Weg zu räumen".

Geraldine Eastman begab sich im Mai 1944 nach Chicago. Dort wollte sie die Scheidung einreichen. Auf irgendeine Weise bekam ihr wrestlender Ehemann Wind von ihrem Vorhaben und verfolgte sie bis zum Haus ihrer Eltern in Michigan City. Mit einem 32er Revolver betrat Eastman das Haus der Schwiegereltern und versteckte sich dort im Kinderzimmer. Als seine Frau ankam und das Haus betrat, zerrte er sie in den Keller und schoss dreimal auf sie. Auch versuchte er ihre Tochter zu ermorden, doch aus unbekannten Gründen gelang es nicht. Die Polizei berichtete anschließend, dass Eastman im Keller tot vorgefunden wurde. Er lag mit dem Genick auf einem Wasserrohr, wo er gelandet war, nachdem er sich selbst in die Schläfe geschossen hatte.

Das letzte Match in Eastmans bzw. Grubmeyers Karriere, das wir finden können, hatte am 15. Mai in Chicago gegen Joe "Flash" Gordon stattgefunden. Am 19. Mai hätte ein weiterer Kampf in Muskegon von statten gehen sollen, Eastman hatte sein Erscheinen jedoch eine Stunde vor Showbeginn aufgrund eines "Reifenproblems" angesagt.

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Erwähenswerte neue und aktualisierte Shows

Stampede 1971
Einmal mehr können wir uns für die Arbeit von Al Getz bei Charting the territories bedanken, mit deren Hilfe wir unsere Archive des kanadischen Stampede Wrestling umfangreich aufmotzen konnten.
Erwähnenswerte Stars: Wild Angus, Les Thornton, Joe Tomasso, Earl Black und Carlos Colón

A lot of new cards for the Gulas-Welch-Territorium:

Die Archive der folgenden Städte, in der wöchentlich Shows stattgefunden haben, haben wir aktualisiert:
Johnson City, Tennessee 1969, 1970, 1971, 1972, 1973, 1974 und 1975
Padukah, Kentucky 1969
Jackson, Tennessee 1969
Bowling Green, Kentucky 1969, 1971, 1972, 1973, 1974, 1975, 1976, 1977 und 1978 (there was no wrestling in 1970)

Außerdem wurden einige Städte, in denen Spot Shows stattgefunden haben, überarbeitet. Unter anderem:

Clarksville, Tennessee 1970, 1971 und 1972
Erwähnenswerte Stars: Tojo Yamamoto, Bearcat Brown, Don Greene, Jackie Fargo und Tommy Gilbert

WWWF-Shows in Manchester, New Hampshire 1975, 1976 und 1977
New Hampshire gehört zu den amerikanischen Bundesstaaten, die in unserer Datenbank am schwächsten vertreten sind. Durch diese drei Jahrgänge an Spot Shows aus dem McMahon-Imperium hat sich unser New-Hampshire-Archiv um etwa zehn Prozent vergrößert.
Erwähnenswerte Stars: Chief Jay Strongbow, Stan Hansen, Ivan Koloff, Billy Graham und Ken Patera

Belle Vue, Manchester (England) 1949
Ein weiterer Stapel an Ergebnissen aus einer von Manchesters besten Arenen ist hinzugekommen. Hierbei ist wohlgemerkt das englische Manchester gemeint. Bei den meisten Cards standen dementsprechend Briten in den Main Events, dennoch tauchten hier häufig auch internationale Talente auf.
Erwähnenswerte Stars: Bert Assirati, Chick Knight, Leo Demetral, David Armstrong und Ray St. Bernard

Das Jahr 1939 in drei Ständten in Massachusetts cities: Boston, Fitchburg und Holyoke
Der wichtigste Veranstalter in Massachussetts war zweifelsfrei Paul Bowser, der in den Boston Gardens - und später der Boston Arena - große Shows inszenierte. Sam Price war ein weiterer prominenter Promoter, der vorzugsweise auf regionale Talente setzte und sich gelegentlich Stars von Papa Bowser "auslieh".
Erwähnenswerte Stars: Steve Casey, Gus Sonnenberg, Bull Martin, Marvin Westenberg und Curley Donchin

Erwähnenswerte aktualisierte Profile

Wir haben die biografischen Informationen von Baby Cheryl, Al Greene, Ed Wolfe und Whitey Caldwell aufgemotzt.
Bei Bull Curley, Charlie Layden, George Ryan und Joe Parelli sind neue Alter Egos hinzugekommen.
Seit der vergangenen Woche haben wir mehr als 2.000 Matches mit Beteiligung von Bobby Jaggers im System, während David Novak und Rufus Jones die 1.000-Matches-Marke überschritten haben.


Benutzerkommentare auf dem Boardhell
Kain
19.01.2023, 19:43 Uhr
Einloggen und zitieren
Ich finde diese Rubrik übrigens ziemlich gut.

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