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Mexiko: Corona-Updates, zahlreiche Todesmeldungen

Um das mexikanische Lucha Libre ist es nun schon seit zwei Monaten sehr still, da aufgrund der Corona-Pandemie so gut wie keine Shows veranstaltet werden (dürfen). Dies wird sich mutmaßlich auch noch lange nicht ändern, denn Mexiko gehört zu den Ländern, in denen die Zahl der Neuinfektionen nicht abschwillt, sondern im Gegenteil noch immer am Steigen ist. In den beiden letzten Tagen wurden erstmals jeweils mehr als 3.000 Neuinfektionen gemeldet. Die mexikanische Fußballliga sagte deshalb dieser Tage ihre komplette Saison ab. Nichtsdestotrotz macht man sich auch in Mexiko Gedanken darüber, wie zur Normalität zurückgekehrt werden kann. Dazu wurden die einzelnen Bundesstaaten - je nachdem, wie stark sie betroffen sind - in verschiedene Kategorien eingeteilt, die einen Aufschluss darüber geben, wann es dort im besten Fall mit dem "normalen Leben" weitergehen kann.

Für das Lucha Libre bedeutet dies allerdings nichts Gutes, denn die mexikanische Hauptstadt zählt zur "roten" Kategorie der am schwersten betroffenen Regionen, was bedeutet, dass es dort nicht vor dem 1. August wieder weitergehen kann - und das auch nur dann, wenn alles den bestmöglichen Verlauf nimmt. Das Consejo Mundial de Lucha Libre soll deshalb seinen Wrestlern bereits mitgeteilt haben, dass sie nicht damit rechnen sollten, vor dem September wieder in der mexikanischen Hauptstadt vor Fans auftreten zu können. Da die Liga von den Zuschauereinnahmen (insbesondere durch Touristen) in den Hallen lebt und sich nicht über die Fernsehausstrahlungen finanziert, kann man "keine Shows vor Fans" im Grunde genommen mit "keine Shows" gleichsetzen. Hoffnung gibt der Bundesstaat Jalisco, in dem sich die Stadt Guadalajara befindet, da dieser zu den "grünen" Sektoren zählt, in denen es theoretisch viel schneller losgehen könnte. Ob dies bedeutet, dass in der Arena Coliseo del Occidente bald wieder gewrestlet werden kann, ist dennoch fraglich, da die Zahl der Infizierten in Jalisco auch am Steigen ist.

Für die AAA als tourende Liga ist der Status der mexikanischen Hauptstadt insbesondere für "TripleManía" relevant, denn während man mit den TV-Tapings theoretisch in weniger betroffene Regionen des Landes ausweichen könnte, findet die alljährliche Hauptveranstaltung seit einigen Jahren immer in der größten Stadt des Landes statt. Angesetzt war sie bis dato für den 22. August, was angesichts des Corona-Öffnungs-Zeitplans sehr knapp werden dürfte. Konnan erwähnte inzwischen in seinem Podcast, dass noch keine zukünftige AAA-Show endgültig terminiert sei, man aber derzeit auf der Suche nach potenziellen Veranstaltungsorten für TV-Tapings sei und man sich vorübergehend stilistisch dabei an Lucha Underground orientieren könnte.

Die IWRG hat angekündigt, dass sie auf jeden Fall bei ihrer ersten Show nach der Wiedereröffnung das alljährliche Turnier "Rey del Ring" inszenieren wird. Da die Arena Naucalpan, in der die Liga ihre Shows veranstaltet, im schwer betroffenen Estado de México liegt, dürfte bis dahin jedoch noch viel Zeit verstreichen.

Neben all diesen negativen Meldungen gab es in den letzten Tagen auch noch eine Reihe von Todesfällen, die leider erwähnt werden müssen:
• Ende April starb (ein Jahr nach seinem langjährigen Tag-Team-Partner) Warrior Steel #2, der insbesondere in den achtziger Jahren im Estado de México für Aufsehen sorgte und später der Promoter der Arena "2 de Junio" wurde. Er war der Vater des aktuellen CMLL-Midcarders Volcano.
• Am 9. Mai starb der insbesondere in Veracruz antretende El Mercenario an einer Lungenentzündung. Er durchlebte zwischen 1969 und 2017 eine fast fünfzig Jahre währende Karriere als Wrestler, gewann diverse regionale Welterweight Titles und stand mit Legenden wie El Santo, Blue Demon und Mil Máscaras im Ring.
• Am vergangenen Freitag erlag Discovery einem Krebsleiden. Discovery trat in den neunziger Jahren für die AAA an und war dort Teil der "Cadetes del Espacio" und der "Power Rangers", später ließ er sich in Illinois nieder und war dort viele Jahre einer der Fixpunkte der regionalen Lucha-Szene.
• Am Montag starb Sangre Fría, der insbesondere in den siebziger Jahren als Teil der "Hermanos Muerte" von sich reden machte. Seit einiger Zeit gibt es einen Sangre Fría Jr., der für das Consejo Mundial de Lucha Libre aufläuft.
• Am Mittwoch starb der Wrestler Mohawk, der in den neunziger Jahren als "El Bandido" für die AAA auflief. Wenn ihr euch bis zu seinem letzten Bild in seinem Genickbruch-Profil durchklickt, werdet ihr eine auffällige optische Ähnlichkeit seines Gimmicks zu dem des heutigen El Bandido erkennen.
• Dr. Juan Ramírez und sein Sohn Jonathan, die gemeinsam die kleine Liga "Metropolitan Promotions" in Juárez geleitet haben, sind beide hintereinander am Freitag gestorben. Sie hatten sich mit dem Coronavirus infiziert.
• Laut einer Pressemitteilung der Promociones Moreno ist vor wenigen Stunden Ricardo Enrique Brofft Córtez gestorben, welcher seit Jahren der Box- und Wrestlingkommission von Tapachula angehörte.

Das Team von Genickbruch drückt den Hinterbliebenen und Freunden der Verstorbenen sein Mitgefühl aus.


Benutzerkommentare auf dem Boardhell
John Mandrake
23.05.2020, 23:22 Uhr
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Noch drei Monate oder noch mehr, so langsam werden wahrscheinlich viele Wrestler geldmäßig am Ende sein.
Zum Glück drehen die Leute in den anderen Ländern wo es noch viel schlimmer ist als in Deutschland nicht so durch wie in Deutschland...
Hechti
24.05.2020, 11:16 Uhr
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Zitat:
Noch drei Monate oder noch mehr, so langsam werden wahrscheinlich viele Wrestler geldmäßig am Ende sein.
Zum Glück drehen die Leute in den anderen Ländern wo es noch viel schlimmer ist als in Deutschland nicht so durch wie in Deutschland...
 


Ja hier in Deutschland ist man total am durchdrehen
So ein Unsinn.

Deutschland hat im Gegensatz zu anderen Ländern ums uns herum, sogar wesentlich moderatere Maßnahmen getroffen. Wäre man so energisch wie z.B. Österreich vorgegangen, wäre wir jetzt schon ein ganzes Stück weiter. Aber alles in allem hat man die Lage im Griff, im Gegensatz z.B. den USA, Brasilien und Russland.

Ich habe bisher noch Niemand erlebt der durchdreht.

Für das Wrestling allgemein ist es natürlich eine miese Lage und Mexiko mit seiner gigantischen überwucherten Hauptstadt wird noch lange daran zu knabbern haben. Zu Verdanken haben sie das dem Grenzverkehr mit den USA. Mexiko ist auf den Grenzverkehr angewiesen, weil die in den USA arbeitenden Mexikaner Devisen ins Land bringen. Jedes Land, dass die Krise unterschätzt wird langfristig mehr daran zu knabbern haben, als die Länder welche mittelfristig einen Einbruch der Wirtschaft in Kauf nehmen.
John Mandrake
24.05.2020, 12:18 Uhr
Einloggen und zitieren
Zitat:
Ja hier in Deutschland ist man total am durchdrehen
So ein Unsinn.

Deutschland hat im Gegensatz zu anderen Ländern ums uns herum, sogar wesentlich moderatere Maßnahmen getroffen.
 


Das schrieb ich doch. In Deutschland gibt es viel weniger Probleme aber es gehen viel mehr Irre auf die Straße und protestieren dagegen. Wenn die Leute in Ländern wie Mexico wo feststeht das noch monatelang nichts gehen wird, genauso durchdrehen würden wie die deutschen Corona"gegner" dann würde es dort das totale Chaos geben.

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