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WWF In Your House 1: Premiere

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Kolumne
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"WWF In Your House 1: Premiere" von Indikatorgroupie
Im Showarchiv
WWF In Your House 1: Premiere
World Wrestling Federation und World Championship Wrestling waren jahrelang in einem Kampf darum, welche Promotion nun die #1 in der amerikanischen (und weltweiten) Wrestlingszene ist. Alle Tricks waren erlaubt und so gehörte es seitens WCW auch dazu, immer mehr Großveranstaltungen über die Bühne zu bringen. WWF wollte da natürlich mithalten und so gab es in den Monaten, in denen nicht eine der großen Veranstaltungen ausgetragen wurde, eine besondere Veranstaltung. Dies waren die "In Your House"-Shows, welche zu Beginn als zweistündige PPVs für 14,95$ angeboten wurden. Nach und nach wurde nicht nur die Laufzeit, sondern auch der Preis angehoben, ehe man diese Eventserie komplett einstampfte und jeden Monat einen regulären PPV an die Frau und den Mann brachte. In dieser Kolumnenserie werden wir noch einmal alle Veranstaltungen näher beleuchten.

WWF In Your House 1: Premiere
Datum: 14. Mai 1995
Veranstaltungsort: War Memorial at Oncenter in Syracuse, New York
Zuschauerzahl: 7.000
Buyrate: 0.83 Punkte (ca. 332.000 Käufe)
Kommentatoren: Vince McMahon und Dok Hendrix


Hakushi vs. Bret Hart
Bret Hart bestritt nicht nur den Opener bei dieser Veranstaltung, sondern durfte später auch noch einmal gegen Jerry Lawler antreten. Eben jener war für den Opener verantwortlich, bezichtigte er den "Hitman" ein Rassist zu sein. Dies führte zu einer Konfrontation bei einer Awardshow bei RAW. Wenn man bedenkt, dass die Liga in Amerika ansässig ist und hier mit einem Kanadier und einem Japaner gleich zwei Ausländer aufeinandertreffen, macht die Rassisten-Storyline vielleicht nicht sehr viel Sinn. Sei es drum, immerhin bescherte es uns einen netten Opener bei der ersten Ausgabe der "In Your House"-Reihe, welches zu Beginn noch mit einigen Abspracheproblemen der beiden Kontrahenten begann. Natürlich mischte sich auch der Manager von Hakushi - Shinja - ein, wofür er von Bret direkt angegriffen wurde. Nachdem Hakushi einen Asai Moonsault aus dem Ring auf Hart zeigte, sah er schon wie der sichere Sieger aus. Doch natürlich sollte man den Hitman nicht zu schnell abschreiben und so schaffte er es rechtzeitig in den Ring zurück und konnte dort Hakushi mit einer Victory Roll auf die Matte schultern.
Sieger: Bret Hart (14:39 Minuten)

Bret Hart schien sich nach dem Match am Knie verletzt zu haben, sodass Jerry Lawler bei Todd Pettingill sofort sein Match gegen den Hitman haben wollte. Danach gab es ein bisschen Werbung für ein Haus was man gewinnen konnte. Tatsächlich gab es auch einen Gewinner, allerdings wurden die meisten Häuser direkt wieder verkauft, da sich die Sieger auf Grund der hohen Steuern die Häuser gar nicht erst leisten konnten.

2 on 1 Handicap Match
Jeff Jarrett & The Roadie vs. Razor Ramon

Ramon und Jarrett fehdeten schon seit "WrestleMania XI" miteinander, wobei auch Aldo Montoya und 1-2-3 Kid zwischendurch miteingebracht wurden. Letzterer sollte eigentlich auch bei dieser Show zusammen mit Hall gegen Jarrett und den Roadie antreten, saß aber mit einer Nackenverletzung zu Hause. Natürlich hatten Jarrett und Roadie einen Vorteil und so nutzten sie Überzahl immer wieder aus, um Razor zu bezwingen. Dies sollte am Ende aber nicht ausreichen, denn nach einer Kollision zwischen Jarrett und seinem Roadie, konnte Ramon mit seinem "Razor's Edge" den Sieg über seinen Rivalen Jarrett einfahren.
Sieger: Razor Ramon (12:40 Minuten)

Nach dem Match sollte auch der Roadie noch einen Razor's Edge einstecken, doch Jarett rettete ihn und nahm Ramon dafür ein seinen Figure Four Leglock. Aldo Montaya wollte zur Hilfe eilen, wurde aber schnell abgefrühstückt, ehe ein unbekannter Mann in den Ring stürmte und dort für Ordnung sorgte. Dieser wurde von mehreren Offiziellen abgeführt und von Ramon später am Abend als sein langjähriger Freund Savio Vega vorgestellt.

King of the Ring, Qualifying
Mabel vs. Adam Bomb

Nun. Vince McMahon brauchte einen neuen Monsterheel und aus irgendwelchen Gründen suchte er sich hierfür Mabel aus. Eben jener Mabel, welcher Monate zuvor noch als tanzender Rapper unterwegs war. Machen wir es wie Mabel hier mit Adam Bomb kurz- und schmerzlos - das war definitiv nichts.
Sieger: Mabel (1:54 Minute)

WWF Tag Team Titles Match
Owen Hart & Yokozuna (c) vs. Smoking Gunns (Billy Gunn & Bart Gunn)

Dies war ein Rematch von WrestleMania XI, wo die Smoking Gunns die Titel an ihre heutigen Gegner abgeben mussten. Vor der In Your House Show schaffte Bart Gunn sogar einen Sieg gegen Owen Hart bei einer RAW-Ausgabe, sodass die rauchenden Colts zumindest mit ein wenig Momentum in das Match gingen. Viel sollte dies aber nicht bringen, denn die neuen Titelträger machten quasi kurzen Prozess mit ihren Gegnern. Nach einem Leg Drop von Yokozuna gegen Bart Gunn holte Owen den Sieg für sein Team.
Sieger: Yokozuna & Owen Hart (5:44 Minuten)

Im Backstagebereich wurde Diesel zu seinem Match befragt und stammelte etwas in Richtung seines Gegners Sycho Sid. Zurück im Ring gab Jerry Lawler noch eine Promo von sich - inklusive seiner Mutter, welche sicherlich halb so alt war wie Lawler. Lawler hatte immer ein Händchen für jüngere Frauen. Bret Hart dagegen war auch nochmal zu einem Interview bereit und stellte sich als richtiger Schelm heraus, denn seine Knieverletzung war nur gespielt.

Bret Hart vs. Jerry Lawler
Hart musste nun also sein zweites Match bestreiten und war auch sofort am Drücker. Lawler zeigte zwar relativ schnell seinen Piledriver, dieser zeigte aber keinerlei Wirkung beim Hitman. Bret dominierte das ganze Match, verlor aber am Ende trotzdem. Nicht nur sorgte Shinja zunächst für eine Ablenkung. Auch Hakushi mischte sich ein, verpasste Bret gleich zwei Flying Headbutts und so konnte Lawler ohne Mühe den erfolgreichen Pinfall einfahren.
Sieger: Jerry Lawler (5:01 Minuten)

Vor dem Main Event durfte auch Sycho Sid noch ein paar Worte von sich geben, ehe minutenlang versucht wurde ein Gewinner des Hauses zu finden. Der Gewinner aus Nevada durfte sich über ein Haus in Orlando freuen. Nun.

WWF World Heavyweight Title Match
Sycho Sid vs. Diesel (c)

Eines muss man Sid lassen. Er hatte durchaus einen vernünftigen Körperbau und auch das entsprechende Charisma, schaffte es aber in seiner ganzen Karriere vielleicht nur ein, zwei Mal ein vernünftiges Match auf die Beine zu stellen. Das sein Gegner bei dieser Show Diesel war, half der Situation nun auch nicht so ganz. Was blieb war ein sehr schleppendes Match mit überwiegend Schlägen und Tritten. Höhepunkt dürfte sicherlich der gefühlt ewig angebrachte Camel Clutch von Sid gewesen sein. Tatsächlich ging das Match aber nur knapp 11 Minuten und endete damit, dass Tatanka sich einmischte und den Champion angriff. Unterstützung bekam dieser dann von Bam Bam Bigelow, sodass die Fans mit einem "Feel Good"-Moment nach Hause gehen konnten.
Sieger: Diesel via Disqualikation (11:31 Minuten)

Fazit: Lohnt sich diese Show nun also? Nicht wirklich, außer man möchte tatsächlich alle Großveranstaltungen von WWF gesehen haben. Bret Hart und Hakushi lieferten einen wirklich guten Opener ab, die restlichen Matches dagegen waren teilweise so schlecht, dass man sie am liebsten nie gesehen haben möchte. Ansonsten bleibt vielleicht noch das Debüt von Savio Vega in Erinnerung und der (dank Todd Pettingill und Stephanie Wiand) peinliche Versuch durch das Verschenken von Häusern, Fans vor die Bildschirme zu bringen.


Benutzerkommentare auf dem Boardhell
lionheart81
01.02.2019, 15:32 Uhr
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Ich hab mich damals als kleiner Schuljunge immer massiv geärgert weil die In Your House PPV nie im Free-TV zu sehen waren, im Gegenteil zu den Big 5.

Das Gimmick von Hakushi war sensationell gut, schade dass aus ihm nichts besseres bei WWE geworden ist, eigentlich hat er immer abgeliefert.

Dank Genickbruch habe ich vor ein paar Jahren entdeckt dass Savio Vega und Kwang die gleiche Person waren.
TerrorTales
01.02.2019, 19:24 Uhr
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The Godfather war auch Papa Shango oder Kama - The Supreme Fighting Machine
Ssaibott
01.02.2019, 19:40 Uhr
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Zitat:
The Godfather war auch Papa Shango oder Kama - The Supreme Fighting Machine
 


Da gibt es sehr viele weitere Beispiele, zb. Kane,wie erst kürzlich nochmal aufgefrischt, mit seinem Zahnarztgimmick, oder bestes Beispiel überhaupt, der Ringmaster alias Stone Cold Steve Austin.

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