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WWE: Steht „Crown Jewel“ auf der Kippe?, Kevin Owens-Update

Aus finanzieller Sicht ist die auf zehn Jahre angelegte Kooperation mit dem Königreich Saudi Arabien für WWE ein voller Erfolg – im April spülte „The Greatest Royal Rumble“ viel Geld in die Taschen von Vincent Kennedy McMahon, und das gleiche wird auch bei „Crown Jewel“ in wenigen Wochen passieren. Zumindest dann, wenn die Show tatsächlich stattfindet. Denn für das Image des Unternehmens war die Zusammenarbeit mit der Monarchie bereits in der Vergangenheit problematisch, und das hat sich nun noch einmal verschärft. Dies liegt am Verschwinden des saudi-arabischen Staatsbürgers Jamal Khashoggi, einem Kritiker des Regimes, der in den USA lebte und dort als Journalist für die Zeitung Washington Post tätig war. Khashoggi wollte im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul wichtige Dokumente abholen, um noch einmal heiraten zu können, doch seitdem wurde er nicht mehr gesehen. Die türkische Regierung hat mittlerweile erklärt, dass es Beweise dafür gibt, dass der Journalist im Konsulat gefoltert, ermordet und zerstückelt wurde. Saudi Arabien behauptet dagegen, dass Khashoggi das Konsulatsgelände eigenständig verlassen habe.

Die Vorkommnisse haben bereits dazu geführt, dass die New York Times und Viacom ihre Beteiligungen an einer Konferenz, die in diesem Monat in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad stattfinden wird, zurückgezogen haben. Der britische Geschäftsmann Richard Brenson, Gründer der Virgin Group, hat Gespräche mit dem Regime über ein Investment in Höhe von einer Milliarde Dollar auf Eis gelegt. Vor diesem Hintergrund steigt auch der Druck auf WWE, etwas zu tun. Bisher gab es aber nur ein kurzes Statement des Unternehmens, in dem es heißt: „Wir untersuchen gerade die Situation“ („We are currently monitoring the situation“). Diese Mitteilung wurde allerdings herausgegeben, bevor die türkische Regierung davon gesprochen hat, dass es Beweise für eine Ermordung Khashoggis gibt. Allerdings wird davon ausgegangen, dass nur eine Intervention der US-Regierung dazu führen könnte, dass WWE „Crown Jewel“ doch noch absagt.

Sollte die Veranstaltung am 2. November in Riad stattfinden, wird Kevin Owens aller Voraussicht nach nicht mit dabei sein. Wie wir berichteten, wird sich der Kanadier aufgrund von Knieproblemen demnächst einem Eingriff unterziehen müssen, der wiederum darüber entscheidet, ob eine kleinere oder größere Knie-Operation folgen muss. Mittlerweile gibt es Vermutungen darüber, wie lange die Verletzungspause von Owens jeweils andauern würde. Im Falle einer kleineren Knie-Operation geht man von einer viermonatigen Zwangspause aus, sodass Owens wohl erst nach dem Royal Rumble wieder ins aktive Geschehen zurückkehren könnte. Bei einer größeren Operation könnte er aber sogar für acht Monate ausfallen und somit auch WrestleMania verpassen.


Benutzerkommentare auf dem Boardhell
Skuriles
12.10.2018, 12:06 Uhr
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Ich fände es ein gutes Zeichen wenn man es absagt sollten sich die aktuellen Verdachtsmomente bewahrheiten. Allerdings wird die WWE versuchen sich politisch raus zu halten um den Deal nicht zu gefährden. Schwierige Situation.

Zu KO: 4 Monate bzw. 8 Monate sind brutal für ihn und mich.
D.h. ja mindestens der Meniskus, Knorpel oder ein Kreuzband ist richtig am Arsch. Bei einem "kleinen" Eingriff (wenn der Meniskus z.B. nur leicht eingerissen ist) hätte ich jetzt 4-6 Wochen vermutet maximal.
Aber da scheint ja schon etwas richtig kaputt zu sein. Schade drum. Andererseits hoffe ich, dass man ihn nach seiner Rückkehr auch wieder besser einsetzt. Der Typ ist pures Gold!
Hoffe er kann die Road to WM schon mitnehmen!!
dark-crow
12.10.2018, 12:43 Uhr
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Die werden sich Crown Jewels nicht nehmen lassen. Dafür hängt da viel zu viel Geld dran.
Okkult
12.10.2018, 12:56 Uhr
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https://www.youtube.com/watch?v=bd9PYIb0H2o
PrinceDevitt
12.10.2018, 12:58 Uhr
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Ich denke wenn WWE nicht in den Staaten in einen Shitstorm geraten will, bleibt ihnen gar nichts anderes übrig. Und ich hätte auch nichts dagegen, diese "toten" Crowds braucht kein Mensch.
Der_Wrestling_Fan
12.10.2018, 12:59 Uhr
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Denke ich auch *). Es sei denn, der Druck durch die US Regierung wird so groß, dass der dadurch entstandene Image-Schaden und der damit einhergehende, finanzielle Verlust den Gewinn nicht mehr rechtfertigt (also wenn Trump persönlich sagt "Alle US Firmen, die jetzt bei den Saudis sind, sind doof!"). Sonst hängt dafür einfach zu viel Einkommen bei WWE dran. Am Ende wird man es halt wie die FIFA machen und extra betonen, dass Sport und Politik zu trennen sind. o.o

*) bezogen auf Beitrag von dark-crow
El Clon
12.10.2018, 13:23 Uhr
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Ich wage es zu bezweifeln, dass eine Wrestling-Liga (wie bekannt ist, ist Wrestling ja die Heimat der Nepper, Schlepper und Bauernfänger sowie allem anderen menschlichen Abschaums) wegen des Skandal des Tages™ eine extrem profitable Show absagen wird. Im Zweifelsfalle spendet man dann halt mal 10.000 Smackaroos an irgendeine wohltätige Organisation und kein Hahn kräht mehr nach Saudi-Arabien.
Nick
12.10.2018, 15:56 Uhr
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Zitat:
...Dies liegt am Verschwinden des saudi-arabischen Staatsbürgers Jamal Khashoggi, einem Kritiker des Regimes, der in den USA lebte und dort als Journalist für die Zeitung Washington Post tätig war. Khashoggi wollte im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul wichtige Dokumente abholen, um noch einmal heiraten zu können, doch seitdem wurde er nicht mehr gesehen. Die türkische Regierung hat mittlerweile erklärt, dass es Beweise dafür gibt, dass der Journalist im Konsulat gefoltert, ermordet und zerstückelt wurde. Saudi Arabien behauptet dagegen, dass Khashoggi das Konsulatsgelände eigenständig verlassen habe...
 


Als Regime-Kritiker ins saudi-arabische Konsulat in Istanbul, noch dazu offenbar alleine... Meine Fresse...

Ich will das mal ausschließlich anhand obiger News-Meldung bewerten: Natürlich hoffe ich, daß dieser Horror nicht passiert ist und sich am Ende alles als Mißverständnis oder sowas auflöst. Allerdings ist das ein sehr frommer und auch naiver Gedanke. Ich meine, sowas ist doch wie Russisch Roulette mit fünf Kugeln in der Trommel.

Die türkische Regierung ist nun nicht gerade für ihre Toleranz bekannt, die Saudis noch weniger, und dann gehst Du als Kritiker dessen freiwillg und allein dort hin ?!

Nee, ich kann und möchte nicht glauben, daß jemand tatsächlich so dumm ist und dies tatsächlich so passiert ist.

Rein spekulativ würde ich vielmehr annehmen, daß Khashoggi seine Dokumente abgeholt hat (oder auch nicht) und dann untergetaucht ist, um solch eine News-Meldung zu provozieren. Ich würde mir sowas fast wünschen. Aber wie gesagt, alles reine Spekulation.
PrinceDevitt
12.10.2018, 16:01 Uhr
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Das ist kein Missverständnis. Es gibt wohl sogar Aufnahmen davon, die Türkei spioniert wohl alle Konsulate aus. In den Aufnahmen soll zu sehen sein wie er ermordet und zerstückelt wird. Mal abgesehen von Frauen und Menschenrechten. Ich sage für mich klar, wenn WWE nach diesem Vorfall weiter Veranstaltungen dort abhält, ist das für mich mehr als nur ein handfester Skandal. Dann sind sie schön auf Trump Kurs, der weiter mit den Saudis arbeiten würde wenn sie 5 andere Länder überfallen und annektieren würden.
Excalibur
12.10.2018, 17:24 Uhr
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Zitat:
Dann sind sie schön auf Trump Kurs, der weiter mit den Saudis arbeiten würde wenn sie 5 andere Länder überfallen und annektieren würden.
 

Auf Trump-Kurs ist die WWE doch ohnehin? Linda McMahon ist unter Trump immerhin "Administrator of the Small Business Administration" und das Vince und Trumo gute Geschäfte miteinander gemacht haben (und wohl auch befreundet sind), ist doch ebenfalls bekannt. Als wäre die WWE eine linksliberal geführte Firma.
PrinceDevitt
12.10.2018, 17:28 Uhr
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Zitat:
Auf Trump-Kurs ist die WWE doch ohnehin? Linda McMahon ist unter Trump immerhin "Administrator of the Small Business Administration" und das Vince und Trumo gute Geschäfte miteinander gemacht haben (und wohl auch befreundet sind), ist doch ebenfalls bekannt. Als wäre die WWE eine linksliberal geführte Firma.
 


Das wollte ich damit auch nicht sagen. Davon mal abgesehen, ist und bleibt es ein Skandal für mich wenn WWE dort weiterhin veranstaltet.
Jim Lahey
12.10.2018, 17:32 Uhr
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Zitat:
Das wollte ich damit auch nicht sagen. Davon mal abgesehen, ist und bleibt es ein Skandal für mich wenn WWE dort weiterhin veranstaltet.
 


Ein Skandal wird es erst dann, wenn es mehr als Anschuldigungen gibt. Da es ja Beweise geben soll gibt es bald Klarheit und dann kann man anfangen Länder und Firmen zu verteufeln.
PrinceDevitt
12.10.2018, 17:46 Uhr
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Das es dieses Video gibt wurde on türkischer und amerikanischer Seite bestätigt, und die Türkei ist normalerweise kein Saudi "Feind". Wenn die das sagen, dann wird es schon stimmen. Prinzipiell hast du Recht aber die Beweislage ist bereits jetzt mehr als erdrückend.
Hardcore Mr.A
12.10.2018, 17:49 Uhr
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4-8 Monate ohne KO? Und ich dachte es würde sich nur um ein paar Wochen handeln, da irgendwie nichts von einer erntshaften OP gesagt wurde... Da muss Raw aber nun ordentlich hochfahren, sonst werde ich ein paar Monate wohl nur die Highlights auf Youtube schauen.
Dilandao
12.10.2018, 18:38 Uhr
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Ich würde ja fast darauf wetten, dass man bei WWE die Sport-hat-mit-Politik-nix-zu-tun-Ausrede hernimmt. Es gab ja schon andere News hier, dass man die Kohle aus dem Saudi-Deal bereits nutzt, mit allen Workern langfristige neue Verträge auszuhandeln.

Ich kann mir nur vorstellen, dass WWE die Shows absagt, wenn sichs auf den Aktienkurs negativ auswirkt. Ansonsten trau ich das Vince einfach nicht zu, auf die Kohle zu verzichten.
Nick
12.10.2018, 18:45 Uhr
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Zitat:
...Davon mal abgesehen, ist und bleibt es ein Skandal für mich wenn WWE dort weiterhin veranstaltet.
 


Die USA "differenzieren" da zwischen menschenrechtlichen und wirtschaftlichen Interessen:

Donald Trump deutete am Mittwochabend in einem Interview auf FoxNews an, dass Khashoggi getötet worden sei. „Ich denke, man muss bisher sagen, dass es ein bisschen danach aussieht“, sagte Trump, wandte sich aber gegen eine Beschränkung der Waffenkäufe an das Königreich. Bei seiner letzten Nahost-Reise hatten Trump und die Saudis sich auf einen Waffendeal über 110 Milliarden Dollar geeinigt.

Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/article181939438/Affaere-Jamal-Khashoggi-Sollte-Saudi-Arabien-involviert-sein-ist-die-Hoelle-los.html

Insoweit denke ich, daß auch WWE unbeeindruckt Crown Jewel und weitere Events durchziehen wird, völlig egal, wem da was passiert ist. Sobald es um Geld geht, sind Moral und Ethik völlig fehl am Platze. Ich bin da mittlerweile vollkommen desillusioniert...

Zitat:
...Ich kann mir nur vorstellen, dass WWE die Shows absagt, wenn sichs auf den Aktienkurs negativ auswirkt. Ansonsten trau ich das Vince einfach nicht zu, auf die Kohle zu verzichten.
 


Perverserweise dürfte es eher so sein: Die obenstehenden News bewahrheiten sich, WWE zieht die Show trotzdem durch, wodurch die Aktie einen Push bekommt, da die Anleger und Investoren hieraus ableiten werden, daß der Saudi-Deal felsenfest in der Brandung steht, völlig egal, was auch immer passiert.
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