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Der klassische Gimmickmüll

Von A wie Adam Bomb über den KISS Demon, vom Red Rooster bis hin zu Z wie Zeus: die 100 schlimmsten Gimmicks und Geschichten in der Historie von World Wrestling Entertainment und World Championship Wrestling, bebildert und mit detaillierten Beschreibungen.
Gimmickwahl

Die riverdancende Becky Lynch
WWE liebt Klischees. Zahlreiche Beispiele, welche unter anderem bereits in der Gimmickmüll-Sektion zu finden sind, halten als Beweis für diesen Umstand hin. Vielleicht zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr so wie damals, dennoch finden sich einige Exemplare auch in dem Zeitraum, in dem dieser Artikel verfasst wurde. Vor allem dann, wenn es sich um Vertreter von Nationalitäten außerhalb des amerikanischen Bodens handelt, reicht es dem Marktführer oftmals nicht allein, diese als solche über die Ringsprecher zu verkünden. Gerne werden sich der Klischees und Traditionen der jeweiligen nationalen Kultur bedient.

Aber fangen wir ganz woanders an: Iren hatten es in der WWE nicht immer leicht, einfach nur Iren zu sein. Der gestandene Ring-Veteran Dave Finlay hatte neben der traditionellen Shillelagh auch einen Kobold namens Hornswoggle mit zwischen den Seilen. Auch bei Sheamus musste immer wieder das Attribut "keltischer Krieger" erwähnt werden, zum Ring trug er während seines Einzugs das entsprechende Kreuz. Apropos Kelten, auch ein Finn Bálor blieb von seinen Wurzeln nicht ganz befreit, der Dämon Balar ist tatsächlich Teil der heimischen Mythologie und bildet somit die Grundlage des Demons, auf dessen mittlerweile rar gesäten Aufritte die WWE-Zuschauer hinfiebern.

Bleibt nur noch eine Person übrig: Becky Lynch. Sie blieb anscheinend von jeglichem irischen Einfluss befreit... oder? Falsch gedacht! Bevor Becky ein lächelnder Face mit Steampunk-Look wurde, und lange bevor sie sich selbst zum Mann erkor und Ronda Rousey den Arm zu brechen drohte, tat sie in ihrer Anfangszeit bei NXT das, was jeder echte Ire kann und in seiner Freizeit tut (aus vermeintlich amerikanischer Perspektive). Und dieses Etwas war Riverdance! The Man debütierte für die TV-Zuschauer am 26. Juni 2014 in einem Match gegen Summer Rae mit grünem Outfit und einer Einzugsmusik, welche die obligatorisch traditionellen Elemente irischer Volksmusik mit modernen Gitarren-Riffs kombinierte. Wir von Genickbruch sind keine Experten, was Riverdance angeht, doch wirklich authentisch, geschweige denn technisch korrekt sahen die Tanzeinlagen sogar für das ungeschulte Auge nicht aus. „I'm Becky Lynch and I'm gonna' do a lil' Irish jig for ya then sink some Guinness with Hornswoggle“, waren ihre ersten Worte während einer Promo. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wer weiß, vielleicht sehen wir irgendwann Jazzy Gabert und Alexander Wolfe in Trachten einen Schuhplattler tanzen und mit einer Maß auf die schöne bunte Wrestlingwelt anstoßen.

Es braucht nicht groß erwähnt zu werden, dass die Bilder von einer lächelnd-riverdancenden Becky Lynch sich nachhaltig in den Schädel einbrennen und einen riesigen Kontrast zu dem darstellen, was sie heute ist. Finlay, Bálor und Sheamus konnten wenigstens ernst genommen werden, da man den dargestellten irischen Traditionen mit einem gewissen Maß an Respekt begegnete. Das, was man ursprünglich mit Becky Lynch vor hatte, war nicht nur in der Retrospektive albern und sinnlos. Und wurde zum Glück auch schnell wieder eingestampft. Aber hey, vor Kane gab es "Isaac Yankem, DDS", vor Owen Hart gab es den Blue Blazer und vor allem gab es vor Steve Austin den Ringmaster. Auch wenn zahlreiche schlechte Gimmicks für viele Performer den Anfang vom Ende bedeuteten, kann man zumindest einige wenige für viele junge Wrestler noch als eine Art Versuch durchgehen lassen.
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