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Die Meinungsmacher

Seit Anfang April 2008 haben die User von Genickbruch die Möglichkeit, ihre Meinungen zu Wrestlern und Veranstaltungen im Biografie- und Veranstaltungsarchiv mitzuteilen und Noten zu vergeben. Seitdem wurden 38.953 Kommentare abgegeben und 507.037 Zensuren verteilt. Hier findet ihr eine umfangreiche Übersicht über alles, was Genickbruchs Meinungsmacher verzapft haben.
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Blast
MeinungsbilanzBlast schrieb 4 Wortkommentare.
TippspieleBlast nahm bisher an 7 Tippspielen teil. Dabei gelang es Blast, insgesamt 253 Punkte einzuheimsen. Davon holte Blast 83 Punkte bei 2 Teilnahmen im Bereich WWE, 160 Punkte bei 4 Teilnahmen im Bereich Puroresu und 10 Punkte bei 1 Teilnahme im Bereich Mixed Martial Arts.
BoardhellBlast schrieb 114 Beiträge in Genickbruchs Diskussionsforum, dem Boardhell.

Notenspiegel Note 1 Note 2 Note 3 Note 4 Note 5 Note 6 Schnitt
Wrestler2120183702.35
Shows1432002.60
Titel8640001.78

Meinungen
Wrestler
Shows
Titel

Meinungsliste
Blast
27.05.2018 23:15 Uhr
vergab Note 2
John Cena
Erst geliebt, dann gehasst und jetzt geschätzt: John Cena war lange Zeit das, was heutzutage in noch heftigerer Form Roman Reigns ist. Ich muss zugeben, ich fand ihn zu seiner besten Zeit tierisch langweilig. Der nette Typ von nebenan, der Vorzeige-Athlet, immer am Gewinnen, immer an vorderster Front - nope, das war nicht so mein Fall.

Dabei fing es sehr gut an 2004. Man gab dem jungen Cena, zuvor als 08/15-Käsetrunks-Wrestler unterwegs, ein Rapper-Gimmick... und er hat es gerockt! Wir müssen uns weitere Versuche vor Augen führen wie Jesse von Jesse & Festus, Bull Buchanan oder das Stable 2 Cool. Allesamt waren sie mit einem Hip-Hop-Gimmick ausgestattet. Für Bull und Jesse bedeutete dies der letzte Dolchstoß ihrer Jobber-Karrieren, 2 Cool konnten zwar Akzente setzen, kamen aber nie über den Comedy-Act hinaus. Was ich damit sagen will: John Cena war nicht nur irgendein Muskelpaket, dem man eine Cap, sowie viel zu große T-Shirts und Baggys gab, und der dann dumm rumtanzte und mit den Armen fuchtelte. Nein, es war authentisch und er hatte es drauf. Er konnte rappen, er hatte Attitüde und machte seinen Job. Der Opener gegen Big Show bei Wrestlemania 20 war perfekt und läutete eine großartige Karriere ein.

Was dann nach Wrestlemania 21 geschah, fing dann vielen an zu missfallen. Mir eingeschlossen. Jedes Mal derselbe Typ nach denselben Aktionen den Gürtel oben haltend, während andere, großartige Talente wie Edge, Randy Orton und Carlito scheinbar verschwendet werden? Ein paar Leckerbissen waren natürlich auch dabei, aber meistens wirkten seine Matches formelhaft und uninspiriert. Glücklich war ich 2007, als seine viel zu lange Regentschaft endlich vorbei war und man bei Unforgiven Randy Orton als Thronfolger kürte.

Auch ab 2008 mit seinen World Heavyweight Regentschaften gewann man den Eindruck, dass Cena der Mann für alles sei. Immer, wenn gerade mal ein World Title vergeben werden musste, ging er an John Cena. Das war sehr ärgerlich, denn wie gesagt, es gab ein so talentiertes Roster.

Aber mittlerweile performte er sehr gute Matches, wo man ihn als Sieger durchaus akzeptieren konnte und sogar wollte (z. B. gegen AJ Styles). Er kriegt eine 2 von mir, da er sich immer wieder beweisen konnte am Ende. Auch wenn wir alle gemeckert haben, er konnte jede Art von Match worken, sei es Ladder, I Quit oder Hell In a Cell. Er ist exzellent und weiß, wie man Stimmung erzeugen kann. Er ist ein Genie am Mikrofon und einer der schlagfertigsten Menschen, die es gibt.
Blast
10.05.2018 22:51 Uhr
vergab Note 3
The Undertaker
Ich habe dem Undertaker lediglich eine 3 gegeben. Woran liegt das? Zuallererst gibt es hier die üblichen und verdienten Respektsbekundungen für seine jahrzehntelange Arbeit. Was dieser Mann geleistet und erreicht hat, und wie er Pro-Wrestling geprägt hat, steht außer Frage. Dennoch ist es weder eine 1 noch 2 geworden, was im Umkehrschluss heißt, dass bei mir auch einige negative Eindrücke vorhanden sind. Zu denen kommen wir jetzt:

Als ich 2003 anfing, Wrestling zu gucken, war der Taker noch als Biker unterwegs und es sollte nicht lange dauern, bis er wieder die Totengräber-Kluft anlegte. Erstmal begeisterte seine Attitüde, dazu seine Aggressivität im Ring, sowie auch seine Beweglichkeit, gab es doch manchmal den ein oder anderen Dive nach draußen oder den Oldschool. Das war alles schön und gut, bis man es dann zum 100. Mal gesehen hat. Undertaker-Matches stachen selten heraus, auch wenn es durchaus sehr gute gibt, wie z. B. gegen Shawn Michaels oder Kurt Angle. Die meiste Zeit wirkten die Matches stark programmatisch, uninspiriert und sehr langsam geführt. Das Powerhouse-Moveset begünstigte in den seltensten Fällen mal überraschende Wendungen, sehr oft wusste ich schon vorher Bescheid, dass z. B. nun dieser Tombstone nicht funktionieren wird oder er nach dem Trademark-Move wieder seinen Zombie-Aufsteh-Move macht. Es schien alles wie ein Running-Gag, alle fanden ihn toll, weil er schon seit 20 Jahren erzählt wird, aber für mich war es irgendwann nichts besonderes mehr.

Und die Streak, ja, die Streak. Es mag für einen Einsteiger erstmal toll klingen, dass es jemanden gab, der 21 Wrestlemania-Matches am Stück gewann. Doch die Realität sah so aus, dass Undertaker-Matches mit die vorhersehbarsten ihrer Zeit waren. Wirklich keinem Gegner konnte man einen Sieg zutrauen, einfach weil die Marke Undertaker schon so stark geworden ist. Der Schock-Moment gegen Lesnar war dann natürlich reinste Finesse, aber selbst da war es dann kein schöner Moment, als der Bruch stattfand, worin der nächste Punkt auch mit reinspielt.

Denn erschwerend hinzu kommen die jüngeren wie auch jetzt noch stattfindenden Matches des alternen Stars, die nur noch vom Nostalgie-Faktor leben und gar keinen wrestlerischen Wert mehr besitzen. Die von mir angeführten Defizite von damals schon kommen heutzutage noch stärker zum Tragen und machen die Undertaker-Matches zu unglaubwürdigen Kämpfen.

Und wenn man sich die Historie vom Undertaker genauer anschaut, wo war er, abgesehen von der Streak, ein Über-Kämpfer? Seine längste Titel-Regenschaft ging knapp 5 Monate, seine zweitlängste 3 Monate. Ansonsten verlor er seine Titel fast immer so schnell, wie er sie bekam. Wobei Titel nicht gleich immer mit Bedeutsamkeit gleichzusetzen ist, doch es passt meiner Meinung nach nicht in die Narrative eines als unbesiegbar dargestellten Wrestlers, wenn 80% seiner Titelgewinne innerhalb der nächsten 30 Tage schon vorbei waren.

Legendenstatus bedeutet bei mir nicht direkt eine 1. Letztenendes ist es hier ja auch das Meinungsmacher-Portal und da geht es um persönliche Empfindungen. Undertaker-Matches haben sich immer schrecklich lange gezogen und waren in sehr wenigen Fällen wirklich spannend. Es gab, wie bereits gesagt, ein paar exzellente Matches, aber die haben in meinen Augen nicht den Großteil seiner Karriere ausgemacht. Und auch die jetzigen Zustände hinterlassen kein positives Bild bei mir. Es bleibt bei der 3.
Blast
04.05.2018 22:45 Uhr
vergab Note 3
Brock Lesnar
Brock Lesnar, die kontroverse Figur, an der sich die Geister scheiden und zusammenfügen. Unabhängig davon, was man von ihm hält, steht eine Sache fest: Dieser Mann hat echt die ungewöhnlichste und skurilste Karriere gehabt, wie keiner zuvor.

Ihm scheint alles in den Schoß gefallen: Erfolge als Ringer, seinerzeit der jüngste WWE-Champion, IWGP Heavyweight Champion, Streakbrecher und UFC Heavyweight Champion, irgendetwas mussten die ganzen Promoter an dem "Next Big Thing", wie er damals genannt wurde, gefunden haben. Schnelle Erfolge waren förmlich an der Tagesordnung, in den meisten Fällen zum Ärger, und in einigen wenigen Fällen zur Erleichterung einiger Fans. Aber wie kam das nur? Die Antwort liegt auf der Hand: Körpergröße, Statur und Gesicht lassen ihn wie einen übermächtigen Gladiatoren wirken, seine mittlerweile rabiate und gnadenlose Performance lassen nahezu keine andere Narrative zu, als die des Zerstörers. Wenn einer in so kurzer Zeit und ohne Heel-Aktionen glaubhaft einen World-Title gewinnen kann, dann ist es wohl Brock Lesnar. Auch wenn es vielen missfällt, dahinter steckt ein Konzept: Er ist der Endgegner, der Star-Macher, der König auf dem Thron, unabhängig davon ob er einen Gürtel trägt oder nicht. So eine Person kann man nicht wöchentlich auftreten lassen, so etwas muss man besonders wie möglich halten.

Aber natürlich war die Karriere nicht immer nur von positiven Erlebnissen geprägt. Auch wenn es scheint, dass ein Brock Lesnar keine Grenzen kennt, sei es der Sprung vom Wrestling zum Football zu MMA, hatte er immer seine ganz eigenen Dämon mit sich zu schleppen. An dem Reisestress und dem engen Zeitplan der WWE drohte er kaputtzugehen, in der UFC hängt ihm ein gescheiterter Doping-Test und diverse Niederlagen nach. Als Sportler mag man ihn respektieren, aber an ihm als Mensch können nur wenige gefallen finden. Und zu allem Überfluss wird immer wieder deutlich, dass er seine Auftritte mittlerweile gar nicht mehr aus Überzeugung oder Spaß macht, sondern nur noch aus reinem Profit-Interesse. Dies glauben viele Fans seinen ab 2017 kurz geratenen Auftritten anmerken zu können.

"The Anomaly", also "die Anomalie" ist von seinen Betitelungen wohl die treffendste. Wirklich komplett irgendwo reinpassen, das konnte er nie. Er fiel immer besonders positiv oder stark negativ auf, und lange blieb er mit seinem rastlosen Charakter nirgends. All das wird sich mit mittlerweile 40 Jahren auch nicht so schnell ändern.

Lesnar kriegt wegen seiner großartigen Verdienste und seiner schlechten Eigenschaften von mir eine 3, alles andere wäre zu gut oder zu schlecht.
Blast
04.05.2018 21:03 Uhr
vergab Note 2
El Desperado
Was kann man groß zu El Desperado sagen? Derzeit als Mitglied von Suzuki-Gun und als IWGP Junior Heavyweight Tag Team Champion ist er ein wahrer Bilderbuch-Heel. Sobald man seinen arroganten Gang und die scheinbar immer offenen Augen sieht, geschuldet durch die weißen Kontaktlinsen, wünscht man sich nichts mehr, als das diese hinterhältige Ratte sein Fett wegbekommt. Mehr als nur einmal hat er für seine Truppe bisher den Sieg gestohlen, die ligeneigenen Rekrutenriege der Young Lions malträtierte er bis aufs äußerte und auch seine Post-Match-Interviews geben eine verdorbene Persönlichkeit preis, der man alles Pech auf der Welt wünschen möchte.

Doch sollte sich in naher Zukunft nichts großartig ändern, wird er wahrscheinlich nie mehr als nur ein Handlanger für größere Stars sein oder als Übergangschamp herhalten. Schade, denn ein passendes Gimmick mit erweiterbaren Ausstattung (Hintergrundstory, Maske, Gitarrenschlag, In-Ring-Skills) hat er mehr als genug. Deshalb gibt es eine 2 von mir, von einen guten Worker, der aber meinen Spekulationen nach nie über sein jetziges Level hinauskommen wird. Trotzdem bin ich gespannt!
 
 
 
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