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UNGELESENE NEWS:
 
Die Meinungsmacher

Seit Anfang April 2008 haben die User von Genickbruch die Möglichkeit, ihre Meinungen zu Wrestlern und Veranstaltungen im Biografie- und Veranstaltungsarchiv mitzuteilen und Noten zu vergeben. Seitdem wurden 0 Kommentare abgegeben und 1.078.428 Zensuren verteilt. Hier findet ihr eine umfangreiche Übersicht über alles, was Genickbruchs Meinungsmacher verzapft haben.
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Asmodi

MeinungsbilanzAsmodi schrieb 180 Wortkommentare.
TippspieleAsmodi nahm bisher an 82 Tippspielen teil. Dabei gelang es Asmodi, insgesamt 2625 Punkte einzuheimsen. Davon holte Asmodi 2014 Punkte bei 63 Teilnahmen im Bereich WWE, 80 Punkte bei 3 Teilnahmen im Bereich TNAW, 20 Punkte bei 1 Teilnahme im Bereich Independent und 56 Punkte bei 2 Teilnahmen im Bereich Mixed Martial Arts.
BoardhellAsmodi schrieb 29 Beiträge in Genickbruchs Diskussionsforum, dem Boardhell.

Notenspiegel Schnitt
Wrestler32884622224.62 
Stables1000006.00 
Shows125151732.74 
Kämpfe0012271.75 
Titel5100005.83 

Meinungen
Wrestler
Stables
Shows
Kämpfe
Titel

Meinungsliste
Asmodi
29.01.2024 0:21 Uhr
vergab Note 5
WWE Royal Rumble 2024 (27. Januar 2024)
Ich fand es sterbenslangweilig. Mal wieder! Stereotype Supermodels, die sich mehr oder minder akrobatisch herumschubsen, und pseudocoole Schmachtlappen, die sich als Supermänner aufspielen; dazu uninspirierte Drehbücher, die aus den traurigsten WCW-Zeiten Ende der 1980er Jahre zu stammen scheinen. Wrestling ist tot!
Asmodi
15.11.2023 22:47 Uhr
vergab Note 6
Carsten Schaefer
Ich stimme meinem Vorredner in fast allen Punkten zu! Indes habe ich für meinen Teil keinerlei Hemmungen, Carsten Schäfer die mehr als angebrachte Note Sechs zu geben! Man komme mir bloß nicht mit solchem Schmus wie "Verdienste um die deutsche Wrestling-Szene" oder so. Es war schlicht grausam – und im Duett mit seinem Co-Kommentator Günter Zapf wurde das Geblubber erst recht unerträglich. Schauderhaft!
Asmodi
21.07.2023 12:47 Uhr
vergab Note 3
Bill Irwin
Irgendwie ist Barney "Bill" Irwin lange komplett an mir vorbeigegangen, obwohl er im Wrestling-Business kein unbeschriebenes Blatt ist. In den Territorien war er – speziell in Tag Teams – nicht unerfolgreich. Kennen gelernt habe ich ihn allerdings erst in seiner späten Karrierephase als The Goon, einem In-Ring-Eishockeyrüpel mit merkwürdig designten Boots und typischem Orgelgedudel. Das Gimmick lebte leider nur kurz, die Fans waren die cartoonischen Charaktere einfach leid und gierten nach Realismus. Indes, schlecht war die Idee eigentlich nicht. Sie kam bloß zur falschen Zeit. Zur Meinungsbildung habe ich mir noch ein paar Matches von Wild Bill Irwin auf Video angeschaut. Er war ein durchaus solider Brawler – nicht außer- oder ungewöhnlich, aber eben ganz okay. Von mir kriegt er eine Drei. Schade, dass der Goon seinerzeit so floppte.
Asmodi
16.07.2023 1:11 Uhr
vergab Note 2
Bam Bam Bigelow
Was das Wrestling angeht, kann ich mich der allgemeinen Meinung voll anschließen. Bam Bam war ein toller Performer im Ring! Unglaublich agil für sein Gewicht und dabei obendrein traumwandlerisch sicher. Charismatisch war er eigentlich auch, er wirkte ziemlich bedrohlich und hatte das Zeug, ein großer Star zu sein. Und doch wurde er allüberall unter Wert verkauft. Das mag an seinen persönlichen Problemen gelegen haben – eine Scheidung, die ihn das letzte Hemd kostete, der Konkurs seiner Burger-Kette sowie sein Hang zu Koks, Alkohol und Sedativa sprechen jedenfalls dafür, dass bei ihm privat so einiges im Argen lag beziehungsweise furchtbar schief lief. Dass man ihn im Main Event von WrestleMania XI dem schnöseligen NFL-Promi Lawrence Taylor zum Fraß vorwarf und ihn damit quasi verheizte, passt ins traurige Bild. Das hatte Bam Bam Bigelow nicht verdient. Mich gruselt es, wenn ich an dieses Match zurückdenke. Wie ich schon sagte: unter Wert verkauft. Weit unter Wert ...
Asmodi
15.07.2023 0:39 Uhr
vergab Note 3
Jim Ross
Um auf meinen Vorredner magmadrag einzugehen: Ich gehöre zu denjenigen, die erleichtert wären, wenn JR sich in den Ruhestand begibt. Nicht, dass ich ihn schlecht finde, aber er ist eben viel zu lange dabei und hat daher den Zeitpunkt verpasst, sich in Würde zurückzuziehen. Zwar kann ich gut verstehen, dass der Wrestling-Zirkus süchtig macht und man ewig weitermachen will, aber irgendwann muss auch mal gut sein, sofern man nicht sein eigener trauriger Abklatsch werden will. Eigentlich würde ich Jim Ross eine solide Zwei geben, aber die letzte Dekade war echt eine Quälerei, daher leider nur eine Drei. Wrestler, die den Absprung nicht schaffen, werden mit der Zeit zu traurigen Gestalten. Wrestling-Kommentatoren sind in dieser Hinsicht noch schlimmer dran. Sie gehen mit ihren Manierismen allen bloß noch auf den Keks.
Asmodi
13.07.2023 0:02 Uhr
vergab Note 2
Mantaur
Als Mantaur ein aussichtsreicher Kandidat für das schlechteste Gimmick aller Zeiten! Also genau die Art von Rollencharakter, wie ich ihn liebe! Da können die Smarks jetzt ruhig alle wieder steil gehen, aber mich hat das Gimmick durchaus unterhalten. Es war eben eine Rolle wie aus der guten alten Zeit, ein Überbleibsel einer vergangenen Ära. Aufgefallen ist er mir damals schon in der CWA als Bruiser Mastino, da war er ein echt brauchbarer Midcarder. Später als Mitglied der Truth Commission fand ich allerdings ziemlich blass. Sicherlich war Mike Halac kein Ringtechniker vor dem Herrn, aber er wird zu Unrecht schlecht gemacht. Ein solider Big Man mit ganz guten Brawler-Qualitäten und als Minotaurus zu Recht Kult. Schade, dass er so früh versterben musste.
Asmodi
08.07.2023 20:09 Uhr
vergab Note 4
Omos
Es ist wohl noch zu früh, ein abschließendes Urteil über Omos zu fällen, aber ich wage mal eine Prognose: Mit ihm wird das nichts mehr! Anfangs hatte ich ja noch ein Fünkchen Hoffnung, aber mittlerweile ist der Riese zu reinem Fallobst verkommen. Besonders charismatisch war er ja nie, und offenbar weiß man bei WWE nicht so recht, wie man ihn einsetzen soll. The Great Khali und Giant Gonzales konnten ja immerhin noch richtig böse gucken. Der ehemalige Basketball-Center wirkt im Ring stets wie bestellt, aber nicht abgeholt, obwohl er technisch eigentlich für einen langen Schlaks gar nicht so übel ist. Dass man ihn allerdings dermaßen verjobbt und verheizt, mutet irgendwie tragisch an. Tja, die Riesen sind eben auch nicht mehr das, was sie mal waren. Ich gebe eine Gnadenvier, weil ich ein Herz für Verlierer habe.
Asmodi
07.07.2023 2:31 Uhr
vergab Note 2
Downtown Bruno
Man könnte Bruno Lauers Karriere grob in drei Abschnitte einteilen. Zum einen war da natürlich das Gimmick des Heel-Managers Harvey Wippleman, einer kleinen Ratte mit großer Klappe, mit dem er sehr bekannt wurde. In Anlehnung an den Komiker Pee Wee Herman nannte man ihn in der WWF zunächst Henry Herman, später wurde daraus Harvey Wipple und schließlich sorgte niemand anderer als Gorilla Monsoon mit einem Versprecher vor laufender Kamera für den eigentlichen Namen. Als schmächtige Gestalt kam Harvey Wippleman besonders neben solchen riesenhaften Erscheinungen wie Sid Justice, dem Warlord oder Giant Gonzales sehr gut rüber. Der Schauwert war echt enorm. Zuvor hatte Bruno Lauer sich seine Sporen größtenteils im Memphis-Territorium verdient – unter der Ägide von Jerry "The King" Lawler. Im Grunde war seine Rolle nicht viel anders als jene in der WWF, nur stieg er häufiger aktiv in den Ring. Als Downtown Bruno schickte er zahlreiche Schurken in den Kampf gegen die Platzhirsche Jerry Lawler und Jeff Jarrett, auch trat er oftmals gegen Frauen an, nur um gegen die Ladys schmählich zu verlieren. Niveauvoll waren diese Intergender-Shows sicher nicht, dafür aber meist ziemlich spaßig. Was also lag näher für die WWF, als das eigentümliche Konzept zu adaptieren? Et voilà, Hervina war geboren. Aber über diesen fragwürdigen Karriereabschnitt hüllt man besser den Mantel des Schweigens. Der Firlefanz dauerte zum Glück nicht lange. Mein Fazit: Bis auf das Hervina-Desaster fand ich den abgebrochen Riesen immer klasse. Egal ob als Manager, als Referee, als Road Agent oder als Backstage-Arbeitskraft, ganz gleich ob als Dr. Lennerd Spazzinsky in seinen Anfangsjahren, als Downtown Bruno oder als Schmierlappen Harvey Wippleman, er hat sich seinen Platz in der Wrestling-Historie wirklich verdient. Vielleicht zählt er nicht zu den herausragendsten Persönlichkeiten, aber mehr als eine Fußnote in den Annalen ist der "Doctor" auf alle Fälle. Übrigens, wem immer schon die Frage im Kopf herumspukte, um wen es sich bei dem vermummten Fotografen mit dem Kamera-Feuerblitz gehandelt hat beim King of the Ring 1993 im abstrusen Titelkampf zwischen Hulk Hogan und Yokozuna, darf dieses Rätsel nun erhellt ab acta legen. Ganz genau, es war Bruno Lauer!
Asmodi
06.07.2023 11:37 Uhr
vergab Note 2
Dusty Rhodes
Man kann von Dusty Rhodes halten, was man will, aber man muss konstatieren, dass er das Wrestling-Geschäft geprägt hat wie kaum sonst jemand – und das so ziemlich in jedem Job, den das Business zu bieten hat. Er war trotz seiner feisten Statur und seines widersprüchlichen Gimmicks der geborene Entertainer, ein echter Showman. Er verkörperte zwar den gewöhnlichen Mann, verhielt sich aber alles andere als stinknormal und konventionell. Er war in gewisser Weise flamboyant (speziell bei seinen Promos) und ein schriller Paradiesvogel – eben eine Reizfigur im positiven Sinne und daher bei den Fans ungeheuer beliebt. Außerdem schreckte er vor Peinlichkeiten nicht zurück, wenn es der Show und den Ticketverkäufen diente. Natürlich war Dusty Rhodes egomanisch veranlagt, aber eine breite Brust schadet in der Welt des Wrestlings nicht. Als Worker im Ring wusste er zu gefallen, sogar sein lächerliches Polka-Dot-Outfit in der WWF konnte ihn nicht beschädigen. Im Booking-Bereich schoss er mitunter übers Ziel hinaus, dennoch stehen etliche revolutionäre Entscheidungen bei ihm zu Buche, die zeigen, dass er seinen Job verstand und ein Gespür dafür hatte, was die Leute sehen wollten. Als Kommentator schlug er sich achtbar, als Promoter und Manager mittelprächtig, als Trainer ganz ordentlich und als On-Air-Autoritätsperson mehr als wacker. Sicher, seine Art war gewöhnungsbedürftig, für manche mag er das Rad auch überdreht haben, aber eine Kultfigur ist Dusty Rhodes ohne jeden Zweifel.
Asmodi
02.07.2023 17:31 Uhr
vergab Note 2
Uncle Elmer
Wo sind all die Dicken hin? Wo sind sie geblieben ...? Tja, wohin bloß? Im Wrestling-Biz findet man sie jedenfalls heutzutage kaum noch. Schade eigentlich. Bevor die Superschwergewichte abgelöst wurden durch mehr oder minder modeltaugliche Spargeltarzane, waren sie ein fester Bestandteil des Wrestling-Zirkus. Keine Company kam ohne Dickwanst aus. Uncle Elmer war einer der dicksten! Ein Koloss von einem Kerl! Natürlich war er unbeweglich und klar dauerten seine Kämpfe nie lange. So what? Gerade auf regionaler Ebene war Stanley Cooper Frazier ziemlich erfolgreich und konnte den einen oder anderen Gürtel erringen. Gleichzeitig war der Mississippi Plowboy (oder unter welchem Namen er auch immer antrat) stets ein heißer Kandidat für den Schmähtitel "schlechtesten Wrestler". Also genau der Typ Ringer, wie ich ihn liebe. Egal was andere sagen, von mir gibt es eine Zwei. Übrigens, dass Stanley Frazier dem Ku Klux Klan angehört haben soll, ist nur ein Gerücht. Bis heute wurde kein Beweis für diese Bahauptung erbracht. Sollte sie jedoch stimmen, würde ich meine gute Note für ihn nicht stehen lassen.
Asmodi
02.07.2023 1:43 Uhr
vergab Note 3
WWE Money in the Bank 2023 (1. Juli 2023)
Ach ja, ich fand es es ganz nett. Nicht überragend, aber immerhin gibt es nun ein paar recht vielversprechende Optionen. Sogar ich als alter Meckerkopp konnte diesmal der Show einiges abgewinnen.
Asmodi
30.06.2023 22:29 Uhr
vergab Note 2
Droz
Wenn man Noten vergibt, sollte man stets objektiv sein und sich niemals von persönlichen Empfindungen steuern lassen. Es gibt allerdings Fälle, da ist dies sehr schwer, gar unmöglich. Da muss man einfach seine Gefühle und Emotionen einfließen lassen. Geht nicht anders! Ein solcher Fall ist Darren Drozdov. Klar, er war keine Wrestling-Legende, und er kam nie über den Midcard-Status hinaus. Seine Gimmicks waren auch nicht allzu originell, obwohl er durchaus dieses gewisse Etwas hatte. Hätte er im Ring mehr erreichen können, wäre ihm nicht dieser schlimme Unfall passiert? Es ist müßig, darüber zu spekulieren. Fakt ist indes, dass Droz viel zu viel für den Sport, den wir so sehr lieben, hat durchmachen müssen. Dass er anderen nie Vorwürfe ob der unglückseligen Verletzung gemacht hat, spricht für einen guten Charakter. Dafür gebührt ihm Respekt, und ich für meinen Teil möchte dies gern mit einer guten Note zum Ausdruck bringen. Jetzt ist sein langer Leidensweg zu Ende. Man mag das in gewisser Weise als Erlösung betrachten, aber dennoch macht mich sein Tod sehr traurig.
Asmodi
26.06.2023 12:53 Uhr
vergab Note 4
AEW x NJPW: Forbidden Door 2023 (25. Juni 2023)
Und wieder ein typisches Smarks-Event. Für alte Kayfabe-Säcke wie mich ist das Ganze eher enervierend und ermüdend. Ich weiß, Leute wie ich sind deutlich in der deutlichen Minderheit heutzutage, aber gut finden muss ich die Kunstturnerei deshalb noch lange nicht.
Asmodi
20.06.2023 2:02 Uhr
vergab Note 2
Dan Spivey
Boah, was war der Mann cool! Als Dangerous Danny Spivey hab ich ihn seinerzeit das erste Mal gesehen und ich war sofort schwer angetan. Aus den Skyscrapers (erst mit Sid Vicious, später mit Mean Mark Callous) hätte man so viel mehr machen können, ja, müssen, aber hey, wir reden hier von WCW. Mehr muss man wohl nicht sagen. 1995 kam er dann als Waylon Mercy in die WWF. Es war ein total faszinierendes Gimmick, das man für ihn entworfen hatte, und er spielte es wirklich mit absoluter Hingabe. Leider konnte er den Charakter nicht lange verkörpern, viel Verletzungspech zwang ihn relativ kurz nach Beginn seines Runs zum Karriereende. Zu schade! Doch obwohl diese Rolle noch nicht einmal ein Jahr dauerte, spricht man auch heute noch von Waylon Mercy.
Asmodi
18.06.2023 17:59 Uhr
vergab Note 1
Paul Orndorff
Sehr guter Mann, hat mich nie enttäuscht! Paul Orndorff war eine Mischung aus muskulösem Kraftpaket und feinem Mattentechniker – in dieser Kombination eine eher seltene Spezies. Unzweifelhaft war Mister Wonderful einer der charismatischsten Heels im Business. Ich tendiere bei ihm in Sachen Notengebung zwischen einer guten Zwei oder einer knappen Eins. Schade ist nur, dass man ihn kaum Titel gewinnen ließ. Während heutzutage jeder Popanz mit Gürteln und sonstigen Trophäen förmich zugeschmissen wird, war man damals in solchen Dingen arg zurückhaltend. An dieser Stelle muss man ausnahmsweise mal die WCW loben, die ihm denn doch im reifen Alter den einen oder anderen Titel zubilligte. Kritisch muss man bei ihm ferner anmerken, dass er seinem Prachtkörper schlicht zu viel zugemutet hat. Diese Überanstrengung blieb nicht ohne Folgen und führte letztlich dazu, dass er infolge der daraus resultierenden Verletzungen und Einschränkungen seine Laufbahn beenden musste. Allerdings will ich damit nicht sagen, dass diese Gebrechen ursächlich waren für die schlimmen Krankheiten, die ihn später heimsuchten. Erst kam der Krebs, später dann eine Demenz. Welch ein trauriges Ende für den ehemaligen Mr. Wonderful. So, ich hab mich jetzt entschieden, was die Note betrifft. Er kriegt die Eins!
Asmodi
17.06.2023 1:22 Uhr
vergab Note 2
Ernest Miller
Ich habe The Cat gemocht. Klar war sein Karate-Wrestling-Stil nicht das Gelbe vom Ei, aber da es bei ihm sowieso weniger auf die In-Ring-Action ankam, sondern mehr auf Show- und Tanzeinlagen, schrille Outfits und schräge Sprüche, avancierte er trotzdem zu einer kleinen Kultfigur. Seine stärkste Phase hatte er als On-Air-Commissioner bei WCW, und auch später am WWE-Kommentatorenpult machte er sich nicht übel. Als Comedy-Act war Ernest Miller immens unterhaltam. Von mir gibt es als Note eine Zwei.
Asmodi
15.06.2023 1:43 Uhr
vergab Note 2
Roddy Piper
Ich fange bei meiner Bewertung mal mit dem nicht so wichtigen Teil seiner Laufbahn an, weil der gemeinhin immer untergeht. Roddy Piper war ein verdammt guter Schauspieler – und ich beziehe mich nicht bloß auf den Kultfilm "They Live" (1988). Er schaffte es, selbst dem billigsten Action-Streifen Format zu verleihen. Sein lausbübisches Lächeln hatte daran zweifellos großen Anteil. Als Wrestler fand ich ihn zunächst nicht so prickelnd. Das lag daran, dass ich ihn erstmals zu einer Zeit erlebt habe, in der seine besten Jahre schon vorüber waren. Als er den IC-Gürtel gewann und später dann bei WCW gegen Hulk Hogan fehdete, war er zwar immer noch feurig, wirkte aber nicht mehr so ganz austrainiert. Meine Abneigung änderte sich allerdings, als er mit Ric Flair das wohl geriatrischste Tag Team aller Zeiten bildete. Das war echt kultig und hatte so viel Charme, dass sogar Vince McMahon dem Duo nicht widerstehen konnte und die beiden Oldies Champions werden ließ. Natürlich habe ich mir sodann auch Roddy Pipers Anfangsjahre sowie seine Glanzzeit reingepfiffen. Doch, ja, er war schon gut damals. Vor allem seine Interviews und Promos waren für damalige Verhältnisse revolutionär. Dazu kam ein Kampfstil, der wie geschaffen war für seine Rolle des Antihelden: eine Mischung aus Brawler und Allrounder. 2015 ist er dann einfach so entschlafen – im wahrsten Sinne des Wortes und eigentlich, nachdem er den Krebs hatte besiegen können. Ich kann es so viele Jahre später noch immer nicht so ganz fassen, dass unser kanadischer Schotte nicht mehr da ist.
Asmodi
13.06.2023 0:57 Uhr
vergab Note 3
Taz
Ich kann mich der Meinung von Zed voll und ganz anschließen. Bei mir ist es genauso – etwas hat gefehlt, um Taz so bedrohlich wirken zu lassen, wie ECW es gern gehabt hätte. Dass er von ziemlich kleiner Statur ist, mag eine gewichtige Rolle spielen. Ansonsten hat er indes als Wrestler alles draufgehabt, was man haben muss. Seine Fights wurden stets sehr verbissen geführt, er war eben ein wahrhaftiger tasmanischer Teufel. Als Kommentator finde ich ihn nicht so schlecht, seine lockere Art hat was für sich. Das mit der mangelnden Ernsthaftigkeit mag zwar stimmen, stört mich aber nicht sonderlich. Auch von mir gibt es eine Drei. Ein guter Mann, stark, hart und agil, aber eben nicht das nahezu unbesiegbare Monster, als das er verkauft wurde.
Asmodi
12.06.2023 1:31 Uhr
vergab Note 2
Jake Roberts
Eine echte Charisma-Kanone! Kaum jemand konnte mit dem Publikum so spielen wie Jake the Snake! Allerdings ist er auch ein Musterbeispiel dafür, was passieren kann, wenn man sich zu sehr auf seine Ausstrahlung verlässt. Bei ihm wäre noch so viel mehr möglich gewesen, allerdings kam Jake Roberts immer wieder seine Alkoholsucht in die Quere, was ihm unheimlich viel gekostet hat – nicht nur im Ring! Die Abhängigkeit und das Alter setzten ihm merklich zu. Zu einem Schatten seiner selbst wurde er zwar nie, aber so richtig austrainiert wirkte er gegen Ende seiner Laufbahn nicht, und diese Phase dauerte lange, seeehr lange! Schade auch, dass die seinerzeit angedachte Fehde gegen Hulk Hogan so schnell fallen gelassen wurde, das Programm hätte ich zu gern gesehen. Aber ich will den kultigen Schlangenmann nicht zu negativ zeichnen. Es ist schön, dass er sich stets wieder berappeln konnte und immer noch da ist. Irgendwie ist er der Keith Richards des Wrestlings, eben eine unverwüstliche Erscheinung!
Asmodi
11.06.2023 13:13 Uhr
vergab Note 2
Diamond Dallas Page
Dass die Karriere von Diamond Dallas Page so erfolgreich verlaufen ist, hat mich extrem gefreut. Das war weiß Gott nicht selbstverständlich. Er hat viel im Leben durchmachen und sich wirklich durchbeißen müssen. Hut ab! Dass er ein Ausbund an Charisma ist, war sicherlich hilfreich, aber gerade in den Anfangsjahren musste sein Potenzial erst mal erkannt werden, und später dann hat er es sogar geschafft, das eigenwillige Booking bei WCW unbeschadet zu überstehen. Im Ring war DDP stets grundsolide, eine echte Bank. Dazu kam ein glaubhafter Finisher. Dass seine WWE-Laufbahn nicht so recht zündete und nach kurzer Zeit verletzungsbedingt zu Ende ging, ist natürlich schade. Aber hey, immerhin war der gebürtige Page Joseph Falkinburg Jr. ein absoluter Grund, regelmäßig die Sendungen von WCW zu schauen, und diese Ehre können wahrlich nur ganz wenige für sich in Anspruch nehmen.
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