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Die Meinungsmacher

Seit Anfang April 2008 haben die User von Genickbruch die Möglichkeit, ihre Meinungen zu Wrestlern und Veranstaltungen im Biografie- und Veranstaltungsarchiv mitzuteilen und Noten zu vergeben. Seitdem wurden 0 Kommentare abgegeben und 1.023.451 Zensuren verteilt. Hier findet ihr eine umfangreiche Übersicht über alles, was Genickbruchs Meinungsmacher verzapft haben.
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DetlefSchrempfFan

MeinungsbilanzDetlefSchrempfFan schrieb 59 Wortkommentare.
BoardhellDetlefSchrempfFan schrieb 38 Beiträge in Genickbruchs Diskussionsforum, dem Boardhell.

Notenspiegel Schnitt
Wrestler771302558848274.03 
Teams2000006.00 
Stables1101104.00 
Shows1152213.50 
Ligen3653104.39 
Titel3101104.67 

Meinungen
Wrestler
Teams
Stables
Shows
Ligen
Titel

Meinungsliste
DetlefSchrempfFan
16.04.2024 15:08 Uhr
vergab Note 2
Mio Shirai
Das folgende ist nicht abwertend gegenüber Io Shirai gemeint - aber Mio Shirai war die schönere, talentiertere, bessere Shirai-Schwester, bis sie sich aus nachvollziehbaren Gründen für den Rücktritt bzw. inzwischen eine sehr begrenzte Teilzeit-Rolle entschieden hat. Eine der prächtigsten Blumen im Ödland, das Damen-Wrestling in Japan zu ihrer aktiven Zeit gewesen ist. 1990 hätte sie es zum Superstar-Status und landesweiter Bekanntheit gebracht.
DetlefSchrempfFan
29.07.2023 14:13 Uhr
vergab Note 6
CM Punk
Meine Bewertung von 2018 war ja bereits eher kritisch - anhand dessen, was Punk in und außerhalb des Rings in den vergangenen fünf Jahren abgezogen hat würde ich nun auf die Note 6 heruntergehen. Wahnsinnig peinlicher Typ und sicherlich derjenige, der in den Geschichtsbüchern als egoistischster Pro Wrestler eingehen wird, noch weit vor den Triple Hs, Shawn Michaels und Hulk Hogans dieser Welt. Damit hat er bis zu einem gewissen Grad auch alles eingerissen, was ihn kurz nach der Jahrtausendwende in irgendeiner Form interessant gemacht hat, nämlich die Gegenüberstellung zur verlogenen vorhergehenden Ära. Einer von den Fans ist nicht nur nicht besser, er ist schlechter. Eigentlich ziemlich irre, dass Pro Wrestling so unbedeutend und selbstreferentiell geworden ist, dass so ein unterdurchschnittlicher Niemand daran auch noch reich werden kann.
DetlefSchrempfFan
18.04.2023 22:38 Uhr
WWE RAW #1560 (17. April 2023)
Ich habe nichts außer der Promo von Trish Stratus gesehen - aber holy shit, die war mal was. Wer davor noch Zweifel hatte, ob Stratus es drauf hat oder deren Ära des Damen-Wrestlings in der WWE vielleicht nostalgisch ins Negative verklärt, verglichen zur Divas Revolution, der konnte hier mal sehen wie eine Wrestlerin mit Charisma aussieht und spricht. Eine der besten WWE-Promos der letzten zehn Jahre und das in fünf Minuten ohne Buildup oder gute Handlung rundherum und noch dazu mit müheloser Delivery. Die Reaktionen des Publikums waren für heutige Verhältnisse ebenfalls außergewöhnlich und sprechen für sich.
DetlefSchrempfFan
14.01.2023 17:53 Uhr
vergab Note 3
Tetsuya Naito
Einstmals der schlechtere Teil von No Limit und heute so eine Art Yoshinari Ogawa 2.0 in dem Sinne, dass er ähnlich wie Ogawa ein gewisses Etwas hat, dieses gewisse Etwas aber nicht unbedingt gut ist oder ihm Star Appeal verleiht. Ebenfalls ähnlich Ogawa ist er zu klein und zu leicht, als dass er im Japan vor der Jahrtausendwende ansatzweise glaubhaft als Schwergewicht durchgegangen wäre und das will mir auch heute nicht gefallen. Im Ring ordentlich, sodass am Ende ein Pro Wrestler bleibt, der seine Aufgaben sauber erfüllt, bei dem aber vermutlich nur Gedo weiß, wieso er sich gegen weitaus talentiertere Dojo-Mitschüler wie Hirasawa, Yujiro oder Goto durchgesetzt hat, während zwei von diesen zu Witzfiguren degradiert worden sind.
DetlefSchrempfFan
11.01.2023 10:35 Uhr
vergab Note 4
New Japan Pro Wrestling
Es gab da mal diese kurze Phase vor einigen Jahren, als Nakamura weltklasse gewesen ist, Tanahashi seinen Zenit erreicht hat, AJ Styles über sich hinauswachsen konnte und die Mid und Upper Mid Card von NJPW mit richtig guten und lauffähigen Leuten (Suzuki, Kojima, Nagata, Tenzan, Anderson, Gallows, Tonga, Goto) gespickt war. Wären damals Nakamura und Styles nicht gegangen und Joe, Shiozaki und mittelfristig KENTA hinzugekommen, würde ich die Liga heute wahrscheinlich nicht nur verfolgen, sondern lieben. Stattdessen stehen dort jetzt Jay White und Tetsuya Naito im Main Event. Ziemlich traurig.
DetlefSchrempfFan
15.11.2022 18:39 Uhr
vergab Note 6
Will Ospreay
Ich mag zwar vielschichtige und tiefsinnige Charaktere, bin aber im Pro-Wrestling der Meinung, dass ein guter Pro-Wrestler einer ist, der erst einmal nicht erklärt werden muss. Weder in seinem Aussehen, noch in dem, was er tut. Ein guter Pro-Wrestler funktioniert im Idealfall bereits durch seine bloße Präsenz beim Einzug in die Halle und wird schon von einem Kind verstanden. Will Ospreay muss sehr ausführlich erklärt werden, sowohl in seinem Aussehen als auch in dem, was er tut - und ist dadurch quasi der Archetyp dessen, was einstmals Indy Darling genannt wurde, nur dass Indy-Fans heutzutage ganz schön viele und kaufkräftig sind. Ein rein selbst-referentieller Pro-Wrestler, der bisher mit fortschreitender Karrieredauer die Neigung entwickelt hat, immer sinnfreiere, erklärungswürdigere Dinge zu tun. Ich finde das schrecklich und kann eigentlich nur hoffen, dass bald die nächste Ära des Pro-Wrestling folgt, die von alledem wieder eine deutliche Abkehr macht.
DetlefSchrempfFan
27.10.2022 12:58 Uhr
vergab Note 2
Bret Hart
Einer, der seines Spitznamens "Excellence of Execution" würdig war. Tolle Ausführung selbst simpler Manöver wie Tritte mit Realitätsnähe im Hinterkopf. Davon abgesehen jemand, bei dem ich immer das Gefühl hatte, dass er in seinen Matches auch das größere Ganze im Blick gehabt hat - Statur, Physiognomie und Moves des Gegners, dessen Status im größeren Wettbewerbskontext der Liga, die Card-Platzierung und Dauer des Matches. Aufbauend auf diesen Informationen hatte Hart irgendwie einen hervorragenden Riecher dafür, ein Match zu konstruieren, das Sinn ergibt, glaubwürdig ist und eine gute Erzählstruktur aufweist, egal, ob es sich um ein Undercard Match gegen einen Jobber oder den Main Event einer Großveranstaltung gehandelt hat. Dementsprechend auch verantwortlich für mehrere (zurecht bekannte) Klassiker. Abzüge gäbe es hier aus meiner Sicht nur für gelegentliche Repetitivität und Langatmigkeit in weniger relevanten Matches und ein paar seltsame Moves im Repertoire wie jenen, bei dem er mit seinem Hintern das gegnerische Bein attackiert.

Neben der Arbeit im Ring haben mir Harts ruhiger, ernsthafter Sprachstil in Promos, sein Look und sein bodenständiges Charisma gefallen. Insgesamt sehe ich ihn als jemanden, über den sich in den 90er Jahren jede Pro-Wrestling-Liga glücklich schätzen konnte, der aber insgesamt nie die Strahlkraft hatte, um eine Liga dauerhaft zu tragen, wie auch diverse Ratings aus der Zeit verdeutlichen.
DetlefSchrempfFan
09.08.2022 18:41 Uhr
vergab Note 1
Kurt Angle
Technisch, athletisch, darstellerisch gesehen wahrscheinlich der kompletteste Pro-Wrestler aller Zeiten, noch vor Shawn Michaels und Brock Lesnar und ein Musterbeispiel dafür, wie jemand unter 1,90 m glaubwürdig im Schwergewicht antreten kann. Leider ist sein Weg darin für die derzeitige Generation keine Blaupause geworden. Schade, dass er kein großes Match zum Karriereende bekommen hat, obwohl ich den Zeitpunkt des Karriereendes durchaus positiv und löblich finde.
DetlefSchrempfFan
05.03.2022 19:46 Uhr
vergab Note 3
Toa Liona
Krasser Look, schöne Power Moves, insgesamt gute Glaubwürdigkeit, wenn auch nachvollziehbarerweise noch ein bisschen grün im Ring. Dennoch - wieso ist dieser Mann nicht im Fernsehen zu sehen? Ich sehe hier jetzt schon mehr, als bei 90 Prozent des restlichen AEW-Kaders. Falls es Liona gelingt, die Energie, die er in den Ring trägt, auch in Promos spürbar zu machen könnte er richtig groß werden.
DetlefSchrempfFan
06.01.2022 19:47 Uhr
vergab Note 4
Adam Page
Adam Page hatte aus meiner Sicht als Rookie gute Anlagen für die Junior-Division von NJPW. Dort auch ganz solide Grundlagen gelernt, angewendet und mich für einen Mitt-20er auf insgesamt gutem Niveau unterhalten. Der Spitzname Hangman in Japan ebenfalls durchaus in Ordnung, da es sich weniger um ein Gimmick als viel mehr um eine Darstellung eines seichten Amerikanismus gehandelt hat, wie er im japanischen Pro-Wrestling schon seit Generationen präsent ist. Bei AEW dann eine stetige Rückentwicklung zu sehen, sowohl im Ring, wo Page zu seinen RoH-Wurzeln zurückgekehrt und Psychologie und methodischen Aufbau seiner Matches vollends über Bord geworfen hat, als auch darstellerisch. Der Mann ist nun mal ein wohlbehütetes Vorstadt-Bübchen aus Virginia, das Journalismus studiert hat und kein Kautabak zermalmender, verwegener Cowboy. Dementsprechend hätte er sein Gimmick um seine Persönlichkeit modellieren sollen, anstatt ein oberflächliches Schlagwort, das ihm vor fünf Jahren ein Japaner angehaftet hat, aufzugreifen und sich mit einem Supermarkt-Faschingskostüm darin zu ergehen. Nun gibt es durchaus Typen, die gewisse Rollen auch ohne den realen Background spielen können - Joe Doering wird bspw. nie Stan Hansen sein, aber er verkörpert dasselbe Gimmick auch als Chicagoer Großstadtjunge zumindest passabel, weil er den richtigen Ton trifft, wenn er den Mund öffnet. Page hingegen ist rednerisch meines Erachtens völlig talentfrei und sollte eigentlich gar keine Promos halten. Er klingt weich, schwach und durchschnittlich, so, wie er aktuell auch aussieht und in schwachsinnigen Storylines (Stichwort: Alkoholiker), die seiner Glaubwürdigkeit massiv abträglich waren, auch dargestellt wurde. Der World Title Run und damit das versinnbildlichte Spotlight, das nun auf ihn scheint, entblößt seine Schwächen und tut ihm keinen Gefallen. Eigentlich schade, da ich glaube, dass Page in einem ordentlichen Rahmen durchaus ein akzeptabler Wrestler sein könnte. So ist er derzeit für mich ein Paradebeispiel für eine fehlgeschlagene Entwicklung.
DetlefSchrempfFan
20.11.2021 20:38 Uhr
vergab Note 3
Cyrus the Destroyer
Seine tatsächliche Körpergröße dürfte wahrscheinlich eher bei 1,90 m liegen. Dennoch - großer, grobschlächtiger Kerl mit einschüchterndem Look, glaubhaftem Moveset und ordentlich Wucht in den Aktionen. Kurzum: einer, wie sie eigentlich gar nicht mehr gemacht werden oder anders formuliert das, was Big Van Vader und Bam Bam Bigelow in der Moderne am nächsten kommt. Nicht umsonst findet sich als Reminiszenz an ersteren die Vader Bomb unter Cyrus Manövern, wie auch der Moonsault, den er ganz wie das Vorbild beschützt und nur in besonderen Situationen auspackt. Der Mann hat mittlerweile fast zehn Jahre Erfahrung im Geschäft und seinen guten Look offenbar erst vor ca. drei Jahren gefunden. Insofern wäre er jetzt eigentlich reif, für einen Run in einer professionellen Liga, den ich sehr gerne verfolgen würde.
DetlefSchrempfFan
14.11.2021 11:54 Uhr
vergab Note 3
Jim Steele
Anfang der 1990er Jahre einer von vielen in der Generation Powerteam USA und dementsprechend in der Masse untergegangen, sodass früh der Schritt nach Japan vollzogen wurde. Dort hat Steele zunächst unter Klarnamen, dann mehrjährig als Maskierter die Sporen quasi on the job gelernt und somit den traditionellen Weg zum Mainstay innerhalb einer japanischen Liga genommen. Seine beste Phase hatte er sicherlich als Wolf Hawkfield basierend auf dem gleichnamigen Videospiel-Charakter und später auch als Jim Steele im Team mit Mike Barton, das ich durchaus als seriöses, glaubwürdiges und erfolgreiches Ausländer-Team einstufen würde, wenn auch niemals auf einer Stufe mit den Vader, Bigelows oder Dr. Deaths und Kumpanen dieser Welt. Heute wäre ich froh um einen einzigen Wrestler mit vergleichbarem Körperbau, Größe und Bühnenpräsenz.
DetlefSchrempfFan
30.10.2021 10:50 Uhr
vergab Note 3
The Warlord
Selbst für Verhältnisse des US Mainstream Wrestling der 80er Jahre eine Ausnahmeerscheinung und ein Mann mit irrer genetischer Veranlagung. Denn soweit ich das gesehen habe hat er mit inzwischen fast 60 Jahren kaum Masse verloren oder Fett hinzugewonnen. Im Ring aus meiner Sicht im Rahmen der Möglichkeiten ebenfalls gut, jedoch von vornherein mit dem falschen Move Set ausgerüstet. Promos: einwandfreier Vortrag, inhaltlich immer zum Charakter passend. Gemessen an den Erfolgen dann eine eher mittelmäßig verlaufende Karriere, mit verlorenem Stechen gegen die Road Warriors (und weitere Ableger der entsprechenden Formel), gegen Vader in Japan und diverse Monster Heels in der WWF. So bleibt er für mich ein Wrestler der Kategorie 'What if?' - Geld dürfte der Warlord dennoch sicherlich genug verdient haben.
DetlefSchrempfFan
20.07.2021 20:25 Uhr
vergab Note 1
Mark Lewin
Der Mann war jacked bis zum Schluss. In seinen 20ern ein gutes Babyfaces, in seinen 40ern als Heel mit dem Maniac-Gimmick phänomenal und mit unvergleichlicher Physis gesegnet. Lewin konnte auch reden, wenn er musste und ging dabei ähnlich glaubwürdig vor, wie beim Verkaufen der Aktionen seiner Gegner. Liebe Leute, so sieht ein Star aus!
DetlefSchrempfFan
02.06.2021 16:38 Uhr
vergab Note 1
The Undertaker
Bis 2004 gelegentlich über die Schwelle zur Peinlichkeit mäandert (Ministry of Darkness, Casket Matches, Wiedergeburten, Blitzeinschläge und andere Absurditäten), aber insgesamt erstklassig. Gegen die Jahrtausendwende die hervorragende Transformation zum Biker, die Calaway glaubwürdig in die Gegenwart transportiert hat, auch stilistisch im Ring mit mehr Brawlinganteilen und einem sehr realistischen Arsenal. Ab 2004 dann im Ring einige Lichtblicke (u.a. gegen Batista, Kurt Angle und Shawn Michaels) bei stetigem Abwärtstrend sowie darstellerisch die absurdeste und leider langlebigste Inkarnation des Undertaker. War das Totengräber-Gimmick bei Einführung noch ein angenehm düsterer Kontrast zur Comicbuchszenerie der damaligen WWF, erachte ich die Interpretation des Gimmicks ab 2004 als zu bunt, zu lächerlich und eines 40-jährigen unwürdig, zumal es aus meiner Sicht einen deutlichen Rückschritt vom Biker dargestellt hat. Ab 2010 hatte Calaway dann für mich eigentlich bereits seine Daseinsberechtigung im Geschäft verloren - die Wrestlemania-Niederlage gegen Brock Lesnar, die ich damals als sehr positiv wahrgenommen habe, wäre in meinen Augen der letzte ideale Ausstiegszeitpunkt gewesen. Was danach kam war nur noch Denkmalschändung. Rückblickend einer der Besten in seiner Gewichtsklasse und jemand, der sowohl im Ring als auch als Charakter funktioniert und dabei lange den Puls der Zeit getroffen hat.
DetlefSchrempfFan
17.03.2021 17:38 Uhr
vergab Note 6
Dave Meltzer
Dave Meltzer ist sicherlich eine wandelnde Pro-Wrestling-Enzyklopädie (vornehmlich bezogen auf die USA) und ein wichtiger Akteur in der Etablierung von pro-wrestling-bezogenen Internetplattformen. Ich würde ihm sogar bezogen auf die Zeit bis zur Anstellung bei der damaligen WWF anrechnen, dass er Wegbereiter für seriösen, unabhängigen, kritischen und hintergründigen Journalismus im Geschäft war, abseits von Werbe- und Klatschblättern. Meltzers Auftreten jedoch spätestens seit Mitte der 90er Jahre zeugt von maßlosem Narzissmus und einer konstanten Überschätzung seiner Bedeutung für das Game. Von jemandem, den ich durchaus einmal als Journalisten klassifiziert hätte, hat sich Meltzer seither immer weiter wegentwickelt hin zu einem Hobby-Blogger, der Sachlichkeit und Toleranz gegenüber Andersdenkenden vermissen lässt, mutwillig Falschbehauptungen niederschreibt und im Stile eines Muckraking als investigativ recherchierte Tatsachen verkauft und dadurch bei mir jegliche Glaubwürdigkeit verloren hat.
DetlefSchrempfFan
19.02.2021 19:52 Uhr
vergab Note 1
Brock Lesnar
6’3″, 283 pounds, 40-yard dash: 4.7 seconds, Vertical jump: 35 inches, Broad jump: 10 feet, 225lb bench press: 30 reps; NCAA Prodigy, UFC Heavyweight Champion, kann reden wenn er muss und sieht einmalig im positiven Sinne aus. Ist sich die Menschheit in doch nichts einig, so sollten das eigentlich die Kurzdaten des locker unangefochten besten und allseits geschätztesten Pro-Wrestlers aller Zeiten sein, zumal Lesnar in meinen Augen handwerklich technisch brilliant und erzählerisch gottgleich ist. Der einzige Grund, wieso ich ihn im abstrakten Rennen um den Titel Bester aller Zeiten nicht zweifellos auf Platz 1 sehe, ist, dass er dem Geschäft nicht ausreichend Zeit und Hingabe gewidmet hat. Als ich Lesnar zum ersten mal gesehen habe, dachte ich: der Mann kann gar nicht anders, als ein Star zu werden. Diese Eindeutigkeit fehlt den Akteuren in der heutigen Szene meinem Ermessen nach leider vollkommen. Nota bene: Sein 60-minütiges Iron Man Match gegen Kurt Angle ist auf meiner Liste ein heißer Anwärter auf den Titel Match des Jahrtausends und hat alles, was Pro-Wrestling in meinen Augen braucht, um Unterhaltungswert zu generieren.
DetlefSchrempfFan
07.01.2021 18:31 Uhr
vergab Note 1
Jim Cornette
Ein guter Heel ist jemand der deine extrem peinliche und kindische Reaktion auslöst, Daryl McDeath. Cornettes Shoots sind Works.
DetlefSchrempfFan
05.01.2021 14:15 Uhr
vergab Note 1
Jim Cornette
Der Charakter Jim Cornette funktioniert im Jahr 2020 ungebrochen - ein Testament dafür ist unter anderem dieser Kommentarbereich. Interessant finde ich allerdings wie sensibel Rezipienten von Pro-Wrestling heutzutage auf angriffslustige Heels wie Cornette reagieren, die in den USA von 1960 bis ca. 2000 noch üblich waren. Das Meisterstück von Cornette ist selbstverständlich seine Glaubwürdigkeit in einer Zeit, in der Pro Wrestling seine Mystik eigentlich längst verloren hat.
DetlefSchrempfFan
27.10.2020 15:28 Uhr
vergab Note 4
Mark Henry
Der Mann konnte in seinen Zwanzigern am Gipfel seiner Karriere als Strong Man bei fast 200 Kilogramm Körpergewicht einen Slam Dunk - unter athletischen Gesichtspunkten war Henry zum Zeitpunkt seines Pro-Wrestling-Debüts ein außergewöhnlicher Asset. Leider wurde gerade in dieser starken Phase seitens WWE meinem Empfinden nach wenig Profit daraus geschlagen, Henry stattdessen auf seine Physis (und zeitweise sogar auf eine komödiantische Dimension) reduziert und seine Athletik vollkommen ausgeklammert. Ab 2000 hat er dann bereits merklich an Schnellkraft verloren und wurde durch das enorme Gewicht abgesehen von den extrem simplen Strong-Man-Bewegungsmustern in seiner Beweglichkeit zunehmend eingeschränkt, träge und verletzungsanfällig. Der späte WWE-Run hat mir darstellerisch deutlich besser gefallen, da der Fokus inhaltlich auf der Athletik lag - nur war von der bei dem dann Mitt-Dreißiger eben nicht mehr viel übrig, sodass Henry nur noch als physische Ausnahmeerscheinung überzeugen konnte. Insgesamt eine paradoxe Karriere, die bei mir das Gefühl zurücklässt, dass aus Henry mehr hätte gemacht werden können.
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