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Die wichtigsten Wrestler der TNA-Asylum-Zeit

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Kolumne
Ausgabe

"Die wichtigsten Wrestler der TNA-Asylum-Zeit" von Diverse
Ach was waren das noch für Zeiten? Cruiserweights in Elviskostümen, Tag Teams in Kondomen, besoffene Südstaatler, die ein Auftrittsverbot erhalten, Countrysänger in Battle Royals und Nascar-Fahrer in Main-Event-Fehden! Hey, und das sind nur Dinge vom allererste Taping! War das nicht eine großartige Zeit? Ja, Total Nonstop Action Wrestling hat schon immer viel Trash produziert, aber trotzdem blicken viele Fans auch mit Wehmut auf die Zeit im Nashville County Fairgrounds Coliseum, vielen sicherlich besser bekannt als TNA Asylum, zurück! Die letzte Show von TNAW, damals noch als NWA-TNA bekannt, in dieser Halle ist mittlerweile fast neun Jahre her. Übertragen wurden diese Shows am Mittwoch, wöchentlich per Pay-Per-View. Viele Zuschauer hatten diese Shows nicht, sodass der Wechsel ins Free TV ein wichtiger Schritt für die Promotion war. Doch viele Fans, die die damalige Zeit miterlebt haben, blicken immer noch mit mindestens einem lachenden Auge auf die Shows aus dem Asylum zurück. Einige große Stars der 1990er Jahre und viele junge, aufstrebende Wrestler teilten sich damals den Lockerroom. Dabei kam viel Bullshit heraus, doch auch sehr viele großartige Angles und Kämpfe. Wrestler wie James Storm und AJ Styles konnten sich hier zum ersten Mal auf einer landesweiten Bühne präsentieren und bilden bis heute das Rückgrat von TNAW.

In dieser Ausgabe von Genickbruchs Wilder 13 blicken wir auf die Wrestler, die diese Zeit am meisten geprägt haben.


13. Glenn Gilberti
Muss dieser komische Disco Typ denn jetzt auch unbedingt bei NWA-TNA dabei sein? Das war wohl die Reaktion der meisten Fans als Glenn Gilberti seine ersten Auftritte im Asylum hatte. Doch er sollte seine Kritiker Lügen strafen und die vielleicht beste Phase seiner Karriere hinlegen. Nachdem er in den ersten Shows mit seinem Comedy Gimmick einige Wochen lang sein eigenes Interviewsegment hatte, tauchte er im Januar 2003 unter seinem bürgerlichen Namen mit einem ernsthaften Gimmick wieder auf und schloss sich Sports Entertainment Xtreme an. Hier spielte er zu Beginn nicht die erste Geige, wrestlete aber unter anderem gegen AJ Styles und konnte diesen in ihrem zweiten Singles Match sogar nach einem Stunner auf einen Stuhl besiegen. Wenig später gewann er eine Battle Royal und verdiente sich damit einen Shot auf den NWA World Heavyweight Title. Mit einem Sieg über Raven holte er sich das nötige Momentum und forderte dann den Champion Jeff Jarrett. Im Verlauf des Kampfes hatte es bereits den ein oder anderen Eingriff gegeben, bevor beide Kontrahenten nach einer Double Clothesline zu Boden gingen. Da tauchte Vince Russo mit einem Baseballschläger auf und turnte gegen Gilberti, der nach diesem Match erst einmal verschwand. Wenige Monate später tauchte er wieder auf und managte Johnny Swinger und Simon Diamond. Später kamen mit Trinity, Vito und David Young noch einige weitere Wrestler hinzu und zusammen bildete man die New York Connection. Gilbertti blühte ein weiteres Mal auf und führte Diamond und Swinger zum Gewinn der NWA World Tag Team Titles. Zusammen fehdete man gegen America's Most Wanted, die 3 Live Kru oder die Insane Clown Posse. Mit der Zeit driftete Gilbertti jedoch wieder immer mehr in Richtung Comedy ab und schloss seine Zeit im Asylum mit einer Niederlage bei einem der letzten Pay-Per-View aus den Nashville Fairgrounds ab. In einem Match gegen David Young unterlag er seinem ehemaligen Schützling, der damit seinen ersten Sieg nach 93 Niederlagen einfahren konnte. Es endete unrühmlich als Comedy Angle, doch während seines Runs als Leader von SEX mit dem Angriff auf den NWA World Heavyweight Title beeindruckte Gilbertti seine Kritiker und lieferte eine wirklich starke Performance ab. (Daniel Prophet)


12. Chris Sabin
Nur einen Monat, nachdem Chris Sabin im April 2003 für NWA-TNA debütierte, konnte er schon zum ersten mal einen Titel um seine Hüften schnallen. Genauer gesagt gewann er den TNAW X-Division Title am 14. Mai 2003, als er den Champion The Amazing Red und Jerry Lynn, dank der Unterstützung von Triple X, in einem Three Way Dance besiegen konnte. Der zuvor als Face agierende Posterboy der X-Divison turnte damit Heel und schloss sich Sport Entertainment Xtreme an. Diese, für X-Divsion-Verhältnisse, relative lange Titelregentschaft von über drei Monaten, endete als er den Titel gegen Michael Shane verlor. Und zwar in alles anderem als einem normalen Match. Es war das ersten „Ultimate X“-Match in der Geschichte des Wrestling. Ein Match, das bald zu Sabins neuem Zuhause werden sollte, denn von den ersten zehn Matches dieser Art, war er an sieben beteiligt. Es sollte nicht Sabins einziger X-Division-Titel bleiben, denn nach seinem Sieg beim 2003er Super-X-Cup, wurde erneut zum Nr. 1-Contender und holte sich den Titel Anfang 2004 in einem weiteren Ultimate-X-Match zurück, bei dem er sich gegen Michael Shane, Christopher Daniels und Low Ki durchsetzte. Allerdings war sein zweiter Titelrun nicht von allzu großem Erfolg geprägt, denn Ende März musste Sabin den Titel kampflos abgegeben, da er sich eine Knieverletzung zuzog, die es ihm unmöglich machte, anzutreten. Nach seiner Genesung blieb Sabin der X-Division treu und wurde über Jahre hinweg zu deren Aushängeschild. Er kombinierte den spektakulären Spot-Style der X-Divison mit gutem Aussehen und der notwenigen Portion Charisma und fand im Laufe der Zeit in Alex Shelley erst einen perfekten Fehdengener und später einen gleichgesinnten Partner. Und seit seiner Rückkehr vor wenigen Wochen scheint sogar der ganz große, späte Wurf nicht ganz ausgeschlossen für Chris Sabin. (Kliqer)


11. Frankie Kazarian
Es ist kein Wunder, dass ausgerechnet Chris Sabin, Frankie Kazarian und Michael Shane so nahe im unserem Countdown platziert sind, bildeten sie doch die sogenannte zweite Generation der X-Division, also das Trio, das mit vielen Matches und Fehden untereinander dafür veranwortlich war, den guten Ruf, den die Pioniere der Division im Vorjahr erarbeitet hatten, weiter zu verteidigen. Jeder tat das auf seine Weise, doch eines ist klar: ohne diese drei Männer wäre Jahr 2 der TNAW-Geschichte längst nicht so spannend und unterhaltsam gewesen. Während die Open Door Policy sich nun oftmals in den Länderkämpfen, also dem Americas bzw. World X Cup niederschlug, war im Alltagsgeschäft der X-Division eine Stammbesetzung aktiv, zu der neben den bereits genannten und auch Sonjay Dutt vor allem Frankie Kazarian gehörte. Noch im ersten Jahr hatte er sein Debüt gefeiert und auch einen Platz auf der Jubliäums-Card ergattert, doch mehr als zaghafte Versuche, bei Knockout Lollipop zu landen, waren von ihm noch nicht zu sehen gewesen. Aus dem schüchternen jungen Babyface entwickelte sich im kommenden Jahr ein selbstbewusster, ja schon arroganter X-Division Champion, der unter anderem Stars wie AJ Styles besiegen konnte. Dabei war er auch außerhalb TNAWs sehr aktiv und daher nicht ganz so regelmäßig zu sehen wie Michael Shane, mit dem er 2004 ein Team bildete. Die beiden teilten sich den X-Division Titel, was zu einigen sehr unterhaltsamen und interessanten Momenten und Konstellationen führte. Übrigens teilte man sich auch Shanes Valet Traci, die vor den Kameras Shane managte, hinter den Kulissen aber später Kazarian heiratete. „The Future“ wie er sich nannte, war bald nach dem Ende der Asylum-Ära Vergangenheit bei TNAW und wechselte stattdessen zu WWE, wo er einen der statistisch erfolgreichsten, insgesamt aber wohl eher in die Kategorie „Missverständnis“ einzuordnenden Run hatte. Außerhalb der X-Divison spielte Kazarian im Ayslum keine große Rolle, weswegen ihm die Top 10 verschlossen bleiben, doch allein für die Partnerschaft mit Michael Shane gehört er dennoch zu unserer Auswahl. (Perfect Stranger)


10. Michael Shane
Bereits mehrfach wurde Michael Shane bislang hier erwähnt, dennoch gibt es noch viele Facetten des HBK-Cousins, die noch nicht beleuchtet wurden. Zu allererst muss da natürlich sein Erfolg innerhalb der X-Division erwähnt werden. Es gab praktisch nichts, was er nicht erreichte. X-Division Title? Check! Teilnahme und Sieg beim allerersten „Ultimate X“ Match? Check! Gewinn des Super X Cups? Joah, wenn man die Trophäe und nicht unbedingt das eigentliche Turnier zählt… Check! Um einen Herausforderer auf seinen Titel zu finden, den er nicht schon längst besiegt hatte, wurde sogar extra ein Turnier abgehalten, das vom Briten Jonny Storm bis zu Jean-Pierre Lafitte diverse interessante Namen anlockte. Sieger war Sonjay Dutt und was machte Shane mit ihm? Richtig, er besiegte ihn auch. Wie bereits angesprochen fand er bald darauf zumindest einen ebenbürtigen Gleichgesinnten in Frankie Kazarian und die beiden dominierten eine Zeit lang gemeinsam die X-Division. Doch auch außerhalb dieses Bereichs ließ sich Michael Shane blicken. Ausgerechnet ihn, den Cousin seines Intimfeinds Shawn Michaels hatte der Franchise Shane Douglas als Mitglied für seinen Stable „New Franchise“ auserkoren. Unter dem Management von Traci Brooks gab es zuerst einige Siege. Doch nach drei Monaten stand das Aus schon in der ersten Runde eines Turniers um die vakanten NWA World Tag Team Titles und damit gab es erste Dissonanzen im Team. Zwei weitere Niederlagen später war das Team am Ende und Shane turnte gegen seinen Mentor. Gegen den setzte es schlussendlich zwar eine Niederlage, doch er hatte damit zumindest bewiesen, dass er auch bei den „großen Jungs“ mitspielen konnte und das hebt ihn ein kleines Stückchen vor die Kazarians und Sabins dieser Zeit. (Perfect Stranger)
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