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Ist das Wrestling auf Gimmicks angewiesen?

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"Ist das Wrestling auf Gimmicks angewiesen?" von Kain
Willkommen Freunde der Nacht und des Wrestlingsports zu einer weiteren Ausgabe von Into the Pit!

Gimmicks. Wieso referiere ich über Gimmicks? Warum nicht. Auf die Idee bin ich durch einen Satz meines geschätzten Kollegen Clawful gekommen. In seiner (zu diesem Zeitpunkt) letzten Kolumne meinte er, dass die heutigen Gimmicks oftmals zu einseitig (frei zitiert). Beschäftigen wir uns also mit den Gimmicks.

Beginnen wir in der Vergangenheit der World (Wide) Wrestling Federation. In einer Zeit, in der Leute wie Baron Mikel Scicluna, King Curtis Iaukea und Gorilla Monsoon im Ring standen. Die Namen lassen schon erahnen, dass es mit den Gimmicks sehr früh los ging. Es gab Könige, Barone, Indianer (Strongbow, McDaniel usw.) und seltsame Gimmicks wie Moondog Rex und Moondog Spot, auch bekannt als die... Moondogs.

Machen wir einen Sprung in die Sechziger und Siebziger Jahre. In den Siebzigern begannen viele Wrestler ihre Karriere, die auch heute noch den jungen Fans ein Begriff sind (Lawler, Macho Man usw.). Weiterhin traten in dieser Zeit Leute wie der "Nature Boy" Buddy Rogers, Superstar Billy Graham, Bruno Sammartino oder die Valiant Brüder an.

Wer sich ein wenig in dieser Zeit auskennt, wird wissen, dass die Gimmicks und Ringpersönlichkeiten nicht so ausgearbeitet waren, wie man das heute kennt. Die größte Zeit der Gimmicks waren die 80er. Vince McMahon übernahm die WWF von seinem Vater. Er führte WrestleMania, die vermeintlich erste aller Großveranstaltungen ein. Die Fehden wurden komplexer. Die Persönlichkeiten welche von den Wrestlern verkörpert wurden, erhielten mehr Tiefe ohne jedoch einen gewissen Comiccharakter zu verlieren. Es war die Zeit von Leuten wie dem "Macho Man" Randy Savage, dem Ultimate Warrior, dem "Barber" Brutus Beefcake und natürlich Hulk Hogan.

Mitte der 90er ging es mit den "Comicgimmicks" zu Ende. Kreationen wie TL Hopper, Salvatore Sincere, The Goon und nicht gerade wenige andere zeichnen hierfür verantwortlich. Die Gimmicks wurden einfacher, realitätsnaher, konzipiert. Wir schreiben die Zeit von Leuten wie Triple H, Steve Austin oder The Undertaker als Biker.

Über die Überreste der großen Zeit der Gimmicks wird oft nicht viel gutes gesagt. Manche wünschen sich, dass Gestalten wie Kane oder Gangrel aus dem Wrestling verschwinden.

Diesen Leuten kann ich eigentlich nur eines sagen: Hört auf fern zu sehen, zu lesen oder euch mit sonstwas zu beschäftigen, für dass Phantasie benötigt wird! Bei Star Wars beschwert sich auch niemand über die unmöglichsten Kreaturen. Wrestling erzählt eine Geschichte. Das war so. Das wird immer so sein. Wenn man Wesen wie Chewbacca in einem Film akzeptieren kann, sollte man auch einen Voodoopriester, einen Vampir oder jemanden wie Kane im Wrestling akzeptieren. Schließlich sind beides Phantasiewelten. Die des Wrestling ist halt mit Sport verbunden. Was soll es?

Zurück zur aktuellen Zeit. Wie es aussieht, kommen die Gimmicks zurück. Der Bossman wird wieder häufiger eingesetzt. Goldust und Mr. Perfect sind wieder da. Und die meisten scheinen sich darüber zu freuen (der geneigte Fan wird wissen, dass ich ebenfalls zu jenen gehöre, die sich über die Rückkehr der beiden freuen).

Weiter oben erwähnte ich, dass die Gimmicks einfacher und realitätsnaher geworden sind. So wird es zumindest gesagt. Dennoch fühle ich mich bei vielen Gimmicks an frühere erinnert. Ich zähle mal ein paar auf:

Das Gimmick von The Rock erinnert mich sehr an das Mr. Perfect Gimmick von Curt Hennig. Dieses wiederum bediente sich ganz klar bei Billy Graham. Austins "Stone Cold"-Gimmick erinnert mich an die Freebirds. Wobei es hier noch einen Unterschied gibt: Austin ist ein SOB der tut wonach ihm ist. Die Freebirds sind SOBs die tun, wonach ihnen ist, um dabei ihren Spaß zu haben.

Bei Buddy Rogers bedienten sich gleich mehrere. Da wären die beiden bekanntesten Rip-Offs Ric Flair und Greg Valentine und dann noch Buddy Landel. Landell und Flair haben sogar den Namen "Nature Boy" übernommen.

Die Dudley Boyz sind recht deutlich vom Gimmick der Moondogs abgekupfert. Die neuen Moondogs die im Indybereich antreten sowieso.

Das Gimmick des American Badass ist von vorangegangenen Bikergimmicks wie den DOA kopiert worden. Die DOA waren im Grunde Kopien von Teams wie der LOD oder Demolition. Auch die Powers of Pain, KroniK und die Acolytes gehören zu den Kopien der LOD. Auch die Motoräder stammen wohl von der LOD, die schon lange vor den DOA oder dem Taker mit Motorädern zum Ring gekommen sind.

Paul Wight, ob man ihn nun Big Show oder Giant nennen will, ist von, na ja, dies sollte jeder wissen.

Ich könnte noch eine Weile so weitermachen. Aber den Rest überlasse ich euch auf BoardHell. Schließt offene Enden. Beschwerden schickt bitte direkt an brahma@genickbruch.com, der die Kolumnen auf der Hauptsite veröffentlicht. Ich schreibe sie schließlich nur.

Ach ja, eingangs erwähnte ich, daß Clawful mich auf die Idee für diese Kolumne brachte. Bei den Masters of the Universe gab es eine Figur mit Namen Clawful. Die MOTU-Figuren waren immer mein Lieblingsspielzeug als Kind. Um mich bei Clawful erkenntlich zu zeigen, und He-Man und Co. zu tributieren wird sich meine nächste Kolumne mit den Masters of the Universe beschäftigen. In a way. Lasst Euch überraschen.
 
 
 
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