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Best of... Mai 2007

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Kolumne
Ausgabe

"Best of... Mai 2007" von Ben
Das ECW wird immer stärker, ist aber immer noch viel zu durchwachsen, hat quasi kaum Midcard, sondern nur einzelne Protagonisten, denen es gegönnt wird, eine Storyline bestreiten zu dürfen. Smackdown ist durch die vielen Ausfälle arg geschwächt, aber durch Edge und auch das Mark Henry-Comeback wieder durchaus bereichert worden. Daher 2 Punkte an Smackdown, einen an RAW und keinen an die Extremisten.


Matches und PPV Tops
1. CM Punk v. Elijah Burke /Judgment Day
2. Montel Vontavious Porter v. Chris Benoit /Judgment Day
3. Hardy Boyz v. Lance Cade & Trevor Murdoch /Judgment Day

In erster Linie wurde der Kampf zwischen CM Punk und Elijah Burke durch einen vorherrschenden Umstand beherrscht: Die Intensität war spürbar. Dieses Gefühl bei einem Wrestlingmatch ist unbeschreiblich und zeugt von wahrem Kunstverständnis der Protagonisten. Kein Spotfeuerwerk, kein Hardcore-Gemätzel kann das so sehr erzeugen wie ein ehrlich wirkender Kampf zwischen zwei motivierten Sportlern. Und so wirkte der Kampf bei Judgment Day auf mich. Beide Männer qualifizierten sich über ihre Leistungen für eine große Zukunft in den WWE-Ringen und am Ende spielte es nicht einmal mehr eine wirklich Rolle, wer denn nun wen besiegte. Aus der ECW könnte man vermutlich sehr viel mehr solcher Schmuckstücke herausholen.

Bei zwei Pay-Per-Views blieb MVP erfolglos, im dritten Anlauf schaffte er den klaren 2:0 Sieg über den Candian Crippler und darf sich seither United States Champion nennen. Der Kampf war ehrlich und sauber durchgeführt. Beide Männer zeigten gut ausgeführte und teilweise sogar recht innovative Manöver, wie bspw. den etwas unkonventionellen Aufgabegriff von MVP gegen Benoit. Am Ende siegte der richtige Mann in einem würdigen Abschluss einer langen Fehde.

Zwar hätte ich lieber einmal die Smackdown Tag Team Titles bei einem Pay Per View verteidigt gesehen, aber irgendwie hab ich ja immer noch die Hoffnung auf ein Leitermatch bei One Night Stand. Was uns die Hardyz und die Cowboys dann stattdessen zeigten, war aber auch ein Freudenfest der Tag Team Action. Es ist echt unglaublich, wie gut diese beiden so unterschiedlichen Teams miteinander interagieren und ihre konträren Stile miteinander zu einem tollen Match nach dem anderen vereinen. Der Handshake am Ende und der Save-Run-In am darauffolgenden RAW kommen mir zwar etwas spanisch vor, aber erst mal abwarten was daraus wird. Aber auf jeden Fall gilt: So muss Tag Team Wrestling aussehen.

RAW hatte mit Carlito gegen Ric Flair ein weiteres Highlight auf der Card, mit Randy Orton gegen Shawn Michaels aber auch das unbestrittene Lowlight des Abends. Die Titelkämpfe waren alle drei nicht das Größte im Sport, daher vergebe ich die Showpunkte in derselben Reihenfolge wie die Aufzählung der drei Highlight-Matches.


Das Überflüssigste zum Schluss
1. KKK – Ken Kennedy’s Kofferverlust
2. die RAW – PPV – Übermacht
3. die Rostersplit-Farce

Tja, das ist für Kennedy ja echt irgendwie mal ganz schön blöd gelaufen. Erst werden ihm sieben Monate Verletzungspause prognostiziert, dann verliert er seinen Koffer und die lang angelegte WrestleMania-24-Storyline, nur um kurz drauf zu erfahren, dass die Diagnose vielleicht etwas vorschnell ausgesprochen wurde und er schon in wenigen Wochen wieder einsatzbereit sein wird. Wohl dann erstmal ohne den Koffer.

Zwar wussten alle RAW-Matches bei Judgment Day und auch schon bei Backlash zu unterhalten, aber auch bei Smackdown gibt es durchaus PPV-würdiges Fehdenmaterial. Wie bereits erwähnt hätte man anstelle des spontan angesetzten RAW-Tag-Title-Matches auch durchaus Deuce, Domino, Paul London und Brian Kendrick auf die Card setzen können und auch Chavo Guerrero Jr. und Jimmy Wang Yang hätten solch einen Spot durchaus mal verdient. Dass allerdings Kane, der gar als einziger das Poster des PPV’s zierte nicht eine Sekunde TV Time bei der Show bekam, wirkt dann doch arg überspitzt.

Man will eine weitere Draft Lottery veranstalten – und das in einer Zeit, in der Die RAW Tag Team Champions zur Hälfte zum Smackdown Roster gehören und der ECW Headliner vier Matches an einem Abend bei RAW bestreitet, aber kein einziges bei der ECW. Vielleicht kann man die Lottery ja als eine Art Neuanfang werten und das Booking-Team steckt mal echt alle die Männer in ein Roster, die sie auch gegeneinander fehden lassen wollen. Die strikte Trennung der Roster hat durchaus seinen Charme und der ging doch arg in den letzten Monaten verloren. Nunja, ich bin gespannt.


Unterm Strich
1. Smackdown (5 Punkte)
2. ECW (4 Punkte)
3. RAW (3 Punkte)

Wenngleich die Punkte auch eine Hierarchie ergeben, muss gesagt sein, dass in den vergangenen vier Wochen ausnahmslos jede Show von World Wrestling Entertainment zu unterhalten wusste. Viele der Hauptstorylines wie beispielsweise die um den Money in the Bank Koffer oder die um den ECW World Title fanden über die Rostergrenzen hinweg statt. Im Ganzen betrachtet lässt sich sagen, dass WWE wieder auf einem sehr guten Weg ist und man doch schon sehr tief einsteigen muss, um wirklich miserable Storylines, Gimmicks oder Promos zu finden.
Nach Showpunkten geht der Mai an Smackdown.
Ich bin rundum zufrieden und freue mich schon jetzt auf den nächsten Monat, der ja gleich mit der dritten Ausgabe des One-Night-Stand-PPV’s eingeleitet wird. Eine ganze Latte Gimmickmatches und das ein oder andere Schwarz-Weiß-Bild werden uns wohl erwarten und in allen drei Rostern wird man nicht drum herum kommen, sich neue Geschichten und Konstellationen auszudenken. Ich hoffe, dass auch Euch der Mai so gut gefallen hat wie mir – und wenn nicht, vielleicht konnte ich Euch dann ein wenig von meiner Euphorie anstecken.

Einen schönen Juni, viel Spaß bei One Night Stand und Vengeance und wie immer natürlich eine gute Zeit,
bis denn,
Ben
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