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Warum Impact Wrestling wieder sehenswert ist - Slammiversary XVI

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Kolumne
Ausgabe

"Warum Impact Wrestling wieder sehenswert ist - Slammiversary XVI" von JackCrow
Am Sonntag, den 22.07.2018, ist es wieder soweit: Mit Slammiversary steht DIE Großveranstaltung von Impact Wrestling ins Haus. Deswegen möchte ich an dieser Stelle versuchen aufzuzeigen, warum sich ein Blick auf die Promotion mit den vielen Namensänderungen, tatsächlich wieder lohnt.

Das Beste, was die Verantwortlichen von Anthem Sports machen konnten, war Don Callis und Scott D'Amore das Ruder zu übergeben und die Liga, langsam aber sicher, neu auszurichten. Dabei hat niemand das Rad neu erfunden. Vernünftiges aus der Zeit von Dixie Carter und Jeff Jarrett wurde beibehalten, wie das Global Wrestling Network, der Streaming Dienst von Impact Wrestling. Die Zusammenarbeit mit vielen anderen Promotions, deren Grundstein während der GFW-Zeit gelegt wurde, wurde massiv intensiviert, zuletzt mit Vereinbarungen mit Ring of Honor und New Japan Pro Wrestling. Anderes wurde verändert bzw. gestrichen. Zu nennen wären hier der IW Grand Title, der auch aufgrund des Formats, in dem er ausgekämpft wurde (zeitlich begrenzte Runden, nach denen Punktrichter die Entscheidung über Sieg und Niederlage trafen) bei der Mehrheit der Fans nicht gut ankam. Der Ring hat auch wieder vier Ecken, ist also ein klassischer Wrestlingring, was eine Abkehr von einem Alleinstellungsmerkmal von TNA bedeutet. Es wurden neue Titelgürtel angefertigt, was das Chaos mit teilweise überklebten GFW-Belts beseitigte.

Natürlich ist all das noch kein Grund dafür, wieder bei IMPACT oder Slammiversary einzuschalten. Daher kommen wir nun zu den Veränderungen, die Impact tatsächlich wieder sehenswert gemacht haben:

1. Das Roster

Der größte Unterschied den die neue Führung machte, ist die Verwendung von Workern, die nicht exklusiv bei Impact Wrestling unter Vertrag stehen. Dass diese obendrein nicht nur als "special attraction", sondern tatsächlich als echte Titelkandidaten gebookt werden, macht die Shows und deren Ergebnisse weit weniger vorhersehbar. Durch die Zusammenarbeit mit anderen Promotions verfügt man zudem über ein größeres, potenzielles Roster, was die Shows und Storylines frisch hält und dafür sorgt, dass Matches zustande kommen, mit denen man eigentlich nicht gerechnet hätte, wie zuletzt Pentagón Jr. gegen Austin Aries um den IW World Title. Gleichzeitig hat man andere Worker, auf die man langfristig setzen möchte, vertraglich an IW binden können, sodass man weiter ein eigenständiges, erkennbares Gesicht behält. Dieser Mix aus Stammpersonal wie Austin Aries, Matt Sydal, Eli Drake und Eddie Edwards mit diversen Workern, die aus anderen Promotions bekannt sind, sorgt für jede Menge Abwechslung, die nach dem Abgang von hoch bezahlten Stars, wie Alberto El Patrón und Bobby Lashley nun auch finanziell leichter darzustellen sein dürfte.

2. Die Qualität der Matches

Mit diesem, abwechslungsreichen Roster, stieg auch die Qualität der Matches rapide an. Zudem bietet Impact Wrestling etwas für jeden Geschmack: Von technisch starken Wrestlern, wie Austin Aries, über Powerhouses wie Moose oder Brian Cage und High Flyern wie Matt Sydal, zu Hardcore (Sami Callihan) und Comedy (Grado) ist alles vertreten. Zusammen mit einer kleinen, aber feinen Tag Team-Division und einer mehr als soliden Knockout-Division, rund um Allie, Su Yung und Tessa Blanchard, ergibt sich ein attraktives Gesamtbild. Matches, wie das für Slammiversary angesetzte Aufeinandertreffen von Matt Sydal und Brian Cage, das als möglicher Showstealer gehandelt wird, zeigen, was bei einem Mix der unterschiedlichen Stile möglich ist.

3. Die Storylines

Egal ob TNA, GFW oder Impact Wrestling, die Storylines standen fast immer im Zentrum der Kritik. Oft fehlte ein langfristiger Plan, wirkten die Geschichten eher zusammengewürfelt und bestenfalls von PPV zu PPV durchdacht. Auch dies hat sich, seit Callis und D'Amore verantwortlich sind, verändert. Impact ist insgesamt etwas düsterer, ernster, aber auch erwachsener geworden. Charaktere wie Su Yung und ihre "Undead Bridemaids" wirken beispielsweise, wie frisch aus einem Horrorfilm. Zuletzt gab es eine sehr intensive Fehde zwischen Eddie Edwards und Sami Callihan, in der Edwards immer mehr den Verstand zu verlieren schien. Die Aktionen der beiden Kontrahenten gingen dann so weit, dass IW den beiden verbot wieder in einem Impact-Ring aufeinander zu treffen, womit man die Fehde erst zu Tommy Dreamers House of Hardcore und schließlich, nachdem Dreamer erfolgreich involviert wurde, in ein Waldstück auslagerte, wo die Fehde eigentlich beendet werden sollte. Doch statt einen Sieger zu präsentieren, entschied man sich für einen Eingriff von Dreamer, was nun zu einem Match von Edwards gegen Dreamer bei Slammiversary führt, während Callihan mit oVe sich Pentagon jr. vornahm. Damit wurde die Möglichkeit erhalten, dass Edwards bei Slammiversary eventuell doch noch seine Rache an Callihan bekommen könnte, schließlich muss dieser in einem "Mask vs. Hair"-Match gegen Pentagon jr. ran. Einen ähnlichen Übergang von Fehden ineinander gab es nach der Beerdigung Rosemarys durch Su Yung, die die Rückkehr von Allie einleitete. Ob die beiden bei Slammiversary auftauchen oder Madison Rayne ganz alleine gegen die "Undead Bride" gestellt ist, bleibt natürlich abzuwarten. Klar ist aber, dass man auch hier einen langfristigen Plan verfolgt.


Fazit

Viele, mich eingeschlossen, hatten Impact Wrestling bereits aufgegeben, doch nun befindet man sich mit dem Produkt wieder auf einem guten Kurs. Offenbar ist die Promotion nicht tot zu kriegen und, wenn man sich das aktuelle Produkt ansieht, ist das auch gut so. Die 16. Ausgabe von Slammiversary könnte einen Wendepunkt darstellen, denn die Card als solche verspricht jede Menge gute Wrestling-Unterhaltung. Da das Global Wrestling Network, ähnlich dem WWE-Network, einen kostenlosen Probemonat anbietet, wäre jetzt eine gute Gelegenheit, Impact Wrestling wieder eine Chance einzuräumen. Allen, die sich den PPV ansehen, wünsche ich dabei viel Vergnügen!
 
 
 
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