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Sudel-Axels schwarzer Kanal

In 11 Episoden philosophierte unser hauseigener Kritiker Sudel-Axel unter Zuhilfenahme verschiedener Quellen über Bizarres und Katastrophales aus der Wrestlingwelt. Hier könnt ihr nachlesen, was er damals zu motzen hatte.
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Folge 3: Kabuki Williams, Monsther und Chucky
Hallo Genickbruch-Abhängige!

Da es zur letzten Ausgabe im Gegensatz zur ersten keine Drohmails an mich gab, auf die ich eingehen muss, kann ich direkt mit den neuen Lieferungen auf den Gimmick-Schrottplatz loslegen. Diesmal sind es zwei Stück: das Kabuki-Gimmick von Steve Williams sowie Monsther und Chucky. Während bestimmte Personen Tag-Team-Biografien übersetzen und dann dazuschreiben, dass sie sie in fünfstündiger Kleinarbeit selber ausgearbeitet hätten, gebe ich meine Quelle an: es ist ein weiteres Mal Weird World of Wrestling. Etwaige enthaltene Rechtschreibfehler habe ich wie üblich absichtlich eingebaut, um künstlich Menschlichkeit vorzutäuschen.

Monsther und Chucky

Nicht wenigen Leuten werden die Zähne geklappert haben, als sie dieses Duo zum ersten Mal in ihren Fernsehern gesehen haben. Man kann es nur schwer in Worte fassen, aber einen Versuch ist es wert. Monsther (kein Schreibfehler) ist ein Wrestler der mexikanischen Liga AAA. Wie viele seiner Kollegen wird er von einem Midget zum Ring begleitet. Und das ist in seinem Fall, wer so schlau war die Überschrift zu lesen wird es bereits erraten haben, Chucky. Da auch die WCW 1998 eine vollkommen nutzlose Cross-Promotion mit dem Film "Chucky und seine Braut" versucht hatte, ist es nicht das erste Auftauchen der eigentlichen Gruselpuppe in der Wrestlingwelt. Natürlich bilden Monsther und Chucky ein Heel-Duo. Monsther verhält sich während seiner Matches alles andere als typisch für einen Luchador. Hauptsächlich läuft er nur wie ein Zombie durch den Ring und kämpft kaum bis gar nicht. Da wir wissen, wie schnell Chucky wieder aus dem WCW-Programm verschwunden war, kann man für die AAA nur hoffen, dass es dort ähnlich rasant geschieht.

Dr. Death's Kabuki-Gimmick

Dies hier ist eines der Gimmicks, die man verpasst haben könnte, wenn man zu lange geblinzelt hat. Oder anders ausgedrückt: eine der Eintagsfliegen, die es in der bunten Welt des Wrestlings von Zeit zu Zeit gibt.

"Dr. Death" Steve Williams (für die Jüngeren unter uns: das ist nicht der Steve Williams, den ihr als Stone Cold kennt) kam 1998 zur World Wrestling Federation und sollte dort in den Himmel gepusht werden. Dann jedoch bekam er von Bart Gunn beim "Brawl For All" - Debakel den Hintern versohlt. Der Doc bekam hier nicht nur einen Kratzer in seiner nahezu legendären Reputation als Wrestler, er wurde auch noch verletzt. Die Pläne für seinen Push landeten schneller im Papierkorb als das das Spaß-Programm der FDP nach dem 22. September. Eine Anmerkung zum Match von Gunn gegen Williams: Ende des letzten Jahrtausends las ich in einem bekannten deutschen Dirtsheet, dass Bart Gunn sogar vor dem Match vorsichtig bei Jim Ross anfragte, ob er es sich überhaupt erlauben dürfte, Williams zu besiegen.

Es dauerte bis zum Februar 1999, ehe man wieder etwas vom Doktor zu hören bekam. Bei einem RAW is WAR gab es ein Match zwischen Bart Gunn und Hardcore Holly. Wie aus dem Nichts tauchte ein großer Typ in einer roten Verkleidung auf. Vor seinem Gesicht trug er eine dämonische Maske. Der Unbekannte attackierte Gunn und warf ihn von der Eingangsrampe, dann vollführte er zur Belustigung des gelangweilten Publikums ein paar Armbewegungen, die nach Karate aussehen sollten. Es wurde im Internet schnell bekannt, dass sich niemand anderes als Steve Williams hinter der Maske verbarg. Schon in den Wochen vor dem Erscheinen gab es nicht abreissende Gerüchte, dass er mit einem "Kabuki"-Gimmick zurückkehren würde und sich nicht demaskieren würde, während er kämpft.

Das Gimmick jedoch gab es nach diesem Abend nie wieder zu sehen. Schon beim nächsten RAW kam der Doc an der Seite von Jim Ross heraus und trug sein ganz normales Outfit. Und wie auch schon aus bestimmten anderen von Vince Russo geschriebenen Angles bekannt, warf man der Liga vor, dass sie den Doc gezwungen hätte, das unsinnige Outfit zu tragen. Diese Szenen fielen in die kurze Heel-Phase, die man damals Jim Ross auf den Leib schrieb. In dieser Phase trat er beispielsweise auch Michael Cole gegen dessen kleinen Michael. Als der Heel-Push von Ross abrupt endete, gab es auch für Williams nichts mehr in der WWF zu holen und er verschwand wieder. Was am ehesten aus der Zeit noch in Erinnerung bleibt ist der Fakt, dass er es bei einem Suplex beinahe fertigbrachte, "Oklahoma" Ed Ferrara einen Genickbruch zuzufügen.
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