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Interviews

In dieser Rubrik findet ihr 566 Interviews mit Wrestlern und Offiziellen, die im Laufe der Jahre auf Genickbruch veröffentlicht wurden. 73 der hier gelisteten Befragungen wurden exklusiv von Genickbruch-Mitarbeitern durchgeführt.
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Interview

Interview mit Kevin Sullivan
Ex-WCW-Booker und Dungeon of Doom-Anführer Kevin Sullivan war zu Gast in der Talkshow "Busted Open" und blickte dabei vor allem auf alte Zeiten zurück.

WrestleReunion:
"Sal hat eine exzellente Show zusammengestellt. Für uns ist das genauso aufregend wie für die Fans. Ich freue mich schon darauf, wieder mit Rick Steiner zusammen und mit J.J. Dillon in unserer Ecke gegen die New Age Outlaws anzutreten. Und Nikita Koloff wird der Referee sein. Als er zum ersten Mal Ringrichter war, disqualifiziete er mich, da ist also noch eine Rechnung offen. Was die Outlaws angeht, wundert euch nicht, falls BG James auf unsere Seite turnt. Immerhin war ich es, der ihm seine erste Chance im Business gab. Damals war er noch bei den Marines und ich fragte ihn, ob er seine Ringklamotten dabei hatte. Seine ganze Familie sind gute Worker, was konnte da also schon schiefgehen. Ich freue mich jedenfalls darauf und auf die Fans, die ich mal hatte und die, die ich noch habe. Wir werden eine tolle Zeit haben und es wird sicher ein spektakuläres Wochenende."

Der Varsity Club:
"Das waren drei der besten Worker und sie haben eigentlich nie die verdiente Anerkennung bekommen, vor allem Mike Rotunda. Dann war da noch Rick, ein unglaublicher Athlet und Dr. Death. Das Timing ist so wichtig in diesem Business und ich glaube, wären sie fünf Jahre früher da gewesen, wären sie ganz an der Spitze gewesen und jeder würde noch heute über sie reden. Aber zu dieser Zeit entwickelte sich das Business wegen Vince McMahon in Richtung Entertainment und diese Jungs passten da nicht wirklich rein, denn ihre Ringarbeit war zu solide. Jim Crockett versuchte damals, mit Vince mitzuhalten. Die drei lieferten Matches ab, die manche Zuschauer für echt hielten und dafür war die Promotion damals nicht ausgelegt. Sie suchten nach dem Extravaganten, dem Hype."

Aufstieg und Fall von World Championship Wrestling:
"Richtig los ging es mit dem Heelturn von Hulk Hogan. Viele Leute versuchten, es ihm bis zum letzten Moment auszureden, also sorgte ich dafür, dass er in der Nacht vor der Show in meinem Haus übernachtete. Ich erinnerte mich nämlich an eine Show in Chicago einige Wochen zuvor, als er schwarz trug und praktisch aus der Halle gebuht wurde. Sogar Mean Gene Okerlund sprach es in der Show an. Da ging ich hin und erklärte, es wäre Zeit für den Turn aber jeder war dagegen. Aber diese Show und die Ankunft der nWo brachten die Sache ins Rollen. Und dann war da natürlich noch Goldberg. Ich hatte keine Ahnung, wer Goldberg war. Jemand erzählte mir, dass er ein Ex-Footballer war, also bookten wir diesen Angle, wo er den Superbowl-Ring von Steve McMichael stahl. In ihrem ersten Match liess ich Mongo ihn gleich bei Nitro dominieren. Als ich dann sah, was ich an Goldberg hatte, bemerkte ich, was für einen großen Fehler ich gemacht hatte und nahm ihn für acht oder zehn Wochen aus den Shows und wir bauten den Goldberg-Charakter auf. Und die Leute kamen schon Stunden vor den Matches und riefen "Goldberg!". Hogan verlor seinen Titel gegen ihn in der Mittel des Rings und wir hatten Millioneneinnahmen einer Liveshow am Montag. Was World Championship Wrestling killte, war der Aufkauf durch AOL. Das war der Anfang vom Ende. Danach war es wie bei Atlantis. Wir sanken und das schnell. Brad Siegel verkaufte dreißig Jahre Videomaterial für zwei Millionen Dollar an Vince. Ich glaube immer noch, dass er eigene Beweggründe dafür hatte. Soviel ich weiß, war der Anwalt, mit dem er verhandelte, ein College-Kamerad von ihm, also war man bei dem Deal wohl unter sich. Ich meine, die Florida-Tapes brachten eine Million Dollar und dieses riesige Turner Archiv nur zwei? Das schien einfach nicht richtig. Aber AOL hielt sich für zu anspruchsvoll für Wrestling. Sie mochten es nicht, obwohl es das wichtigste Programm des Senders war."

MMA:
"Was dem Wrestling heute sehr schadet, ist meiner Meinung nach, MMA. Ich will niemandem zu nahe treten aber ich glaube nicht, dass da alles echt ist. In meiner Familie wird seit zweihundert Jahren geboxt, ich kenne also einige Tricks. Wenn man jemanden pushen will, holt man einen Niemand, gibt ihm einen tollen Kampfrekord und der verliert dann natürlich. Oder man holt jemanden mit einem großen Namen, lässt ihn worken, shootet aber selbst. Das ist sicher nicht die Regel aber auf jeden Fall ist es brutal. Aber da hört man keine fünfzehnminütigen Interviews vor den Matches. Statt dessen gibt es Gewalt. Stellt euch vor, der Superbowl geht los und die Quarterbacks reden erst einmal eine Viertelstunde miteinander. Da würden die Quoten auch fallen. Es muss einfach mehr Substanz her, alles ist so weich geworden. Die Alternative ist MMA. Wer seine Frustrationen abreagieren will, schaut sich MMA an."
 
 
 
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