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Interviews

In dieser Rubrik findet ihr 568 Interviews mit Wrestlern und Offiziellen, die im Laufe der Jahre auf Genickbruch veröffentlicht wurden. 75 der hier gelisteten Befragungen wurden exklusiv von Genickbruch-Mitarbeitern durchgeführt.
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Interview

Interview mit Tito Santana
WWE Hall of Famer Tito Santana veröffentlichte kürzlich seine Autobiographie Tales from the Ring und stand zudem für ein Interview mit unserem Kollegen Stephen Ashfield zur Verfügung.

Ashfield: Wer war dein Trainer und wie schwierig war es ins Business einzusteigen?

Santana: Ich wurde von Hiro Matsuda und Bob Orton trainiert. Er war schwer, sowohl körperlich als auch mental, vor allem weil ich nicht als Wrestlinfan aufgewachsen bin. Aber Terry Funk hat immer wieder auf mich eingeredet, nicht aufzugeben. Ihm habe ich also viel zu verdanken, denke ich.

Ashfield: 1979 kamst du zur WWWF. Was waren deine ersten Eindrücke von der Liga und der Art wie Vince McMahon Sr. die Liga geführt hat?

Santana: Vince Sr. war erstklassig. Ich kam aus dem Süden, wo das Wrestling noch beschützt wurde. Als ich dann allerdings sah wie die guten Jungs in New York mit den bösen Jungs rumhängen durften, hat mich wirklich schockiert. Das Geschäft war dort besser als sonst wo im Land, also hat's wohl funktioniert. Auch die Fans waren sehr loyal.

Ashfield: Du konntest dir zweimal die WWE World Tag Team Titles sichern, einmal mit Ivan Putski und einmal mit Rick Martel. Kann man die beiden miteinander vergleichen?

Santana: Rick war jung und hatte einen Stil, der meinem sehr ähnelte, während Ivan ein starker Mann mit viel Charisma war. Rick war mein Freund und wir verbrachten viel Zeit zusammen, während Ivan eine Art Mentor für mich war, älter und eher introvertiert. Ich respektiere beide gleichermaßen.

Ashfield: In den 80ern verfügte die WWE über eine starke Tag Team Division. Heute ist davon nicht mehr wirklich was zu sehen. Was ist deiner Meinung nach der Grund dafür?

Santana: Heute gibt's einfach nicht mehr genug nette Wrestler, die jungen Wrestler aushelfen. Das Business hat sich verändert und es wird nie mehr so sein wie früher. Storyline kann man nicht länger als ein paar Monate führen. Wir hatten damals ein Wrestling-Programm, heute gibt's ein TV-Programm.

Ashfield: Deine Fehde mit Greg Valentine um den WWF Intercontinental Title dauerte fast anderthalb Jahre. Hattest du erwartet, dass eure Matchserie so lange andauern würde und wie schwer war es sie frisch zu halten?

Santana: Ich glaube, niemand hat daran geglaubt, dass es so lange dauern würde, außer Greg und ich, denn zwischen uns funktionierte es einfach. Die Fans glaubten uns die Fehde, weil wir sie davon überzeugten, dass es fast real war. Ich sagte Greg nach den Matches immer wieder, dass ich einfachere Straßenkämpfe hatte.

Ashfield: Wie war es nach den Erfolgen in der Intercontinental-Title-Division wieder zurück ins Tag Team zu gehen?

Santana: Ich hatte immer das Gefühl, dass ich ein besserer Singles Wrestler war, aber ich war mir auch im Klaren darüber, dass die Liga mich in einem Tag Team brauchte. Also tat ich das. Tag Team Matches sind für den Körper auch viel einfacher.

Ashfield: Wie fühltest du dich, als du den Charakter El Matador annahmst?

Santana: Ich mochte das Gimmick nie, doch wenn ich damit gepusht werden würde, dann würde ich es zum Laufen bringen. Allerdings brauchte ich nicht lange, um herauszufinden, dass es für den Charakter keinerlei Ideen für die Zukunft gab. Ich fragte nämlich nach, was für Merchandise für mich geplant war. Es war nur die Figur geplant und das sagte alles aus.

Ashfield: 2004 wurdest du von der WWE in die Hall of Fame aufgenommen. Ich habe die Zeremonie kürzlich wieder gesehen und offensichtlich hat dir das eine Menge bedeutet. Einige Wrestler bringen der Zeremonie nicht die selben Gefühle gegenüber. Warum glaubst du, das ist so?

Santana: Ich glaube, dass viele Wrestler von Vince McMahon erwarten, dass er sich weiter um sie kümmert, ich nicht. Ich bin immer glücklich darüber, wenn ich vierteljährlich einen königlichen Scheck bekomme. Ich hätte nie erwartet, dass die Einführung mir so viel bedeuten würde. Ich bin glücklich darüber, dass ich nicht so dumm war das Angebot abzulehnen.

Ashfield: Du wrestlest immer noch ab und zu, aber unterrichtest auch Spanisch. Was halten deine Schüler davon, von einem WWE Hall of Famer unterrichtet zu werden?

Santana: Ich glaube, sie lieben es. Unsere Schüler haben heute ihre Jahrgangsbücher bekommen und sie wollten alle, dass ich mit Tito Santana unterschreibe.

Ashfield: War es schöner Prozess deine Biografie zu schreiben?

Santana: Es war großartig meine Geschichte zu erzählen. Als Teil einer Minderheit fühlte ich, dass, wenn ich nur eine Person beeinflussen könnte, es das alles Wert war. Meine Mutter ist 89 und ihr geht es gut. I weiß, dass sie stolz auf mich ist.

Ashfield: Wie hat sich das Wrestling während deiner Karriere verändert?

Santana: Früher bestimmte sich mein Gehalt anhand dessen, was am Halleneingang eingenommen wurde. Es entwickelte sich dahin, dass auch die TV-Shows und das Merchandise einen großen Teil des Einkommens ausmachen.
 
 
 
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