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Die Hall of Fame von Genickbruch

Vom November 2001 an gab es bei Genickbruch in zumeist unregelmäßigen Abständen Wrestler, die auf Entscheid der Userschaft und durch unsere hauseigene Willkür in unsere Hall of Fame eingetragen wurden. Dahinter verbergen sich sehr ausführliche Biografien von Leuten wie Ricky Steamboat, dem British Bulldog, Owen Hart, den Road Warriors, Ric Flair und vielen anderen. Hier könnt ihr die 28 bisherigen Ausgaben unserer Hall of Fame nachlesen.
Kapitel

September 2002: Curt Hennig
Einen Abend später traf Hennig bei Nitro auf Steve McMichael, der bis Fall Brawl noch sein Weggefährte bei den Horsemen gewesen war. Es gelang ihm, Mongo den WCW United States Heavyweight Title abzunehmen. Den Titel behielt er drei Monate, ehe er bei Starrcade 1997 gegen Diamond Dallas Page den Job machen musste. Im Jahre 1998 laborierte er fast durchgängig an einer Knieverletzung, dennoch traf er in dieser Zeit zweimal auf den WCW Champion Bill Goldberg und jobbte beide Male. Nachdem er aus der nWo herausgeworfen wurde, begann das Jahr 1999 ziemlich gut für ihn. An der Seite des ebenso großartigen Barry Windham gelang es ihm, die WCW World Tag Team Titles zu gewinnen. Jedoch waren es erneut Knieverletzungen, die ihn dazu zwangen, sich weitestgehend aus dem Ringgeschehen zu entfernen und Non-Wrestling Rollen anzunehmen. In der WCW ließ er nochmal als Kopf der West Texas Rednecks aufhorchen. Gemeinsam mit Bobby Duncum Jr., Barry und Kendall Windham sowie dem fragwürdigen Curly Bill sang er hier das musikalisch fragwürdige, aber von der Aussage vollkommen richtige "Rap is Crap" und das belanglose "Good 'Ol Boys". In dieser Zeit fehdete man mit den Filthy Animals, den peinlichen No Limit Soldiers sowie der Revolution.

Das Jahr 2000 war auch nicht besser für Hennig. Er wurde von der WCW entlassen und begann, einige Independent Shows zu headlinen. Auch im Folgejahr änderte sich daran nichts. Am redenswertesten ist hier der Gewinn des MECW Heavyweight Titles der Totgeburt MECW. Im Jahre 2002 feierte er beim Royal Rumble seine Rückkehr in die WWF, aber seine wenigen Auftritte blieben bedeutungslos. Viele Leute sind der Ansicht, dass es traurig ist, dass Hennigs Karriere so von Verletzungen geplagt war. Er war und ist ein großartiger Wrestler und seinerzeit war er außerdem der vielleicht beste Performer in der WWF. Man kann nicht sagen, welchen Verlauf seine Karriere genommen hätte, wäre er von seinen Verletzungen verschont geblieben und wäre er nicht unten gehalten worden, wie es von vielen Seiten heißt. In Erinnerung halten sollte man Curt Hennig alias Mr. Perfect deshalb wegen seines schier unerschöpflichen Talents und seiner großartigen wrestlerischen Fähigkeiten.
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